Mittwoch, 31. Januar 2018

Wir haben es satt!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

heute bin ich mal wieder mit Bloggen an der Reihe und es gibt auch einiges zu erzählen. Wir waren nämlich in unserer Hauptstadt und haben uns auf der „Wir haben es satt“ - Demo für eine Agrarwende stark gemacht. Aber von vorne… :-)


Da wir Azubis nicht nur eine Ausbildung in der Volksbank Eisenberg genießen, sondern auch noch in der Tochterbank EthikBank, haben auch die Auszubildenden im ersten und zweiten Lehrjahr die Aktion in Berlin zur Grünen Woche unterstützt. Thema der „Wir haben es satt“ - Demo: Bauernhöfe statt Agrarindustrie und gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid.


Am Samstagmorgen trafen wir uns 6:45 Uhr vor der EthikBank, um uns dort auf die Reise nach Berlin vorzubereiten. Jap, ihr habt richtig gelesen…dreiviertel sieben…an einem Samstag. :D Aber dafür dürfen wir einen Ausgleichstag nehmen. ;-) Insgesamt waren wir 13 Personen und jeder musste erst einmal kräftig anpacken. Unser ganzer Flur in der Bank stand nämlich voller Pakete mit Flyern, Bannern und EthikBank-Stoffbeuteln. Nicht zu vergessen unsere Demoschilder. Diese mussten alle erst einmal in unseren gemieteten Bus verstaut werden. Allerdings gab es dann ein kleines Problem: die Demo-Schilder waren zu groß. Frau Langheinrich, die Organisatorin der Reise, wollte schon in unser Lager gehen und nach einer Säge suchen. Aber letztendlich haben wir es hinbekommen. Wie sagt man so schön…was nicht passt, wird passend gemacht. :-)


Nachdem wir dann mit kleinen Turbulenzen den Bus vollständig beladen hatten, konnte es auch schon los gehen. 7.15 Uhr startete der gemietete Kleinbus von Eisenberg nach Berlin. Die Fahrt war recht eintönig. Ich hab die meiste Zeit übers Handy Musik gehört und versucht noch ein wenig Schlaf nachzuholen. 

Nach einer Fahrtzeit von ungefähr zweieinhalb Stunden waren wir endlich am Hauptbahnhof in Berlin angekommen. Als ich aus dem Bus ausstieg, wusste ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte. Überall kostümierte Menschen mit riesigen Luftballons oder Demo-Schildern oder gar lustigen Mützen in Form eines Kükens. Frau Langheinrich stattete uns mit unseren Schildern aus und holte mich aus dem Staunen zurück. Wir folgten schließlich der Menschenmenge zum Demozug. Hinter dem Hauptbahnhof sammelten sich schon die Demonstranten. Eine Bühne war auch aufgebaut und Gäste sagten bereits ein paar Worte zum Anlass. Nebenan fuhren mega viele Traktoren, jeder Art, zur geplanten Traktordemo vor. 


Nach ca. einer dreiviertel Stunde Wartezeit und schon gefühlt gefrorenen Füßen, fing die Menge langsam an sich fortzubewegen. Unterwegs zum Wirtschaftsministerium, konnte man sehr viele Fotografen bei ihrer Arbeit sehen, mehrere Autos, die einen Sprecher mit sich führten und was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ein Team mit „Drummern“ … Die haben auf jedenfall für eine gute Stimmung auf der Demo gesorgt. 

Nachdem wir gute 2,5 Stunden mit dem Demozug unterwegs waren, kamen wir endlich am Brandenburger Tor an, wo die Abschlusskundgebung stattfand! Hier betreuten Sarah Holz, Christine Eckhoff und Annett Langheinrich unseren EthikBank-Informationsstand, welcher ständig stark besucht war :P. Denn schließlich findet man selten eine Bank, die sich für ethisch-ökologische Grundsätze einsetzt! Somit war das Interesse sehr hoch. 


