Mittwoch, 22. November 2017

Wie schnell die Zeit vergeht...

Hallo Liebe Blogleser und -leserinnen,

nach acht Wochen, von denen ich zwei Wochen in der Berufsschule war, ist meine Zeit nun im Online-Banking vorbei. Es war meine erste Abteilung und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte jede Menge lernen. Aber jetzt einmal von vorn:

Von den Kollegen wurde ich sehr freundlich und herzlich empfangen und auch sofort integriert. Es war ein Start ins Dunkle für mich. Ich wusste weder wie die Programme genau funktionieren noch was man in der EBL-Abteilung eigentlich genau machen musste. Online-Banking….habe ich auch noch nie genutzt…keine Ahnung wie so etwas geht?! :D Aber meine Zweifel und Unsicherheit legten sich mit der Zeit. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen Frau Rücker, Frau Jesumann und Herr Klaus, fand ich mich schnell in der Abteilung zurecht. Nun kann ich voller Stolz sagen, dass ich in acht Wochen sehr viel lernen konnte. In den ersten Tagen wurden mir die verschiedenen Online-Banking-Verfahren mit ihrem technischen Hintergrund erklärt (mobileTAN, smartTAN, HBCI mit Chipkarte). Jedes Verfahren hat seinen eigenen sogenannten Vertriebsweg. Und ist dieser Weg nicht eingerichtet, funktioniert das Banking beim Kunden nicht. Auch die Nutzung der Banking-App ist mit einem solchen Vertriebsweg verknüpft. Also, wenn ihr euch über die App auf dem Smartphone oder Tablet anmelden wollt und es geht nicht, dann kann es daran liegen, dass ihr für den Vorgang noch nicht freigeschalten seid. Neben der Einrichtung der Verfahren gibt es natürlich auch noch andere Aufgaben. Es kann immer passieren, dass man auf einmal sein Passwort bei der Anmeldung nicht mehr weiß und dann den Zugang zum Online-Banking sperrt. In diesem Fall gewähren wir unseren Kunden wieder 3 Versuche sich anzumelden und wenn einem das Passwort nicht mehr einfällt, senden wir eine Start-PIN zu und das Online-Banking wird zurückgesetzt. Auf die E-Mails der Kunden durfte ich auch selbstständig antworten, sofern ich dies schon konnte. Frau Rücker hat dann auch noch einmal drüber geschaut, damit alles seine Richtigkeit hat. :-)

Zum Schluss kann ich sagen, dass es mir im EBL-Bereich bzw. im Online-Banking sehr gut gefallen hat. Außerdem bevorzuge ich jetzt auch das Banking. Es ist einfach viel bequemer und auch unkomplizierter. Wenn mir Abends einfällt, dass ich unbedingt noch eine Überweisung erledigen oder einen Dauerauftrag ändern muss, setze ich mich einfach an meinen PC oder zücke mein Handy. Kommt Ihr noch in unsere Filialen oder bevorzugt Ihr auch das Online-Banking??


Meine nächste Abteilung ist Post und Empfang. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dieser Abteilung erwartet.

Liebe Grüße,
euer Brian

Mittwoch, 15. November 2017

Echt nicht meine Woche

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist wieder so weit und ihr hört mal wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und es geht euch gut. Mir, für meinen Teil, geht es bestens… wäre da nicht meine „perfekte Woche“ gewesen. :P

Die Geschichte dazu ist zwar lustig, allerdings auch etwas unangenehm für mich. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder unsere Azubi-Geschäftsstellen betreuen. Am Dienstagmorgen fuhr ich also mit dem Bus nach Bad Klosterlausnitz in unsere Filiale, schaltete unsere Alarmanlage ab und baute meinen Arbeitsplatz auf. Dort stand ich dann unseren Kunden bis 12 Uhr tatkräftig zur Seite. Pünktlich zum Mittag räumte ich alles auf und schaltete die Anlage wieder an. Da ich immer noch keinen Führerschein in der Hand halte und Paula zur gleichen Zeit die Filiale in Bürgel übernahm, holte sie mich freundlicherweise ab und nahm mich mit nach Eisenberg. Dort verbrachte ich meine Mittagspause und fuhr anschließend mit dem Bus nach Crossen…zur nächsten Geschäftsstelle. Bis hierhin ist alles noch gut gelaufen, aber dann ging es los…

