Donnerstag, 22. August 2019

Wir begrüßen unsere neuen Azubis

Hallo liebe Blogleser,
 

für Carmen und mich war es das erste Jahr, dass wir keine 6 Wochen Ferien genießen durften. Es ist schon hart, Freunde zu haben, die am Strand lagen und tolle Urlaubsbilder in ihren Storys posteten. Aber naja, so ist das nun einmal. :D

Natürlich bedeutet ein neues Schuljahr auch neue Azubis. Um genau zu sein haben wir zwei neue Azubinen eingestellt. Da fällt mir gerade auf, dass ich ja ab sofort der Hahn im Korb bin, der einzige männliche Azubi. Na Hilfe, das kann was werden. :D

Wie alle Azubis, fingen auch die „Neuen“ am 01.08. ihre Ausbildung in der Volksbank an. Aber zuvor mussten Carmen und ich noch ein paar Besorgungen erledigen: Carmen kaufte eine Zuckertüte und Lebensmittel für ein gemeinsames Frühstück und ich bereitete die Ausbildungsordner vor.

Als die zwei dann da waren, frühstückten wir zu Beginn erst einmal ausgiebig. Da kann man sich vorerst unterhalten und sich ein bisschen besser kennen lernen. Im Anschluss gaben wir ihnen dann die Zuckertüten und sie haben sich wirklich gefreut darüber.

Danach führten Carmen und ich sie durch unsere beiden Häuser. Die ganzen Mitarbeiter waren nicht ganz vollzählig, da nun viele im Urlaub sind. Aber das ist kein Problem. Dann lernen sie se eben später kennen. Am ersten Tag ist es natürlich alles sehr viel Input. Ich kann mich noch sehr gut an meinen erinnern… Erstens war ich total aufgeregt und zweitens gab es noch viele Informationen obendrauf.

Natürlich merkt man sich nicht gleich die ganzen Namen der Mitarbeiter. Das kommt dann erst mit der Zeit. Am Anfang muss man sich da noch etwas durchfragen, wo denn nun eigentlich die Abteilung ist und die Kollegen sitzen.

Der erste Abschnitt des Tages war geschafft. Nach einer kleinen Pause ging es dann mit der Einweisung in die Ausbildung weiter. Carmen und ich nahmen den Ausbildungsordner zur Hand und erklärten den Ablauf unserer Lehrunterweisungen, Videogespräche und der Ausbildungsnachweise. Und somit war auch schon der Tag vorbei. Ich denke, dass die Beiden recht froh darüber waren. Sie lernten viele neue Gesichter, Richtlinien und aufgaben kennen. Das alles muss sich erstmal setzen.

Kurz bevor wir die Runde auflösten, tauschten wir noch kurz unsere E-Mail Adressen und Telefonnummern aus, damit wir auch so gut es geht mit Rat und Tat zur Seite stehen können. So wie einst Paula, Dominik und Chantal bei Carmen und mir taten.

Aber jetzt heißt es erstmal vier Wochen Praktikum bei der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen eG. Jeder der bei der Volksbank eine Ausbildung beginnt, startet auf dem Bauernhof. ;-) Aber wie schon vor einem Jahr gesagt, die Erfahrungen sind es auf jeden Fall wert.

Ich bin gespannt, was die beiden danach zu erzählen und wie sie die vier Wochen empfunden haben.

Ich verabschiede mich jetzt erst mal für zwei Wochen in den Urlaub.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Euer Niclas.

Mittwoch, 7. August 2019

Das erste Jahr ist geschafft

Hallo ihr Lieben, die Sommerferien sind endlich im letzten Bundesland gestartet und manche gehen sogar schon wieder in die Schule. Für Niclas und mich war es das erste Jahr, dass wir keine 6 Wochen Ferien genießen durften. Es ist schon hart, Freunde zu haben, die jetzt am Strand liegen und tolle Urlaubsbilder in ihren Storys posten. Aber naja, so ist das nun einmal. :D

Zurzeit bin ich in der Datenkontrolle und das Aufgabengebiet lässt sich durch den Namen gut erahnen: dort werden nämlich Verträge kontrolliert und Buchungen geprüft. Das mag zwar alles sehr trocken und staubig klingen, ist aber unglaublich vielseitig. Das ist aber nicht das einzige, was geprüft wird: ab bestimmten Beträgen kontrollieren wir Umbuchungen, auf Plausibilität. Ein Betrug ist so ziemlich das Letzte, was man will oder braucht. Das ganze geht natürlich auch noch eine Nummer höher: über unser Programm GenoSonar werden ungewöhnliche Buchungen kontrolliert, bei denen zum Beispiel der Umsatz ungewöhnlich hoch ist. Oder auch wenn einer der Überweisenden in einem Bereich tätig ist, in dem viel „Schund“ betrieben wird.

Neben der Kontrolle der Buchungen und Überweisungen prüfen wir natürlich auch die Verträge und die Anlage unserer Kunden im System. Da schauen wir, ob alle Unterschriften vollständig vorhanden sind und ob die Kontoeröffnung ordnungsgemäß im System hinterlegt wurde.

Und auch das kleine Team trägt viel dazu bei, denn mit Frau Rudolph und Frau Grüner wird es nie langweilig, sodass es mir leicht fällt morgens aufzustehen. Okay, relativ leicht… Aber da ich jetzt in Eisenberg wohne ist zumindest der Weg auf Arbeit nicht mehr so weit (nur 15 Minuten zu Fuß). Jetzt kann ich endlich meinen Kaffee in Ruhe zu Hause trinken und nicht auf der Autofahrt zur Arbeit. Vor allem habe ich in meiner Wohnung platz für ein Bücherregal *-* Da wird sich mein Nachtschränkchen freuen – dort stapeln sich nämlich momentan noch an die 20 Bücher die gelesen werden wollen und die ich leider die letzten paar Monate vernachlässigt habe. Aber das nur am Rande.

