Mittwoch, 28. März 2018

Die Halbzeit wäre geschafft!

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder an der Zeit, dass Ihr von mir hört. Paula und ich haben es endlich geschafft. So lange bereiteten wir uns auf den einen Tag vor und jetzt ist auch schon wieder alles vorbei. Die Zwischenprüfung liegt endlich hinter uns.  :-)


Seit Anfang Februar hab ich mich kontinuierlich auf die Prüfung vorbereitet. Von Zahlungsverkehr und Kontoführung bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Rechnungswesen musste einiges aufgefrischt werden. Sogar das Wochenende davor hieß es statt Feiern gehen noch einmal lernen, lernen und nochmals lernen. Dafür besorgte ich mir von Frau Appelt alte Zwischenprüfungssätze. So konnte ich mich auf die speziellen Fragetechniken vorbereiten und vor allem auch die Rechenaufgaben noch einmal üben. Wie ihr vielleicht schon in Paulas Beitrag lesen konntet, sind die Aufgaben sehr gemein gestellt. Es kommt manchmal nur auf ein Wort an, ob die Lösung die Richtige oder Falsche ist.

Am 28.02. war es dann soweit. Der Startschuss für die Zwischenprüfung fiel. Bereits 2 Stunden vor Beginn traf ich in Gera ein. Ich hab mir noch schnell etwas zum Frühstück besorgt und schlenderte durch die Stadt. Und auf einmal fiel mir auf, mein Taschenrechner ist nicht mit mir nach Gera gereist...Er lag noch zu Hause. :o So was kann auch nur mir passieren. Ich rief sofort Paula an, die auch zum Glück ran ging. Sie war noch zu Hause und brachte mir einen Rechner mit. Puh…Glück gehabt! :D


10:45 Uhr wurden wir dann alle in den Prüfungsraum im Rieger gebeten. Unsere Einladung wurde entgegengenommen und mit unserem Ausweis verglichen. Ich suchte meine Platznummer und da sah ich ihn schon…der Prüfungssatz lag bereits auf meinem Tisch. Jetzt stieg der Puls bei mir doch etwas an. 


Vor dem Startschuss gab es noch allgemeine Hinweise zur Prüfung und natürlich auch die berühmte Frage, die nie fehlen darf: "Fühlen Sie sich gesundheitlich in der Lage, die Prüfung durchzuführen?". Und dann ging es los. Die Bearbeitungszeit betrug 120 Minuten und ich fing sofort an Alles konzentriert Schritt für Schritt zu lösen. Schon nach wenigen Aufgaben war ich froh, dass ich die Zwischenprüfungen von unserer Ausbilderin Frau Appelt bekommen habe, denn schon wieder hatte ich Glück. Durch einen günstigen Zufall kam eine Rechenaufgabe mit denselben Worten und Zahlen in meiner Prüfung dran, wie es sie schon in einer älteren Zwischenprüfung gab. Somit konnte ich mir schon einmal ein paar Punkte sichern! :P

Da ich auch meine Uhr zu Hause vergaß, wusste ich nicht, wie viel Zeit mir noch für die restlichen Aufgaben blieb. Erst als ich bei Aufgabe 34 von 60 ankam, wurde die Zeit angesagt: „Sie haben jetzt noch 45 Minuten zum Bearbeiten der Prüfung.“ Und da begann mein Problem:
1. Die Rechnungswesenaufgaben, die viel Zeit beanspruchen, folgen erst noch. :o und 

2. ich litt unter Zeitdruck! 
Also beantwortete ich die Aufgaben schneller als die davor und siehe da…ich war sogar zehn Minuten eher fertig. Ich gab also meine Prüfung ab und durfte dann den frühzeitigen Feierabend genießen.

Fazit: Schlimmer geht immer! Bei der Abschlussprüfung muss ich auf jeden Fall an meinen Taschenrechner und an eine Uhr denken. :D Nun heißt es erst einmal warten…Warten auf die Ergebnisse. Mitte April sollte ich dann mehr wissen und werde euch natürlich darüber informieren. 


Also bis dahin. Ich wünsche euch eine schöne Zeit!
Euer Dominik ;)

Mittwoch, 21. März 2018

1 Lauch auf Reisen

Liebe Blogleser und Leserinnen,

am Sonntag war es endlich soweit. Cedric und ich machten uns auf den Weg nach Baunatal zu unserem ersten Seminar - Grundlagen einer erfolgreichen Beratung. In 5 Tagen lernten wir eine Menge an Theorie und Praxis. Dabei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. ;-)

Die Seminare, die wir in unserer Ausbildung besuchen, gliedern sich immer in drei Phasen: Vorbereitungsphase, Präsenzveranstaltung und die Nachbereitung. Wir mussten also schon vor unserer Schulung einige Aufgaben lösen. Dazu loggen wir uns in einem extra Portal ein und führen verschiedene Übungen durch. Dass wir die Vorbereitung noch absolvieren mussten, fiel uns beiden zum Glück noch zeitig genug ein. ;D

Wie gesagt starteten wir also am Sonntagnachmittag um vier mit dem Auto Richtung Baunatal. Da ich noch keinen Führerschein in der Hand halten darf, musste Cedric ans Steuer. Die 2,5 bis 3 Stunden Fahrt vergingen wie im Flug. Wir hörten ein bissel Musik und quatschten nebenbei.

