Mittwoch, 28. Oktober 2020

Die ersten Wochen sind geschafft!

Huhu Ihr Lieben,

nun melde ich mich nach einer sehr anstrengenden Zeit im Kundenzentrum wieder. Wir hatten am 4. September unsere Systemumstellung und dabei hat sich nicht nur für uns alles geändert, sondern auch für unsere Kunden. Die Online-Filiale erscheint neu - nicht nur in der Ansicht auch bezüglich der Bedienung. Dabei gab es leider einige kleine Startschwierigkeiten und deshalb viele Anfragen von den Kunden.

Aber fangen wir von vorne an. Die Systemumstellung war an einem Samstag und verlief ohne weitere Probleme. Wir haben uns die ersten Mails von den Kunden angeschaut und dachten eigentlich, dass wir das Schlimmste hinter uns hatten. Diese Freude hat sich dann am Montag danach gelegt. Wir kamen extra etwas früher auf Arbeit, um die vielen Anfragen zu beantworten. Übers Wochenende haben sich viele Kunden per E-Mail gemeldet und uns mitgeteilt, dass es beispielsweise zu Problemen bei der Anmeldung zum Online-Banking kam.

Alle Anfragen so gut es geht zu beantworten, hat viel Zeit in Anspruch genommen. Unsere Arbeitszeiten haben wir aus diesem Grund entsprechend angepasst. Das Kundenzentrum war in den ersten Wochen nach der Umstellung von früh 7 Uhr bis 20 Uhr besetzt. Unser Team hat trotz der vielen Anfragen und Anrufe super zusammengearbeitet und versucht, allen Kunden so schnell es ging zu helfen. Das Verständnis der Kunden war sehr wichtig für uns, aber auch ganz viel Schokolade und Kaffee.😉

Ich sende euch nun die besten und herzlichsten Grüße und Wünsche euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße
Eure Jenny

 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Ausbildung abgeschlossen - wie geht es weiter?


Für viele unserer Leser ist es wohl noch in weiter Ferne und aktuell suchen sie erstmal eine Ausbildung und denken vielleicht noch nicht viel weiter. Für mich persönlich war jedoch wichtig, eine Ausbildung zu beginnen, mit der ich eine gute Grundlage für mein späteres Berufsleben schaffe. Somit entschied ich mich für eine vielseitige kaufmännische Ausbildung als Bankkauffrau. Da ich bereits 12 Jahre
für mein Abitur auf der Schulbank saß, stand jedoch für mich fest, dass es nicht bei einer Ausbildung bleibt und ich danach ein Studium beginnen werde. Es  gibt jedoch einige verschiedene Möglichkeiten, welche ihr nach der Ausbildung verfolgen könnt - diese stelle ich euch heute vor.

1. Bankfachwirt (berufsbegleitend)

Der Fachwirt wird auch bei uns im Haus angeboten und von vielen Mitarbeitern gern genutzt. Er ist ein öffentlich-rechtlicher Abschluss auf Meisterebene. Die Prüfung erfolgt bundeseinheitlich vor einem Prüfungsausschuss der IHK – also ähnlich der Zwischen- und Abschlussprüfung. Die berufsbegleitenden Lehrgänge von rund 500 Stunden werden meist in zwei Jahren absolviert. Seit 2013 wird der geprüfte Bankfachwirt (IHK) dem akademischen Grad des Bachelors gleichgesetzt. Zu beachten ist jedoch, dass dies nicht europaweit gilt und anerkannt ist. Ziel dieses Beschlusses 2013 war eine bessere Vergleichbarkeit. Nachdem ihr euren Bankfachwirt erfolgreich abgeschlossen habt, könnt ihr davon ausgehen, dass ihr innerhalb des Unternehmens „gehobenere“ beziehungsweise verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen könnt. Beispielsweise Geschäftskundenberater oder Immobilienspezialist zum Thema Baufinanzierungen. Meist ist diese Ausbildung auch die Grundlage um eine Assistenzposition in dem jeweiligen Bereich zu übernehmen und nach einigen Jahren Berufserfahrung ist es auch die Leitung einer Abteilung möglich.  

