Freitag, 21. Dezember 2018

Es kommt alles ganz anders als man denkt

Hallo Ihr Lieben,

nach langer Zeit hat sich mal wieder einiges geändert. Wie ich schon in meinen letzten Beiträgen ankündigte, sollte ich nach meiner Ausbildung im Kundenzentrum eingesetzt werden. Dafür wurde ich jetzt auch schon knapp drei Monate eingearbeitet. Aber es kam alles ganz anders:

Meine Abteilungsleiterin und ich haben gemerkt, dass es wahrscheinlich vorerst doch nicht die richtige Abteilung für mich ist. Diese Erkenntnis ist ja auch absolut nicht schlimm. Für mich wird sich deswegen auch gar nicht viel ändern. Im Grunde genommen hat es nur Vorteile. Für die mir fehlenden Abteilungen, die ich noch durchlaufen muss, habe ich nun mehr Zeit. So kann ich mich also wieder auf meine Ausbildung konzentrieren. Versteht das bitte nicht falsch: Natürlich stand die Ausbildung schon die ganze Zeit im Vordergrund. 


Für mich geht es nun in das Service Center. Trotz dass ich jeden Dienstag auf der Azubi-Geschäftsstelle bin, war mein erster Tag etwas wackelig, da ja wieder alles neu für mich war – logisch nach fast einem Jahr. Die Arbeitsabläufe unterscheiden sich in manchen Sachen von der Geschäftsstelle. Zudem gibt es vieles, dass sich geändert hat: zum Beispiel das Ausdrucken von Kontoauszügen oder Ändern von Adressen. Auf den Geschäftsstellen kommen die Kunden meist mit Sparbuchumbuchungen oder Dauerauftragsänderungen, also alles Sachen die ich beherrsche. In Eisenberg, direkt im Service, gibt es dann doch oft "Spezialfragen" oder Anliegen, die ich manchmal noch nicht beantworten kann. In diesen Momenten fühle ich mich ein wenig verloren, aber ich kann immer meine Kollegen fragen. Die Kunden finden es nicht schlimm, wenn etwas erfragt werden muss. Deswegen bin ich ja auch noch Auszubildende – um es zu lernen.

So kurz vor Weihnachten ist zudem bei uns im Service immer viel los. Nicht nur durch den Kundenverkehr sondern auch durch unsere Weihnachtsspendenaktion. Dieses Jahr sammeln wir zugunsten des Kinderschutzbundes Eisenberg / Thüringen e.V. Natürlich darf auch unser traditioneller Kuchenbasar nicht fehlen. Dieser fand letzte Woche statt. Ich selbst habe auch einen Kuchen gebacken – einen Papageikuchen. :-) Es war alles wirklich sehr lecker und insgesamt haben wir 270,00 EUR eingenommen.

Wenn ihr also demnächst mal wieder in Eisenberg seid, sehen wir uns vielleicht im Service Center, wenn ich nicht grade in der Schule oder im Urlaub bin. ;-)

Bis dahin,
eure Paula

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Zurück in die Zukunft

Hallo liebe Azubiblog-Leser,

der dritte Advent ist rum und mittlerweile ist auch jedes Fenster schön geschmückt. Das heißt nicht nur, dass bald Weihnachten vor der Tür steht. Nein! Für uns stand auch die Weihnachtsfeier an. :-)

Die diesjährige Feier hat unsere Kreditabteilung geplant. Mit einer Mail an alle Mitarbeiter, informierten Sie uns über den Tag der Veranstaltung, den Ort (Dresden) und das Thema: Zurück in die Zukunft. Schon nach zwei, drei Tagen spekulierten die ersten Mitarbeiter, ob es vielleicht ins DDR-Museum geht. Aber nein.

Die Kreditabteilung spannte uns zwei, drei Wochen auf die Folter. Und dann rückten sie endlich mit der Sprache raus: Die Startrampe der Zeitreise war unser Eisenberger Busplatz. Hier wurden wir mit belegten Baguettes und allerlei Getränken versorgt. Der Weg führte uns dann weiter über die Milchstraße A4 bis zur Hauptzentrale Dresden. In Lichtgeschwindigkeit eilten wir innerhalb von zweieinhalb Stunden zu unserem Reiseziel. Schon die Raumschifffahrt war sehr lustig.

Unser erster Halt war dann das Panometer Dresden. Hier erwartete uns zum Einen die damalige barocke Zeit und zum Anderen ein sehr erstaunliches 360° Kunstwerk von Yadegar Asisi. Dieses Werk war das erste große Highlight auf unserer Zeitreise. Inmitten des Raums stand ein 15m hoher Besucherturm. Der 15-minütige Tag-/Nachtwechsel mit akustischer als auch optischer Simulation, machte das Ganze noch atemberaubender. Sogar Sternschnuppen konnte man sehen. Und wer ein Fernglas dabei hatte, konnte die Bürger, Händler und Handwerker genau in den Straßen und auch manchmal durch die Fenster beobachten. Einfach ein tolles Farbenspiel im Bild. Auf dem Turm fühlte man sich als säße man auf einer Wolke und schaut von oben herunter auf die Erde. Einfach fabelhaft und nur zu empfehlen. :-)

Wieder angeschnallt, ging es weiter in die Innenstadt von Dresden, zum Restaurant "Schwerelos". In unserer Raumstation wurde dann für ein super weihnachtliches Abendessen gesorgt. Auf Tablets konnten wir unsere Speisen und Getränke bestellen. Diese kamen dann nach einigen Minuten per Achterbahn an unseren Tisch, unter anderem auch mit Looping. Das Essen hatte stets einen weihnachtlichen Geschmack! Einfach hervorragend! Nach einem ausgiebigen Essen, guten Getränken und geselligem Zusammensitzen, startete unser Raumschiff gegen 22 Uhr mit Lichtgeschwindigkeit in unsere Heimatgalaxy zurück. 


Zusammengefasst kann ich sagen, dass diese Weihnachtfeier die beste bisher war, die ich mitmachen durfte. Bei der Planung durch die Kreditabteilung aber auch nicht anders zu erwarten ;)

In diesem Sinne, habt eine schöne Vorweihnachtszeit, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Ihr hört im Jahre 2019 wieder von mir ;)

Liebe Grüße,
euer Dominik

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Abteilung mal ganz alleine geführt

Hallo liebe Blogleserinnen- leser,

das Jahr neigt sich dem Ende und die Abschlussprüfung verfolgt mich irgendwie. :o Sie rückt einfach immer näher. :D Umso schöner war die kleine Abwechslung, die sich mir neulich in der Bank bot. Als Urlaubsvertretung wurde ich für 2 Wochen in die Poststelle beordert. Und da dies eine Ein-Mann (bzw. eine Ein-Frau) -Abteilung ist, war ich das erste Mal sozusagen "mein eigener Chef" :)  Sonst war ich immer nur ein bis zwei Tage als Vertretung in der Poststelle, aber keine zwei vollen Wochen. Eine schöne Herausforderung und Ablenkung vom ständigen Prüfungsgedanken.

In der Ein-Mann-Abteilung beginnt der Tag statt 7.30 Uhr schon 07.00 Uhr. Für mich als Azubi ein Problem, denn: Wir haben noch keinen Schlüssel und der Türöffner befindet sich in der Poststelle. Aber um den erst einmal bedienen zu können, muss ich selbst irgendwie ins Haus kommen. Ein Teufelskreis ;)


Also ging ich erst einmal zu unserer Ausbildungsleiterin, Frau Appelt, und fragte nach einem Schlüssel, solange ich die Vertretung in der Post übernehme. Frau Appelt kam gleich am nächsten Tag auf mich zu und teilte mir mit, dass sie sich eine neue Regelung einfallen lassen hat. Regelung? Das hat doch bestimmt etwas mit mehr Arbeit zutun. Aber was ist mit meinem Schlüssel für die nächsten zwei Wochen? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf. 

Doch am Ende stellte sich die Regelung als großes Glück heraus: Alle Azubis, die ihren künftigen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, bekommen einen eigenen Schlüssel! Jetzt habe ich meinen eigenen Bankschlüssel und es fühlt sich verdammt gut an. Ich muss nicht mehr mit meinem Mittag vor der Tür stehen und warten bis mir jemand aufmacht. :D

Auf jeden Fall konnte ich dann mit meinem Schlüssel pünktlich um 7 in der Früh anfangen. Der Tag begann dann damit, die Kaffeemaschine vorzubereiten. Danach schaute ich immer nach, ob genügend Gläser, Löffel und Teller bereit standen, ob der Geschirrspüler ein-/ oder ausgeräumt werden musste und natürlich zu guter Letzt: wie viel Eingangs-/ und Ausgangspost zu erledigen war. 


Meine Kollegin hat in der Poststelle sehr viel Verantwortung. Sie muss nicht nur darauf achten, dass die Ausgangspost vollständig und ordentlich ist. Zusätzlich spielen auch Themen wie Bankgeheimnis und Datenschutz eine wichtige Rolle.

Kurzum: Die Arbeit in der Poststelle war mal eine schöne Abwechslung und hat Spaß gemacht. Jetzt bin ich in der Marktfolge Aktiv oder besser bekannt unter dem Namen Kreditabteilung. Ich bin sehr gespannt was mich hier erwartet und halte euch auf dem Laufenden.

Also bis dahin euer Dominik.

Mittwoch, 28. November 2018

Man lernt nie aus!

Halli-hallo,

nach 12 langen Jahren auf der Schulbank, ist man einfach nur froh, wenn diese Zeit hinter einem liegt und man endlich arbeiten kann. Sicherlich bekommt man öfter von den Eltern zu hören, dass die Schulzeit die beste Zeit im Leben ist und man diese unbedingt genießen sollte, aber das wollen wir in diesem Moment nicht hören. :D Nach unzähligen Kontrollen und Klausuren war ich an einem Punkt, dass es mir echt reichte.

Nun habe ich im August die Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und - zu meinem Pech - geht das leidige Thema Schule auch hier weiter. Für den theoretischen Teil der Ausbildung muss natürlich wieder die Schulbank gedrückt werden. Im Oktober hatten wir unseren ersten Schulblock. Zwei volle Wochen lagen vor mir mit neuen Lehrern, Mitschülern und auch unbekannten Fächern.

