Mittwoch, 30. Januar 2019

Marketing - mehr als nur bunte Bilder malen

Hallo ihr Lieben,

seit Oktober bin ich nun schon hier im Zentralen Vertrieb und habe einen ziemlich guten Einblick gewinnen können. Die Hauptaufgabe dieser Abteilung ist nicht nur Kampagnen planen und Neukunden werben. Oh nein! Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick geben, was genau noch alles zum Marketing dazugehört.


Neben der Kampagnenplanung werden hier auch sämtliche Veranstaltungen organisiert. Wie ihr wisst vertreten wir zwei Banken. Für die Volksbank findet jedes Jahr der Neujahrempfang im Januar und die Generalversammlung mit Sommerfest im Juni statt. Dieses Jahr kam noch der Nachweihnachtsmarkt in Eisenberg dazu. Vielleicht hat uns ja der Eine oder Andere gesehen. ;-) Die EthikBank ist eher überregional vertreten. Daher fahren wir zum Beispiel auf Veranstaltungen nach Berlin wie zur "Wir haben es Satt" - Demo oder das Umweltfestival. In diesem Jahr bin ich sogar mit zur Demo gefahren. Es war echt mal was anderes und ich freu mich schon auf nächstes Jahr. :) Außerdem konnte ich das Wochenende gleich nutzen, um meine Schwester in Berlin zu besuchen.

Natürlich schlgen noch ganz andere Aufgaben im Marketing auf, an die man nicht gleich denkt. Die Budgetplanung spielte auch eine große Rolle zum Ende des letzten Jahres. Es mussten Pläne erstellt werden, wie viel Budget in 2019  zur Verfügung stehen muss. In Meetings sitzen die Kollegen zusammen und beratschlagen, welche Methoden, Anzeigen oder Werbekampagnen beibehalten werden können. Vor allem die Frage der Kommunikation ist wichtig… Welche Medien werden weiterhin genutzt und wo braucht es an Veränderungen.

Übrigens gibt es ja dann noch meine Kampagne. Es fiel mir relativ schwer einen Anfang zu finden. Welches Thema sollte ich nur nehmen?! Das war aber dann doch schnell gefunden. Vor allem, weil es auch grade sehr gut zu meiner eigenen Situation passt: einen Sparplan für den Führerschein. Da ich gerade erst meinen dritten Führerschein bestanden hatte (zu A1 und B gesellte sich jetzt noch A2), war mir erneut aufgefallen, wie teuer so was überhaupt ist. Und ich musste nur ein paar Praxisstunden, die Prüfungs- und die Grundgebühr bezahlen. Nicht einmal die Hälfte von dem, was beim B-Führerschein anfällt…

Aber wie verarbeite ich nun meine Idee? Sich mit Flyern in der Hand auf die Straße zu stellen ist ganz schön ineffektiv, mal abgesehen davon, dass man dafür eine Genehmigung braucht. Hier war das ganze ja relativ einfach: die Zielgruppe hat höchstwahrscheinlich noch keinen Führerschein, also ist sie vor allem im Winter mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs, eventuell auch Zug oder Straßenbahn. Vorerst wollte ich mich auf den Großraum Eisenberg konzentrieren und da gibt es ja nicht so viele Möglichkeiten.

Also könnte man Plakate aufhängen, Flyer im Postkartenformat verteilen, das volle Programm. Dazu braucht man aber auch Geld, also erstellte ich mit Hilfe von Frau Häußler einen akzeptablen Budgetrahmen und recherchierte, wie viel die einzelnen Werbemaßnahmen kosten. Dann noch ein passendes Bild raussuchen: Google weiß vieles, darf aber nicht alles. Deshalb werden Stockfotos genutzt, an denen Rechte gekauft werden. Daraus werden dann Flyer und Poster gemacht. Auch dabei half mir Frau Häußler, vor allem, was die restliche Gestaltung anging. Denn das Programm, mit dem wir arbeiten, ist ziemlich kompliziert, wenn man damit keine Erfahrung hat. Und bevor ich mich da überhaupt eingearbeitet hätte, wechsle ich ja schon wieder die Abteilung. 


