Mittwoch, 19. Dezember 2018

Zurück in die Zukunft

Hallo liebe Azubiblog-Leser,

der dritte Advent ist rum und mittlerweile ist auch jedes Fenster schön geschmückt. Das heißt nicht nur, dass bald Weihnachten vor der Tür steht. Nein! Für uns stand auch die Weihnachtsfeier an. :-)

Die diesjährige Feier hat unsere Kreditabteilung geplant. Mit einer Mail an alle Mitarbeiter, informierten Sie uns über den Tag der Veranstaltung, den Ort (Dresden) und das Thema: Zurück in die Zukunft. Schon nach zwei, drei Tagen spekulierten die ersten Mitarbeiter, ob es vielleicht ins DDR-Museum geht. Aber nein.

Die Kreditabteilung spannte uns zwei, drei Wochen auf die Folter. Und dann rückten sie endlich mit der Sprache raus: Die Startrampe der Zeitreise war unser Eisenberger Busplatz. Hier wurden wir mit belegten Baguettes und allerlei Getränken versorgt. Der Weg führte uns dann weiter über die Milchstraße A4 bis zur Hauptzentrale Dresden. In Lichtgeschwindigkeit eilten wir innerhalb von zweieinhalb Stunden zu unserem Reiseziel. Schon die Raumschifffahrt war sehr lustig.

Unser erster Halt war dann das Panometer Dresden. Hier erwartete uns zum Einen die damalige barocke Zeit und zum Anderen ein sehr erstaunliches 360° Kunstwerk von Yadegar Asisi. Dieses Werk war das erste große Highlight auf unserer Zeitreise. Inmitten des Raums stand ein 15m hoher Besucherturm. Der 15-minütige Tag-/Nachtwechsel mit akustischer als auch optischer Simulation, machte das Ganze noch atemberaubender. Sogar Sternschnuppen konnte man sehen. Und wer ein Fernglas dabei hatte, konnte die Bürger, Händler und Handwerker genau in den Straßen und auch manchmal durch die Fenster beobachten. Einfach ein tolles Farbenspiel im Bild. Auf dem Turm fühlte man sich als säße man auf einer Wolke und schaut von oben herunter auf die Erde. Einfach fabelhaft und nur zu empfehlen. :-)

Wieder angeschnallt, ging es weiter in die Innenstadt von Dresden, zum Restaurant "Schwerelos". In unserer Raumstation wurde dann für ein super weihnachtliches Abendessen gesorgt. Auf Tablets konnten wir unsere Speisen und Getränke bestellen. Diese kamen dann nach einigen Minuten per Achterbahn an unseren Tisch, unter anderem auch mit Looping. Das Essen hatte stets einen weihnachtlichen Geschmack! Einfach hervorragend! Nach einem ausgiebigen Essen, guten Getränken und geselligem Zusammensitzen, startete unser Raumschiff gegen 22 Uhr mit Lichtgeschwindigkeit in unsere Heimatgalaxy zurück. 


Zusammengefasst kann ich sagen, dass diese Weihnachtfeier die beste bisher war, die ich mitmachen durfte. Bei der Planung durch die Kreditabteilung aber auch nicht anders zu erwarten ;)

In diesem Sinne, habt eine schöne Vorweihnachtszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ihr hört im Jahre 2019 wieder von mir ;)

Liebe Grüße,
euer Dominik

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Abteilung mal ganz alleine geführt

Hallo liebe Blogleserinnen- leser,

das Jahr neigt sich dem Ende und die Abschlussprüfung verfolgt mich irgendwie. :o Sie rückt einfach immer näher. :D Umso schöner war die kleine Abwechslung, die sich mir neulich in der Bank bot. Als Urlaubsvertretung wurde ich für 2 Wochen in die Poststelle beordert. Und da dies eine Ein-Mann (bzw. eine Ein-Frau) -Abteilung ist, war ich das erste Mal sozusagen "mein eigener Chef" :)  Sonst war ich immer nur ein bis zwei Tage als Vertretung in der Poststelle, aber keine zwei vollen Wochen. Eine schöne Herausforderung und Ablenkung vom ständigen Prüfungsgedanken.

In der Ein-Mann-Abteilung beginnt der Tag statt 7.30 Uhr schon 07.00 Uhr. Für mich als Azubi ein Problem, denn: Wir haben noch keinen Schlüssel und der Türöffner befindet sich in der Poststelle. Aber um den erst einmal bedienen zu können, muss ich selbst irgendwie ins Haus kommen. Ein Teufelskreis ;)


Also ging ich erst einmal zu unserer Ausbildungsleiterin, Frau Appelt, und fragte nach einem Schlüssel, solange ich die Vertretung in der Post übernehme. Frau Appelt kam gleich am nächsten Tag auf mich zu und teilte mir mit, dass sie sich eine neue Regelung einfallen lassen hat. Regelung? Das hat doch bestimmt etwas mit mehr Arbeit zutun. Aber was ist mit meinem Schlüssel für die nächsten zwei Wochen? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf. 

Doch am Ende stellte sich die Regelung als großes Glück heraus: Alle Azubis, die ihren künftigen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, bekommen einen eigenen Schlüssel! Jetzt habe ich meinen eigenen Bankschlüssel und es fühlt sich verdammt gut an. Ich muss nicht mehr mit meinem Mittag vor der Tür stehen und warten bis mir jemand aufmacht. :D

Auf jeden Fall konnte ich dann mit meinem Schlüssel pünktlich um 7 in der Früh anfangen. Der Tag begann dann damit, die Kaffeemaschine vorzubereiten. Danach schaute ich immer nach, ob genügend Gläser, Löffel und Teller bereit standen, ob der Geschirrspüler ein-/ oder ausgeräumt werden musste und natürlich zu guter Letzt: wie viel Eingangs-/ und Ausgangspost zu erledigen war. 


Meine Kollegin hat in der Poststelle sehr viel Verantwortung. Sie muss nicht nur darauf achten, dass die Ausgangspost vollständig und ordentlich ist. Zusätzlich spielen auch Themen wie Bankgeheimnis und Datenschutz eine wichtige Rolle.

Kurzum: Die Arbeit in der Poststelle war mal eine schöne Abwechslung und hat Spaß gemacht. Jetzt bin ich in der Marktfolge Aktiv oder besser bekannt unter dem Namen Kreditabteilung. Ich bin sehr gespannt was mich hier erwartet und halte euch auf dem Laufenden.

Also bis dahin euer Dominik.

Mittwoch, 28. November 2018

Man lernt nie aus!

Halli-hallo,

nach 12 langen Jahren auf der Schulbank, ist man einfach nur froh, wenn diese Zeit hinter einem liegt und man endlich arbeiten kann. Sicherlich bekommt man öfter von den Eltern zu hören, dass die Schulzeit die beste Zeit im Leben ist und man diese unbedingt genießen sollte, aber das wollen wir in diesem Moment nicht hören. :D Nach unzähligen Kontrollen und Klausuren war ich an einem Punkt, dass es mir echt reichte.

Nun habe ich im August die Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und - zu meinem Pech - geht das leidige Thema Schule auch hier weiter. Für den theoretischen Teil der Ausbildung muss natürlich wieder die Schulbank gedrückt werden. Im Oktober hatten wir unseren ersten Schulblock. Zwei volle Wochen lagen vor mir mit neuen Lehrern, Mitschülern und auch unbekannten Fächern.

Gleich in der ersten Woche musste ich bereits mit einem ungeplanten Zwischenfall kämpfen. Am Wochenende zuvor bin ich auf nassen Fliesen ausgerutscht und habe mir das Knie verdreht. Es stellte sich heraus, dass ich mir einen vorderen Kreuzbandriss und einen Innenbandriss zugezogen habe. -DER ABSOLUTE JACKPOT- Zum Schulbeginn waren für 10 lange Tage Schmerzen und Krücken meine besten Freunde. Zu allem Übel, ist unser Klassenraum in der zweiten Etage. Ich bin anfänglich noch mühsam die lästigen Treppen gestiegen, weil natürlich mein Ego es nicht zugelassen hat einen Fahrstuhl zu benutzen. Doch mit einem blöden Fehltritt habe ich schnell gemerkt, dass mein falscher Stolz mich nicht weiter bringt. Also organisierte ich mir bei der Schulleitung einen Schlüssel für den Aufzug und konnte somit das beschwerliche Treppensteigen vermeiden. Das war alles nicht mehr feierlich, so als verletzter Typ mit Krücken und in einigen Situationen auch noch auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen zu sein. Meine Laune war auf jeden Fall im Keller.

Wie dem auch sei, am Montag startete der erste Turnus. Die Unterrichtsstunden begannen bei jedem neuen Lehrer ganz klassisch. Unsere Lehrer stellten sich vor, wir stellten uns vor und dann bekamen wir eine grobe Gliederung, was uns alles in den 3 Jahren Ausbildung erwartet. Spätestens beim dritten Lehrer hatte ich dann auch alle Namen meiner Mitschüler drauf. :D Um ehrlich zu sein, bin ich echt zufrieden mit den Lehrern und auch mit meinen Mitschülern. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall ein positiver. In den Pausen lernt man sich dann besser kennen und bekommt schnell mit, was für Interessen der Einzelne hat, was sein Antrieb ist und wo potenzielle Stärken und Schwächen liegen könnten.

Doch wie waren denn nun die ersten zwei Wochen Blockunterricht? ...nun ja, am schulischen Ablauf hat sich nicht groß viel geändert. Der Lehrer steht immer noch vorne an der Tafel und versucht uns sein Wissen weiterzugeben. Der für mich größte Unterschied zur bisherigen Schulausbildung liegt darin, dass hier ein anderer Wind weht. In der Berufsausbildung wird Eigeninitiative und Selbstständigkeit größer geschrieben als je zuvor. Den Lehrern ist es zum Beispiel egal wie aufmerksam man ist oder ob man sich Notizen macht. Das klingt hart, ist aber die Wahrheit. Entweder man gibt Gas und versucht so viel Wissen wie nur möglich in den Stunden aufzunehmen, oder man bleibt auf der Strecke und muss sich dann zu Hause mit viel Mühe alles selbst erarbeiten. 


