Donnerstag, 5. Dezember 2019

Kennt ihr eigentlich schon die EthikBank?


Hey,

nach wie vor bin ich im Zentralen Vertrieb eingesetzt. Ein sehr schöner Arbeitsplatz für kreative Köpfe, wie ich finde. Ich hab mir gedacht, schon im Kundenzentrum hatte ich nicht nur mit der Volksbank das Vergnügen, sondern auch mit der Tochterbank der EthikBank. Ich denke mal, dass einige von euch von der EthikBank noch nichts gehört haben. Deswegen möchte ich euch ein paar Einblicke geben. :-) 

Tagtäglich werde ich im Marketing, und auch schon im Kundenzentrum, mit der EthikBank konfrontiert. Sie wurde 2002 aus Überzeugung gegründet und wächst bis heute ständig an Bekanntheit und auch Beliebtheit. Die EthikBank ist anders als die Volksbank eine Onlinebank. Das bedeutet, es gibt keine Filialen, sondern unsere Kunden führen all ihre Bankgeschäfte über das Onlinebanking aus. Natürlich gibt es trotzdem Ansprechpartner übers Telefon. Dabei ist es auch völlig egal, ob sie bei der Kontoeröffnung oder einer Onlineüberweisung Hilfe benötigen. Durch unser Kundenzentrum, die ebenso wie Servicemitarbeiter am Bankschalter von Montag bis Freitag zu erreichen sind, können wir unsere Kunden die Garantie geben, dass sie innerhalb eines Bankarbeitstages eine Rückmeldung zu ihrem Anliegen erhalten.

Das besondere an der EthikBank sagt vielleicht auch schon ein Stück weit der Name. Sie ist nämlich eine ethisch-ökologische Direktbank. Der Unterschied zu anderen Banken, ist der Umgang mit dem Geld ihrer Kunden. Sowohl die Volksbank als auch die EthikBank haben die gleichen Prinzipien. Sie investieren das Geld ihrer Kunden auf Grundlage ethisch-ökologischer Anlagekriterien. Beispielsweise in Unternehmen des Natur-Aktien-Index (NAI) oder des Global Challenges Index (GCI), in Engagement gegen den Klimawandel und Vorsorgemaßnahmen, um Korruption und Bestechung zu verhindern und noch vieles mehr.

Das Äquivalent dazu sind die Negativkriterien. Die zeigen auf, in was die EthikBank auf keinen Fall investiert. Beispielsweise Herstellung von Militärwaffen, Kohleförderung und Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Kinderarbeit, Glücksspiel usw.

Es gibt aber noch etwas Besonderes zu erwähnen. Die EthikBank unterstützt nämlich drei Projekte, ihre sogenannten Förderprojekte.
Zum Einen haben wir da unser Ethikprojekt. Projektpartner ist in diesem Fall der Verein hamromaya Nepal e. V. Hierbei geht es um die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal in den Schwerpunkten Bildung und Jugendhilfe. Zum Anderen gibt es da noch das Frauenprojekt. Unser Projektpartner Afghanistan Schulen e. V.  fördert vor allem den Bau von Schulen und Frauenzentren für Mädchen und Frauen. Und das dritte Projekt ist das Umweltprojekt der EthikBank mit unserem Projektpartner ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie. Dieses Projekt setzt sich für eine starke konzernkritische „Stiftung von unten“ für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung ein.

Wie ihr vielleicht merkt, sind die Projekte nicht regional, sondern national. Denn auch die EthikBank ist keine regionale Bank. Sie legt Wert darauf, auch über den eigenen Tellerrand zu schauen. Aber nicht nur die Projekte der EthikBank sind vielfältig, auch ihre Kunden mit jeweiligen Projekten. Beispielsweise Sophie Müller mit ihren Tiny-Gästehaus oder Christoph und Jonas, die sich über die letzten Jahre eine BIO-Lederwerkstatt aufgebaut haben. Während meiner Zeit im Zentralen Vertrieb, durfte ich ein Porträt zu THANN-Leder bzw. über Jonas und Christophs BIO-Leder schreiben und war immer wieder erstaunt, wie vielfältig die Kunden unsere Bank und vor allem ihre Ideen und Projekte sind. In ihrem Fall haben sie sich gleich mehrere Partner ins Boot holen müssen, damit ihr BIO-Leder auch wirklich Bio, wie die beiden es verstehen, ist.

So, ich hoffe, ihr habt jetzt erstmal einen groben Überblick über die EthikBank erhalten können. Wenn ihr mehr über sie und ihre Kunden erfahren wollt, schaut doch einfach mal auf der Internetseite der EthikBank vorbei oder im Blog der EthikBank.

Liebe Grüße
Viktoria.

Keine Kommentare:

Kommentar posten