Mittwoch, 23. Dezember 2020

Homeschooling & Weihnachten

Homeschooling
Ja, auch mich hat es neulich betroffen - ich durfte meine Aufgaben der Berufsschule zu Hause erledigen. Durch den Lockdown, der jetzt wieder eingeführt wurde, sind viele Schulen und Kitas geschlossen. Jedoch nicht alle Betriebe. Das heißt, ich darf während der Berufsschulzeit zu Hause bleiben und dort meine Schulaufgaben erledigen und glücklicherweise aber dennoch zur Arbeit in die Bank. Auch wenn es sich gut anhört, nicht in die Schule gehen zu müssen, wird es nach einigen Tagen echt ätzend. Man hat keinen Lehrer, der vor einem steht und alles ausführlich erklärt. Man hat nicht das Gefühl, in einer Schule zu sein und das bringt Konzentrationsverluste mit sich. Und wenn das Internet mal nicht funktionieren will oder die Schulplattform abstürzt geht außerdem Zeit verloren, die Gold wert ist für das Wissen, dass wir für die Abschlussprüfung brauchen. Aber wollen wir mal nicht zu viel meckern. Hauptsache wir haben überhaupt Unterricht und müssen uns nicht alles selbst einstudieren. Auch müssen wir zum Glück die Maske nicht tragen, wenn wir zuhause sind 😉.

Weihnachten in der Bank

Auch in der Bank sind wir schon in Gedanken ganz weihnachtlich gestimmt, auch wenn wir leider kein Weihnachtsfest mehr veranstalten können und Abstand zu einander halten müssen. Wir haben zwei wunderschöne Weihnachtsbäume im Flur und einen davon durfte ich sogar schmücken. Ich finde, ich habe eine sehr gute Arbeit geleistet - was meint Ihr? 😊 Wir haben auch Geschenke bekommen, einmal zum Nikolaus in Form von Süßigkeiten und Glühwein und zu Weihnachten einen Gutschein für einen Weihnachtsbaum. Das hat super gepasst, da ich dieses Jahr noch keinen hatte. 

Ich denke der Lockdown kann uns nicht daran hindern, Spaß bei der Arbeit oder zu Weihnachten zu haben. Also Kopf hoch und durch!!!!!!!! 👍😊

Ein schöne Zeit euch allen & bis im neuen Jahr
Euer Mehmet 

 

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Der Prüfungsmarathon

Nachdem ich euch das letzte Mal von den Möglichkeiten nach der Ausbildung erzählt habe, wollte ich euch heute mal etwas über den Ablauf der Prüfungen erzählen.

Generell gibt es eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung, welche noch mal in einen mündlichen und in einen schriftlichen Teil unterteilt ist.

Solltet Ihr euch direkt dafür entscheiden, die Ausbildung zu verkürzen oder bei einer Bank lernen, die das so handhabt, findet eure Zwischenprüfung bereits im September - also zum Beginn des zweiten Lehrjahres statt. Hierbei wird Wissen rund um den Zahlungsverkehr, Kontoführung, Rechnungswesen, Geldanlagen, Wirtschaft und Sozialkunde aus dem ersten Lehrjahr abgefragt. Die Prüfung geht über 90 Minuten und es handelt sich dabei immer um geschlossene Fragen. Ihr habt also verschiedene Antwortmöglichkeiten bereits vorgegeben. Klingt einfach, der Teufel steckt dabei jedoch im Detail und man wird schnell in die Irre geführt, wenn man ein Wort nicht genau liest. Es ist auch möglich, dass mehr als eine Antwort richtig ist. Solltet Ihr euch erst später dazu entscheiden zu verkürzen, findet eure Prüfung wie auch mit denjenigen, welche nicht verkürzen, im Februar ebenfalls im zweiten Lehrjahr statt.

Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung findet für alle, die die Ausbildung in 2 ½ Jahren absolvieren, im November statt. Hierbei wird nun an zwei Tagen in drei Teilen das Wissen der Lehrlinge geprüft. Am ersten Tag, meist Dienstag, findet der Teil Bankwirtschaft über 150 Minuten statt. Am darauffolgenden Tag geht es mit Wirtschaft und Sozialkunde (Dauer 60 Minuten) und anschließend mit Rechnungswesen und Steuerung bzw. Controlling (Dauer ebenfalls 60 Minuten) weiter. Das war es dann auch mit eurem schriftlichen Teil der Abschlussprüfung.

Die mündliche Abschlussprüfung ist ein 20-minütiges Beratungsgespräch mit einer 15-minütigen Vorbereitungsphase. Ihr müsst aus drei verschiedenen Themengebieten ein Thema ziehen. Erlaubt ist jegliche Art von Broschüren, die Ihr auch während einem Beratungsgespräch benutzen würdet. Hierbei lohnt es sich also auch schon während der Ausbildung fleißig Material zu sammeln und zu sortieren. Dieser Teil der Prüfung findet, für alle die im Jahr 2019 begonnen und in 2,5 Jahren Ihre Prüfung abschließen, im Januar 2022 statt.

Und hier seht ihr einmal meine aktuelle Vorbereitung für die Zwischenprüfung. LF3 - Rechnungswesen habe ich schon abgeschlossen. Jetzt geht es weiter mit Wirtschaft und Sozialkunde. Immer dabei die letzten Zwischenprüfungen, die „Prüfungsvorbereitung-aktuell“, sowie die Ausbildungsinhalte für die Zwischenprüfung.

In der Regel erfahrt ihr nach eurer mündlichen Abschlussprüfung eure Endnote, die ihr eurer Bank an dem Tag mitteilen könnt. Alle vorläufigen Ergebnisse könnt ihr immer innerhalb einiger Wochen online einsehen, sodass man immer schnell einen groben Überblick über die Leistungen erhält.

Innerhalb einer Woche nach eurer mündlichen Prüfung sollte euch euer Ergebnis dann auch auf dem postalischen Weg geschickt worden sein und im besten Fall könnt ihr euch nun von der IHK zertifizierter Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau nennen.

Ich hoffe ich konnte euch einen groben Überblick verschaffen und ihr fühlt euch nun etwas besser vorbereitet

Eure Viktoria

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Weiter in der Marktfolge Passiv

Hey Ihr lieben ich bin es wieder euer Justin.

Wie Ihr in der Überschrift und in meinem letzten Blog gelesen habt, bin ich weiterhin in der Marktfolge Passiv tätig. In meiner weiteren Zeit hier in der

Abteilung habe ich auch neue Aufgaben erlernt. Neben dem Herunterladen und Ausdrucken der Postidents, Anlegen der Neukunden im System, Versenden von VVI’s (Vorvertragliche Informationen) sowie das Verfassen diverser Kunden E-Mails kümmere ich mich jetzt auch um die Adressänderungen, Anlegen von SEPA- Firmenlastschriftmandaten, Anlegen von Allgemeinen Verbraucherdarlehensverträgen, Anlegen von Notvollmachten und das Bearbeiten von Schecks bzw. Orderschecks. Das klingt zwar alles sehr viel, aber wenn man sich immer alles aufmerksam mitschreibt, wenn einem der Abteilungsleiter bzw. ein beauftragter etwas erklärt, dann ist es leichter, die Vorgänge zu bearbeiten und mit der Zeit merkt man sich die Abläufe.

