Mittwoch, 15. September 2021

Der Startschuss ist gefallen!

Huhu Ihr Lieben,

ich darf mich euch als erste von uns vier neuen Azubis vorstellen: 

Mein Name ist Jessica Schlagmann, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Hermsdorf. Ich hab 2020 mein Abi am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Eisenberg absolviert und habe danach verschiedene Praktika gemacht, um Geld für meinen Umzug von Silbitz nach Hermsdorf zu verdienen und um herauszufinden, welchen Beruf ich später mal ausüben will. 

Die guten Werbegeschenke zum Berufsinfotage (natürlich nur Spaß), mein Interesse für Wertpapiere und die Unternehmensphilosophie der EthikBank und Volksbank Eisenberg haben mich schlussendlich hierher verschlagen und ich bin nach 6 Wochen seit Ausbildungsbeginn immer noch sehr glücklich mit meiner Berufswahl.

Der erste Monat in der Bank liegt nun hinter uns und es hat sich viel in meinem Leben verändert. Das tägliche zur Arbeit gehen tut mir gut, bringt Routine in meinen Tagesablauf und natürlich auch Geld ins Portemonnaie. Wenn ich die letzten Wochen in 3 Worten beschreiben müsste, dann wären es: außergewöhnlich, informativ und abhärtend.

Wieso außergewöhnlich?

Weil wir die ersten 2 Wochen mit einem Praktikum auf dem Etzdorfer Hof verbracht haben- eine Woche in der Milchviehanlage und die andere Woche im Naturhotel. Was die Arbeiter in der Milchviehanlage leisten ist unglaublich und hat mich und meine Kräfte erstmal komplett überrumpelt. Jeden Tag der Woche kam ich nach Hause mit Betonfüßen, bin duschen gegangen und dann direkt ins Bett gefallen. Für eine angehende Bankkauffrau wie ich es bin, waren diese Erfahrungen aber auch sehr erdend, da ich nun ein Bewusstsein dafür entwickelt hab, dass wir hier in der Bank das Geld der hart arbeitenden Bevölkerung verwalten. Auch die Mitarbeiter im Hotel haben es nicht leicht, gleich am Mittwoch „überrollte“ uns wortwörtlich ein Seniorenbus mit 40 Rentnern, welche einen Tagesausflug machten.

Wieso informativ?

In der Bank angekommen lernte ich meinen Arbeitsplatz im Kundenzentrum sehr schnell kennen und auch lieben. Frau Holz, die sich meiner annahm, bombardierte mich die erste Woche mit ALLEN Infos die ich brauchte und schnell schrieb ich E-Mails an Kunden. Das Erfolgsgefühl, als ich in der ersten E-Mail „i. A. Jessica Schlagmann“ ans Ende setzte, werde ich wohl nie vergessen. Natürlich brummte mir abends der Kopf von den vielen Infos, aber ich bin froh, dass ich mittlerweile sogar schon mit den Kunden telefonieren kann.

Wieso abhärtend?

Wie in der letzten Zeile schon beschrieben, telefoniere ich mittlerweile schon mit den Kunden. Diese Arbeit erfordert eine gewisse Härte und Disziplin, wie ich schnell feststellen konnte. Zwar sind die meisten Kunden freundlich und man kann gut mit ihnen reden, doch hin und wieder ist auch mal ein Kunde dabei, der sehr aufbrausend ist und auch mal etwas beleidigend werden kann. In diesem Fall muss man einen kühlen Kopf bewahren und darf sich nicht unterbuttern lassen.

Das wars erstmal von mir, denn das Telefon klingelt und die Ausbildung hat ja auch gerade erst begonnen- also bis bald, wir hören uns im nächsten Blogbeitrag! 

LG Jessi


Mittwoch, 1. September 2021

Kundenzentrum, Schule und Freizeit

Halli Hallo Hallöschen ;) 

ich melde mich bei euch wieder zurück und möchte euch ein wenig über meinen aktuellen Alltag erzählen. Und um euch nicht mit den ganzen Einzelheiten meines Arbeitsalltages zu quälen, gebe ich euch gern auch mal einen kleinen Einblick über meinem privaten Alltag, in der Hoffnung, es interessiert euch. Jetzt reden wir aber nicht mehr lange um den heißen Brei herum, sondern fangen mal an.

Ich befinde mich nach wie vor in der Abteilung Kundenzentrum. Und ich muss euch echt sagen, dass es mir hier super gefällt. Ich fühle mich herzlich aufgehoben und die Kolleginnen sind einfach super nett. Man kann mit Ihnen über alles reden und auch während der Arbeitszeit kleine Scherze machen. Es herrscht einfach eine aufgelockerte Stimmung.

