Mittwoch, 25. November 2020

Schule in einer besonderen Zeit

Hallo Ihr Hübschen,

heute melde ich mich mal wieder bei euch. Ich hoffe, euch geht es gut und Ihr habt trotz der besonderen Lage eine gute und erholsame Zeit.

Wie ihr schon an meiner Überschrift erkennen könnt, möchte ich euch etwas über meine Zeit und meinen Alltag in der Berufsschule erzählen.
Also zu allererst möchte ich euch sagen, dass ich ziemlich froh bin, dass wir noch in die Schule gehen dürfen und auch dadurch noch viel im Präsenzunterricht lernen. Viele Themen sind einfach schwer über die eigene Erarbeitung zu erlernen, da sie sehr komplex sind und auch viele Erklärungen (gerade für mich) benötigen. Die Themen kommen halt auch in den noch bevorstehenden Prüfungen vor, und das Wissen hätte ich schon gerne direkt vom Lehrer.

Aber nun genug von der Theorie geredet. Ich möchte euch ja gerne mal einen Tag in meiner Schule mitnehmen. Und ich habe mir für diesen Tag den Montag rausgesucht. Ich finde einfach, er beschreibt am besten, was gerade alles passiert und wie schnelllebig die Situation einfach ist.

Meine Vorbereitung für Montag lief so ab, dass ich Sonntag erstmal geschaut habe, ob wir Vertretung haben, oder ob alles normal bleibt. Naja und wie fast gedacht, sind einige Fächer ausgefallen und durch andere ersetzt worden. Also habe ich meinen Ranzen noch einmal umgepackt und bin in mein Bett. Am nächsten Morgen kam ich in der Schule an und dort hatte sich schon wieder alles geändert. Es wurden immer mehr Lehrer krank und er Stundenplan änderte sich im Minutentakt. Lange rede kurzer Sinn - wir hatten gefühlt nur vier Stunden nach Plan und der Rest war einfach nur noch hoffen, dass die Lehrer Verständnis für die Situation hatten und auch für die nicht vorhandenen Arbeitsmaterialien. Aber dabei kann ich euch ja schon einmal beruhigen. Jeder hatte vollstes Verständnis dafür, weil die Änderungen für die Lehrer auch überraschend kamen. Aber natürlich bestand mein Tag nicht nur aus Unterricht. Wir hatten natürlich auch mal Pause und mussten den Raum wechseln. Und das wichtigste beim Raum verlassen ist: Maske nicht vergessen! Auch wir müssen eine Maske tragen, wenn wir den Raum verlassen oder uns im Unterricht durch den Raum bewegen.

Auch das Erfrieren bei den Temperaturen im Raum bleibt uns in der Berufsschule nicht erspart. Wir müssen jede halbe Stunde lüften und manche Lehrer lassen die Fenster gleich für die ganze Stunde offen. Ich habe mich da mittlerweile dran gewöhnt, weil ich am Fenster sitze und sobald das Fenster geschlossen ist, werde ich müde. Aber es wird halt auch ohne Jacke und Mütze etwas kalt im Raum. Daher ein guter Tipp von mir: Immer mit einer dicken Jacke, einer dicken Mütze und einem Schal in die Schule gehen, sonst erkältet man sich. Und wenn es noch kälter wird, hilft immer die gute alte Skijacke.

Um zum Abschluss zu sagen, ich bin trotz aller Vorschriften und Hygienekonzepten noch sehr froh, in die Schule gehen zu dürfen und bin gespannt, was noch so auf uns zukommt.

Bleibt alle schön gesund und haltet die Ohren steif!

Eure Jenny

Mittwoch, 18. November 2020

Ausbildung heißt auch nicht nur arbeiten

Hallo Leser und Leserinnen,

hiermit melde ich mich erneut bei euch, um von meiner Ausbildung zu berichten.

Aus den letzten Wochen gibt es einiges, was ich euch erzählen kann und ich hoffe, Ihr seid und bleibt gesund.