2. Bankbetriebswirt (berufsbegleitend)

Ist eine Weiterbildungsmöglichkeit des Bankfachwirts. Diese Weiterbildung erlangt immer größere Relevanz, da durch die dualen Studiengänge im Banksektor meist nur mit ihm wirklich Führungspositionen übernommen werden können. Der Fachwirt reicht in der Realität dafür aktuell meist nicht mehr aus. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen öffentlich-rechtlichen Abschluss, sondern er wird von diversen Bildungsträgern der Finanzwirtschaft nach erfolgreicher Prüfung vergeben. Auch hier haben wir ein Pensum von rund 500 Stunden, welche je nach Arbeitgeber in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Hierbei reden wir jedoch nicht von zwei Jahren, sondern meist nur von einigen Monaten, welche benötigt werden. Nach diesem Abschluss kann an einigen privaten Fachhochschulen ein Bachelorstudium auch ohne Abitur aufgenommen werden. Sollte man jedoch keinen Bedarf für ein Studium sehen, gibt es einige Einsatzgebiete in Führungspositionen für den Betriebswirt.

3. Duales Studium

Das duale Studium, beispielsweise in Glauchau in Bankwirtschaft & Bankmanagement ist ein dreijähriges Bachelorstudium, welches ähnlich wie eine Berufsausbildung aufgebaut ist. Neben Phasen im Betrieb, welche in den Semesterferien sind und hauptsächlich dafür genutzt werden, eine Belegarbeit zu schreiben, gibt es auch die theoretischen Einheiten während dem Semester. Hier sprechen wir von meist 10-13 Wochen, die ihr in der Uni verbringt und meist mit einer Prüfungswoche enden, in der ihr dann in allen Modulen, welche besucht wurden, getestet werdet. Es ist also deutlich mehr Stress als in einem freien Studium, jedoch auch besser begleitet und oftmals hat man kleinere Gruppen, was das Lernen wiederum erleichtert. Für ein duales Studium benötigt ihr immer einen Praxispartner, der eure praktische Ausbildung übernimmt. Auch hier kann man wieder eine Parallele zur Ausbildung ziehen. Nachdem dualen Studium in Glauchau könnt ihr vielseitig eingesetzt werden und habt einen anerkannten Bachelorabschluss. Natürlich könnt ihr an den Bachelor dann noch einen Master anschließen.

4. Freies Studium in Voll- oder Teilzeit

Natürlich könnt ihr auch ein Studium an einer freien Uni bestreiten. Beispielsweise an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Ob und wir ihr das gestaltet ist auch wieder von einigen Faktoren abhängig und auch der finanzielle Aspekt sollte nicht unterschätzt werden. Denn neben euren normalen Lebensunterhaltungskosten kommen noch Studiengebühren und Kosten für Lernmaterial hinzu. Da ihr im besten Fall vorher schon eine Ausbildung gemacht habt, könnt ihr natürlich Teilzeit arbeiten und somit ausreichend Geld verdienen, um euer Studium zu finanzieren. Eine weitere Möglichkeit sind staatliche Förderungen, inwiefern ihr dafür jedoch berechtigt seid, ist auch eine Fallentscheidung. Es gibt jedoch auch hier viele interessante Studiengänge, die auch in der Bank ihren Platz finden und wenn ihr nebenher in Teilzeit arbeitet habt ihr auch eine gewisse Praxiserfahrung, welche gern gesehen wird. Denn das ist einer der Nachteile des freien Studiums im Gegensatz zu einem dualen Studium: in der Regel fehlt die praxisbezogene Arbeit und ihr habt bisher lediglich die Theorie an die Hand bekommen. Und jeder, der bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat weiß, dass die Theorie der Berufsschule und der gesetzlichen Grundlagen oftmals doch recht weit von der Praxis im Betrieb abweichen können. 