Meine Arbeit besteht hier aktuell aus dem Bearbeiten von Mails und Teamaufgaben. Die wichtigste Aufgabe im Kundenzentrum ist das Telefonieren mit den Kunden. Ich persönlich habe daran viel Spaß. Es fordert einen selbst sehr, da man viele verschiedene Themen auf einmal bearbeitet. In den Themen kann man von einer Kontoeröffnung, bis hin zu verschiedenen Krediten, innerhalb eines Telefonates springen.

So, jetzt aber genug von der Arbeit geredet. In der Schule ist es gerade zum Glück etwas ruhiger. Da aktuell Ferien sind, haben wir keine Berufsschule. In dieser Zeit kümmere ich mich ein bisschen nachmittags um Themen, die wir lernen müssen. Ich nutze die Zeit auch um mich in behandelte Themen nochmal einzulesen und um natürlich mein Wissen zu vertiefen. Ein wichtiger Punkt, der mit der Schule zusammenhängt, ist die Vorbereitung auf meine Abschlussprüfung im nächsten Jahr.

Und zu guter Letzt wollte ich euch noch ein bisschen von meiner Freizeit erzählen und was ich dabei so unternehme. Ich bin neben der Arbeit und der Schule ein sehr aktiver Mensch. Ich mache jeden Tag nach der Arbeit Sport und natürlich meinen Haushalt. Ich wohne mittlerweile in meiner eigenen Wohnung und bin in dieser Wohnung echt angekommen. Neben dem Sport und meiner Wohnung bin am Wochenende sehr viel mit meiner Familie unterwegs und genieße die Zeit mit ihnen.

Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in mein tägliches Leben bekommen.

Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Eure Jenny 😙

Mittwoch, 11. August 2021

Kreditabteilung adé

Seit Anfang Februar war ich nun in der Kreditabteilung eingesetzt. Mittlerweile ist es August und somit ein halbes Jahr vergangen. Die Kreditabteilung war also bei weitem die Abteilung, in welcher ich am meisten Zeit verbracht habe.

Bereits während meines Praktikums durfte ich einen Tag in der Marktfolge Passiv reinschnuppern und war ziemlich begeistert. Zugegebenermaßen fiel hier auch die endgültige Entscheidung, die Ausbildung zu beginnen, somit war ich sehr froh darüber, als es mir ermöglicht wurde, meine Ausbildung in dieser Abteilung zu verlängern.

Ich konnte hier wirklich viel lernen, auch wenn das halbe Jahr immer mal wieder unterbrochen wurde. Manchmal durch Vertretungen, die ich in anderen Abteilung gemacht habe oder durch die Wochen in der Berufsschule. Alles in allem habe ich jedoch in viele Bereiche der Abteilungen mindestens einen kurzen Blick werfen können und mich noch einmal besser in unser (damals noch relativ) neues Programm einarbeiten können.

Meine Hauptaufgabe lag jedoch in der Prüfung unserer Verbraucherkreditanträge. Also kleine Standardkredite von 5.000-10.000 EUR. Eine Arbeit, an der ich viel Freude hatte, denn auch wenn es ein Standardkredit ist, so ist kaum ein Antrag wie der andere. Ich hatte zu so vielen unterschiedlichen Kunden und auch ihren Geschichten Kontakt, dass man einfach nicht von einem Standard in diesem Sinne sprechen kann. Gerade die etwas anspruchsvolleren Einzelfälle habe mir immer wieder Freude bereitet. Und wenn ich einmal nicht mehr weiter wusste, bin ich einfach eine Etage höher zu Frau Schubert gegangen und habe meist direkt eine Antwort auf meine Fragen bekommen. Ihr könnt euch vorstellen, wie oft ich anfangs die Stufen zu Frau Schuberts Büro hochgelaufen bin. 😄

Nach der langen Zeit in der Kreditabteilung habe ich mich mit einem Kuchen „verabschiedet“ 

Ab und an brauchte es jedoch auch das „Orakel“, was meistens in Gestalt von Frau Sölle kam. Manchmal braucht es für eine endgültige Entscheidung einfach noch jemanden dergleichen Meinung zu einem Fall. Hin und wieder kam es dann dazu, dass die ganze Marktfolge Passiv den Fall mitentschieden hat und genau das war auch das Schönste an dieser Abteilung. Egal welche Frage man als Azubi hat, man kriegt immer eine fundierte und schnelle Antwort, auch wenn mal Land unter ist.

