Mittwoch, 24. November 2021

Die Zeit im Service geht zu Ende

Hallo ihr Lieben,

lange ist mein letzter Blogbeitrag her. Doch jetzt kann ich mich wieder bei euch melden.

Mein aktueller Arbeitsplatz im Kundenzentrum
Die letzten Monate habe ich, wie Ihr schon in der Überschrift lesen könnt, im Service-Center verbracht. Es war eine neue Erfahrung für mich, da man im Service direkt am „Markt“ ist. Man steht immer in direkten Kundenkontakt und möchte den Kunden bei ihren Anliegen helfen sowie den Kunden fröhlich machen. Meine täglichen Aufgaben im Service waren z.B.: das Prüfen von Überweisungsbelegen sowie deren Unterschriften, das Anlegen, Bearbeiten oder Löschen von Daueraufträgen, das Nachtragen von Sparbüchern oder sogar die Auflösung eines Sparbuches, sowie das Durchführen von SEPA Überweisungen (Umbuchungen). Dies klingt zwar alles sehr eintönig. Ich kann euch aber sagen, dass es das gar nicht ist. Jeder Kunde ist anders und jeder Fall ist ein anderer. Aber ich war nicht immer im Service-Center eingesetzt, die letzten Wochen habe ich als „Springer“ zwischen Kundenzentrum und Service- Center verbracht. Da es aus personellen Gründen in diesen beiden Abteilungen zu Engpässen kam, habe ich die jeweilige Abteilung unterstütz. Im Kundenzentrum habe ich mich auf das Telefonieren mit den Volksbankkunden konzentriert sowie das Bearbeiten der E-Mails und Teamaufgaben, welche im Postfach vom Kundenzentrum landen. In dieser Abteilung bin ich vorerst bis zum Jahreswechsel eingesetzt. Was danach kommt, erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen derzeitigen Arbeitsalltag geben.

Viele Grüße & bis zum nächsten Mal

Euer Justin 😉

 

Mittwoch, 10. November 2021

Es wird ernst

Heute hören wir uns das letzte Mal vor meiner schriftlichen Abschlussprüfung. Wenn ihr das lest, habe ich bereits alle Teile der schriftlichen Klausur hinter mir. Für mich sind es noch genau 5 Wochen und gerade befinde ich mich auf dem Seminar in Baunatal. Dieses geht 2 Wochen und soll uns noch einmal intensiv auf unsere schriftliche Abschlussprüfung vorbereiten.

Heute möchte ich euch einmal genau erklären, wie man seine Ausbildungszeit von 3 auf 2,5 Jahre verkürzen kann: Grundsätzlich können Abiturienten immer mit 2,5, je nach Bank sogar mit 2 Jahren, in die Ausbildung als Bankkaufmann starten. Beides, aber insbesondere direkt mir 2 Jahren zu starten, würde ich aus meiner Erfahrung heraus niemandem empfehlen. Denn auch wenn euer Betrieb, also die Bank, in der ihr ausgebildet werdet, die Ausbildung in 2 bzw. 2,5 Jahren anstrebt, so gilt für die Berufsschule immer die Regelzeit von 3 Jahren. Der Lehrplan und somit auch der Stoff sind also auf die 3 Jahre ausgelegt und nicht auf 2 bzw. 2,5 Jahre. Hier gibt es jedoch auch je nach Berufsschule Unterschiede. Ich hatte von Anfang an die Idee, meine Ausbildung auf 2,5 Jahre zu verkürzen. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich bereits 22 Jahre alt und habe schon einige Semester vor der Ausbildung studiert. Mehr Zeit als notwendig wollte ich also nicht für den Grundstein meiner Ausbildung nicht „verschwenden“. Auch das Thema Geld verdienen, war dabei ein wichtiger Beweggrund, da ich nicht mehr zu Hause wohne und neben der Ausbildung auch noch einen Nebenjob habe, was ein gutes Zeitmanagement nötig macht, um alles unter einen Hut zu bringen. Alle, die bereits allein wohnen und noch ein Auto unterhalten, können sich vorstellen, dass ein Azubigehalt für die Unterhaltung nicht reicht und dabei verdienen wir für einen Ausbildungsberuf wirklich gut.