Gleich in der ersten Woche musste ich bereits mit einem ungeplanten Zwischenfall kämpfen. Am Wochenende zuvor bin ich auf nassen Fliesen ausgerutscht und habe mir das Knie verdreht. Es stellte sich heraus, dass ich mir einen vorderen Kreuzbandriss und einen Innenbandriss zugezogen habe. -DER ABSOLUTE JACKPOT- Zum Schulbeginn waren für 10 lange Tage Schmerzen und Krücken meine besten Freunde. Zu allem Übel, ist unser Klassenraum in der zweiten Etage. Ich bin anfänglich noch mühsam die lästigen Treppen gestiegen, weil natürlich mein Ego es nicht zugelassen hat einen Fahrstuhl zu benutzen. Doch mit einem blöden Fehltritt habe ich schnell gemerkt, dass mein falscher Stolz mich nicht weiter bringt. Also organisierte ich mir bei der Schulleitung einen Schlüssel für den Aufzug und konnte somit das beschwerliche Treppensteigen vermeiden. Das war alles nicht mehr feierlich, so als verletzter Typ mit Krücken und in einigen Situationen auch noch auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen zu sein. Meine Laune war auf jeden Fall im Keller.

Wie dem auch sei, am Montag startete der erste Turnus. Die Unterrichtsstunden begannen bei jedem neuen Lehrer ganz klassisch. Unsere Lehrer stellten sich vor, wir stellten uns vor und dann bekamen wir eine grobe Gliederung, was uns alles in den 3 Jahren Ausbildung erwartet. Spätestens beim dritten Lehrer hatte ich dann auch alle Namen meiner Mitschüler drauf. :D Um ehrlich zu sein, bin ich echt zufrieden mit den Lehrern und auch mit meinen Mitschülern. Der erste Eindruck ist auf jeden Fall ein positiver. In den Pausen lernt man sich dann besser kennen und bekommt schnell mit, was für Interessen der Einzelne hat, was sein Antrieb ist und wo potenzielle Stärken und Schwächen liegen könnten.

Doch wie waren denn nun die ersten zwei Wochen Blockunterricht? ...nun ja, am schulischen Ablauf hat sich nicht groß viel geändert. Der Lehrer steht immer noch vorne an der Tafel und versucht uns sein Wissen weiterzugeben. Der für mich größte Unterschied zur bisherigen Schulausbildung liegt darin, dass hier ein anderer Wind weht. In der Berufsausbildung wird Eigeninitiative und Selbstständigkeit größer geschrieben als je zuvor. Den Lehrern ist es zum Beispiel egal wie aufmerksam man ist oder ob man sich Notizen macht. Das klingt hart, ist aber die Wahrheit. Entweder man gibt Gas und versucht so viel Wissen wie nur möglich in den Stunden aufzunehmen, oder man bleibt auf der Strecke und muss sich dann zu Hause mit viel Mühe alles selbst erarbeiten. 


In den zwei Wochen wurden mir Grundlagen bezüglich Kontoarten, Kontoführung, Buchhaltung und rechtliche Rahmenbedingungen gelehrt. Ich war sehr motiviert, denn schnell merkte ich, dass mir diese neuen Kenntnisse in der Praxis das Leben erleichtern würden. Mein Interesse am Lernstoff  wurde geweckt und auch wenn es an einigen Stellen etwas zäh war, fand ich, dass die zwei Wochen wie im Flug vergingen. Die ersten Kontrollen wurden natürlich auch schon geschrieben. Die Resultate der Tests erhalten wir leider erst im zweiten Turnus. Bis dahin muss ich mich wohl noch gedulden. Ich habe zweifellos ein gutes Gefühl und bin überzeugt dass meine Ergebnisse absolut in Ordnung sein werden.

Nach den zwei Wochen hieß es dann erst einmal wieder „Schule Adieu“. Denn die nächste Praxisphase stand an. Also die „Abenteuerreise“ hat so zusagen erst begonnen und ich hoffe, euch weiterhin mit interessanten Episoden unterhalten zu können. 

In diesem Sinne wünsche ich eine angenehme Woche.
Niclas Geißler

Mittwoch, 21. November 2018

Endspurt

Hallo Ihr Lieben,

so langsam neigt sich unsere Ausbildung dem Ende zu und irgendwie ist es schon ein komisches Gefühl. Es ist fast so, wie der Abschluss von der 10ten Klasse. Auf einmal taucht wieder diese Frage auf: Was passiert danach?

Es sind nur noch 5 Monate bis zur Abschlussprüfung. Während ich das gerade schreibe, wird mir erst einmal bewusst, dass es nicht mehr lange ist. Ehe man sich versieht kommt der Tag der Prüfungen und dann ist alles vorbei. Selbst in der Berufsschule kriegt man es mittlerweile mit, dass alles bald vorbei ist. Erst vorige Woche haben wir unser letztes Thema im Rechnungswesen angefangen. Ich war ein wenig geschockt, denn das heißt, dass wir kurz vor dem Ende stehen und drei Jahre Rechnungswesen endlich geschafft sind. Natürlich folgt danach noch Prüfungsvorbereitung, wie in jedem Fach. Dennoch war es ein sehr komisches Gefühl zu hören, dass wir bald durch sind, denn dann kann es in den anderen Fächern auch nicht mehr all zu lange dauern.

Aber um von der Berufsschule ein wenig weg zu kommen bemerkt man es natürlich auch auf der Arbeit. Wenn ich in unseren Azubiplaner schaue, sehe ich, dass für mich und Dominik nächstes Jahr im Januar, Februar und März sehr viel ansteht. Wir werden noch vier Seminare besuchen, um perfekt für die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet zu sein. Daneben findet auch noch unser einmonatiges Praktikum statt. Ja, richtig gehört, wir haben schon wieder ein Praktikum vor uns. Diesmal verschlägt es uns in das Altenheim Bethesda und ich bin jetzt schon sehr neugierig, was uns dort erwarten wird und wie es ist, mit älteren Menschen zu arbeiten. Bisher habe ich damit noch keine Erfahrung gemacht. Umso mehr freue ich mich darauf mich dieser Herausforderung zu stellen.

Ob es wirklich so wird, wie ich es mir vorstelle und wünsche, werdet ihr dann erfahren, wenn es so weit ist. Jetzt heißt es erstmal ranklotzen und in der Berufsschule noch ein paar gute Noten holen, damit das Zeugnis im Mai auch etwas hergibt. Ich bin gespannt, ob ich meine Ziele für mein Zeugnis erreichen kann. Und wenn dann alles gut gegangen ist, werde ich im Kundenzentrum nach meiner Ausbildung eingesetzt. Aber das hab ich euch ja das letzte Mal schon erzählt. ;-)

Bis es jedoch soweit ist, wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Bis dahin,
eure Paula

Montag, 29. Oktober 2018

Operation gut überstanden

Hallo liebe Azubi-Blogleser,

nach recht kurzer Zeit und mit vier Weisheitszähnen weniger melde ich mich mal wieder zu Wort… Ja, ihr habt richtig gehört. Vor kurzer Zeit musste ich eine Zwangspause einlegen, denn meine Weisheitszahn-OP stand an. Und dass es sich auch richtig lohnt, mussten gleich alle vier Zähne dran glauben. Ich hab´s nun überstanden und bin froh, dass ich wieder auf Arbeit bin. Noch einmal würde ich das nicht haben wollen. :D

Nachdem ich mich also wieder regeneriert hatte, wieder sprechen konnte und somit einsatzbereit war, warteten neue Aufgaben auf mich. Es ging in eine neue Abteilung…

…und die befindet sich ganz oben im Haus direkt unter’m Dach – nämlich die Datenkontrolle. Bevor es richtig losgehen konnte, kam – wie sooft – noch etwas dazwischen. Ich musste erst einmal in der Depotführung aushelfen, da sich einige Kollegen im Urlaub befanden. Daher widmete ich mich noch ein bisschen der Prüfung von Geeignetheitserklärungen und Depoteröffnungsanträgen. Nebenbei im Tagesgeschäft kamen dann noch Kontoauflösungen dazu sowie Nachlässe oder auch Teilhaberschaften. Durch einen voll gepackten Tagesablauf und große Aktenberge, die es zu bewältigen gab, verging die Zeit wie im Fluge.

Und dann ging es schließlich in die Datenkontrolle, wo nicht nur – wie es der Name erahnen lässt, Dokumente und Daten nochmals kontrolliert werden. Aber natürlich ist das hier die Hauptaufgabe ;). Prinzipiell ist es echt praktisch, dass ich erst jetzt dort bin, da ich alle Dokumente, die dort geprüft werden, schon vorher einmal in den jeweils anderen Abteilungen gesehen habe. Denn in die Datenkontrolle wird so gut wie alles gegeben, um weitere zwei Augen drüber schauen zu lassen. Denn wie sagt man so schön: „Vier Augen sehen mehr als zwei“. Auch hier gab es wieder einiges Neues und jede Menge Aktenstapel, die abgearbeitet werden wollten. Außerdem spielte das Thema Auslandzahlungsverkehr auch eine Rolle. Denn nun galt es Zahlungen in ausländischer Währung zu bearbeiten. Vor der Durchgabe solcher Dokumente ist zunächst noch eine weitere Kontrolle in unserem System vorzunehmen. Aber auch Kundenfragen galt es zu beantworten oder wie der jeweilige aktuelle Umrechungskurs ist, was für zusätzliche Gebühren zu beachten sind, Kontoauszüge, bei denen eine Nacherstellung gewünscht wird und und und…

Täglich müssen in der Datenkontrolle außerdem abgewiesene bzw. nicht durchgereichte Überweisungen geprüft werden. Dies erfolgt über unsere sogenannten Differenzkonten, wo diese dann alle "aufschlagen". Hier sind dann manuelle Buchungen vorzunehmen und es ist zu prüfen, warum die Überweisung nicht ausgeführt wurde. Da reicht auch manchmal nur ein Buchstabendreher oder ein fehlender Punkt….

Und neben den ganzen zusätzlichen Prüfungen von Überweisungen bzw. Zahlungen und der Bearbeitung des Auslandszahlungsverkehrs wären dann immer noch die zahlreichen Stapel an Verträgen, die zu prüfen sind. Also langweilig wird es jedenfalls nicht…. ;)

Gleichzeitig stehen mit dieser Abteilung nun wieder meine letzten Wochen der 4. Praxisphase an. Diese ist rückblickend super schnell verflogen…und bald geht schon das nächste Semester los.

Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder ;).
Bis dahin!

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Gute Nachrichten

Hallo Ihr Lieben,

nach langer, langer Zeit hört ihr endlich wieder etwas von mir. Neun lange Wochen war ich jetzt weg. Ich hatte Berufsschule, Seminar und ein bisschen Urlaub. Die Woche bin ich also das erste Mal wieder da.

Als ich mein Postfach öffnete, erlitt ich einen Schock. :o Ich bekam in der Zeit 200 eMails. Den ganzen Vormittag hab ich gebraucht um mir zumindest einen groben Überblick zu verschaffen und wichtige Mails zu beantworten. Man kann also sagen, dass ich ungefähr einen Tag erst mal für meine Nachrichten gebraucht habe.

Aber ich muss euch unbedingt noch was erzählen. In letzter Zeit passiert so viel Neues. :) Mein Aufenthalt in der Kreditabteilung ist nun um und ich werde bis auf Weiteres im Kundenzentrum eingesetzt. Warum? Dort werde ich nach meiner Ausbildung sein. Also meinen Arbeitsvertrag habe ich nun in der Tasche. ;-) Momentan befinde ich mich in den letzten Schritten meiner Einarbeitung, dass heißt wir arbeiten noch am Feinschliff meiner Redewendungen, meines Wissenstandes und der Gesprächsführung. Dabei fühle ich mich mittlerweile auch sehr sicher. Es macht mir so viel Spaß in der Abteilung zu arbeiten. Ganz am Anfang hatte ich immer sehr viel schiss vorm Telefonieren. Ich hab mich immer gefragt, wie das wohl die erste Zeit sein wird, wenn mir immer jemand zuhört, wenn ich telefoniere. Aber auch das habe ich gepackt und nun wird es mein Arbeitsplatz. Ich freu mich sehr. 

Achja… es gibt noch etwas Neues: Wir haben unseren Arbeitsschlüssel schon bekommen. Eigentlich erhalten wir den erst mit bestandener Abschlussprüfung. Aber da Dominik und ich unseren Arbeitsvertrag schon unterschrieben haben, hat uns Frau Appelt jetzt schon den Schlüssel gegeben. Das ist wirklich eine sehr schöne Geste und zeigt mir, dass hier viel Vertrauen in uns gesetzt wird. Jetzt müssen wir nicht mehr klingeln und warten bis uns jemand ins Gebäude lässt. Denn wir sind jetzt Schlüsselkinder. ;-)

Ich fühle mich zurzeit sehr wohl mit dieser Situation. Jetzt ist nur noch die letzte Hürde die Abschlussprüfung. Aber auch die werde ich schaffen. :-) Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter geht.

Bis dahin,
eure Paula.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Neuer Monat, neue Abteilung!

Hallo Ihr Lieben!

Wie schnell die Zeit doch vergeht… Mittlerweile stapeln sich in den Supermärkten schon die Lebkuchen und wir sind auch schon wieder zwei Monate in der Bank. Das Jahr neigt sich also schon wieder dem Ende.

Für mich ging es nach dem Bauernhof direkt ins Kundenzentrum. Die Abteilung besteht aus drei Mitarbeitern, die jede freie Minute Telefonate entgegennehmen. Privat kann es dann auch schon einmal vorkommen das man mit dem Satz „Guten Tag die Volksbank Eisenberg Sie sprechen mit…“ ans Telefon geht. :D

Da im Kundenzentrum einfach alles von unseren Kunden gefragt werden kann, durfte ich noch nicht ans Telefon. Es ist meine erste Abteilung und in der Berufsschule war ich auch noch nicht. Praktisch habe ich also noch kein Wissen und konnte vorerst E-Mails unserer Kunden beantworten. Natürlich nur mithilfe meiner Kollegen. Mit der Zeit durfte ich dann auch Kundendaten im System aktualisieren, wie zum Beispiel neue Adressen zwecks Umzug oder neue Handynummern eingeben usw. Dazu muss ich erst einmal den Kunden in unserer Datenbank mit der alten Adresse aufrufen und dann mit den neuen Daten ersetzen. Wir bekommen auch ständig Mails von Kunden, die ihr Passwort für´s Online-Banking vergessen haben. Aber auch das ist kein Problem! Ich setze den sogenannten „Zähler“ zurück, so dass der Kunde wieder 3 Versuche hat und dann heißt es, auf ein Neues. :-)

So einfach wie das klingt, es war eine ganze Menge auf einmal. Da war ich ganz froh, dass ich noch nicht ans Telefon musste. Gerade auch in der ersten Woche war ich abends so ausgelaugt, dass ich gar keine Lust mehr zum Lesen hatte… Für eine Leseratte wie mich war das ganz schön ungewohnt! Zum Backen hatte ich aber dann doch noch genug Motivation. Da muss man sich nicht so anstrengen und kann was Süßes naschen. ;-) Und so kam es, dass ich bisher jede Woche noch ein paar (okay, einige…vielleicht auch viele) Plätzchen mitnehmen konnte. Was natürlich alle sehr gefreut hat. Aber auch dieser Monat ging viel zu schnell rum und kaum hatte ich mich eingefunden, musste ich schon wieder Abschied nehmen.

Jetzt bin ich im Marketing, wo ich bis Ende des Jahres bleiben werde. Eine Abteilung, in der Kreativität groß geschrieben wird. Hier werden unsere Internetseiten gestaltet und bearbeitet, Kampagnen geplant und Veranstaltungen organisiert.

Meine erste Aufgabe war es, Präsente an unsere Kunden zu verschicken, die seit Januar 2017 eine Baufinanzierung bei uns haben. Dazu konnte ich aus einer selektierten Liste die Adressen der Kunden auf Paketaufkleber schreiben und dann die Präsente verpacken und versenden. Was das für Geschenke sind, könnt ihr den Bildern entnehmen. ;-)

Natürlich habe ich auch, wie die anderen Azubis im Marketing, mein eigenes Projekt bekommen. Für mich eine ganz schöne Herausforderung. Lagen mir konkrete Fächer wie Mathematik doch immer besser, als so abstrakte wie zum Beispiel Kunst. Kurzum, kreativ ist nicht unbedingt das Wort, was mich am Besten beschreibt.

Ich halte euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.
Seid also gespannt.

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen.

Freitag, 12. Oktober 2018

Klappe die Erste


Hallo Ihr Lieben,

von mir hört bzw. lest ihr heute zum ersten Mal. Ich bin einer der neuen Azubis in der Volksbank Eisenberg. Daher möchte ich euch ein paar Sätze zu meiner Person erzählen. Ich bin Niclas Geißler, knackige 18 Jahre jung und komme aus dem bezaubernden Gera. Im Mai beendete ich meine schulische Laufbahn mit dem Abitur am Zabel-Gymnasium Gera und bin nun in der Volksbank gelandet. 

Wie mein Weg nach der Schule weiter gehen sollte? Ich hatte absolut keine Ahnung. Wie soll man denn bitte schön schon in der Schule wissen, was man das ganze Leben lang beruflich machen möchte. Notgedrungener Maßen habe ich mich bei der deutschen Rentenversicherung (BFA) in München beworben. Damals, in der 8. Klasse, hatte ich in der Zweigstelle in Gera ein Praktikum absolviert. Leider bieten die dort kein duales Studium an, sodass ich auf die  BFA in München ausweichen musste. Auf meine Bewerbung hin wurde ich auch prompt zum Gruppenbewerbungsgespräch eingeladen.

Die Idee, eine Ausbildung zum Bankkaufmann zu absolvieren, hatte tatsächlich nicht ich. Der Leiter der Bewerbungsgespräche erzählte mir am Ende der Veranstaltung, dass er mich eher in der Bankbranche sieht als in der Versicherungsschiene. Lange habe ich darüber nachgedacht und mich letztendlich bei der Volksbank Eisenberg beworben. Und siehe da…ich wurde sogar angenommen.

Die 4 schönen aber auch anstrengenden Wochen auf dem Bauernhof zu Beginn der Ausbildung liegen nun hinter uns. Carmen hat in ihrem ersten Blogbeitrag ausführlich über die Zeit in Etzdorf und Buchheim berichtet. Vielleicht habt ihr ihn ja schon gelesen. Wenn nicht, dann schaut auf jeden Fall mal rein.

Seit dem 30. August sind wir zurück in der Bank und für mich ging es direkt in die Marktfolge Passiv, kurz gesagt MFP. So wirklich viel konnte ich mir darunter nicht vorstellen. Aber gut, irgendwie wird das schon werden. Als ich mein Auto in Eisenberg parkte und zur Bank lief, war es schon anfangs ein komisches Gefühl. Mir sind so viele Fragen durch den Kopf gegangen… Wie sind meine Kollegen? Wo muss ich mich jetzt eigentlich melden? Wie komme ich ins Haus so ohne Schlüssel? Fragen über Fragen und die Antworten kamen nach und nach. Meine Aufregung legte sich ziemlich schnell. Ich kam in der Abteilung an, stellte mich noch einmal vor und wurde auch herzlich begrüßt. Die Abteilung besteht ausschließlich aus Frauen, ungefähr 10. :D Ja genau, ihr habt richtig gehört. Es sind 10 Frauen. Aber trotzdem gibt es keinen Zickenkrieg wie alle immer denken. Die Arbeitsatmosphäre war toll. Es sitzen ja auch nicht alle in einem Büro. ;-)


In der Marktfolge kümmern sich die Kollegen rund um das Thema Kontoführung und -service. Es kommen täglich Kontoanträge per Post, Karten-Neubestellungen, Schecks, Änderungen von Adressen usw. Die erste Woche war wirklich anstrengend, einfach weil alles, also wirklich ALLES neu war. Doch mit der Zeit, meinen Aufzeichnungen und den tagtäglich offenen Ohren meiner Mitarbeiterinnen, machte ich Fortschritte und wurde langsam lockerer. Nach circa 1 1/2 Wochen wurden mir schon erste Aufgaben erteilt, die ich vollkommen alleine erledigen durfte. Natürlich wurden diese danach kontrolliert, aber das Gefühl etwas richtig gemacht zu haben und die damit verbundene Verantwortung zu tragen war schon ziemlich cool. Mir wird immer mehr Vertrauen entgegen gebracht, was die Erledigung gewisser Aufgaben betrifft.

