Mittwoch, 18. Dezember 2019

Eine Weihnachtsreise

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder ein bisschen her, als wir nach Seitenroda auf die Leuchtenburg gefahren sind. Anlass war die Weihnachtsfeier der Volksbank Eisenberg.

Dieses Mal war unser Marketing-Team der Organisator und ich muss sagen, die haben die Messlatte mal wieder ganz schon hoch gelegt. :D Vom Busbahnhof in Eisenberg ging es halb 3 mit dem Bus los. Neben ausreichend Getränken im Bus gab es dann noch ein belegtes Brötchen für jeden.

Am Parkplatz der Leuchtenburg angekommen, mussten wir dann noch einen kleinen Fußmarsch einlegen. Immerhin ist die „Königin des Saaletals“ 400m über dem Tal gelegen und der Weg ist so steil und gewunden, dass es für jedes Fahrzeug schwierig wäre hochzukommen. Vor allem wenn sich ca. 40 Bankmitarbeiter zu Fuß hoch kämpfen. Aber unsere Anstrengungen wurden mit einem beeindruckenden Ausblick über die Täler belohnt.

Oben angekommen haben wir zuerst einmal den Souvenirshop bewundert, ein eher futuristisches Gebäude, vor allem verglichen mit dem Schloss. Nach einer kleinen Verschnaufpause nach dem steilen Berg, wurden dann unsere Eintrittskarten ausgeteilt. Wir hatten dann ungefähr 1,5 Stunden Zeit, uns das Schloss und die dazugehörigen Anlagen selbst anzuschauen. Besonders die Porzellanausstellung war sehr schön und ward ihr schon mal auf dem Steg der Wünsche. In Kabinen (mich erinnerte das an Wahlkabinen) konnte man einen Teller mit seinen Wünschen beschreiben. Danach ging man raus, auf den Steg der Wünsche, und ließ den Teller hinunter fallen.

Ungefähr halb 5 bekamen wir eine Führung durch die Außenanlagen. Zuerst dachte ich, dass wird wieder so eine langweilige Führung, wo man fast einschläft und kaum vorwärtskommt, man kennt es. Aber nein: die Führung ging nur etwas mehr als eine halbe Stunde. Zum Schluss sind wir alle noch den Burgfried hochgeklettert. Oben von der Plattform aus konnte man wunderbar bis nach Jena schauen, wo an diesem Abend einige Laser wegen der Nacht der Wissenschaften die Stadt hell erleuchtet haben.

Nach der Führung gab es für jeden einen Glühwein und dann ging es auch schon in den Rittersaal zum Abendessen: ein unglaublich leckeres 4-Gänge-Menü, bei dem mein Favorit eindeutig die Kürbissuppe war.
Aber bevor wir überhaupt richtig anfangen konnten, kamen Don Quichote und sein treuer (und etwas genervter) Knappe Sancho Panza herein, die sich mitten in einem Streit über die Eignung von Windrädern als Gegner befanden. Bevor sie sich losreisen konnten, mussten sie allerdings noch einige Unterhaltungen und Tänze bestehen, denn auch Dulcinea del Toboso war nicht weit. Aber auch danach war für musikalische Unterhaltung gesorgt: eine kleine Gruppe von vier Personen hat für mächtig Stimmung draußen gesorgt.

Dann war es aber auch schon wieder Zeit für den Heimweg. Wobei…was heißt hier „schon“? Einige konnten sich von der Leuchtenburg gar nicht losreißen. Wir traten dann gegen 12 Uhr die Heimreise an. Die Stimmung war wirklich sehr ausgelassen. Alles in allem war es eine tolle Weihnachtsfeier. 


Ich wünsche euch schöne Weihnachten,
Carmen

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Vom Postweg zur Kontoeröffnung

Liebe Leser, 

Weihnachten und damit auch das Ende des Jahres steht vor der Tür. Vier Monate meiner Ausbildung sind auch schon wieder geschafft. Einen Monat in der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG und den anderen hier in der Bank. Das lass ich jetzt mal offen, was mir besser gefallen hat. ;-)

Für mich stand jetzt auch mein erster Abteilungswechsel an. Ich war 4 Wochen in unserer Poststelle, die auch gleichzeitig als Empfang unserer Kunden dient. Jeden Tag bekamen wir ca. 9 Uhr die ganze Post der Volksbank und EthikBank. Dann hieß es erst einmal die Briefe nach Größe zu sortieren und dann jeden einzelnen der richtigen Abteilung zuzuordnen. Am Anfang sehr schwierig, wenn man sich mit dem Ablauf hier in der Bank noch gar nicht auskennt. Aber in den ganzen vier Wochen habe ich einen guten Überblick bekommen. Was sehr hilfreich ist, denn dadurch habe ich schon ein paar Informationen über meine kommenden Abteilungen erfahren.

Wie gesagt stand jetzt der Abteilungswechsel an und für mich geht es jetzt in die Marktfolge Passiv. Sicherlich wird euch das nichts sagen, das war bei mir am Anfang auch so. Man kann zu der Abteilung auch kurz um Kontoservice und Kontoführung sagen. Hier werden Konten eröffnet, Schecks eingereicht, Kreditkarten und Dispositionskredit eingerichtet und noch vieles mehr. Das muss erst mal jemand wissen. :D

Gleich in meiner ersten Woche habe ich mir so viel aufgeschrieben, dass ich gleich einen neuen Schreibblock brauchte. Eigentlich wie in jeder Abteilung. Wir schreiben uns die Arbeitsabläufe mit und versuchen uns dann anhand unserer Aufzeichnungen an den Aufgaben. Natürlich vorerst unter Beobachtung. Ich schrieb so viele Informationen zu den verschiedensten Themen auf und am Abend schrieb ich die Seiten meist noch mal. Dann aber in Schön, um sie danach in einen Ordner zu heften. :D

In der ersten Woche habe ich mich intensiv mit Kontoeröffnungen auseinandergesetzt, um dann gegen Ende der Woche auch eins eröffnen zu dürfen. Auch wenn ich noch nicht alles richtig und viele Fragen hatte, gelang mir am Ende meine erste selbstständige Kontoeröffnung. Im Laufe der kommenden Wochen wurde ich auch immer sicherer und selbstständiger und ich konnte immer mehr Aufgaben erledigen. Wobei ich sagen muss, es gab ein paar Startschwierigkeiten. Ich hatte für meinen Zugang noch nicht alle Kompetenzen, um reibungslos arbeiten zu können. Daher war in den ersten Tagen erst mal abwarten angesagt. Ich hab dann bei den Kollegen über die Schulter geschaut und bei ihren Aufgaben mit geholfen.

Im groben kann ich nur sagen, ich hab schon wieder so viel in wenigen Wochen gelernt und ich kann eine Verbesserung meiner Leistung immer mehr erkennen. Natürlich passieren mal noch Fehler. Wir sind alle nur Menschen. Aber dafür wird mir nicht der Kopf abgerissen. Fehler macht man, damit man daraus lernt.

Sicherlich werde ich in der nächsten Zeit noch sehr viel mehr lernen.
Aber bis dahin, wünsche ich euch eine schöne Zeit.
Jenny-Sophie

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Kennt ihr eigentlich schon die EthikBank?


Hey,

nach wie vor bin ich im Zentralen Vertrieb eingesetzt. Ein sehr schöner Arbeitsplatz für kreative Köpfe, wie ich finde. Ich hab mir gedacht, schon im Kundenzentrum hatte ich nicht nur mit der Volksbank das Vergnügen, sondern auch mit der Tochterbank der EthikBank. Ich denke mal, dass einige von euch von der EthikBank noch nichts gehört haben. Deswegen möchte ich euch ein paar Einblicke geben. :-) 

Tagtäglich werde ich im Marketing, und auch schon im Kundenzentrum, mit der EthikBank konfrontiert. Sie wurde 2002 aus Überzeugung gegründet und wächst bis heute ständig an Bekanntheit und auch Beliebtheit. Die EthikBank ist anders als die Volksbank eine Onlinebank. Das bedeutet, es gibt keine Filialen, sondern unsere Kunden führen all ihre Bankgeschäfte über das Onlinebanking aus. Natürlich gibt es trotzdem Ansprechpartner übers Telefon. Dabei ist es auch völlig egal, ob sie bei der Kontoeröffnung oder einer Onlineüberweisung Hilfe benötigen. Durch unser Kundenzentrum, die ebenso wie Servicemitarbeiter am Bankschalter von Montag bis Freitag zu erreichen sind, können wir unsere Kunden die Garantie geben, dass sie innerhalb eines Bankarbeitstages eine Rückmeldung zu ihrem Anliegen erhalten.

Das besondere an der EthikBank sagt vielleicht auch schon ein Stück weit der Name. Sie ist nämlich eine ethisch-ökologische Direktbank. Der Unterschied zu anderen Banken, ist der Umgang mit dem Geld ihrer Kunden. Sowohl die Volksbank als auch die EthikBank haben die gleichen Prinzipien. Sie investieren das Geld ihrer Kunden auf Grundlage ethisch-ökologischer Anlagekriterien. Beispielsweise in Unternehmen des Natur-Aktien-Index (NAI) oder des Global Challenges Index (GCI), in Engagement gegen den Klimawandel und Vorsorgemaßnahmen, um Korruption und Bestechung zu verhindern und noch vieles mehr.

Das Äquivalent dazu sind die Negativkriterien. Die zeigen auf, in was die EthikBank auf keinen Fall investiert. Beispielsweise Herstellung von Militärwaffen, Kohleförderung und Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Kinderarbeit, Glücksspiel usw.

Es gibt aber noch etwas Besonderes zu erwähnen. Die EthikBank unterstützt nämlich drei Projekte, ihre sogenannten Förderprojekte.
Zum Einen haben wir da unser Ethikprojekt. Projektpartner ist in diesem Fall der Verein hamromaya Nepal e. V. Hierbei geht es um die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal in den Schwerpunkten Bildung und Jugendhilfe. Zum Anderen gibt es da noch das Frauenprojekt. Unser Projektpartner Afghanistan Schulen e. V.  fördert vor allem den Bau von Schulen und Frauenzentren für Mädchen und Frauen. Und das dritte Projekt ist das Umweltprojekt der EthikBank mit unserem Projektpartner ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie. Dieses Projekt setzt sich für eine starke konzernkritische „Stiftung von unten“ für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung ein.