Nebenbei werde ich auch noch im Depot eingearbeitet. Dort lerne ich alles ums Thema Kontoschließungen, da ich am letzten Tag des Jahres beim Bearbeiten der Kontoschließungen im Depot mithelfen soll.

Wie steht es eigentlich mit Corona und dem Arbeiten in der Bank?

Seitdem neuen Lockdown müssen wir in der gesamten Bank und dem Kundenparkplatz eine Maske tragen. Ausnahme sind die Büros, in denen eine Plexiglasscheibe zwischen den Schreibtischen steht oder 1,50m Abstand gewährt sind. Außerdem gehören natürlich immer noch das Fiebermessen am Morgen dazu sowie das gründliche Reinigen der Hände mehrmals am Tag. Aber nicht nur das Verhalten in der Bank hat Corona verändert. Unsere Weihnachtsfeier kann in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden, was sehr schade ist, da es für mich die erste Weihnachtsfeier in meiner Zeit als Azubi gewesen wäre. Als kleinen Ausgleich hat jeder Mitarbeiter ein Weihnachtspräsent in Form einer Flasche Glühwein, eines Gutscheins für einen Weihnachtsbaum sowie einen Kalender für 2021 bekommen. Und zum Nikolaus gab es für alle Mitarbeiter ein kleines Geschenk.

Das war´s auch erstmal wieder von mir. In meinem nächsten Blog erzähle ich euch dann aus meinen letzten Wochen in der Marktfolge Passiv.

Bis dahin

Euer Justin

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Die Weihnachtsspendenaktion

Hallöchen,

wie in der Überschrift zu sehen, möchte ich gerne etwas zu meinem Projekt in meiner neuen Abteilung erzählen.

Nachdem ich lange im Servicebereich tätig war, bin ich Ende Oktober dem Zentralen Vertrieb zugeteilt worden. Dort hat jeder Azubi ein Projekt zu betreuen. Ich hatte das Glück und durfte die Weihnachtsspendenaktion in Gang setzen. So wie jedes Jahr, haben wir auch in diesem Jahr eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um Spenden für ein wohltätiges Projekt zu sammeln. Ich musste also überlegen, wie ich das angehe und wollte natürlich das Beste aus der Aktion machen. Ich habe mir Vereine und Organisationen aus dem Internet rausgesucht, die sich bestenfalls in Eisenberg bzw. in der Nähe Eisenbergs befinden und mich über deren verschiedene Projekte informiert. Das alles habe ich zusammengefasst und in einer kleinen Übersicht dargestellt. Nachdem die unterschiedlichen Projekte dem Vorstand vorgelegt waren, haben dieser sowie die Mitarbeiter aus dem Marketing in einer Beratung die aktuellen Vorhaben der Vereine verglichen und sich letztendlich für ein Projekt entschieden. Die Wahl auf den Tiergarten in Eisenberg, dessen Neugestaltung des Kinderspielplatzes wir in diesem Jahr mit den gesammelten Spenden unterstützen werden.

Ich habe im Programm Photoshop das Handout zur Weihnachtsspendenaktion erstellt, was mir sehr viel Spaß bereitet hat. Außderdem habe ich die Spendenlisten, die in unserer Bank für die Kunden ausgelegt werden, erstellt. Doch leider konnte ich das Projekt nicht ganz zu Ende bringen, da ich ein paar Tage krankheitsbedingt ausgefallen bin. Trotzdem fand ich das Projekt sehr interessant und ich hoffe, ich kann in Zukunft weitere Kampagnen begleiten. 

Und falls ihr euch die Weihnachtsspendenaktion genauer anschauen oder vielleicht sogar spenden möchtet, hier findet ihr alles dazu: https://www.volksbankeisenberg.de/meine-volksbank/engagement/weihnachtsspende.html 

Liebe Grüße & bis bald,
Euer Mehmet

Mittwoch, 25. November 2020

Schule in einer besonderen Zeit

Hallo Ihr Hübschen,

heute melde ich mich mal wieder bei euch. Ich hoffe, euch geht es gut und Ihr habt trotz der besonderen Lage eine gute und erholsame Zeit.

Wie ihr schon an meiner Überschrift erkennen könnt, möchte ich euch etwas über meine Zeit und meinen Alltag in der Berufsschule erzählen.
Also zu allererst möchte ich euch sagen, dass ich ziemlich froh bin, dass wir noch in die Schule gehen dürfen und auch dadurch noch viel im Präsenzunterricht lernen. Viele Themen sind einfach schwer über die eigene Erarbeitung zu erlernen, da sie sehr komplex sind und auch viele Erklärungen (gerade für mich) benötigen. Die Themen kommen halt auch in den noch bevorstehenden Prüfungen vor, und das Wissen hätte ich schon gerne direkt vom Lehrer.

Aber nun genug von der Theorie geredet. Ich möchte euch ja gerne mal einen Tag in meiner Schule mitnehmen. Und ich habe mir für diesen Tag den Montag rausgesucht. Ich finde einfach, er beschreibt am besten, was gerade alles passiert und wie schnelllebig die Situation einfach ist.

Meine Vorbereitung für Montag lief so ab, dass ich Sonntag erstmal geschaut habe, ob wir Vertretung haben, oder ob alles normal bleibt. Naja und wie fast gedacht, sind einige Fächer ausgefallen und durch andere ersetzt worden. Also habe ich meinen Ranzen noch einmal umgepackt und bin in mein Bett. Am nächsten Morgen kam ich in der Schule an und dort hatte sich schon wieder alles geändert. Es wurden immer mehr Lehrer krank und er Stundenplan änderte sich im Minutentakt. Lange rede kurzer Sinn - wir hatten gefühlt nur vier Stunden nach Plan und der Rest war einfach nur noch hoffen, dass die Lehrer Verständnis für die Situation hatten und auch für die nicht vorhandenen Arbeitsmaterialien. Aber dabei kann ich euch ja schon einmal beruhigen. Jeder hatte vollstes Verständnis dafür, weil die Änderungen für die Lehrer auch überraschend kamen. Aber natürlich bestand mein Tag nicht nur aus Unterricht. Wir hatten natürlich auch mal Pause und mussten den Raum wechseln. Und das wichtigste beim Raum verlassen ist: Maske nicht vergessen! Auch wir müssen eine Maske tragen, wenn wir den Raum verlassen oder uns im Unterricht durch den Raum bewegen.

Auch das Erfrieren bei den Temperaturen im Raum bleibt uns in der Berufsschule nicht erspart. Wir müssen jede halbe Stunde lüften und manche Lehrer lassen die Fenster gleich für die ganze Stunde offen. Ich habe mich da mittlerweile dran gewöhnt, weil ich am Fenster sitze und sobald das Fenster geschlossen ist, werde ich müde. Aber es wird halt auch ohne Jacke und Mütze etwas kalt im Raum. Daher ein guter Tipp von mir: Immer mit einer dicken Jacke, einer dicken Mütze und einem Schal in die Schule gehen, sonst erkältet man sich. Und wenn es noch kälter wird, hilft immer die gute alte Skijacke.

Um zum Abschluss zu sagen, ich bin trotz aller Vorschriften und Hygienekonzepten noch sehr froh, in die Schule gehen zu dürfen und bin gespannt, was noch so auf uns zukommt.

Bleibt alle schön gesund und haltet die Ohren steif!

