Montag, 29. Oktober 2018

Operation gut überstanden

Hallo liebe Azubi-Blogleser,

nach recht kurzer Zeit und mit vier Weisheitszähnen weniger melde ich mich mal wieder zu Wort… Ja, ihr habt richtig gehört. Vor kurzer Zeit musste ich eine Zwangspause einlegen, denn meine Weisheitszahn-OP stand an. Und dass es sich auch richtig lohnt, mussten gleich alle vier Zähne dran glauben. Ich hab´s nun überstanden und bin froh, dass ich wieder auf Arbeit bin. Noch einmal würde ich das nicht haben wollen. :D

Nachdem ich mich also wieder regeneriert hatte, wieder sprechen konnte und somit einsatzbereit war, warteten neue Aufgaben auf mich. Es ging in eine neue Abteilung…

…und die befindet sich ganz oben im Haus direkt unter’m Dach – nämlich die Datenkontrolle. Bevor es richtig losgehen konnte, kam – wie sooft – noch etwas dazwischen. Ich musste erst einmal in der Depotführung aushelfen, da sich einige Kollegen im Urlaub befanden. Daher widmete ich mich noch ein bisschen der Prüfung von Geeignetheitserklärungen und Depoteröffnungsanträgen. Nebenbei im Tagesgeschäft kamen dann noch Kontoauflösungen dazu sowie Nachlässe oder auch Teilhaberschaften. Durch einen voll gepackten Tagesablauf und große Aktenberge, die es zu bewältigen gab, verging die Zeit wie im Fluge.

Und dann ging es schließlich in die Datenkontrolle, wo nicht nur – wie es der Name erahnen lässt, Dokumente und Daten nochmals kontrolliert werden. Aber natürlich ist das hier die Hauptaufgabe ;). Prinzipiell ist es echt praktisch, dass ich erst jetzt dort bin, da ich alle Dokumente, die dort geprüft werden, schon vorher einmal in den jeweils anderen Abteilungen gesehen habe. Denn in die Datenkontrolle wird so gut wie alles gegeben, um weitere zwei Augen drüber schauen zu lassen. Denn wie sagt man so schön: „Vier Augen sehen mehr als zwei“. Auch hier gab es wieder einiges Neues und jede Menge Aktenstapel, die abgearbeitet werden wollten. Außerdem spielte das Thema Auslandzahlungsverkehr auch eine Rolle. Denn nun galt es Zahlungen in ausländischer Währung zu bearbeiten. Vor der Durchgabe solcher Dokumente ist zunächst noch eine weitere Kontrolle in unserem System vorzunehmen. Aber auch Kundenfragen galt es zu beantworten oder wie der jeweilige aktuelle Umrechungskurs ist, was für zusätzliche Gebühren zu beachten sind, Kontoauszüge, bei denen eine Nacherstellung gewünscht wird und und und…

Täglich müssen in der Datenkontrolle außerdem abgewiesene bzw. nicht durchgereichte Überweisungen geprüft werden. Dies erfolgt über unsere sogenannten Differenzkonten, wo diese dann alle "aufschlagen". Hier sind dann manuelle Buchungen vorzunehmen und es ist zu prüfen, warum die Überweisung nicht ausgeführt wurde. Da reicht auch manchmal nur ein Buchstabendreher oder ein fehlender Punkt….

Und neben den ganzen zusätzlichen Prüfungen von Überweisungen bzw. Zahlungen und der Bearbeitung des Auslandszahlungsverkehrs wären dann immer noch die zahlreichen Stapel an Verträgen, die zu prüfen sind. Also langweilig wird es jedenfalls nicht…. ;)

Gleichzeitig stehen mit dieser Abteilung nun wieder meine letzten Wochen der 4. Praxisphase an. Diese ist rückblickend super schnell verflogen…und bald geht schon das nächste Semester los.

Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder ;).
Bis dahin!

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Gute Nachrichten

Hallo Ihr Lieben,

nach langer, langer Zeit hört ihr endlich wieder etwas von mir. Neun lange Wochen war ich jetzt weg. Ich hatte Berufsschule, Seminar und ein bisschen Urlaub. Die Woche bin ich also das erste Mal wieder da.

Als ich mein Postfach öffnete, erlitt ich einen Schock. :o Ich bekam in der Zeit 200 eMails. Den ganzen Vormittag hab ich gebraucht um mir zumindest einen groben Überblick zu verschaffen und wichtige Mails zu beantworten. Man kann also sagen, dass ich ungefähr einen Tag erst mal für meine Nachrichten gebraucht habe.

