Montag, 24. Februar 2020

Meine eigene Kampagne

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn es nun schon eine Weile her ist, will ich euch natürlich auch noch von meiner eigenen Werbekampagne berichten. Eine Aufgabe, die jeder Azubi bekommt, wenn er in der Marketing-Abteilung ist. 

Ich bin eigentlich ein recht kreativer Mensch. Bis es dann zu Dingen kommt, bei denen ich malen oder zeichnen soll. Als ich von den anderen Azubis gehört habe, dass man eine eigene Kampagne im Marketing auf die Beine stellen soll, hatte ich demnach gemischte Gefühle. Einerseits plane und organisiere ich super gerne Dinge. Andererseits war ich zeitweise so verdammt planlos, während der Kampagne, dass war beinahe peinlich. :D

Aber irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, mehr oder weniger. Denn ganz zufrieden bin ich nicht gewesen. Aber das ist auch eher selten der Fall… zugegebenermaßen. So ist mir während jeder Testphase meiner Präsentation immer wieder etwas eingefallen, was ich noch hätte ändern können. Zeitweise habe ich auch mein ganzes Projekt infrage gestellt. Ich hatte wohl mittlerweile gut 15 verschiedene Slogans… Im Endeffekt ist es der vierte oder fünfte geworden. Von den Bildern fangen wir lieber gar nicht erst an.

Aber nach ungefähr der Hälfte meiner Zeit im Zentralen Vertrieb stand dann endlich mein Konzept. Es sollte sich um ein Produkt handeln, was direkt auf junge Menschen abzielt, die gerade eine große Veränderung durchleben – nämlich der Beginn einer Ausbildung oder einem Studium. Deshalb entschied ich mich für eine Kampagne rund um das GirokontoStart. Unser Kontomodell, welches genau auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist.

Aber wie ist so eine Kampagne eigentlich aufgebaut? Natürlich habe ich auch Vorgaben vom Marketing bekommen, worauf ich alles achten muss. Zuerst überlegt man sich eine Zielgruppe und das Produkt, das man bewerben möchte, dann geht es weiter mit der Entwicklung der Strategie. Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Was bewegt sie? 
Welche Medien nutze ich zur Verbreitung meiner Botschaft? Wie erreiche ich mein Kampagnenziel? Dafür benötigt man natürlich  Werbemittel, was mich zum liebsten Teil der Kampagne bringt: Die Goody-Bags zusammenzustellen, die ich als zusätzliches Werbematerial nach Abschluss eines GirokontoStart vorgesehen hatte. Es gibt wirklich so viele geniale Give-a-ways, das ist faszinierend. 

Meine Kampagne war also bereit zum Vorstellen und ich muss sagen, die Präsentation vor der Abteilung lief wirklich gut. Die Kollegen waren so überzeugt davon, dass vielleicht die ein oder andere meiner Ideen mit in die nächste echte Kampagnenplanung mit einfließt. Meine Aufregung bei der Präsentation hielt sich in Grenzen, worüber ich doch sehr froh war. Natürlich gab es auch keinen Grund aufgeregt zu sein, aber ihr kennt das sicherlich: Man weiß, dass man vorbereitet ist und eigentlich nichts schief gehen kann und trotzdem denkt man, dass alles schief geht und die eigene Idee doch nicht ausreichend ist. Aber selbst der grafische Teil, mit dem ich echt zu kämpfen hatte, kam gut an.

Mir stand nun nach der erfolgreichen Präsentation meiner Kampagne ein Abteilungswechsel bevor. Ich bin zurzeit in der VBI und in den ersten Tagen bekam ich eine Menge Input. VBI steht im übrigen für Volksbank Immobilienservice. Hier befassen sich die Kollegen mit Vermietung, Kauf und Verkauf von Immobilien. Schon in der ersten Woche durfte ich mit Kunden telefonieren. Die ersten Male waren natürlich immer mit einer gewissen Nervosität verbunden, doch mit der Zeit ist es beinahe selbstverständlich sich am Telefon mit “Immobilienservice der Volksbank Eisenberg, Viktoria Ende was kann ich für Sie tun?“ zu melden. 


So, nun wisst ihr also wie bei mir der aktuelle Stand der Dinge ist. ;-) Das nächste Mal kann ich euch dann über unser erstes Seminar in Baunatal berichten.

Viele Grüße,
eure Viktoria

Mittwoch, 19. Februar 2020

Ein weiterer Meilenstein kommt auf uns zu

Hallo Ihr Lieben,

das letzte Mal hatte ich euch noch aus dem Kreditservice geschrieben, aber diese Zeit ist nun für mich vorbei. Es gibt mal wieder einen Abteilungswechsel, aber vorher mach ich noch einen Zwischenstopp in der VBI. In unserer Immobilienabteilung ist gerade so viel los, dass alle Hände und noch zusätzliche gebraucht werden. Deswegen werde ich für die kommenden zwei Wochen Frau Schlicht und Herrn Prüfer unterstützen. Ich war ja letztes Jahr schon als Urlaubsvertretung eingesetzt. Daher bin ich mit den Aufgaben schon einigermaßen vertraut. Mir macht die Arbeit echt Spaß und die Zeit vergeht bekanntlich schneller, wenn man etwas zu tun hat.

Apropos Zeit… Dass die Zeit schnell vergeht, merke Tag für Tag. Es kommt mir so vor, als wäre letzte Woche Dezember gewesen und ich noch so viel Zeit bis zur Zwischenprüfung habe. Tja, wie sagt man so schön: ein Satz mit x, das war wohl nix.