In den zwei Wochen wurden mir Grundlagen bezüglich Kontoarten, Kontoführung, Buchhaltung und rechtliche Rahmenbedingungen gelehrt. Ich war sehr motiviert, denn schnell merkte ich, dass mir diese neuen Kenntnisse in der Praxis das Leben erleichtern würden. Mein Interesse am Lernstoff  wurde geweckt und auch wenn es an einigen Stellen etwas zäh war, fand ich, dass die zwei Wochen wie im Flug vergingen. Die ersten Kontrollen wurden natürlich auch schon geschrieben. Die Resultate der Tests erhalten wir leider erst im zweiten Turnus. Bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden. Ich habe zweifellos ein gutes Gefühl und bin überzeugt dass meine Ergebnisse absolut in Ordnung sein werden.

Nach den zwei Wochen hieß es dann erst einmal wieder „Schule Adieu“. Denn die nächste Praxisphase stand an. Also die „Abenteuerreise“ hat so zusagen erst begonnen und ich hoffe, euch weiterhin mit interessanten Episoden unterhalten zu können. 

In diesem Sinne wünsche ich eine angenehme Woche.
Niclas Geißler

Montag, 29. Oktober 2018

Operation gut überstanden

Hallo liebe Azubi-Blogleser,

nach recht kurzer Zeit und mit vier Weisheitszähnen weniger melde ich mich mal wieder zu Wort… Ja, ihr habt richtig gehört. Vor kurzer Zeit musste ich eine Zwangspause einlegen, denn meine Weisheitszahn-OP stand an. Und dass es sich auch richtig lohnt, mussten gleich alle vier Zähne dran glauben. Ich hab´s nun überstanden und bin froh, dass ich wieder auf Arbeit bin. Noch einmal würde ich das nicht haben wollen. :D

Nachdem ich mich also wieder regeneriert hatte, wieder sprechen konnte und somit einsatzbereit war, warteten neue Aufgaben auf mich. Es ging in eine neue Abteilung…

…und die befindet sich ganz oben im Haus direkt unter’m Dach – nämlich die Datenkontrolle. Bevor es richtig losgehen konnte, kam – wie sooft – noch etwas dazwischen. Ich musste erst einmal in der Depotführung aushelfen, da sich einige Kollegen im Urlaub befanden. Daher widmete ich mich noch ein bisschen der Prüfung von Geeignetheitserklärungen und Depoteröffnungsanträgen. Nebenbei im Tagesgeschäft kamen dann noch Kontoauflösungen dazu sowie Nachlässe oder auch Teilhaberschaften. Durch einen voll gepackten Tagesablauf und große Aktenberge, die es zu bewältigen gab, verging die Zeit wie im Fluge.

Und dann ging es schließlich in die Datenkontrolle, wo nicht nur – wie es der Name erahnen lässt, Dokumente und Daten nochmals kontrolliert werden. Aber natürlich ist das hier die Hauptaufgabe ;). Prinzipiell ist es echt praktisch, dass ich erst jetzt dort bin, da ich alle Dokumente, die dort geprüft werden, schon vorher einmal in den jeweils anderen Abteilungen gesehen habe. Denn in die Datenkontrolle wird so gut wie alles gegeben, um weitere zwei Augen drüber schauen zu lassen. Denn wie sagt man so schön: „Vier Augen sehen mehr als zwei“. Auch hier gab es wieder einiges Neues und jede Menge Aktenstapel, die abgearbeitet werden wollten. Außerdem spielte das Thema Auslandzahlungsverkehr auch eine Rolle. Denn nun galt es Zahlungen in ausländischer Währung zu bearbeiten. Vor der Durchgabe solcher Dokumente ist zunächst noch eine weitere Kontrolle in unserem System vorzunehmen. Aber auch Kundenfragen galt es zu beantworten oder wie der jeweilige aktuelle Umrechungskurs ist, was für zusätzliche Gebühren zu beachten sind, Kontoauszüge, bei denen eine Nacherstellung gewünscht wird und und und…

Täglich müssen in der Datenkontrolle außerdem abgewiesene bzw. nicht durchgereichte Überweisungen geprüft werden. Dies erfolgt über unsere sogenannten Differenzkonten, wo diese dann alle "aufschlagen". Hier sind dann manuelle Buchungen vorzunehmen und es ist zu prüfen, warum die Überweisung nicht ausgeführt wurde. Da reicht auch manchmal nur ein Buchstabendreher oder ein fehlender Punkt….

Und neben den ganzen zusätzlichen Prüfungen von Überweisungen bzw. Zahlungen und der Bearbeitung des Auslandszahlungsverkehrs wären dann immer noch die zahlreichen Stapel an Verträgen, die zu prüfen sind. Also langweilig wird es jedenfalls nicht…. ;)

Gleichzeitig stehen mit dieser Abteilung nun wieder meine letzten Wochen der 4. Praxisphase an. Diese ist rückblickend super schnell verflogen…und bald geht schon das nächste Semester los.

Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder ;).
Bis dahin!

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Neuer Monat, neue Abteilung!

Hallo Ihr Lieben!

Wie schnell die Zeit doch vergeht… Mittlerweile stapeln sich in den Supermärkten schon die Lebkuchen und wir sind auch schon wieder zwei Monate in der Bank. Das Jahr neigt sich also schon wieder dem Ende.

Für mich ging es nach dem Bauernhof direkt ins Kundenzentrum. Die Abteilung besteht aus drei Mitarbeitern, die jede freie Minute Telefonate entgegennehmen. Privat kann es dann auch schon einmal vorkommen das man mit dem Satz „Guten Tag die Volksbank Eisenberg Sie sprechen mit…“ ans Telefon geht. :D

Da im Kundenzentrum einfach alles von unseren Kunden gefragt werden kann, durfte ich noch nicht ans Telefon. Es ist meine erste Abteilung und in der Berufsschule war ich auch noch nicht. Praktisch habe ich also noch kein Wissen und konnte vorerst E-Mails unserer Kunden beantworten. Natürlich nur mithilfe meiner Kollegen. Mit der Zeit durfte ich dann auch Kundendaten im System aktualisieren, wie zum Beispiel neue Adressen zwecks Umzug oder neue Handynummern eingeben usw. Dazu muss ich erst einmal den Kunden in unserer Datenbank mit der alten Adresse aufrufen und dann mit den neuen Daten ersetzen. Wir bekommen auch ständig Mails von Kunden, die ihr Passwort für´s Online-Banking vergessen haben. Aber auch das ist kein Problem! Ich setze den sogenannten „Zähler“ zurück, so dass der Kunde wieder 3 Versuche hat und dann heißt es, auf ein Neues. :-)

So einfach wie das klingt, es war eine ganze Menge auf einmal. Da war ich ganz froh, dass ich noch nicht ans Telefon musste. Gerade auch in der ersten Woche war ich abends so ausgelaugt, dass ich gar keine Lust mehr zum Lesen hatte… Für eine Leseratte wie mich war das ganz schön ungewohnt! Zum Backen hatte ich aber dann doch noch genug Motivation. Da muss man sich nicht so anstrengen und kann was Süßes naschen. ;-) Und so kam es, dass ich bisher jede Woche noch ein paar (okay, einige…vielleicht auch viele) Plätzchen mitnehmen konnte. Was natürlich alle sehr gefreut hat. Aber auch dieser Monat ging viel zu schnell rum und kaum hatte ich mich eingefunden, musste ich schon wieder Abschied nehmen.

Jetzt bin ich im Marketing, wo ich bis Ende des Jahres bleiben werde. Eine Abteilung, in der Kreativität groß geschrieben wird. Hier werden unsere Internetseiten gestaltet und bearbeitet, Kampagnen geplant und Veranstaltungen organisiert.

Meine erste Aufgabe war es, Präsente an unsere Kunden zu verschicken, die seit Januar 2017 eine Baufinanzierung bei uns haben. Dazu konnte ich aus einer selektierten Liste die Adressen der Kunden auf Paketaufkleber schreiben und dann die Präsente verpacken und versenden. Was das für Geschenke sind, könnt ihr den Bildern entnehmen. ;-)

Natürlich habe ich auch, wie die anderen Azubis im Marketing, mein eigenes Projekt bekommen. Für mich eine ganz schöne Herausforderung. Lagen mir konkrete Fächer wie Mathematik doch immer besser, als so abstrakte wie zum Beispiel Kunst. Kurzum, kreativ ist nicht unbedingt das Wort, was mich am Besten beschreibt.

Ich halte euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.
Seid also gespannt.

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen.

Freitag, 12. Oktober 2018

Klappe die Erste


Hallo Ihr Lieben,

von mir hört bzw. lest ihr heute zum ersten Mal. Ich bin einer der neuen Azubis in der Volksbank Eisenberg. Daher möchte ich euch ein paar Sätze zu meiner Person erzählen. Ich bin Niclas Geißler, knackige 18 Jahre jung und komme aus dem bezaubernden Gera. Im Mai beendete ich meine schulische Laufbahn mit dem Abitur am Zabel-Gymnasium Gera und bin nun in der Volksbank gelandet. 

Wie mein Weg nach der Schule weiter gehen sollte? Ich hatte absolut keine Ahnung. Wie soll man denn bitte schön schon in der Schule wissen, was man das ganze Leben lang beruflich machen möchte. Notgedrungener Maßen habe ich mich bei der deutschen Rentenversicherung (BFA) in München beworben. Damals, in der 8. Klasse, hatte ich in der Zweigstelle in Gera ein Praktikum absolviert. Leider bieten die dort kein duales Studium an, sodass ich auf die  BFA in München ausweichen musste. Auf meine Bewerbung hin wurde ich auch prompt zum Gruppenbewerbungsgespräch eingeladen.