Ich fange mit meinen ersten Berufschultagen an. Nachdem ich euch das erste Mal geschrieben habe, war ich noch eine lange Zeit in der Marktfolge Passiv. Das ist die Abteilung, in der ich Konten eröffnet und bearbeitet habe. (Informationen dazu findet Ihr in meinem ersten Blogbeitrag😉) Nun war ich zu meiner ersten Schulwoche angetreten und es fühlte sich wie der "erste" Schultag, den man als Kind erlebt hat, an. 😁 Man hat eine neue Schule, neue Lehrer und neue Klassenkameraden und was man bereits am Anfang bemerkte: die Aufregung aller war da. Nach einigen Belehrungen und Informationen zur aktuellen Lage ging unser Unterricht los. Unsere Fächer sind dabei Ethik, Sport, Deutsch und Sozialkunde sowie verschiedene Lernbereiche, die in Lernfelder unterteilt sind. Am Anfang klang es erst komisch, statt Mathe etc. Lernfelder zu haben, jedoch findet man schnell in das System und die Lehrer erklären dieses auch. 😊 Über die ganze Woche haben wir verschiedene erste Eindrücke gesammelt, die verschiedenen Lernfelder, die Lehrer und uns gegenseitig (die Schüler) kennengelernt.

Nun habe ich bereits meine zweite Schulwoche hinter mir, die erst letzte Woche war. In der Schule wieder angekommen, merkte man, dass es etwas flotter zuging. Die Lehrer zogen den Unterricht etwas an, damit wir in Kürze unsere ersten Noten erlangen konnten. Da die aktuelle Lage ungewiss ist (Präsenz- o. Fernunterricht), müssen wir etwas vorarbeiten und man merkte, dass die Lehrer Verständnis dafür haben und bei jeglicher Frage zur Seite standen. Demzufolge schrieben wir täglich eine Arbeit, was jedoch nicht so schlimm war, wie es klingt. Die Lehrer bemühen sich sehr, uns im Vorfeld darauf vorzubereiten und die Aufgaben gerecht zu gestalten. 

Mein Fazit zu der Schule?

Ich habe durch die zwei Schulwochen viele Eindrücke gesammelt und ich kann euch sagen, dass es auf jeden Fall anders als die normale Schule ist. In der Schule herrscht eine angenehme Atmosphäre und die Lehrer sind sehr freundlich. Da ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann mache (wisst ihr ja 😃), ist mein Unterricht danach gestaltet. Fächer wie z.B. Musik und Bio entfallen. Dafür habe ich mehr Unterricht im Bereich Wirtschaft, was mir mehr Spaß macht. Das führt außerdem dazu, dass der Unterricht spezifischer und zielorientierter ist.

Im Ganzen kann ich euch sagen, das meine Erfahrungen von der Schule gut waren. Uns wird vermittelt, was es heißt, ein Bankkaufmann/-frau zu sein und unsere Interessen werden durch den spezifischen Unterricht mehr gestärkt. Dadurch kann man sich mehr einbringen und ist motivierter. Zudem macht der Unterricht wirklich viel Spaß. 😇

Zum Abschluss möchte ich euch noch sagen, dass ich Anfang dieser Woche meinen ersten Abteilungswechsel hatte. Seitdem bin ich in der Poststelle und lerne, wie Postein- und ausgang gehandhabt werden. Außerdem sind noch andere Aufgaben wie z.B. Bestellung und Sortierung dabei. Da ich allerdings noch nicht lange hier bin, kann ich euch noch nicht viel davon berichten – sicher aber beim nächsten Mal.

Ich bedanke mich, dass Ihr meinen Beitrag gelesen habt und ich hoffe, euch hat dieser gefallen.

Bleibt Gesund!

Bis dahin,
John

Mittwoch, 11. November 2020

Und auf einmal macht Schule Spaß!

Hallo Leute,

ich hoffe, euch geht es in diesen schweren Zeiten gut und ihr seid bisher immer schön "negativ" geblieben 😉!

