Dienstag, 23. Juli 2019

Mein Praktikum in der Volksbank

Hallo liebe Leser,

ich bin heute das erste Mal hier im Blog und möchte mich deswegen einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Clemens Zeise, ich bin 14 Jahre alt und besuche die Karl Christian Friedrich Krause Regelschule in Eisenberg. In meiner Freizeit laufe ich gerne mit meiner Labrador Hündin Elli und gehe nebenbei ins Fitnessstudio Elan und betreibe dort Kraftsport. Früher habe ich noch Klavier gespielt, allerdings fehlte mir die Zeit, deshalb habe ich aufgehört. Insgesamt habe ich 7 Jahre gespielt. Das erst einmal zu meiner Person. Aber warum schreibe ich heute hier im Blog?


Nun, zurzeit absolviere ich ein Praktikum bei der Volksbank Eisenberg. Im letzten Jahr durfte ich schon einmal in die Tätigkeiten eines Bankkaufmannes bei der Sparkasse schnuppern. Leider nur für einen Tag. Deshalb habe ich mich nun dazu entschieden nochmals ein Praktikum im Bankwesen zu machen, dass dieses Mal aber 2 Wochen andauern soll.


Meine erste Woche begann im Service. Dort habe ich viel Neues erfahren. Am meisten wurde ich mit den Überweisungen vertraut gemacht. Erst mal wurde mir gezeigt, wie eine Überweisung richtig auszufüllen ist, wo der Empfänger der Zahlung reingeschrieben wird und wo der Kontoinhaber. Es gibt noch viel mehr das man beachten muss, aber ich denke das kennt ihr schon von den anderen Azubis.


Nach dem Service Center durfte ich einen Tag ins Kreditwesen. Hier wurden mir erst einmal die Grundkenntnisse von Krediten erklärt. Es ist etwas schwierig, wenn man mit all den Sachen noch nie konfrontiert wurde. Natürlich weiß ich was ein Kredit ist. Aber da stecken ja so viele Gesetze und Richtlinien dahinter, die man sich gar nicht alle merken kann in dieser kurzen Zeit. Schließlich lernen die Azubis das ganze drei Jahre und nicht in einem Tag. :D


In meiner zweiten Woche dann besuchte ich das Marketing. Hier musste ich viel im Internet grade für die EthikBank recherchieren und Tabellen erstellen. Das ist noch einmal etwas ganz anderes im Vergleich zum Bankwesen. Hier sitzen die kreativen Köpf vom Haus.


Morgen muss ich noch in die Poststelle. Ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird. Ansonsten hat mir eigentlich der Service Bereich am meisten gefallen. Vor allem der Kundenkontakt. Es macht großen Spaß mit Kunden zu agieren. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, in der Volksbank eine Ausbildung zu machen. :) 


Vielleicht schreib ich ja in zwei Jahren hier schon fleißig mit meinen anderen Azubi-Kollegen im Blog. Wer weiß, was die Zeit noch bringt. Aber jetzt genieße ich erst einmal meine Sommerferien. :p


Bis dahin,

Clemens Zeise.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Wir haben´s geschafft

Hallo ihr Lieben,

zum letzten Mal schreiben wir heute hier im Blog. Paula und ich haben es geschafft. Drei aufregende und spannende Jahre liegen hinter uns. Nun sind wir endlich vollwertige Banker.

Für uns zwei Realschüler war der Anfang in der Volksbank Eisenberg sehr anstrengend. Es war eine große Umstellung von der Regelschule zur Ausbildung gewesen. In der Schule war alles sehr einfach. Man musste sich um nichts kümmern. Hausaufgaben? – Die hat man mal schnell vor dem Unterricht erledigt. Aber das fiel uns in der Ausbildung sehr schnell auf die Füße.

Jede Woche mussten wir ein Schwerpunktthema für unseren Ausbildungsnachweis finden und dazu einen kurzen Text schreiben. Einmal im Monat trafen wir uns zu den Lehrunterweisungen, nicht zu vergessen die Videotrainings einmal im Quartal. Für den Anfang war alles sehr viel. Wir mussten erst einmal eine Struktur rein bringen. Im 3. Lehrjahr sind diese Faktoren gar kein Problem mehr gewesen. Da ist es schon Routine.

Zur Vorbereitung auf unsere Prüfungen bekamen wir von Frau Appelt Prüfungssätze aus den vergangenen Jahren. Hier konnten wir noch einmal speziell schauen, wie die Fragestellungen sind und wie wir mit der Zeit zurecht kamen.

„Während der Prüfung habe ich alles um mich herum vergessen und mich genau auf die Aufgaben konzentriert. Leider lief der erste Tag nicht so gut, da mir meine Aufregung einen Strich durch die Rechnung machte. Ich war sehr nervös, blätterte viel hin und her und schrieb viel Stuss auf. Am zweiten Tag wusste ich bereits, was auf mich zukommen würde. Dadurch war ich nur halb so nervös und es lief um einiges besser. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall zeigen lassen.“, verrät Paula.

Wir beide bleiben weiterhin in der Bank, vorerst als Springer. Paula ist zurzeit in der Kasse, geht aber bald in die Datenkontrolle als Urlaubsvertretung. Und ich bin im Service als Springer eingeteilt. Wenn ihr also unsere Filialen besucht, ist es gar nicht mal so abwegig, dass ihr mich antrefft. 😉

Die Prüfungen sind nun geschafft und Paula und mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. In der Ausbildung haben uns viele Menschen begleitet und auch geholfen. Daher wollen wir noch einmal vielen Dank an alle sagen, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Vor allem auch besonderen Dank an unsere Familien und unsere Ausbilderin, Frau Appelt. Sie hatte es schon nicht leicht mit uns.
😉

Ein weiterer Meilenstein in unserem Leben ist geschafft und wir sind gespannt auf die vielen anderen die noch kommen. In diesem Sinne verabschieden wir uns aus dem Blog. 


Paula und Dominik.