Ich für mich habe noch nicht die finale Entscheidung getroffen. Fest steht jedoch, dass ich keinen Fach- oder Betriebswirt machen möchte. Auch wenn er in Deutschland mit einem Bachelor gleichwertig gestellt ist, so zeigt die Praxis doch immer wieder, dass duale Studenten bevorzugt werden und auch außerhalb von Deutschland ist es eben kein offizieller Bachelor. Da jedoch auch ein dualer Student nicht viel mehr als ein Azubi verdient, kommt ein duales Studium direkt nach der Ausbildung nicht in Frage, da meine monatlichen Kosten (insbesondere die Fahrkosten zur Uni) meinen finanziellen Rahmen sprengen werden. Somit werde ich wohl erst noch ein bis zwei Jahre arbeiten und monatlich Geld ansparen, um dann ein duales Studium zu beginnen.

Ich hoffe, dieser kleine Überblick hat euch etwas geholfen, den für euch richtigen Weg zu finden. 

Viele Grüße
Viktoria

Mittwoch, 14. Oktober 2020

So verliefen die ersten Wochen meiner Ausbildung

Hallo liebe Leser und Leserinnen,
 
mein Name ist John und heute möchte ich mich euch vorstellen. Ich bin 20 Jahre jung und komme aus Gera. Mein Arbeitsweg ist demzufolge nicht allzu weit. Zu meiner Person: ich bin ein hilfsbereiter und freundlicher Mensch und interessiere mich für Wirtschaft, was mit dem Bankkaufmann gut zusammenhängt. Gerne erlange ich neues Wissen und wende dieses an. Doch warum ich mich für die Ausbildung entschieden habe und was ich bis jetzt erlebt habe, erzähle ich euch.

Angefangen hat meine Ausbildung in der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG.. Schon davor fragte man uns, ob wir uns vorstellen können, auf einem Bauernhof zu arbeiten. Vielleicht fragt ihr euch, warum man als Bankkaufmann auf einem Bauernhof arbeitet. 😀
Sinn dahinter ist, einen Einblick in die Welt eines Bauern/Wirten zu erlangen um zu sehen, welche Berufe unsere Kunden haben können. Zudem ist es eine Erfahrung, denn man hat nicht jeden Tag das Glück, Ställe auszumisten.😉
 
Nachdem der Bauernhof geschafft war, begann die Ausbildung in der Bank. Seit dem bin ich der Marktfolge Passiv zugeordnet. Die ersten Tage lernte ich die Abteilung und deren Arbeit kennen. Im Allgemeinen kann man sagen, das alles was mit den Daten des Kunden zutun hat, hier bearbeitet wird. Von Kontoeröffnungen und Überprüfungen sowie Änderung von Namen oder Adressen ist alles dabei. Täglich erledige ich diese Aufgaben und achte dabei auf die Richtigkeit und Sorgfalt im Umgang mit den Daten des Kunden. Natürlich prüfen Mitarbeiter meine Ergebnisse und ggf. berichtige ich die Fehler. 😊 Nebenbei kümmere ich mich zudem um die Ablage, welche so gut wie immer voll ist. Diese hefte ich dann bei unseren Ordnern ab. Zwischenzeitlich wurde ich für die Systemumstellung als "Versorger" eingeteilt, um den Mitarbeiter/innen den Arbeitstag zu erleichtern. Gerade dabei merkte ich, dass jeder für seine Arbeit geschätzt und für eine gute Arbeitsatmosphäre gesorgt wird.
 
