Donnerstag, 28. März 2019

Die Geschäftsstellen rufen

Hallo ihr Lieben,

die letzten Wochen waren ganz schön anstrengend. Nicht nur, dass es nach zwei Wochen im Service-Center schon wieder auf Seminar ging, ab sofort werde ich auch auf den Geschäftsstellen eingearbeitet.

Ihr kennt das bestimmt schon von anderen Azubis hier in der Bank. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir im Service eingelernt werden, um dann später die Azubi-Geschäftsstellen alleine betreuen zu können. Und dieser Zeitpunkt ist bei mir jetzt gekommen. Der Plan ist ab April die Filialen an bestimmten Tagen allein zu übernehmen.

Insgesamt haben wir 4 Geschäftsstellen mit unterschiedlichen Beratungs- und Servicezeiten: Bürgel, Schkölen, Crossen und Bad Klosterlausnitz. Natürlich dürfen wir Azubis noch nicht beraten. Dafür sind dann Frau Kruthoff und Herr Rösel zuständig. Aber die Servicezeiten können wir ein Stück weit mit übernehmen. Zum Beispiel bin ich am Dienstagvormittag in Bad Klosterlausnitz und nachmittags in Crossen. Donnerstag stehen dann Bürgel und Schkölen auf dem Plan. 

Da kann man schon manchmal schnell durcheinander kommen. Erst letztens gab es eine Verwechslung beim Dominik. Statt in Bürgel anwesend zu sein war er in Crossen. Naja, so etwas kann schon mal passieren. ;-)

Sinn und Zweck der Azubi-Tage ist ja eigentlich, dass wir möglichst viele Erfahrungen sammeln und auch ein Stück weit selbstbewusster werden. Und vor allem kann man hier auch zeigen in wie weit man schon selbstständig arbeitet. Wenn wir trotzdem einmal nicht weiter wissen, können wir jederzeit in unserem Kundenzentrum anrufen.

Die letzten Wochen war ich sogar schon mit unseren Geschäftsstellenleitern unterwegs. Denn auch wenn es so ungefähr die gleichen Aufgaben wie im Service sind, wird trotzdem einiges anders gemacht. Und das sollte man lieber noch einmal durchsprechen. ;-)

Wenn ich dann im April wieder zurück aus der Berufsschule bin, muss ich mal sehen wie es weitergeht. Frau Prüfer gibt mir dann einen Einsatzplan für die nächste Zeit in der Praxis.

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen

Mittwoch, 20. März 2019

Es ist geschafft - Operation gut überstanden

Hallo liebe Azubiblogleser,

wie ihr sicherlich schon in der Überschrift erkennen könnt, geht es heute um ein etwas anderes Thema als meine Ausbildung oder die Arbeiten in der Bank. Leider hatte ich mir im Oktober einen Kreuzbandriss zugezogen, der nur operativ korrigiert werden konnte. Und diese OP war letzte Woche... :o

Es fing alles damit an, dass mich meine Mutter am Mittwoch nach Kirchberg (Nahe Zwickau) ins Heinrich-Braun-Klinikum fuhr. "Check-In" war gleich früh 8:30 Uhr. Als wir ankamen war ich noch nicht sonderlich aufgeregt, ich wusste, dass die OP nötig ist und damit hatte ich mich abgefunden. Nach der obligatorischen Einweisung mit Blutentnahme, Gespräch mit dem Anästhesisten und dem Oberarzt durfte ich dann mein Zimmer beziehen. In meinem Zimmer hatte ich noch einen Genossen, welcher auch ein Problem mit seinem Knie hat, allerdings hatte er seine OP schon hinter sich gebracht und war auch schon wieder relativ flott unterwegs. :D

Für mich hieß es dann eigentlich nur noch Abwarten und Tee trinken. An diesem Tag ist nicht wirklich viel passiert, im Grunde lag ich ab 11 Uhr nur in meinem Bett und habe irgendwie probiert die Zeit rumzuschlagen. Als es dann gegen 18 Uhr Abendessen gab, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich diese Mahlzeit genießen solle, da es für circa einen Tag das letzte ist was ich essen werden. :D Dies tat ich dann auch und rundete mein Mahl mit einem Apfeltee ab.

Donnerstag, Tag der OP. Als wir gegen 6:30 Uhr geweckt wurden hatte ich schon wirklich richtig richtig Hunger, aber da an meinem Bett ein Schild mit der Aufschrift "NÜCHTERN" hing, wurde mir leider nichts zu essen gegeben. Meine OP war auf um 12 angesetzt und je später es wurde, desto aufgeregter wurde ich. Gegen halb 10 kam eine Schwester in unser Zimmer und meinte zu mir, dass es jetzt gleich losgeht. Sie rasierte mir mein linkes Bein, gab mir mein OP-Kleidchen und eine Beruhigungstablette, die es in sich hatte. :D


Kurz bevor meine Reise in den OP-Saal begann, nahm ich die besagte Tablette. Am Anfang wurde ich wirklich nur entspannter aber mit der Zeit bekam ich Halluzinationen. Ich war wie in einer anderen Welt, ich nahm zwar alles noch wahr aber irgendwie auch nicht. Ich musste dann noch kurz warten und in diesen 5 Minuten habe ich vollkommen den Faden zur Realität verloren, es bewegten sich die Wände, es kamen Gesichter aus den Lampen und vieles mehr. Das war wirklich eine Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Als ich dann angestöpselt wurde, war mir klar, dass es keinen Weg zurück gibt. Das letzte an was ich mich erinnern kann ist, dass der Anästhesist meinte, ich soll nach vorne schauen, er setzte mir eine Maske auf und ab dem Moment ist alles schwarz gewesen.

