Mittwoch, 18. Dezember 2019

Eine Weihnachtsreise

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder ein bisschen her, als wir nach Seitenroda auf die Leuchtenburg gefahren sind. Anlass war die Weihnachtsfeier der Volksbank Eisenberg.

Dieses Mal war unser Marketing-Team der Organisator und ich muss sagen, die haben die Messlatte mal wieder ganz schon hoch gelegt. :D Vom Busbahnhof in Eisenberg ging es halb 3 mit dem Bus los. Neben ausreichend Getränken im Bus gab es dann noch ein belegtes Brötchen für jeden.

Am Parkplatz der Leuchtenburg angekommen, mussten wir dann noch einen kleinen Fußmarsch einlegen. Immerhin ist die „Königin des Saaletals“ 400m über dem Tal gelegen und der Weg ist so steil und gewunden, dass es für jedes Fahrzeug schwierig wäre hochzukommen. Vor allem wenn sich ca. 40 Bankmitarbeiter zu Fuß hoch kämpfen. Aber unsere Anstrengungen wurden mit einem beeindruckenden Ausblick über die Täler belohnt.

Oben angekommen haben wir zuerst einmal den Souvenirshop bewundert, ein eher futuristisches Gebäude, vor allem verglichen mit dem Schloss. Nach einer kleinen Verschnaufpause nach dem steilen Berg, wurden dann unsere Eintrittskarten ausgeteilt. Wir hatten dann ungefähr 1,5 Stunden Zeit, uns das Schloss und die dazugehörigen Anlagen selbst anzuschauen. Besonders die Porzellanausstellung war sehr schön und ward ihr schon mal auf dem Steg der Wünsche. In Kabinen (mich erinnerte das an Wahlkabinen) konnte man einen Teller mit seinen Wünschen beschreiben. Danach ging man raus, auf den Steg der Wünsche, und ließ den Teller hinunter fallen.

Ungefähr halb 5 bekamen wir eine Führung durch die Außenanlagen. Zuerst dachte ich, dass wird wieder so eine langweilige Führung, wo man fast einschläft und kaum vorwärtskommt, man kennt es. Aber nein: die Führung ging nur etwas mehr als eine halbe Stunde. Zum Schluss sind wir alle noch den Burgfried hochgeklettert. Oben von der Plattform aus konnte man wunderbar bis nach Jena schauen, wo an diesem Abend einige Laser wegen der Nacht der Wissenschaften die Stadt hell erleuchtet haben.

Nach der Führung gab es für jeden einen Glühwein und dann ging es auch schon in den Rittersaal zum Abendessen: ein unglaublich leckeres 4-Gänge-Menü, bei dem mein Favorit eindeutig die Kürbissuppe war.
Aber bevor wir überhaupt richtig anfangen konnten, kamen Don Quichote und sein treuer (und etwas genervter) Knappe Sancho Panza herein, die sich mitten in einem Streit über die Eignung von Windrädern als Gegner befanden. Bevor sie sich losreisen konnten, mussten sie allerdings noch einige Unterhaltungen und Tänze bestehen, denn auch Dulcinea del Toboso war nicht weit. Aber auch danach war für musikalische Unterhaltung gesorgt: eine kleine Gruppe von vier Personen hat für mächtig Stimmung draußen gesorgt.

Dann war es aber auch schon wieder Zeit für den Heimweg. Wobei…was heißt hier „schon“? Einige konnten sich von der Leuchtenburg gar nicht losreißen. Wir traten dann gegen 12 Uhr die Heimreise an. Die Stimmung war wirklich sehr ausgelassen. Alles in allem war es eine tolle Weihnachtsfeier. 