Letztendlich musste mein Projekt dann noch die Härteprüfung bestehen: die Präsentation vor der Abteilung. In meiner letzten Woche im Marketing fanden wir einen Termin, zum Vorstellen meines Projekts. Ich war sehr aufgeregt und wollte auch nichts vergessen. Aber am Ende waren die Kollegen alle positiv meiner Kampagne gegenüber eingestellt. Natürlich ist die Idee nicht perfekt gewesen. Lücken gab es trotzdem. Aber im Großen und Ganzen hab ich das ganz gut gelöst.

Auch wenn es die Kawasa… Kampagne nie auf die Straße schaffen wird, in zwei Jahren werde ich die Idee ganz sicher trotzdem für Stufe A nutzen ;)

Bis zum nächsten Mal, eure Carmen.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Magischer Neujahrsempfang

Hallo Ihr Lieben,

es war mal wieder soweit. Letzten Mittwoch fand unser altbekannter Neujahrsempfang in der Stadthalle in Eisenberg statt. Vielleicht erinnert ihr euch noch ans letzte Jahr. Da hatten wir einen Special Guest: Michael Hirte. Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr. Natürlich gab es letzte Woche auch einen besonderen Programmpunkt. Aber dazu später mehr. :-)


In diesem Jahr fanden sich die Mitarbeiter gegen 17.00 Uhr zu einer kleinen Einweisung in der Stadthalle ein und wurden in ihre Aufgabenbereiche eingewiesen. Danach gab es eine Stärkung für uns. Das Marketing-Team bestellte 15 Familienpizzen. *o* Wirklich eine super Idee so kurz vor dem langen Abend. 


Gegen 17.30 Uhr trafen dann die ersten Gäste ein. Dominik und ich wussten schon, was unsere Aufgabe an diesem Abend sein wird. Wie jedes Jahr nehmen wir Azubis die Kunden mit einem Glas Sekt in Empfang. Wir bewaffneten uns also mit unserem Tablett und mischten uns unter die Menge. Viele unserer Kunden wünschten mir noch ein frohes neues Jahr und führten aufgeweckte Gespräche, worüber ich mich natürlich sehr freute. Da wir alle nicht so oft „kellnern“ haben wir eine Wette abgeschlossen: Wem fällt zuerst das Tablett herunter? Und siehe da… Diesmal ist es tatsächlich keinem von uns passiert! Sonst gab es eigentlich immer einen in der Runde, der den Sekt verschüttet hat. Vielleicht sollten wir öfter solche Wetten abschließen. ;-)


Nachdem alle mit einem Gläschen Sekt versorgt waren, begann auch schon das Programm. Erst hielt Herr Euler eine kurze Rede und danach Herr Scheller und Herr Meyer, unsere Prokuristen. Danach kam der besagte besondere Programmpunkt: Der Mentalist Yann Yuro verzauberte unsere Kunden und versetzte sie in Staunen. Die Zauberei von ihm war sehr beeindruckend. Jedoch stellte sich heraus, dass dies nicht der einzige Magier auf dieser Veranstaltung war, denn mein Kollege Niclas beherrscht auch ein paar Zaubertricks und das sogar echt gut.  

Nach der Show, wurde das Buffet eröffnet. Es gab sehr lecker belegte Schnittchen mit Salami, Hackfleisch, Käse, Schinken und vieles mehr. Unsere Aufgabe war es nun die leeren Teller und Gläser abzuräumen und einfach darauf zu achten, dass sich nicht zu viel auf den Tischen sammelte. Nachdem alle fertig mit Essen waren, ging der Mentalist auch noch einmal durch die Menge und verzauberte nochmals die Kunden. 

Meine Schicht war dann auch schon vorbei und ich durfte nach Hause gehen. Also was ich von unseren Kunden hörte, waren alle sehr begeistert. Ich bin mal gespannt, was sich unser Marketing-Team für nächstes Jahr einfallen lässt. Das ist ja fast nicht mehr zu toppen. :p 


Bis demnächst, eure Paula.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Warum immer ich!?

Hallo Liebe Blogleser,

2019 – das wird mein Jahr! Es muss mein Jahr werden. Auf uns warten noch 4 Seminare, ein 4-wöchiges Praktikum im Altenheim und dann ist da auch noch die Abschlussprüfung. Das kann praktisch nur gut werden.