Neun Wochen ist es jetzt seit Ausbildungsbeginn mittlerweile her und ich habe in dieser Zeit viele schöne Erfahrungen sammeln können. Schwerpunkt der letzten Woche war das Kassengeschäft und das Einbringen von Terminen. Ich habe jetzt in der Kasse mittlerweile schon vielerlei Vorgänge erlernen können und kann die Kunden schon fast ohne Hilfe eines Mitarbeiters bedienen und hier muss ich einfach noch mal sagen, wie viel Spaß mir das Ganze bereitet. Es bilden sich jeden Tag neue unbekannte Situationen - manchmal auch Probleme, die man gepaart mit seinem Wissen sowie Geschick meistern und lösen muss und genau das ist der Reiz!

Auch die erste Woche Schule habe ich schon hinter mir und ich muss sagen, dass auch hier schon ein gewisses Gemeinschaftsgefühl aufkommt. Thema der ersten Woche Schule waren, Kontenarten, was ist ein Kredit und wie arbeitet eine Bank eigentlich? Ich hätte nie gedacht, dass Schule einmal wirklich so spannend und interessant sein kann, da ich es von meinen vorherigen Schulen anders kenne und der Schulstoff dort meist nur stumpf abgearbeitet wurde.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt weiterhin "negativ" 😊!

Bis zum nächsten mal,
Grüße

Euer Tim

Mittwoch, 4. November 2020

Das erste Mal in der Berufsschule

Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich mal wieder dran und kann euch erzählen, was bei mir in der letzten Zeit passiert ist.


Meine Zeit im Zentralen Vertrieb/ Marketing ist leider schon wieder vorbei. Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit, die Kollegen waren sehr nett und ich habe mich gut mit allen verstanden. Außerdem hatte ich als langfristige Aufgabe, eine Werbekampagne zu planen - das ist u.a. eine Aufgabe der Azubis im Zentralen Vertrieb. Dazu gibt es als Hilfe eine Aufstellung von Fragen, die man zur Planung und Umsetzung nutzen kann. Am Ende stellt man seine Ideen zu seiner Kampagne in einer Präsentation vor den Kollegen vom Vertrieb vor. Aber das war gar nicht so schlimm wie es sich anhört, da man dort seinen Ideen freien Lauf lassen kann. Ich habe z.B. für die Ausbildungskampagne einen Flyer erstellt.  Frau Häußler hat dieser, von mir erstellte Flyer, so gut gefallen, dass er gleich in einer größeren Auflage gedruckt wurde, um ihn für diese Werbekampagne zu verwenden. Wie ich gehört habe, kam es noch nicht vor, dass ein vom Azubi erstellter Flyer gleich – ohne Änderung - in den Druck ging – was mich natürlich umso mehr freut.

Mein Flyer zur Azubi-Kampagne
Nach der letzten Woche im Vertrieb war es dann soweit und ich hatte mit den anderen Azubis des 1. Lehrjahres zum ersten Mal Berufsschule. Durch den langen Weg zur Berufsschule stieg die Aufregung immer mehr, da alles neu war: Die Schule, die Lehrer, die Mitschüler und die Schulfächer. In der Schule angekommen war es dann etwas entspannter, da man sich gegenseitig vorgestellt und sich langsam kennengelernt und auch manch bekannte Gesichter wiedergesehen hat. Die erste Woche in der Schule war sehr informativ und spannend. Ich bin positiv gestimmt, was da noch alles auf mich zu kommt.

Nach der Berufsschule habe ich die Abteilung gewechselt, man findet mich jetzt die nächsten Wochen in der Marktfolge Passiv, welche bei uns in der Bank in den Bereich Kontoführung und den Bereich Kontoservice aufgeteilt ist. Ich bin am Anfang erstmal in der Kontoführung. Hier sind meine täglichen Aufgaben: das Raussuchen und Herunterladen der Postident’s, anlegen der Neukunden im System, versenden von VVI’s (Vorvertragliche Informationen) sowie diverse Kunden E-Mails verfassen. Aufgrund der jetzigen Situation (Corona) sowie dass viele Kollegen krank sind oder Urlaub haben, konnte ich leider noch nicht so viele Tätigkeiten ausüben, trotzdem gefällt es mir hier sehr gut und ich fühle mich auch sehr wohl. Was meine weiteren Aufgaben hier in der Abteilung sind, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag von mir.

Bis zum nächsten Blog,
Euer Justin