Als sich die Zeit in Crossen dem Ende neigte, informierte ich noch eben meine Mutti, damit sie mich aus Crossen abholen konnte. 18:05 Uhr versuchte ich die Bank zuzuschließen und die erste Alarmanlage anzuschalten und siehe da, es passierte…nichts. Normalerweise würde ein lang anhaltendes Piepgeräusch entstehen (ähnlich wie ein Tinnitus). Ich ging also alles noch einmal durch, schloss jeden Raum einzeln auf und wieder zu und versuchte, erneut die Alarmanlage anzuschalten und…nichts tat sich. Kein einziges Geräusch kam aus der Anlage raus. Also rief ich Paula an, die natürlich wie der Zufall so will, nicht ans Telefon ging. Also versuchte ich es bei meiner Kollegin Sarah, um zu fragen, was ich denn nun schon wieder falsch machte… Zum Glück ging sie an ihr Telefon. Wir sind alles noch einmal zusammen durchgegangen und im Nachgang hat sich herausgestellt, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was die Anlage gegen mich hatte. Sarah bot mir dann an nach Crossen zu kommen und dies verneinte ich keinesfalls. Um des Rätsels Lösung zu finden ging ich noch einmal alles einzeln durch…Türen auf…Türen zu…Anlage angeschaltet…kein Ton. Irgendwann stand ich im Tresorraum, ich starrte auf den Tresor und da war sie…die Ursache allen Übels. Ein Kabel hing von der Decke und war im Tresor verklemmt. Als ich das Problem gelöst hatte, schloss ich die Türen wieder zu, schaltete die Alarmanlage an und dann sag ich nur…Tinnitus. :D Ich rief sofort Sarah an. Noch bevor ich die ersten Worte fassen konnte, sagte sie gleich. „Bitte sag mir nicht, dass du es nun geschafft hast.“ Doch leider konnte ich ihr nichts anderes sagen und es tat mir sehr leid, dass sie nun den Weg nach Crossen zurücklegen musste. Sie hat auf jeden Fall einen gut bei mir. J Somit war der Dienstag für mich abgehakt.

Doch am Donnerstag kam es noch schlimmer… An diesem Morgen fuhr ich nach Bürgel in die Filiale und dazu muss ich sagen, jede unserer Geschäftsstelle hat andere Sicherungsmaßnahmen und diese habe ich diesmal in Bürgel nicht ganz beachtet. Ich schaltete nur eine Alarmanlage ab statt zwei. Als ich also in unserer Filiale ankam, hörte ich schon den ersten Kunden und beeilte mich, damit ich ihm schnell helfen konnte. Als ich unsere Glastür zum Beraterraum aufschloss, hörte ich auf einmal ein Geräusch, als ob ich einen Tinnitus hätte. Ich dachte mir nichts weiter dabei, fuhr meinen Rechner hoch und arbeitete weiter. Dem Piepen schenkte ich überhaupt keine Aufmerksamkeit. Nach einer Minute war das Geräusch immer noch da und ich lief nach draußen, um zu schauen, was da los ist. Ich dachte dieses fiepen kommt von weiter weg. Also fuhr ich ganz normal fort und half unserem Kunden. In der Zwischenzeit verschwand das Geräusch und der Kunde ist glücklich und zufrieden gegangen. Ich ging noch einmal nach hinten, um etwas zu holen. Plötzlich hörte ich wieder einen lang anhaltenden Piepton und ahnte diesmal… das bedeutet nichts Gutes. Ich habe vergessen die zweite Alarmanlage abzuschalten und meine schlimmste Befürchtung ist wahr geworden: ich habe den Alarm ausgelöst. Während ich den Kunden bediente, gingen genau 20 Anrufe auf unserem Banktelefon in Bürgel ein. Ein Anrufer war die Polizei, einer der Cityschutz, mehrere aus dem Kundenzentrum und noch ein paar von unserer Ausbilderin Frau Appelt. Als ich dann alles realisierte, standen auch schon Frau Herzig und Herr Nährig mit im Zimmer. Aber anstatt eines gefesselten und geknebelten Azubis, fanden sie einen nichtsahnenden Dominik Busch. :D