Aber erst einmal muss ich euch noch von meinem "kleinen Fauxpas" aus dem letzten Jahr erzählen. Dieser gehört eindeutig in die Kategorie "Das kann auch wirklich nur mir passieren!"

Noch vor Weihnachten musste ich über mehrere Tage verschiedene Geschäftsstellen übernehmen. Jeden Tag war eine andere Filiale dran. Mittwoch Vormittag war ich noch in meiner eigentlichen Abteilung – der Kreditabteilung. Nach dem Mittag machte ich mich dann auf den Weg zur Filiale, doch zuvor traf ich noch unsere Personalchefin. Sie gab mir ein Blatt in die Hand und sagte dazu „Sie fahren doch heute eh nach Crossen, können Sie das bitte aufhängen?“.

Ja klar, kein Problem, dachte ich mir. Ich fuhr also nach Crossen, öffnete die Geschäftsstelle, fuhr meinen Computer hoch und machte mich bereit für die Kunden. Eine halbe Stunde später, erhielt ich eine Mail von Paula – die sich gerade im Service Center befindet –  dass ich sie ganz schnell anrufen soll.

Ich rief an... Herr Hartmann war am anderen Ende. Er begrüßte mich mit den Worten: „Wilhelm, wo sind Sie?“. Dazu muss ich kurz sagen: seit Tag 1 in der Volksbank werde ich von Herrn Hartmann Wilhelm genannt, wegen meinem Nachnamen Busch, Wilhelm Busch. ;-)

Ich sagte, dass ich in Crossen sei und er entgegnete mir am Telefon, das am Mittwoch gar keine Servicezeit in Crossen sondern in Bürgel ist. Ufff….das war ja mal wieder klar, dass mir sowas passiert. Aber wenn man jeden Tag in einer anderen Filiale ist, kann das schon mal passieren. Also packte ich meine 7 Sachen zusammen, fuhr die Computer runter, schloss alle Räume zu, schaltete die Alarmanlage an und fuhr nach Bürgel. :D Bei unseren 4 Filialen und den unterschiedlichen Öffnungszeiten kann man schon mal durcheinander kommen. :D


Zum Glück konnten alle darüber lachen und haben es mir nicht übel genommen. Eins könnt ihr wissen, ich habe aus dieser Nummer viel gelernt. :D Ihr seht also, bei mir ist immer irgendwas los. :D Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten. In der nächsten Zeit wird es noch einmal besonders spannend. Nach zwei Wochen Schule treten wir nun das 4-wöchige Praktikum im Altenheim in Eisenberg an. Ich bin gespannt was auf mich zukommt und freue mich auf die neuen Erfahrungen. Natürlich ist das Ganze auch mit einer kleinen Angst verbunden. Denn ich hoffe nicht, dass eine Person verstirbt, die mir in der kurzen Zeit schon ans Herz gewachsen ist.

In diesem Sinne, wünsche ich euch eine schöne Zeit und seit weiterhin gespannt,
euer Dominik.

Freitag, 11. Januar 2019

Neues Jahr - Neue Abteilung - Neue Chancen

Hallo liebe Blogleser,
 

für mich geht es gleich zum Jahresbeginn in eine neue Abteilung. Nach ca. zwei Monaten Post und Empfang, darf ich nun in unser Online Banking reinschnuppern.

Am Montag begann mein Tag wie immer um 7:30 Uhr. Der einzige Unterschied zur letzten Abteilung: Die Kollegen im Online Banking sitzen auf der dritten Etage und die Sache mit meinem Knie ist immer noch nicht besser. Aber zum Glück haben wir einen Fahrstuhl in der Bank, der mir den Weg nach oben erleichtert. ;-)

Nach einer obligatorischen Einweisung und Rundführung in der neuen Abteilung, wurde es ernst. Ich erhielt meine erste Einarbeitung im Online Banking. Diese enthielt sowohl technisches, als auch theoretisches Wissen. Leider hab ich auf dem Themengebiet noch nicht allzu viel Vorwissen, da wir es auch noch nicht in der Schule besprochen haben. Deshalb war erst einmal gut zuhören und vor allem mitschreiben angesagt.