Die Idee, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu absolvieren, hatte tatsächlich nicht ich. Der Leiter der Bewerbungsgespräche erzählte mir am Ende der Veranstaltung, dass er mich eher in der Bankbranche sieht als in der Versicherungsschiene. Lange habe ich darüber nachgedacht und mich letztendlich bei der Volksbank Eisenberg beworben. Und siehe da…ich wurde sogar angenommen.

Die 4 schönen aber auch anstrengenden Wochen auf dem Bauernhof zu Beginn der Ausbildung liegen nun hinter uns. Carmen hat in ihrem ersten Blogbeitrag ausführlich über die Zeit in Etzdorf und Buchheim berichtet. Vielleicht habt ihr ihn ja schon gelesen. Wenn nicht, dann schaut auf jeden Fall mal rein.

Seit dem 30. August sind wir zurück in der Bank und für mich ging es direkt in die Marktfolge Passiv, kurz gesagt MFP. So wirklich viel konnte ich mir darunter nicht vorstellen. Aber gut, irgendwie wird das schon werden. Als ich mein Auto in Eisenberg parkte und zur Bank lief, war es schon anfangs ein komisches Gefühl. Mir sind so viele Fragen durch den Kopf gegangen… Wie sind meine Kollegen? Wo muss ich mich jetzt eigentlich melden? Wie komme ich ins Haus so ohne Schlüssel? Fragen über Fragen und die Antworten kamen nach und nach. Meine Aufregung legte sich ziemlich schnell. Ich kam in der Abteilung an, stellte mich noch einmal vor und wurde auch herzlich begrüßt. Die Abteilung besteht ausschließlich aus Frauen, ungefähr 10. :D Ja genau, ihr habt richtig gehört. Es sind 10 Frauen. Aber trotzdem gibt es keinen Zickenkrieg wie alle immer denken. Die Arbeitsatmosphäre war toll. Es sitzen ja auch nicht alle in einem Büro. ;-)


In der Marktfolge kümmern sich die Kollegen rund um das Thema Kontoführung und -service. Es kommen täglich Kontoanträge per Post, Karten-Neubestellungen, Schecks, Änderungen von Adressen usw. Die erste Woche war wirklich anstrengend, einfach weil alles, also wirklich ALLES neu war. Doch mit der Zeit, meinen Aufzeichnungen und den tagtäglich offenen Ohren meiner Mitarbeiterinnen, machte ich Fortschritte und wurde langsam lockerer. Nach circa 1 1/2 Wochen wurden mir schon erste Aufgaben erteilt, die ich vollkommen alleine erledigen durfte. Natürlich wurden diese danach kontrolliert, aber das Gefühl etwas richtig gemacht zu haben und die damit verbundene Verantwortung zu tragen war schon ziemlich cool. Mir wird immer mehr Vertrauen entgegen gebracht, was die Erledigung gewisser Aufgaben betrifft.

Ich war zwar nur 4 Wochen in der Marktfolge, aber habe jetzt schon enorm viel gelernt. Der Start in das Leben eines Bankkaufmannes hätte nicht besser sein können! In der Abteilung bin ich dann noch einmal 2020. Zu dem Zeitpunkt werde ich mehr Hintergrundwissen aus der Schule mitbringen und dadurch macht der Einsatz dann auch mehr Sinn in der MFP.

Ich werde wieder von mir hören lassen. Doch bis dahin, wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis dahin,

Niclas!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Wie geht´s weiter nach der Ausbildung?

Hallo liebe Blogleser, 

es ist mal wieder so viel passiert, das ich gerne mit euch teilen möchte. Schon in meinem letzten Blog hab ich euch davon berichtet, dass ich nun im dritten Lehrjahr bin. Es sind noch knapp 9 Monate und dann ist die Ausbildung vorbei. Aber wie geht es dann weiter für mich? Kurze Geschichte dazu: 


Neulich war ich wieder in der Geschäftsstelle Crossen. Nach zwei Wochen Urlaub und zwei weiteren in der Schule war ich endlich wieder in der Bank angekommen. Am Dienstag dann, in unserer Filiale, bekam ich eine Nachricht unseres Vorstandvorsitzenden Klaus Euler. Ich solle ihn doch bitte anrufen. Ich griff natürlich zum Telefon, wählte seine Nummer und war seeehr aufgeregt. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er mit mir reden möchte. Wir suchten also einen Termin und fanden einen Ende Oktober. Ich konnte mir nicht erklären warum mich der Chef sehen will. Was hab ich gemacht? Mein Kopf war voller Gedanken. Ich bin erst seit zwei Tagen wieder in der Bank und dann soll ich schon zum Chef? Mmh… :o


Ruhig schlafen konnte ich natürlich auch nicht. Irgendwie fragte ich mich andauernd was los war. Denn immer, wenn Herr Euler und ich uns zum Termin verabredeten oder ähnliches, hatte das nichts Gutes zu heißen. :D Ich nahm es nun erst einmal so hin.


Am nächsten Montag schrieb mich unsere Personalchefin an und bat mich zum Gespräch. Wir hatten uns schon einmal einen Termin ausgemacht. Allerdings war sie da krankheitsbedingt verhindert. Schließlich schnappte ich mir meinen Block und einen Kugelschreiber und ging zu ihr ins Büro. Sie sagte gleich, dass ich meine Utensilien zum heutigen Termin nicht brauche, es würde schnell gehen. War das jetzt ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Mir gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Hatte ich etwas angestellt? Hat sich vielleicht ein Kunde über mich beschwert? 


Sie fing also an:  „Herr Busch, Sie sind mittlerweile im 3. Lehrjahr. Wir bieten unseren Auszubildenden danach gerne die Möglichkeit an, bei uns weiter zu machen. Haben Sie Interesse daran?“ In diesem Moment viel mir sofort ein Stein vom Herzen. Juhuuuu! Ich habe nichts angestellt. Ohne zu zögern bejahte ich die Frage sehr gerne! Wir klärten noch ein paar Details und zum Ende hin sagte sie mir noch, dass der Termin mit Herrn Euler nun hinfällig sei. Das war also der Grund, warum mich unser Chef sehen wollte. :-)


Ich unterschrieb also vor ein paar Tagen meinen Arbeitsvertrag. Ist das nicht aufregend?! :-) Ich freu mich sehr. Das heißt, nach meiner Ausbildung bleib ich dann wohl noch in der Bank. Mal sehen wo mich dieser Weg noch hinführt. 


Ich wünsche euch eine schöne Zeit. Das war´s von meiner Seite. 


Bis dahin,
euer Dominik.

Donnerstag, 27. September 2018

B wie Bank und B wie Bauernhof...

Hallöchen Ihr Lieben,

ihr kennt mich noch nicht, daher möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Carmen, ich bin 21 Jahre alt und gerade in meine Ausbildung als Bankkauffrau gestartet. Ich war bereits zwei Jahre an der Uni und hab nebenbei an der Kasse gearbeitet, aber so außergewöhnlich wie hier in der Volksbank, hat für mich noch kein Job begonnen. Angefangen hat es mit dem Ende meines Vorstellungsgespräches…

„Zum Abschluss noch eine Frage. Wir schicken alle Azubis zum Ausbildungsbeginn zu einem vierwöchigen Praktikum auf einen Bauernhof und kurz vor der Abschlussprüfung noch einmal ins Pflegeheim. Haben Sie ein Problem damit?“.
Zugegeben, im ersten Moment war ich ein bisschen verwirrt, schließlich ist das nicht unbedingt die gängige Praxis. Abgeneigt war ich dennoch nicht. Und regelmäßig Ställe ausmisten und Tiere versorgen war ebenfalls nichts Neues für mich, so als Kind vom Lande.

Am 02. August ging es für uns drei (Niclas, Clarissa und mich) dann endlich auf den Bauernhof nach Etzdorf. Frau Bretschneider, unsere Ansprechpartnerin für die Zeit auf dem Hof, machte mit uns einen kleinen Rundgang über das Gelände. Sie erklärte uns, dass Regionalität bei ihnen groß geschrieben wird. Alles, was man im Hofladen oder der Hoffleischerei kaufen kann, kommt aus der Region.

Im oberen Teil des Geländes ist das meiste an einen Reitverein vermietet. Die Ställe sollten wir später genauer kennen lernen. ;-) Denn die Pferdeställe waren unser erstes Ziel in unserem vierwöchigen Praktikum. Es erfolgte noch ein kurzer Blick in die Festscheune, in der wir erst kürzlich unser Jubiläumsfest für die Mitarbeiter gefeiert haben und dann kamen wir an einem kleinen Bauernmuseum vorbei. In diesem standen viele alte Geräte. Heute gar nicht mehr denkbar, mit solchen Fahrzeugen zur Ernte zu fahren. :D Zurück am Verwaltungsgebäude holte uns Herr Schulze ab, um mit uns eine „kleine“ Rundfahrt zu machen. Wir sollten mal ein Gefühl dafür bekommen, wie Groß das ganze Gelände ist. Am Ende waren wir knapp 1,5 Stunden unterwegs. Man kann sich also vorstellen, wie riesig die Fläche ist!

Wieder in Etzdorf angekommen, wurde uns noch die benötigte Arbeitsschutzkleidung zugeteilt, eine Arbeitsschutzbelehrung abgehalten und dann ging es endlich richtig los…mit Unkraut zupfen und Hof kehren. Kann man sich etwas Schöneres vorstellen, als bei 35˚C im Schatten Unkraut zu zupfen? Aber letztendlich muss auch diese Aufgabe erledigt werden.

