Mittwoch, 16. August 2017

Neues Abenteuer in der Ausbildung

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile neigt sich das erste Ausbildungsjahr dem Ende zu. Die neuen Auszubildenden haben ihre Zeit auf dem Bauernhof auch bald wieder geschafft und wir, Chantal, Dominik und ich, sind nicht mehr die „Kleinen“. Die Großen sind wir zwar auch noch nicht, aber es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man dem Ziel einen Schritt näher kommt.

In meiner derzeitigen Abteilung, dem Service-Center, vergeht die Zeit auch wie im Fluge.  Es wird nie langweilig, weil wir immer viel zu tun haben und sollte es mal doch eine Pause geben, gibt es meistens nur ein Thema: ich soll in Zukunft die Azubi-Geschäftsstellen übernehmen. Es ist eine Ehre für mich und ich war begeistert, aber auch skeptisch. Anfangs gab es viele Fragen über den Ablauf und die Tätigkeiten, die dort zu erledigen sind. Denn nach der Einarbeitung steht dann das Abenteuer bevor, die Geschäftsstellen alleine zu übernehmen. Damit wird mir viel Vertrauen geschenkt und ebenfalls viel Verantwortung übertragen.

Als mein Abenteuer Einarbeitung in den Geschäftsstellen los ging, war ich aufgeregt und hörte gespannt zu. Es gibt viel, woran man denken muss. Eine neue Aufgabe ist, dass die Geschäftsstellen entsichert werden müssen, damit kein Alarm los geht. Zu dem ist es neu, dass der Schalterbereich eigenhändig aufgebaut werden muss. Das ist natürlich nicht schwer… aber ungewohnt. Anfangs dachte ich mir, oh Gott, hoffentlich kannst du dir das alles merken und vergisst nichts. Aber all meine Bedenken waren umsonst. Jetzt, wo ich mich in der zweiten Woche der Einarbeitung befinde und die Abläufe öfter gesehen und selbst vollzogen habe, fühle ich mich bei den ganzen Aufgaben viel sicherer als am Anfang.

Es fallen die selben Tätigkeiten wie in Eisenberg an, das heißt es werden Umbuchungen getätigt, Sparbücher nachgetragen, beim Ausfüllen von  Überweisungen geholfen und noch viele weitere Aufgaben erledigt. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme, bei den Anliegen der Kunden. Dennoch fühle ich mich noch ein wenig unsicher, wenn es darum geht Geld auf das Kassenunterkonto zu buchen und bar auszuzahlen. Aber selbst wenn es mal zu einer Situation kommen sollte, in der ich nicht weiter weiß, kann ich immer noch bei uns in Eisenberg anrufen und bekomme dort die Hilfe die ich benötige. Diese Tatsache nimmt einem die Angst davor, den Kunden gegenüber zu treten.

Ach und übrigens, unsere Geschäftsstellen befinden sich in Schkölen, Bürgel, Bad Klosterlausnitz und Crossen. Ihr seid bestimmt schon an mindestens einer von denen vorbei gefahren. Wenn wir gerade von fahren reden, in Zukunft werde ich mit dem Auto auf die Geschäftsstellen fahren, da ich bald 18 werde. Wenn Ihr in den Azubi-Geschäftsstellen vorbei schaut, werde ich Euch demnächst begrüßen.