Nach 3 Tagen mit viel Theorie, ist nun eine gewisse Grundlage für das weitere Arbeiten geschaffen. Mittlerweile war ich in der Lage, Online-PINs zurücksetzen, Vertriebswege zu hinterlegen, mir wurde beigebracht, wie man eine Online Banking Vereinbarung sachgemäß kontrolliert und bearbeitet, und natürlich noch einiges mehr ;) Das Tagesgeschäft hatte ich also schnell begriffen, sodass wir jetzt auf „Sonderfälle“ warteten. Es gibt nämlich gewisse Leistungen die wir anbieten, die aber nur sehr selten auftreten. Und tatsächlich, an einem Tag wurde uns per Post eine EBICS-Vereinbarung zugesandt. Das Verfahren ist einfach gesagt, eine 4 Augen Methode, bei der zwei autorisierte Personen anstehende Leistungen, wie beispielsweise Überweisungen jeweils einzeln kontrollieren. Diese Methode zählt zu einen der sichersten Varianten, um an dem Zahlungsverkehr teilzunehmen. Frau Rücker bearbeitete die Vereinbarung und stellte mir das nötige Wissen dafür zur Verfügung. Nachdem ich jetzt eine Grundlage an Wissen vorweisen kann, darf ich schon selbstständig anfallende Aufgaben lösen, die natürlich im Nachhinein von Frau Rücker oder Herrn Klaus kontrolliert werden.

Zum Tagesgeschäft im Online Banking gehört auch Emails schreiben und Telefonate führen. Schon in der zweiten Woche durfte ich ans Telefon. Es war eine Kundin, die ihren Online-PIN zu oft falsch eingab. Sie bat uns um einen Rückruf und ich sollte diesen durchführen. An sich war das kein Problem, ich wusste mittlerweile ja wie man solche Aktionen durchführt und telefoniert habe ich auch schon oft. Doch irgendwie war ich dann doch ziemlich aufgeregt. Bevor ich die Dame anrief, schrieb ich mir auf ein Notizblatt meinen ersten Satz, den ich gleich am Anfang sagen wollte. Dann griff ich zum Hörer, wählte die Nummer und wartete angespannt darauf, dass abgehoben wird. Während es klingelte merkte ich förmlich, wie das Adrenalin in meinem Körper freigesetzt wurde und das alles nur wegen einem Anruf der am Ende 2 Minuten dauerte. Im Grunde viel Drama um nichts, aber es gibt ja immer ein erstes Mal.

Nachdem ich den Zähler für die Fehlversuche der Kundin zurückgesetzte und die nette Frau sich wieder anmelden konnte, bedankte sie sich herzlich und legte auf. Ich war erleichtert und froh zugleich als das Telefonat beendet war. Es war irgendwie komplett neu und doch kam es mir vertraut vor. Komisch. Nach einer kurzen Auswertung mit meinen Kollegen/ Vorgesetzten, war Mittag angesagt und ich muss zugeben, dass ich die Pause wirklich gebraucht habe.

Die ersten zwei Wochen im Online Banking vergingen wie im Flug und ich fühle mich wirklich wohl, die Mischung aus einem jungen Team, gepaart mit Fachwissen, gefällt mir sehr gut.
 

Ich wünsche euch eine schöne Zeit, 
euer Niclas.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Man lernt nie aus!

Halli-hallo,

nach 12 langen Jahren auf der Schulbank, ist man einfach nur froh, wenn diese Zeit hinter einem liegt und man endlich arbeiten kann. Sicherlich bekommt man öfter von den Eltern zu hören, dass die Schulzeit die beste Zeit im Leben ist und man diese unbedingt genießen sollte, aber das wollen wir in diesem Moment nicht hören. :D Nach unzähligen Kontrollen und Klausuren war ich an einem Punkt, dass es mir echt reichte.

Nun habe ich im August die Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und - zu meinem Pech - geht das leidige Thema Schule auch hier weiter. Für den theoretischen Teil der Ausbildung muss natürlich wieder die Schulbank gedrückt werden. Die ersten zwei vollen Wochen lagen vor mir mit neuen Lehrern, Mitschülern und auch unbekannten Fächern.