Die ersten zwei Wochen waren wir bei den Pferden eingeteilt. Darauf hatte ich mich schon am meisten gefreut. Immerhin hatte ich früher meine Wochenenden und Ferien damit verbracht, auf dem Reithof auszuhelfen. In diesem Sinne war das Stall ausmisten eher Belohnung als harte Arbeit. Und morgens die Pferde rauszuschaffen war der schönste Teil des Tages.

Leider vergingen die zwei Wochen viel zu schnell. Die restliche Zeit sollten wir dann in Buchheim bei den Kühen verbringen. Acht große Hallen als Kuhställe umgebaut und dementsprechend viel Arbeit. Natürlich konnten wir als ungelernte Arbeitskräfte nicht jede Arbeit mitmachen die anfiel, aber leerlauf gab es trotzdem kaum.
Bei meinen Großeltern habe ich viele Wochen verbracht, wo halb sechs aufgestanden wird, um die Kühe zu versorgen. Aber etwas freiwillig zu machen ist immer etwas anderes, als zu müssen.

In der Praktikumszeit bin ich früh um 5 aufgestanden, damit ich pünktlich 7 Uhr mit der Arbeit beginnen konnte. Da ist man Abends einfach so Knülle, dass man am liebsten um 8 ins Bett fallen möchte. Vor allem fangen die anderen Mitarbeiter meist schon halb fünf an. Das ist ja noch mitten in der Nacht. Wann hätte ich dann bitte aufstehen sollen. :o Lohnt es sich dann eigentlich noch ins Bett zu gehen? Wir können uns „glücklich“ schätzen, dass wir einen Bürojob haben. Andere verdienen ihr Geld durch körperlich harte Arbeit und machen sich selbst kaputt… Und genau das, ist das Ziel welches die Volksbank an die Azubis vermitteln möchte. Nicht alle haben es so gut wie wir.

Doch letztendlich gewöhnt man sich auch daran und wenn man in einer kurzen Pause die Kälber knuddeln darf, freut man sich sogar schon fast auf das zeitige Aufstehen. Natürlich ist nicht alles niedlich und muht protestierend, wenn man nicht genug Aufmerksamkeit gibt. Der Beruf des Landwirtes ist und bleibt nun mal ein Knochenjob, daran gibt es nichts zu rütteln und ich habe größten Respekt vor den Leuten, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

Abschließend kann man wohl sagen, dass die vier Wochen anstrengend genug waren, um froh zu sein, dass sie vorbei sind. Andererseits boten sie einen Einblick, den man so als „Normalsterblicher“ nicht bekommt. Für mich geht´s jetzt erst einmal zurück in die Bank ans Telefon. Die erste Abteilung ist nämlich das Kundenzentrum. Die Arbeitsschutzkleidung kann nun im Schrank bleiben und meine Bluse wird herausgeholt.

Na dann, bis zum nächsten Mal ;)
eure Carmen.

Mittwoch, 12. September 2018

Unsere "Neuen" sind zurück!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

der August ist schon wieder rum und unsere neuen Azubis sind zurück vom Bauernhof. Den ersten Tag ihrer Ausbildung haben sie ja bereits bei uns in der Bank verbracht, wovon euch Paula berichtet hatte.

Nach den ersten, sicherlich auch außergewöhnlichen Erfahrungen auf dem Bauernhof, kehrten die drei am 31. August zu ihrem ersten richtigen Arbeitstag in die Bank zurück. Doch immer schön eins nach dem anderen. Am Anfang gibt’s erstmal sehr viel Neues, was man verarbeiten muss. Da kann ich mich auch noch gut dran erinnern, was da alles auf Dominik, Paula und mich einstürmte…

Um unseren „Neuen“ den Einstieg bei uns in der Bank etwas zu erleichtern, erhalten sie zu den wichtigsten Themen vorerst kleine Schulungen, wie bestimmte Abläufe gestaltet sind, oder was es alles sonst noch zu beachten gilt.

So was geht immer gut, wenn man schon Erfahrungen aus der eigenen Zeit mitbringen kann. Dominik und ich haben uns also die Drei „geschnappt“ und eine kleine Schulung mit ihnen durchgeführt. In dieser ging es um generelle Dinge wie unsere Unternehmensphilosophie oder die Ausbildung und deren Ablauf an sich. Es ist wichtig, dass die Azubis die Werte kennen lernen, mit denen wir uns in der Bank identifizieren.  


All das bildet die Grundlage für die Arbeit der Azubis hier bei uns in der Bank. Nachdem wir also diese Punkte alle fleißig abgearbeitet hatten, war das Thema Ausbildung dran. Hier haben wir uns gemeinsam angeschaut, wie die Ausbildung abläuft, die Ausbildungsnachweise zu schreiben sind, was es bei den Ausbildungsaufträgen für die jeweiligen Abteilungen zu beachten gibt oder auch wie Seminare nachzubereiten sind. Auch den Beurteilungen für Azubis oder Ausbilder, die am Ende eines Ausbildungsabschnittes durchzuführen sind, haben wir uns gewidmet. Nachdem wir auch diese Themen geschafft hatten, gab es erstmal eine Verschnaufpause ;). Es ist ja schließlich ganz schön viel, was da innerhalb der kurzen Zeit auf die Azubis „eindonnert“.

Zum Abschluss haben wir uns noch mit unserer Direktbank, der EthikBank, und deren Anlagekriterien beschäftigt, die die Volksbank ja ebenso umsetzt. Damit hatten wir unser letztes Thema abgearbeitet und die Azubis konnten wieder zurück in ihre Abteilungen entlassen werden.

In den kommenden Tagen warten noch weitere Schulungen auf die Drei mit anderen Kollegen. Klar ist es für den Start sehr viel Input, aber wie heißt es so schön: „Aller Anfang ist schwer.“ ;)

Und damit sage ich bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 5. September 2018

Helfende Hände im Tierheim gebraucht

Hallo liebe Blogleser,

es ist mal wieder soweit! Pünktlich zu Beginn des dritten und letzten Lehrjahres melde ich mich wieder im Blog. Noch vor 2 Jahren war ich der „Neue Azubi“ in der Runde mit Paula und nun sind wir die „alten Hasen“. :D Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Die ersten drei Wochen Schule sind auch schon rum und in zwei Wochen folgt schon wieder der nächste Schulblock… Die Zeit rennt auf einmal zur Prüfung hin. Das ist Wahnsinn :o Aber über den ungemütlichen Teil Schule und Abschlussprüfung soll es heute nicht gehen, nein!

Am 18. und 19. August fand in Eisenberg das Tierheimfest statt. Und da wir, die Volksbank Eisenberg, 150sten Geburtstag feiern und anlässlich 150 gemeinnützige Stunden verschenken, erklärte ich mich bereit im Tierheim zu helfen. Ich wohne nun schon seit 19 Jahren in Eisenberg und da kann man auch mal was Gutes für seine Heimatstadt tun. ;-)

Also meldete ich mich per E-Mail als einer der vielen freiwilligen Helfer an, um am Wochenende eine Extraschicht einzulegen. Allerdings ist es nicht nur bei EINER Extraschicht geblieben :D.

Anfangs hab ich mich für Samstag bereit erklärt mit unter die Arme zu greifen. Dann aber sagte mir Sarah (die kennt ihr bestimmt noch als ehem. Azubi), dass sie sich auch angemeldet hat. Allerdings für Sonntag… Und da sie nun mal meine Lieblingskollegin ist, konnte ich sie ja nicht „alleine“ zum Tierheimfest gehen lassen. :p Also dachte ich mir nun, gehe ich lieber Sonntag mit anpacken anstatt Samstag. ABER! Nein, ich habe meine Mail aus Versehen so verfasst, dass es sich so anhört, als würde ich gerne beide Tage gehen :D. Natürlich hat sich Frau Zeuner darüber gefreut… Naja und was soll ich sagen... :D Dann hab ich es einfach dabei belassen. :D Schließlich muss man auch mal Pluspunkte sammeln. Wer weiß was die Zukunft noch alles birgt. Zu meinem Glück meldete sich dann Paula noch am Samstag an und so wurden es doch ein paar schöne Stunden an den zwei Tagen. :-)

Am Samstag ging es also 14.00 Uhr los und am Sonntag 11.00 Uhr. Ich freute mich auch schon auf´s Wochenende. Wir betreuten den Kuchenstand und sammelten ordentlich Geld für das Tierheim. Wir waren jeweils ca. 3 Stunden da und durch das ständige Verkaufen von Kuchen und Quatschen mit Kollegen, verging die Zeit auch wie im Flug. 


Mit meinem Wochenende hätte ich wahrscheinlich eh nichts Besseres angefangen, außer auf der faulen Haut zu liegen. Also habe ich einfach mal was Gutes für unser Tierheim in Eisenberg gemacht. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis später,
euer Dominik.

Freitag, 27. Juli 2018

Und plötzlich heißt es Planänderung

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

vor nicht allzu langer Zeit musste ich mich von heute auf morgen einmal komplett umstellen... Ihr fragt euch jetzt sicher warum und diese Frage will ich nun beantworten und über neue Eindrücke berichten!