Wie ihr vielleicht merkt, sind die Projekte nicht regional, sondern national. Denn auch die EthikBank ist keine regionale Bank. Sie legt Wert darauf, auch über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aber nicht nur die Projekte der EthikBank sind vielfältig, auch ihre Kunden mit jeweiligen Projekten. Beispielsweise Sophie Müller mit ihren Tiny-Gästehaus oder Christoph und Jonas, die sich über die letzten Jahre eine BIO-Lederwerkstatt aufgebaut haben. Während meiner Zeit im Zentralen Vertrieb, durfte ich ein Porträt zu THANN-Leder bzw. über Jonas und Christophs BIO-Leder schreiben und war immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Kunden unsere Bank und vor allem ihre Ideen und Projekte sind. In ihrem Fall haben sie sich gleich mehrere Partner ins Boot holen müssen, damit ihr BIO-Leder auch wirklich Bio, wie die beiden es verstehen, ist.

So, ich hoffe, ihr habt jetzt erstmal einen groben Überblick über die EthikBank erhalten können. Wenn ihr mehr über sie und ihre Kunden erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf der Internetseite der EthikBank vorbei oder im Blog der EthikBank.

Liebe Grüße
Viktoria.

Mittwoch, 13. November 2019

Meine Zeit im Service Center

Hallöchen,

meine Zeit im Service Center ist schon wieder zu Ende und ich muss tatsächlich zugeben, dass es ziemlich viel Spaß gemacht hat und um noch ehrlicher zu sein, mehr als ich vermutet hatte. ;-) Ich weiß nicht, ob es an den Kollegen in dieser Abteilung oder an meinen persönlichen Fortschritten liegt, die ich Stück für Stück verzeichnen konnte. Ich denke aber, dass es genau diese Mischung gemacht hat.

Das gute viertel Jahr im Service Center und später dann auch auf den Geschäftsstellen, hat mich meiner Meinung nach vor allem kommunikativ und natürlich auch fachlich sehr weitergebracht. In dieser Zeit hatte ich einige Feuertaufen und wurde ins kalte Wasser geworfen. Aber alles in Allem hat es einfach nur mega Spaß gemacht.

Mein persönliches Highlight war zum Beispiel, als alle Kollegen aus dem Service zusammen nach Ahlendorf Essen gegangen sind. Auch wenn die Schnitzel meiner Oma ausgezeichnet schmecken, habe ich noch nie so ein leckeres Schnitzel mit Ei essen dürfen. Klar gab es auch Tage, wo es mal nicht so gut lief oder an Donnerstagen, wo der Zeiger sich einfach nicht der 19 Uhr Marke nähern wollte. Aber ich denke solche Tage gibt es in jeder Abteilung und auch in jedem Beruf. Ganz abgeschirmt wird man allerdings vom Service nie richtig. Einmal in den Geschäftsstellen eingearbeitet, springt man das ein oder andere Mal als Vertretung für die Kollegen ein.

In der Zeit im Service ist mir besonders bewusst geworden, wie effektiv learning by doing ist. Ganz nach dem Vorgehen der Volksbank. Das erste Mal zuschauen und Notizen machen. Das zweite Mal die Tätigkeit ausführen und beim dritten Mal ohne Hilfsmittel. Ehrlich gesagt, habe ich bei manchen Arbeitsabläufen auch ein viertes oder fünftes Mal gebraucht, aber nun bin ich gut gewappnet und kann zu vielen Sachverhalten eine auskunftsstarke Aussage treffen.

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat, ist die Menschlichkeit und das Verständnis was einem entgegen gebracht wird, wenn unsere Kunden wissen oder merken, dass man sich noch in seiner Ausbildung befindet. Ich hab mich immer gefragt, wie es wohl werden wird, wenn ich mal keine klare Aussage treffen kann, weil ich eben mit bestimmten Themen noch nicht konfrontiert wurde. Aber auch das war überhaupt kein Problem. Unsere Kunden zeigen vollstes Verständnis für Auszubildende. In dem viertel Jahr hatte ich vielleicht ein bis zwei Kunden, die sich nicht von mir helfen lassen wollten bzw. meinten zu mir „Hol mal jemanden der Ahnung hat.“ Aber so was gehört eben dazu. 


Apropos Kundenkontakt… Das Service Center ist die perfekte Abteilung, um sich in Eisenberg zurecht zu finden. Man lernt viele Kunden kennen, die zum Beispiel ein Geschäft in Eisenberg führen und endlich hat man zu dem Namen des Geschäfts auch ein Bild vor Augen. Ganz nebenbei finde ich wirklich toll, wie sehr sich vor allem ältere Kunden freuen, wenn man ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Ganz egal, ob es sich um eine Auszahlung handelt oder bei der Kontrolle einer Überweisung. Im Endeffekt sind wir alle nur Menschen, machen Fehler und lernen aus ihnen.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich zum Teil von dem Service Center und begrüße gleichzeitig die Datenkontrolle. Denn da werde ich als nächstes eingesetzt.

Bis dahin, macht´s gut.
Euer Niclas

Mittwoch, 6. November 2019

Wieder mal eine neue Abteilung

Na Ihr,

kennt ihr das auch, wenn man früher nach der Schule zusätzliche Aufgaben oder Übungen machen musste? Ich fand das echt immer nervig! Schließlich bedeutete das, dass ich noch später zu Hause war und somit weniger Freizeit hatte.

Am Anfang dachte ich auch, dass es so mit den Lehrunterweisungen und Videogesprächen werden wird. Aber irgendwie sehe ich die Dinge jetzt anders. Gerade in unseren Lehrunterweisungen kann ich noch einmal gezielt Fragen stellen, die mir noch auf dem Herzen liegen und auch wenn ich mal in der Schule etwas nicht richtig verstanden habe, weil es mir zu schnell ging, kann ich immer noch mal nachfragen. Genau wie unsere Videoaufzeichnungen, in denen wir ein Beratungsgespräch simulieren. Andere Banken machen das gar nicht mit ihren Azubis, aber wir filmen uns beim Beraten und werten das Ganze am Ende aus. Das ist auf jeden Fall ein großer Vorteil und eine gute Vorbereitung auf unsere mündliche Prüfung. 

Bei den Lehrunterweisungen hält immer ein Lehrjahr über ein bestimmtes Thema einen Vortrag und die Anderen hören zu. Damit man als Zuhörer bei der Sache auch dran bleibt, gibt es ein Handout, indem man sich Mitschriften machen kann. Zusätzlich wird eine Präsentation über unseren Beamer gezeigt. Thematisch geht es quer durch das Bankgeschäft vom Zahlungsverkehr bis hin zum Marketing. Das war übrigens diese Woche Thema: Kommunikation und Marketing. Denn in der Volksbank Eisenberg gibt es eine eigene Marketing Abteilung und hier bin ich derzeit auch eingesetzt. Vom Kundenzentrum ging es für mich direkt zu den kreativen Köpfen des Hauses.

Der Wechsel zwischen den Abteilungen war für mich anfangs gar nicht so einfach. Im Kundenzentrum bekam ich ständig Input zu den einzelnen Bankprodukten, bankinternen Vorgehensweisen und durch den hohen Kundenandrang der letzten Wochen gab es zumindest immer ein neues Kundenanliegen für mich zu lesen. Im Zentralen Vertrieb (Marketing) war es somit für mich eine ziemliche Umstellung. Aber auch eine schöne Umstellung… Es klingelte nicht mehr andauernd das Telefon, Emails kommen auch nicht mehr aller paar Minuten… Auch mal schön, dass Ruhe einkehrt. ;-) 


Gleich in der ersten Woche im Marketing wartete auf die Kollegen der Abteilung und auf mich eine große Mailingaktion. Und damit sind nicht E-Mails gemeint, sondern tausende Briefe, die an unsere Kunden versendet werden sollten. 

Zurzeit haben wir nämlich eine besondere Aktion für unsere Mitglieder. Sie können nicht mehr nur bis zu 100 Anteile zeichnen sondern jetzt auf 200 Anteile erhöhen. Und dazu verschickten wir ca. 3.100 Briefe an unsere Kunden, damit die von der Aktion auch informiert wurden.

Ich bin gespannt, was noch so in den Wochen hier im Marketing auf mich zukommt. Denn es werden nicht nur Kampagnen „gestrickt“. Hier werden auch Änderungen auf den Internetseiten vorgenommen, die Pflege der Socialmediakanäle, Veranstaltungen werden geplant und noch vieles mehr.

Ich halte euch auf dem Laufenden.
Viktoria.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Meine Zeit als Urlaubsvertretung in der VBI

Liebe Leser,

zurzeit verläuft mein Alltag etwas ruhiger als sonst. Wir haben alle Seminare für dieses Jahr abgehakt, Lehrunterweisungen sind auch erstmal durch und Berufsschule hatten wir auch erst. Genauso wie man sich das eigentlich wünscht. 😀
Der Oktober ist rum und meine Zeit als Urlaubsvertretung in der Immobilienabteilung für Silvana geht zu Ende. Deshalb war die Ruhe in den letzten Wochen gar nicht so verkehrt. Sonst hätte ich vermutlich nicht so viel Freude an der VBI gehabt. Herausforderungen konnten gerne kommen, aber bitte nicht gleich am Anfang. ;-) Auch, wenn ich nur eine kurze Einarbeitung im Sommer und vor kurzem noch mal eine Woche hatte, ist es doch schon ganz schön viel, was zu erledigen war und worauf ich alles achten musste.

Am Anfang hatte ich Chantal zur Unterstützung mit dabeigehabt, aber die letzten zwei Wochen durfte ich dann alleine den Arbeitsplatz stemmen. Natürlich waren die Aufgaben mehr oder weniger Routineaufgaben: Besichtigungstermine vereinbaren, Exposés verschicken, Unterlagen raussuchen… Aber gleichzeitig ist jeder Fall immer ein anderer. Zu einem Haus hatten wir zum Beispiel so viele Anfragen, dass wir gar nicht mit der Bearbeitung hinterherkamen. Andere Häuser wiederum sind schon relativ lange in unserem Angebot oder stehen eventuell unter Denkmalschutz. Das schreckt viele Leute ab, die sehen sich dann schon mit Holzofen und Öllampen zu fünft im Kämmerlein sitzen, weil bauliche Veränderungen schwierig scheinen. Ob das stimmt, ist wieder von Haus und Denkmalschutzbehörde verschieden. Nur im dunklen Kämmerlein muss keiner sitzen. ;-)


Letzten Endes kann ich gar nicht so genau sagen, was mir eigentlich an der Immobilienabteilung am meisten Spaß macht. Ich finde es einfach unheimlich spannend zu sehen, welche Häuser wo, wie, wann und warum verkauft werden. Und vor allem ist es gleich eine gute Erfahrung für die Zukunft, denn in meiner Wohnung werde ich nicht ewig bleiben wollen. 