15:30 Uhr war dann für mich und Paula vorzeitig Schluss, da wir beide noch in Berlin geblieben sind. Sie ist mit ihrem Freund noch bis Sonntag in unserer Hauptstadt geblieben und ich war noch auf einem E-Sport Turnier. Leider musste Brian auf den Bus warten, der wieder zurück nach Eisenberg mit den anderen fuhr. Beide Veranstaltungen (Demo + E-Sport Turnier) waren ein extrem interessantes Erlebnis, welches ich auch noch ein zweites Mal gerne erleben würde! 


So meine Lieben, das war’s zu meiner mal anderen Wochenendplanung! Jetzt werden meine Wochenenden wohl mit einem dicken Ordner in der Hand verbracht, denn bald steht unsere Zwischenprüfung bevor. 


Also bis bald,
euer Dominik

Mittwoch, 24. Januar 2018

Neujahrsempfang diesmal mit Stargast

Liebe Blogleser und Leserinnen,

am 10.01.2018 fand mal wieder unser traditioneller Neujahrsempfang in der Stadthalle in Eisenberg statt. Diesmal natürlich größer aufgezogen, da wir 2018 unseren 150sten Geburtstag feiern. Also durfte ein besonderer Überraschungsgast nicht fehlen. Aber dazu später mehr. ;-)


Die Einladungen wurden bereits im Dezember 2017 von mir und Frau Seidel eingetütet und versendet, da ich mich zu der Zeit noch in der Abteilung Empfang und Post befand. Per Rücksendung antworteten unsere Kunden, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen und wie viele Personen mit ihnen mitkommen. 


Am 10.01. war es dann endlich soweit. Alle Mitarbeiter fanden sich 17:30 Uhr in der Stadthalle ein. Es wurde noch einmal eine kurze Einweisung gegeben und dann ging es auch sofort los. 18:00 Uhr kamen die ersten Gäste und wir Azubis bewaffneten uns mit Tabletts auf denen Sekt und Orangensaft standen und verteilten diese. Natürlich gab es auch wieder einen Moment der Schwäche. Dominik ließ im Laufe des Abends sein Tablett, mit den daraufstehenden Gläsern, fallen. Alles war nass und voller Scherben. Peinlich berührt hat er alles schnell aufgewischt. :D


Nebenbei wurden wir von sanfter Musik begleitet. Im Foyer spielte nämlich Matthias Pilz mit seinem Saxophon und zusätzlich traf ich auch noch ein paar bekannte Gesichter. Dann war es endlich soweit…18:30 Uhr öffneten wir endlich die Tore zur großen Bühne. *-* Einige Gäste sicherten sich sofort die besten Plätze. Andere holten sich erst mal ein Getränk an der Bar oder warteten noch an den Stehtischen. Jeannette Zeuner, Leiterin unserer Marketing-Abteilung, eröffnete das Programm und kündigte die anschließende Rede von Katrin Spindler, unserem Vorstand, an. 


Im Anschluss trat unser Stargast auf die Bühne. :-) *Trommelwirbel*…Michael Hirte, auch bekannt als der Mann mit der Mundharmonika. Ohja, ihr habt richtig gehört. Wir hatten den Micha auf der Bühne. :D Aber nicht nur ihn. Zusammen mit ihm trat noch eine Sängerin auf. Ein kleines recht emotionales Konzert. Von Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ bis hin zu Whitney Houston mit „I will always love you“ war alles dabei. Als Zugabe spielte Micha noch ein Schlager-Medley, ging durch die Reihen mit seiner Mundharmonika und alle sangen fröhlich mit.  

Aber der Abend war noch nicht zu Ende. 20:00 Uhr eröffneten wir das Buffet. Es gab kleine Schnittchen mit Käse, Salami, Gehacktes und Schinken. Also ich glaube, da war für jeden was dabei. :-)


Nach dem Programm und Essen ließen die Kunden und Mitarbeiter den Abend gemütlich Ausklingen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es ein gelungener Abend voller Eindrücke, netter Gespräche und Spaß war. 