Neben den Verbraucherkrediten gab es aber natürlich noch anderes zu tun. Zum Beispiel die Überprüfung von Lastschrifterhöhungen oder Betriebsmittelkrediten oder die Änderung eines Einzugskontos oder die Aufstellung eines Jahresabschlusses für einen Geschäftskunden. Das alles ausführlich zu beschreiben, würde einfach den Rahmen für einen Blogbeitrag sprengen. Aber spätestens mit eurem Einsatz in der Kreditabteilung könnt ihr dann selbst die Vielfältigkeit der Abteilung erleben.

Ich für meinen Teil könnte auch noch ein halbes Jahr in der Kreditabteilung bleiben, aber natürlich weiß ich, dass auch noch andere Aufgaben während meiner Ausbildung auf mich warten. Nach meinem Sommerurlaub geht es für mich in die Datenkontrolle und im November geht es dann an die vorerst letzte Station in meiner Abteilung: die Anlageberatung. Das passt auch perfekt, da ich im November meine schriftliche Prüfung habe und mich dann parallel schon auf meine mündliche Prüfung vorbereiten kann. Falls ihr es noch nicht wisst, in der mündlichen Prüfung wird eine Beratungssituation simuliert und ihr als Azubi fungiert dabei natürlich als Berater. Die Zeit vor dieser Prüfung hauptsächlich bei Beratungsgesprächen dabei zu sein und diese auch selber führen zu können, ist somit die bestmögliche Vorbereitung auf den letzten Meilenstein zum IHK-zertifizierten Bankkaufmann.

Wir hören uns das nächste Mal im Oktober und da werde ich euch einmal genau den Weg zur verkürzten Abschlussprüfung erklären.

Also bis dahin, habt eine schöne Zeit,
eure Viktoria

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rückblick auf mein erstes Ausbildungsjahr

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

es ist erstaunlich, wie schnell ein Jahr vorbei gehen kann. Nun endet mein erstes Jahr der Ausbildung und ich kann mich noch an meinen ersten Blog-Beitrag erinnern. Ich schrieb über unsere Arbeit auf dem Bauernhof, welchen wir in den ersten 2 Wochen besucht hatten. Doch lasst mich euch meinen Eindruck des Jahres zeigen und meine Erlebnisse nochmals zusammenfassen.

Wie in meinem ersten Beitrag beschrieben, fing meine Ausbildung auf dem Bauernhof Crossen an. Die Gehege und Ställe sauber halten, sich um die Tiere kümmern und Zusammenarbeit mit den anderen Azubis und Mitarbeitern des Bauernhofes waren der Alltag. Klar ist es ungewöhnlich, als Azubi seine Lehre zum
Bankkaufmann auf einem Bauernhof zu starten. Allerdings ist es spannend zu sehen, welche Arbeiten dort verrichtet werden müssen – ein guter Einblick in die Arbeitswelt unserer Kunden. Lasst mich euch gesagt sein, die Erfahrung kriegt man nicht so einfach wieder! 😉

Zwei Wochen Bauernhof waren vorbei und nun ging es los, die Ausbildung als Bankkaufmann fing "richtig" an. 😊 Wir Azubis wurden in unsere Abteilungen eingeteilt und jeder sammelte seine ersten Eindrücke. Die Kollegen/innen waren alle sehr nett und man konnte sich mit jeder Frage an sie wenden. 😃 Im Verlauf der Zeit durchlief ich die verschiedenen Abteilungen und sammelte viele Eindrücke und Erfahrungen, wie z.B.: Konten eröffnen (in der Marktfolge Passiv), Überweisungen scannen und bearbeiten (im Kundenservice) und die Eingangs- und Ausgangspost verteilen (in der Poststelle).

Parallel ging ich in die Berufsschule. Meist nur eine Woche am Stück in großen Abständen. Anders als in der „normalen“ Schule, wurde sich auf den Beruf fokussiert und gezielter Unterricht eingesetzt. Somit konnte ich lernen, wie z.B.: ein Konto geführt wird oder was eine Bürgschaft ist. Um euch jetzt nicht alle Themen aufzuschreiben, sage ich nur, dass meiner Meinung nach die Berufsschule sehr interessant ist. Auch wenn die Pandemie uns zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht wechseln lassen musste, konnte ich sehr vieles Neues erleben und lernen.

Im Ganzen kann ich sagen, das ich ein schönes erstes Ausbildungsjahr hatte. Auch wenn die Pandemie vieles beeinträchtigt hatte, konnte ich trotzdem ein gutes Jahr absolvieren. Ich bin jedenfalls froh, in mein zweites Ausbildungsjahr zu gehen und bin gespannt und freue mich, wie es wird und was noch auf mich zukommt.