Ein Haus mit Garten und dazu die obligatorische Katze und vielleicht einen Hund (aber kein Handtaschenformat). Im Großen und Ganzen brauch ich eigentlich nur genug Platz für meine Bücher. Ein Freund hat mir schon vorgeschlagen, in die Stadtbibliothek in Gera zu ziehen. Das ist gar nicht mal so eine schlechte Idee, die haben dort sogar einen guten Kaffeeautomaten. 😉

Aber momentan gefällt es mir hier ganz gut, so wie es ist. Ich konzentriere mich jetzt auf meine Ausbildung und der nächste Schritt ist die Zwischenprüfung im Frühling. Auch da gibt es einiges zu berichten, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Ich erzähl es euch das nächste Mal.

In diesem Sinne lesen wir uns beim nächsten Mal und ich hoffe, ihr habt ein gruseliges Halloween.
Eure Carmen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Unsere erste Schulwoche

Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute die Ehre und darf meinen ersten Blogbeitrag für euch schreiben. Von Viktoria habt ihr ja schon einiges erfahren, über unsere ersten 4 Wochen der Ausbildung in der Argargenossenschaft Buchheim-Crossen eG. Seit September sind wir nun in der Bank und hatten sogar schon unsere erste Schulwoche. 


Wie ihr sicherlich schon von den anderen Azubis wisst, ist unsere Berufsschule nicht mehr in Gera sondern ab sofort geht es nach Jena. Vieles war anders und neu. Der erste Tag war sowieso total aufregend. Erstmal mussten wir schauen, in welche Klasse wir kommen. Das ging aber ohne Probleme. Am Eingang stand eine Tafel mit allen Informationen. 

Nachdem wir dann unseren Klassenraum gefunden hatten, ging es auch schon los mit der ersten Stunde. Die war allerdings erstmal vollgepackt mit Informationen. Wir bekamen unseren Bücherzettel, mussten viele Unterschriften geben und wurden erstmal aufgeklärt, was die einzelnen Lernfelder überhaupt bedeuten. Nach der ersten Stunde hatten wir Sport. Ich dachte immer in der Berufsschule macht man keinen Sport mehr, aber falsch gedacht. Da niemand in der Klasse Sportsachen mithatte, wurden wir über alles belehrt und haben anschließend noch etwas Federball gespielt.

In den darauffolgenden Stunden war es fast immer gleich. Die Lehrer kamen rein, stellten sich vor, stellten den Unterrichtsstoff für das kommende Schuljahr vor und dann fingen wir langsam mit dem ersten Thema an. Wir haben übrigens auch eine Führung durchs Haus bekommen, sonst hätte ich mich nur verlaufen. 😀


Am zweiten Tag ging es dann richtig los. Ich musste mich erstmal an die Unterrichtszeiten gewöhnen, da ich in der Schule zwischen jeder Unterrichtsstunde eine Pause hatte. Jetzt haben wir erst nach jeder Doppelstunde eine. Da es an dem Tag mit einigen Lehrern mehrere Vorstellungsrunden gab, lernte man auch langsam seine Klassenkameraden kennen. Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass wir eine gute Truppe sind.

Mittwoch hatten wir in unserer ersten Englischstunde eine Vorstellungsrunde der etwas anderen Art. :D Jeder sollte sich von einer Toilettenpapierrolle etwas nehmen. So viel wie er benötigt und am Ende sollten wir dann so viele Fakten erzählen, wie man Toilettenpapierblätter genommen hat. Es war sehr lustig und lockerte gleich die Stimmung auf. Donnerstag war dann Feiertag. Und am Freitag kündigte sich dann schon unsere erste LK für den nächsten Schulblock an... und das auch noch in Rechnungswesen. Naja, was soll man machen. Ich werd euch dann berichten, wie es war.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es in der Berufsschule echt viel stressiger zu geht, als auf der normalen Schule. Aber ich finde, dass ist alles nur reine Gewöhnungssache.

Also das war´s schon wieder.
Eure Jenny.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

So viel Neues zu Beginn des neuen Schuljahrs

Hallo Ihr Lieben,

willkommen in der zweiten Runde. Mein letzter Beitrag ging ja um einen Rückblick über mein erstes Lehrjahr in der Volksbank Eisenberg. Ich würde sagen, bleiben wir mal schön der Linie treu und machen weiter mit einem Vorausblick?! – Oder wie auch immer man das nennen mag. ;-)

Bei uns in der Bank verändern sich die Dinge manchmal so schnell, dass man Mühe hat, nicht den Überblick zu verlieren. Zurzeit bin ich häufiger in der Immobilienabteilung eingesetzt. 2 Wochen waren es im August und 4 Wochen jetzt noch mal bis Mitte Oktober. Das ganze hat natürlich auch ein Ziel: ich werde als Vertretung für Frau Schlicht eingelernt. Aber bis es soweit ist, gibt es noch einiges für mich zu lernen und an Routine zu erarbeiten.

Dabei ist der Einsatz in unserer vbi (Volksbank Immobilien) kein offizieller Bestandteil unserer Ausbildung und damit sozusagen Fleißarbeit. Mir macht es unglaublich viel Spaß. Hier darf ich einen komplett neuen Bereich kennenlernen, der eigentlich ein Ausbildungsberuf für sich ist, und ich bekomme ihn praktisch „nebenbei“ mit. Weniger lustig ist es dann, wenn man gleich früh am Morgen erfährt, dass Frau Schlicht krank ist. Ups! Genau so ging es mir dieser Tage… Ich kam früh auf Arbeit an und mir wurde gleich die frohe Botschaft übermittelt. Aber falls ich Fragen hatte, konnte ich immer noch zu Herrn Prüfer gehen. Also alles halb so wild! Aber am Anfang setzt einen das schon ein bisschen unter Druck.

Und es gibt noch etwas Neues: meine Abschlussprüfung werde ich nämlich nicht im Sommer 2021 ablegen sondern schon nächstes Jahr im November. Ganz genau! Ich werde meine Ausbildung verkürzen. Ab jetzt heißt es noch mehr lernen, üben, lernen und üben. :D Ein Glück, dass ich jetzt in Eisenberg wohne. Da fällt meine Fahrtzeit weg und ich hab mehr Zeit zum Lernen. Ich werde mich demnächst schon mal näher mit Zwischenprüfungen befassen, denn die steht ja auch schon wieder in 5 Monaten an. Und die Zeit, wie man immer so schön sagt, vergeht wie bekanntlich im Flug. Zum Glück werden uns die Prüfungssätze von der Volksbank zur Verfügung gestellt. So ein Prüfungsheft ist nämlich ganz schön teuer…

Aber es gibt noch eine dritte Veränderung, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Schließlich sind aller guten Dinge drei! :D Von der Neuerung hab ich zwar schon mal kurz erzählt, aber darüber konnte ich noch nicht allzu viel erzählen… Wir waren das erste Mal in Jena in unserer neuen Berufsschule. Es war echt sehr anstrengend. Mitten in der Ausbildung ein Schulwechsel zu vollziehen… Neue Lehrer, neue Mitschüler, ein anderer Stand in den Unterrichtsfächern... Alles nicht so einfach. Aber das wird schon. Zumindest gibt es für mich Kaffeejunkie auch guten Kaffee vom Backwerk um die Ecke.

Mit diesen ganzen Veränderungen hat das neue Schuljahr für mich begonnen. Wie ihr seht, wird es nie langweilig und durch das ganze hin und her zwischen Arbeit und Schule vergeht die Zeit doppelt so schnell. Ich bin ja mal gespannt, wo ich nächstes Jahr um die Zeit stehe… Bestimmt schon mega im Prüfungsstress. :o Aber daran will ich jetzt erst mal noch nicht denken.

Also dann, bis später! 😊
Carmen

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Betriebsausflug in den geheimen DDR-Bunker

Hallo liebe Azubiblog-Leser,

ich melde mich heute mit einem ganz besonderen Thema. Jedes Jahr im August oder September findet ein Betriebsausflug statt. Dieser wird in der Regel immer von einer anderen Abteilung geplant. Dieses Mal war unser Kundenzentrum an der Reihe und es ging letztendlich in einen geheimen DDR-Bunker auf Schloss Beichlingen.

Klingt schon irgendwie etwas gruselig… geheimer DDR-Bunker. So richtig konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Ich hatte bis dato noch nie etwas von dem Schloss gehört, geschweige denn von dem Bunker.

Das Kundenzentrum informierte anfangs alle Mitarbeiter per Mail mit den ersten Informationen. Abfahrt war am Freitag 13 Uhr ins Schloss Beichlingen. Auf uns wartete eine Art Rätseltour im geheimen Bunker und mal wer es da wieder rausschafft. ;-) 

Wir trafen uns alle pünktlich am Busbahnhof und starteten dann die ca. 90-minütige Fahrt. Der Bus hielt vor einem alten, riesigen Schloss bzw. eine Burg. Aber dorthin sollte es uns erst am Abend hinverschlagen. Für die Rätseltour wurden wir als Truppe durch Lose in Teams aufgeteilt. In einer Gruppe waren maximal 6 Personen. Nachdem die alle ihre Teams gefunden hatte, konnte es auch schon losgehen. Unsere Guides wiesen uns ein und erklärten uns kurz die „Spielregeln“. Ziel war es in ca. 25 Level, die auf 3 Stationen aufgeteilt wurden, so viele Punkte wie nur möglich zu erzielen. Klingt an sich ja ganz einfach, aber die Rätsel hatten es tatsächlich in sich. Die erste Station fand im Bunker statt. Man kann sich das wie eine Art Schnitzeljagd vorstellen. Hier waren mehrere Räume mit Rätseln zu lösen, dabei war jeder Raum ein Level. 8 Minuten hatten wir pro Zimmer Zeit und wenn man schneller fertig war, gab es mehr Punkte und wir gingen in den nächsten Raum. In vielen Situationen war ich froh, ein Team an meiner Seite zu haben. Bei manchen Rätseln war ich einfach nur ratlos. :D Insgesamt war ich mit meinem Team sehr zufrieden. Wir haben alle gut agiert und zusammen gearbeitet und der Spaßfaktor kam dabei nie zu kurz. In einigen Momenten konnte ich mich vor lauter Lachen kaum halten.

