Mittwoch, 24. März 2021

Jetzt im Kundenzentrum

Hallo Ihr Lieben, 😀
 
ich hoffe, ihr seid alle gesund und konntet die ersten Lockerungen genießen. Ich z.B. war froh, dass die Friseurläden wieder aufgemacht haben - deswegen war ich auch einer der ersten bei meinem Friseur. 😉
 
Auch in der Bank hat sich bei mir etwas geändert. Ich habe meine Zeit in der Marktfolge Passiv beendet und bin jetzt,  wie ihr aus der Überschrift seht, ins Kundenzentrum gewechselt.  
Aber erstmal noch kurz zu meinen letzten Wochen in der Marktfolge Passiv. In den zwei Wochen war ich im Kontoservice tätig. Im Kontoservice werden die Konten eröffnet und dort kümmern sich die Kollegen auch um den Kartenservice. Ich selbst habe mich in meiner Zeit im Kontoservice nur um die Kontoeröffnungen gekümmert - von normalen Girokonten bis zu Gemeinschaftskonten und hin zu Zinskonten von Voll- und Minderjährigen.

Ich bin jetzt seit ein paar Wochen schon im Kundenzentrum. Das Kundenzentrum ist die 1. Anlaufstelle des Kunden, wenn er Fragen hat. Das heißt, die Kunden rufen uns an oder schreiben uns eine E-Mail und wir geben Ihnen dann eine Antwort auf Ihre Fragen oder wir helfen Ihnen beim Lösen ihrer Probleme. Im Kundenzentrum sind meine täglichen Aufgaben das Abhören der Mailbox und das Beantworten von Kunden E-Mails. Außerdem lerne ich hier sehr viel Neues, da die Fragen der Kunden weit gefächert sein können und wir ihnen auf alle Fragen eine Antwort geben.

Bei der Berufsschule hat sich leider noch nicht so viel geändert. Ich hatte bis jetzt immer HomeSchooling, aber wenn ich das nächste Mal Berufsschule habe, sollen wir ein paar Tage Unterricht in der Schule erhalten und die anderen Tage von zu Hause aus. Aber das erzähle ich euch dann in meinem nächsten Blog.
Das war es erstmal wieder von mir. Ich hoffe, ihr bleibt alle gesund.
 
Bis zum nächsten Mal 😉
Euer Justin

Mittwoch, 10. März 2021

Zahlen, Zahlen, Zahlen…

Die Zwischenprüfung habe ich nun seit einiger Zeit hinter mir. Der erste Punkt Richtung „IHK zertifizierte Bankkauffrau“ ist somit getan. Leider erhalten wir die Ergebnisse erst Ende April und ich bin wirklich gespannt. Denn von diesem Ergebnis mache ich abhängig, ob ich den Antrag an die IHK stelle, meine Ausbildung bereits Anfang und nicht erst Mitte 2022 zu beenden. 

Als ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe, war ich bereits nicht mehr in der EBL (Elektronische Bankdienstleistung), sondern wurde bereits in der Kreditabteilung eingearbeitet. Dort begann meine Ausbildung mit den Verbraucherkrediten. Ein, wie ich finde, wirklich spannendes Feld, welches mir viel Freude bereitet. Denn auch, wenn es sich um standardisierte Kredite handelt, so kriegt man trotzdem immer wieder Anträge von sehr verschiedenen Kunden, an welche man den Standard in gewissermaßen anpasst oder abändert. Zum Beispiel, ob es sich um einen Kreditnehmer handelt oder um zwei. Bei Letzteren hat man in der Regel auch mindestens das Doppelte an Umfang, insbesondere in Hinblick auf die Zahlen. Da braucht man nach den ersten Verträgen erstmal eine Weile, ehe alles verarbeitet ist. Aber auch hier gilt, einfach alles mitschreiben. So, kann man recht schnell selbstständig arbeiten und dabei festigt sich das Wissen sowieso am besten.

Denn auch wenn es mit etwas Übung immer schneller von den Fingern geht, so hat man doch immer wieder Anträge, durch welche man erst mal einige Stunden vor dem Rechner mit der Recherche verbringt. Zum Beispiel hatte ich einen Kunden, welcher in der Schweiz gearbeitet hat und somit natürlich auch in Schweizer Franken bezahlt wurde. Damit wir einen Überblick über die Kursentwicklung (Schweizer Franken in Euro) bekommen konnten, habe ich also erstmal die Kurse der letzten 20 Jahre gesichtet und umgerechnet. Und das ganze natürlich noch in der Kreditakte so dargestellt, dass beispielsweise auch ein Prüfer meine Rechnung nachvollziehen könnte. Also auch hier Zahlen, Zahlen, Zahlen und wohl genau das, was sich viele unter einem Bankkaufmann vorstellen.