Aber ich muss euch unbedingt noch was erzählen. In letzter Zeit passiert so viel Neues. :) Mein Aufenthalt in der Kreditabteilung ist nun um und ich werde bis auf Weiteres im Kundenzentrum eingesetzt. Warum? Dort werde ich nach meiner Ausbildung sein. Also meinen Arbeitsvertrag habe ich nun in der Tasche. ;-) Momentan befinde ich mich in den letzten Schritten meiner Einarbeitung, dass heißt wir arbeiten noch am Feinschliff meiner Redewendungen, meines Wissenstandes und der Gesprächsführung. Dabei fühle ich mich mittlerweile auch sehr sicher. Es macht mir so viel Spaß in der Abteilung zu arbeiten. Ganz am Anfang hatte ich immer sehr viel schiss vorm Telefonieren. Ich hab mich immer gefragt, wie das wohl die erste Zeit sein wird, wenn mir immer jemand zuhört, wenn ich telefoniere. Aber auch das habe ich gepackt und nun wird es mein Arbeitsplatz. Ich freu mich sehr. 

Achja… es gibt noch etwas Neues: Wir haben unseren Arbeitsschlüssel schon bekommen. Eigentlich erhalten wir den erst mit bestandener Abschlussprüfung. Aber da Dominik und ich unseren Arbeitsvertrag schon unterschrieben haben, hat uns Frau Appelt jetzt schon den Schlüssel gegeben. Das ist wirklich eine sehr schöne Geste und zeigt mir, dass hier viel Vertrauen in uns gesetzt wird. Jetzt müssen wir nicht mehr klingeln und warten bis uns jemand ins Gebäude lässt. Denn wir sind jetzt Schlüsselkinder. ;-)

Ich fühle mich zurzeit sehr wohl mit dieser Situation. Jetzt ist nur noch die letzte Hürde die Abschlussprüfung. Aber auch die werde ich schaffen. :-) Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter geht.

Bis dahin,
eure Paula.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Neuer Monat, neue Abteilung!

Hallo Ihr Lieben!

Wie schnell die Zeit doch vergeht… Mittlerweile stapeln sich in den Supermärkten schon die Lebkuchen und wir sind auch schon wieder zwei Monate in der Bank. Das Jahr neigt sich also schon wieder dem Ende.

Für mich ging es nach dem Bauernhof direkt ins Kundenzentrum. Die Abteilung besteht aus drei Mitarbeitern, die jede freie Minute Telefonate entgegennehmen. Privat kann es dann auch schon einmal vorkommen das man mit dem Satz „Guten Tag die Volksbank Eisenberg Sie sprechen mit…“ ans Telefon geht. :D

Da im Kundenzentrum einfach alles von unseren Kunden gefragt werden kann, durfte ich noch nicht ans Telefon. Es ist meine erste Abteilung und in der Berufsschule war ich auch noch nicht. Praktisch habe ich also noch kein Wissen und konnte vorerst E-Mails unserer Kunden beantworten. Natürlich nur mithilfe meiner Kollegen. Mit der Zeit durfte ich dann auch Kundendaten im System aktualisieren, wie zum Beispiel neue Adressen zwecks Umzug oder neue Handynummern eingeben usw. Dazu muss ich erst einmal den Kunden in unserer Datenbank mit der alten Adresse aufrufen und dann mit den neuen Daten ersetzen. Wir bekommen auch ständig Mails von Kunden, die ihr Passwort für´s Online-Banking vergessen haben. Aber auch das ist kein Problem! Ich setze den sogenannten „Zähler“ zurück, so dass der Kunde wieder 3 Versuche hat und dann heißt es, auf ein Neues. :-)

So einfach wie das klingt, es war eine ganze Menge auf einmal. Da war ich ganz froh, dass ich noch nicht ans Telefon musste. Gerade auch in der ersten Woche war ich abends so ausgelaugt, dass ich gar keine Lust mehr zum Lesen hatte… Für eine Leseratte wie mich war das ganz schön ungewohnt! Zum Backen hatte ich aber dann doch noch genug Motivation. Da muss man sich nicht so anstrengen und kann was Süßes naschen. ;-) Und so kam es, dass ich bisher jede Woche noch ein paar (okay, einige…vielleicht auch viele) Plätzchen mitnehmen konnte. Was natürlich alle sehr gefreut hat. Aber auch dieser Monat ging viel zu schnell rum und kaum hatte ich mich eingefunden, musste ich schon wieder Abschied nehmen.