Ich wachte dann einfach wieder auf und spürte mein linkes Bein nicht mehr. Ich tippte es an, kniff mich selber in den Oberschenkel, aber gespürt habe ich nichts. Insgesamt fühlte ich mich schlapp und hundemüde. Auf dem Weg in mein Zimmer wurde ich von einem der operierenden Ärzte begleitet, der mir dann auch versicherte, dass alles nach Plan lief und es keinerlei Komplikationen gab. In diesem Moment fiel mir ein Stein vom Herzen.

Zurück im Zimmer begrüßte mich mein Zimmernachbar freundlich und lockerte die Stimmung etwas auf. :D Sobald ich etwas zur Ruhe kam, schlief ich nochmal ein und wachte erst 2 Stunden später wieder auf. Ach ja und mein Hungergefühl war für den Moment zumindest weg. XD

Gegen 17 Uhr besuchte mich meine Mutter und meine Oma, die sich mindestens genauso sehr gefreut haben, dass alles reibungslos vonstattenging wie ich mich selber. Meine Mutter erlaubte sich den Spaß mich an der Fußsohle zu kitzeln, allerdings ohne Erfolg. Ich spürte nichts, also wirklich gar nichts. Dann war es endlich 18 Uhr und es gab etwas zu essen. Ich habe mich selten so über essen gefreut wie an diesem Tag :D. Der Tag neigte sich dem Ende und ich war komischerweise trotzdem extrem müde und wollte einfach nur schlafen. 


An den folgenden Tagen ist nichts spannendes passiert. Ich lag sehr viel rum, habe etwas gelesen, mein Knie gekühlt und hatte etwas Physiotherapie. Am Sonntag gegen 9:30 Uhr war es dann soweit. Ich wurde entlassen und durfte wieder nach Hause. Alles in Allem war der Krankenhausaufenthalt auf jeden Fall eine Erfahrung wert, allerdings hätte ich auch nichts dagegen, wenn ich ein Krankenhaus nicht nochmal als Patient von innen sehen muss. :D

Das wars auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch einen schönen Frühlingsanfang mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Bis dahin!
Euer Niclas 

Mittwoch, 13. März 2019

Prüfungsstress

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es sind nun schon wieder zahlreiche Wochen verstrichen und mein 5. Theoriesemester neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Für mich steht die nächste Praxisphase an. Es ist einfach Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Erst haben wir Studis uns alle nach einem halben Jahr Praxis wieder gesehen und nun liegen schon wieder etliche Vorlesungen hinter uns. 


Paula und Dominik sind ja bereits auf der Zielgeraden. Bei mir dauert es noch etwas länger als bei den beiden, da mein Studium ja mal im Oktober begonnen hat. Dass heißt, ein kleines Stück wartet dieses Jahr noch auf mich -  der Endspurt. Und der wird nochmal ordentlich anstrengend! Im Umkehrschluss bedeutet dass jetzt natürlich auch für mich, dass die nächste Prüfungsphase kurz vor der Tür steht und wieder Büffeln angesagt ist :(. Manche Prüfungen finden ja auch erst wieder später zu Beginn des letzten Semesters statt, aber jetzt sind es trotzdem Stapel an Skripten, die zu lernen sind. Aber mehrere hundert Seiten lange Skripte bin ich ja schon gewohnt ;)….Trotzdem ist es immer wieder eine Herausforderung sich in doch recht kurzer Zeit so viel merken zu müssen. 


Jetzt standen erstmal die Module Personalmanagement, was auch Organisation und Projektmanagement beinhaltete, sowie VWL, mittelständisches Firmenkundenmanagement und Englisch an. Es gab also wieder sehr viel Input zu den unterschiedlichsten Themen. Dabei haben wir auch viele Dozenten, die direkt aus der Praxis kommen, damit das Ganze nicht zu trocken ist und wir einen besseren und anschaulicheren Einblick bekommen können.


Wie jedes Semester haben wir einen komprimierten Prüfungszeitraum, in dem alle Prüfungen stattfinden. Somit liegen die Prüfungen natürlich auch sehr eng beieinander und man ist jedes Mal wieder froh, wenn diese Phase zum Abschluss eines Theorieblocks hinter einem liegt. Bei unseren Klausuren wird eine einzelne Prüfung auch häufig durch viele Teile von unterschiedlichen Dozenten, die zu dem jeweiligen Modul beigetragen haben, gestellt. Dann dauert es aber auch teils sehr lange, bis wir unsere Prüfungsergebnisse endlich erhalten, da die einzelnen Teile erst wieder zu unseren Dozenten geschickt werden müssen. Naja und der eine schafft es halt mal eher und dafür braucht ein Anderer aber länger.