Ich wünsche euch schöne Weihnachten,
Carmen

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Vom Postweg zur Kontoeröffnung

Liebe Leser, 

Weihnachten und damit auch das Ende des Jahres steht vor der Tür. Vier Monate meiner Ausbildung sind auch schon wieder geschafft. Einen Monat in der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG und den anderen hier in der Bank. Das lass ich jetzt mal offen, was mir besser gefallen hat. ;-)

Für mich stand jetzt auch mein erster Abteilungswechsel an. Ich war 4 Wochen in unserer Poststelle, die auch gleichzeitig als Empfang unserer Kunden dient. Jeden Tag bekamen wir ca. 9 Uhr die ganze Post der Volksbank und EthikBank. Dann hieß es erst einmal die Briefe nach Größe zu sortieren und dann jeden einzelnen der richtigen Abteilung zuzuordnen. Am Anfang sehr schwierig, wenn man sich mit dem Ablauf hier in der Bank noch gar nicht auskennt. Aber in den ganzen vier Wochen habe ich einen guten Überblick bekommen. Was sehr hilfreich ist, denn dadurch habe ich schon ein paar Informationen über meine kommenden Abteilungen erfahren.

Wie gesagt stand jetzt der Abteilungswechsel an und für mich geht es jetzt in die Marktfolge Passiv. Sicherlich wird euch das nichts sagen, das war bei mir am Anfang auch so. Man kann zu der Abteilung auch kurz um Kontoservice und Kontoführung sagen. Hier werden Konten eröffnet, Schecks eingereicht, Kreditkarten und Dispositionskredit eingerichtet und noch vieles mehr. Das muss erst mal jemand wissen. :D

Gleich in meiner ersten Woche habe ich mir so viel aufgeschrieben, dass ich gleich einen neuen Schreibblock brauchte. Eigentlich wie in jeder Abteilung. Wir schreiben uns die Arbeitsabläufe mit und versuchen uns dann anhand unserer Aufzeichnungen an den Aufgaben. Natürlich vorerst unter Beobachtung. Ich schrieb so viele Informationen zu den verschiedensten Themen auf und am Abend schrieb ich die Seiten meist noch mal. Dann aber in Schön, um sie danach in einen Ordner zu heften. :D

In der ersten Woche habe ich mich intensiv mit Kontoeröffnungen auseinandergesetzt, um dann gegen Ende der Woche auch eins eröffnen zu dürfen. Auch wenn ich noch nicht alles richtig und viele Fragen hatte, gelang mir am Ende meine erste selbstständige Kontoeröffnung. Im Laufe der kommenden Wochen wurde ich auch immer sicherer und selbstständiger und ich konnte immer mehr Aufgaben erledigen. Wobei ich sagen muss, es gab ein paar Startschwierigkeiten. Ich hatte für meinen Zugang noch nicht alle Kompetenzen, um reibungslos arbeiten zu können. Daher war in den ersten Tagen erst mal abwarten angesagt. Ich hab dann bei den Kollegen über die Schulter geschaut und bei ihren Aufgaben mit geholfen.

Im groben kann ich nur sagen, ich hab schon wieder so viel in wenigen Wochen gelernt und ich kann eine Verbesserung meiner Leistung immer mehr erkennen. Natürlich passieren mal noch Fehler. Wir sind alle nur Menschen. Aber dafür wird mir nicht der Kopf abgerissen. Fehler macht man, damit man daraus lernt.

Sicherlich werde ich in der nächsten Zeit noch sehr viel mehr lernen.
Aber bis dahin, wünsche ich euch eine schöne Zeit.
Jenny-Sophie

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Kennt ihr eigentlich schon die EthikBank?