Ich war zwar nur 4 Wochen in der Marktfolge, aber habe jetzt schon enorm viel gelernt. Der Start in das Leben eines Bankkaufmannes hätte nicht besser sein können! In der Abteilung bin ich dann noch einmal 2020. Zu dem Zeitpunkt werde ich mehr Hintergrundwissen aus der Schule mitbringen und dadurch macht der Einsatz dann auch mehr Sinn in der MFP.

Ich werde wieder von mir hören lassen. Doch bis dahin, wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis dahin,

Niclas!

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Wie geht´s weiter nach der Ausbildung?

Hallo liebe Blogleser, 

es ist mal wieder so viel passiert, das ich gerne mit euch teilen möchte. Schon in meinem letzten Blog hab ich euch davon berichtet, dass ich nun im dritten Lehrjahr bin. Es sind noch knapp 9 Monate und dann ist die Ausbildung vorbei. Aber wie geht es dann weiter für mich? Kurze Geschichte dazu: 


Neulich war ich wieder in der Geschäftsstelle Crossen. Nach zwei Wochen Urlaub und zwei weiteren in der Schule war ich endlich wieder in der Bank angekommen. Am Dienstag dann, in unserer Filiale, bekam ich eine Nachricht unseres Vorstandvorsitzenden Klaus Euler. Ich solle ihn doch bitte anrufen. Ich griff natürlich zum Telefon, wählte seine Nummer und war seeehr aufgeregt. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er mit mir reden möchte. Wir suchten also einen Termin und fanden einen Ende Oktober. Ich konnte mir nicht erklären warum mich der Chef sehen will. Was hab ich gemacht? Mein Kopf war voller Gedanken. Ich bin erst seit zwei Tagen wieder in der Bank und dann soll ich schon zum Chef? Mmh… :o


Ruhig schlafen konnte ich natürlich auch nicht. Irgendwie fragte ich mich andauernd was los war. Denn immer, wenn Herr Euler und ich uns zum Termin verabredeten oder ähnliches, hatte das nichts Gutes zu heißen. :D Ich nahm es nun erst einmal so hin.


Am nächsten Montag schrieb mich unsere Personalchefin an und bat mich zum Gespräch. Wir hatten uns schon einmal einen Termin ausgemacht. Allerdings war sie da krankheitsbedingt verhindert. Schließlich schnappte ich mir meinen Block und einen Kugelschreiber und ging zu ihr ins Büro. Sie sagte gleich, dass ich meine Utensilien zum heutigen Termin nicht brauche, es würde schnell gehen. War das jetzt ein gutes oder eher ein schlechtes Zeichen? Mir gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Hatte ich etwas angestellt? Hat sich vielleicht ein Kunde über mich beschwert? 


Sie fing also an:  „Herr Busch, Sie sind mittlerweile im 3. Lehrjahr. Wir bieten unseren Auszubildenden danach gerne die Möglichkeit an, bei uns weiter zu machen. Haben Sie Interesse daran?“ In diesem Moment viel mir sofort ein Stein vom Herzen. Juhuuuu! Ich habe nichts angestellt. Ohne zu zögern bejahte ich die Frage sehr gerne! Wir klärten noch ein paar Details und zum Ende hin sagte sie mir noch, dass der Termin mit Herrn Euler nun hinfällig sei. Das war also der Grund, warum mich unser Chef sehen wollte. :-)


Ich unterschrieb also vor ein paar Tagen meinen Arbeitsvertrag. Ist das nicht aufregend?! :-) Ich freu mich sehr. Das heißt, nach meiner Ausbildung bleib ich dann wohl noch in der Bank. Mal sehen wo mich dieser Weg noch hinführt. 


Ich wünsche euch eine schöne Zeit. Das war´s von meiner Seite. 


Bis dahin,
euer Dominik.

Donnerstag, 27. September 2018

B wie Bank und B wie Bauernhof...

Hallöchen Ihr Lieben,

ihr kennt mich noch nicht, daher möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Carmen, ich bin 21 Jahre alt und gerade in meine Ausbildung als Bankkauffrau gestartet. Ich war bereits zwei Jahre an der Uni und hab nebenbei an der Kasse gearbeitet, aber so außergewöhnlich wie hier in der Volksbank, hat für mich noch kein Job begonnen. Angefangen hat es mit dem Ende meines Vorstellungsgespräches…

„Zum Abschluss noch eine Frage. Wir schicken alle Azubis zum Ausbildungsbeginn zu einem vierwöchigen Praktikum auf einen Bauernhof und kurz vor der Abschlussprüfung noch einmal ins Pflegeheim. Haben Sie ein Problem damit?“.
Zugegeben, im ersten Moment war ich ein bisschen verwirrt, schließlich ist das nicht unbedingt die gängige Praxis. Abgeneigt war ich dennoch nicht. Und regelmäßig Ställe ausmisten und Tiere versorgen war ebenfalls nichts Neues für mich, so als Kind vom Lande.

Am 02. August ging es für uns drei (Niclas, Clarissa und mich) dann endlich auf den Bauernhof nach Etzdorf. Frau Bretschneider, unsere Ansprechpartnerin für die Zeit auf dem Hof, machte mit uns einen kleinen Rundgang über das Gelände. Sie erklärte uns, dass Regionalität bei ihnen groß geschrieben wird. Alles, was man im Hofladen oder der Hoffleischerei kaufen kann, kommt aus der Region.

Im oberen Teil des Geländes ist das meiste an einen Reitverein vermietet. Die Ställe sollten wir später genauer kennen lernen. ;-) Denn die Pferdeställe waren unser erstes Ziel in unserem vierwöchigen Praktikum. Es erfolgte noch ein kurzer Blick in die Festscheune, in der wir erst kürzlich unser Jubiläumsfest für die Mitarbeiter gefeiert haben und dann kamen wir an einem kleinen Bauernmuseum vorbei. In diesem standen viele alte Geräte. Heute gar nicht mehr denkbar, mit solchen Fahrzeugen zur Ernte zu fahren. :D Zurück am Verwaltungsgebäude holte uns Herr Schulze ab, um mit uns eine „kleine“ Rundfahrt zu machen. Wir sollten mal ein Gefühl dafür bekommen, wie Groß das ganze Gelände ist. Am Ende waren wir knapp 1,5 Stunden unterwegs. Man kann sich also vorstellen, wie riesig die Fläche ist!

Wieder in Etzdorf angekommen, wurde uns noch die benötigte Arbeitsschutzkleidung zugeteilt, eine Arbeitsschutzbelehrung abgehalten und dann ging es endlich richtig los…mit Unkraut zupfen und Hof kehren. Kann man sich etwas Schöneres vorstellen, als bei 35˚C im Schatten Unkraut zu zupfen? Aber letztendlich muss auch diese Aufgabe erledigt werden.

Die ersten zwei Wochen waren wir bei den Pferden eingeteilt. Darauf hatte ich mich schon am meisten gefreut. Immerhin hatte ich früher meine Wochenenden und Ferien damit verbracht, auf dem Reithof auszuhelfen. In diesem Sinne war das Stall ausmisten eher Belohnung als harte Arbeit. Und morgens die Pferde rauszuschaffen war der schönste Teil des Tages.

Leider vergingen die zwei Wochen viel zu schnell. Die restliche Zeit sollten wir dann in Buchheim bei den Kühen verbringen. Acht große Hallen als Kuhställe umgebaut und dementsprechend viel Arbeit. Natürlich konnten wir als ungelernte Arbeitskräfte nicht jede Arbeit mitmachen die anfiel, aber leerlauf gab es trotzdem kaum.
Bei meinen Großeltern habe ich viele Wochen verbracht, wo halb sechs aufgestanden wird, um die Kühe zu versorgen. Aber etwas freiwillig zu machen ist immer etwas anderes, als zu müssen.

In der Praktikumszeit bin ich früh um 5 aufgestanden, damit ich pünktlich 7 Uhr mit der Arbeit beginnen konnte. Da ist man Abends einfach so Knülle, dass man am liebsten um 8 ins Bett fallen möchte. Vor allem fangen die anderen Mitarbeiter meist schon halb fünf an. Das ist ja noch mitten in der Nacht. Wann hätte ich dann bitte aufstehen sollen. :o Lohnt es sich dann eigentlich noch ins Bett zu gehen? Wir können uns „glücklich“ schätzen, dass wir einen Bürojob haben. Andere verdienen ihr Geld durch körperlich harte Arbeit und machen sich selbst kaputt… Und genau das, ist das Ziel welches die Volksbank an die Azubis vermitteln möchte. Nicht alle haben es so gut wie wir.

Doch letztendlich gewöhnt man sich auch daran und wenn man in einer kurzen Pause die Kälber knuddeln darf, freut man sich sogar schon fast auf das zeitige Aufstehen. Natürlich ist nicht alles niedlich und muht protestierend, wenn man nicht genug Aufmerksamkeit gibt. Der Beruf des Landwirtes ist und bleibt nun mal ein Knochenjob, daran gibt es nichts zu rütteln und ich habe größten Respekt vor den Leuten, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

Abschließend kann man wohl sagen, dass die vier Wochen anstrengend genug waren, um froh zu sein, dass sie vorbei sind. Andererseits boten sie einen Einblick, den man so als „Normalsterblicher“ nicht bekommt. Für mich geht´s jetzt erst einmal zurück in die Bank ans Telefon. Die erste Abteilung ist nämlich das Kundenzentrum. Die Arbeitsschutzkleidung kann nun im Schrank bleiben und meine Bluse wird herausgeholt.

Na dann, bis zum nächsten Mal ;)
eure Carmen.

Mittwoch, 19. September 2018

Rendsburg statt Baunatal

Hallo Ihr Lieben,

nachdem die neuen Azubis in der Bank wieder wohlauf angekommen sind, werde ich euch nun von meinem neuen Abenteuer berichten. 


Mein nächstes Seminar wartet nämlich schon. Diesmal aber nicht mit Dominik und Chantal zusammen, sondern alleine. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Zeit als ich meinen Fuß verletzt hatte. Leider konnte ich damals aufgrund der Verletzung nicht mit zum Wertpapierseminar, wollte dies aber unbedingt nachholen. Der Zeitpunkt zum Nachholen ist nun endlich gekommen. Ich bekam meine Bestätigung/Einladung per Mail und war etwas verwundert. Das Seminar sollte nicht in Baunatal sondern in Rendsburg stattfinden. Für alle die sich fragen wo das liegt: in der Nähe von Flensburg. Ich war total überrascht und fragte mich, wie es dort wohl sein wird, was mich dort für eine Unterkunft erwartet und vieles mehr. 