Nach einem Langen, doch recht anstrengenden, Tag lag ich dann 21:00 Uhr im Bett und bin direkt eingeschlafen. Zum Glück, denn ich musste am nächsten Tag schon wieder 05:30 Uhr aufstehen, um den Bus nach Gera zur Berufsschule zu bekommen. 


Liebe Grüße,
Euer Brian

Mittwoch, 17. Januar 2018

Neues Jahr, neues Glück

Hallo Ihr Lieben,

2018 ist bereits in vollem Gange und ich wünsche euch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe Ihr seid gut und ohne weitere Vorkommnisse reingerutscht. Mein Jahreswechsel fand mit meinen Mädels statt und war sehr schön. Aber darum soll es heute nicht gehen. :-) Heute erzähle ich euch, was uns, das zweite Lehrjahr, im Jahr 2018 erwarten wird.

Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell! Die Hälfte unserer Ausbildung ist so gut wie rum und im Februar schreiben wir schon unsere Zwischenprüfung. Februar, dass ist in weniger als einem Monat. :o Allein wenn ich an den Tag denke, bekomme ich wacklige Knie. Bereits im alten Jahr habe ich angefangen mich auf unsere Prüfung vorzubereiten. Seitdem schaue ich jeden Tag ein bisschen in meinen Hefter rein. Aber zum genauen Ablauf und zum endgültigen Ergebnis der Prüfung wird euch Dominik mehr berichten.

Natürlich erwartet uns in diesem Jahr noch viel mehr als nur die Zwischenprüfung. Im April und Mai stehen mal wieder Seminare an - „Markt- und Kundenorientierung im Privatkreditgeschäft“ und „Markt- und Kundenorientierung im Wertpapiergeschäft“. Die Vorfreude ist groß, denn diesmal geht es nicht nur nach Baunatal, sondern auch in die Nähe von Frankfurt! Ich bin sehr gespannt, was uns auf den Seminaren erwartet und wie sie diesmal gestaltet sind. Einen Vorteil haben wir auf alle Fälle bei Privatkrediten, da wir das Thema in der Schule ausführlich behandelten. Beim Wertpapiergeschäft sieht es da schon etwas schwieriger aus. Unsere Lehrerin ist krankheitsbedingt ausgefallen. Dadurch hängen wir mit dem Stoff in der Schule sehr hinterher. Also müssen wir in diesem Seminar Gas geben und ganz viel büffeln.

Zum Thema Schule wird sich auch einiges ändern. Ich merke jetzt schon, dass es langsam auf den Endspurt zugeht. :oo Unsere Klasse wird kleiner, da die Azubis, die nur zwei Jahre lernen, uns jetzt verlassen und zudem wird der Unterrichtsstoff auch schwerer :o. Wir kommen den Firmenkrediten näher und werden bald ins Wertpapiergeschäft starten. Im August stoßen dann zu den bereits vorhandenen Lernfeldern neue Fächer dazu, wie zum Beispiel das Auslandsgeschäft.

Neben der Theorie erwarten uns auch wieder die Praxis und viele verschiedene Abteilungen. Momentan bin ich in der EDV-Abteilung, unserem Online-Banking. Es ist sehr interessant, den ganzen Ablauf der verschiedenen Banking-Verfahren kennenzulernen. Vor allem, wenn man selber seine Bankgeschäfte online erledigt. Danach darf ich dann ran ans Telefon, denn mein nächster Halt wird das Kundenzentrum sein. Ich hoffe nur, dass man meine Aufregung am Telefon nicht bemerkt. Wenn das Kapitel Kundenzentrum zu Ende ist, verschlägt es mich in die Kreditabteilung. Aber welche Aufgaben mich in jeder einzelnen Abteilung erwarten, werdet Ihr in meinen zukünftigen Blogbeiträgen lesen. ;-)

Ich wünsche euch eine schöne Zeit,
eure Paula.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Die nächste Hürde übersprungen…

Hallo liebe Azubi-Blogleser,

nach einer kleinen Weile melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Es ist nun einige Zeit vergangen und daher gibt´s wieder sehr viele Neuigkeiten :).