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass tatsächlich schon ein Jahr rum ist. Manchmal fühlt es sich an, als ob wir erst ein paar Monate in der Bank sind – naja um genau zu sein 12 Monate. :D In diesem einem Jahr war ich bisher im Kundenzentrum, habe E-Mails beantwortet (noch nicht telefoniert, das kommt beim nächsten Mal), danach im Marketing/Zentralen Vertrieb, habe an Kampagnen mitarbeiten dürfen. Sogar meine eigene erstellt, vorgestellt und festgestellt, dass hinter der lockeren Atmosphäre ein harter Job steckt, der viel Planungsgeschick und Organisation fordert.

Ziemlich genau zum Jahreswechsel begann dann meine Zeit im Service Center, also Kunden bedienen/helfen, Überweisungsbelege prüfen und dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Dazu gehören natürlich auch die Azubi-Geschäftsstellen, die wir eigenständig betreuen dürfen. Das ist dann eine Aufgabe, die wir bis zum Ende unserer Ausbildung übernehmen, an ein bis zwei Tagen in der Woche. Auch das erforderte viel Einarbeitung und so kam es, dass ich bereits ab März regelmäßig Herrn Rösel oder Frau Kruthoff bei ihren täglichen Aufgaben begleitete. Nach wie vor macht es mir viel Spaß auf unsere Geschäftsstellen zu fahren, denn meistens trifft man dort immer dieselben Leute und es ist schön, wenn man ein bisschen schnattern kann. Die Arbeit steht zwar im Vordergrund, aber natürlich muss man auch die Kundenbindung wahren. ;-)

Und wie gesagt, bin ich nun in der Datenkontrolle gelandet. Hier bleibe ich noch bis Ende August, danach geht das neue Schuljahr los. Und auch da gibt es eine große Veränderung: ab sofort besuchen Niclas und ich die Berufsschule in Jena – neue Schule, neue Lehrer, aber immer noch dieselbe Klasse. Da ist es gleich doppelt gut, dass ich nach Eisenberg gezogen bin, denn von zu Hause aus, wäre ich über eine Stunde gefahren, bis ich dort bin, mit dem Zug sogar fast anderthalb Stunden. Jetzt ist die Zuganbindung (oder Bus) auch nicht besser, aber zumindest mit dem Auto dauert es nur noch 20 Minuten. Und wer weiß, bei schönem Wetter fahr ich vielleicht mit dem Motorrad. ;-) Dann ist die Motivation auf alle Fälle da.

Na dann, bis zum nächsten Mal.
Eure Carmen

Donnerstag, 1. August 2019

Nächster Stopp: Service Center

Hallo Ihr Lieben,

das erste Lehrjahr ist geschafft. Die Schule ist für dieses Jahr vorbei und für mich geht es wieder in eine neue Abteilung. Dort werde ich den Satz „Guten Tag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ wohl gefühlt 50-mal am Tag sagen. Ihr ahnt bestimmt schon, in welchem Bereich ich ab sofort eingesetzt werde… Bis September darf ich unseren Kunden im Service Center bei Problemen mit ihrem Konto, Online-Banking etc. weiterhelfen.

Wie auch in anderen Abteilungen beginnt mein Arbeitstag 07:30 Uhr. Auch wenn wir unsere Pforten erst 08.00 Uhr öffnen, müssen wir schon vorher einiges vorbereiten. An meinem ersten Tag gab mir Herr Hartmann eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon los. Die aktuellen Zeitungen mussten in unseren Warteecken ausgetauscht und unsere Überweisungsträger kontrolliert werden, dass genug Belege für unsere Kunden vorhanden sind und alles ordentlich aussieht. Außerdem leeren wir unseren Briefkasten, der schon früh voll mit Überweisungen ist.

Kurz vor Acht öffnen wir die Türen und es kamen auch sofort Kunden in den Service Bereich. Vorerst schaute ich Herrn Hartmann über die Schulter, da ich mich erst einmal in die Arbeitsabläufe einfuchsen musste. Mit der Zeit durfte ich selbst aktiv werden, aber trotzdem wurde immer ein Auge auf mich geworfen. Vor dem Mittag, war für meine Begriffe schon viel los und manchmal entstand sogar eine kleine Schlange. :D Ich muss zugeben, dass es für mich manchmal etwas frustrierend war, wenn ich unseren Kunden nicht von allein helfen konnte. Das war natürlich kein Problem, da ich nun mal noch lerne und die Kunden haben auch total verständnisvoll reagiert.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Am Nachmittag wird es immer etwas ruhiger. In solchen Situationen, sind wir immer neue Themen durchgegangen, mit denen mich Kunden konfrontieren könnten. Ich freu mich auf jeden Fall schon, wenn ich auf die Geschäftsstellen fahren und mein „eigener“ Chef sein kann. ;-)

Pünktlich 16.05 Uhr haben wir unsere Türen geschlossen und uns langsam auf den Weg nach Hause gemacht. Genau wie dieser Tag neigt sich auch mein Blogbeitrag dem Ende zu. Ihr werdet schon sehr bald wieder von mir hören und bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sommer!

Euer Niclas.