In Baunatal kannten wir uns bereits aus, wussten langsam wo wir lang fahren müssen und waren auch öfters in der Stadt unterwegs. Und nun? Muss ich allein auch noch nach Rendsburg. Ein bisschen Bammel, muss ich zugeben, hatte ich schon und da die Strecke von Gera auch soweit ist, haben wir uns überlegt vor dem Seminar einfach noch einmal einen kleinen Urlaub in Dänemark zu machen. Dann lohnt es sich wenigsten den weiten Weg auf sich zu nehmen. Also kann ich mich vorher noch ein bisschen entspannen und dann geht es auf zur Schulung.


Die Vorbereitung auf das Seminar ist natürlich auch wieder anstrengend. Es sind viele Studienbriefe mit dazugehörigen Arbeitsaufträgen, die alle noch davor bearbeitet werden müssen. Die Themen handeln zum Beispiel von Teilhaber- und Gläubigerpapieren, Finanzinstrumenten, Derivaten usw. Hört sich alles sehr speziell an…Ist auch sehr speziell. :D Aber zum Glück haben wir vieles schon in der Berufsschule dran gehabt. Von daher ist das meiste nur noch einmal zur Wiederholung und die Bearbeitung ging schneller als gedacht. Zu den einzelnen Studienbriefen gibt’s übrigens noch Videos zum besseren Verständnis. Und am Ende folgt dann der altbekannte Wissenstest. Mal schauen, wie der bei mir dieses Mal ausgeht. ;-)


Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt, wie es wird, da ich mich immer darauf freue neue Menschen kennenzulernen. Wie das Seminar letzten Endes verläuft und was mich noch alles erwartet in unserem letzten Lehrjahr, erfahrt ihr in den künftigen Beiträgen. 


Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Zeit. Lasst es euch gut gehen.
Eure Paula

Mittwoch, 12. September 2018

Unsere "Neuen" sind zurück!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

der August ist schon wieder rum und unsere neuen Azubis sind zurück vom Bauernhof. Den ersten Tag ihrer Ausbildung haben sie ja bereits bei uns in der Bank verbracht, wovon euch Paula berichtet hatte.

Nach den ersten, sicherlich auch außergewöhnlichen Erfahrungen auf dem Bauernhof, kehrten die drei am 31. August zu ihrem ersten richtigen Arbeitstag in die Bank zurück. Doch immer schön eins nach dem anderen. Am Anfang gibt’s erstmal sehr viel Neues, was man verarbeiten muss. Da kann ich mich auch noch gut dran erinnern, was da alles auf Dominik, Paula und mich einstürmte…

Um unseren „Neuen“ den Einstieg bei uns in der Bank etwas zu erleichtern, erhalten sie zu den wichtigsten Themen vorerst kleine Schulungen, wie bestimmte Abläufe gestaltet sind, oder was es alles sonst noch zu beachten gilt.

So was geht immer gut, wenn man schon Erfahrungen aus der eigenen Zeit mitbringen kann. Dominik und ich haben uns also die Drei „geschnappt“ und eine kleine Schulung mit ihnen durchgeführt. In dieser ging es um generelle Dinge wie unsere Unternehmensphilosophie oder die Ausbildung und deren Ablauf an sich. Es ist wichtig, dass die Azubis die Werte kennen lernen, mit denen wir uns in der Bank identifizieren.  


All das bildet die Grundlage für die Arbeit der Azubis hier bei uns in der Bank. Nachdem wir also diese Punkte alle fleißig abgearbeitet hatten, war das Thema Ausbildung dran. Hier haben wir uns gemeinsam angeschaut, wie die Ausbildung abläuft, die Ausbildungsnachweise zu schreiben sind, was es bei den Ausbildungsaufträgen für die jeweiligen Abteilungen zu beachten gibt oder auch wie Seminare nachzubereiten sind. Auch den Beurteilungen für Azubis oder Ausbilder, die am Ende eines Ausbildungsabschnittes durchzuführen sind, haben wir uns gewidmet. Nachdem wir auch diese Themen geschafft hatten, gab es erstmal eine Verschnaufpause ;). Es ist ja schließlich ganz schön viel, was da innerhalb der kurzen Zeit auf die Azubis „eindonnert“.

Zum Abschluss haben wir uns noch mit unserer Direktbank, der EthikBank, und deren Anlagekriterien beschäftigt, die die Volksbank ja ebenso umsetzt. Damit hatten wir unser letztes Thema abgearbeitet und die Azubis konnten wieder zurück in ihre Abteilungen entlassen werden.

In den kommenden Tagen warten noch weitere Schulungen auf die Drei mit anderen Kollegen. Klar ist es für den Start sehr viel Input, aber wie heißt es so schön: „Aller Anfang ist schwer.“ ;)

Und damit sage ich bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 5. September 2018

Helfende Hände im Tierheim gebraucht

Hallo liebe Blogleser,

es ist mal wieder soweit! Pünktlich zu Beginn des dritten und letzten Lehrjahres melde ich mich wieder im Blog. Noch vor 2 Jahren war ich der „Neue Azubi“ in der Runde mit Paula und nun sind wir die „alten Hasen“. :D Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Die ersten drei Wochen Schule sind auch schon rum und in zwei Wochen folgt schon wieder der nächste Schulblock… Die Zeit rennt auf einmal zur Prüfung hin. Das ist Wahnsinn :o Aber über den ungemütlichen Teil Schule und Abschlussprüfung soll es heute nicht gehen, nein!

Am 18. und 19. August fand in Eisenberg das Tierheimfest statt. Und da wir, die Volksbank Eisenberg, 150sten Geburtstag feiern und anlässlich 150 gemeinnützige Stunden verschenken, erklärte ich mich bereit im Tierheim zu helfen. Ich wohne nun schon seit 19 Jahren in Eisenberg und da kann man auch mal was Gutes für seine Heimatstadt tun. ;-)

Also meldete ich mich per E-Mail als einer der vielen freiwilligen Helfer an, um am Wochenende eine Extraschicht einzulegen. Allerdings ist es nicht nur bei EINER Extraschicht geblieben :D.

Anfangs hab ich mich für Samstag bereit erklärt mit unter die Arme zu greifen. Dann aber sagte mir Sarah (die kennt ihr bestimmt noch als ehem. Azubi), dass sie sich auch angemeldet hat. Allerdings für Sonntag… Und da sie nun mal meine Lieblingskollegin ist, konnte ich sie ja nicht „alleine“ zum Tierheimfest gehen lassen. :p Also dachte ich mir nun, gehe ich lieber Sonntag mit anpacken anstatt Samstag. ABER! Nein, ich habe meine Mail aus Versehen so verfasst, dass es sich so anhört, als würde ich gerne beide Tage gehen :D. Natürlich hat sich Frau Zeuner darüber gefreut… Naja und was soll ich sagen... :D Dann hab ich es einfach dabei belassen. :D Schließlich muss man auch mal Pluspunkte sammeln. Wer weiß was die Zukunft noch alles birgt. Zu meinem Glück meldete sich dann Paula noch am Samstag an und so wurden es doch ein paar schöne Stunden an den zwei Tagen. :-)

Am Samstag ging es also 14.00 Uhr los und am Sonntag 11.00 Uhr. Ich freute mich auch schon auf´s Wochenende. Wir betreuten den Kuchenstand und sammelten ordentlich Geld für das Tierheim. Wir waren jeweils ca. 3 Stunden da und durch das ständige Verkaufen von Kuchen und Quatschen mit Kollegen, verging die Zeit auch wie im Flug. 


Mit meinem Wochenende hätte ich wahrscheinlich eh nichts Besseres angefangen, außer auf der faulen Haut zu liegen. Also habe ich einfach mal was Gutes für unser Tierheim in Eisenberg gemacht. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis später,
euer Dominik.

Mittwoch, 22. August 2018

Fliegender Wechsel

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

die Vertretung in der Immobilienabteilung ist rum und ich bin wieder in der Kreditabteilung eingesetzt, heißt bei uns auch kurz „Kreditens“. Und diesmal gab es eine Besonderheit…

Im Kreditservice findet sich ein bestimmtes „Ritual“ wieder: Die Tradition ist hier nämlich, dass Azubis, die bereits bei „Kreditens“ tätig waren und die Abläufe kennen, den jeweils nächsten Auszubildenden einarbeiten. Somit gibt es einen fliegenden Wechsel zwischen mir und Paula. Da sie noch etwas länger im Kundenzentrum gebraucht wurde, fiel die Einarbeitungszeit etwas enger aus.

Das half aber nun alles nichts und wir machten das Beste daraus. Gleich an ihrem ersten Tag hieß es auch schon „Happy Birthday“, denn da hatte Paula Geburtstag. :-) Dazu hatten wir natürlich ihren neuen Arbeitsplatz als Überraschung auch unübersehbar dekoriert, wie ihr im Bild sehen könnt ;).


In der Zeit, die uns für die Einarbeitung blieb, habe ich Paula vor allem gezeigt, wie wir hier unsere Kreditanträge, die über die EthikBank beantragt werden, bearbeiten. Dabei ging es rund um die Antragsbearbeitung, den Vorabcheck und die weitere Kreditprüfung, wie beispielsweise die Haushaltsrechnung und auch die Nachbearbeitung von unterschriebenen Kreditverträgen. Auch die Prozesse in unserem System sind wir dabei gemeinsam durchgegangen und noch vieles mehr. :) 
 

Bei der Einarbeitung des nächsten Azubis kann man sich so schon ein bisschen als „Ausbilder“ versuchen und auch die Arbeit erledigen, die sonst unsere Ausbildungsbeauftragten übernehmen. Ich persönlich fand das ziemlich gut, da man so auch merkt, inwieweit man die Themen verstanden hat und die Fragen des anderen Azubis beantworten kann. Außerdem kann man testen, welches Tempo angemessen ist und wie man Inhalte, die man zu vermitteln hat, strukturiert.

