Mittwoch, 25. April 2018

Wir feiern Bergfest!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

das letzte Mal habe ich Euch ja von den Modulen, die bei mir im 4. Semester eine Rolle spielen (besonders Recht), berichtet. Seitdem sind wieder einige Wochen vergangen, wir sind in unseren Vorlesungen mit großen Schritten vorangekommen und außerdem stand nun das nächste großes Highlight, auf das alle schon hin gefiebert haben, an. Unser Bergfest!!!
 

Das Bergfest wird traditionell zur Hälfte des Studiums gefeiert, die wir nun endlich erreicht haben. Nach dreieinhalb erfolgreich absolvierten Semestern ist rückblickend sehr viel passiert und Zeit für eine kleine Bilanz. 

Als ich 2016 mein Studium begonnen habe, haben meine Kommilitonen und ich uns recht schnell an der BA eingelebt und es dauerte nicht lange und die ersten Prüfungen standen bereits an. Da merkte man direkt auch, dass das nichts mehr mit Schule zu tun hat und die Anforderungen höher sind. Die Zeit verging wie im Flug, eine Prüfung jagte die andere, aber man verbindet trotzdem viele schöne Erinnerungen mit der bisherigen Studienzeit. 


Besonders im Gedächtnis geblieben ist uns Studierenden dabei sicherlich die Exkursion nach Frankfurt am Main, über die wir uns auch heute noch immer wieder in unserer Seminargruppe unterhalten. In unseren zahlreichen Modulen haben wir während der kurzen Zeit äußerst viel gelernt und einen Einblick in die verschiedensten Bereiche, möglichst immer auf aktuellstem Niveau, erhalten. Leider ist unsere Seminargruppe nicht mehr so groß wie zu Beginn, was an einer BA wohl eher auffällt als an einer großen Uni. 


Zwischen den Theorieabschnitten sind wir in unseren Ausbildungsunternehmen und sammeln wichtige Praxiserfahrungen in den unterschiedlichen Abteilungen. Im dritten Semester konnten wir bereits unseren Ausbilderschein ablegen, wovon ich euch ja ebenfalls berichtete, und nun haben wir schon das Bergfest hinter uns. Das wurde natürlich groß gefeiert und wir hatten passend dazu auch sehr hübsche Festivalbänder, wie Ihr im Bild unschwer erkennen könnt :). Und somit haben wir nun weitere unvergessliche Erinnerungen, an die wir uns wohl noch lange erinnern werden, denn das gehört schließlich auch dazu. 


Doch in sehr naher Zukunft stehen bereits die nächsten Prüfungen vom 4. Semester an, da wir dann in die längste Praxisphase unseres Studiums starten. Und somit heißt es jetzt natürlich wieder fleißig pauken für die Prüfungen, da die Inhalte sehr umfangreich sind und folglich eine gute Vorbereitung äußerst empfehlenswert ist ;). Vorerst stehen hier die Module Marketing, Wirtschaftsstatistik und empirische Forschung und Recht auf dem Programm.


Außerdem sind wir diesmal mehrere Monate in der Praxis und können so noch mehr Erfahrungen sammeln. Dabei stehen für mich einige weitere wichtige Bankabteilungen an, wobei ich zuerst noch in der Kreditabteilung bin. Zwischendurch geht es dann auch wieder zur Vertiefung auf Seminare.
Ich bin sehr gespannt, was mich noch alles in der 2. Hälfte meines dualen Studiums erwarten wird. Die Zeit wird bestimmt genauso schnell vorüber sein wie die erste Hälfte, auch wenn es einem vorher unendlich lang erscheint. Dabei werden auch noch viele weitere Herausforderungen, wie Prüfungen oder ganz am Ende dann die Bachelorthesis auf mich warten. Aber immer schön Schritt für Schritt ;)


Und damit bis bald, ich wünsche euch erstmal wieder eine schöne Zeit!
Eure Chantal

Mittwoch, 18. April 2018

Telefon – Fluch oder Segen?

Hallo Ihr Lieben,

die Zwischenprüfung haben wir nun endlich überstanden und eigentlich verlief auch alles gut. Außer, dass Dominik seinen Taschenrechner vergessen hatte. :D Vielleicht habt ihr das ja schon in seinem Beitrag gelesen. Ich für meinen Teil bin einfach nur froh, dass jetzt alles erst einmal vorbei ist. Die Aufgaben in der Prüfung waren größtenteils sehr anspruchsvoll. Aber es gab auch andere, bei denen ich mir ein paar Punkte sichern konnte. Eigentlich müssten auch bald unsere Ergebnisse kommen. Allerdings dreht sich heute nicht schon wieder alles um unsere Zwischenprüfung, sondern um meinen Abteilungswechsel.