Eure Jenny

Mittwoch, 18. November 2020

Ausbildung heißt auch nicht nur arbeiten

Hallo Leser und Leserinnen,

hiermit melde ich mich erneut bei euch, um von meiner Ausbildung zu berichten.

Aus den letzten Wochen gibt es einiges, was ich euch erzählen kann und ich hoffe, Ihr seid und bleibt gesund.

Ich fange mit meinen ersten Berufschultagen an. Nachdem ich euch das erste Mal geschrieben habe, war ich noch eine lange Zeit in der Marktfolge Passiv. Das ist die Abteilung, in der ich Konten eröffnet und bearbeitet habe. (Informationen dazu findet Ihr in meinem ersten Blogbeitrag😉) Nun war ich zu meiner ersten Schulwoche angetreten und es fühlte sich wie der "erste" Schultag, den man als Kind erlebt hat, an. 😁 Man hat eine neue Schule, neue Lehrer und neue Klassenkameraden und was man bereits am Anfang bemerkte: die Aufregung aller war da. Nach einigen Belehrungen und Informationen zur aktuellen Lage ging unser Unterricht los. Unsere Fächer sind dabei Ethik, Sport, Deutsch und Sozialkunde sowie verschiedene Lernbereiche, die in Lernfelder unterteilt sind. Am Anfang klang es erst komisch, statt Mathe etc. Lernfelder zu haben, jedoch findet man schnell in das System und die Lehrer erklären dieses auch. 😊 Über die ganze Woche haben wir verschiedene erste Eindrücke gesammelt, die verschiedenen Lernfelder, die Lehrer und uns gegenseitig (die Schüler) kennengelernt.

Nun habe ich bereits meine zweite Schulwoche hinter mir, die erst letzte Woche war. In der Schule wieder angekommen, merkte man, dass es etwas flotter zuging. Die Lehrer zogen den Unterricht etwas an, damit wir in Kürze unsere ersten Noten erlangen konnten. Da die aktuelle Lage ungewiss ist (Präsenz- o. Fernunterricht), müssen wir etwas vorarbeiten und man merkte, dass die Lehrer Verständnis dafür haben und bei jeglicher Frage zur Seite standen. Demzufolge schrieben wir täglich eine Arbeit, was jedoch nicht so schlimm war, wie es klingt. Die Lehrer bemühen sich sehr, uns im Vorfeld darauf vorzubereiten und die Aufgaben gerecht zu gestalten. 

Mein Fazit zu der Schule?

Ich habe durch die zwei Schulwochen viele Eindrücke gesammelt und ich kann euch sagen, dass es auf jeden Fall anders als die normale Schule ist. In der Schule herrscht eine angenehme Atmosphäre und die Lehrer sind sehr freundlich. Da ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann mache (wisst ihr ja 😃), ist mein Unterricht danach gestaltet. Fächer wie z.B. Musik und Bio entfallen. Dafür habe ich mehr Unterricht im Bereich Wirtschaft, was mir mehr Spaß macht. Das führt außerdem dazu, dass der Unterricht spezifischer und zielorientierter ist.

Im Ganzen kann ich euch sagen, das meine Erfahrungen von der Schule gut waren. Uns wird vermittelt, was es heißt, ein Bankkaufmann/-frau zu sein und unsere Interessen werden durch den spezifischen Unterricht mehr gestärkt. Dadurch kann man sich mehr einbringen und ist motivierter. Zudem macht der Unterricht wirklich viel Spaß. 😇

Zum Abschluss möchte ich euch noch sagen, dass ich Anfang dieser Woche meinen ersten Abteilungswechsel hatte. Seitdem bin ich in der Poststelle und lerne, wie Postein- und ausgang gehandhabt werden. Außerdem sind noch andere Aufgaben wie z.B. Bestellung und Sortierung dabei. Da ich allerdings noch nicht lange hier bin, kann ich euch noch nicht viel davon berichten – sicher aber beim nächsten Mal.

Ich bedanke mich, dass Ihr meinen Beitrag gelesen habt und ich hoffe, euch hat dieser gefallen.

Bleibt Gesund!

Bis dahin,
John

Mittwoch, 11. November 2020

Und auf einmal macht Schule Spaß!

Hallo Leute,

ich hoffe, euch geht es in diesen schweren Zeiten gut und ihr seid bisher immer schön "negativ" geblieben 😉!

Neun Wochen ist es jetzt seit Ausbildungsbeginn mittlerweile her und ich habe in dieser Zeit viele schöne Erfahrungen sammeln können. Schwerpunkt der letzten Woche war das Kassengeschäft und das Einbringen von Terminen. Ich habe jetzt in der Kasse mittlerweile schon vielerlei Vorgänge erlernen können und kann die Kunden schon fast ohne Hilfe eines Mitarbeiters bedienen und hier muss ich einfach noch mal sagen, wie viel Spaß mir das Ganze bereitet. Es bilden sich jeden Tag neue unbekannte Situationen - manchmal auch Probleme, die man gepaart mit seinem Wissen sowie Geschick meistern und lösen muss und genau das ist der Reiz!

Auch die erste Woche Schule habe ich schon hinter mir und ich muss sagen, dass auch hier schon ein gewisses Gemeinschaftsgefühl aufkommt. Thema der ersten Woche Schule waren, Kontenarten, was ist ein Kredit und wie arbeitet eine Bank eigentlich? Ich hätte nie gedacht, dass Schule einmal wirklich so spannend und interessant sein kann, da ich es von meinen vorherigen Schulen anders kenne und der Schulstoff dort meist nur stumpf abgearbeitet wurde.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt weiterhin "negativ" 😊!

Bis zum nächsten mal,
Grüße

Euer Tim

Mittwoch, 4. November 2020

Das erste Mal in der Berufsschule

Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich mal wieder dran und kann euch erzählen, was bei mir in der letzten Zeit passiert ist.


Meine Zeit im Zentralen Vertrieb/ Marketing ist leider schon wieder vorbei. Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit, die Kollegen waren sehr nett und ich habe mich gut mit allen verstanden. Außerdem hatte ich als langfristige Aufgabe, eine Werbekampagne zu planen - das ist u.a. eine Aufgabe der Azubis im Zentralen Vertrieb. Dazu gibt es als Hilfe eine Aufstellung von Fragen, die man zur Planung und Umsetzung nutzen kann. Am Ende stellt man seine Ideen zu seiner Kampagne in einer Präsentation vor den Kollegen vom Vertrieb vor. Aber das war gar nicht so schlimm wie es sich anhört, da man dort seinen Ideen freien Lauf lassen kann. Ich habe z.B. für die Ausbildungskampagne einen Flyer erstellt.  Frau Häußler hat dieser, von mir erstellte Flyer, so gut gefallen, dass er gleich in einer größeren Auflage gedruckt wurde, um ihn für diese Werbekampagne zu verwenden. Wie ich gehört habe, kam es noch nicht vor, dass ein vom Azubi erstellter Flyer gleich – ohne Änderung - in den Druck ging – was mich natürlich umso mehr freut.

Mein Flyer zur Azubi-Kampagne
Nach der letzten Woche im Vertrieb war es dann soweit und ich hatte mit den anderen Azubis des 1. Lehrjahres zum ersten Mal Berufsschule. Durch den langen Weg zur Berufsschule stieg die Aufregung immer mehr, da alles neu war: Die Schule, die Lehrer, die Mitschüler und die Schulfächer. In der Schule angekommen war es dann etwas entspannter, da man sich gegenseitig vorgestellt und sich langsam kennengelernt und auch manch bekannte Gesichter wiedergesehen hat. Die erste Woche in der Schule war sehr informativ und spannend. Ich bin positiv gestimmt, was da noch alles auf mich zu kommt.