Meine Entscheidung für diese Ausbildung hatte ich bereits auf der Internetseite der Volksbank Eisenberg beschlossen. Dort fand ich den Satz: "Beurteile einen Menschen nicht nach Noten, sondern nach dem Charakter." Auch bestätigte mir das sehr freundliche Bewerbungsgespräch mit Frau Lind und Frau Meyer, dass ich meine Ausbildung gefunden habe. Erleichtert war ich, als der Anruf von Frau Lind mir die Zusage brachte. Die Ausbildung bietet viele verschiedene Möglichkeiten, sich während und nach der Ausbildung weiterzuentwickeln z.B. mit einem Dualem Studium. Auch sind Mitarbeiter/innen stets freundlich und helfen bei jeder Frage. Zudem ist es möglich, bei Problemen/Anregungen jeder Zeit mit Frau Lind zu reden. Durch verschiedene Abteilungswechsel ist es möglich, die Bank von jeder Seite kennenzulernen und eventuell festzustellen, was einem am besten liegt.
 
Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich froh bin, Teil der Volksbank Eisenberg zu sein und ich kann es euch nur empfehlen. Natürlich sind das meine bisherigen Arbeitserfahrungen, jedoch wurde vom Anfang an diese Gefühl vermittelt und nun auch bestätigt.
 
Das war’s jetzt erstmal von meiner Seite aus und ich hoffe,
ihr konntet ebenso einen Eindruck gewinnen.
 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bis demnächst!
Euer John

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Mein Start bei der Volksbank Eisenberg

Ich war schon immer für extravagante Ideen zu haben und so entschloss ich mich, eine Ausbildung in Eisenberg als Bankkaufmann anzufangen. Doch was ist denn an einer solchen Ausbildung in Eisenberg so extravagant und wieso möchte ich Bankkaufmann werden? Kurz gesagt: Der Weg zur Arbeit! Ich wohne nämlich in Leipzig, was anderthalb Stunden von Eisenberg entfernt ist, doch ich hätte nie gedacht, dass mich gerade dies so reizt. Der Reiz entsteht daraus, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und diese Zeit dazu zu nutzen, den Forderungen des Ausbildungsbetriebes nachzukommen.

Die Ausbildung bei der Volksbank Eisenberg ist anders und sticht besonders durch seine Lernmethoden aus der Masse der Betriebe in Großstädten heraus, denn wer denkt, dass es bei der Volksbank Eisenberg mit dem Start in der Bank direkt losgeht, der liegt falsch! Zuerst sieht man sich auf einem Bauernhof wieder und merkt erst einmal, wie hart die Tätigkeit als Landwirt und Viehzüchter ist. Hierdurch soll einem die Nähe zu dem Kunden vermittelt werden, denn genau diese gehören u.a. zur Zielgruppe der Volksbank Eisenberg, da wir hier in der Region viel Landwirtschaft haben. Das Erste was man hier lernt, ist Bodenständigkeit und Engagement, genau das was ein Bankkaufmann braucht.

Was macht den Beruf als Bankkaufmann so attraktiv für mich und wieso genau die Volksbank Eisenberg?

Hier kommen mehrere Faktoren zusammen, denn zum einen fordert dieser Beruf deine Kommunikationsfähigkeit und koordinative Beherrschung. Ein Kunde möchte respektvoll und mit Freundlichkeit empfangen werden und gleichzeitig die relevanten Informationen möglichst schnell erhalten.
Ich habe hier auch gelernt, souverän vor den Kunden aufzutreten, dabei bedeutet Souveränität nicht, dass ich mir nicht auch manchmal unsicher bin, doch ich weiß, dass mir jederzeit ein erfahrener Kollege zur Seite steht, den ich Fragen kann.

Fazit

Bei der Volksbank in Eisenberg, habe ich mein zweites Zuhause gefunden, blicke zuversichtlich in die Zukunft und arbeite fleißig darauf hin, einmal hier fest angestellt zu sein.

Von mir wird man hier noch öfter hören und ich freue mich, bald wieder von meinen Ereignissen zu Berichten!

Euer Tim