Jetzt bin ich im Marketing, wo ich bis Ende des Jahres bleiben werde. Eine Abteilung, in der Kreativität groß geschrieben wird. Hier werden unsere Internetseiten gestaltet und bearbeitet, Kampagnen geplant und Veranstaltungen organisiert.

Meine erste Aufgabe war es, Präsente an unsere Kunden zu verschicken, die seit Januar 2017 eine Baufinanzierung bei uns haben. Dazu konnte ich aus einer selektierten Liste die Adressen der Kunden auf Paketaufkleber schreiben und dann die Präsente verpacken und versenden. Was das für Geschenke sind, könnt ihr den Bildern entnehmen. ;-)

Natürlich habe ich auch, wie die anderen Azubis im Marketing, mein eigenes Projekt bekommen. Für mich eine ganz schöne Herausforderung. Lagen mir konkrete Fächer wie Mathematik doch immer besser, als so abstrakte wie zum Beispiel Kunst. Kurzum, kreativ ist nicht unbedingt das Wort, was mich am Besten beschreibt.

Ich halte euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.
Seid also gespannt.

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen.

Freitag, 12. Oktober 2018

Klappe die Erste


Hallo Ihr Lieben,

von mir hört bzw. lest ihr heute zum ersten Mal. Ich bin einer der neuen Azubis in der Volksbank Eisenberg. Daher möchte ich euch ein paar Sätze zu meiner Person erzählen. Ich bin Niclas Geißler, knackige 18 Jahre jung und komme aus dem bezaubernden Gera. Im Mai beendete ich meine schulische Laufbahn mit dem Abitur am Zabel-Gymnasium Gera und bin nun in der Volksbank gelandet. 

Wie mein Weg nach der Schule weiter gehen sollte? Ich hatte absolut keine Ahnung. Wie soll man denn bitte schön schon in der Schule wissen, was man das ganze Leben lang beruflich machen möchte. Notgedrungener Maßen habe ich mich bei der deutschen Rentenversicherung (BFA) in München beworben. Damals, in der 8. Klasse, hatte ich in der Zweigstelle in Gera ein Praktikum absolviert. Leider bieten die dort kein duales Studium an, sodass ich auf die  BFA in München ausweichen musste. Auf meine Bewerbung hin wurde ich auch prompt zum Gruppenbewerbungsgespräch eingeladen.

Die Idee, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu absolvieren, hatte tatsächlich nicht ich. Der Leiter der Bewerbungsgespräche erzählte mir am Ende der Veranstaltung, dass er mich eher in der Bankbranche sieht als in der Versicherungsschiene. Lange habe ich darüber nachgedacht und mich letztendlich bei der Volksbank Eisenberg beworben. Und siehe da…ich wurde sogar angenommen.

Die 4 schönen aber auch anstrengenden Wochen auf dem Bauernhof zu Beginn der Ausbildung liegen nun hinter uns. Carmen hat in ihrem ersten Blogbeitrag ausführlich über die Zeit in Etzdorf und Buchheim berichtet. Vielleicht habt ihr ihn ja schon gelesen. Wenn nicht, dann schaut auf jeden Fall mal rein.

Seit dem 30. August sind wir zurück in der Bank und für mich ging es direkt in die Marktfolge Passiv, kurz gesagt MFP. So wirklich viel konnte ich mir darunter nicht vorstellen. Aber gut, irgendwie wird das schon werden. Als ich mein Auto in Eisenberg parkte und zur Bank lief, war es schon anfangs ein komisches Gefühl. Mir sind so viele Fragen durch den Kopf gegangen… Wie sind meine Kollegen? Wo muss ich mich jetzt eigentlich melden? Wie komme ich ins Haus so ohne Schlüssel? Fragen über Fragen und die Antworten kamen nach und nach. Meine Aufregung legte sich ziemlich schnell. Ich kam in der Abteilung an, stellte mich noch einmal vor und wurde auch herzlich begrüßt. Die Abteilung besteht ausschließlich aus Frauen, ungefähr 10. :D Ja genau, ihr habt richtig gehört. Es sind 10 Frauen. Aber trotzdem gibt es keinen Zickenkrieg wie alle immer denken. Die Arbeitsatmosphäre war toll. Es sitzen ja auch nicht alle in einem Büro. ;-)