4 Stunden später waren wir mit allen Etappen und Level durch und es ging an die Auswertung… Unser Team belegte stolz den 4. Platz. (wie viele Teams es insgesamt gab, bleibt ein Geheimnis ;-) )

Nach all der physischen  Anstrengung gab es dann noch zum Abend eine Stärkung. Wir aßen im Schlossrestaurant und es war einfach nur köstlich.  Die Auswahl reichte über Hähnchen und Kassler zu gefüllten Paprika und allerlei Gemüse. Ich denke, dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen ist. Wir genossen noch den Abend und amüsierten uns. Gegen 21.30 Uhr traten wir so langsam die Heimreise an, denn wir mussten ja noch 90 Minuten zurückfahren. Kurz nach 23 Uhr erreichten wir dann wieder den Busbahnhof in Eisenberg.

Für mich persönlich war es der erste Betriebsausflug, wo ich dabei gewesen bin und ich möchte ab sofort nie mehr einen verpassen. Es war alles sehr gut gelungen. Wir hatten Rätselspaß, Spannung und leckeres Essen. Es ist mal schön, mit den Kollegen etwas in der Freizeit zu unternehmen und nicht immer über Bankthemen zu reden. Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch.

Bis zum nächsten Mal,
Niclas.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Studium endlich geschafft!!!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

etwas später als Paula und Dominik melde auch ich mich ein letztes Mal hier in unserem Azubi-Blog zu Wort. Ich hatte ja durch mein Studium noch ein Weilchen länger als unsere beiden ehemaligen Azubis. Doch auch ich habe es nun endlich geschafft Nach 3 aufregenden aber auch anstrengenden Jahren habe ich meinen Studienabschluss in der Tasche.

Wenn ich so zurückdenke, sind die 3 Jahre in der Volksbank Eisenberg rasend schnell vergangen. Auch für mich war es nach dem Abi erstmal eine Umstellung vom Schulalltag hin zum Arbeits- und Studienalltag. Zu Beginn des Studiums hat man sofort gemerkt, dass die Messlatte für die Anforderungen deutlich höher liegt….Als kleines Beispiel: ein Handout für einen Vortrag hatte in der Schule noch einen Umfang von 1-2 Seiten, im Studium hatten wir dann ein ganzes Skript samt Fußnoten und Quellenangaben über 10-12 Seiten zu verfassen. Auch das Schreiben der Ausbildungsnachweise, die Vorbereitung von Lehrunterweisungen oder die Videotrainings waren für den Anfang viel. Zumal ich daneben in meinen Praxisphasen des Studiums zusätzlich Projektarbeiten zu schreiben hatte oder mich auf mündliche Prüfungen vorbereiten musste. Aber sobald man alles einmal richtig organisiert hatte, war man routiniert darin.

Neben den Klausuren und dem normalen Studienalltag hatte ich dann dieses Jahr zum Abschluss meines Studiums noch die mit Abstand größte Hürde vor mir – meine Bachelorthesis. Dabei galt es erstmal ein passendes Thema zu finden, was natürlich auch meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg, etwas nützen sollte. Nachdem dann endlich die rund 70 Seiten zu Papier gebracht waren und ich die Arbeit abgegeben hatte, musste ich mich dann noch etwas gedulden. Denn dann kam der zweite Teil: die Verteidigung der  bestandenen Arbeit vor der Prüfungskommission. Doch nachdem ich auch das erfolgreich gemeistert hatte, konnte ich endlich aufatmen – ich habe meinen „Bachelor of Arts“ in der Tasche!

Mein duales Studium habe ich nun geschafft und mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen. Während meines Studiums gab es genug Höhen und Tiefen, manchmal hat man an sich gezweifelt und umso wichtiger waren dabei die Menschen, die einen während dieser Zeit begleitet, unterstützt oder auch ermutigt haben. Daher möchte ich noch ein großes Dankeschön an alle richten, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Vor allem auch besonderen Dank an meine Familie und meine Ausbilderinnen Frau Appelt und Frau Ludwig sowie Herrn Scheller, der mich bei meinen Projektarbeiten und auch bei meiner Bachelorthesis unterstützt hat.

Damit habe auch ich einem weiteren Lebensabschnitt abgeschlossen und bin gespannt auf das, was mich in meinem Leben noch alles erwarten wird. Und in
diesem Sinne verabschiede ich mich nun aus dem Azubi-Blog.

Chantal

Mittwoch, 25. September 2019

Start in die Ausbildung

Hallo liebe Blogleser, 

ich bin eine der Neuen Azubis in der Runde und darf heute meinen ersten Beitrag verfassen. Wie ihr sicherlich wisst, unterstützen die Azubis die ersten 4 Wochen der Bankausbildung die Kollegen bei der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG. Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick in diese Zeit geben: 

Rückblick: Bewerbungsgespräch
Frau Ludwig: „… Bevor Sie Ihre Ausbildung bei uns beginnen, ist es von uns als Bank angedacht, dass unsere Azubis ein vierwöchiges Praktikum in der Agrargenossenschaft Buchheim Crossen machen. Wäre das für Sie ein Problem?“. Mein erster Gedanke, als ich Agrargenossenschaft hörte, waren süße, flauschige Kälber, die in dick mit frischem Stroh eingestreuten Boxen liegen, hier und da ein Traktor und ich mittendrin, wie ich viele kleine Kälber streichle. Allerdings kam alles etwas anders: Kälber gestreichelt habe ich in den vier Wochen vielleicht insgesamt 30 Minuten und danach hatte ich immer irgendwo Mist an mir. Mit etwas Glück klebte er nur an der absolut nicht figurschmeichelnden, grünen Latzhose. Diese haben wir ebenso wie die quietschgelben Gummistiefel von der Agrargenossenschaft an unserem ersten Tag bekommen.  

  
Aber nun von Anfang an:
Nachdem wir am 01.08. unseren ersten Tag in der Volkbank hatten, ging es am nächsten Tag gleich nach Etzdorf zur Agrargenossenschaft. 7:15 Uhr kamen wir an und machten uns erstmal auf die Suche nach einem Ansprechpartner. Gar nicht so einfach, wenn es gefühlt 20 Eingangstüren gibt und man nie genau weiß, was sich dahinter verbirgt. Zu Beginn starteten wir mit einer "Hof"-Rundfahrt. Mit Hof sind in diesem Fall mehrere Standorte gemeint, wobei wir nicht einmal ansatzweise alle anfahren konnten, da es einfach zu viel Zeit gekostet hätte.

Nach der Rundfahrt ging es dann endlich los mit unseren eigentlichen Aufgaben. Jenny wurde mit einer Schürze ausgerüstet und kam ins Housekeeping. Ich bewaffnete mich mit zwei Buttermessern und zwei 5 Liter Eimern und lernte meinen Endgegner für die nächsten 6 Tage kennen – das Unkraut! Mein Fazit nach den Tagen: man entwickelt ein verdammt gutes Auge, wo noch überall Unkraut gezupft werden muss. 😀 Ihr könnt euch also vorstellen wie groß meine Freude, als bekennendes Pferdemädchen war, als nach den Tagen endlich die Reitanlage in Etzdorf auf unserem Praktikantenplan stand.

12.08.2019 7:00 Uhr Reitanlage  Etzdorf 

Als wir bei der Reitanlage ankamen, wurden wir gleich in die Arbeit eingespannt. Es fing damit an, dass erst einmal alle Pferde auf die Koppel gebracht werden müssen... Und bei ca. 50 Pferden kann das schon mal 1 ½ Stunde dauern. Danach ging es für uns weiter mit den Heunetzen. Dafür brauchten wir als ungeübte „Heunetzstopfer“ zwischen 3 ½ und 4 Stunden. Heunetze stopfen klingt zwar einfach, aber ihr habt keine Ahnung wie schwer so eine Heugabel sein kann. Natürlich gab es auch noch eine Menge an anderen Aufgaben. Aber besonders Spaß, hatten wir beim kärchern der Fahrzeuge. 😉
Nach 8 Tagen "Ponyhofromantik" ging es nun mit der Milchviehanlage in Buchheim weiter. Ihr erinnert euch an meine Vorstellung vom Anfang? Kälbchen streicheln und so? … Nun ja, sagen wir es so: Auch Milchviehanlagen haben Unkraut und vor allem eine Menge Mist! Das schockierende für mich an diesem Tag war aber nicht, dass der Mist dieser kleinen, niedlichen Kälbchen einfach nur bestialisch stinkt, sondern das wir die kommenden Tage bereits 6:00 Uhr anfangen mussten. Es folgten somit sechs Tage an denen ich mich zu unchristlichen Zeiten aus meinem Bett quälte und wenig später mehr oder weniger wach in mein Auto stieg. Und das um dann Boxen zu kärchern, sodass mir der Mist nur so um die Ohren flog oder Kälberboxen zu misten, wobei in regelmäßigen Abständen mein Frühstück wieder anklopfte.

Aber nun zu meinem Fazit:
Ich möchte an dieser Stelle erstmal meinen vollsten Respekt an die Mitarbeiter richten, die den Job jeden Tag und jedes Jahr machen. Für mich wäre das auf jeden Fall nichts. Meinen Bürojob und den Arbeitsbeginn habe ich auf jeden Fall in dieser Zeit zu schätzen gelernt. Ich für meinen Teil habe, insbesondere durch die Zeit in der Milchviehanlage, aber auch noch etwas ganz anderes mitgenommen. Achte darauf wen du unterstützt! Es muss nicht immer die Milch für 0,63€ sein, wenn ich mit einem Griff weiter links ins Regal und 0,52€ mehr, sowohl das Tierwohl, als auch die Menschen, die dahinter stehen, unterstützen kann. Und darauf werde ich auch in Zukunft achten und das nicht nur bei der Milch.

In diesem Sinne… Das war schon wieder mein erster Beitrag.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Viktoria.