Bis dahin, Paula

Mittwoch, 9. August 2017

Absolutes Desaster oder voller Erfolg?!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe ihr habt die Regenzeit ohne große Schäden überstanden und könnt jetzt den Sommer genießen. Bei mir ging es wieder einmal heiß her. Nach vier Monaten in unserem Zentralen Vertrieb konnte ich einiges Neues dazu lernen. In unserem Beschwerdemanagement konnte ich selbst aktiv werden. Neben der Suche nach einem passenden Geschenk für unsere Kunden, überlegte ich mir ebenso die richtigen Entschuldigungsgrüße. Zwischen meinen Aufgaben und dem großen Projekt brachte mir meine Bürokollegin Sarah in kleinen Denkpausen auch ein paar Fachbegriffe bezüglich des Marketings bei. Unter anderem fiel das Wort Distributionspolitik (Vertriebsweg) und positive Obsoleszenz (Hersteller beeinflussen ihre Produkte und lassen diese künstlich altern). Mir wurde nicht nur erklärt welche Bedeutung diese Wörter haben, sondern in erster Linie, wie man diese Wörter ausspricht und schreibt. :P Das ist allerdings nicht das Einzige, was man hier in der Marketing-Abteilung lernen kann. 


Bereits im letzten Beitrag schrieb ich euch über mein großes Projekt. In der ersten Woche wurde mir die Beispielplanung unseres 150-jährigen Jubiläums zugeteilt und heute werde ich euch hierzu mehr verraten:
Die Inhalte meiner Aufgabe standen von Anfang an fest:
- ein spezielles Geburtstagslogo,
- ein Geburtstagsspruch,
- die Ausgestaltung der Festzeitung
- ein Dankeschön an all unsere Mitarbeiter oder auch eine Veranstaltung,
- eine Kundenveranstaltung, hierfür durfte ich auch einen Kampagnen-Plan für das Jahr 2018 entwerfen,
- Engagement in der Region.


Anfangs, als mir diese Aufgabe zugeteilt wurde, machte ich mich auf den Weg und ließ meiner Kreativität, die man im Marketing definitiv benötigt, freien Lauf. Allerdings ist diese nur begrenzt und umso schwerer fiel es mir den Anfang zu finden. Zunächst fing ich mit dem Zeichnen eines Logos an. In der Woche vor der Präsentation brachte ich dann meine Skizzen in digitale Form mithilfe unseres Bild- und Grafikbearbeitungsprogramms CorelDRAW. Nachdem ich ein paar Logos entworfen habe, befasste ich mich mit anderen Aufträgen im Marketing, wie oben bereits genannt unser Beschwerdemanagement, Auswertung unserer Warum-Bögen und dem Einpflegen von Mediadaten. Somit verlor ich dieses Projekt etwas aus den Augen. Erst drei Wochen bevor meine Zeit im Marketing endete, fing ich wieder an aktiv an diesem Projekt zu arbeiten. Gerne möchte ich meine Ideen zu meinem besonderen Logo mit euch teilen. Hierfür sind zwei Bilder hinzugefügt, die ich selber angefertigt habe. Lasst hier eurer Fantasie genau so viel freien Lauf wie ich meiner. Das rechte Bild stellt für mich einen Baum dar. Könnt ihr es auch erkennen? :-) 

Für den Geburtstagsspruch habe ich mir zwei Beispiele ausgedacht:
- Volksbank Eisenberg – Mittendrin statt nur dabei
- Volksbank Eisenberg – 150 Jahre regional, persönlich, zuverlässig


Zusätzlich gestaltete ich die Inhalte der Festzeitung. Hierfür dachte ich mir, dass man beispielsweise:
- unseren Vorstand vorstellt, da dieses Jahr ein Vorstandswechsel statt fand,
- das Prinzip der Genossenschaft erklärt,
- 5 – 10 Mitglieder befragt (wie lange Volksbank und warum?)
- Eine Azubi-Befragung durchführt. Findet ihr es nicht auch interessant heraus zu finden, was uns Azubis zur Volksbank Eisenberg getrieben hat?