Paula kann nun in der Kreditabteilung bereits einige Abläufe allein erledigen und für mich geht es wieder woanders weiter. Die Einzelheiten und weiterführende Inhalte konnte ich Paula natürlich in der Zeit noch nicht übermitteln, aber das übernehmen auch abwechselnd die Mitarbeiter des Kreditservice. Und so geht es hier in der Kreditabteilung immer weiter, vorausgesetzt natürlich, es kommt nichts dazwischen ;). Dann arbeitet, als kleines „Special“, immer der eine Azubi den Nächsten mit ein…

Bis dahin, habt eine schöne Zeit!
Eure Chantal

Donnerstag, 16. August 2018

Die neuen Azubis sind da :)

Hallo Ihr Lieben,

es ist so weit… Der 01. August ist heran gebrochen und für mich startet das dritte und damit letzte Lehrjahr. Es ist bemerkenswert, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir wie gestern vor, als ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben habe und nun… Nun dürfen wir 3 neue Azubis in der Bank herzlich willkommen heißen.

Gleich früh am Morgen erhielten die „Neuen“ seeeeehr viele Informationen. Aber damit der Tag ein wenig leichter von statten geht, gab es erst einmal ein gemeinsames Frühstück. Es stand eine große Auswahl bereit – von verschiedenen Brötchen bis hin zu unterschiedlichsten Käse- und Wurstsorten. Dabei unterhielten wir uns ausgiebig über die Vorstellung zur Ausbildung, den bereits hinter sich gebrachten Urlaub und auch über die bevorstehende Zeit in der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen. Natürlich waren alle drei noch etwas schüchtern, was aber vollkommen verständlich ist. Bei mir war das ja nicht anderes. Die vielen neuen Eindrücke, die neuen Kollegen usw. :)

Nach dem Frühstück, startete die Tour durch unsere beiden Häuser. Im Service Center sind wir gestartet und die Marketing-Abteilung war unser Ziel. Chantal und ich gingen jede Etage und Abteilung durch und erklärten ihnen die Sachbereiche dazu. Nebenbei lernten sie ihre künftigen Kollegen kennen. Aber es ist klar, dass man sich nicht gleich alle Namen merken kann. Zwischendurch unterhielten wir uns über den Schulabschluss, die letzten Ferien und wie sie den Weg zur Bank gefunden haben. Als wir fertig waren mit dem Rundgang, übergaben wir die drei wieder in die Hände von Frau Appelt. Sie fuhr mit ihnen nach Bürgel auf unsere Geschäftsstelle, da diese als einzige besetzt war. Gegen halb zwölf fand noch mal eine Verschnaufpause statt, in der wir uns weiter unterhielten und besser kennen lernen konnten. Das Eis war nun endgültig gebrochen. :-)

Als Überraschung und Symbol als Neustart in der Bank, gab es eine kleine Zuckertüte. Diese waren mit Kugelschreibern, einem Block und natürlich Gummibärchen gefüllt. Sie haben sich riesig darüber gefreut und die Überraschung war gelungen. :)

Der letzte Punkt auf der Tagesordnung war der Azubi-Ordner. Dieser ist für uns wirklich sehr wichtig. Hier steht noch einmal alles drinnen, was wir brauchen, wann wir welche Unterlagen abgeben müssen und wo wir Formulare zur Ausbildung finden. Unter anderem befindet sich dort auch der Einsatzplan für uns.

Als wir alle Punkte des Ordners durchgesprochen hatten, war der Tag für unsere drei Neuen auch schon zu Ende und wir gingen unserer bisherigen Arbeit wieder nach, ich zurück in die Kreditabteilung und Chantal in die Anlageberatung.

Die drei sehen wir erst in einem Monat wieder, da die Ausbildung bei uns ja bekanntlich auf dem Bauernhof startet und dann werden fleißig Blogbeiträge geschrieben, in denen sie euch berichten können, wie die Zeit bei den Pferden bzw. Kühen gewesen ist.

Bis dahin,
eure Paula

Mittwoch, 8. August 2018

Ade zweites Lehrjahr

Hallo Ihr Lieben,

nach dem ich in meinem letzten Blogbeitrag nur über die Autofahrt zum Seminarbesuch und über das Seminar erzählte, ist es jetzt wieder an der Zeit, dass ich euch einen Einblick in unseren Schulalltag gebe.

Dominik und ich befanden uns die letzten Wochen in der Berufsschule. Um genau zu sein, war es sogar das letzte Mal für dieses Schuljahr. Ich kann es immer noch nicht richtig begreifen, dass das dritte Lehrjahr bereits vor der Tür steht.

Da es, wie schon gesagt, die letzten Wochen waren, wollten die Lehrer natürlich nochmal alles von uns wissen. Wir schrieben Arbeiten über Arbeiten, von Lernfeld 3 (Rechnungswesen) bis hin zu Datenverarbeitung…Dadurch haben wir auch schon fleißig Noten für das neue Schuljahr gesammelt, was meiner Meinung nach eigentlich sinnlos ist… Im alten Schuljahr schon Noten für´s neue zu geben. Aber naja, was soll´s. 

Mittlerweile stehe ich so gut im Lernstoff, dass ich sogar wieder Spaß an Rechnungswesen gefunden habe. Ich denke, dass ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Uns wurde aber auch deutlich gezeigt, dass es nicht mehr lange bis zur Abschlussprüfung dauert. Spätestens da, war meine Laune wieder im Keller. :D Allerdings sehe ich der Sache momentan noch ganz entspannt entgegen. Das wird sich aber auch sehr schnell wieder ändern, da nächstes Lehrjahr sogar noch ein Lernfeld zu den bestehenden dazu kommt: der Auslandszahlungsverkehr.

Abgesehen davon, dass wir viele Arbeiten geschrieben haben und viel neuer Lernstoff hinzugekommen ist, war es aber auch sehr schön, denn:  am letzten Freitag gab es Zeugnisse UND ein gemeinsames Frühstück. *-* Jeder brachte etwas mit und die Tische waren auch schnell zusammen geschoben. Leider war für uns danach noch nicht Schulschluss. Das Zeugnis muss man sich schließlich erst einmal verdienen. :D Mit meinem „Giftzettel“ bin ich eigentlich zufrieden. Zwei Noten stören mich, aber das sehe ich als Antrieb für nächstes Schuljahr, es besser zu machen.

Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr laufen wird. Sei es, welche Lehrer wir haben und wie unser Stundenplan gestaltet ist, ob wir wieder neue Mitschüler bekommen oder ob wir weiterhin 14 bleiben und vor allem... wie wird die Abschlussprüfung aussehen. :o Ich werde Euch auf jeden Fall mit allem auf dem Laufenden halten.

Bis dahin,
eure Paula

Freitag, 27. Juli 2018

Und plötzlich heißt es Planänderung

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

vor nicht allzu langer Zeit musste ich mich von heute auf morgen einmal komplett umstellen... Ihr fragt euch jetzt sicher warum und diese Frage will ich nun beantworten und über neue Eindrücke berichten!


Während unserer Ausbildung bzw. in den Praxisphasen des Studiums durchlaufen wir ja verschiedenste Bankabteilungen und haben dazu entsprechende Einsatzpläne. Doch diese Einsatzpläne können sich auch schnell ändern, wenn beispielsweise andere Mitarbeiter krank sind oder Urlaubsvertretungen vorgenommen werden müssen. Und das war auch bei mir der Fall… Ich durfte zwei Wochen in eine ganz andere Abteilung, in der ich vorher noch nie war und worin ich noch absolut keine Praxiserfahrungen hatte. Das klingt schon spannend und ebenso ein wenig beängstigend oder?
Denn ich sollte die Vertretung für unseren Immobilienservice, also die vbi (Volksbank Immobilien) übernehmen. Dazu hatte ich noch ganze zweieinhalb Tage zum Einarbeiten, um das Nötigste in den anstehenden 2 Wochen erledigen zu können. Also wieder ein klassischer Sprung ins kalte Wasser! Dabei macht man sich natürlich schon ein wenig Gedanken, ob man alles schaffen wird, denn die Einarbeitung in eine neue Abteilung erfordert oft eine längere Zeit…

Es wartete ein straffes Programm und es ist natürlich kaum möglich, sich alles, was in einer neuen Abteilung ansteht, in nicht einmal 3 Tagen zu merken und umzusetzen. Denn auch in unserem Immobilienservice stehen eine Menge von Tätigkeiten an! Zunächst sah es auch noch so aus, als ob ebenfalls die Urlaubsvertretung von Frau Schlicht die ganze Zeit krank sein würde. Und dann hätte ich alles alleine stemmen müssen! Doch die Vertretung war glücklicherweise in der zweiten Woche wieder da, sodass ich mich nur in der ersten Woche allein um die vbi kümmern musste ;).


Es gab auch jede Menge zu erledigen: Zunächst einmal musste ich mich in unser Maklerprogramm einarbeiten, mit welchem in der vbi gearbeitet wird. Hier finde ich beispielsweise auch sämtliche Objekte, die entweder von unserem Immobilienservice vermietet oder zum Verkauf angeboten werden. Außerdem sind ständig die E-Mails zu überwachen, da wir stetig Anfragen für die Objekte von Interessenten erhalten. Somit waren auch diese zu bearbeiten, die Kunden zu kontaktieren und Objektbesichtigungstermine zu vereinbaren. Wenn die Termine vereinbart sind, habe ich noch alle weiteren Unterlagen, welche zur Objektbesichtigung benötigt werden, vorbereitet. Glücklicherweise hilft uns unser Programm, sodass ich einige Daten zu unseren Objekten dort fand, da ich Frau Schlicht ja nicht fragen konnte. Sie hat einen super Überblick über die Objekte und kennt auch alle Details, was sich für mich wiederum innerhalb von zweieinhalb Tagen etwas schwierig gestaltet hat ;).

Im Anschluss an die Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten sind noch die Unterlagen nachzubereiten und beispielsweise Legitimationen durchzuführen.
Am Anfang eines jeden Tages galt es jedoch, zuerst den Kalender von Herrn Prüfer zu kontrollieren und alle Dinge für anstehende Termine, wie Objektbesichtigungen, vorzulegen. Auch Notartermine für Kaufvertragsunterzeichnungen waren zu vereinbaren und ich hatte mich auch mit Kaufvertragsentwürfen auseinanderzusetzen. Ebenso musste ich in der Lage sein, Maklerverträge vorzubereiten. Dies ist immer dann der Fall, wenn Objektaufnahmen anstehen bzw. Kunden ihr Objekt über uns verkaufen möchten. Im Anschluss an die Erstbesichtigung des Objektes wird dann ein solcher Maklervertrag erstellt.