Donnerstag, 22. August 2019

Wir begrüßen unsere neuen Azubis

Hallo liebe Blogleser,
 

für Carmen und mich war es das erste Jahr, dass wir keine 6 Wochen Ferien genießen durften. Es ist schon hart, Freunde zu haben, die am Strand lagen und tolle Urlaubsbilder in ihren Storys posteten. Aber naja, so ist das nun einmal. :D

Natürlich bedeutet ein neues Schuljahr auch neue Azubis. Um genau zu sein haben wir zwei neue Azubinen eingestellt. Da fällt mir gerade auf, dass ich ja ab sofort der Hahn im Korb bin, der einzige männliche Azubi. Na Hilfe, das kann was werden. :D

Wie alle Azubis, fingen auch die „Neuen“ am 01.08. ihre Ausbildung in der Volksbank an. Aber zuvor mussten Carmen und ich noch ein paar Besorgungen erledigen: Carmen kaufte eine Zuckertüte und Lebensmittel für ein gemeinsames Frühstück und ich bereitete die Ausbildungsordner vor.

Als die zwei dann da waren, frühstückten wir zu Beginn erst einmal ausgiebig. Da kann man sich vorerst unterhalten und sich ein bisschen besser kennen lernen. Im Anschluss gaben wir ihnen dann die Zuckertüten und sie haben sich wirklich gefreut darüber.

Danach führten Carmen und ich sie durch unsere beiden Häuser. Die ganzen Mitarbeiter waren nicht ganz vollzählig, da nun viele im Urlaub sind. Aber das ist kein Problem. Dann lernen sie se eben später kennen. Am ersten Tag ist es natürlich alles sehr viel Input. Ich kann mich noch sehr gut an meinen erinnern… Erstens war ich total aufgeregt und zweitens gab es noch viele Informationen obendrauf.

Natürlich merkt man sich nicht gleich die ganzen Namen der Mitarbeiter. Das kommt dann erst mit der Zeit. Am Anfang muss man sich da noch etwas durchfragen, wo denn nun eigentlich die Abteilung ist und die Kollegen sitzen.

Der erste Abschnitt des Tages war geschafft. Nach einer kleinen Pause ging es dann mit der Einweisung in die Ausbildung weiter. Carmen und ich nahmen den Ausbildungsordner zur Hand und erklärten den Ablauf unserer Lehrunterweisungen, Videogespräche und der Ausbildungsnachweise. Und somit war auch schon der Tag vorbei. Ich denke, dass die Beiden recht froh darüber waren. Sie lernten viele neue Gesichter, Richtlinien und aufgaben kennen. Das alles muss sich erstmal setzen.

Kurz bevor wir die Runde auflösten, tauschten wir noch kurz unsere E-Mail Adressen und Telefonnummern aus, damit wir auch so gut es geht mit Rat und Tat zur Seite stehen können. So wie einst Paula, Dominik und Chantal bei Carmen und mir taten.

Aber jetzt heißt es erstmal vier Wochen Praktikum bei der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen eG. Jeder der bei der Volksbank eine Ausbildung beginnt, startet auf dem Bauernhof. ;-) Aber wie schon vor einem Jahr gesagt, die Erfahrungen sind es auf jeden Fall wert.

Ich bin gespannt, was die beiden danach zu erzählen und wie sie die vier Wochen empfunden haben.

Ich verabschiede mich jetzt erst mal für zwei Wochen in den Urlaub.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Euer Niclas.

Mittwoch, 7. August 2019

Das erste Jahr ist geschafft

Hallo ihr Lieben, die Sommerferien sind endlich im letzten Bundesland gestartet und manche gehen sogar schon wieder in die Schule. Für Niclas und mich war es das erste Jahr, dass wir keine 6 Wochen Ferien genießen durften. Es ist schon hart, Freunde zu haben, die jetzt am Strand liegen und tolle Urlaubsbilder in ihren Storys posten. Aber naja, so ist das nun einmal. :D

Zurzeit bin ich in der Datenkontrolle und das Aufgabengebiet lässt sich durch den Namen gut erahnen: dort werden nämlich Verträge kontrolliert und Buchungen geprüft. Das mag zwar alles sehr trocken und staubig klingen, ist aber unglaublich vielseitig. Das ist aber nicht das einzige, was geprüft wird: ab bestimmten Beträgen kontrollieren wir Umbuchungen, auf Plausibilität. Ein Betrug ist so ziemlich das Letzte, was man will oder braucht. Das ganze geht natürlich auch noch eine Nummer höher: über unser Programm GenoSonar werden ungewöhnliche Buchungen kontrolliert, bei denen zum Beispiel der Umsatz ungewöhnlich hoch ist. Oder auch wenn einer der Überweisenden in einem Bereich tätig ist, in dem viel „Schund“ betrieben wird.

Neben der Kontrolle der Buchungen und Überweisungen prüfen wir natürlich auch die Verträge und die Anlage unserer Kunden im System. Da schauen wir, ob alle Unterschriften vollständig vorhanden sind und ob die Kontoeröffnung ordnungsgemäß im System hinterlegt wurde.

Und auch das kleine Team trägt viel dazu bei, denn mit Frau Rudolph und Frau Grüner wird es nie langweilig, sodass es mir leicht fällt morgens aufzustehen. Okay, relativ leicht… Aber da ich jetzt in Eisenberg wohne ist zumindest der Weg auf Arbeit nicht mehr so weit (nur 15 Minuten zu Fuß). Jetzt kann ich endlich meinen Kaffee in Ruhe zu Hause trinken und nicht auf der Autofahrt zur Arbeit. Vor allem habe ich in meiner Wohnung platz für ein Bücherregal *-* Da wird sich mein Nachtschränkchen freuen – dort stapeln sich nämlich momentan noch an die 20 Bücher die gelesen werden wollen und die ich leider die letzten paar Monate vernachlässigt habe. Aber das nur am Rande.

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass tatsächlich schon ein Jahr rum ist. Manchmal fühlt es sich an, als ob wir erst ein paar Monate in der Bank sind – naja um genau zu sein 12 Monate. :D In diesem einem Jahr war ich bisher im Kundenzentrum, habe E-Mails beantwortet (noch nicht telefoniert, das kommt beim nächsten Mal), danach im Marketing/Zentralen Vertrieb, habe an Kampagnen mitarbeiten dürfen. Sogar meine eigene erstellt, vorgestellt und festgestellt, dass hinter der lockeren Atmosphäre ein harter Job steckt, der viel Planungsgeschick und Organisation fordert.

Ziemlich genau zum Jahreswechsel begann dann meine Zeit im Service Center, also Kunden bedienen/helfen, Überweisungsbelege prüfen und dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Dazu gehören natürlich auch die Azubi-Geschäftsstellen, die wir eigenständig betreuen dürfen. Das ist dann eine Aufgabe, die wir bis zum Ende unserer Ausbildung übernehmen, an ein bis zwei Tagen in der Woche. Auch das erforderte viel Einarbeitung und so kam es, dass ich bereits ab März regelmäßig Herrn Rösel oder Frau Kruthoff bei ihren täglichen Aufgaben begleitete. Nach wie vor macht es mir viel Spaß auf unsere Geschäftsstellen zu fahren, denn meistens trifft man dort immer dieselben Leute und es ist schön, wenn man ein bisschen schnattern kann. Die Arbeit steht zwar im Vordergrund, aber natürlich muss man auch die Kundenbindung wahren. ;-)

Und wie gesagt, bin ich nun in der Datenkontrolle gelandet. Hier bleibe ich noch bis Ende August, danach geht das neue Schuljahr los. Und auch da gibt es eine große Veränderung: ab sofort besuchen Niclas und ich die Berufsschule in Jena – neue Schule, neue Lehrer, aber immer noch dieselbe Klasse. Da ist es gleich doppelt gut, dass ich nach Eisenberg gezogen bin, denn von zu Hause aus, wäre ich über eine Stunde gefahren, bis ich dort bin, mit dem Zug sogar fast anderthalb Stunden. Jetzt ist die Zuganbindung (oder Bus) auch nicht besser, aber zumindest mit dem Auto dauert es nur noch 20 Minuten. Und wer weiß, bei schönem Wetter fahr ich vielleicht mit dem Motorrad. ;-) Dann ist die Motivation auf alle Fälle da.

Na dann, bis zum nächsten Mal.
Eure Carmen

Donnerstag, 1. August 2019

Nächster Stopp: Service Center

Hallo Ihr Lieben,

das erste Lehrjahr ist geschafft. Die Schule ist für dieses Jahr vorbei und für mich geht es wieder in eine neue Abteilung. Dort werde ich den Satz „Guten Tag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ wohl gefühlt 50-mal am Tag sagen. Ihr ahnt bestimmt schon, in welchem Bereich ich ab sofort eingesetzt werde… Bis September darf ich unseren Kunden im Service Center bei Problemen mit ihrem Konto, Online-Banking etc. weiterhelfen.

Wie auch in anderen Abteilungen beginnt mein Arbeitstag 07:30 Uhr. Auch wenn wir unsere Pforten erst 08.00 Uhr öffnen, müssen wir schon vorher einiges vorbereiten. An meinem ersten Tag gab mir Herr Hartmann eine kurze Einweisung und dann ging es auch schon los. Die aktuellen Zeitungen mussten in unseren Warteecken ausgetauscht und unsere Überweisungsträger kontrolliert werden, dass genug Belege für unsere Kunden vorhanden sind und alles ordentlich aussieht. Außerdem leeren wir unseren Briefkasten, der schon früh voll mit Überweisungen ist.

Kurz vor Acht öffnen wir die Türen und es kamen auch sofort Kunden in den Service Bereich. Vorerst schaute ich Herrn Hartmann über die Schulter, da ich mich erst einmal in die Arbeitsabläufe einfuchsen musste. Mit der Zeit durfte ich selbst aktiv werden, aber trotzdem wurde immer ein Auge auf mich geworfen. Vor dem Mittag, war für meine Begriffe schon viel los und manchmal entstand sogar eine kleine Schlange. :D Ich muss zugeben, dass es für mich manchmal etwas frustrierend war, wenn ich unseren Kunden nicht von allein helfen konnte. Das war natürlich kein Problem, da ich nun mal noch lerne und die Kunden haben auch total verständnisvoll reagiert.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Am Nachmittag wird es immer etwas ruhiger. In solchen Situationen, sind wir immer neue Themen durchgegangen, mit denen mich Kunden konfrontieren könnten. Ich freu mich auf jeden Fall schon, wenn ich auf die Geschäftsstellen fahren und mein „eigener“ Chef sein kann. ;-)

Pünktlich 16.05 Uhr haben wir unsere Türen geschlossen und uns langsam auf den Weg nach Hause gemacht. Genau wie dieser Tag neigt sich auch mein Blogbeitrag dem Ende zu. Ihr werdet schon sehr bald wieder von mir hören und bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sommer!

Euer Niclas.

