Donnerstag, 29. Dezember 2016

Erste Eindrücke von der Berufsakademie (BA)

Hallo liebe Blog - Leser,
 
heute möchte ich Euch von meinen ersten Eindrücken an der Berufsakademie, an der ich gerade meine erste Theoriephase meines dualen Studiums absolviere, berichten.
 
Zunächst etwas Generelles: Der Campus der Berufsakademie in Glauchau umfasst das große Hauptgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen, ein modernes Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Mensa- und Aulagebäude, sowie Sportanlagen. Es werden die Studienbereiche Wirtschaft und Technik angeboten und in diesen Bereichen jeweils fünf Studiengänge.
In das Laborgebäude werde ich wohl eher nicht kommen, da hier die Studierenden aus dem Studienbereich Technik lernen und experimentieren. Dort sind alle Möglichkeiten gegeben, um themenspezifische Untersuchungen durchzuführen. 


In meinem ersten Semester umfasst mein Theorieplan fünf Module, die da wären: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Finanzmathematik, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Bankbetriebslehre und English for Business and Financial Services (Wirtschaftsenglisch). Wie Ihr seht, lerne ich also auch andere wirtschaftliche Zusammenhänge zusätzlich zur Bankbetriebslehre.

Diese Module sind alles Pflichtmodule, erst ab dem vierten Semester gibt es noch so genannte Wahlpflichtmodule, wo man Auswahlmöglichkeiten hat. Mein Stundenplan wechselt dabei wöchentlich und Änderungen kann es immer noch täglich geben. Unsere Stundenpläne erhalten wir außerdem online in einem System. Dort müssen wir uns dann auch immer zu allen Klausuren und anderen Prüfungen anmelden. Nach anfänglich noch recht überschaubaren Stundenplänen haben sich diese nun gefüllt und sind mitunter sehr lang geworden.


Im Bereich der Wirtschafts- und Finanzmathematik haben wir zuerst nochmal grundlegende Sachen kurz wiederholt und besprochen, aber eben nur kurz, da bestimmte Dinge einfach vorausgesetzt werden. Und dann ging es auch gleich richtig mit Finanzmathe los. Zum Modul Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre zählt auch das wissenschaftliche Arbeiten, was wir erlernen, um es dann in unseren Projektarbeiten und natürlich der Bachelorthesis anzuwenden. Es geht darum, wie was laut konkreten Richtlinien im Dokument formatiert werden sollte und um den Aufbau und Anspruch solcher Arbeiten. 

Die Bibliothek auf dem Campus ist natürlich für uns Studierende auch besonders wichtig, da wir dort zahlreiche fachspezifische Literatur vorfinden, die wir für Ausarbeitungen und zum Selbststudium benötigen. Generell ist noch zu sagen, dass wir trotzdem im Unterricht auch schon viel üben, dennoch muss man auch selbst viel eigenverantwortlich lernen bzw. im Selbststudium erarbeiten.

Man bekommt meist von den Dozenten und Professoren Skripte, in welchen dann exakt das drin steht, was man in der Vorlesung durchgeht. Die Vorlesungen sind meistens so gestaltet, dass es eine Präsentation (Skript) gibt und an der Tafel nur noch Ergänzungen gemacht werden. Generell gibt es oft für ein Modul mehrere Dozenten und jeder trägt seinen Teil bei. Das ist nicht wie in der Schule, wo man für ein Fach auch nur einen Lehrer hat.
 
Jeder von uns Studierenden musste sich am Anfang auch erstmal mit dem vielen Neuen vertraut machen, aber das ging recht schnell. In der ersten Woche gab es dann auch noch eine offizielle Immatrikulationsfeier, in der wir feierlich als neue Studierende aufgenommen wurden. 


Die Seminargruppen sind recht klein, dadurch ist aber auch alles persönlicher, nicht wie an großen Universitäten. Dort herrscht größere Anonymität, da in Vorlesungen teilweise hunderte Personen sitzen.

Also wie Ihr seht, es bleibt weiterhin spannend!
 
Bis bald & rutscht gut ins neue Jahr!
Eure Chantal

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Eine Migration in unserer Bank?

Hallo Leser, 

eine Migration durchzuführen bedeutet für alle Mitarbeiter viel Arbeit. Migration bedeutet im Sprachgebrauch einfach nur „Wanderung“ oder auch „Umzug“. Ein großes Migrationsprojekt steht sozusagen schon vor unserer Tür. Spätestens 2018 müssen alle Bankdaten auf ein komplett neues System übertragen sein. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon heute. Bis es soweit ist, kämpfe ich aber zur Zeit schon mit einem ähnlichen Problem: Die "Migration" der Arbeitsplätze :) 

Durch die gerade durchgeführten Renovierungsarbeiten in unserer Bank, müssen temporäre freie Arbeitsplätze sichergestellt werden, d.h. die Mitarbeiter müssen vorübergehend in ein anderes Büro umziehen. Für mich bedeutet das immer viel Arbeit. Die Technik, die Kabel und andere Hardware muss vom ursprünglichen Arbeitsplatz entfernt werden, um diese am neuen Platz wieder aufzubauen. Das sollte recht flüssig und schnell verlaufen, damit der Mitarbeiter wieder seine Arbeiten fortsetzen kann. Angebracht wäre der technische „Umzug“ zur Mittagszeit. Der Mitarbeiter genießt seine geregelte Pause und ich kann diese Zeit nutzen um die Technik aufzubauen. So kann die Leerlaufzeit am Besten umgangen werden. 

Gott sei Dank werden die Räume nach und nach renoviert, sonst würde eine Mittagspause gar nicht reichen. Wichtig ist, dass ich alles korrekt und funktionsfähig aufbaue. Deswegen gehört auch ein umfangreicher Funktionstest zu meinen Aufgaben. Zu den Tests gehören ein Drucker- und Scannertest, ein Start-Test des Systemrechners und des Internetrechners, sowie ein Verbindungstest zum Banksystem und zum Internet. Diese Überprüfungen werden mit dem jeweiligen Mitarbeiter durchgeführt, damit bei seiner Arbeit auch alles funktioniert. 

Wenn die Renovierungsarbeiten beendet sind, geht der ganze Spaß von vorn los :D  Danach muss die Technik natürlich wieder in den alten neuen Raum umziehen. 

Ich habe noch viel Arbeit vor mir, schließlich bekommen noch viele Büros einen neuen Anstrich. Erfahrungsgemäß funktioniert nicht immer alles gleich auf Knopfdruck, aber bislang verlief alles recht reibungslos :-). Ich bin gespannt was mich noch erwartet. Ich wünsche euch gutes Gelingen auf Arbeit und auch auf der Schulbank. 

Euer, Daniel Fietsch