Soweit war es das erstmal von mir - ich melde mich, wenn ich mit meinem zweiten Lehrjahr begonnen habe. 😊

Habt einen schönen Tag und einen tollen Sommer!

Bis dahin,
John

Mittwoch, 14. Juli 2021

Das erste Jahr ist fast vorbei

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich euch in den letzten Blogs viel über die Berufsschule erzählt habe, möchte ich heute einen kleinen Rückblick auf mein 1. Ausbildungsjahr, welches sich langsam dem Ende nähert, geben.

Bereit für meinen ersten Arbeitstag in der         
Alles hat angefangen mit dem ersten Tag in der Bank, an dem wir alle Mitarbeiter, Abteilungen und die Bank kennenlernen durften. Anschließend begann für uns ein 2-wöchigen Praktikum auf den Bauernhof. Dort lernten wir die tägliche Arbeit unserer Kunden kennen und schätzen. Dort kam es auf Teamfähigkeit, Bodenständigkeit und Engagement an, genau das, was ein Bankkaufmann braucht. 

Dann kam der erste Tag in der Bank. Ich war sehr aufgeregt, habe mich aber gleichzeitig sehr darauf gefreut, endlich meine Ausbildung beginnen zu können. Im Verlauf meines 1. Ausbildungsjahres habe ich jetzt schon viele Abteilungen durchlaufen, wichtige Aufgaben übernommen und erledigt sowie neue Kenntnisse erlernt. So z.B. in der Marktfolge Passiv: die Bearbeitung von Postidents, das Anlegen der Neukunden im System, Anlegen von SEPA- Firmenlastschriftmandaten uvm. oder das Beantworten von Kunden E-Mails im Kundenzentrum.

Die Berufsschulzeit war anders als üblich, da es ein stetiger Wechsel zwischen HomeSchooling und Präsenzunterricht war. Trotzdem war und ist die Schulzeit interessant und lehrreich. Auch an ein paar Webinaren (so zum Thema Edelmetalle und Grundlagen des Beratungsgespräches) durfte ich schon teilnehmen und neue Kenntnisse sammeln, die mir für meine weitere Ausbildungszeit hilfreich sein werden.

Ich bin sehr zufrieden, mein 1. Lehrjahr fast abgeschlossen zu haben und freue mich auf die weiteren zwei Ausbildungsjahre.

Das erstmal von mir, Ihr hört bald wieder von mir nach meinem Urlaub 😉

Euer Justin

Mittwoch, 30. Juni 2021

Webinar, Webinar und noch mal Webinar

Wie bereits beim letzten Mal angekündigt, berichte ich euch heute von meinen letzten beiden Seminaren.

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, ermöglich die Volksbank Eisenberg ihren Azubis pro Lehrjahr zwei Seminare. Im 1. Lehrjahr noch ohne weitere Bedingungen. Ab dem zweiten Lehrjahr ist es jedoch an einen gewissen Notendurchschnitt gekoppelt, welcher jedoch mit etwas Fleiß einfach zu erreichen ist.

Soviel also zu den betrieblichen Voraussetzungen. Die Seminare der Genoakademie, also speziell für die Volks- und Raiffeisenbanken, sind eigentlich alle gleich aufgebaut: Vorbereitung, Präsenzphase und anschließend eine Klausur. Es gibt auch einige Seminare, bei denen keine Klausur am Ende geschrieben wird, beispielsweise „Grundlagen der Beratung“, das ist meistens das erste Seminar, was wir als Azubis haben. Die Seminare sowie die Klausuren erfolgen aktuell komplett online durch einen Webinarraum in Kombination mit einer Telefonkonferenz.
Nachdem ihr die Klausur geschrieben habt, teilt euch der Seminarleiter meist eure Punktzahl mit. Hierbei orientiert sich die Genoakademie vollumfänglich an der IHK. Meist sind es 25 Aufgaben, die mit je 4 Punkten bewertet werden, somit 100 Punkte insgesamt. Für diese 25 Aufgaben habt ihr 45 Minuten Zeit. Sollte eine direkte Auswertung durch den Seminarleiter nicht erfolgen, besteht die Möglichkeit, ihn in den nächsten Wochen anzurufen, um eure Noten zu erfahren. Denn ehe eure Zertifikate mit der erreichten Punktzahl bei der Bank ankommen, können einige Wochen vergehen und ich für meinen Teil gehöre nicht zu den geduldigen Menschen, die so lange warten könnten. Solltet ihr ein Seminar ohne Klausur haben, erhaltet ihr trotzdem das Zertifikat, als Teilnahmebestätigung.
Wie so ein Webinar von zu Hause aus bei mir aussieht, seht ihr im Bild