Dienstag, 23. Juli 2019

Mein Praktikum in der Volksbank

Hallo liebe Leser,

ich bin heute das erste Mal hier im Blog und möchte mich deswegen einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Clemens Zeise, ich bin 14 Jahre alt und besuche die Karl Christian Friedrich Krause Regelschule in Eisenberg. In meiner Freizeit laufe ich gerne mit meiner Labrador Hündin Elli und gehe nebenbei ins Fitnessstudio Elan und betreibe dort Kraftsport. Früher habe ich noch Klavier gespielt, allerdings fehlte mir die Zeit, deshalb habe ich aufgehört. Insgesamt habe ich 7 Jahre gespielt. Das erst einmal zu meiner Person. Aber warum schreibe ich heute hier im Blog?


Nun, zurzeit absolviere ich ein Praktikum bei der Volksbank Eisenberg. Im letzten Jahr durfte ich schon einmal in die Tätigkeiten eines Bankkaufmannes bei der Sparkasse schnuppern. Leider nur für einen Tag. Deshalb habe ich mich nun dazu entschieden nochmals ein Praktikum im Bankwesen zu machen, dass dieses Mal aber 2 Wochen andauern soll.


Meine erste Woche begann im Service. Dort habe ich viel Neues erfahren. Am meisten wurde ich mit den Überweisungen vertraut gemacht. Erst mal wurde mir gezeigt, wie eine Überweisung richtig auszufüllen ist, wo der Empfänger der Zahlung reingeschrieben wird und wo der Kontoinhaber. Es gibt noch viel mehr das man beachten muss, aber ich denke das kennt ihr schon von den anderen Azubis.


Nach dem Service Center durfte ich einen Tag ins Kreditwesen. Hier wurden mir erst einmal die Grundkenntnisse von Krediten erklärt. Es ist etwas schwierig, wenn man mit all den Sachen noch nie konfrontiert wurde. Natürlich weiß ich was ein Kredit ist. Aber da stecken ja so viele Gesetze und Richtlinien dahinter, die man sich gar nicht alle merken kann in dieser kurzen Zeit. Schließlich lernen die Azubis das ganze drei Jahre und nicht in einem Tag. :D


In meiner zweiten Woche dann besuchte ich das Marketing. Hier musste ich viel im Internet grade für die EthikBank recherchieren und Tabellen erstellen. Das ist noch einmal etwas ganz anderes im Vergleich zum Bankwesen. Hier sitzen die kreativen Köpf vom Haus.


Morgen muss ich noch in die Poststelle. Ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird. Ansonsten hat mir eigentlich der Service Bereich am meisten gefallen. Vor allem der Kundenkontakt. Es macht großen Spaß mit Kunden zu agieren. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, in der Volksbank eine Ausbildung zu machen. :) 


Vielleicht schreib ich ja in zwei Jahren hier schon fleißig mit meinen anderen Azubi-Kollegen im Blog. Wer weiß, was die Zeit noch bringt. Aber jetzt genieße ich erst einmal meine Sommerferien. :p


Bis dahin,

Clemens Zeise.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Wir haben´s geschafft

Hallo ihr Lieben,

zum letzten Mal schreiben wir heute hier im Blog. Paula und ich haben es geschafft. Drei aufregende und spannende Jahre liegen hinter uns. Nun sind wir endlich vollwertige Banker.

Für uns zwei Realschüler war der Anfang in der Volksbank Eisenberg sehr anstrengend. Es war eine große Umstellung von der Regelschule zur Ausbildung gewesen. In der Schule war alles sehr einfach. Man musste sich um nichts kümmern. Hausaufgaben? – Die hat man mal schnell vor dem Unterricht erledigt. Aber das fiel uns in der Ausbildung sehr schnell auf die Füße.

Jede Woche mussten wir ein Schwerpunktthema für unseren Ausbildungsnachweis finden und dazu einen kurzen Text schreiben. Einmal im Monat trafen wir uns zu den Lehrunterweisungen, nicht zu vergessen die Videotrainings einmal im Quartal. Für den Anfang war alles sehr viel. Wir mussten erst einmal eine Struktur rein bringen. Im 3. Lehrjahr sind diese Faktoren gar kein Problem mehr gewesen. Da ist es schon Routine.

Zur Vorbereitung auf unsere Prüfungen bekamen wir von Frau Appelt Prüfungssätze aus den vergangenen Jahren. Hier konnten wir noch einmal speziell schauen, wie die Fragestellungen sind und wie wir mit der Zeit zurecht kamen.

„Während der Prüfung habe ich alles um mich herum vergessen und mich genau auf die Aufgaben konzentriert. Leider lief der erste Tag nicht so gut, da mir meine Aufregung einen Strich durch die Rechnung machte. Ich war sehr nervös, blätterte viel hin und her und schrieb viel Stuss auf. Am zweiten Tag wusste ich bereits, was auf mich zukommen würde. Dadurch war ich nur halb so nervös und es lief um einiges besser. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall zeigen lassen.“, verrät Paula.

Wir beide bleiben weiterhin in der Bank, vorerst als Springer. Paula ist zurzeit in der Kasse, geht aber bald in die Datenkontrolle als Urlaubsvertretung. Und ich bin im Service als Springer eingeteilt. Wenn ihr also unsere Filialen besucht, ist es gar nicht mal so abwegig, dass ihr mich antrefft. 😉

Die Prüfungen sind nun geschafft und Paula und mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. In der Ausbildung haben uns viele Menschen begleitet und auch geholfen. Daher wollen wir noch einmal vielen Dank an alle sagen, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Vor allem auch besonderen Dank an unsere Familien und unsere Ausbilderin, Frau Appelt. Sie hatte es schon nicht leicht mit uns.
😉

Ein weiterer Meilenstein in unserem Leben ist geschafft und wir sind gespannt auf die vielen anderen die noch kommen. In diesem Sinne verabschieden wir uns aus dem Blog. 


Paula und Dominik.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Generalversammlung mit Herausforderung

Hallo ihr Lieben,

wie ihr schon in der Überschrift erkennen könnt, möchte ich euch heute mal ein paar Eindrücke von unserem Sommerfest in Verbindung mit unserer Generalversammlung geben. Als Genossenschaft sind wir ja schließlich gesetzlich verpflichtet, eine solche Versammlung einmal im Jahr durchzuführen. Hier wird dann z. B. ein neues Aufsichtsratmitglied gewählt, ein neuer Vorstand bekannt gegeben, die Bilanzzahlen aus dem Vorjahr gezeigt usw.

In diesem Jahr sollte uns allerdings eine überraschende Herausforderung bevorstehen. Unser Fest findet alljährlich in Nickelsdorf statt und wer schon einmal da war weiß, dass nur eine Straße ins Dorf führt. Das Problem dabei: Diese Straße sollte laut Zeitung zu unserem Sommerfest gesperrt sein. Der Baubeginn fand am 17.06. statt und unser Fest war am 21.06. Wir hatten zwar die Hoffnung, dass die Bauarbeiter noch nicht viel an der Straße ändern würden, aber darauf konnten wir natürlich nicht plädieren.

Zum Glück hat sich letzten Endes alles zum Guten gewendet: Die Bauarbeiter erlaubten uns, mit unseren Shuttlebussen, durch die Baustelle zu fahren. Es war, wie wir gehofft hatten, noch nicht viel an der Straße passiert. Also verlief dann doch noch alles reibungslos, wie in den vergangenen Jahren. Und nächstes Jahr fahren wir dann über die neue Straße. 😉

Von der Organisation und Planung unseres Festes habe ich wenig mitbekommen, da ich zurzeit bei Post und Empfang bin. Allerdings habe ich mitgeholfen die ca. 3.600 Einladungen versandfertig zu machen. 😀

Zwei Tage vor unserem Sommerfest kam unsere Personalleiterin auf mich zu. Ich wurde gebeten, am Tag der Generalversammlung beim Aufbau mitzuhelfen. Durch die Planänderung, dass ich nun mithelfen sollte, konnte ich bis um 7 schlafen, da wir uns erst 9 Uhr in Nickelsdorf trafen.  Auch mal schön, wenn man etwas länger schlafen kann. Also startete ich nach einem entspannten Frühstück zum Rittergut nach Nickelsdorf und half alles mit aufzubauen. 
Leider musste ich früh noch die offizielle Umleitung nutzen, da die Bauarbeiter bis 16.00 Uhr arbeiteten. Dabei hab ich mich auch nur einmal verfahren. 😅 

Als ich dann endlich eingetroffen war, konnte es losgehen. Wir mussten noch einiges dekorieren. Es standen bis dato nur das Festzelt und die Bierbänke und -tische. Eine meiner Aufgaben war es, Luftballons zu Trauben zu binden. Hat tatsächlich mehr Spaß gemacht, als man denkt.

Danach ging es an das Dekorieren der Tische mit farblich passenden Deckchen und Windlichtern. Und natürlich mussten die schön zusammengebundenen Luftballons auch auf dem Gelände befestigt werden. Sogar die kleinen Birkenbäumchen, die zur Deko an die Zeltstangen gebunden waren, wurden mit Kreppband geschmückt, auch wieder passend in blau und orange. 😉

Nach einem kurzen Mittagessen wurden dann noch die Bänke für die Falknershow auf den Sportplatz gebracht und aufgestellt. Danach gönnten wir uns eine kleine Pause auf diesen Bänken und überlegten was wir noch zu tun hatten. Es kam eine kleine Unruhe auf, denn die Kollegen aus dem Marketing meinten wir sind fertig. Aber so früh waren sie eigentlich noch nie fertig. :D Aber wir hatten auch nichts vergessen. Es lag wohl eher daran, dass wir dieses Jahr zwei Hände durch mich mehr waren.

Um drei kamen dann die ersten Kollegen. Meine Schicht am Rosterstand fing erst halb sieben an, deswegen hatte ich noch Zeit mich ein wenig umzusehen. Ich hab mir noch zwei Brezeln schmecken lassen und kurz bei der Falknershow vorbeigesehen. So ein Raubvogel ist schon beeindruckend, auch wenn es „nur“ ein kleiner war. Aber dann musste ich auch schon los zu meinem Stand, wo die Zeit sehr schnell verging: während meiner Schicht endete nämlich die Mitgliederversammlung, das heißt eine Menge hungriger Menschen strömten aus dem Haus direkt auf uns zu. So vergingen die zwei Stunden wie im Flug, aber als ich am Ende die Schürze abnehmen konnte, kam die Erschöpfung doch ein bisschen. So ging der Abend für mich auch nicht mehr lang und als ich kurz vor halb zehn ging, war das Rittergut schon deutlich leerer geworden. Aber eins muss ich dem Sommer lassen: es ist so schön, wenn sich halb zehn anfühlt wie halb acht. Es war noch so hell. Unglaublich. 😍

Tja, das war‘s dann auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch eine schöne Sommerzeit.