Dieser Fehler wird mir auf alle Fälle nicht noch mal passieren. Einmal die Alarmanlage auslösen ist genug Aufregung für mich gewesen und ich brauche dies kein zweites Mal… und das war sie also, meine „perfekte Woche“. Auf solche Tage kann ich in Zukunft echt drauf verzichten.

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit und bereitet euch so langsam auf Weihnachten vor ;).

Liebe Grüße, Dominik

Mittwoch, 8. November 2017

Mein Start ins 1. Theoriesemester

Hey ihr Lieben,

nach den ersten zweieinhalb Wochen hier in der Berufsakademie Sachsen im wunderschönen Glauchau möchte ich nun meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Am 02. Oktober war es soweit, der erste Tag des 1. Theoriesemesters stand an. Ich war sehr gespannt wie wohl meine Kommilitonen, also meine „Mitstudenten“, sein würden. An diesem Tag mussten sich die Studierenden für Ihren jeweiligen Studiengang einschreiben. Nur durch diese Einschreibung ist es möglich, das Studium zu absolvieren, da ohne diese der Zulassungsbescheid seine Gültigkeit verliert. Bereits 9 Uhr hatte ich dies erledigt und somit war noch genügend Zeit bis zum nächsten Termin. Diese habe ich genutzt, um mich auf dem Campus etwas umzusehen. Dort gibt es das Hauptgebäude, das Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Aula- und Mensagebäude. Im Haupthaus werden wir die meiste Zeit verbringen, und zwar bei Vorlesungen und Lehrveranstaltungen. Das Laborgebäude ist für den Studiengang Bank von geringem Interesse. In diesen Räumen werden die Studierenden, des Studiengangs Technik, die Wissenschaft erkunden und selbst Experimente und Untersuchungen durchführen. In der Bibliothek findet sich mengenweise Literatur, die für das Selbststudium von sehr großer Bedeutung ist. In der Aula werden am Ende jedes Semesters die Modulprüfungen geschrieben, welche für uns bereits Anfang Dezember anstehen. Außerdem fanden dort für alle Ersties gemeinsam erste Veranstaltungen statt, in denen es um Zeit- und Selbstmanagement und Neurowissenschaften ging. 


Im Mensagebäude wir die Möglichkeit Mittag zu essen. Außerdem gibt es auf dem Campus verschiedene Möglichkeiten Sport zu treiben, zum Beispiel auf dem Volleyballfeld, im Fitnessraum oder an einer Tischtennisplatte, was mir übrigens sehr gefällt ;-). Nach meiner Besichtigung stand 14 Uhr noch eine Einführungsveranstaltung auf dem Plan, bei der wir unter Anderem unsere ersten Stundenpläne und Informationen zu den Modulen und Prüfungen erhalten haben.

An den nächsten Tagen ging es mit den ersten Lehrveranstaltungen weiter. In den Modulen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Wirtschafts- und Finanzmathematik und Grundlagen der Bankbetriebslehre haben uns die Dozenten bereits den ersten Stoff vermittelt. Doch zu diesen vier Modulen kommt noch eins dazu, welches im 1. Semester auf meinem Theorieplan steht, und zwar Wirtschaftsenglisch.

Für jedes Modul erhalten die Studierenden ein Skript, in dem der ganze Stoff, der im jeweiligen Semester vermittelt wird, festgehalten ist. Als ich erfuhr, dass das Skript für die Wirtschaftsmathematik über 250 Seiten umfasst, war ich kurz geschockt. Doch mein Dozent hat mir beruhigenderweise sagen können, dass über 100 Seiten davon aus Übungsaufgaben besteht, und eine Formelsammlung ebenfalls mit inbegriffen ist.

Schon bald melde ich mich hier wieder zu Wort. ;-)

Liebe Grüße, euer Cedric.