Ich bin jemand, der gut und gerne Aufgaben vor sich herschiebt. Und sollte ich mich dennoch einmal mit der Zeit und dem Aufwand verschätzen, ist das auch kein Problem. Dann lege ich halt einfach mal eine Nachschicht ein, um alles wieder nachzuholen. Das klappt ziemlich oft und meistens gut, aber die Erfahrung hat mich auch gelehrt, dass das bei so großen Sachen eine sch***öne Idee ist.

Deswegen habe ich das vergangene Wochenende genutzt, um mir einen Lernplan zu erstellen: was will ich bis wann wiederholen oder erarbeiten. Ich habe gemerkt, dass ich besser fahre, wenn ich mir nicht für jede einzelne Lerneinheit ein Ziel stecke, sondern eher eine Art Wochenziel. Was will ich bis Sonntagabend erledigt haben? Oder anders: Was will ich nicht mit in die nächste Woche nehmen? 😃

Natürlich habe ich schon angefangen für die Zwischenprüfung zu büffeln und in der Schule gehen wir auch schon einige Prüfungssätze durch. Bis jetzt sieht es ganz gut aus. Ich bin also voll in meinem Zeitplan und muss zum Glück keine Nachschichten einlegen. 😉

In vielen Berufen zählt die Zwischenprüfung direkt mit in die Abschlussnote ein. Bei uns ist das allerdings anders. Wir erfahren zwar unsere Prozentpunkte, die Note jedoch fließt nicht mit in unseren Abschluss rein. Trotzdem ist die Aufregung groß, auch wenn es „nicht“ bewertet wird. Es ist ein komisches Gefühl, fast wie damals vorm Abi. Da mussten wir ja auch Stoff aus anderthalb Jahren wiedergeben können.

Mein Ansporn an die ganze Sache ist mein alter Notendurchschnitt vom Abi. Ich will auf jeden Fall besser sein und im Moment liege ich um 0,5 Notenpunkte weiter oben.

Naja, so viel erst mal zum Thema Prüfung. Ich freue mich auf den Moment, wenn die Zwischenprüfung hinter uns liegt und ich abends in mein Bett falle. Das heißt auch, dass dann ein weiterer Meilenstein hinter mir liegt. Die Prüfung ist übrigens am 18. März. Drückt Niclas und mir also an dem Tag ganz fest die Daumen.

Wenn die Zeit dann in der Immobilienabteilung vorbei ist, wartet auf mich die Anlageberatung. Das ist dann sehr wichtig für meine praktische Abschlussprüfung. Hier müssen wir ein 20-minütiges Beratungsgespräch simulieren. Also muss ich hier auch hier ganz genau aufpassen und mir ein paar Beratertipps abholen. 😊

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen.

Dienstag, 11. Februar 2020

Unser Neujahrsempfang

Hallo Ihr Lieben,

unser Neujahrsempfang ist zwar schon wieder ein paar Tage her, aber dennoch möchte ich euch eine kleine Zusammenfassung geben. Schließlich ist nicht jeder Neujahrsempfang gleich. 😉


Dieses Jahr sind wir nicht mehr die „Frischlinge“. Wir wussten schon grob was uns erwarten und wie alles ablaufen wird. Am Tag der Veranstaltung waren Carmen und ich zuvor noch in der Berufsschule. Nach acht Schulstunden machte ich mich dann auf den Weg nach Hause, habe noch fix etwas gegessen, zog mich um und sprang wieder ins Auto, um pünktlich in Eisenberg anzukommen.

17.00 Uhr trafen sich die Mitarbeiter in der Stadthalle. Bei ein oder zwei leckeren Stück Pizza wurde hier noch einmal der Ablauf des Abends besprochen und danach konnte es direkt losgehen. Es wurden fleißig Gläser mit Sekt und Orangensaft
gefüllt und von uns Azubis an unsere Kunden verteilt. 

Im Gegensatz zum letzten Jahr, war es schon viel einfacher ein Tablett mit Gläsern zu tragen. An dieser Stelle möchte ich auch meinen größten Respekt an Kellner aussprechen, die unzählige Gläser transportieren können, ohne im Tempo einer Schnecke (so wie ich zum Beispiel) sich zu bewegen. Aber auch dieses Jahr ist keinem Auszubildendem ein größeres Malheur passiert. Nachdem dann jeder Gast versorgt war, öffneten wir die Türen zum Saal, indem unser Programm statt fand. 

Nach einer kurzen Rede unseres Vorstandes Katrin Spindler und des künftigen Vorstandes Toni Scheller gab es anschließend, zur Unterhaltung, eine Musicalshow. Diese ging ungefähr 45 Minuten mit 12 Sängerinnen und Tänzerinnen. Und gleich danach gab es dann eine Kleinigkeit für den Magen. Ich muss zugeben, so viele belegte Schnittchen hatte ich noch nie gesehen. 😱 Ich hätte mich auch gerne persönlich von dem Geschmack überzeugt, aber ich befinde mich momentan auf Diät. 😉

Nachdem die Schnittchen verputzt waren, ging es dann ans abräumen der Teller und nach evtl. weiteren Getränken fragen. Gegen 21 Uhr war dann meine Schicht beendet. Ich sag mal so – die 12.000 Schritte habe ich während der Autofahrt nach Hause gemerkt. Knülle kam ich dann gegen dreiviertel 10 zuhause an. Viel mehr als ins Bett fallen war auch nicht mehr möglich. Geschlafen hatte ich die Nacht wie ein Stein. Am Donnerstagfrüh war ich sogar recht fit. Hätte ich gar nicht so erwartet.


So viel zu unserem Neujahrsempfang.
Bis dahin,
euer Niclas.