Bis dahin,
eure Carmen


Freitag, 14. Juni 2019

Umweltfestival in Berlin

Hallo liebe Leser,

es ist wie immer eine aufregende und spannende Zeit vergangen. Mit unserer Tochterbank, der EthikBank, waren wir mal wieder in Berlin unterwegs. Um genau zu sein, ging es am 02.06. zu Europas größter ökologischer Erlebnismeile, dem Umweltfestival. 


Da das Marketing den Trip organisierte und ich mich zurzeit in der Abteilung befinde, hab ich mich natürlich gleich gemeldet, dass ich unseren Infostand gerne mit unterstützen würde. Letztes Jahr waren wir das erste Mal beim Umweltfestival präsent. Allerdings genoss ich zu der Zeit noch meine letzten Sommerferien, sodass ich bisher nur von Kollegen hörte wie es war, nämlich kräftezehrend. 🙈  Wir sollten um 6 Uhr in Eisenberg sein, damit wir pünktlich losfahren konnten und würden erst gegen 23 Uhr wieder ankommen. Also hieß das für mich: Mein Samstag muss ruhig verlaufen, damit ich halb 5 aufstehen kann, um 6 Uhr in Eisenberg zu sein. Ansonsten geht das nicht gut.
Am Sonntag also machte ich mich auf den Weg nach Eisenberg. Insgesamt waren wir 7 Kollegen, die mitkamen. Deshalb haben wir uns extra einen Kleinbus gemietet, indem wir auch unsere Flyer und Materialien verstauen konnten. Der Bus wurde von Herrn Czimmernings schon am Freitag gepackt, sodass wir Sonntag in der Früh sofort losfahren konnten. 

Die Autobahn war zum Glück ziemlich leer. Dementsprechend kamen wir überpünktlich 08.30 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor an, räumten den Bus aus und bauten unseren Stand auf. Schon nach einer halben Stunde waren wir fertig und hatten noch Zeit, uns ein wenig umzusehen. Es gab viele interessante Stände. Vor allem die Essensstände haben wir uns schon mal vorgemerkt. 😉

Das Wetter hätte auch nicht besser sein können. In der Sonne hat man es allerdings nicht lange ausgehalten. Wir hatten 32°C und dachten schon, dass nicht annähernd so viele Leute wie im letzten Jahr kommen würden. Bei so einem Wetter gehen die meisten doch Baden. Aber da hatten wir uns getäuscht. Ab 11 Uhr füllten sich die Gänge zwischen den Ständen. Und auch an unserem Stand war gleich zu Beginn viel los. Ich stand mit vorne und beantwortete Fragen der Besucher so gut wie möglich. Aber trotzdem wusste ich noch nicht alles. Wie auch? Ich bin schließlich erst im ersten Lehrjahr. Aber falls ich einmal nicht weiter wusste, halfen mir meine Kollegen. 

Dadurch, dass wir insgesamt 7 Personen waren, konnten wir uns perfekt abwechseln. 3 standen eigentlich immer vorne am Stand und die anderen 4 liefen ein bisschen herum. Während des Tages hatten wir viele tolle Gespräche. Manchmal standen wir sogar zu sechst vorne, weil so viele Leute unseren Stand besuchten. Ehrlich gesagt, sind es schon noch viele Menschen, die in keinster Weise etwas von grünen Banken wissen. Viele waren erstaunt als wir sagten, die EthikBank gäbe es schon seit 2002. Viele versuchen immer ihr Leben so nachhaltig wie nur möglich zu gestalten, aber vergessen dabei ihr Geld bei den Großbanken. Denn damit wird unter anderem der Waffenexport unterstützt, Kinderarbeit, Massentierhaltung und vieles mehr. Das alles war mir vor meiner Ausbildung auch gar nicht bewusst. Und so geht es vielen anderen Menschen auch. Wenn man sich mit den Themen nicht beschäftigt, weiß man das halt auch nicht.

Das coolste aber an dem Tag war für mich die Kartoffelspirale. Es wurde eine Kartoffel mit Hilfe eines Akkuschraubers in eine Spiralform geschnitten, auf einen Spieß gedrückt, frittiert und gewürzt. So einfach es auch klingt, es war wirklich der Hit. :D Und hat dazu noch richtig lecker geschmeckt. :D

Frisch gestärkt ging es dann weiter: 15 Uhr, die Hälfte geschafft! Da wir immer wieder längere Gespräche an unserem Stand hatten, verflog die Zeit in Windeseile. Das Interesse ging bei weitem nicht nur von jungen Menschen aus, ganz im Gegenteil, die Menschen der älteren Generation haben mich positiv überrascht und es war wirklich aufschlussreich die Ansichten anderer Personen kennenzulernen.

18 Uhr! Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu, genauso wie unsere Kraftreserven. Die anhaltende Sonne machte den Tag zu einer echten Belastungsprobe, aber auch diese haben wir gemeistert. Und als es dann endlich 19 Uhr schlug, bauten wir allmählich unseren Stand ab. Herr Czimmernings holte unseren gemieteten Bus und wir packten alles, was übrig geblieben war, wieder ein. Halb 8 saßen wir alle im Auto und traten die Heimreise an.
Und gegen 23 Uhr trafen wir in Eisenberg ein. Wir lagerten noch schnell die ganzen Pakete und Kartons vom Bus ins Bankgebäude um und dann kam ich auch schon fix und fertig gegen halb 12 zu Hause an. Ich habe nur noch die Sonnencreme und den Schweiß abgeduscht, Zähne geputzt und bin praktisch ins Bett gefallen. Am Montagfrüh klingelte dann der Wecker und ich machte ich auf zur Schule. 

Alles in allem war der Tag so vielseitig und interessant, aber auch kräftezehrend. Wir hatten tolles Wetter und haben viele neue Leute kennen gelernt. Am nächsten Tag war ich zwar immer noch etwas erschöpft, aber nicht desto trotz war es eine tolle Erfahrung.


So, jetzt hab ich aber auch genug erzählt.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Bis dahin,
euer Niclas.

Mittwoch, 29. Mai 2019

#FridaysForFuture

Hallo ihr Lieben,

vergangenen Freitag – zwei Tage vor der Europawahl – hat die Schülerbewegung „Fridays for Future“ zum globalen Klimastreik aufgerufen und wir Azubis waren natürlich auch dabei.

Nicht nur durch die EthikBank bekommen wir den Aufruhr, um die Klimapolitik und den Klimawandel mit. Natürlich kann man zurzeit sehr gut in den Nachrichten die Bewegung Fridays for Future verfolgen. Und wir Azubis stellten uns letztendlich die Frage: Warum sind wir nicht mit dabei? Schließlich betrifft uns das Thema auch.

Wir arbeiten bei einer ethischen Bank mit strengen Prinzipien und irgendwie verfolgen wir ja auch als Azubis die gleichen Ziele wie die Fridays for Future-Demos. Also fragten wir erst einmal bei unserer Personalleiterin nach, ob es möglich wäre, an jenem Freitag streiken zu gehen. Natürlich war Frau Ludwig gleich begeistert und wir würden auch ganz klar eine Freistellung erhalten. Allerdings war das bei Niclas und mir nicht so ganz einfach… Wir sollten nämlich an dem Freitag in der Berufsschule sein und mussten daher erst einmal einen Antrag stellen, dass wir vom Unterricht befreit werden dürfen. Wir dachten wirklich das geht nicht so einfach, da wir auch kurz vorm Notenschluss stehen. Aber es kam anders als gedacht: Unsere Lehrerin war total begeistert von der Idee. Sie findet es toll wie sich die jungen Leute engagieren.

So ging es also letzten Freitag nach Jena auf den Holzmarkt. Ich schätze mal es waren 600 – 700 SchülerInnen und Studenten/Innen, Azubis, Großeltern, Eltern und auch Politiker da. Und alle demonstrierten für eine bessere Klimapolitik und mehr Klimaschutz. Es gab sogar einen Umzug. Wir starteten am Holzmarkt, zum Phyletischen Museum weiter zur St. Michaelis Kirche, an der Universität vorbei und wieder zurück zum Holzmarkt.

Eigentlich wollte ich noch mehr Bilder machen für euch… Da waren nämlich echt gute Schilder dabei. Zum Beispiel ein Plakat hatte die Aufschrift: „Winter is not coming!“ oder auch Niclas hatte ein tolles Plakat für die Veranstaltung im Marketing vorbereitet: „2035: Opa, was ist Schnee?“. 

Aber neben den tollen Demoschildern waren auch sehr gute Redner dabei, an jeder Station so ungefähr zwei bis drei. Vom Aussehen und Alter her könnten es Studenten gewesen sein. Die Reden waren außerdem nicht einfach so daher geschrieben. Man hat gemerkt, dass sie sich mit dem Thema stark auseinander setzen und auch so ziemlich dafür leben. Es ist nicht nur ein Hype. Es ist unsere Zukunft um die es hier geht. Für viele war es nicht die erste Demo. Wir hatten echt tolle Gespräche mit einigen. Die Stimmung war toll und wir hatten perfektes Wetter (Paula und ich brauchten sogar mal eine kleine Abkühlung, wie ihr im Bild sehen könnt), aber mehr als alles andere, wird einem der Ernst der Lage erst einmal bewusst gemacht. Die Redner haben uns verschiedene Ursachen zum Klimawandel aufgezeigt und an der letzten Station, der St. Michaelis Kirche, hat sich sogar ein Professor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Schiller-Uni zu Wort gemeldet. Er hat sowohl der Wirtschaft als auch der Rechtswissenschaften harte Fragen gestellt, deren Antworten auf sich warten lassen.
Der Zug bewegte sich wieder Richtung Holzmarkt, um die letzte Aktion durchzuführen: Einfach hinlegen und Sterben! Keine Sorge, natürlich nur symbolisch gemeint. Aber ich kann mir vorstellen wie erschreckend es als Momentaufnahmen aussehen musste, mehrere hundert Menschen wie tot daliegen zu sehen.