Punkt vier auf meine Liste war die Mitarbeiterveranstaltung. Hier hatte ich Möglichkeiten wie z. B.:
- Drachenbootrennen
- Team Drumming
- Stadtrundfahrt durch die Bankenmetropole Frankfurt




Die Kundenveranstaltung war dann Punkt fünf.
Eine Abendveranstaltung in der Stadthalle:
- 16 Uhr Einlass
- 17 Uhr Vorwort von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler
- 18 Uhr Eine Comedy- oder Kabarett-Show
- 20 Uhr eine Live-Band bis zum Schluss

Ein Kampagnen-Plan für unser Jubiläumsjahr durfte natürlich auch nicht fehlen:
Januar – März: Durch weiterempfehlen der Bank bekommen beide Parteien 15 € geschenkt
April – Juni: Durch jeden abgeschlossenen Kreditvertrag spenden wir 15 € an das Tierheim
Juli – Sep.: Jeder Kunde der einen Kreditvertrag unterschreibt bekommt einen Zinssatz von 3,15 %
Okt. – Dez.: Leistungs- oder Preisvorteil bei der R+V Versicherung

Kommen wir zu meinem persönlichen Favorit. Unser Engagement in der Region. Das sind meine Ideen:
- 150 ehrenamtliche Stunden
- Tierpatenschaft
- Kinderpatenschaft
- Engagement für Kindergärten und Schulen
- Skulptur   


Nun zu meiner Präsentation: absolutes Desaster oder voller Erfolg? In meiner Vorstellung bin ich vollkommen unvoreingenommen hinein gegangen, das heißt, dass ich kaum Aufregung spürte. Die Vorführung fand vor unserer Ausbilderin Frau Appelt und unseren Marketing-Experten Frau Zeuner und Frau Häußler und dem Marketing-Neuling Sarah statt. Da unsere Bank noch voll in der Renovierung steckt, war die Luft im Schulungsraum etwas knapp. Jedoch dachte ich mir nichts weiter dabei und fing an den Computer hoch zu fahren, fünf Handouts auszuteilen und meine Power Point zu öffnen. Als alle da waren ging es auch schon los. Nach der Vorstellung meiner kreierten Logos spürte ich schon, dass es mir immer schwerer fiel zu atmen. Es fühlte sich an, als würde ein 10 Zentner Metallglotz auf meinen Brustkorb drücken. Hinzu kam, dass ich extrem schwitzte. Das war der Moment, bei dem ich extrem nervös wurde, was ich von mir eigentlich nicht kannte. Dann brach ich mitten im Satz ab und sagte „ich muss jetzt das Fenster öffnen“. Gesagt getan und ich merkte, wie ich endlich wieder normal Luft bekam. Also konnte ich meine Präsentation etwas umfangreicher, als ich sie euch vorgestellt habe, vortragen. Nachdem auch das letzte Thema abgearbeitet war, kamen wir zur Auswertung! Zu meinem Glück fiel diese gar nicht mal so schlecht aus. Frau Häußler, unsere Marketing-Expertin wenn es um die Volksbank geht, hatte natürlich höhere Ansprüche als Frau Appelt. Also lobte sie mich anfangs und gab mir anschließend noch etwas Kritik mit auf den Weg. Sie fand, dass ich etwas zu wenig nach anderen Unternehmen recherchiert habe. Frau Zeuner sagte, zu meinem Erstaunen, dass sie positiv überrascht ist. Diese Aussage überströmte mich mit Glücksgefühlen. Auch Frau Appelt brachte nur erfreuliche Kritik an. Also Fazit: Es war eine Vorstellung die sich sehen lassen KANN. Zwischen absolutem Desater und vollem Erfolg, war es dann eher ein Zwischending. Bis bald, euer Dominik!

Mittwoch, 2. August 2017

Fliegender Wechsel!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es ist nun wieder eine Weile her, dass ich Euch über meine Studienexkursion nach Frankfurt am Main berichtet habe. Damals steckte ich noch mitten im zweiten Semester und die Bankenmetropole Frankfurt war unser Highlight im Mai. Im Juni hieß es dann auch erst einmal wieder Abschied nehmen von unserer BA, denn der praktische Teil unseres Semesters stand vor der Tür. Und damit wechselte auch ich wieder zu meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg eG, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Damit kann man bestimmte Abläufe einfach besser verinnerlichen und schon Goethe sagte: „Grau ist alle Theorie“.