Nach der Berufsschule habe ich die Abteilung gewechselt, man findet mich jetzt die nächsten Wochen in der Marktfolge Passiv, welche bei uns in der Bank in den Bereich Kontoführung und den Bereich Kontoservice aufgeteilt ist. Ich bin am Anfang erstmal in der Kontoführung. Hier sind meine täglichen Aufgaben: das Raussuchen und Herunterladen der Postident’s, anlegen der Neukunden im System, versenden von VVI’s (Vorvertragliche Informationen) sowie diverse Kunden E-Mails verfassen. Aufgrund der jetzigen Situation (Corona) sowie dass viele Kollegen krank sind oder Urlaub haben, konnte ich leider noch nicht so viele Tätigkeiten ausüben, trotzdem gefällt es mir hier sehr gut und ich fühle mich auch sehr wohl. Was meine weiteren Aufgaben hier in der Abteilung sind, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag von mir.

Bis zum nächsten Blog,
Euer Justin

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Die ersten Wochen sind geschafft!

Huhu Ihr Lieben,

nun melde ich mich nach einer sehr anstrengenden Zeit im Kundenzentrum wieder. Wir hatten am 4. September unsere Systemumstellung und dabei hat sich nicht nur für uns alles geändert, sondern auch für unsere Kunden. Die Online-Filiale erscheint neu - nicht nur in der Ansicht auch bezüglich der Bedienung. Dabei gab es leider einige kleine Startschwierigkeiten und deshalb viele Anfragen von den Kunden.

Aber fangen wir von vorne an. Die Systemumstellung war an einem Samstag und verlief ohne weitere Probleme. Wir haben uns die ersten Mails von den Kunden angeschaut und dachten eigentlich, dass wir das Schlimmste hinter uns hatten. Diese Freude hat sich dann am Montag danach gelegt. Wir kamen extra etwas früher auf Arbeit, um die vielen Anfragen zu beantworten. Übers Wochenende haben sich viele Kunden per E-Mail gemeldet und uns mitgeteilt, dass es beispielsweise zu Problemen bei der Anmeldung zum Online-Banking kam.

Alle Anfragen so gut es geht zu beantworten, hat viel Zeit in Anspruch genommen. Unsere Arbeitszeiten haben wir aus diesem Grund entsprechend angepasst. Das Kundenzentrum war in den ersten Wochen nach der Umstellung von früh 7 Uhr bis 20 Uhr besetzt. Unser Team hat trotz der vielen Anfragen und Anrufe super zusammengearbeitet und versucht, allen Kunden so schnell es ging zu helfen. Das Verständnis der Kunden war sehr wichtig für uns, aber auch ganz viel Schokolade und Kaffee.😉

Ich sende euch nun die besten und herzlichsten Grüße und Wünsche euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße
Eure Jenny

 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Ausbildung abgeschlossen - wie geht es weiter?


Für viele unserer Leser ist es wohl noch in weiter Ferne und aktuell suchen sie erstmal eine Ausbildung und denken vielleicht noch nicht viel weiter. Für mich persönlich war jedoch wichtig, eine Ausbildung zu beginnen, mit der ich eine gute Grundlage für mein späteres Berufsleben schaffe. Somit entschied ich mich für eine vielseitige kaufmännische Ausbildung als Bankkauffrau. Da ich bereits 12 Jahre
für mein Abitur auf der Schulbank saß, stand jedoch für mich fest, dass es nicht bei einer Ausbildung bleibt und ich danach ein Studium beginnen werde. Es  gibt jedoch einige verschiedene Möglichkeiten, welche ihr nach der Ausbildung verfolgen könnt - diese stelle ich euch heute vor.

1. Bankfachwirt (berufsbegleitend)

Der Fachwirt wird auch bei uns im Haus angeboten und von vielen Mitarbeitern gern genutzt. Er ist ein öffentlich-rechtlicher Abschluss auf Meisterebene. Die Prüfung erfolgt bundeseinheitlich vor einem Prüfungsausschuss der IHK – also ähnlich der Zwischen- und Abschlussprüfung. Die berufsbegleitenden Lehrgänge von rund 500 Stunden werden meist in zwei Jahren absolviert. Seit 2013 wird der geprüfte Bankfachwirt (IHK) dem akademischen Grad des Bachelors gleichgesetzt. Zu beachten ist jedoch, dass dies nicht europaweit gilt und anerkannt ist. Ziel dieses Beschlusses 2013 war eine bessere Vergleichbarkeit. Nachdem ihr euren Bankfachwirt erfolgreich abgeschlossen habt, könnt ihr davon ausgehen, dass ihr innerhalb des Unternehmens „gehobenere“ beziehungsweise verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen könnt. Beispielsweise Geschäftskundenberater oder Immobilienspezialist zum Thema Baufinanzierungen. Meist ist diese Ausbildung auch die Grundlage um eine Assistenzposition in dem jeweiligen Bereich zu übernehmen und nach einigen Jahren Berufserfahrung ist es auch die Leitung einer Abteilung möglich.  

2. Bankbetriebswirt (berufsbegleitend)

Ist eine Weiterbildungsmöglichkeit des Bankfachwirts. Diese Weiterbildung erlangt immer größere Relevanz, da durch die dualen Studiengänge im Banksektor meist nur mit ihm wirklich Führungspositionen übernommen werden können. Der Fachwirt reicht in der Realität dafür aktuell meist nicht mehr aus. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen öffentlich-rechtlichen Abschluss, sondern er wird von diversen Bildungsträgern der Finanzwirtschaft nach erfolgreicher Prüfung vergeben. Auch hier haben wir ein Pensum von rund 500 Stunden, welche je nach Arbeitgeber in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Hierbei reden wir jedoch nicht von zwei Jahren, sondern meist nur von einigen Monaten, welche benötigt werden. Nach diesem Abschluss kann an einigen privaten Fachhochschulen ein Bachelorstudium auch ohne Abitur aufgenommen werden. Sollte man jedoch keinen Bedarf für ein Studium sehen, gibt es einige Einsatzgebiete in Führungspositionen für den Betriebswirt.

3. Duales Studium

Das duale Studium, beispielsweise in Glauchau in Bankwirtschaft & Bankmanagement ist ein dreijähriges Bachelorstudium, welches ähnlich wie eine Berufsausbildung aufgebaut ist. Neben Phasen im Betrieb, welche in den Semesterferien sind und hauptsächlich dafür genutzt werden, eine Belegarbeit zu schreiben, gibt es auch die theoretischen Einheiten während dem Semester. Hier sprechen wir von meist 10-13 Wochen, die ihr in der Uni verbringt und meist mit einer Prüfungswoche enden, in der ihr dann in allen Modulen, welche besucht wurden, getestet werdet. Es ist also deutlich mehr Stress als in einem freien Studium, jedoch auch besser begleitet und oftmals hat man kleinere Gruppen, was das Lernen wiederum erleichtert. Für ein duales Studium benötigt ihr immer einen Praxispartner, der eure praktische Ausbildung übernimmt. Auch hier kann man wieder eine Parallele zur Ausbildung ziehen. Nachdem dualen Studium in Glauchau könnt ihr vielseitig eingesetzt werden und habt einen anerkannten Bachelorabschluss. Natürlich könnt ihr an den Bachelor dann noch einen Master anschließen.