Wir wussten nicht genau, ob wir es pünktlich zum Abendbrot schafften. Daher hielten wir gleich in Kassel und sahen zu, dass wir etwas zwischen die Zähne bekamen. 20.00 Uhr standen wir dann endlich auf dem Parkplatz am Hotel. Wir checkten schließlich ein und begutachteten erst einmal unsere Zimmer. Diese waren ordentlich, sauber und mit viel Platz ausgestattet. Für genügend Sitzmöglichkeiten war ebenso gesorgt, sodass man abends in einer gemütlichen Runde TV schauen oder auch zocken konnte. :D

Wir packten also unsere Koffer aus und verstauten unsere Sachen in den Schränken. Meine PlayStation ist natürlich auch den weiten Weg nach Baunatal angereist. Die durfte in keinem Fall fehlen. ;DD Cedric und ich ließen dann den Abend bzw. die Nacht mit Superbowl ausklingen.
Ab Montag hieß es dann 5 Tage von 07:15 Uhr bis 17:00 Uhr ranglotzen. Der vermittelte Stoff war sehr gut, verständlich und vor allem nahe an der Praxis in der Bank. Neben dem Aufbau und die 6 Phasen eines Beratungsgespräches, lernten wir auch das Verhalten am Telefon. Dazu muss ich sagen, für mich ist es ein Hass mit Kunden zu telefonieren. Ich stehe lieber direkt vorm Kunden. Aber nun hieß es die Angst ablegen und ran ans Telefon. Die ersten Übungen liefen noch etwas holprig, aber mit Erstaunen muss ich feststellen, dass es doch gar nicht so schlimm ist. Mal schauen, in der Bank werde ich hoffentlich künftig gelassener ans Telefonieren rangehen.

Unser Seminarleiter, Jens Freiwald, war auch sehr cool drauf. Mit seinen 29 Jahren, wie er sagt innerlich 20 Jahren, brachte er frischen Schwung in die Gruppe und lockerte die langen Theoriephasen immer mit einem Spruch oder einer Unterhaltung auf. Auch beim gemeinschaftlichen Training nach dem Seminar durfte Herr Freiwald nicht fehlen. Zwar betonte er immer, dass er sportlich ein Lauch sei, aber so schlimm war es gar nicht. ;-) Er erzählte uns übrigens immer, dass er keine Frau habe sondern nur fünf Topfpflanzen besitze, um die er sich rührend kümmert. Deshalb schenkten wir ihm am letzten Tag für seine Pflanzensammlung eine Orchidee und ein Lauch in einem Blumentopf (inklusive Samen für die eigene Lauchzucht). :D

Neben all dem Spaß haben wir auch sehr viel gelernt. Wir spielten verschiedene Beratungsgespräche und Telefongespräche und sollten uns an einem Nachmittag sogar selbst in der Stadt in einem beliebigen Laden beraten lassen.

Im Großen und Ganzen haben wir für unsere Videotrainings in der Bank und auch für unsere mündliche Prüfung tolle Tipps bekommen. Ich bin gespannt wie die anderen Seminare sind und wer weiß, vielleicht sehen wir Jens Freiwald bald schon wieder. ;-)

Liebe Grüße,
euer Brian

Mittwoch, 14. März 2018

Neuer Bereich – neues Glück

Hallo ihr Lieben,

nach etwas längerer Zeit schreibe ich nun den nächsten Blogbeitrag für euch! Seit Beginn meiner Ausbildung bin ich in der Abteilung Marktfolge Passiv tätig. Da ihr euch darunter sicher nicht viel vorstellen könnt, werde ich euch berichten, was ich dort so mache. :-)

Bis jetzt war ich im Bereich Kontoführung eingesetzt. Kaum am ersten Tag angekommen, wurde ich schon in die täglichen Aufgaben eingewiesen. Von Änderungen der Adressen, Telefonnummern oder auch E-Mails der Kunden, die ich im System korrigieren musste, bis hin zur Bearbeitung von E-Mails, war alles vertreten.

Gegen 10:30 Uhr erhalten wir von Frau Seidel einen Anruf, dass unsere Post abholbereit ist. Täglich erreichen uns unter anderem zahlreiche Anträge für Kontoeröffnungen, Schecks, Dispo- oder Kreditkartenanträge, Änderungen des Referenzkontos oder auch Online-Banking Vereinbarungen. Der Rest des Tages befasst sich dann mit dem Erledigen der Aufgaben, die durch die Post entstanden sind. Oft haben meine Kolleginnen und ich richtig Gas geben müssen, um 18 Uhr mit der Arbeit fertig zu sein – und das natürlich ohne schwerwiegende oder am besten ohne Fehler. Doch wie ihr wisst passieren Fehler schneller als man es sich wünscht und so erging es natürlich auch mir. Doch man sollte es positiver sehen als es scheint, denn daraus lernt man und macht es beim nächsten Mal besser… hoffentlich. :D

Gerade die Vielfältigkeit der Aufgaben hat mir besonders
in der Kontoführung gefallen. Jeden Tag war immer sehr viel zu tun. Dadurch verging natürlich die Zeit sehr schnell und die Arbeit hat auch noch Spaß gemacht. 