In den letzten Monaten bin ich 2 Abteilungen durchlaufen und letzten Endes im Kundenzentrum gelandet. Natürlich ist das für mich auch wieder nur ein kurzer Zwischenstopp, aber dafür ein sehr wichtiger. Unser Kundenzentrum-Team sitzt ganz oben im Haus und besteht aus 3 Mitarbeitern. Man kann auch sagen das Ohr unserer Bank. Hier gehen nämlich alle Anrufe unserer Kunden ein. Hat man das eine Telefonat beendet klingelt auch schon wieder das Telefon und der nächste Kunde ist in der Leitung. Wir versuchen dabei alle Anliegen bereits hier zu klären. Meistens ist das auch möglich. 


Letzte Woche hatte ich also meinen ersten Tag im Kundenzentrum. Ich war aufgeregt, was mich dort erwarten würde. Zudem war ich auch noch skeptisch, ob ich es schaffe, mit den Kunden am Telefon zu reden. Meine erste Woche verlief anders als erwartet, dennoch ziemlich ruhig. Da im Kundenzentrum viel Wissen vorausgesetzt wird, war meine erste Aufgabe, mir eine Übersicht über unsere Konten, unsere Kredite und über unsere Arten der Kontoauszugserstellung zu erarbeiten. Nebenbei habe ich den Postkasten und das Telefon kennengelernt. Mir wurde z. B. erklärt, wie ich Telefonnachrichten erstelle. Die sind wichtig, denn wenn der gewünschte Mitarbeiter gerade nicht erreichbar ist, wird er darüber informiert, dass er den Kunden zurückrufen soll. Das gehört zu unseren Servicegarantien. Wenn wir einen Rückruf einstellen, informieren wir natürlich auch unseren Kunden darüber, dass der jeweilige Mitarbeiter im Laufe des Tages zurückrufen wird.

Meine Skepsis Anfang der Woche wurde mir mit der Zeit genommen und ich fühlte mich bereit zum Telefonieren. Das ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Denn am Montag, in meiner zweiten Woche im Kundenzentrum, kam ich früh zur Arbeit und durfte mich ans Telefon setzen. Als Erstes hörte ich die Mailbox ab. Es war nur ein Anrufer drauf. Ab um acht wurde es dann ernst, denn die Leitungen waren nun frei. Bei den ersten zwei Anrufen war ich noch sehr aufgeregt und sprach ziemlich laut und schnell, das legte sich aber nach mehreren Gesprächen. Das Gute ist, dass  immer jemand neben mir sitzt, dadurch fühle ich mich sicher. Aber auch wenn ich mal nicht weiter weiß, sage ich dies dem Kunden und informiere mich bei meinen Kollegen. Die Kunden sind verständnisvoll, am Ende möchten sie ja auch eine richtige und vollständige Antwort auf Ihre Frage erhalten.

Als der erste Tag am Telefon geschafft war, habe ich mich darüber gefreut, dass ich mich so gut geschlagen habe. Insgesamt habe ich 22 Gespräche geführt. Ja, klingt vielleicht wenig, aber reicht für mich am Anfang erstmal aus. In den nächsten Tagen werden sicherlich viel mehr Gespräche auf mich zukommen.

Bis jetzt macht es mir im Kundenzentrum wirklich viel Spaß und ich bin gespannt, was in der Zeit, in der ich dort bin, noch alles passieren wird. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Bis es jedoch wieder so weit ist, wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Eure Paula

Donnerstag, 12. April 2018

Die Vorbereitung auf das nächste Semester

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich wieder und melde mich mit einem neuen Beitrag für euch zurück! Die Zeit verging sehr schnell und die 1. Praxisphase ist nun auch schon wieder geschafft.

Natürlich war auch in der Praxiszeit einiges für die nächste Theoriephase zu erledigen. Jeder Studierende muss eine Projektarbeit über seine Bank schreiben – und das in Englisch. Also machte ich mir erstmal einen Kopf darüber, über welche Bereiche ich genau schreibe. Um die 7 Seiten Text zu erreichen, suchte ich mir die Geschichte, die Eigentümer und die Organe meiner Bank aus. Da mein Praxisunternehmen eine Tochterbank gegründet hat, habe ich mich entschieden für diese noch die Bereiche Geschichte, Anlagepolitik und Projekte zu bearbeiten. Das Schreiben dieser Projektarbeit nimmt viel Zeit in Anspruch. Zuerst muss man die passenden Informationsquellen finden, dann Inhalte heraussuchen, diese in Englisch umwandeln und somit die Projektarbeit auf die Beine stellen. Da ich jedoch zwei Tage die Woche bis 16 Uhr, zwei Tage bis 18 Uhr und einen Tag bis Mittag arbeite, musste ich viel Freizeit opfern, um mir genug Zeit für das Projekt zu verschaffen. Deshalb musste ich auch leider das aktive Training im Tischtennis einstellen. Doch das ist ja noch lange nicht alles. Weiterhin stehen mir noch 2 Prüfungen und die Präsentation der Projektarbeit bevor. Somit ist die Zeit noch begrenzter und alles muss bestmöglich erledigt werden.