Hey,

nach wie vor bin ich im Zentralen Vertrieb eingesetzt. Ein sehr schöner Arbeitsplatz für kreative Köpfe, wie ich finde. Ich hab mir gedacht, schon im Kundenzentrum hatte ich nicht nur mit der Volksbank das Vergnügen, sondern auch mit der Tochterbank der EthikBank. Ich denke mal, dass einige von euch von der EthikBank noch nichts gehört haben. Deswegen möchte ich euch ein paar Einblicke geben. :-) 

Tagtäglich werde ich im Marketing, und auch schon im Kundenzentrum, mit der EthikBank konfrontiert. Sie wurde 2002 aus Überzeugung gegründet und wächst bis heute ständig an Bekanntheit und auch Beliebtheit. Die EthikBank ist anders als die Volksbank eine Onlinebank. Das bedeutet, es gibt keine Filialen, sondern unsere Kunden führen all ihre Bankgeschäfte über das Onlinebanking aus. Natürlich gibt es trotzdem Ansprechpartner übers Telefon. Dabei ist es auch völlig egal, ob sie bei der Kontoeröffnung oder einer Onlineüberweisung Hilfe benötigen. Durch unser Kundenzentrum, die ebenso wie Servicemitarbeiter am Bankschalter von Montag bis Freitag zu erreichen sind, können wir unsere Kunden die Garantie geben, dass sie innerhalb eines Bankarbeitstages eine Rückmeldung zu ihrem Anliegen erhalten.

Das besondere an der EthikBank sagt vielleicht auch schon ein Stück weit der Name. Sie ist nämlich eine ethisch-ökologische Direktbank. Der Unterschied zu anderen Banken, ist der Umgang mit dem Geld ihrer Kunden. Sowohl die Volksbank als auch die EthikBank haben die gleichen Prinzipien. Sie investieren das Geld ihrer Kunden auf Grundlage ethisch-ökologischer Anlagekriterien. Beispielsweise in Unternehmen des Natur-Aktien-Index (NAI) oder des Global Challenges Index (GCI), in Engagement gegen den Klimawandel und Vorsorgemaßnahmen, um Korruption und Bestechung zu verhindern und noch vieles mehr.

Das Äquivalent dazu sind die Negativkriterien. Die zeigen auf, in was die EthikBank auf keinen Fall investiert. Beispielsweise Herstellung von Militärwaffen, Kohleförderung und Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Kinderarbeit, Glücksspiel usw.

Es gibt aber noch etwas Besonderes zu erwähnen. Die EthikBank unterstützt nämlich drei Projekte, ihre sogenannten Förderprojekte.
Zum Einen haben wir da unser Ethikprojekt. Projektpartner ist in diesem Fall der Verein hamromaya Nepal e. V. Hierbei geht es um die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal in den Schwerpunkten Bildung und Jugendhilfe. Zum Anderen gibt es da noch das Frauenprojekt. Unser Projektpartner Afghanistan Schulen e. V.  fördert vor allem den Bau von Schulen und Frauenzentren für Mädchen und Frauen. Und das dritte Projekt ist das Umweltprojekt der EthikBank mit unserem Projektpartner ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie. Dieses Projekt setzt sich für eine starke konzernkritische „Stiftung von unten“ für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung ein.

Wie ihr vielleicht merkt, sind die Projekte nicht regional, sondern national. Denn auch die EthikBank ist keine regionale Bank. Sie legt Wert darauf, auch über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aber nicht nur die Projekte der EthikBank sind vielfältig, auch ihre Kunden mit jeweiligen Projekten. Beispielsweise Sophie Müller mit ihren Tiny-Gästehaus oder Christoph und Jonas, die sich über die letzten Jahre eine BIO-Lederwerkstatt aufgebaut haben. Während meiner Zeit im Zentralen Vertrieb, durfte ich ein Porträt zu THANN-Leder bzw. über Jonas und Christophs BIO-Leder schreiben und war immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Kunden unsere Bank und vor allem ihre Ideen und Projekte sind. In ihrem Fall haben sie sich gleich mehrere Partner ins Boot holen müssen, damit ihr BIO-Leder auch wirklich Bio, wie die beiden es verstehen, ist.

So, ich hoffe, ihr habt jetzt erstmal einen groben Überblick über die EthikBank erhalten können. Wenn ihr mehr über sie und ihre Kunden erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf der Internetseite der EthikBank vorbei oder im Blog der EthikBank.

Liebe Grüße
Viktoria.