Da das Thema Kundenberatung auch das Thema des Moduls Bank meines Studiums war, wechselte ich parallel darauf abgestimmt in die Anlageberatung. Das bedeutete auch, dass mich wieder eine neue Herausforderung erwartete. Mit Kundenkontakt wurde ich ja bereits im Service konfrontiert. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Kunden und dort wird man auch mit jeglicher Art von Fragen konfrontiert. In der Anlageberatung ist es nun schon etwas spezieller. Zunächst gilt es bei den Beratungen dabei zu sein und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Erst dann bekommt man einen richtigen Einblick „hinter die Kulissen“ und erlebt ein Gespräch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Mir persönlich geht es dabei auch immer so, dass ich die Worte des Beraters nun hinterfrage, um die Strategie zu erkennen. Denn wenn man als Kunde im Beratungsgespräch sitzt, lässt man sich meist vom Berater leiten und betrachtet wohl eher kaum die Beraterseite. Ziel dieser Praxisphase ist natürlich, dass man selbst Beratungen durchführt.

Am Anfang gestaltet es sich etwas schwierig die richtigen Worte zu finden und man ist dabei vor allem eins: mega nervös, denn man will ja nichts falsch machen und dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Wichtig dabei ist die Bindung zwischen Kunde und Berater, da ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss und der Kunde sich wohl fühlen soll. Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, wie man so schön sagt :) . Denn nur durch die Praxis ist das Lernen möglich und man bekommt eine Routine. Am Anfang kostet es auf jeden Fall Überwindung, aber man ist umso stolzer, wenn man es geschafft hat .

In der Anlageberatung wird auch eine hohe Kenntnis über die Bankprodukte vorausgesetzt, denn nur so kann man aus der Vielzahl später das geeignete für den jeweiligen Kunden anbieten. Dazu werden dem Kunden im Verlauf des Gesprächs häufig einige Fragen, auch zu dessen Vorstellungen, gestellt. Eigene Vorstellungen des Kunden sind dabei besonders wichtig, um in seinem Interesse zu handeln. In der Anlageberatung wird alles rund ums Thema Anlage, wie es der Name sagt, bearbeitet. Das betrifft vom Bausparer über die Vollmacht bis zur Fondsberatung alles. Beim Bausparer gilt es den richtigen Tarif und die richtige Bausparsumme zu finden, bei einer Fondsberatung beispielweise gilt es den passenden Fonds zu finden. Dabei spielen Fragen wie: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen Rendite?“ eine große Rolle.

Fondsberatungen finde ich immer besonders spannend, weil es ein sehr komplexes Thema ist und es eine Vielzahl von Fonds in verschiedenen Risikoklassen gibt. Und dann investieren die Fonds auch noch in unterschiedliche Instrumente, also Aktien oder Anleihen oder auch beides. Bei Fonds kann der Kunde auch eine Entscheidung bezüglich der geografischen Reichweite treffen. Wer beispielsweise Deutschland für geeignet hält, kann in einen deutschlandweiten Fonds investieren. Ist man eher europäisch oder global orientiert, ist auch dahingehend eine Spezialisierung möglich.

Klassische Anlagen sind derzeit eher schwierig aufgrund der aktuellen Zinspolitik. Aber das ist ja nichts Neues und Ihr habt das durch die Medien sicherlich auch schon oft genug gehört. Daher werden Alternativen eben auch immer wichtiger, um einen Ertrag zu erwirtschaften.


Wichtig hier in unserer Genossenschaftsbank sind uns natürlich unsere Mitglieder. Und so ist auch die Teilhaberschaft Thema in der Anlageberatung. Damit gehört den Kunden ein kleines Stück Bank und im Gegenzug erhalten sie auch noch eine Dividende. Dabei ist auch eine gute Pflege der Kundschaft wichtig und wir sind ein Ansprechpartner, der vor Ort ist. Wir informieren unsere Kunden so auch bei wichtigen Ereignissen wie wenn ein 18. Geburtstag ansteht. Dann ergeben sich nämlich nicht nur in vielen Lebensbereichen Neuerungen, sondern auch beim Thema Finanzen. Man kann dann auch endlich hier eigene Entscheidungen treffen, doch das ist auch mit Verantwortung verbunden.

