Freitag, 21. Dezember 2018

Es kommt alles ganz anders als man denkt

Hallo Ihr Lieben,

nach langer Zeit hat sich mal wieder einiges geändert. Wie ich schon in meinen letzten Beiträgen ankündigte, sollte ich nach meiner Ausbildung im Kundenzentrum eingesetzt werden. Dafür wurde ich jetzt auch schon knapp drei Monate eingearbeitet. Aber es kam alles ganz anders:

Meine Abteilungsleiterin und ich haben gemerkt, dass es wahrscheinlich vorerst doch nicht die richtige Abteilung für mich ist. Diese Erkenntnis ist ja auch absolut nicht schlimm. Für mich wird sich deswegen auch gar nicht viel ändern. Im Grunde genommen hat es nur Vorteile. Für die mir fehlenden Abteilungen, die ich noch durchlaufen muss, habe ich nun mehr Zeit. So kann ich mich also wieder auf meine Ausbildung konzentrieren. Versteht das bitte nicht falsch: Natürlich stand die Ausbildung schon die ganze Zeit im Vordergrund. 


Für mich geht es nun in das Service Center. Trotz dass ich jeden Dienstag auf der Azubi-Geschäftsstelle bin, war mein erster Tag etwas wackelig, da ja wieder alles neu für mich war – logisch nach fast einem Jahr. Die Arbeitsabläufe unterscheiden sich in manchen Sachen von der Geschäftsstelle. Zudem gibt es vieles, dass sich geändert hat: zum Beispiel das Ausdrucken von Kontoauszügen oder Ändern von Adressen. Auf den Geschäftsstellen kommen die Kunden meist mit Sparbuchumbuchungen oder Dauerauftragsänderungen, also alles Sachen die ich beherrsche. In Eisenberg, direkt im Service, gibt es dann doch oft "Spezialfragen" oder Anliegen, die ich manchmal noch nicht beantworten kann. In diesen Momenten fühle ich mich ein wenig verloren, aber ich kann immer meine Kollegen fragen. Die Kunden finden es nicht schlimm, wenn etwas erfragt werden muss. Deswegen bin ich ja auch noch Auszubildende – um es zu lernen.

So kurz vor Weihnachten ist zudem bei uns im Service immer viel los. Nicht nur durch den Kundenverkehr sondern auch durch unsere Weihnachtsspendenaktion. Dieses Jahr sammeln wir zugunsten des Kinderschutzbundes Eisenberg / Thüringen e.V. Natürlich darf auch unser traditioneller Kuchenbasar nicht fehlen. Dieser fand letzte Woche statt. Ich selbst habe auch einen Kuchen gebacken – einen Papageikuchen. :-) Es war alles wirklich sehr lecker und insgesamt haben wir 270,00 EUR eingenommen.

Wenn ihr also demnächst mal wieder in Eisenberg seid, sehen wir uns vielleicht im Service Center, wenn ich nicht grade in der Schule oder im Urlaub bin. ;-)

Bis dahin,
eure Paula

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Zurück in die Zukunft

Hallo liebe Azubiblog-Leser,

der dritte Advent ist rum und mittlerweile ist auch jedes Fenster schön geschmückt. Das heißt nicht nur, dass bald Weihnachten vor der Tür steht. Nein! Für uns stand auch die Weihnachtsfeier an. :-)

Die diesjährige Feier hat unsere Kreditabteilung geplant. Mit einer Mail an alle Mitarbeiter, informierten Sie uns über den Tag der Veranstaltung, den Ort (Dresden) und das Thema: Zurück in die Zukunft. Schon nach zwei, drei Tagen spekulierten die ersten Mitarbeiter, ob es vielleicht ins DDR-Museum geht. Aber nein.

Die Kreditabteilung spannte uns zwei, drei Wochen auf die Folter. Und dann rückten sie endlich mit der Sprache raus: Die Startrampe der Zeitreise war unser Eisenberger Busplatz. Hier wurden wir mit belegten Baguettes und allerlei Getränken versorgt. Der Weg führte uns dann weiter über die Milchstraße A4 bis zur Hauptzentrale Dresden. In Lichtgeschwindigkeit eilten wir innerhalb von zweieinhalb Stunden zu unserem Reiseziel. Schon die Raumschifffahrt war sehr lustig.