Insgesamt gesehen, hatte ich in diesen 2 Wochen die Möglichkeit, in ein komplett neues Gebiet reinzuschnuppern, was natürlich sehr positiv war. Am Anfang erschien es schon ganz schön viel, aber Ende gut, alles gut! Auch das habe ich nun gemeistert und gleichzeitig noch viele tolle neue Eindrücke gewonnen :-)!


Bis dahin, habt eine schöne Zeit!
Eure Chantal

Mittwoch, 18. Juli 2018

Banker on Tour

Hallo ihr Lieben,

nach einem wunderschönen aber auch anstrengendem zweiten Semester melde ich mich wieder zurück aus der Volksbank Eisenberg! Ich bin sehr gut wieder angekommen und wurde herzlich in der Abteilung Zentraler Vertrieb begrüßt. Allerdings möchte ich euch heute nicht über meinen Abteilungswechsel berichten sondern über die Exkursion nach Frankfurt am Main.

So ging es am Mittwoch um 05:30 Uhr mit dem Bus und im Anzug gekleidet auf die A4 Richtung Frankfurt/Main. Bereits während der Fahrt haben wir uns mächtig amüsiert und wussten, es wird ein toller Ausflug. Nach über vier Stunden Fahrt und bei gefühlten 50°C im Schatten kamen wir endlich in der Bankenmetropole an. Gerade rechtzeitig schafften wir es in die Jahrhunderthalle zur Hauptversammlung der Deutschen Börse AG. Nachdem wir etwas zu Essen und einen Kaffee genossen, gingen wir gespannt in den großen Saal und nahmen Platz. Zunächst eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates die Veranstaltung und begrüßte Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste. Anschließend wurde der Finanzbericht vorgestellt. Danach hatten Aktionärinnen und Aktionäre die Möglichkeit, sich zu den Bekanntmachungen zu äußern und Fragen zu stellen. Doch für uns ging es weiter, denn die nächste Station ließ nicht lange auf sich warten. ;-)

So stiegen wir wieder in unseren Bus und es ging weiter in eine Filiale der Commerzbank AG. Dort hörten wir einen Vortrag zu Devisen. Devisenhandel ist der Handel mit ausländischen Währungen. Dabei werden jedoch immer nur Währungspaare betrachtet, zum Beispiel EUR/USD.  Aus diesen Währungspaaren ergibt sich dann ein sogenannter Wechselkurs.

Der erste Tag der Exkursion war geschafft und wir fuhren Richtung Innenstadt in unsere Unterkunft. Den Abend verbrachten wir jedoch nicht dort, denn wenn man schon einmal in Frankfurt ist, möchte man das schließlich auch nutzen. So machten wir uns zuerst auf den Weg zu einem Griechen, bei dem ein Kommilitone zur Überraschung einen Tisch reserviert hatte. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und wir ließen den Abend am Ufer des Mains gemütlich ausklingen.


Am nächsten Tag war die erste Station die Deka Bank, das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Dort lernten wir in einem Vortrag, wie die Deka Bank Fonds auswählt, in die die Kunden der Sparkassen ihr Geld anlegen können.

Letzter Stopp: Commerzbank AG – Zentrale. Voller Begeisterung schauten wir alle in den Himmel, als wir vor dem prächtigen Hauptgebäude der Commerzbank AG standen. Die Sicherheitsbeauftragte führte uns durchs Gebäude und erklärte uns einige bauliche Besonderheiten. Bei der Planung und Errichtung wurde ein ökologischer Ansatz verfolgt, der den Energiebedarf vermindern konnte. So gibt es beispielsweise in den Toiletten kein warmes Wasser zum Händewaschen, und die Verteilung der Dokumente und Poststücke im Gebäude wird von einer automatischen Aktenförderanlage erledigt, um die Anzahl der Aufzugsfahrten zu reduzieren. Wegen der besonders innovativen, gestalterisch hochwertigen und nachhaltigen Bauweise wurde das Gebäude im Jahr 2009 mit dem „Green Building Award“ der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Nach zwei hochspannenden und erlebnisreichen Tagen machten wir uns wieder auf den Weg gen Heimat und verabschiedeten die wunderschöne Stadt Frankfurt am Main. Ich freue mich jetzt schon, euch bald wieder an spannenden Erlebnissen teilzuhaben und hoffe ihr habt eine schöne Zeit!

Viele liebe Grüße,
euer Cedric

Donnerstag, 12. Juli 2018

Einen kühlen Kopf bewahren

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach kurzer Zeit möchte ich Euch wieder auf den neuesten Stand bringen. Das letzte Mal habe ich ja von meinem Seminar zum Thema Privatkredite berichtet. Das passte zeitlich sehr gut, denn auch aktuell bin ich immer noch in der Kreditabteilung eingesetzt. 


Doch vor kurzer Zeit hatte ich die Möglichkeit in eine sozusagen „Teilabteilung“ der Kreditabteilung reinzuschnuppern. Somit war ich für 3 Wochen in der Bilanzanalyse eingesetzt. Ich durfte auch gleich von Anfang an mitwirken und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen. Aber schließlich lernt man dadurch. Die Bilanzanalyse wird speziell nur bei Geschäfts- bzw. Firmenkunden durchgeführt. Hierbei wird die derzeitige und zukünftige wirtschaftliche Lage von Unternehmen unter die Lupe genommen bzw. eingeschätzt. Und was ich da konkret gemacht habe, will ich Euch nun kurz erläutern. 


Zunächst einmal benötigen wir vom Kunden die ganzen Unterlagen. Dazu gehören Jahresabschlüsse, welche die Bilanz und auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) enthalten, betriebswirtschaftliche Auswertungen (kurz: BWA’s) oder auch Summen- und Saldenlisten. 


Diese Bilanzanalyse ist notwendig, da die Kunden Kredite bei uns unterhalten und wir überprüfen müssen, ob sie auch weiterhin in der Lage sind, ihre Darlehen zu bedienen. Die Unterlagen dazu werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Anschließend werden auf Grundlage des Zahlenmaterials Auswertungen zur Bilanz, also zu den Aktiva und den Passiva, oder auch zur GuV erstellt. Dabei wird beispielsweise untersucht, wie das Anlagevermögen eines Unternehmens finanziert ist oder wie sich die Forderungen und Verbindlichkeiten entwickelt haben.


Außerdem muss man im Rahmen der GuV-Analyse beachten, welche Erträge oder Aufwendungen außerordentlich sind und somit nur in einem Geschäftsjahr auftreten und nicht regelmäßig vorkommen. Das ist manchmal auch nicht so einfach, aber nach einer Weile hat man langsam raus, worauf es ankommt und viele Positionen treten dabei auch häufiger auf ;). 


Teilweise sind auch Konzerne zu betrachten, zu denen gleich mehrere Unternehmen, sogenannte Konzernunternehmen, gehören. Und dann wird es interessant ;). Denn hier muss man genau aussortieren, welche Erträge oder Aufwendungen gegenüber eigenen Konzernunternehmen entstanden sind und damit nicht gegenüber Dritten. Das ist manchmal echt kompliziert und man ist eine ganze Weile mit dem Fall beschäftigt! Da heißt es dann einen kühlen Kopf bewahren und den Überblick behalten….


Außerdem wird noch der Kapitaldienst berechnet, um zu überblicken, welche Ausgaben ein Kreditnehmer für Zinsen und Tilgung bei aufgenommenen Darlehen hat. Denn diese Ausgaben müssen natürlich auch vom Kreditnehmer tragbar sein. Anschließend wird noch der sogenannte Cash Flow berechnet. Dabei ergibt sich am Ende eine Über- oder Unterdeckung der Liquidität. Eine Unterdeckung und somit eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist hierbei natürlich nicht vorteilhaft und sollte zeitnah vom Unternehmen behoben werden.


Und wie Ihr unschwer erkennen könnt, dreht sich in dieser Abteilung einfach alles um Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen. Hier muss man sich echt konzentrieren und seine Nerven behalten und darf nicht den Überblick verlieren ;). Manchmal hilft auch eine kleine Pause zwischendurch oder die Beschäftigung mit einem anderen Fall und dann geht es gleich wieder viel besser. 


Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder und sage bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 4. Juli 2018

Achtung Geschäftsstellen: Ich komme!

 Hallo ihr Lieben,

für mich stand mal wieder ein Abteilungswechsel an. Ich befinde mich jetzt im Service-Center. Der Bereich zeichnet sich besonders durch seine Kundennähe und schnelles Handeln aus. Hier können jederzeit Fragen von A wie Auslandsgeschäft bis Z wie Zinszahlung auftauchen und wir brauchen immer eine Antwort. :o

Mein Arbeitstag startet täglich halb acht. Ich beginne den Tag, die Belege aufzufüllen, die Postkästen zu leeren und eingetroffene Überweisungen auf Vollständigkeit zu prüfen. Fehlerhafte Überweisungsbelege werden an die Einreicher zurückgesendet, sofern dieser ermittelt werden kann. Hierzu erstelle ich einen Brief und schreibe hinein, was an der Überweisung falsch gelaufen ist. Zusätzlich nehme ich mir noch einen Textmarker und markiere die fehlerhafte Stelle auf der Überweisung.

07.55 Uhr machen wir dann die Türen für unsere Kunden auf. Ab jetzt können die Fragen von A bis Z eintreffen und wir müssen dementsprechend zügig reagieren, denn der Kunde erwartet nun mal schnelle Hilfe. In Zukunft soll ich auch alleine auf die Azubi-Geschäftsstellen gehen. Sicher kennt ihr das schon von anderen Azubis. Daher versuche ich so gut wie möglich alleine die Kundenprobleme zu klären oder, falls notwendig, Termine bei unseren Beratern einzustellen.

Bisher hab ich gelernt, wie man Geld von Konten bzw. Sparbüchern umbucht, Daueraufträge anlegt, ändert oder löscht, wie man Überweisungen auf Vollständigkeit überprüft, Konten auflöst und Sparbücher nachträgt. Das sind so die grundlegendsten Dinge die im Service-Center auftreten. Natürlich gibt es auch speziellere Kundenanliegen, die ich nach und nach noch lernen muss.