Während unserer Ausbildung bzw. in den Praxisphasen des Studiums durchlaufen wir ja verschiedenste Bankabteilungen und haben dazu entsprechende Einsatzpläne. Doch diese Einsatzpläne können sich auch schnell ändern, wenn beispielsweise andere Mitarbeiter krank sind oder Urlaubsvertretungen vorgenommen werden müssen. Und das war auch bei mir der Fall… Ich durfte zwei Wochen in eine ganz andere Abteilung, in der ich vorher noch nie war und worin ich noch absolut keine Praxiserfahrungen hatte. Das klingt schon spannend und ebenso ein wenig beängstigend oder?
Denn ich sollte die Vertretung für unseren Immobilienservice, also die vbi (Volksbank Immobilien) übernehmen. Dazu hatte ich noch ganze zweieinhalb Tage zum Einarbeiten, um das Nötigste in den anstehenden 2 Wochen erledigen zu können. Also wieder ein klassischer Sprung ins kalte Wasser! Dabei macht man sich natürlich schon ein wenig Gedanken, ob man alles schaffen wird, denn die Einarbeitung in eine neue Abteilung erfordert oft eine längere Zeit…

Es wartete ein straffes Programm und es ist natürlich kaum möglich, sich alles, was in einer neuen Abteilung ansteht, in nicht einmal 3 Tagen zu merken und umzusetzen. Denn auch in unserem Immobilienservice stehen eine Menge von Tätigkeiten an! Zunächst sah es auch noch so aus, als ob ebenfalls die Urlaubsvertretung von Frau Schlicht die ganze Zeit krank sein würde. Und dann hätte ich alles alleine stemmen müssen! Doch die Vertretung war glücklicherweise in der zweiten Woche wieder da, sodass ich mich nur in der ersten Woche allein um die vbi kümmern musste ;).


Es gab auch jede Menge zu erledigen: Zunächst einmal musste ich mich in unser Maklerprogramm einarbeiten, mit welchem in der vbi gearbeitet wird. Hier finde ich beispielsweise auch sämtliche Objekte, die entweder von unserem Immobilienservice vermietet oder zum Verkauf angeboten werden. Außerdem sind ständig die E-Mails zu überwachen, da wir stetig Anfragen für die Objekte von Interessenten erhalten. Somit waren auch diese zu bearbeiten, die Kunden zu kontaktieren und Objektbesichtigungstermine zu vereinbaren. Wenn die Termine vereinbart sind, habe ich noch alle weiteren Unterlagen, welche zur Objektbesichtigung benötigt werden, vorbereitet. Glücklicherweise hilft uns unser Programm, sodass ich einige Daten zu unseren Objekten dort fand, da ich Frau Schlicht ja nicht fragen konnte. Sie hat einen super Überblick über die Objekte und kennt auch alle Details, was sich für mich wiederum innerhalb von zweieinhalb Tagen etwas schwierig gestaltet hat ;).

Im Anschluss an die Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten sind noch die Unterlagen nachzubereiten und beispielsweise Legitimationen durchzuführen.
Am Anfang eines jeden Tages galt es jedoch, zuerst den Kalender von Herrn Prüfer zu kontrollieren und alle Dinge für anstehende Termine, wie Objektbesichtigungen, vorzulegen. Auch Notartermine für Kaufvertragsunterzeichnungen waren zu vereinbaren und ich hatte mich auch mit Kaufvertragsentwürfen auseinanderzusetzen. Ebenso musste ich in der Lage sein, Maklerverträge vorzubereiten. Dies ist immer dann der Fall, wenn Objektaufnahmen anstehen bzw. Kunden ihr Objekt über uns verkaufen möchten. Im Anschluss an die Erstbesichtigung des Objektes wird dann ein solcher Maklervertrag erstellt.


Insgesamt gesehen, hatte ich in diesen 2 Wochen die Möglichkeit, in ein komplett neues Gebiet reinzuschnuppern, was natürlich sehr positiv war. Am Anfang erschien es schon ganz schön viel, aber Ende gut, alles gut! Auch das habe ich nun gemeistert und gleichzeitig noch viele tolle neue Eindrücke gewonnen :-)!


Bis dahin, habt eine schöne Zeit!
Eure Chantal

Mittwoch, 18. Juli 2018

Banker on Tour

Hallo ihr Lieben,

nach einem wunderschönen aber auch anstrengendem zweiten Semester melde ich mich wieder zurück aus der Volksbank Eisenberg! Ich bin sehr gut wieder angekommen und wurde herzlich in der Abteilung Zentraler Vertrieb begrüßt. Allerdings möchte ich euch heute nicht über meinen Abteilungswechsel berichten sondern über die Exkursion nach Frankfurt am Main.

So ging es am Mittwoch um 05:30 Uhr mit dem Bus und im Anzug gekleidet auf die A4 Richtung Frankfurt/Main. Bereits während der Fahrt haben wir uns mächtig amüsiert und wussten, es wird ein toller Ausflug. Nach über vier Stunden Fahrt und bei gefühlten 50°C im Schatten kamen wir endlich in der Bankenmetropole an. Gerade rechtzeitig schafften wir es in die Jahrhunderthalle zur Hauptversammlung der Deutschen Börse AG. Nachdem wir etwas zu Essen und einen Kaffee genossen, gingen wir gespannt in den großen Saal und nahmen Platz. Zunächst eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates die Veranstaltung und begrüßte Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste. Anschließend wurde der Finanzbericht vorgestellt. Danach hatten Aktionärinnen und Aktionäre die Möglichkeit, sich zu den Bekanntmachungen zu äußern und Fragen zu stellen. Doch für uns ging es weiter, denn die nächste Station ließ nicht lange auf sich warten. ;-)

So stiegen wir wieder in unseren Bus und es ging weiter in eine Filiale der Commerzbank AG. Dort hörten wir einen Vortrag zu Devisen. Devisenhandel ist der Handel mit ausländischen Währungen. Dabei werden jedoch immer nur Währungspaare betrachtet, zum Beispiel EUR/USD.  Aus diesen Währungspaaren ergibt sich dann ein sogenannter Wechselkurs.

Der erste Tag der Exkursion war geschafft und wir fuhren Richtung Innenstadt in unsere Unterkunft. Den Abend verbrachten wir jedoch nicht dort, denn wenn man schon einmal in Frankfurt ist, möchte man das schließlich auch nutzen. So machten wir uns zuerst auf den Weg zu einem Griechen, bei dem ein Kommilitone zur Überraschung einen Tisch reserviert hatte. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und wir ließen den Abend am Ufer des Mains gemütlich ausklingen.


Am nächsten Tag war die erste Station die Deka Bank, das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Dort lernten wir in einem Vortrag, wie die Deka Bank Fonds auswählt, in die die Kunden der Sparkassen ihr Geld anlegen können.

Letzter Stopp: Commerzbank AG – Zentrale. Voller Begeisterung schauten wir alle in den Himmel, als wir vor dem prächtigen Hauptgebäude der Commerzbank AG standen. Die Sicherheitsbeauftragte führte uns durchs Gebäude und erklärte uns einige bauliche Besonderheiten. Bei der Planung und Errichtung wurde ein ökologischer Ansatz verfolgt, der den Energiebedarf vermindern konnte. So gibt es beispielsweise in den Toiletten kein warmes Wasser zum Händewaschen, und die Verteilung der Dokumente und Poststücke im Gebäude wird von einer automatischen Aktenförderanlage erledigt, um die Anzahl der Aufzugsfahrten zu reduzieren. Wegen der besonders innovativen, gestalterisch hochwertigen und nachhaltigen Bauweise wurde das Gebäude im Jahr 2009 mit dem „Green Building Award“ der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Nach zwei hochspannenden und erlebnisreichen Tagen machten wir uns wieder auf den Weg gen Heimat und verabschiedeten die wunderschöne Stadt Frankfurt am Main. Ich freue mich jetzt schon, euch bald wieder an spannenden Erlebnissen teilzuhaben und hoffe ihr habt eine schöne Zeit!

Viele liebe Grüße,
euer Cedric

Donnerstag, 12. Juli 2018

Einen kühlen Kopf bewahren

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach kurzer Zeit möchte ich Euch wieder auf den neuesten Stand bringen. Das letzte Mal habe ich ja von meinem Seminar zum Thema Privatkredite berichtet. Das passte zeitlich sehr gut, denn auch aktuell bin ich immer noch in der Kreditabteilung eingesetzt. 


Doch vor kurzer Zeit hatte ich die Möglichkeit in eine sozusagen „Teilabteilung“ der Kreditabteilung reinzuschnuppern. Somit war ich für 3 Wochen in der Bilanzanalyse eingesetzt. Ich durfte auch gleich von Anfang an mitwirken und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen. Aber schließlich lernt man dadurch. Die Bilanzanalyse wird speziell nur bei Geschäfts- bzw. Firmenkunden durchgeführt. Hierbei wird die derzeitige und zukünftige wirtschaftliche Lage von Unternehmen unter die Lupe genommen bzw. eingeschätzt. Und was ich da konkret gemacht habe, will ich Euch nun kurz erläutern. 


Zunächst einmal benötigen wir vom Kunden die ganzen Unterlagen. Dazu gehören Jahresabschlüsse, welche die Bilanz und auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) enthalten, betriebswirtschaftliche Auswertungen (kurz: BWA’s) oder auch Summen- und Saldenlisten. 


Diese Bilanzanalyse ist notwendig, da die Kunden Kredite bei uns unterhalten und wir überprüfen müssen, ob sie auch weiterhin in der Lage sind, ihre Darlehen zu bedienen. Die Unterlagen dazu werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Anschließend werden auf Grundlage des Zahlenmaterials Auswertungen zur Bilanz, also zu den Aktiva und den Passiva, oder auch zur GuV erstellt. Dabei wird beispielsweise untersucht, wie das Anlagevermögen eines Unternehmens finanziert ist oder wie sich die Forderungen und Verbindlichkeiten entwickelt haben.


Außerdem muss man im Rahmen der GuV-Analyse beachten, welche Erträge oder Aufwendungen außerordentlich sind und somit nur in einem Geschäftsjahr auftreten und nicht regelmäßig vorkommen. Das ist manchmal auch nicht so einfach, aber nach einer Weile hat man langsam raus, worauf es ankommt und viele Positionen treten dabei auch häufiger auf ;). 


Teilweise sind auch Konzerne zu betrachten, zu denen gleich mehrere Unternehmen, sogenannte Konzernunternehmen, gehören. Und dann wird es interessant ;). Denn hier muss man genau aussortieren, welche Erträge oder Aufwendungen gegenüber eigenen Konzernunternehmen entstanden sind und damit nicht gegenüber Dritten. Das ist manchmal echt kompliziert und man ist eine ganze Weile mit dem Fall beschäftigt! Da heißt es dann einen kühlen Kopf bewahren und den Überblick behalten….


