Mittwoch, 25. Oktober 2017

Theorie und Praxis vereint – Tag der offenen Tür

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
ich hoffe ihr habt alle den Sommer genossen und hattet einen schönen Urlaub. Mittlerweile ist Herbst und ich bin bereits ins 3. Semester gestartet. Bei uns in der Bank hat schon am 1. August das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch in vielen anderen Berufen war am 1. September der Startschuss.

Du bist vielleicht gerade direkt auf dem Weg zu deinem Abitur oder hast es bereits hinter dir? Weißt noch nicht so ganz, wo dein Weg mal hingehen soll oder willst dich vielleicht neu orientieren? Du kommst in Verlegenheit bei dem Gedanken entweder eine Ausbildung, bei der du auch schon eigenes Geld verdienst, oder doch ein Studium zu starten?

Dabei ist es möglich gleichzeitig zu arbeiten, Geld zu verdienen und zu studieren. Wie das geht, hat die Staatliche Studienakademie in Glauchau/Sachsen, wo auch ich mein duales Studium absolviere, am 09.09.2017 zum „Tag der offenen Tür“ gezeigt. Hier gab’s geballte Infos rund ums duale Studium an der Berufsakademie Sachsen (zu der mehrere Staatliche Studienakademien gehören), bei dem sich mehrmonatige Praxisphasen mit theoretischen Abschnitten abwechseln. 

Ebenso bietet die Akademie in Glauchau den zu meinem Praxispartner zugehörigen Studiengang Bank an. In der Theorie werden dabei neben der Bankbetriebslehre auch allgemein wirtschaftsbezogene Kenntnisse vermittelt. So lernen wir hier alles in Sachen Volkswirtschaftlehre oder Marketing. In den anschließenden Praxisphasen wird dann die Theorie umgesetzt und man erhält einen Einblick in alle Abteilungen der Bank. Durch die Praxis bekommt man so einen Überblick ins spätere Arbeitsleben und kann herausfinden, welche Stärken und Schwächen man hat. 

Neben dem Studiengang Bank stellten sich zum Tag der offenen Tür noch die 9 anderen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, die die Akademie anbietet, vor. Darunter fallen beispielsweise die Studiengänge Automobilmanagement, Bauingenieurwesen oder auch mittelständische Wirtschaft. Und klar gab’s die Möglichkeit mit vielen Vertretern von Unternehmen aus der Praxis zu sprechen, um genaue Infos zu erhalten. Campuserkundungen und Rundgänge vorbei am Wohnheim, Laborgebäude oder der Bibliothek gab’s oben drauf und verhungern sollte auch keiner. Es wurde gegrillt und Mensa und Studentenclub waren auch geöffnet. 

Und wer noch mit seinen Bewerbungen unsicher ist, der konnte zum Tag der offenen Tür am Bewerbertraining teilnehmen, bei dem auch die Bewerbungsmappen durchgecheckt wurden.

Es gab also viel zu entdecken und ich habe meine Entscheidung für das duale Studium keinesfalls bereut, da es die Möglichkeit bietet die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Wer interessiert ist, hat die Möglichkeit, sich am nächsten Tag der offenen Tür, voraussichtlich im März nächsten Jahres, zu informieren ;).

Bis bald
Eure Chantal

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Chaos vorprogrammiert

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit. Ich erzähle euch etwas aus meinem Alltag in der Bank. In letzter Zeit war es etwas stressig. Viele hatten Urlaub und gleichzeitig sind andere Kollegen an einer Sommergrippe erkrankt und fielen auch auf Arbeit aus. Sicherlich fragt Ihr euch jetzt, was das mit mir zu tun hat. Ihr müsst nicht lange warten, denn ihr werdet es jetzt erfahren.

Dadurch, dass es in letzter Zeit so kam, wie es kam, durfte ich die Datenkontrolle alleine übernehmen. Über diese Abteilung habe ich euch in einem früheren Blogbeitrag bereits etwas erzählt. Als ich dies hörte, machten sich zwei Gefühle in mir breit. Einerseits Angst, da ich nicht wusste ob ich die Situation souverän meistern kann und auf der anderen Seite Freude, da es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Seit ich zuletzt in der Datenkontrolle war, hatten sich ein paar Abläufe geändert. Diese waren trotzdem zu meistern. Anfangs war es schwer sich wieder in die Arbeit einzufinden, vor allem in die morgendlichen Aufgaben. Wie jeden Vormittag mussten die Auszüge gedruckt und natürlich auch auf unsere Abteilungen verteilt werden. Jedoch machte die Auszugsschneidemaschine mir einen Strich durch die Rechnung. Als sie die Auszüge schnitt, fehlte bei jedem einzelnen irgendetwas… das hieß, alles noch einmal drucken! Beim zweiten Mal ging dann zum Glück alles gut.

Den ersten Schreck überwunden ging es dann weiter mit dem schönen Auslandsgeschäft. Zum Glück fiel in der Zeit als ich da war nichts an, womit für mich hätten Probleme auftreten können. Es waren nur die täglichen Import und Export Dateien zu bearbeiten, was ein Klacks ist, wenn man gute Muster hat. In solchen Momenten macht es sich bezahlt alles haargenau aufzuschreiben, wenn man in den Abteilungen eingearbeitet wird.

Jetzt, wo ich die Datenkontrolle des Öfteren übernommen habe, fällt mir die Arbeit wieder leichter. Der Ablauf geht schnell und die Auszugsschneidemaschine macht mir auch keinen Strich mehr durch die Rechnung. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Arbeit einem liegt und man den Ablauf hinbekommt.
In Zukunft würde ich die Datenkontrolle auch weiterhin im Vertretungsfalle übernehmen. Mal sehen was die Zukunft bringt und wie alles weiter läuft. Von mir werdet ihr auf jeden Fall wieder hören.

Bis demnächst,
Eure Paula