Wichtig als zentrales Thema ist in der Anlageberatung auch die Kontoeröffnung oder ein Kontoumzug. Auch hier stellen wir dem Kunden einige Fragen, um das passende Kontomodell zu finden. Beim Kontoumzug übernehmen wir natürlich die Ummeldungen als Service für unsere Kunden. Rund ums Konto gilt es aber nicht nur das passende Modell zu finden, sondern auch Dinge wie Karten, Vollmachten oder OnlineBanking, um Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu tätigen, sind wichtig. Außerdem bieten wir für unsere Kunden auch eine ganzheitliche Beratung an. Hier legen wir Wert auf die Ziele und Wünsche des Kunden. Er soll dadurch auch eine Übersicht über seine Finanzen erhalten. Der Kunde soll bei der Erfüllung seiner Wünsche Unterstützung erhalten und wir nehmen uns Punkt für Punkt vor. Wie Ihr seht, wird es nie langweilig und es warten stets neue Herausforderungen!

Bis bald,
Eure Chantal

Donnerstag, 27. Juli 2017

Wie schnell die Zeit vergeht…

Hallo Ihr Lieben, 

letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits voll in der Prüfungsphase. Ich war gestresst und aufgeregt, denn ich musste die Prüfungen der Regelschule gut abschließen, um ein „schönes“ Zeugnis zu haben und natürlich um Eindruck in der Bank zu hinterlassen. Ich musste mir zwar keine Sorgen mehr um meinen Ausbildungsplatz machen, da ich bereits hier unterschrieben hatte, aber ein gutes Abschlusszeugnis hinterlässt doch einen besseren Eindruck. Heute um die Zeit bin ich Auszubildende im 1. Lehrjahr und der Beginn des 2. Lehrjahrs steht unmittelbar vor der Tür. Wie schnell die Zeit doch vergeht! Das bemerkt man dann doch viel schneller, wenn man nicht mehr jeden Tag hinter der Schulbank sitzt. In diesem einen Jahr in der Bank habe ich schon viel erlebt, angefangen mit einem Monat in der Agrargenossenschaft in Buchheim. Es war eine anstrengende aber erlebenswerte Zeit. Wir lernten die Leute kennen und natürlich ihre Arbeit. Wir durften uns in dem Monat um die Kälber kümmern und um die Sauberkeit des Hofes d.h. wir mussten das Heu vom Hof kehren, Ställe ausmisten und Hecke schneiden.  Es war eine gute Zeit, aber als wir dann endlich in der Bank waren, war ich darüber nicht traurig.

In der Bank angekommen warteten dann natürlich ebenfalls viele schöne neue Momente. Ich war bis jetzt schon in vier verschiedenen Abteilungen und lernte dadurch bereits viel kennen, sowohl über die Aufgaben und Arbeitsabläufe als auch über die Kundenbetreuung. Ebenfalls ein Highlight war der Neujahrsempfang. Dort werden unsere Kunden eingeladen und unser Vorstand, Herr Euler, erläutert die Pläne und Vorhaben unserer Bank für das neue Jahr und wünscht natürlich allen noch nachträglich ein „Frohes neues Jahr“. Wir, die Mitarbeiter, sorgen für das Wohl der Kunden. Dies war eine schöne Erfahrung.
Es wird nie langweilig bei uns! Neben der Arbeit hatten wir auch Lehrunterweisungen und Videogespräche. Das ist sehr nützlich, weil man so viel über die Produkte der Bank lernt, aber auch, wie man ein richtiges Beratungsgespräch führt. Unsere erste Lehrunterweisung haben wir schon hinter uns gebracht. Näheres könnt ihr in Dominiks Beitrag lesen. Die Aufregung war auf jeden Fall groß und es hat auch noch nicht alles geklappt wie es sein sollte. Aber wenn wir Routine damit haben, machen wir das mit Links.