Außerdem wird noch der Kapitaldienst berechnet, um zu überblicken, welche Ausgaben ein Kreditnehmer für Zinsen und Tilgung bei aufgenommenen Darlehen hat. Denn diese Ausgaben müssen natürlich auch vom Kreditnehmer tragbar sein. Anschließend wird noch der sogenannte Cash Flow berechnet. Dabei ergibt sich am Ende eine Über- oder Unterdeckung der Liquidität. Eine Unterdeckung und somit eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist hierbei natürlich nicht vorteilhaft und sollte zeitnah vom Unternehmen behoben werden.


Und wie Ihr unschwer erkennen könnt, dreht sich in dieser Abteilung einfach alles um Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen. Hier muss man sich echt konzentrieren und seine Nerven behalten und darf nicht den Überblick verlieren ;). Manchmal hilft auch eine kleine Pause zwischendurch oder die Beschäftigung mit einem anderen Fall und dann geht es gleich wieder viel besser. 


Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder und sage bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 4. Juli 2018

Achtung Geschäftsstellen: Ich komme!

 Hallo ihr Lieben,

für mich stand mal wieder ein Abteilungswechsel an. Ich befinde mich jetzt im Service-Center. Der Bereich zeichnet sich besonders durch seine Kundennähe und schnelles Handeln aus. Hier können jederzeit Fragen von A wie Auslandsgeschäft bis Z wie Zinszahlung auftauchen und wir brauchen immer eine Antwort. :o

Mein Arbeitstag startet täglich halb acht. Ich beginne den Tag, die Belege aufzufüllen, die Postkästen zu leeren und eingetroffene Überweisungen auf Vollständigkeit zu prüfen. Fehlerhafte Überweisungsbelege werden an die Einreicher zurückgesendet, sofern dieser ermittelt werden kann. Hierzu erstelle ich einen Brief und schreibe hinein, was an der Überweisung falsch gelaufen ist. Zusätzlich nehme ich mir noch einen Textmarker und markiere die fehlerhafte Stelle auf der Überweisung.

07.55 Uhr machen wir dann die Türen für unsere Kunden auf. Ab jetzt können die Fragen von A bis Z eintreffen und wir müssen dementsprechend zügig reagieren, denn der Kunde erwartet nun mal schnelle Hilfe. In Zukunft soll ich auch alleine auf die Azubi-Geschäftsstellen gehen. Sicher kennt ihr das schon von anderen Azubis. Daher versuche ich so gut wie möglich alleine die Kundenprobleme zu klären oder, falls notwendig, Termine bei unseren Beratern einzustellen.

Bisher hab ich gelernt, wie man Geld von Konten bzw. Sparbüchern umbucht, Daueraufträge anlegt, ändert oder löscht, wie man Überweisungen auf Vollständigkeit überprüft, Konten auflöst und Sparbücher nachträgt. Das sind so die grundlegendsten Dinge die im Service-Center auftreten. Natürlich gibt es auch speziellere Kundenanliegen, die ich nach und nach noch lernen muss.

Allerdings sind mir auch schon kleine Fehler passiert... :/ Ich hab mal bei einer Sparbuch-Umbuchung statt Geld runter zu überweisen, Geld drauf gebucht. Aber genau aus solchen Fehlern kann ich lernen, damit mir das auf der Azubi-Geschäftsstelle nicht wieder passiert.

Das Service-Center gefällt mir bis jetzt ziemlich gut und es macht mir Spaß den Kunden zu helfen und am Ende in zufriedene Gesichter zu blicken. Außerdem ist der Bereich abwechslungsreich und ich bin gespannt, wie ich mich auf den Geschäftsstellen schlage. Vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf eine unserer Geschäftsstellen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich auch euch helfen kann. :-)

Liebe Grüße,

euer Brian

Donnerstag, 28. Juni 2018

150 Jahre Für Sie Da - Sommerfest der Volksbank Eisenberg

Hallo Ihr Lieben,

am 22. Juni 2018 war es wieder so weit: das Sommerfest der Volksbank Eisenberg stand vor der Tür und ich durfte beim Dekorieren helfen. Daher möchte ich euch gern erzählen, wie ich diesen Tag erlebt habe und meine Eindrücke mit euch teilen.

Wie jeden Tag trafen wir uns morgens halb acht in unserer Abteilung, dem Zentralen Vertrieb. Zum Aufgabenbereich gehört hier unter anderem die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen. Wir packten also unsere Autos mit Dekoartikeln, Flyern, Bannern und unserem Glücksrad für das Sommerfest. Nach getaner Arbeit gab es dann erst einmal ein gemeinsames Frühstück.

Dreiviertel zehn fuhren wir nach Nickelsdorf und die Arbeit ging weiter. Kaum angekommen fing es an zu regnen. Doch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und machten uns voller Energie an die Arbeit. Der wichtigste Programmpunkt an diesem Tag war unsere ordentliche Generalversammlung. So haben wir uns zuerst um die Dekoration im großen Saal gekümmert. Ein Kollege und ich bereiteten die Jubiläumsgeschenke für unsere Mitglieder vor, während sich die Damen aus unserer Marketingabteilung mit der Dekoration beschäftigten.

Und dann war auch für mich die Zeit gekommen, meine kreative und gestalterische Ader zu entdecken. ;D Eine Kollegin und ich machten die Dekoration für die Tische im Festzelt fertig. Wir füllten Wasser in Vasen, schnitten Blumen und Zweige zurecht und bestückten diese. Leider konnten wir die Vasen noch nicht auf die Tische im Zelt verteilen, da die Seitenwände fehlten und der Wind die Deko einfach umgeschmissen hätte.

Also gingen wir raus in den Hof und packten hier mit an. Wir versuchten noch ein paar Tische und Bänke ins Zelt zu verlagern, damit sich möglichst viele bei dem Regenwetter rein setzen konnten. Diese mussten allerdings erst noch abgewischt und trocken gemacht werden. So schnappte ich mir einen extra mitgebrachten Fensterabzieher und die Biertischgarnitur war im Handumdrehen trocken.

Nun war es erst einmal Zeit für eine Tasse Kaffee und eine kurze Pause. Wir fassten kurz zusammen, was alles erledigt war und was uns noch bevor stand. Also ging es damit weiter, die Tischdecken anzubringen, die Vasen mit den Blumen zu verteilen und die noch fehlenden Tische und Stühle auf den Hof zu stellen. Mittlerweile hatte auch der Regen nachgelassen und die Sonne schien, was uns neuen Mut und neue Kraft brachte. 

12:30 Uhr – Mittagszeit. Wir gingen nach drinnen und setzten uns an einen großen Tisch; Gulaschsuppe und Brötchen wurden uns serviert. Mit ein paar Unterhaltungen und einem Glas Kirschsaft verbrachten wir zusammen die Pause, doch die Arbeit ließ nicht lange auf sich warten.

Wir haben als nächstes den Eingang zum Hof in Angriff genommen. Ich habe bereits zugeschnittene Jutebeutel über Buchsbaum-Töpfe gezogen und diese dann noch dekoriert, während die anderen Kollegen die großen Banner aufhängten. Nun mussten wir noch zwei weitere kleine Zelte aufstellen. Unter dem einen verbrachte meine Kollegin den ganzen Tag damit, Zuckerwatte für die Kinder zuzubereiten und ihnen am Glücksrad ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Unter dem anderen Zelt haben unser Vertreter der R + V und eine Mitarbeiterin unserer Immobiliengesellschaft einen Stand betreut und Kundenfragen beantwortet.

17 Uhr startete das Programm und ein Großteil der Mitglieder war schon da. Leider gab es dann noch mal einen etwas größeren Schauer. Zwar haben wir überlebt, aber den zwei kleineren Zelten geht es nicht mehr so gut. :D Neben Regen trat auch starker Wind auf, sodass die Zelte sich selbstständig machten und sich verbogen haben. Sofort kamen Mitarbeiter und Helfer angerannt und schnappten sich jeweils ein Fuß vom Zelt und hielten es fest, damit es nicht wegflog. Wir haben alles mit Heringen fest gemacht, jedoch vergebens.

Nach 5 Minuten war dann auch der Kampf mit den Zelten beendet und die Sonne kam noch einmal raus. Brian und ich hatten die Aufgabe, dreckiges Geschirr von den Essensständen in die Küche zu schaffen und leere Gläser von den Tischen zurück an die Ausschänke zu bringen. Für unsere Gäste wurden Bratwürste, Steaks, belegte Brote sowie viele Leckereien aus dem Holzbackofen und ein großer Kessel Gulaschsuppe zubereitet. So verbrachten Brian und ich den gesamten Abend gemeinsam - wir haben viel erzählt und uns amüsiert, bevor es gegen 23:00 Uhr Richtung zu Hause ging.

Trotz des zeitweise schlechten Wetters fand ich die Veranstaltung sehr schön und es hat viel Spaß gemacht, von Anfang an bei der Vorbereitung mitgewirkt zu haben und beim Fest selbst für das Wohl unserer Mitglieder, Kunden und Gäste zu sorgen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß und eine schöne Zeit,
euer Cedric.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Am Sonntag arbeiten? Was ist denn da los?

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe euch geht es so weit gut und ihr genießt das schöne Wetter. Nach meinem eher traurigen Blog über mein Prüfungsergebnis und zahlreichen Rückmeldungen von einigen Freunden zu diesem Thema, komme ich heute mal wieder mit erfreulicheren Nachrichten. Ich hab das schöne Wetter nämlich auch genossen und zwar *Trommelwirbel* in unserer Hauptstadt.