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich nun meinen Ausbilderschein, oder wie man kurz sagt: AdA-Lehrgang (Ausbildung der Ausbilder) abgelegt. Damit darf man im jeweiligen, vom Berufsabschluss abhängigen, Bereich Azubis ausbilden.

Bevor aber die Prüfungen ins Haus standen, hieß es erst einmal einen Lehrgang absolvieren, um einen Einblick zu erhalten und zu lernen, was alles gefordert wird. Da sich sehr viele für den Ausbilderschein interessierten, wurde der Kurs in unseren Vorlesungsplan an der BA in Glauchau integriert. Das war natürlich echt praktisch und spart viel Zeit. So muss man keinen Lehrgang nach der Arbeit besuchen.


In der Schulung bekamen wir dann den vollen Input zu vier Handlungsfeldern. Dabei lernten wir unter anderem, wie man eine Ausbildung plant, was für die Prüfungen zu beachten ist und wie man Lehrlinge auf Prüfungen vorbereiten soll. Um Gesetze sind wir dabei - wie immer! ;) - auch nicht drum herum gekommen, aber das war alles machbar ;). Denn bei jugendlichen Auszubildenden sind beispielsweise auch spezielle Regelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz zu Arbeitszeiten oder Urlaubsvorschriften zu beachten. In der Schulung ging es dann außerdem noch um die Gestaltung von Einführungswochen zu Beginn der Ausbildung oder welche Ausbildungsmethoden man anwenden kann, um den Azubis etwas Neues anschaulich zu erklären. Damit ihr Euch unter „Ausbildungsmethoden“ etwas vorstellen könnt, hier mal ein Beispiel:
 

Die sogenannte Vier-Stufen-Methode, die in die Teile Vorbereitung, vormachen und erklären, nachmachen und erklären lassen und üben, gegliedert ist. Nach diesem Schema gibt man dem Azubi so Kenntnisse, aber auch Fertigkeiten mit auf den Weg, da er das Gelernte direkt umsetzen und üben soll.

Als der Lehrgang dann zu Ende war, neigte sich bereits unser 3. Theoriesemester dem Ende entgegen und es standen wieder die Prüfungen bevor. Kurz davor absolvierten wir dann schon die schriftliche Prüfung zum Ausbilderschein in Chemnitz. Dabei gab es einen Multiple-Choice-Test und wir sollten jeweils alle richtigen Antworten zu 70 Fragen finden. Die Anzahl der richtigen Lösungen war dabei bereits vorgegeben. Damit hatten wir zwar den ersten Teil unserer Prüfung absolviert, waren aber noch nicht am Ende angelangt…

Auf die schriftliche Prüfung folgte dann noch eine mündliche bzw. praktische Prüfung. Diese fand bei mir direkt in der IHK in Chemnitz statt. Da sollten wir unser Gelerntes unter Beweis stellen und hatten dazu eine Unterweisung, wie sie in der Praxis mit einem Azubi sein kann, zu präsentieren. Diese musste natürlich vorab vorbereitet werden und es war ein Entwurf dazu anzufertigen. Im ersten Teil der praktischen Prüfung führte ich also eine Unterweisung vor und vermittelte damit dem Azubi die nötigen „Kenntnisse und Fertigkeiten“, wie es immer so schön heißt.

Im Anschluss an die Vorführung standen dann noch zusätzliche Fragen auf dem Programm. Diese wurden zur vorgeführten Unterweisung gestellt, es waren aber auch jede Menge Fragen allgemeiner Art zur Theorie dabei, sodass vorher noch einmal lernen angesagt war…leider :/.

Am Ende der praktischen Prüfung hieß es dann noch etwas Geduld mitbringen und warten, bis der Zeitpunkt der Auswertung endlich gekommen war. Bestanden oder nicht bestanden – auf diese Worte hab` ich ungeduldig gewartet… Aber Ende gut, alles gut: es hieß „bestanden!“ :)) Damit war eine weitere Prüfung abgehakt und das nächste Ziel erreicht.

Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder und sage bis bald!

Eure Chantal