4. Freies Studium in Voll- oder Teilzeit

Natürlich könnt ihr auch ein Studium an einer freien Uni bestreiten. Beispielsweise an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Ob und wir ihr das gestaltet ist auch wieder von einigen Faktoren abhängig und auch der finanzielle Aspekt sollte nicht unterschätzt werden. Denn neben euren normalen Lebensunterhaltungskosten kommen noch Studiengebühren und Kosten für Lernmaterial hinzu. Da ihr im besten Fall vorher schon eine Ausbildung gemacht habt, könnt ihr natürlich Teilzeit arbeiten und somit ausreichend Geld verdienen, um euer Studium zu finanzieren. Eine weitere Möglichkeit sind staatliche Förderungen, inwiefern ihr dafür jedoch berechtigt seid, ist auch eine Fallentscheidung. Es gibt jedoch auch hier viele interessante Studiengänge, die auch in der Bank ihren Platz finden und wenn ihr nebenher in Teilzeit arbeitet habt ihr auch eine gewisse Praxiserfahrung, welche gern gesehen wird. Denn das ist einer der Nachteile des freien Studiums im Gegensatz zu einem dualen Studium: in der Regel fehlt die praxisbezogene Arbeit und ihr habt bisher lediglich die Theorie an die Hand bekommen. Und jeder, der bereits eine Ausbildung abgeschlossen hat weiß, dass die Theorie der Berufsschule und der gesetzlichen Grundlagen oftmals doch recht weit von der Praxis im Betrieb abweichen können. 

Ich für mich habe noch nicht die finale Entscheidung getroffen. Fest steht jedoch, dass ich keinen Fach- oder Betriebswirt machen möchte. Auch wenn er in Deutschland mit einem Bachelor gleichwertig gestellt ist, so zeigt die Praxis doch immer wieder, dass duale Studenten bevorzugt werden und auch außerhalb von Deutschland ist es eben kein offizieller Bachelor. Da jedoch auch ein dualer Student nicht viel mehr als ein Azubi verdient, kommt ein duales Studium direkt nach der Ausbildung nicht in Frage, da meine monatlichen Kosten (insbesondere die Fahrkosten zur Uni) meinen finanziellen Rahmen sprengen werden. Somit werde ich wohl erst noch ein bis zwei Jahre arbeiten und monatlich Geld ansparen, um dann ein duales Studium zu beginnen.

Ich hoffe, dieser kleine Überblick hat euch etwas geholfen, den für euch richtigen Weg zu finden. 

Viele Grüße
Viktoria

Mittwoch, 14. Oktober 2020

So verliefen die ersten Wochen meiner Ausbildung

Hallo liebe Leser und Leserinnen,
 
mein Name ist John und heute möchte ich mich euch vorstellen. Ich bin 20 Jahre jung und komme aus Gera. Mein Arbeitsweg ist demzufolge nicht allzu weit. Zu meiner Person: ich bin ein hilfsbereiter und freundlicher Mensch und interessiere mich für Wirtschaft, was mit dem Bankkaufmann gut zusammenhängt. Gerne erlange ich neues Wissen und wende dieses an. Doch warum ich mich für die Ausbildung entschieden habe und was ich bis jetzt erlebt habe, erzähle ich euch.

Angefangen hat meine Ausbildung in der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG.. Schon davor fragte man uns, ob wir uns vorstellen können, auf einem Bauernhof zu arbeiten. Vielleicht fragt ihr euch, warum man als Bankkaufmann auf einem Bauernhof arbeitet. 😀
Sinn dahinter ist, einen Einblick in die Welt eines Bauern/Wirten zu erlangen um zu sehen, welche Berufe unsere Kunden haben können. Zudem ist es eine Erfahrung, denn man hat nicht jeden Tag das Glück, Ställe auszumisten.😉
 
Nachdem der Bauernhof geschafft war, begann die Ausbildung in der Bank. Seit dem bin ich der Marktfolge Passiv zugeordnet. Die ersten Tage lernte ich die Abteilung und deren Arbeit kennen. Im Allgemeinen kann man sagen, das alles was mit den Daten des Kunden zutun hat, hier bearbeitet wird. Von Kontoeröffnungen und Überprüfungen sowie Änderung von Namen oder Adressen ist alles dabei. Täglich erledige ich diese Aufgaben und achte dabei auf die Richtigkeit und Sorgfalt im Umgang mit den Daten des Kunden. Natürlich prüfen Mitarbeiter meine Ergebnisse und ggf. berichtige ich die Fehler. 😊 Nebenbei kümmere ich mich zudem um die Ablage, welche so gut wie immer voll ist. Diese hefte ich dann bei unseren Ordnern ab. Zwischenzeitlich wurde ich für die Systemumstellung als "Versorger" eingeteilt, um den Mitarbeiter/innen den Arbeitstag zu erleichtern. Gerade dabei merkte ich, dass jeder für seine Arbeit geschätzt und für eine gute Arbeitsatmosphäre gesorgt wird.
 
Meine Entscheidung für diese Ausbildung hatte ich bereits auf der Internetseite der Volksbank Eisenberg beschlossen. Dort fand ich den Satz: "Beurteile einen Menschen nicht nach Noten, sondern nach dem Charakter." Auch bestätigte mir das sehr freundliche Bewerbungsgespräch mit Frau Lind und Frau Meyer, dass ich meine Ausbildung gefunden habe. Erleichtert war ich, als der Anruf von Frau Lind mir die Zusage brachte. Die Ausbildung bietet viele verschiedene Möglichkeiten, sich während und nach der Ausbildung weiterzuentwickeln z.B. mit einem Dualem Studium. Auch sind Mitarbeiter/innen stets freundlich und helfen bei jeder Frage. Zudem ist es möglich, bei Problemen/Anregungen jeder Zeit mit Frau Lind zu reden. Durch verschiedene Abteilungswechsel ist es möglich, die Bank von jeder Seite kennenzulernen und eventuell festzustellen, was einem am besten liegt.
 
Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich froh bin, Teil der Volksbank Eisenberg zu sein und ich kann es euch nur empfehlen. Natürlich sind das meine bisherigen Arbeitserfahrungen, jedoch wurde vom Anfang an diese Gefühl vermittelt und nun auch bestätigt.
 
Das war’s jetzt erstmal von meiner Seite aus und ich hoffe,
ihr konntet ebenso einen Eindruck gewinnen.
 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bis demnächst!
Euer John

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Mein Start bei der Volksbank Eisenberg

Ich war schon immer für extravagante Ideen zu haben und so entschloss ich mich, eine Ausbildung in Eisenberg als Bankkaufmann anzufangen. Doch was ist denn an einer solchen Ausbildung in Eisenberg so extravagant und wieso möchte ich Bankkaufmann werden? Kurz gesagt: Der Weg zur Arbeit! Ich wohne nämlich in Leipzig, was anderthalb Stunden von Eisenberg entfernt ist, doch ich hätte nie gedacht, dass mich gerade dies so reizt. Der Reiz entsteht daraus, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und diese Zeit dazu zu nutzen, den Forderungen des Ausbildungsbetriebes nachzukommen.