Mittlerweile wurde uns bereits unser erstes Berufsschulzeugnis ausgehändigt. Ich war sehr gespannt darauf, da ich am Anfang kleinere Startschwierigkeiten hatte! Aber zurzeit läuft alles gut in der Schule. Die Lehrer machen guten Unterricht und sind alle sehr freundlich. Die Lernfelder sind relativ praxisbezogen. Es ergänzt sich immer, mal lernt man etwas, was in der Praxis erst später kommt oder umgekehrt. Wobei meist das Wissen aus der Praxis in der Schule angewendet wird.

Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passiert. Als nächstes Event steht unser Betriebsausflug an. Sicher wird jemand von uns hier darüber berichten. 

Bis dahin, eure Paula.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Verpatzter Vortrag und neue Herausforderungen

Hey fleißige Blog-Leser, 

ich hab euch so viel zu berichten! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, müssen wir Azubis jeden Monat einen Vortrag über ein bestimmtes Thema aus der Bank vorbereiten und diesen vor allen Azubis halten. Wir nennen es Lehrunterweisung. Vor ein paar Wochen mussten Paula und ich unseren ersten Vortag halten. Unser Thema war Zahlungsverkehr, das beinhaltet die Punkte Karten, Überweisungen, Lastschrift- und Scheckverkehr. Um nicht um den heißen Brei zu reden… es war eine reine Katastrophe. Wir haben einiges falsch gemacht! Beispielsweise haben wir nur die blanke Theorie runter gerasselt und dadurch mehrmals im Vortrag gestockt. Die Regelungen in der Volksbank Eisenberg haben wir komplett außer acht gelassen, wodurch die Lehrunterweisung extrem öde wurde. Gut vorbereitet waren wir auch nicht wirklich. Wir haben nur von unseren Karteikarten abgelesen statt frei zu sprechen. Bald folgt schon die nächste Unterweisung. Die wollen wir auf jeden Fall besser machen! Thema wird da sein „Kontoführung“ und alles was damit verbunden ist. 

Fast ein Jahr bin ich nun schon in der Volksbank Eisenberg. Mittlerweile durchlaufe ich meine dritte Abteilung - die Marketingabteilung. Hier werden sämtliche Planungen von Veranstaltung, wie z.B. das Sommerfest mit der Generalversammlung, der Neujahrsempfang, usw. durchgeführt, Kampagnen für die Volksbank und EthikBank entwickelt und die Internetauftritte gepflegt. Im Marketing hab ich nicht wirklich viel mit dem typischen Bankgeschäften zutun. Anstatt unsere Kunden zu betreuen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen, darf ich in meiner jetzigen Abteilung meiner „Fantasie“ freien Lauf lassen. Leider lässt meine Kreativität etwas zu wünschen übrig ^^. Diese wird jedoch nicht rund um die Uhr benötigt. So habe ich beispielsweise auch schon zusammen mit Sarah die Internetseiten der Volksbank Eisenberg und der EthikBank bearbeitet und aktualisiert. Meine Lieblingsaufgabe hier ist hingegen was ganz anderes. Jeden Freitag werte ich die Warum-Bögen aus, die die Neukunden der EthikBank beim Ausfüllen des Kontoeröffnungsantrages mit ausfüllen können. So erfahren wir, warum die Kunden zur EthikBank gewechselt sind. Der häufigste Wechselgrund sind übrigens unsere ethisch-ökologischen Anlagekriterien. 