Aber genug von den Klausuren. Ein weiterer Bestandteil der Seminare sind die Gesprächstrainings. Hierbei geht es um die Simulation der mündlichen Prüfung, welche auch in der neuen Ausbildungsordnung weiterhin zu finden ist. Ihr kriegt also als „Berater“ einen Fall zugeteilt und ein anderer Seminarteilnehmer spielt euren „Kunden“ - eine simulierte Beratungssituation also. Dann gibt es noch einen Feedbackgeber, dabei habt ihr auch immer die Möglichkeit, dass ihr das Feedback mindestens einmal von dem Seminarleiter direkt erhalten könnt. Eine Möglichkeit, die ihr nicht unterschätzen solltet, denn nur durch eben diese Gesprächstrainings und Feedback von einer außenstehenden Person könnt ihr euch auf eure mündliche Prüfung vorbereiten. Sicherlich spielt auch die fachliche Kompetenz eine große Rolle, jedoch finde ich die Übung in einer nachgestellten Prüfungssituation immer am effektivsten.

Ihr habt in den Seminaren also viele verschiedene Komponenten, welche euch auf euren Abschluss vorbereiten. Außerdem wiederholt ihr bereits erlerntes Wissen aus der Berufsschule und je nach Seminar ist es auch gut möglich, dass ihr das ein oder andere komplett neue Thema bearbeitet. Davor braucht ihr aber keine Angst haben, da die Seminarleiter immer gut auf Nachfragen eingehen können, solltet ihr mal etwas nicht direkt verstanden haben. Meistens sind es auch weniger als 20 Seminarteilnehmer, sodass es auch möglich ist, dass der Seminarleiter individuell auf einzelne Fragen eingehen kann. Ich kann euch also nur empfehlen, an jedem möglichen Seminar teilzunehmen und keine Chance verstreichen zu lassen.
 
Und während meinem letzten Seminar flatterte auch direkt noch die Bestätigung seitens der IHK rein, dass ich meine Ausbildung verkürzen kann. Somit heißt es im November: schriftlich Abschlussprüfung, voraussichtlich im Januar: mündliche Abschlussprüfung und hoffentlich im Februar: IHK zertifizierte Bankkauffrau.
 
Wie es dann weitergeht, werde ich euch natürlich auch berichten.
 
Bis dahin,
Eure Viktoria

Donnerstag, 17. Juni 2021

Das Leben im Kundenzentrum

Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist es schon eine längere Zeit her, dass ich euch ein kleines Update über meine aktuellen Aufgaben und alles darum gegeben habe. Natürlich möchte ich euch nicht mit irgendwelchen Aufzählungen langweilen. Daher einmal die letzen Wochen in Kurzfassung.

Wie ihr an meiner Überschrift erkennen könnt, bin ich immer noch im Kundenzentrum eingesetzt. Und ich fühle mich absolut wohl hier. Meine Kollegen sind super nett, wir verstehen uns sehr gut und machen ab und zu auch kleine Scherze im Büro. Das lockert den Alltag auf und macht das Arbeiten abwechslungsreicher. Auch bei Problemen wird einem immer geholfen und man kann sich bei Fragen an jeden Mitarbeiter wenden. Ich fühle mich in das Team sehr gut eingliedert und bekomme nach und nach immer mehr Aufgaben übertragen.

Ich bearbeite jetzt schon die Anfragen am Telefon und aus den Mails selbstständig. Wenn ich am Morgen auf Arbeit komme, gehe ich zuerst die eingegangenen E-Mails durch und nehme dabei schon die erste Sortierung vor. Danach höre ich die Mailbox ab. Um 8 ist der Telefonservice startklar - meine Vorlagen für die Mitschriften sind vorbereitet und ich kann loslegen und direkt mit den Kunden telefonieren und ihnen bei Ihren Fragen weiterhelfen. Da ich selber noch nicht wirklich alles 100%ig weiß, kann ich jederzeit auf die Mitarbeiter unseres Teams zugehen und bekomme immer schnelle Hilfe.

Auch die Pausen werden super gestaltet. Damit keiner alleingelassen wird, verbringen wir unsere Pausen gerne zusammen und gehen einkaufen oder auch bissel bummeln - sollten es die aktuelle Lage und Kontaktbeschränkungen zulassen.

Diese Informationen mal als Zwischenstand in Kürze für euch. Aber wir lesen uns auch bald wieder. Da werde ich euch dann etwas über das Zusammenspiel von Arbeit, Freizeit und Schule erzählen.

Ich wünsche euch noch eine sonnige Woche!
Bis dahin, ihr Lieben!

Eure Jenny 😊