Nach vier Wochen Kontoführung bin ich jetzt im Kontoservice eingeteilt. Nachdem die Kontoeröffnungsanträge geprüft wurden, werden sie zum Eröffnen an den Kontoservice weitergegeben. Da ich erst eine Woche hier bin, habe ich noch nicht so viel gelernt und kann euch daher auch nicht allzu viel darüber berichten. 

Doch wenn ich eines weiß, dann, dass hier peinlich genau gearbeitet wird – wie unschwer an den perfekt beklebten und beschrifteten Ordnern zu erkennen ist. ;-)

Schon bald hört ihr wieder von mir und erfahrt genauer was der Bereich Kontoservice für Aufgaben mit sich bringt. Habt eine schöne Zeit und lasst es euch gut gehen!

Viele Liebe Grüße aus Eisenberg,
euer Cedric

Mittwoch, 7. März 2018

Grundbuch, Bürgschaft & Co.

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

wie schnell doch die Zeit vergeht….Mittlerweile haben wir schon wieder März und für mich startet bald das 4. Semester und das bedeutet natürlich auch, dass Zeit für´s Bergfest ist. Dann gibt´s bei uns ´ne große Sause. Wie sich das eben bei Studenten zur Halbzeit des Studiums gehört. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr...

Bevor wieder Hörsaal, Bücher schleppen und Co. auf dem Programm standen, fand für mich wieder ein Abteilungswechsel statt. Nach der Anlageberatung erwartete mich nun die Kreditabteilung. Hier kann ich bereits gelerntes von der BA praktisch umsetzen.

Wir starteten mit ganz verschiedenen Dingen. Da wäre zum Beispiel die Bearbeitung von Bankbürgschaften (Avale). Bei den sogenannten Avalen handelt es sich um Eventualverbindlichkeiten der Bank. Das bedeutet, dass die Bank eventuell an eine bestimmte Person oder Firma anstelle des eigentlichen Zahlungspflichtigen zahlt. Dies passiert immer dann, wenn dieser nicht zahlen kann. Die Bürgschaft dient für unsere Kunden auch als Sicherheit bei deren Geschäften. Wir bearbeiten dazu im Kreditservice sogenannte Einbuchungen und Ausbuchungen. Bei Ausbuchungen vermindert sich der Betrag der Bankbürgschaft oder wird ausgeglichen und steht dann auf null. Bei Einbuchungen kommen neue Beträge zur bestehenden Bankbürgschaft dazu, was wiederum heißt, dass die Bankbürgschaft höher wird. Für die Nutzung eines Avalkontos zahlt unser Kunde Zinsen.


Weiterhin bearbeite ich in der Kreditabteilung auch eingehende Kreditanträge von Privatpersonen und Klein- und mittelständischen Unternehmen.
Mit Beginn der Bearbeitung der Kreditanfragen erhalten unsere EthikBank-Antragsteller auch eine Eingangsbestätigung per Mail mit dem Hinweis, wie lange die Bearbeitungszeiten im Schnitt dauern. Danach müssen unterschiedliche Prüfungshandlungen, wie Überprüfung der angegebenen Daten, der Einkommensverhältnisse oder Untersuchung der Kontoführung, durchgeführt werden. Einzelne Prüfungshandlungen unterscheiden sich aber von Kreditart zu Kreditart, da auch jedes Produkt anders ist.  Im Anschluss an die Kreditprüfung, die durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen kann, schicken wir dann die Kreditverträge zur Unterzeichnung an unsere Kunden raus.

Es ist außerdem wichtig die verschiedenen Kredite nicht zu verwechseln, doch es kommt durchaus vor, dass Kunden den falschen Kreditantrag wählen, denn bestimmte Kredite gibt es beispielsweise (wie der ÖkoKredit der EthikBank) nur für Privatpersonen. Für Betriebsmittel- oder Geschäftskredite gibt es wiederum eigene Formulare. Naja bei SmartCredit, FAIRbraucherkredit, ÖkoKredit, ÖkoBauKredit usw. kann man schon mal den Überblick verlieren… ;).


Während der Bearbeitung von vielen Fällen in der Kreditabteilung heißt es zwischendurch auch immer wieder dicke und schwere Akten schleppen, denn die werden separat gelagert und umfassen häufig zahlreiche Dokumente und Formulare – wie das eben in Deutschland so üblich ist. Somit kommt also auch die sportliche Betätigung nicht zu kurz ;).


Wir Ihr seht, stehen damit im Kreditbereich wieder viele neue Aufgabenbereiche an :-). Und damit verabschiede ich mich von hier erstmal wieder und sage bis bald!


Eure Chantal