Meine wichtigste Aufgabe hingegen ist die Planung des 150-jährigen Jubiläums, denn die Volksbank Eisenberg wird nächstes Jahr 150 Jahre alt!!! Um etwas Planen zu können, hat mir Frau Häußler ein paar Anhaltspunkte gegeben, womit ich Arbeiten kann. Beispielsweise soll ich ein „besonderes Logo“, dass diesem Jubiläum gewidmet ist kreieren. Momentan suche ich nach einem geeigneten „Geburtstagsspruch“ ein Beispiel: „Volksbank Eisenberg – 150 Jahre vor Ort“. Weiterhin soll ich Ideen zu einer Festzeitung sammeln. Was ich dort nicht mit rein schreiben möchte, ist die Entstehungsgeschichte. Jedoch weiß ich noch nicht zu 100% was ich als Inhalt für diese nutzen werde. Natürlich darf ein Dankeschön für alle Mitarbeiter und Kunden nicht fehlen! Was ich dafür plane? Spätestens im nächsten Jahr erfahrt Ihr mehr! ;)
 
Bis dahin, Dominik

Freitag, 14. Juli 2017

Generalversammlung der Volksbank Eisenberg – Ein Gewinn für alle

Hallo liebe Blog-Leser,

am 09. Juni war es wieder so weit: zur jährlichen Generalversammlung der Volksbank Eisenberg mit anschließendem Sommerfest strömten unsere Mitglieder auf das Rittergut in Nickelsdorf.
Und wie jedes Jahr bekommen alle Angestellte unserer Bank einmal ein Aufgabengebiet außerhalb des Bankwesens zugewiesen. Wie letztes Mal durfte ich dieses Jahr zusammen mit Basti zuerst den Parkplatz betreuen, der am Fuße der Straße liegt, die zum Rittergut führt. Für mich ist das eine der wichtigsten Aufgaben, denn die Kunden, die zu uns kommen, erhalten hier den allerersten Eindruck von der Generalversammlung. Damit dieser auch positiv ist, sollte man bei dieser Aufgabe auch eine sehr positive Ausstrahlung mitbringen. Dieses Jahr mussten die ersten Kunden allerdings einen kleinen Moment auf unser Shuttle warten, denn das Fahrzeug verspätete sich um einige Minuten. Doch diese Gelegenheit nutzten wir direkt zum small-Talk mit unseren Kunden.

Die Schicht war gegen 18:00 Uhr beendet. Nun war ich auch schon sehr gespannt auf unser Sommerfest. Ich holte mir meinen Verzehrgutschein und machte mich auf den Weg über das Festgelände. Für alle Altersgruppen war hier etwas dabei, sei es für die kleinen mit Kinderschminken und einem kleinem Zirkus oder für die Erwachsenen mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so konnte man sich mit original Thüringer Bratwürsten und Rostbräteln versorgen, leckere Backwaren aus dem Steinofen essen und heißen Kesselgulasch genießen. Dabei kamen auch alle Mitglieder unserer Bank auf ihre Kosten, denn auch sie erhielten einen Verzehrgutschein. 

Auch dieses Jahr durfte ich wieder viele neue Kontakte zu unseren Kunden knüpfen und hatte tolle Gespräche mit Bekannten. Mit rund 600 Besuchern war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg.
Auf der Generalversammlung wurde dieses Jahr u. a. eine tolle Dividende von 1,50 EUR pro Anteil beschlossen und das ist meiner Meinung nach trotz Niedrigzinsphase ein Gewinn für alle.


Diese Nachricht kam auch bei unseren Mitgliedern sehr gut an. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert und auch unser Vorstand war großzügig und gab sogar uns Azubis Cocktails aus. Später wurde es dann noch stürmisch und im Festzelt hatten wir es mit einem Stromausfall zu kämpfen. Doch davon ließen sich unsere Gäste nicht abhalten und es wurde kräftig weiter gefeiert.
Zu guter letzt möchte ich der Verantwortlichen für dieses Projekt Gloria Kuhl danken. Frau Kuhl hat das Sommerfest zum ersten Mal geplant und hat ihre Organisationskunst deutlich unter Beweis gestellt. Das Rahmenprogramm war gut, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Gäste hatten Spaß. Gerne wieder so!