Die Prüfungen schreibe ich in den Modulen Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre. Welche Themen wir dort behandelten könnt ihr im Beitrag „Die 5 Module des 1. Theoriesemsters“ von mir nachlesen. ;-)

Das duale Studium ist so organisiert, dass Theorie- und Praxisphasen aufeinander abgestimmt sind. Das heißt, dass ich zum Beispiel das, was ich im 1. Theoriesemster gelernt habe, im Anschluss direkt in der Praxis umsetzen konnte. Nach der 2. Theoriephase bin ich in den Abteilungen Datenkontrolle und Zentraler Vertrieb. Somit könnten die nächsten Themen in der BA zum Beispiel Marketing, Statistik etc. sein. Ich freue mich sehr auf diese Zeit und bin gespannt, welche interessanten Themen wir noch behandeln werden.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit und melde mich dann schon bald wieder!
Euer Cedric

Mittwoch, 4. April 2018

Bloß nicht den Überblick verlieren!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

die Zeit schreitet mit großen Schritten voran, für Paula und Dominik heißt es bereits Halbzeit und auch ich befinde mich schon im 4. Semester vom Studium. Damit stehen wieder ne Menge neuer Module (also Fächer) an und zusätzlich zu den Pflichtmodulen konnten wir noch Wahlpflichtmodule wählen. Das war neu und gibt es auch erst ab dem 4. Semester, damit man sich weiter spezialisieren kann.

Meine Wahl fiel auf ein Fach, in dem ich ein internationales Fremdsprachenzertifikat in Englisch ablege und zusätzlich noch auf Private Banking, was ich ebenfalls besuche. Im Rahmen von Private Banking geht es um vermögende Privatkunden. Hierbei gestaltet sich das Bankgeschäft dann noch individueller. 


Aber über die Wahlpflichtmodule hinaus stehen natürlich auch wieder die Pflichtmodule, wie zum Beispiel Investmentbanking, an. Darunter findet sich aber auch diesmal – wie schon im 2. Semester – Recht wieder. Bedeutet nun, sich im Paragraphendschungel zurechtzufinden. Aber jetzt geht es nicht mehr nur um Zivilrechtsfälle, die mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch zu tun haben, sondern beispielsweise um Arbeitsgesetze. Und da ist es am Anfang gar nicht so einfach den Überblick zu behalten ;). Während den Vorlesungen springen wir oft zwischen sämtlichen Gesetzen hin und her :(. Da findet man sich schnell im Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Kündigungsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Bundesurlaubsgesetz, im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz oder auch in den Sozialgesetzbüchern wieder. Ich glaube, dass das durchaus genug Beispiele an dieser Stelle sind ;). Ich könnte natürlich auch noch jede Menge aufzählen….aber keine Sorge, werde ich nicht ;). Erstens ist das zu langweilig und Ihr habt sicherlich spätestens nach den ersten paar Gesetzen den Überblick verloren... So viel also zum Thema Verwirrung stiften…


Allerdings sind diese Gesetze im Arbeitsalltag natürlich sehr wichtig, da sie Regelungen zu Arbeitszeiten, zu Kündigungsmodalitäten oder zur Gleichbehandlung beinhalten. Anstrengend ist das aber trotzdem, da man gefühlt bei jedem Fall ein anderes Gesetz in die Hand nehmen muss…wie praktisch wäre es doch, wenn es nur ein Gesetz gäbe ;). Aber nein, so heißt es eben fleißig Paragraphen wälzen...


Und wer von euch jetzt glaubt, dass das Modul Recht dieses Semester nur das Arbeitsrecht umfasst, der irrt sich. Dazu kommt nämlich auch noch Wirtschaftsstrafrecht. Und im Strafrecht gibt es natürlich auch, Ihr werdet es schon ahnen, neue Rechtsvorschriften und Gesetze. Auch dieses Recht behandeln wir wieder an ganz konkreten Fällen. 


Mit Strafrecht ist es damit aber auch noch nicht getan, denn dazu kommt noch Vollstreckungsrecht. Hier geht es um Zwangsvollstreckungen oder auch um Insolvenzrecht. Und damit wir bestens gerüstet sind, kam dieser Teil auch noch oben drauf. 


Wie Ihr damit unschwer erkennen könnt, spielen die unendlich viel erscheinenden Paragraphen für jede Situation also wieder eine wichtige Rolle. Manchmal wäre es schöner, wenn es nicht so viele davon gäbe, dann müsste man sich auch nicht so viele davon merken ;). Naja, praktisch ist es dennoch, wenn man sich in rechtlichen Dingen etwas auskennt, auch wenn es teilweise verdammt mühselig ist, vom einen auf den anderen Paragraphen zu kommen.


Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder, wünsche euch eine schöne Zeit und sage bis bald!
Eure Chantal