Die Ausbildung bei der Volksbank Eisenberg ist anders und sticht besonders durch seine Lernmethoden aus der Masse der Betriebe in Großstädten heraus, denn wer denkt, dass es bei der Volksbank Eisenberg mit dem Start in der Bank direkt losgeht, der liegt falsch! Zuerst sieht man sich auf einem Bauernhof wieder und merkt erst einmal, wie hart die Tätigkeit als Landwirt und Viehzüchter ist. Hierdurch soll einem die Nähe zu dem Kunden vermittelt werden, denn genau diese gehören u.a. zur Zielgruppe der Volksbank Eisenberg, da wir hier in der Region viel Landwirtschaft haben. Das Erste was man hier lernt, ist Bodenständigkeit und Engagement, genau das was ein Bankkaufmann braucht.

Was macht den Beruf als Bankkaufmann so attraktiv für mich und wieso genau die Volksbank Eisenberg?

Hier kommen mehrere Faktoren zusammen, denn zum einen fordert dieser Beruf deine Kommunikationsfähigkeit und koordinative Beherrschung. Ein Kunde möchte respektvoll und mit Freundlichkeit empfangen werden und gleichzeitig die relevanten Informationen möglichst schnell erhalten.
Ich habe hier auch gelernt, souverän vor den Kunden aufzutreten, dabei bedeutet Souveränität nicht, dass ich mir nicht auch manchmal unsicher bin, doch ich weiß, dass mir jederzeit ein erfahrener Kollege zur Seite steht, den ich Fragen kann.

Fazit

Bei der Volksbank in Eisenberg, habe ich mein zweites Zuhause gefunden, blicke zuversichtlich in die Zukunft und arbeite fleißig darauf hin, einmal hier fest angestellt zu sein.

Von mir wird man hier noch öfter hören und ich freue mich, bald wieder von meinen Ereignissen zu Berichten!

Euer Tim

Mittwoch, 30. September 2020

Mein Start in die Ausbildung

Hey Leute,
Am Serviceschalter

ich bin der Mehmet, 19 Jahre und angehender Bankkaufmann in der Volksbank in Eisenberg und ich erzähle euch heute, wie ich meine Ausbildung zurzeit meistere und was meine Aufgaben sind.

Nun ist es geschehen und mein Traum Bankkaufmann zu werden ist wahr geworden. Auch mit einem eher ungewöhnlichen Start auf einem Bauernhof, sagt mir die Ausbildung bei der Volksbank Eisenberg enorm zu und ich stehe jeden Tag mit Elan und Freude für einen neuen Arbeitstag auf. Man kann hier wirklich mega nette Leute kennenlernen, die einem die Ausbildung noch versüßen.

Wieso denn ein außergewöhnlicher Start?

Die Ausbildung hier beginnt aufgrund einer Tradition des Unternehmens mit einem Praktikum auf einem Bauernhof. Das klingt jetzt ungewöhnlich, aber so schlimm ist es nicht. Man verübt die alltäglichen Aufgaben eines Landwirtes und hier lernt man auch einmal, was diese Leute wirklich alles leisten müssen und wie hart dieser nicht gerade gut bezahlte Job wirklich ist. In diesem Job hat man halt viel mit Mist zu tun, im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist echt ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es sind ja auch nur zwei Wochen.  

Was ist denn nun zurzeit meine Aufgabe?

Ich bin derzeit im Bereich Service tätig. Etwas selbsterklärend doch ich würde dennoch kurz mal sagen, was dieser Bereich so mit sich bringt.
Man fängt meist 7:30 Uhr an und gibt eine "Kaffeerunde", die wird dann auch wirklich von allen Kollegen gerne genutzt, denn wer will nicht einen Kaffee, Kakao oder Tee direkt an seinen Arbeitsplatz gebracht bekommen. Kleiner Tipp für die nächsten Azubis: Damit macht man sich auch immer sehr beliebt bei seinen Kollegen. 😉 Danach öffnet man die Türen und checkt die Briefkästen ab, ob sich dort von den Kunden eingeworfene Überweisungen oder Briefe befinden, denn dieser Teil ist ja 24/7 im Betrieb und für jeden zugänglich. Hat man dies erledigt, geht es dann mit dem Prüfen weiter. Hierbei kommt es darauf an, die Überweisungen auf ihre Gültigkeit zu prüfen, denn auch vor der Volksbank machen die Betrüger keinen Halt. Hat man diese dann geprüft, gibt man diese an einen nächsten Mitarbeiter weiter, der diese dann noch einmal prüft. Wir arbeiten nämlich mit dem Vier-Augen-Prinzip, denn auch ein geschulter Mitarbeiter kann manchmal einen Fehler übersehen. Nach der Überprüfung kümmert man sich dann voll und ganz um die Kunden, d.h. diese u.a. mit Getränken und anderen Wünschen zu versorgen.

So sieht mein Tagesablauf aus. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas langweilig aber da kann ich euch beruhigen, denn man lernt jeden Tag etwas Neues und hat immer Abwechslung und die Ausbildung hat ja auch erst begonnen... 😊

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag!

Euer Mehmet

Mittwoch, 23. September 2020

Meine ersten Wochen in der Bank

Hallo Ihr Lieben,

heute melde ich mich als erster der neuen Azubis bei Euch. Mein Name ist Justin Pötzsch, ich bin 16 Jahre alt und wohne in der Dahlienstadt Bad Köstritz. Ich habe direkt nach meinem Abschluss der 10. Klasse auf der Otto-Dix Regelschule in Gera Untermhaus die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Eisenberg eG begonnen.

Damit wir uns alle besser kennenlernen, als Team zusammenwachsen und auch die Arbeit unserer Kunden schätzen können, die z.B. aus der Landwirtschaft kommen, war ich mit meinen drei neuen Azubi-Kollegen, wie alle anderen neuen Azubis davor auch, auf dem Bauernhof der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen eG. Dort habe ich z.B. die Ställe ausgemistet und beim Melken der Mutterkühe geholfen sowie auf dem Pferdehof Etzdorf Pferde auf die Koppel geführt und auch dort die Ställe sauber gemacht. Aber dieses Jahr war es ein wenig anders: aufgrund der Systemumstellung in der Bank haben wir nur 2 statt 4 Wochen dort verbracht. Es war eine interessante Zeit auf dem Bauernhof, aber ich bin froh, jetzt in der Bank arbeiten zu können.

Meine ersten 4 Wochen in der Bank habe ich im Empfang bzw. der Poststelle verbracht. Dort waren meine Aufgaben den Postein- und Postausgang zu bearbeiten, d.h. beim Posteingang musste ich die Briefe öffnen, mit einem Tagesstempel versehen und in das jeweilige Abteilungsfach legen, damit die entsprechende Abteilung den Vorgang bearbeiten kann. Beim Postausgang habe ich die bearbeiteten Vorgänge wieder in Briefumschläge verpackt, für Neukunden Werbematerial zusammengestellt oder Einlieferungsbelege für Briefe mit Einwurfeinschreiben angefertigt. Weitere Aufgaben waren z.B. durchführen von Bestellungen verschiedener Inhalte, Besorgen von Büromaterial aus dem Lager für meine Kollegen und am Morgen das Vorbereiten
des Lieblingsspielzeug der Bankmitarbeiter - die Kaffeemaschine😉. Am Ende des Tages habe ich diese natürlich auch wieder gereinigt.
 