In der Marktfolge kümmern sich die Kollegen rund um das Thema Kontoführung und -service. Es kommen täglich Kontoanträge per Post, Karten-Neubestellungen, Schecks, Änderungen von Adressen usw. Die erste Woche war wirklich anstrengend, einfach weil alles, also wirklich ALLES neu war. Doch mit der Zeit, meinen Aufzeichnungen und den tagtäglich offenen Ohren meiner Mitarbeiterinnen, machte ich Fortschritte und wurde langsam lockerer. Nach circa 1 1/2 Wochen wurden mir schon erste Aufgaben erteilt, die ich vollkommen alleine erledigen durfte. Natürlich wurden diese danach kontrolliert, aber das Gefühl etwas richtig gemacht zu haben und die damit verbundene Verantwortung zu tragen war schon ziemlich cool. Mir wird immer mehr Vertrauen entgegen gebracht, was die Erledigung gewisser Aufgaben betrifft.

Ich war zwar nur 4 Wochen in der Marktfolge, aber habe jetzt schon enorm viel gelernt. Der Start in das Leben eines Bankkaufmannes hätte nicht besser sein können! In der Abteilung bin ich dann noch einmal 2020. Zu dem Zeitpunkt werde ich mehr Hintergrundwissen aus der Schule mitbringen und dadurch macht der Einsatz dann auch mehr Sinn in der MFP.

Ich werde wieder von mir hören lassen. Doch bis dahin, wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis dahin,

Niclas!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Wie geht´s weiter nach der Ausbildung?

Hallo liebe Blogleser, 

es ist mal wieder so viel passiert, das ich gerne mit euch teilen möchte. Schon in meinem letzten Blog hab ich euch davon berichtet, dass ich nun im dritten Lehrjahr bin. Es sind noch knapp 9 Monate und dann ist die Ausbildung vorbei. Aber wie geht es dann weiter für mich? Kurze Geschichte dazu: 


Neulich war ich wieder in der Geschäftsstelle Crossen. Nach zwei Wochen Urlaub und zwei weiteren in der Schule war ich endlich wieder in der Bank angekommen. Am Dienstag dann, in unserer Filiale, bekam ich eine Nachricht unseres Vorstandvorsitzenden Klaus Euler. Ich solle ihn doch bitte anrufen. Ich griff natürlich zum Telefon, wählte seine Nummer und war seeehr aufgeregt. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er mit mir reden möchte. Wir suchten also einen Termin und fanden einen Ende Oktober. Ich konnte mir nicht erklären warum mich der Chef sehen will. Was hab ich gemacht? Mein Kopf war voller Gedanken. Ich bin erst seit zwei Tagen wieder in der Bank und dann soll ich schon zum Chef? Mmh… :o


Ruhig schlafen konnte ich natürlich auch nicht. Irgendwie fragte ich mich andauernd was los war. Denn immer, wenn Herr Euler und ich uns zum Termin verabredeten oder ähnliches, hatte das nichts Gutes zu heißen. :D Ich nahm es nun erst einmal so hin.


Am nächsten Montag schrieb mich unsere Personalchefin an und bat mich zum Gespräch. Wir hatten uns schon einmal einen Termin ausgemacht. Allerdings war sie da krankheitsbedingt verhindert. Schließlich schnappte ich mir meinen Block und einen Kugelschreiber und ging zu ihr ins Büro. Sie sagte gleich, dass ich meine Utensilien zum heutigen Termin nicht brauche, es würde schnell gehen. War das jetzt ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Mir gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Hatte ich etwas angestellt? Hat sich vielleicht ein Kunde über mich beschwert? 


Sie fing also an:  „Herr Busch, Sie sind mittlerweile im 3. Lehrjahr. Wir bieten unseren Auszubildenden danach gerne die Möglichkeit an, bei uns weiter zu machen. Haben Sie Interesse daran?“ In diesem Moment viel mir sofort ein Stein vom Herzen. Juhuuuu! Ich habe nichts angestellt. Ohne zu zögern bejahte ich die Frage sehr gerne! Wir klärten noch ein paar Details und zum Ende hin sagte sie mir noch, dass der Termin mit Herrn Euler nun hinfällig sei. Das war also der Grund, warum mich unser Chef sehen wollte. :-)


Ich unterschrieb also vor ein paar Tagen meinen Arbeitsvertrag. Ist das nicht aufregend?! :-) Ich freu mich sehr. Das heißt, nach meiner Ausbildung bleib ich dann wohl noch in der Bank. Mal sehen wo mich dieser Weg noch hinführt. 


Ich wünsche euch eine schöne Zeit. Das war´s von meiner Seite. 


Bis dahin,
euer Dominik.