Meine nächste Praxisphase, in der ich im Zentralen Vertrieb eingesetzt sein werde, wird eine recht kurze Praxiszeit, weil dann schon wieder zeitnah mein letztes Theoriesemester losgeht. Und dann wird es nochmal richtig stressig, aber es ist ebenso schön, das Ziel endlich vor Augen zu haben.
Ich bin natürlich auch gespannt, was auf mich im Marketing erwartet, denn in dieser Abteilung war ich ja noch gar nicht. Außerdem geht es zusammen mit Paula und Dominik noch auf zwei Seminare, in denen wir unser Wissen dann besser vertiefen können.


Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder, bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 6. März 2019

Es ging wieder nach Rendsburg

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich euch in meinem letzten Beitrag etwas über unseren
Neujahresempfang erzählte, geht es heute um unser Seminar in
Rendsburg. Da ich das eine Seminar durch mein verletzten Fuß nachholen musste, war ich schon mal in Rendsburg. Für Dominik allerdings war das alles neu. :-) Die Autofahrt bis da hoch ist wirklich anstrengend. Wir sind etwas über sechs Stunden gefahren… Vor der Fahrt kam noch die Frage auf wer von uns beiden fahren soll. Letztendlich ist Dominik gefahren, da er auch das größere Auto hat.

Aufgrund der langen Autofahrt sind wir am Sonntag schon angereist und hatten dann noch ein bisschen Zeit unseren Schulungsraum zu suchen, in dem das Seminar dann stattfinden sollte. So konnten wir früh die Zeit sparen und etwas länger schlafen. :) Wir sind noch ein bisschen draußen herumgelaufen und erkundeten die Anlage. Danach ging es dann auch schon aufs Zimmer.

Auch vor diesem Seminar gab es wieder einmal eine Vorbereitungszeit mit Studienbriefen, Lernvideos und Arbeitsaufträgen. Anhand der Inhalte können wir uns schon einmal auf das Seminar vorbereiten. Diesmal ging es um rund um das Thema Rechnungswesen. Da sollte man sich vorher noch mal alles genau anschauen, damit man dann nicht im Seminar sitzt und nicht weiß wovon der Seminarleiter redet. ;-)

Vieles haben wir schon in der Schule behandelt, das musste ich mir also nicht noch einmal so genau anschauen. Aber einiges war auch neu. Während ich Kapitel für Kapitel durcharbeitete bemerkte ich meine Stärken und Schwächen. In einigen Kapiteln konnte ich neue und wissenswerte Sachen mitnehmen. In anderen Kapiteln wiederum verstand ich nur Bahnhof. Deswegen waren meine Erwartungen an das Seminar sehr hoch.

Als es dann am Montag startete, stellten wir uns erstmal alle vor. Das Klima in unserer Seminargruppe war wirklich sehr angenehm und hat auch mega Spaß gemacht. Die ersten Themen die wir behandelten waren reine Wiederholung für mich. Wir sprachen davon, wie ein Buchungssatz aufgestellt wird und was es für
verschiedene Konten im Rechnungswesen gibt. Dies sind Grundlagen, die
wir im ersten Lehrjahr mit auf den Weg bekommen und die sich einfach nur eingebrannt haben. Aber als dann Themen wie zum Beispiel Loro- und Nostrokonto an der Reihe waren, wusste ich nicht mehr weiter. Aber dank diesem Seminar, kann ich mittlerweile nicht nur mit den Begriffen etwas anfangen, sondern mit
vielen anderen auch.

In der Woche konnten noch einmal viele, viele Fragen geklärt und auch Fragezeichen in meinem Kopf aufgelöst werden. Bei diesem Seminar gab es zwar keine Klausur. Dennoch haben wir eine Abschlussprüfung simuliert. Anhand dessen konnte noch einmal jeder sehen, auf welchem Wissensstand man sich befindet und was vom Seminar alles hängen geblieben war.

Das Seminar ist auch schon eine gute Prüfungsvorbereitung. Ich bin auch davon überzeugt, dass das Seminar einen großen Teil vom Lernen abnimmt. Natürlich muss ich danach immer noch was tun und darf nicht stehen bleiben.

Ich werde jetzt erst einmal eine Pause im Blogbeitrag einlegen und mich intensiv auf unsere Prüfung vorbereiten. Wenn ich euch also das nächste Mal schreibe, habe ich meine Prüfungen schon hinter mich gebracht und auch hoffentlich bestanden. ;-)

Wie dann alles ablief und Ergebnisse letztendlich ausgefallen sind, erfahrt ihr denn spätestens im Juni. :)

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Eure Paula.