Mittlerweile habe ich die Abteilung gewechselt und bin die nächsten 4 Wochen im Zentralen Vertrieb / Marketing. Die erste Woche in dieser Abteilung liegt auch schon hinter mir. Meine bisherigen Aufgaben waren z.B. das Schreiben von Karten für runde Geburtstage oder Jubiläen, Präsente für unsere jüngsten Kunden zusammenstellen und die Inventur der Printmedien (Flyer, Anlagekriterien, Mappen). Bisher gefällt es mir hier ganz gut, die Kollegen sind alle sehr nett und ich freue mich auf die nächsten Wochen.

Bis bald,
Euer Justin

Donnerstag, 17. September 2020

Hammerfall!


In der Zeit zwischen meinem letzten Beitrag und heute hat sich einiges verändert und der Tag X rückt immer näher. Und das in mehreren Hinsichten.

Beziehungsweise in einigen Dingen ist der Hammer auch schon gefallen. Denn wir haben es nun geschafft. Auch wir haben uns am 05.09.2020 von „bank21“ (unserem alten System) verabschiedet und arbeiten nun mit „agree21“. Das klingt vielleicht nicht so spektakulär, aber unsere Bank hat sich schon sehr lange mit einem festen Projektteam auf diesen Tag vorbereitet und gerade die erste Woche war ziemlich aufregend. Denn, auch wenn wir schon in der Testversion mit dem Programm arbeiten konnten, ist es dann im Alltag, beispielsweise vor dem Kunden, noch mal eine ganz andere Sache. Aber mit etwas Übungen wird es sicherlich jeder Kunde mit der Zeit schaffen, genauso schnell, wenn nicht noch schneller, mit dem Programm zu arbeiten. Und zur Not haben wir auch noch Ansprechpartner bei unserer Partnerbank in Altenburg und von der Fiducia und GAD (die
Experten für alle Themen rund um Banking), die uns bei allen Angelegen tatkräftig zur Seite stehen.

Während ich bei meinem letzten Beitrag noch im Empfang war, sitze ich mittlerweile in der vbi - also unserer Immobilienabteilung. Mehr oder weniger als Vertretung, während Frau Schlicht im Urlaub ist. Mehr oder weniger deshalb, einfach weil meine Einarbeitung immer nur die Woche davor für 2-3 Stunden nachmittags an drei Tagen stattgefunden hat und jedes Objekt, welches die vbi anbietet, so individuell ist, dass man es gar nicht schaffen kann, jede Besonderheit zu wissen. So versuche ich bestmöglich das Tagesgeschäft zu erledigen und sollten alle Stricke reißen, ist auch noch Herr Prüfer da, der mir in den meisten Fällen auch weiterhelfen kann. In meiner ersten Woche habe ich auch schon mal Carmen gefragt, wo ich was im Programm finde. Sie hat nämlich schon sehr oft in der vbi ausgeholfen und stand mir gleich mit Rat und Tat zur Hilfe.
 
Und anders als geplant, bin ich auch nicht im Service nach dem Cut-Over gelandet, sondern habe meinen Platz als Vertretung behalten. Nach zwei Wochen läuft das auch schon bedeutend besser als am ersten Tag. Wie sagt man so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben! Und ich muss sagen, dass mir die Arbeit mit Immobilien wirklich Spaß macht und ich doch etwas traurig sein werde, wenn ich meinen Platz hier gegen eine andere Abteilung eintausche. Aber ich bin mir sicher, dass ich auch in meiner nächsten Abteilung wieder vieles lernen werde.

Aber nicht nur mein Einsatzplan hat sich in den letzten Wochen geändert, sondern auch meine Dauer der Ausbildung, denn ich werde Niklas und Carmen folgen und meine Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzen. Nicht nur aus dem Grund, dass uns die Bank die Möglichkeit dazu gibt und meine Noten das Ganze zulassen, sondern auch, weil ich so schnell wie möglich meinen ersten Schritt meiner beruflichen Ausbildung beenden möchte, um dann so das Studium zu beginnen. Das dauert zwar auch noch bis 2022, aber durch das gesparte halbe Jahr kann ich, wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, vor dem Beginn meines Studiums noch ein gutes halbes Jahr Berufserfahrung sammeln. Und diese Erfahrung hoffentlich auch während meines Studiums beibehalten, denn ich möchte nicht klassisch studieren, sondern entweder über den dualen Weg, welcher auch von der Volksbank angeboten wird oder den Fachwirt machen.
Aber bevor es da in die konkrete Planung geht, heißt es erstmal das Etappenziel Zwischenprüfung, meistern.

Ihr seht also, während der Ausbildung kann es auch ganz schön Schlag auf Schlag gehen und eigentlich gibt es immer etwas anderes zu erleben.

Also bleibt alles gesund und behaltet Eure Ziele im Auge!

Montag, 14. September 2020

Von Konto zu Kunde

Hallo Ihr Lieben,

so - ich melde mich diesmal aus einer anderen Abteilung wieder, denn ich habe einen Abteilungswechsel vollzogen.

Aber noch mal kurz zur Zusammenfassung: Ich war jetzt eine ganz lange Zeit in der Marktfolge Passiv, in der ich sehr viel über Konten und das Thema Karten gelernt habe. Es war so eine schöne Zeit, da ich mich dort richtig gut eingelebt und mich auch sehr gut mit den Mitarbeitern verstanden habe. Ich habe sehr viel gelernt und konnte am Ende viele Vorgänge alleine ausführen. Aber wie heißt es so schön: Alles Schöne ist auch mal vorbei.


Das soll natürlich nicht heißen, dass meine neue Abteilung nicht schön ist. Mein Abteilungswechsel ging in das Kundenzentrum. Auch dort wurde ich herzlich begrüßt und in das Team aufgenommen. Erst einmal wurden mir die Arbeitsabläufe erklärt und welche Aufgaben dort täglich anfallen. Jetzt bin ich schon fast drei Wochen dort und habe mich auch da super eingelebt. Ich darf schon einige Mails eigenständig beantworten. Aber es geht natürlich nix ohne eine nochmalige Kontrolle eines Mitarbeiters an den Kunden raus.

Ich hoffe ich kann dann auch bald mit den Kunden telefonieren. Klar habe ich davor etwas Angst, aber die wird sich dann bestimmt legen, wenn ich das ein bisschen öfter gemacht habe. Ich sage mir: Man soll alles nehmen wie es kommt und nix erzwingen!

Und damit entlasse ich euch jetzt in eine entspannte und hoffentlich sonnige Woche!

Wir hören uns bald wieder.

Eure Jenny

Donnerstag, 10. September 2020

Das war es mit dem ersten Lehrjahr

Und nun ist es offiziell rum. Seit dem 01.08.2020 habe ich das erste Lehrjahr beendet. Bleiben also noch zwei Jahre und bedeutet, dass ich in einem halben Jahr schon die Hälfte der Ausbildung geschafft habe.

Ich habe ja bereits angerissen, dass die Zeit für mich gefühlt verflogen ist und es sich so anfühlt, als hätte ich gestern noch Kälberboxen in der Agrargenossenschaft ausgemistet. Auch wenn nicht alles nach Plan verlief, würde ich trotzdem behaupten, dass ich bereits sehr viel gelernt habe und die Vorfreude auf die restliche Zeit groß ist. Und ich bin mir sicher, dass auch die Zeit bis zur Abschluss Prüfung schnell vergehen wird.