Wie einige von euch ja vielleicht wissen, hat unsere Volksbank noch eine Tochter, die deutschlandweit als Direktbank tätig ist: die EthikBank. Unsere ethische Online-Bank gibt es nun schon seit 2002 und trotzdem fragen viele immer wieder, ob wir erst kürzlich gegründet wurden. :D Das möchten wir gerne ändern und haben daher am diesjährigen Umweltfestival in Berlin teilgenommen. Ich war von Anfang an von dieser Idee überzeugt und wollte unbedingt daran teilnehmen. Schon alleine, weil man dadurch auch mal raus kommt, neue Leute kennen lernt und sich untereinander austauschen kann.

Bevor es nach Berlin ging, erhielten alle die mitkamen, eine E-Mail mit Einzelheiten zum Festival. Und dann… drei Tage bevor es los ging, fiel mir ein, dass ich am Montag meine Theorieprüfung für meinen Führerschein habe… Ich wollte schon absagen, aber es hatten sich bereits zwei weitere Mitarbeiter abgemeldet. Und für die Theorieprüfung kann ich auch auf der Busfahrt lernen. Also alles halb so wild! :-)

Am Sonntag starteten wir dann pünktlich 06:00 Uhr in Eisenberg und machten uns auf den Weg nach Berlin zum Brandenburger Tor. Herr Czimmernings, aus der Marketingabteilung, packte am Samstag schon unseren gemieteten Bus mit Roll-Ups, Flyer, Banner, EthikBank-Rucksäcken und allem möglichen, was noch so gebraucht wurde. Also konnten wir am Sonntag früh ohne weiteren Aufwand starten. Die Autofahrt verlief dann auch reibungslos. Wir machten einen kurzen Stopp, stärkten uns und fuhren weiter. 8.45 Uhr kamen wir an und konnten bis 09.30 Uhr mit dem Auto an unseren Stand fahren und alles ausladen. Daher sind wir auch schon so früh los gefahren. Eigentlich fängt das Festival ja erst 11 Uhr an, aber später hätten wir unsere Sachen an den Stand tragen müssen. Da ist klar, dass wir lieber früher aufstehen als später zu kommen und 50-mal hin und her zu laufen.

Nach einer halben Stunde Aufbauzeit blieb nun bis um 11 noch etwas Zeit übrig. Also schlenderten wir noch über den Platz und schauten wer noch so da war.  Zum Glück hatte Herr Czimmernings an Campingstühle gedacht. Das Festival ging nämlich bis 19:00 Uhr und da ist es schon vom Vorteil, wenn man sich mal hinsetzen kann. Die ganze Zeit über war auch ordentlich betrieb. Viele schauten bei uns am Stand vorbei und wieder kamen die gleichen Fragen auf, wie es denn eine ethische und ökologische Bank heutzutage geben kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht bei den Festival-Gästen Licht ins Dunkle über die EthikBank zu bringen. Meine Aufgabe bestand darin, unsere neuen Ethikbank-Rucksäcke zu verteilen, die ich persönlich echt super finde! :D  Wenn ich ehrlich bin, kamen diese auch sehr gut an. Auch beim Verteilen kamen einige Fragen zusammen. Fragen wie z. B. Was ist die EthikBank, was macht sie, wer steht dahinter... Ich fand es vor dem Stand sogar einfacher beim Beutel verteilen die Fragen zu beantworten als hinter dem Stand zu stehen und von dort aus alles abzufangen, da man auch teilweise überrannt wurde. :P 

Zum Nachmittag hin ging es so langsam auf die Knochen und das für alle Beteiligten. Ehrlicherweise muss man zugeben: Wir Büroleute sind langes stehen nicht gewöhnt. Uns allen qualmten die Fußsohlen, der Rücken tat weh und die Beine waren schwer wie Blei. :D Demzufolge hatten wir ein kurzes Tief. Aber gegenseitig haben wir uns da wieder rausgeholt. Gegen 18:30 nahm alles so langsam auch sein Ende. Ein paar Stände packten bereits zusammen und das taten wir dann auch. Ab 19:30 Uhr durften dann die Autos wieder aufs Gelände. Eine halbe Stunde später saßen wir dann auch wieder in unserem Kleinbus in Richtung Eisenberg. Auf dem Heimweg hab ich mir noch eine Mütze Schlaf geholt, um dann den Montag meine beiden Prüfungen (Auto und Motorrad) zu bestehen!

Mir hat der Tag riesig Spaß gemacht und ich hätte es bereut, wenn ich nicht mitgefahren wäre. Zudem kamen tolle Gespräche zustande und es war halt mal ein etwas anderer Sonntag.

Das soll es erst einmal von mir gewesen sein. Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen und wir sehen uns nächstes Jahr wieder beim Umweltfestival.

Bis dahin. 
Euer Dominik .

Donnerstag, 7. Juni 2018

Zum Abschluss wird es besser!

Hallo Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist mal wieder an der Zeit, dass ich mich hier im Blog zu Wort melde. Lange habe ich drauf gewartet. Ende Februar haben wir unsere Zwischenprüfung geschrieben und nun, im April, die Ergebnisse dazu bekommen. 


Wie ich schon im letzten Blog über die Prüfung schrieb, kalkulierte ich die Zeit etwas falsch ein… Ingesamt haben wir 120 Minuten für etwa 60 Aufgaben. Das bedeutet: 2 Minuten pro Frage. Mit dem Gedanken bin ich aber nicht in die Prüfung rein gegangen. Wie sich herausstellte war das ein großer Fehler. Bei den ersten 30 Aufgaben nahm ich mir viel Zeit und kontrollierte auch alles doppelt. Bei Frage 35 wurde uns dann die Zeit angesagt, noch 45 Minuten. Ich kam in Zeitnot. Zum Glück befassten sich die letzten Aufgaben mit Rechnungswesen. Zu meinem Pech, denn das ist nicht gerade mein Lieblingsthema. Aber glücklicherweise bin ich zügig voran gekommen und die Zeit hat am Ende ausgereicht. Als dann alles vorbei war, hatte ich vorerst ein gutes Gefühl. Nachdem ich allerdings ein paar Aufgaben mit Paula durch sprach, wurde es mir schon anders. Irgendwie hatten wir oft verschiedene Ergebnisse oder andere Antworten angekreuzt. 


Aber nun zu meinem Ergebnis… Der IHK-Durchschnitt lag bei 70 % und leider befinde ich mich etwas darunter. :/ Grund meiner Leistung war mein falsches Zeitgefühl. Am Ende habe ich nur noch Kreuze gesetzt und irgendetwas gerechnet ohne groß nachzudenken. Mir blieb nur eines sehr im Kopf: die Zeit. 


Für die Abschlussprüfung darf ich also auf keinen Fall meine Uhr vergessen. Hier haben wir zwar ungefähr 3 Minuten pro Aufgabe, aber an einer Frage braucht man doch immer länger und muss noch einmal gründlich nachdenken. 


Ich wünsche euch sonnige Tage und eine schöne Zeit! :-)
Euer Dominik!

Mittwoch, 30. Mai 2018

Mit voller Energie ins Kreditwesen

Hallo liebe Azubiblog-Leser, 

mittlerweile bin ich wieder in der Praxis angekommen und das 4. Theorie-Semester ist bereits geschafft. Da diese Praxisphase die längste in unserem Studium ist, nutzen einige meiner Kommilitonen in größeren Banken diese auch, um ein Auslandspraktikum zu absolvieren, um dort noch weitere Einblicke zu erhalten oder spezielle Abteilungen kennen zu lernen.


Doch nun zurück zu meiner Praxisphase. Hier absolviere ich zusätzlich auch wieder Seminare zur Vertiefung einiger Inhalte. Das Seminar „Markt—und Kundenorientierung im Wertpapiergeschäft“ war das Erste für dieses Jahr und nun ging es weiter mit „Markt- und Kundenorientierung im Privatkreditgeschäft“. Es dauerte 4 Tage, von Dienstag bis Freitag. Direkt am Montag machte ich mich auf den Weg nach Baunatal, sodass ich noch am Abend einchecken konnte. 


Gestartet sind wir dann am Dienstag mit den zahlreichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir schauten uns außerdem verschiedene Kreditarten an, wie zum Beispiel den Kontokorrentkredit, oder um’s einfach zu sagen: Dispo und außerdem das Darlehen (Ratendarlehen und Annuitätendarlehen). Darüber hinaus ging es um sogenannte vorvertragliche Informationen, die Bonitätsprüfung, Kündigungsrechte und die Vorfälligkeitsentschädigung.


Wir haben allerdings auch ne Menge gerechnet ;). Berechnungen zum Annuitätendarlehen und auch zum Ratendarlehen bzw. Tilgungsdarlehen standen bei uns auf der Tagesordnung.


Der Mittwoch begann mit einer kurzen Wiederholung zu den Inhalten vom Vortag. Danach widmeten wir uns schließlich den Kreditsicherheiten, auf die Banken zurückgreifen, wenn die Kredite nicht mehr bedient werden und keine Zahlungen mehr erfolgen. Die Bürgschaft, das Pfandrecht, die Sicherungsübereignung und auch die Sicherungsabtretung (auch Sicherungszession genannt) standen hier im Mittelpunkt. Dazu haben wir in Gruppenarbeiten auch immer wieder verschiedene Fälle bearbeitet.


Am dritten Tag, also am Donnerstag, stiegen wir dann noch ins Thema Baufinanzierung ein. Auch hier gab’s wiederum einiges zu rechnen: Beleihungswerte, Sachwerte, sogenannte Ertragswerte und natürlich nicht zu vergessen die Gesamtkosten einer Baufinanzierung.


Das Thema Baufi ist sehr komplex. Daher ging es auch am Freitag damit weiter…Wir schauten uns den Aufbau und die Teile eines Grundbuchs, wie beispielsweise die verschiedenen Abteilungen, genauer an. Außerdem ging es noch um die sogenannten Grundpfandrechte, die bei Baufinanzierungen als Sicherheit dienen. Die Grundschuld und die Hypothek waren hier im Fokus, wobei die Hypothek nicht mehr so praxisrelevant ist wie die Grundschuld.