Mir gehen die Worte von Greta Thunberg nicht mehr aus dem Kopf: „Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. […]“

Meiner Meinung nach, ist das genau das, was die Demo bei den Zuschauern auslösen soll: Besorgnis und Angst. Angst davor, wie es in Zukunft weiter gehen soll. Angst davor, nicht zu wissen, wie es auf der Erde in 40 oder 50 Jahren aussehen wird. Jeder sollte einmal darüber nachdenken. Es ist ein Privileg für jeden, dass wir so einen tollen Planeten haben. Und es gibt keinen zweiten in so einer Art und Weise. Wir sollten also alle etwas für unsere Umwelt und unsere Erde tun.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Eure Carmen

Donnerstag, 23. Mai 2019

#AzubisForFuture

Hallo liebe Blogleser,

die Schülerbewegung „Fridays for Future“ ist bestimmt auch nicht an euch vorbei gegangen. Vielleicht wart ihr sogar schon selbst auf solch einer Demo. Seit Monaten demonstrieren weltweit tausende junge Menschen für mehr Klimaschutz und ein entschlosseneres politisches Handeln gegen die Erderwärmung. Diese Proteste erreichen am kommenden Freitag (24.5.) einen weiteren Höhepunkt, denn die Bewegung „Fridays for Future“ hat zum globalen Klimastreik aufgerufen. Mit Blick auf die Europawahlen sollen die Organisatoren noch einmal nachdrücklich darauf hinweisen, dass der Urnengang am kommenden Sonntag wegweisend für den Klimaschutz ist – sowohl auf dem Kontinent als auch weltweit.

Diesen Freitag streiken wir Azubis und schließen uns den Protesten der „Fridays for Future“-Demonstration in Jena an. Hierfür werden wir extra von der Schule und von der Arbeit freigestellt. 


Ich bin der Meinung, dass der vom Menschen gemachte Klimawandel uns alle angeht. Er ist wahrscheinlich das größte Problem, das wir aktuell haben, und dementsprechend müssen wir entschlossen dagegen vorgehen. So eine Demonstration ist deshalb einfach ein Pflichttermin. Da unterbreche ich sogar mal die wichtige Vorbereitung für die Abschlussprüfung, genau wie Paula.

Da Niclas zurzeit im Marketing ist, war er fleißig und hat schon mal ein Plakat für Freitag vorbereitet. Durch unsere Tochterbank, die EthikBank, bekommen wir auch intensiver mit, was es eigentlich heißt, ethisch und ökologisch zu handeln und das dies auch über den Feierabend hinaus geht. Sprich, seit meiner Ausbildung achte ich zu Hause viel mehr auf meinen Plastikverbrauch oder auch darauf, dass ich zur Arbeit laufe und nicht mit dem Auto fahre. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle bezüglich der Umwelt, Nachhaltigkeit und des Klimawandels. Wir sollten einfach alle ein bisschen mehr auf unser Verhalten und Konsum gegenüber unserem Planeten achten.

Kommt also mit! Wir starten 12 Uhr in Jena am Holzmarkt und streiken für eine bessere Klimapolitik. Wir sehen uns.

Bis dahin,
euer Dominik.

Donnerstag, 2. Mai 2019

Hätte besser laufen können

Hallo liebe Blogleser,

Carmen und ich haben´s geschafft. Wir haben unsere erste Lehrunterweisung hinter uns gebracht. Das letzte halbe Jahr durften wir immer noch bei Paula, Chantal und Dominik zuschauen und ein paar erste Eindrücke gewinnen. Aber nun mussten wir selbst ran. :-)

Die Lehrunterweisungen laufen bei uns im Haus ähnlich wie ein Vortag in der Schule ab. Der einzige Unterschied: wir stellen das Thema nicht vor der Schulklasse und der Lehrerin vor, sondern vor den anderen Azubis, unserer Ausbilderin und einem Fachkollegen, der sich mit dem Thema in unserem Haus tagtäglich befasst. 

Unsere erste Lehrunterweisung handelte über den Zahlungsverkehr. Ein sehr komplexes Thema, da zum Zahlungsverkehr fast alles gehört, was wir tagtäglich machen, wie zum Beispiel: Überweisungen annehmen, Daueraufträge einrichten, Schecks annehmen und auszahlen, Konten verwalten und vieles mehr.

Wir teilten die Themen unter einander auf, erarbeiteten uns ein Handout und gaben dieses an unseren Kollegen zum Kontrollieren weiter. Es folgten noch kleine inhaltliche Änderungen und das war´s. Dann konnte es auch schon losgehen.

Letzten Montag war es dann soweit. Wir trafen uns 16.30 Uhr im Besprechungsraum unserer Volksbank Immobilien. Neben Paula, Dominik und Frau Appelt kamen auch Frau Ludwig, die künftig als Ausbilderin fungiert und Herr Rösel, der Fachexperte für den Zahlungsverkehr ist. Kurz bevor es losging merkten wir beide, dass die Aufregung steigt, obwohl es im Grunde genommen nur ein Vortrag war.

Carmen und ich kamen dann aber recht schnell ins Rollen und wurden mit der Zeit immer sicherer. Nach schätzungsweise 20 Minuten, waren wir mit dem Vortragen fertig. Nun begann die Fragerunde. Wir versuchten die gestellten Fragen so gewissenhaft wie möglich zu klären. Natürlich gab es noch ein paar Inhalte, die wir nicht hundertprozentig fachlich korrekt erklären konnten, aber im Großen und Ganzen war es in Ordnung.

Nach der Fragerunde ging es weiter mit der Auswertung und ja was soll ich sagen… Wir haben definitiv noch Potential nach oben. Aber für unsere erste Lehrunterweisung war es schon in Ordnung. Carmen und ich nehmen die Hinweise definitiv an und wissen jetzt auch, auf welche Aspekte wir besonders großen Wert legen müssen. Zum Beispiel hatten wir die rechtlichen Rahmenbedingungen, sprich Gesetze und Verordnungen ganz außer Betracht gelassen.

Das wurde noch einmal unsere kleine Hausaufgabe zu schauen, welche Gesetze, Richtlinien und Verordnungen den Zahlungsverkehr betreffen. Achja, und wir müssen mehr darauf achten, dass wir nicht zu theoretisch vorgehen. Wir sollen mehr die Vorgehensweise in der Bank aufzeigen und erklären.

Natürlich haben wir uns für´s erste etwas mehr erhofft, aber trotzdem gehen wir nicht mit gesenktem Kopf aus der Lehrunterweisung, sondern mit neuen Ideen und noch mehr Ehrgeiz. :-)

Genau das, ist die Message, die ich euch mit auf den Weg geben möchte. Wenn mal etwas nicht so läuft, wie ihr euch das vorstellt, dann steckt nicht gleich den Kopf in den Sand sondern fragt euch lieber was ihr aus der Situation lernen und das nächste Mal verbessern könnt.

Mit diesen Worten möchte ich mich jetzt auch verabschieden und hoffe, dass ihr auch etwas mitnehmen konntet.

Bis dahin.
Euer
Niclas Geißler

Mittwoch, 24. April 2019

Auf zur neuen Schule

Hallo Ihr Lieben,

in letzter Zeit war so schönes Frühlingswetter und nun soll es noch einmal in den höheren Lagen schneien... :o Wir hatten die letzte Zeit immer zwei bis drei warme Tage und dann wurde es immer wieder kühl. Da hat man sich grade daran gewöhnt, dass man am Nachmittag ohne Jacke raus gehen kann und dann wird es wieder eisig. Aber naja, so ist er nun - der April. 

Bei uns hat sich in der letzten Zeit wieder einiges geändert. Die letzten drei Wochen hatten wir Berufsschule und wie wir erfahren haben, wird das unser letztes Jahr an der SBBS in Gera. Nicht etwa weil wir Intelligenzbestien sind und die Ausbildungszeit auf ein Jahr verkürzen. Nein! Die schulische Ausbildung für Bankkaufleute wird im nächsten Jahr in Jena stattfinden. Natürlich haben wir alle erst einmal gestöhnt und gleich im Internet nach der neuen Schule gegoogelt. Das Gebäude sieht auf jeden Fall sehr schön aus. :-) Ihr könnt ja auch mal googeln. Oder falls jemand auf die Karl-Volkmar-Stoy-Schule geht oder gegangen ist, kann er mir gerne mal schreiben und uns verraten, wie es dort ist.

Das einzig Negative an der ganzen Sache: der Fahrtweg. Grundsätzlich liegt die Schule direkt am Bahnhof Paradies. Eine super Anbindung, könnte man meinen. Nur eben nicht für mich oder auch meine Klassenkameraden aus Zeulenroda und Münchenbernsdorf. Von mir aus, Wünschendorf, hält der Zug leider nur in Jena-Göschwitz und nicht in Jena Paradies.

In Gera war alles ziemlich entspannt: ich stehe halb 7 auf, steige halb 8 in meinen Zug und bin dreiviertel 8 in Gera-Süd. Dann laufe ich noch 5 Minuten zur Schule, trink meinen Kaffee aus und es kann los gehen.

Wenn ich allerdings von Wünschendorf aus nach Jena fahre, müsste ich entweder zwei Stunden eher losfahren und zweimal umsteigen oder mit dem Auto nach Gera fahren, dann in den Zug halb 7 steigen und nochmal eine dreiviertel Stunde fahren. Mit dem Auto die ganze Strecke zu fahren, würde auch eine Stunde dauern. Dazu kommen noch die Parkprobleme und Kosten in Jena.

Aber ich habe eine Lösung gefunden: Lange habe ich gesucht, gesucht, gesucht und nichts gefunden. Aber nun hatte ich doch echt mal Glück. Ich habe nämlich eine Wohnung in Eisenberg gefunden. Und die ist so perfekt. Im Schlaf- und Wohnzimmer sind schöne große Fenster zur Ostseite drinnen. Es ist also schön hell. Und das wichtigste: im Bad gibt es auch ein Fenster. ;-)

Für mich wird jetzt also einiges leichter. Im Sommer kann ich einziehen und ab dann laufe ich ca. 20 Minuten zur Arbeit und nach Jena fahre ich auch nur eine dreiviertel Stunde. So umgehe ich den ganzen Stress und hab endlich meine eigenen vier Wände. <3

Achja übrigens, im letzten Beitrag hab ich euch doch erzählt, dass ich Mitte April die Geschäftsstellen an den Azubitagen betreuen soll. Da hat sich auch schon wieder vieles verändert. Aber das verrate ich euch ein anderes Mal. :)

Bis zum nächsten Mal
Eure Carmen