Unser erster Halt war dann das Panometer Dresden. Hier erwartete uns zum Einen die damalige barocke Zeit und zum Anderen ein sehr erstaunliches 360° Kunstwerk von Yadegar Asisi. Dieses Werk war das erste große Highlight auf unserer Zeitreise. Inmitten des Raums stand ein 15m hoher Besucherturm. Der 15-minütige Tag-/Nachtwechsel mit akustischer als auch optischer Simulation, machte das Ganze noch atemberaubender. Sogar Sternschnuppen konnte man sehen. Und wer ein Fernglas dabei hatte, konnte die Bürger, Händler und Handwerker genau in den Straßen und auch manchmal durch die Fenster beobachten. Einfach ein tolles Farbenspiel im Bild. Auf dem Turm fühlte man sich als säße man auf einer Wolke und schaut von oben herunter auf die Erde. Einfach fabelhaft und nur zu empfehlen. :-)

Wieder angeschnallt, ging es weiter in die Innenstadt von Dresden, zum Restaurant "Schwerelos". In unserer Raumstation wurde dann für ein super weihnachtliches Abendessen gesorgt. Auf Tablets konnten wir unsere Speisen und Getränke bestellen. Diese kamen dann nach einigen Minuten per Achterbahn an unseren Tisch, unter anderem auch mit Looping. Das Essen hatte stets einen weihnachtlichen Geschmack! Einfach hervorragend! Nach einem ausgiebigen Essen, guten Getränken und geselligem Zusammensitzen, startete unser Raumschiff gegen 22 Uhr mit Lichtgeschwindigkeit in unsere Heimatgalaxy zurück. 


Zusammengefasst kann ich sagen, dass diese Weihnachtfeier die beste bisher war, die ich mitmachen durfte. Bei der Planung durch die Kreditabteilung aber auch nicht anders zu erwarten ;)

In diesem Sinne, habt eine schöne Vorweihnachtszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ihr hört im Jahre 2019 wieder von mir ;)

Liebe Grüße,
euer Dominik

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Abteilung mal ganz alleine geführt

Hallo liebe Blogleserinnen- leser,

das Jahr neigt sich dem Ende und die Abschlussprüfung verfolgt mich irgendwie. :o Sie rückt einfach immer näher. :D Umso schöner war die kleine Abwechslung, die sich mir neulich in der Bank bot. Als Urlaubsvertretung wurde ich für 2 Wochen in die Poststelle beordert. Und da dies eine Ein-Mann (bzw. eine Ein-Frau) -Abteilung ist, war ich das erste Mal sozusagen "mein eigener Chef" :)  Sonst war ich immer nur ein bis zwei Tage als Vertretung in der Poststelle, aber keine zwei vollen Wochen. Eine schöne Herausforderung und Ablenkung vom ständigen Prüfungsgedanken.

In der Ein-Mann-Abteilung beginnt der Tag statt 7.30 Uhr schon 07.00 Uhr. Für mich als Azubi ein Problem, denn: Wir haben noch keinen Schlüssel und der Türöffner befindet sich in der Poststelle. Aber um den erst einmal bedienen zu können, muss ich selbst irgendwie ins Haus kommen. Ein Teufelskreis ;)


Also ging ich erst einmal zu unserer Ausbildungsleiterin, Frau Appelt, und fragte nach einem Schlüssel, solange ich die Vertretung in der Post übernehme. Frau Appelt kam gleich am nächsten Tag auf mich zu und teilte mir mit, dass sie sich eine neue Regelung einfallen lassen hat. Regelung? Das hat doch bestimmt etwas mit mehr Arbeit zutun. Aber was ist mit meinem Schlüssel für die nächsten zwei Wochen? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf. 

Doch am Ende stellte sich die Regelung als großes Glück heraus: Alle Azubis, die ihren künftigen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, bekommen einen eigenen Schlüssel! Jetzt habe ich meinen eigenen Bankschlüssel und es fühlt sich verdammt gut an. Ich muss nicht mehr mit meinem Mittag vor der Tür stehen und warten bis mir jemand aufmacht. :D

Auf jeden Fall konnte ich dann mit meinem Schlüssel pünktlich um 7 in der Früh anfangen. Der Tag begann dann damit, die Kaffeemaschine vorzubereiten. Danach schaute ich immer nach, ob genügend Gläser, Löffel und Teller bereit standen, ob der Geschirrspüler ein-/ oder ausgeräumt werden musste und natürlich zu guter Letzt: wie viel Eingangs-/ und Ausgangspost zu erledigen war. 


Meine Kollegin hat in der Poststelle sehr viel Verantwortung. Sie muss nicht nur darauf achten, dass die Ausgangspost vollständig und ordentlich ist. Zusätzlich spielen auch Themen wie Bankgeheimnis und Datenschutz eine wichtige Rolle.

Kurzum: Die Arbeit in der Poststelle war mal eine schöne Abwechslung und hat Spaß gemacht. Jetzt bin ich in der Marktfolge Aktiv oder besser bekannt unter dem Namen Kreditabteilung. Ich bin sehr gespannt was mich hier erwartet und halte euch auf dem Laufenden.

Also bis dahin euer Dominik.