Aber wieso nehmen wir das überhaupt so genau und das schon bei den „kleinen“ Verbraucherkrediten, welche „nur“ eine Kreditsumme von 5.000-50.000 EUR haben? Ganz einfach. Wir möchten einfach nicht nur uns als Bank vor einen Kreditausfall, sollte der Kreditnehmer notleidend werden, sondern auch unsere Kunden vor einer wirtschaftlichen Misslage schützen.

Neben den Verbraucherkrediten werde ich jetzt auch Stück für Stück in die Aufgaben der Marktfolge Aktiv angelernt. Diese funktioniert ähnlich wie die Marktfolge aktiv, von welcher ja bereits das 1. Lehrjahr berichtet hat, nur für unser aktives Kundengeschäft, also für alles rund unser Kreditgeschäft. Dabei geht um zum Beispiel um die Überprüfung zur Erhöhung von Lastschriftlimiten. Also das Limit, in welcher Höhe unsere Firmenkunden, Lastschriften von Ihren Kunden innerhalb von 40 Tagen einziehen dürfen. Durch eine Lastschrift wird beispielsweise i.d.R. auch eure Handyrechnung abgebucht. Dieser könnt ihr im Übrigen immer innerhalb von 8 Wochen widersprechen und somit geht der abgebuchte Geldbetrag wieder vom Konto des Firmenkunden auf eurem Konto zurück bzw. an den ursprünglichen Zahlungspflichtigen. Und dadurch kann es natürlich passieren, dass das Konto des Firmenkunden ins Soll, also ins Minus, rutscht. Dieses Risiko tragen am Ende wir als Bank des Zahlungsempfänger, also des Firmenkunden. Und damit wir dieses Risiko einschätzen können, führen wir vor einer Erhöhung dieses Limits eine Überprüfung durch. Auch Betriebsmittelkredite, also die Dispositionskredite für unsere Firmenkunden, prüfe ich mittlerweile. Auch hier geht es darum, ob der Kunde in der Lage sein wird, eine
mögliche Überziehung des Kontos wieder auszugleichen.

Also bis zum nächsten Mal!

Viktoria 

Mittwoch, 3. März 2021

Jetzt ist es ernst!

Hallo Ihr Lieben, 

zuerst wünsche ich euch einen nachträglichen guten Start in den Tag. Ich hoffe, Ihr hattet bis jetzt eine gute Woche und schon viel Spaß bei dem schönen Wetter der vergangenen Tage.

Meine Überschrift lässt viel Raum für Spekulation übrig, aber bevor ich mit der Tür ins Haus falle, erstmal alles von Anfang an. In meinem letzten Beitrag habe ich euch von der Vorbereitung auf meine Zwischenprüfung erzählt, und wie ich dabei vorgegangen bin. So… und genau das habe ich seit über einem Monat gemacht. Ich habe mir jeden Tag Lernvideos angeschaut und dabei auch Lernkarteikarten genutzt. Also wenn Ihr die Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann machen möchtet, kann ich euch die auf jeden Fall empfehlen. Die Hilfen und Infos zu den Prüfungen findet man unter Bankazubis.de. Ich habe viele Wochenenden und Nächte mit Lernen verbracht und mir das Datum der Prüfung – den 24. Februar - dick und fett in meinem Kalender eingetragen. Das Datum rückte immer näher und ich wurde immer aufgeregter. In den letzten Tagen vor der Prüfung habe ich auch meine Unterlagen mit auf die Arbeit genommen und nebenbei immer etwas gelernt.

Und dann am war es so weit. Ich habe echt gehofft, die Nacht vor der Zwischenprüfung ruhig zu schlafen. Aber es gehen einem immer dieselben Gedanken durch den Kopf: Hat man genug gelernt? Waren die Vorbereitungen ausreichend? Wie sind die Fragen aufgebaut? Und was ist, wenn ich meine gewünschte Punktzahl nicht erreiche?

Aber jetzt werde ich Euch nicht weiter mit meiner Prüfungsangst, die ich hatte, langweilen - wir hören uns beim nächsten Mal wieder und dann erzähle ich Euch, wie die Zwischenprüfung verlief und wie ich mich dabei geschlagen habe.

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche. Und immer schön ordentlich bleiben.

Liebe Grüße sendet euch eure Jenny 😊