Gleich in der ersten Woche musste ich bereits mit einem ungeplanten Zwischenfall kämpfen. Am Wochenende zuvor bin ich auf nassen Fliesen ausgerutscht und habe mir das Knie verdreht. Es stellte sich heraus, dass ich mir einen vorderen Kreuzbandriss und einen Innenbandriss zugezogen habe. -DER ABSOLUTE JACKPOT- Zum Schulbeginn waren für 10 lange Tage Schmerzen und Krücken meine besten Freunde. Zu allem Übel, ist unser Klassenraum in der zweiten Etage. Ich bin anfänglich noch mühsam die lästigen Treppen gestiegen, weil natürlich mein Ego es nicht zugelassen hat einen Fahrstuhl zu benutzen. Doch mit einem blöden Fehltritt habe ich schnell gemerkt, dass mein falscher Stolz mich nicht weiter bringt. Also organisierte ich mir bei der Schulleitung einen Schlüssel für den Aufzug und konnte somit das beschwerliche Treppensteigen vermeiden. Das war alles nicht mehr feierlich, so als verletzter Typ mit Krücken und in einigen Situationen auch noch auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen zu sein. Meine Laune war auf jeden Fall im Keller.

Wie dem auch sei, am Montag startete der erste Turnus. Die Unterrichtsstunden begannen bei jedem neuen Lehrer ganz klassisch. Unsere Lehrer stellten sich vor, wir stellten uns vor und dann bekamen wir eine grobe Gliederung, was uns alles in den 3 Jahren Ausbildung erwartet. Spätestens beim dritten Lehrer hatte ich dann auch alle Namen meiner Mitschüler drauf. :D Um ehrlich zu sein, bin ich echt zufrieden mit den Lehrern und auch mit meinen Mitschülern. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall ein positiver. In den Pausen lernt man sich dann besser kennen und bekommt schnell mit, was für Interessen der Einzelne hat, was sein Antrieb ist und wo potenzielle Stärken und Schwächen liegen könnten.

Doch wie waren denn nun die ersten zwei Wochen Blockunterricht? ...nun ja, am schulischen Ablauf hat sich nicht groß viel geändert. Der Lehrer steht immer noch vorne an der Tafel und versucht uns sein Wissen weiterzugeben. Der für mich größte Unterschied zur bisherigen Schulausbildung liegt darin, dass hier ein anderer Wind weht. In der Berufsausbildung wird Eigeninitiative und Selbstständigkeit größer geschrieben als je zuvor. Den Lehrern ist es zum Beispiel egal wie aufmerksam man ist oder ob man sich Notizen macht. Das klingt hart, ist aber die Wahrheit. Entweder man gibt Gas und versucht so viel Wissen wie nur möglich in den Stunden aufzunehmen, oder man bleibt auf der Strecke und muss sich dann zu Hause mit viel Mühe alles selbst erarbeiten. 


In den zwei Wochen wurden mir Grundlagen bezüglich Kontoarten, Kontoführung, Buchhaltung und rechtliche Rahmenbedingungen gelehrt. Ich war sehr motiviert, denn schnell merkte ich, dass mir diese neuen Kenntnisse in der Praxis das Leben erleichtern würden. Mein Interesse am Lernstoff  wurde geweckt und auch wenn es an einigen Stellen etwas zäh war, fand ich, dass die zwei Wochen wie im Flug vergingen. Die ersten Kontrollen wurden natürlich auch schon geschrieben. Die Resultate der Tests erhalten wir leider erst im zweiten Turnus. Bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden. Ich habe zweifellos ein gutes Gefühl und bin überzeugt dass meine Ergebnisse absolut in Ordnung sein werden.

Nach den zwei Wochen hieß es dann erst einmal wieder „Schule Adieu“. Denn die nächste Praxisphase stand an. Also die „Abenteuerreise“ hat so zusagen erst begonnen und ich hoffe, euch weiterhin mit interessanten Episoden unterhalten zu können. 

Ich wünsche euch eine schöne Woche,
euer Niclas.