Los ging es mit dem bekannten Praktikum in der Agrargenossenschaft. Welches definitiv ein ungewöhnlicher Einstieg in die Bankenausbildung darstellte, aber auch hier konnte man schon viel lernen. Dann ging es für mich im Kundenzentrum, im Marketing und der Immobilienabteilung weiter und schließlich war eigentlich eine längere Zeit im ServiceCenter geplant, welche jedoch aufgrund der Pandemie um die Hälfte verkürzt wurde. Danach habe ich jeweils noch mal eine Woche im Kundenzentrum und eine in der Kreditabteilung ausgeholfen, ehe ich in der Marktfolge Passiv eingesetzt wurde. Von meinen Aufgaben in der Abteilung habe ich euch ja bereits in meinem letzten Beitrag erzählt. Mittlerweile bin ich (etwas später als geplant) im Empfang beziehungsweise der Post. Hier habe ich dann auch meine erste Vertretung im Oktober, während Frau Seidel im Urlaub ist. In meiner ersten Woche konnte ich bereits sehr viele der Arbeitsabläufe des Arbeitsplatzes kennenlernen, weswegen ich für die zwei Wochen allein, nach insgesamt fünf Wochen Einarbeitungszeit bestens gerüstet sein werde.

Dann gab es natürlich noch die beiden Seminare. Angefangen mit den Grundlagen zur Beratung in Baunatal und das zweite zum Thema Liquidität. Zwar aufgrund der Pandemie im Homeoffice, aber auch das wurde gut organisiert und so waren beide Seminare trotzdem sehr lehrreich und ich konnte bereits viel für die praktische Arbeit und vor allem für die Berufsschule und meine Abschlussprüfung mitnehmen.

Im Oktober ging es dann auch mit der Berufsschule los und in unserer Berufsschulwoche, Mitte Juli, gab es unser erstes Zeugnis. Mein Fazit: ich bin zwar zufrieden mit meiner Leistung, aber habe mir vorgenommen, mich für das zweite Lehrjahr trotzdem zu verbessern und bin schon gespannt wie ich in der Zwischenprüfung, die für den 24.02.2021 angesetzt ist, abschneide. Bei uns geht diese zwar noch nicht mit in die Abschlussnote ein, aber es ist eine gute Möglichkeit, um den aktuellen Leistungsstand zu prüfen und so kann man auch schon mal unter Prüfungsbedingungen testen, wie weit man bereits ist.

Auch wenn einige Veranstaltungen, wie unsere Generalversammlung, für 2020 abgesagt wurden und wir diese somit noch nicht miterleben konnten, würde ich behaupten, dass wir bereits einen guten Einblick in das Bankenleben in der Volksbank Eisenberg und EthikBank erhalten haben. Und bin mir sicher, dass auch unser zweites Lehrjahr nicht langweilig wird, denn das startet schon mit einer großen Umstellung und zwar der Migration. Genauer gesagt stellen wir unser Bankensystem um. Aber dazu erzähle ich euch mehr, wenn das System vollständig umgestellt ist.

Mein Fazit: Der Wechsel vom Studium zur Ausbildung als Bankkauffrau war genau das Richtige und ich bin sehr gespannt, was in den nächsten zwölf Monaten noch alles passieren wird. 

Bis bald,

Eure Viktoria

Dienstag, 8. September 2020

Der Countdown läuft…

Hallo Ihr Lieben,

Seit August bin ich wieder im Backoffice! Zuletzt war ich ja in der Anlageberatung, also „auf der Bühne“, und habe so viel wie möglich über Beratungsgespräche mit Kunden gelernt und durfte auch selbst einmal „das Ruder übernehmen“. Dieser Abschnitt meiner Ausbildung ist nun erst einmal vorbei und ich bin ab sofort in der Marktfolge Passiv.

Aber was ist das? Bedeutet Passiv, dass man nur kontrolliert und nichts „aktiv“ tut?  Weit gefehlt! Der Name bedeutet nur, dass hier hauptsächlich „Passivprodukte“ bearbeitet werden, also alles, was in der Bilanz einer Bank auf der Passivseite zu finden ist. Das sind zum Beispiel Konten, vor allem Giro- aber auch Tagesgeldkonten und Sparpläne. Auch Verträge für Dispokredite und Kreditkarten werden hier erstellt und den Kunden auf Antrag zugeschickt. Außerdem kümmern wir uns in der Marktfolge Passiv um den Kartenservice. Sobald also irgendetwas mit Karten (nicht nur Kredit, sondern auch Girocards) zu tun ist, sind wir zur Stelle: Die Karte funktioniert nicht mehr? PIN vergessen? Karte verloren? Oder vielleicht sogar verdächtige Abbuchungen bemerkt? Kein Problem, wir kümmern uns sofort darum. Vielleicht soll aber auch ein anderer auf einem Konto bevollmächtigt werden, nur für den Fall der Fälle? Auch das richten wir hier ein. Und das ist noch längst nicht alles, denn auch die Kontowechselhilfe wird hier bearbeitet, ebenso wie Kontoschließungen, etc.

Da die Aufgaben so breit gefächert sind, gibt es noch einmal eine Art „Unterabteilungen“, sodass die Aufgaben aufgeteilt und die Arbeitsprozesse effektiver gestaltet werden können: Kontoführung, Kontoservice, Depotführung und eigentlich auch die Datenkontrolle.

In die Depotführung darf ich am Ende meiner Zeit in der Marktfolge Passiv auch noch. Da lerne ich dann unter anderem die Wertpapierverwahrung kennen oder die Besonderheiten bei der Anlage in „Teilhaber“ (wir sind ja eine Genossenschaftsbank, das heißt, es werden keine Anteile am Unternehmen erworben, sondern Mitgliedschaften). Das ist natürlich längst noch nicht alles, aber ich will euch ja auch nicht erschlagen... deshalb dazu an anderer Stelle mehr.

Wenn ich mal nicht mit Konto- oder Kartenanträgen beschäftigt bin, versuche ich möglichst viel mit Agree21, unserem neuen Programm, zu arbeiten. Das heißt, ich nehme mir einen gerade bearbeiteten Fall und spiele ihn noch einmal durch. Finde ich die Felder, in denen ich die entsprechenden Informationen eintragen muss? An welcher Stelle in den Arbeitsabläufen kommen jetzt die einzelnen Arbeitsschritte? Im Grunde müssen wir also alles noch einmal lernen, so als ob sämtliche mir bekannten Straße auf einmal gesperrt sind und ich muss trotzdem irgendwie von Punkt A nach B kommen: Ich weiß, wo ich hin will, nur den Weg zu finden dauert am Anfang sehr lang. Aber auch diese Strecke werde ich irgendwann wie im Schlaf beherrschen. Und das hoffentlich relativ bald, denn im September ist die Umstellung.

Und dann geht es in die nächste Abteilung, denn ab Oktober, also nach der Migration, darf ich noch einmal für ein paar Wochen in die Datenkontrolle. Gelernt habe ich die Arbeitsabläufe in Bank21 und obwohl die Aufgaben gleichgeblieben sind, ändern sich ja die einzelnen Arbeitsschritte und wo man das zu Prüfende überhaupt findet.

Ihr seht, es bleibt spannend in der Volksbank Eisenberg!

Bis zum nächsten Mal

Eure Carmen