Viele Grüße
Euer Simon



Mittwoch, 5. Juli 2017

Erfolgreiche Zwischenprüfung

Hallo liebe Blog-Leser,

ich melde mich nach langer Zeit wieder mit erfreulichen Botschaften.

Am 8. März fand unsere Zwischenprüfung in Gera bei Möbel-Rieger statt. Möbel-Rieger? Mein erster Gedanke war, steht es denn so schlimm um die IHK, dass wir unsere Prüfung in einem Möbelhaus zwischen Betten und Regalen schreiben müssen? Aber Nein! Die Räume der IHK waren an diesem Tag schon ausgelastet, da viele Ausbildungsberufe ihre IHK-Zwischenprüfung schreiben. Also wurde u. a. die Prüfung der Bankkaufleute ausgelagert und wir schrieben die Prüfung (natürlich nicht zwischen Betten und Regalen) in einem Saal im Möbelhaus-Rieger in Gera. Die Tage vor der Zwischenprüfung waren für mich echt aufregend. Ich machte mir viele Gedanken und besorgte mir von meiner Ausbilderin Frau Appelt Zwischenprüfungen der vergangenen Jahren. Als ich diese dann Zuhause löste, war ich sehr niedergeschlagen. Es gab so viele Sachen die ich nicht mehr wusste. An diesem Punkt wusste ich, dass ich was tun muss. Die vier Wochenenden vor der Prüfung krempelte ich die Ärmel hoch und lernte ordentlich. Trotzdem hatte ich natürlich einen Tag vor der Prüfung ein bisschen „Bammel“.

Am Tag der Prüfung traf ich mich dann um 10:00 Uhr mit meinen Klassenkameraden auf dem Parkplatz. Viele waren, wie ich, schon eine Stunde vor Beginn dort und ich traf auch noch Bekannte von vergangenen Seminaren von der GenoAkademie. Die Stimmung war unter allen sehr angespannt und kam dann um kurz vor 11:00 Uhr auf Ihren Höhepunkt, als wir in den Saal gebeten wurden. Doch dann hieß es höchste Konzentration für 2 Stunden und dafür, dass sich nach meinen Schätzungen weit über 100 Prüfungsteilnehmer im Saal befanden, ließ sich das gut einrichten.

In den 120 Minuten mussten wir 60 Aufgaben lösen. Man kann sich also einfach ausrechnen, dass man schnell sein muss beim Aufgaben lösen.
Die Aufgaben kamen aus den Themengebieten: Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr, Verbraucher- und Datenschutz, Anlage auf Konten und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.


Nach der Prüfung will natürlich jeder sein Ergebnis wissen, doch dafür mussten wir uns noch vier Wochen gedulden. So lange dauert es nämlich, wenn per Computer die Fragebögen bei der IHK ausgewertet werden.

Doch nach vier Wochen war es endlich so weit. Meine Ausbilderin teilte mir freudig das Ergebnis mit. Eine eins mit 92 %. Ich war natürlich überglücklich über das Ergebnis. Mir hat es wieder gezeigt, dass man wenn man will, viele Sachen schaffen und Herausforderungen bewältigen kann. Ehrgeiz bringt einen immer weiter, aber natürlich immer mit einer gesunden Portion Gelassenheit. Das Ergebnis geht zwar nicht in mein Abschlussergebnis ein, zeigt mir aber, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Nun gilt es für mich auf vorhandene Erfolge aufzubauen, kontinuierlich weiter zu arbeiten und in Zukunft in Richtung Abschlussprüfung zu schauen. Bald beginnt mein letztes Lehrjahr. Dazu gehört auch das Übernehmen der Geschäftsstellen am Dienstag und Donnerstag. Dort wurde ich in den letzten Wochen von meinen wunderbaren Kollegen Sarah und Basti eingearbeitet.
Aber auch Frau Kruthoff und Herr Rösel (siehe Bild) haben mich mit ihren Geschäftsstellen vertraut gemacht.
 
Wir werden uns also in Zukunft hoffentlich dort öfter sehen.

Bis dahin
Euer Simon Zeiß