Allerdings sind mir auch schon kleine Fehler passiert... :/ Ich hab mal bei einer Sparbuch-Umbuchung statt Geld runter zu überweisen, Geld drauf gebucht. Aber genau aus solchen Fehlern kann ich lernen, damit mir das auf der Azubi-Geschäftsstelle nicht wieder passiert.

Das Service-Center gefällt mir bis jetzt ziemlich gut und es macht mir Spaß den Kunden zu helfen und am Ende in zufriedene Gesichter zu blicken. Außerdem ist der Bereich abwechslungsreich und ich bin gespannt, wie ich mich auf den Geschäftsstellen schlage. Vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf eine unserer Geschäftsstellen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich auch euch helfen kann. :-)

Liebe Grüße,

euer Brian

Donnerstag, 28. Juni 2018

150 Jahre Für Sie Da - Sommerfest der Volksbank Eisenberg

Hallo Ihr Lieben,

am 22. Juni 2018 war es wieder so weit: das Sommerfest der Volksbank Eisenberg stand vor der Tür und ich durfte beim Dekorieren helfen. Daher möchte ich euch gern erzählen, wie ich diesen Tag erlebt habe und meine Eindrücke mit euch teilen.

Wie jeden Tag trafen wir uns morgens halb acht in unserer Abteilung, dem Zentralen Vertrieb. Zum Aufgabenbereich gehört hier unter anderem die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen. Wir packten also unsere Autos mit Dekoartikeln, Flyern, Bannern und unserem Glücksrad für das Sommerfest. Nach getaner Arbeit gab es dann erst einmal ein gemeinsames Frühstück.

Dreiviertel zehn fuhren wir nach Nickelsdorf und die Arbeit ging weiter. Kaum angekommen fing es an zu regnen. Doch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und machten uns voller Energie an die Arbeit. Der wichtigste Programmpunkt an diesem Tag war unsere ordentliche Generalversammlung. So haben wir uns zuerst um die Dekoration im großen Saal gekümmert. Ein Kollege und ich bereiteten die Jubiläumsgeschenke für unsere Mitglieder vor, während sich die Damen aus unserer Marketingabteilung mit der Dekoration beschäftigten.

Und dann war auch für mich die Zeit gekommen, meine kreative und gestalterische Ader zu entdecken. ;D Eine Kollegin und ich machten die Dekoration für die Tische im Festzelt fertig. Wir füllten Wasser in Vasen, schnitten Blumen und Zweige zurecht und bestückten diese. Leider konnten wir die Vasen noch nicht auf die Tische im Zelt verteilen, da die Seitenwände fehlten und der Wind die Deko einfach umgeschmissen hätte.

Also gingen wir raus in den Hof und packten hier mit an. Wir versuchten noch ein paar Tische und Bänke ins Zelt zu verlagern, damit sich möglichst viele bei dem Regenwetter rein setzen konnten. Diese mussten allerdings erst noch abgewischt und trocken gemacht werden. So schnappte ich mir einen extra mitgebrachten Fensterabzieher und die Biertischgarnitur war im Handumdrehen trocken.

Nun war es erst einmal Zeit für eine Tasse Kaffee und eine kurze Pause. Wir fassten kurz zusammen, was alles erledigt war und was uns noch bevor stand. Also ging es damit weiter, die Tischdecken anzubringen, die Vasen mit den Blumen zu verteilen und die noch fehlenden Tische und Stühle auf den Hof zu stellen. Mittlerweile hatte auch der Regen nachgelassen und die Sonne schien, was uns neuen Mut und neue Kraft brachte. 

12:30 Uhr – Mittagszeit. Wir gingen nach drinnen und setzten uns an einen großen Tisch; Gulaschsuppe und Brötchen wurden uns serviert. Mit ein paar Unterhaltungen und einem Glas Kirschsaft verbrachten wir zusammen die Pause, doch die Arbeit ließ nicht lange auf sich warten.

Wir haben als nächstes den Eingang zum Hof in Angriff genommen. Ich habe bereits zugeschnittene Jutebeutel über Buchsbaum-Töpfe gezogen und diese dann noch dekoriert, während die anderen Kollegen die großen Banner aufhängten. Nun mussten wir noch zwei weitere kleine Zelte aufstellen. Unter dem einen verbrachte meine Kollegin den ganzen Tag damit, Zuckerwatte für die Kinder zuzubereiten und ihnen am Glücksrad ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Unter dem anderen Zelt haben unser Vertreter der R + V und eine Mitarbeiterin unserer Immobiliengesellschaft einen Stand betreut und Kundenfragen beantwortet.

17 Uhr startete das Programm und ein Großteil der Mitglieder war schon da. Leider gab es dann noch mal einen etwas größeren Schauer. Zwar haben wir überlebt, aber den zwei kleineren Zelten geht es nicht mehr so gut. :D Neben Regen trat auch starker Wind auf, sodass die Zelte sich selbstständig machten und sich verbogen haben. Sofort kamen Mitarbeiter und Helfer angerannt und schnappten sich jeweils ein Fuß vom Zelt und hielten es fest, damit es nicht wegflog. Wir haben alles mit Heringen fest gemacht, jedoch vergebens.

Nach 5 Minuten war dann auch der Kampf mit den Zelten beendet und die Sonne kam noch einmal raus. Brian und ich hatten die Aufgabe, dreckiges Geschirr von den Essensständen in die Küche zu schaffen und leere Gläser von den Tischen zurück an die Ausschänke zu bringen. Für unsere Gäste wurden Bratwürste, Steaks, belegte Brote sowie viele Leckereien aus dem Holzbackofen und ein großer Kessel Gulaschsuppe zubereitet. So verbrachten Brian und ich den gesamten Abend gemeinsam - wir haben viel erzählt und uns amüsiert, bevor es gegen 23:00 Uhr Richtung zu Hause ging.

Trotz des zeitweise schlechten Wetters fand ich die Veranstaltung sehr schön und es hat viel Spaß gemacht, von Anfang an bei der Vorbereitung mitgewirkt zu haben und beim Fest selbst für das Wohl unserer Mitglieder, Kunden und Gäste zu sorgen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß und eine schöne Zeit,
euer Cedric.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Meine Geduld auf die Probe gestellt

Hallo ihr Lieben,

nach längerer Zeit bin ich auch wieder dabei und erzähle euch heute über meine etwas andere Autofahrt zum Seminar. Vor kurzem bin ich ein paar Wochen ausgefallen. Ich habe mir den Fuß verletzt. Mittlerweile ist zum Glück alles wieder in Ordnung! Die letzte Woche war noch einmal entscheidend für mich und meinen Fuß: das nächste Seminar wartete nämlich schon auf uns und nun blieb die Frage aus: Darf ich Auto fahren oder müssen wir evtl. den Zug nehmen? Nach langem warten und bangen stand es fest: Wir nehmen das Auto. Diese Entscheidung sollten Dominik und ich später allerdings noch bereuen…

Am Sonntag ging unsere Reise nicht wie gewohnt nach Baunatal. Diesmal ging es nach Friedrichsdorf. Das liegt bei Frankfurt. Dominik und ich waren beide sehr motiviert und freuten uns auf das Seminar. Jedoch lagen über 3 Stunden Autofahrt vor uns. Eigentlich kein großer Unterschied zu Baunatal. Die Zeit, dachten wir, werden wir schnell rum kriegen.

Bis Gotha war die Autobahn frei und wir konnten unbeschwert fahren. Allerdings zogen dann ein paar Regenwolken auf und wir blieben nicht lange verschont. Schnell fing es an zu regnen und zu gewittern. Das kann ich absolut nicht leiden. Aber was sollte ich machen, da musste ich durch.

Als der Regen vorüber war und wir wieder etwas schneller fahren konnten ohne die ganze Zeit Regentropfen auf der Scheibe zu haben, war ich froh. Endlich hatten wir wieder „freie“ Fahrt. Da sollte ich mich aber schnell täuschen. Kurze Zeit später standen wir im Stau... Es wäre schön gewesen, könnten wir an dieser Stelle sagen, dass es bei diesem einen blieb. Aber nein, insgesamt standen wir in sieben Staus. Hier wurde meine Geduld, die ich eh nie besitze, sehr stark auf die Probe gestellt. Dominik, der das alles ganz entspannt sah, versuchte mich mit Musik und ein paar Gesprächen abzulenken.

Als wir nach einer Stunde Zeitverlust endlich wieder normal fahren konnten, wartete direkt das nächste Problem auf uns. Zu Beginn der Fahrt war der Tank noch voll. Doch nach einer so langen Strecke neigte sich das Benzin dem Ende zu. Wir befanden uns kurz vor unserem Ziel und es war keine Tankstelle in Sicht. Dominik und ich bekamen beide ein wenig Panik. Der Tank wurde immer leerer und leerer. Keine Tankstelle weit und breit zu sehen. Wir wurden immer angespannter. Aber dann…endlich war eine Tankstelle in Aussicht. Ich war so erleichtert, dass ich vor lauter Schreck erstmal an die falsche Tanksäule gefahren bin und dann eine Ehrenrunde um den ganzen Parkplatz drehen durfte. Nachdem der Durst vom Auto gestillt war, erreichten wir auch ziemlich schnell unser Hotel. 

Diese Autofahrt mussten wir erstmal verdauen, deswegen machten wir an diesem Abend einen entspannten Fernsehabend und bereiteten uns noch ein wenig auf den ersten Seminartag vor. 


Der erste Tag war dann auch schon voller Überraschungen. Im Seminarraum saß auf einmal ein Mann statt einer Frau. Er erzählte uns dann, dass unsere Seminarleiterin kurzfristig krank geworden ist. Unsere Gruppe war diesmal recht klein und übersichtlich. Dadurch macht es das Lernen aber noch einmal einfacher. 

Dennoch war das Seminar ein voller Erfolg. Ich bin jetzt in dem Themengebiet „Privatkreditgeschäft“ sehr gut informiert, sowohl für Kundengespräche als auch für die Schule.

Donnerstag traten wir dann wieder die Heimreise an. Die Autofahrt verlief zum Glück auch ohne weitere Turbolenzen. Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passieren wird, worüber ich euch bereichten kann. Bald haben wir auch schon wieder unser großes Sommerfest.


Bis dahin,
Eure Paula