Donnerstag, 17. September 2020

Hammerfall!


In der Zeit zwischen meinem letzten Beitrag und heute hat sich einiges verändert und der Tag X rückt immer näher. Und das in mehreren Hinsichten.

Beziehungsweise in einigen Dingen ist der Hammer auch schon gefallen. Denn wir haben es nun geschafft. Auch wir haben uns am 05.09.2020 von „bank21“ (unserem alten System) verabschiedet und arbeiten nun mit „agree21“. Das klingt vielleicht nicht so spektakulär, aber unsere Bank hat sich schon sehr lange mit einem festen Projektteam auf diesen Tag vorbereitet und gerade die erste Woche war ziemlich aufregend. Denn, auch wenn wir schon in der Testversion mit dem Programm arbeiten konnten, ist es dann im Alltag, beispielsweise vor dem Kunden, noch mal eine ganz andere Sache. Aber mit etwas Übungen wird es sicherlich jeder Kunde mit der Zeit schaffen, genauso schnell, wenn nicht noch schneller, mit dem Programm zu arbeiten. Und zur Not haben wir auch noch Ansprechpartner bei unserer Partnerbank in Altenburg und von der Fiducia und GAD (die
Experten für alle Themen rund um Banking), die uns bei allen Angelegen tatkräftig zur Seite stehen.

Während ich bei meinem letzten Beitrag noch im Empfang war, sitze ich mittlerweile in der vbi - also unserer Immobilienabteilung. Mehr oder weniger als Vertretung, während Frau Schlicht im Urlaub ist. Mehr oder weniger deshalb, einfach weil meine Einarbeitung immer nur die Woche davor für 2-3 Stunden nachmittags an drei Tagen stattgefunden hat und jedes Objekt, welches die vbi anbietet, so individuell ist, dass man es gar nicht schaffen kann, jede Besonderheit zu wissen. So versuche ich bestmöglich das Tagesgeschäft zu erledigen und sollten alle Stricke reißen, ist auch noch Herr Prüfer da, der mir in den meisten Fällen auch weiterhelfen kann. In meiner ersten Woche habe ich auch schon mal Carmen gefragt, wo ich was im Programm finde. Sie hat nämlich schon sehr oft in der vbi ausgeholfen und stand mir gleich mit Rat und Tat zur Hilfe.
 
Und anders als geplant, bin ich auch nicht im Service nach dem Cut-Over gelandet, sondern habe meinen Platz als Vertretung behalten. Nach zwei Wochen läuft das auch schon bedeutend besser als am ersten Tag. Wie sagt man so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben! Und ich muss sagen, dass mir die Arbeit mit Immobilien wirklich Spaß macht und ich doch etwas traurig sein werde, wenn ich meinen Platz hier gegen eine andere Abteilung eintausche. Aber ich bin mir sicher, dass ich auch in meiner nächsten Abteilung wieder vieles lernen werde.

Aber nicht nur mein Einsatzplan hat sich in den letzten Wochen geändert, sondern auch meine Dauer der Ausbildung, denn ich werde Niklas und Carmen folgen und meine Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzen. Nicht nur aus dem Grund, dass uns die Bank die Möglichkeit dazu gibt und meine Noten das Ganze zulassen, sondern auch, weil ich so schnell wie möglich meinen ersten Schritt meiner beruflichen Ausbildung beenden möchte, um dann so das Studium zu beginnen. Das dauert zwar auch noch bis 2022, aber durch das gesparte halbe Jahr kann ich, wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, vor dem Beginn meines Studiums noch ein gutes halbes Jahr Berufserfahrung sammeln. Und diese Erfahrung hoffentlich auch während meines Studiums beibehalten, denn ich möchte nicht klassisch studieren, sondern entweder über den dualen Weg, welcher auch von der Volksbank angeboten wird oder den Fachwirt machen.
Aber bevor es da in die konkrete Planung geht, heißt es erstmal das Etappenziel Zwischenprüfung, meistern.

Ihr seht also, während der Ausbildung kann es auch ganz schön Schlag auf Schlag gehen und eigentlich gibt es immer etwas anderes zu erleben.

Also bleibt alles gesund und behaltet Eure Ziele im Auge!

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