Mittwoch, 28. Februar 2018

Gute Vorbereitung ist alles

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder soweit. Ich erzähle euch etwas über meine Ausbildung zur Bankkauffrau. In meinem letzten Beitrag habe ich ja bereits erwähnt, dass die Zwischenprüfung unmittelbar vor der Tür steht… und jetzt sind es nur noch wenige Tage bis dahin. Alleine bei dem Gedanken und bei dem Wort, Prüfung, bekomme ich wacklige Knie!

Seit Januar bereite ich mich intensiv auf unsere Zwischenprüfung vor, dass heißt, meine Freizeit besteht aus: Lernen, lernen und noch mehr lernen. Derzeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem Stoff aus dem ersten Lehrjahr, das heißt, mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Kontoführung. Wobei Kontoführung nicht schwer ist, denn damit komme ich jeden Tag in Berührung. Bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sieht es da schon etwas anders aus. Hier spielen Themen wie Rechtsgebiete, Rechtsquellen und handelsrechtliche Vorschriften eine Rolle. Das ist ziemlich trocken und zieht sich wie Kaugummi. Aber wenn man eine gute Lernstrategie hat, klappt das schon. Ich zum Beispiel schreibe mir, wenn ich lerne, alles auf Karteikarten. Daraus ergibt sich bei mir ein doppelter Lerneffekt. Durch das Aufschreiben merke ich mir die Sachen schneller, als wenn ich mir die Themen nur durchlese.

Die nächsten zwei Wochen befinden wir uns wieder in der Berufsschule, dass heißt, wir können alle Fragen die noch offen sind klären. So stecken wir direkt wieder im Lernstoff drinnen und haben einen guten Übergang zur Prüfung. Ich denke auch, dass wir noch eine oder zwei Prüfungen durchgehen werden, um einfach an mehr Sicherheit im Umgang mit den Aufgaben zu gewinnen. Wir haben auch schon viel über den Ablauf und vor allem auch die benötigte Zeit gesprochen. Somit wird einem ein wenig die Angst davor genommen. Mittlerweile merkt man, worauf es bei den Aufgaben ankommt. Manchmal entscheidet nur ein kleines Wort zwischen richtig oder falsch.

Unsere Prüfung findet an einem Mittwoch statt. Um an der Prüfung teilnehmen zu dürfen, müssen wir unseren Personalausweis, unsere Einladung und Ausbildungsnachweise mitbringen. Abgesehen vom Taschenrechner und etwas zu schreiben. Aber wie alles ablaufen wird, verrät euch Dominik.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit :-),
eure Paula.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Endlich Bankkaufmann!


Hallo liebe Blog-Leser,

nun ist es endlich soweit. Ich bin Bankkaufmann. Am 23.01.2018 absolvierte ich im letzten Schritt die mündlichen Prüfung.

Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei meinen Ausbildern Frau Appelt und Frau Geier bedanken. Ihnen ist es gelungen unsere Berufsausbildung stets auf hohem Niveau zu halten. Der Einsatz in verschiedensten Bereichen im Ausbildungsbetrieb ist ein Merkmal, welches unsere Ausbildung von den meisten  Ausbildungen in anderen Kreditinstituten positiv unterscheidet. Die Lehrunterweisungen, Videogespräche, Testkäufe und das Schreiben und Kontrollieren von Ausbildungsnachweisen und Azubi-Blog Beiträgen haben mir oft viel abverlangt. Doch die Zeit, die ich darin investierte, machte sich in der Prüfungsvorbereitung bezahlt.

Auch für Simon begann die Ausbildung 
nicht in der Bank, sondern auf dem 
Bauernhof!
Vor allem aber auch die lehrreichen Seminare in Baunatal rundeten die Ausbildung ab. In Baunatal konnte ich nicht nur mein Fachwissen festigen und erweitern sondern mich auch mit anderen Azubis austauschen. So durfte ich dort tolle Azubis und Dozenten kennenlernen.

Ein herzlicher Dank geht auch an den Vorstand der Bank. Herr Euler hat es mir ohne Probleme ermöglicht meine Ausbildung vorzeitig zu beenden. Das ist in vielen Banken nicht ohne weiteres möglich und auch keine Selbstverständlichkeit.

Nun beginnt für mich eine neue Zeit als Springer zwischen Rechnungswesen und Service-Center.

Für mich wird dies der letzte Beitrag im Azubi-Blog sein. Der eine oder andere Leser wird mir ja vielleicht mal im Service-Center oder als zukünftiger Kollege über den Weg laufen.

Bis dahin! 
Euer Simon

Mittwoch, 7. Februar 2018

Eine schöne Zeit geht zu Ende

Hallo Ihr Lieben,

die erste Studienphase ist nun geschafft und in diesem Beitrag möchte ich euch etwas über die letzten Wochen erzählen.

Es war eine sehr anstrengende, aber auch schöne Zeit, die ich während des 1. Theoriesemesters in Glauchau verbrachte. Ich habe viel erlebt und weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Am 04.12.2017 machten wir eine Exkursion zur Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Bundesbank (Filiale Chemnitz). Dort lernten wir etwas über die Bedeutung und Aufgaben. Ein Highlight bei dieser Exkursion war die Falschgeldschulung. Wir durften gefälschte Banknoten in der Hand halten, die die Bundesbank aus dem Umlauf gezogen hat. Das war sehr interessant und natürlich auch von großem Vorteil für die Praxis. Bei einigen Banknoten sah man auf den ersten Blick, dass diese gefälscht sind. Bei anderen allerdings, war es sehr schwierig die Fälschung zu deuten. Anschließend waren wir in einer kleineren Gruppe noch auf dem Weihnachtsmarkt in
Chemnitz. Dort haben wir uns noch mehr auf persönlicher Ebene kennengelernt, was für das Klima in der Klasse sehr wichtig war.

Am Anfang des Theoriesemesters hatten wir meist Unterricht von 8 Uhr bis 13 Uhr oder von 10 Uhr bis 15 Uhr, doch die Studientage wurden länger und länger… Öfters kam es vor, dass es um 8 losging und man 18.45 Uhr zum Abendessen wieder zuhause war. Doch dann war noch lange nicht Schluss, denn vorbereiten muss man sich dann immer noch. Nach einem solchen Tag ist man natürlich kaputt und braucht Ablenkung. Doch an kürzeren Tagen, an denen etwas Zeit dazu ist, nutze ich das natürlich auch. Und meine Kommilitonen aus dem Wohnheim sehen das genauso. Also wird nicht lang gezögert und man verabredet sich am Nachmittag oder Abend, um etwas zu unternehmen. Glauchau ist eine ziemlich kleine Stadt, dennoch gibt es Möglichkeiten seine Freizeit auszuschöpfen. Ein Gang über den Weihnachtsmarkt oder eine Runde Billard sind da genau richtig, um den stressigen Alltag für eine gewisse Zeit zu vergessen. 

Letzte Woche war wohl die wichtigste, denn uns standen 3 schriftliche Prüfungen bevor. Nun mussten wir zeigen, was wir in Mathematik, Buchführung und Betriebswirtschaftslehre gelernt hatten. In den beiden Wochen davor hieß es lernen, lernen und nochmals lernen. Ich war sehr aufgeregt, doch nun ist es geschafft und jetzt heißt es erst einmal auf die Ergebnisse warten. 

Also bis bald und habt eine schöne Zeit! 

Viele liebe Grüße, 
euer Cedric.