Am Ende gab‘s dann noch einen kleinen Test, in dem unser Wissen abgefragt wurde. Er beinhaltete 25 Fragen, die unter anderem auch Rechenaufgaben umfassten. Den Test werteten wir anschließend gleich noch aus, damit wir wussten, wo unsere Fehler lagen. 


Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg. Insgesamt war das Seminar für mich eine gute Wiederholung, sodass ich die Themen nochmals festigen konnte ;).


Soweit bis hierher vorerst von mir, habt eine gute Zeit und bis bald! :-)
Eure Chantal

Donnerstag, 17. Mai 2018

Nächster Halt: Baunatal

Hallo Liebe Blogleser und Leserinnen,

am Dienstag ging es für mich mal wieder auf Seminar. Aber diesmal war ich nicht allein. Nein!... Dominik und Chantal waren auch von der Partie. Paula wäre eigentlich auch dabei gewesen, aber die musste erst einmal zum Arzt. Sie ist umgeknickt und humpelt seitdem etwas. :( 


Dominik und ich haben uns dazu entschlossen die Reise nach Baunatal mit dem Zug anzutreten. Wir hatten enorm viel Spaß auf der Hinfahrt. Allerdings war uns beiden bewusst, dass wir nicht aus Spaß auf Seminar fahren. Schließlich sollen wir etwas lernen und uns weiterentwickeln. Also verbrachten wir auch einige Zeit während der Zugfahrt damit zu lernen und uns gegenseitig auch unklare Dinge zu erklären. 


Wie sich am Ende des Tages herausstellte, war es doch keine so gute Idee mit dem Zug… Nach über 6 Stunden erreichten wir Baunatal ca. 22 Uhr. Unser Zug hatte, eigentlich wie immer, über eine Stunde Verspätung. :/ Wir checkten also ein, bezogen unsere Zimmer und packten unsere Sachen aus. Als wir dann damit fertig waren, hatten wir zusammen noch einen sehr lustigen Abend. ;D


Am Dienstag hieß es dann auf ins Gefecht. Ich hatte natürlich ein anderes Seminar als Dominik und Chantal. Wir sind ja auch zwei verschiedene Lehrjahre. Die beiden hatten das Thema Wertpapiere. Darüber hat euch Dominik im letzten Beitrag berichtet. Naja und ich hatte alles rund um den Zahlungsverkehr. 


Die 4 Seminartage waren wie zu erwarten sehr cool. Wir haben eine Menge gelernt, aber auch sehr viel Spaß gehabt. Die Seminare sind kaum mit der Berufsschule zu vergleichen. Denn dort ist alles sehr trocken, öde und steif. Hier im Seminar beruht fast alles auf Praxisbeispielen und wird zudem locker von den Dozenten rübergebracht. Viele Themen haben wir bereits in der Schule behandelt. Daher war es an manchen Stellen nur noch einmal eine gute Wiederholung. 


In den vier Tagen haben wir viele neue Personen kennengelernt, und auch alte Gesichter wieder gesehen, denn 2 Mädels vom letzten Seminar waren auch wieder da. Wir hatten alle nach dem Unterricht sehr viel Spaß zusammen und genossen die Zeit. Mal sehen, vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Seminar wieder. :D Ganz ausgeschlossen ist das ja nicht. 


Am Freitag stand dann die Abschlussprüfung an. Da nur Aufgaben zum Ankreuzen dran kamen, hatte ich eher gemischte Gefühle. Wie auch in der richtigen Prüfung entscheidet meist nur ein Wort, ob richtig oder falsch. Aber...ich habe die Prüfung dennoch gut überstanden. :D Also ging es beruhigt wieder nach Hause. Die Heimfahrt verlief übrigens reibungslos. Ein Hoch auf die Deutsche Bahn ;D. 


Zusammenfassend sind die Seminare nicht nur eine willkommene Abwechslung zur Praxis und Schule sondern sehr lehrreich und wissenswert. Wir können uns hier austauschen und uns Themen erklären lassen, die wir auch nach 3-mal nachfragen in der Schule nicht verstanden haben. :-)


Das soll es von mir schon wieder gewesen sein. Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
LG euer Brian

Mittwoch, 9. Mai 2018

Ein ganz normaler Tag im 2. Semester

Hallo liebe Blogleser,

6:45 Uhr, mein Wecker klingelt. Nachdem das morgendliche Ritual durchlaufen ist, treff ich mich dreiviertel 8 mit einigen Kommilitonen vor dem BA-Gebäude und wir reden über den bevorstehenden Schultag.

Punkt 8 Uhr startet der Studientag mit dem Modul Recht, in welchem wir einen Fall über wirksame Stellvertretungen erarbeiten. Wusstet Ihr, dass ein Kind ein Bote einer Willenserklärung sein kann? Oder wie unser Dozent gerne sagt: „Und ist das Kind auch noch so klein, so kann es trotzdem Bote sein!“ ;-).

Als nächstes ist Bankbetriebslehre dran. Thema der Veranstaltung: Anleihen. Daher, dass der Anleihemarkt der größere Teil im Vergleich zum Aktienmarkt ist, ist es interessant zu sehen, was beispielsweise Zerobonds sind. Anstelle regelmäßiger Auszahlungen in Form von Zinszahlungen erhält der Gläubiger erst am Ende der Laufzeit den vorher vereinbarten Betrag (der natürlich i.d.R. höher ist) zurück.

Die nächste Einheit steht bevor: gleiches Modul, anderer Dozent. Wir sprechen über einen Wert, den die Volksbank Eisenberg eG und die EthikBank in besonderem Maße achten – die Nachhaltigkeit. Die Kernaussage besteht darin, dass Gerechtigkeit, Dauerhaftigkeit und die Befriedigung der Bedürfnisse der heutigen und zukünftigen Generation die Grundlage für den Fortbestand der Menschlichkeit sind.

Nun steht die Mittagspause bevor. Das Essen gibt neue Kraft für die nächste und letzte Einheit dieses Tages: nach 30 Minuten steht nur noch Volkswirtschaftslehre an. Jetzt geht es um die Minimalkostenkombination. Das Ziel ist es, die Kombination von Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden und Kapital) zu ermitteln, die bei bestimmter Gütermenge (Güter sind Mittel zur Bedürfnisbefriedigung) die geringsten Kosten verursachen. Reine Mathematik!

15:10 Uhr... der Tag ist geschafft. Es ist schönes Wetter, Zeit um sich zusammen auf dem Campus etwas zu entspannen. Wir genießen die Sonne und können ein wenig vom Schulstoff abschalten. Doch nach nicht allzu langer Zeit geht es wieder nach drinnen ins Wohnheim. Da ein gewisser Teil des Vorlesungsstoffes und einige komplexe Berechnungen im Zuge der volkswirtschaftlichen Kostentheorie noch nicht ganz verstanden wurden, arbeiten wir den Stoff gemeinsam nach. Das ermöglicht uns die Dinge leichter und schneller zu verstehen. Außerdem wird die Kommunikation und Teamarbeit gefordert und gefördert.

Jetzt lassen wir uns noch das Abendessen schmecken bevor es auf unsere Zimmer geht und wir am nächsten Morgen ebenfalls 8 Uhr starten werden.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit.

Bis bald,
Cedric

Donnerstag, 3. Mai 2018

Hier zählt gute Vorbereitung und Organisation!

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe ihr habt in letzter Zeit das schöne Wetter und die Sonne genossen. Leider konnte ich die sonnigen Tage nicht ganz genießen, da ich mich einem bestimmten Ordner widmen musste, meinem Seminarordner. :/
Denn endlich ist es mal wieder an der Zeit...

...unser drittes Seminar steht uns kurz bevor und dazu gehört nun mal auch eine gewisse Vorbereitung. Wir haben diesmal mitunter das umfangreichste Seminar: Privat- und Kundenorientierung im Wertpapiergeschäft. Da geht es von Themen über die Besonderheiten der Anlageberatung los über Finanzinstrumente und Investmentgeschäfte bis hin zu Teilhaber- und Gläubigerpapieren. Natürlich müssen wir uns auch wieder zur Vorbereitung in dem extra Portal, VR-Bildung, anmelden. Diesmal kommen 5 Studienbriefe mit jeweils einem Arbeitsauftrag auf uns zu, die wir ausdrucken und ausarbeiten müssen. Zudem stehen uns auch noch 12 Lernvideos á 10 Minuten zur Hilfe bei. Ihr merkt schon, dass alles kann man nicht mal eben zwei Tage vor Seminarbeginn ausarbeiten. 

Die Studienbriefe mit den dazugehörigen Arbeitsaufträgen hab ich soweit schon durch. Jetzt benötige ich nur noch Material aus der Bank. Wir sollen 6 verschiedene Produktinformationen über Fonds mitbringen, die Basisinformation (in dieser findet man alle Informationen über Wertpapiere und andere Kapitalanlagen) und unsere aktuelle Hausmeinung. Ihr fragt euch sicher, was das sein soll… Kurz zusammengefasst ist die Hausmeinung unsere interne Liste der Fonds, die wir in unseren Beratungsgesprächen anbieten.

Am Montagnachmittag, nach der Arbeit, geht es dann endlich los. Wir fahren mit dem Zug auf Seminar und ab dann heißt es 4 Tage Anlagengeschäft. Was natürlich nicht fehlen darf ist der anschließende Test zum Thema Wertpapiere am letzten Tag. Dieser wird direkt im GenoHotel in unserem Seminarraum geschrieben. Wir stellen dann nur schnell die Tische wie in der Schule auf, damit auch ja keiner "abgucken" kann. :D


Das soll es auch erstmal von mir gewesen sein ;) 


Also, bis später.
Euer Dominik