Soviel also erstmal zu meinen ganz persönlichen Beweggründen, warum ich eine Verkürzung von Anfang an in Betrachtung gezogen habe. Aber kommen wir zu dem wie:

Für die IHK Gera gibt es ein Formular, welches ihr ausfüllen und einschicken müsst. Klingt unkomplizierter als es eigentlich ist. Das Formular ist schnell über Google gefunden. Nun füllt ihr erstmal eure persönlichen Informationen aus. Jetzt kommt der etwas kompliziertere Teil. Sowohl die Bank als auch die Schule muss euch bestätigen, dass ihr fähig seid, die Abschlussprüfung vorzeitig zu absolvieren. Bedeutet also in unserem Fall, wir geben das Formular nun an unsere Personalabteilung weiter und diese füllt es weiter aus bzw. gibt es an die Berufsschule weiter. Hier kommen nun eure Noten ins Spiel. In den Hauptfächern bzw. heißt es dann (Haupt-)Lernfeldern müsst ihr besser als 2,5 sein. Das füllt die Berufsschule aus und unterschreibt diesen Teil. Aber auch in den einzelnen Abteilungen der Bank wird euer Lern- bzw. Arbeitsverhalten durch Schulnoten eingeschätzt. Das übernehmen eure Ausbilder der einzelnen Abteilungen, welche das natürlich am besten einschätzen können. Stellvertretend wird es von der Personalabteilung unterzeichnet. Dann wird noch angegeben, ob eure Ausbildungsnachweise bzw. Berichtshefte vollständig sind und ob bzw. an welcher Zwischenprüfung ihr teilgenommen habt. Sind alle Kreuze, Felder und Unterschriften auf dem dreiseitigen Formular vollständig, ist es nun an euch, dieses an die IHK einzuschicken. Ich habe noch eine detaillierte Übersicher meiner Noten und ein kurzes Anschreiben mit in dem Umschlag gepackt. Nachdem es bei der IHK angekommen ist (ich empfehle es euch als Einschreiben zu schicken, um zu sehen wann es ankommt), könnt ihr in circa 2 Wochen mit einem Antwortschreiben der IHK rechnen. Hierin steht dann, ob der Antrag bewilligt wurde. Wichtig zu wissen ist, dass es trotz einer Bewilligung noch notwendig ist, dass der Betrieb euch fristgerecht zur Prüfung anmeldet. Zum Verkürzen benötigt ihr also gute betriebliche und schulische Leistungen, sowie das Formular für die IHK.

Ich hoffe, damit konnte ich euch schon mal einen kleinen Überblick verschaffen und vielleicht setzt das ja für euch den Impuls, eure Ausbildung vorzeitig abzuschließen, denn einige wissen von dieser Möglichkeit gar nicht.

Wenn wir uns das nächste Mal hören, habe ich vermutlich schon meine Ergebnisse und kann euch von den diesjährigen Themen berichten.

Bis bald, Viktoria

Dienstag, 26. Oktober 2021

Aller Anfang ist schwer

Hallo zusammen,

als letzte der neuen Azubis habe ich jetzt auch das Vergnügen, euch zu schreiben. Mein Name ist Angelique Sentarski, ich bin 16 Jahre alt und komme aus dem kleinen aber feinen Bad Köstritz. Ich habe dieses Jahr an der Regelschule „Hans Settegast“ Bad Köstritz meinen Realschulabschluss erworben und mich dazu entschlossen, meine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Volksbank Eisenberg eG zu beginnen.

Zu Beginn der Ausbildung mussten wir ein zweiwöchiges Praktikum in der Agrargenossenschaft Buchheim–Crossen eG absolvieren. Dies dient dazu, den Arbeitsalltag der Menschen mit härteren Berufen besser kennen und schätzen zu lernen. In der Zeit des Praktikums hatten wir Azubis die Möglichkeit, uns untereinander besser kennenzulernen und die Gruppenharmonie zu stärken.

Meine Aufgaben waren zum größten Teil Ställe ausmisten sowie in Etzdorf in der Küche zu helfen oder die Reinigungskräfte im Hotel zu unterstützen. In der Woche, die ich in Buchheim eingesetzt war, bin ich auf viele niedliche Kälbchen gestoßen, aber eines fiel mir besonders auf, Helmut. Immer, wenn ich zu dem Kälbchenstall gelaufen bin, hat Helmut ganz neugierig auf mich gewartet. Er hat sich immer streicheln lassen und war im Vergleich zu den anderen Kälbchen überhaupt nicht scheu. Ab und zu hat er natürlich auch versucht, meine Hand abzulecken. 😁 Im Großen und Ganzen war das Praktikum definitiv eine Erfahrung wert, aber ich war sehr froh, endlich in der Bank durchstarten zu können.

Meine ersten vier Wochen in der Bank fanden am Empfang bzw. der Poststelle statt. Es war definitiv viel entspannter, wie die Arbeit in Etzdorf/Buchheim. In der Post lagen meine Aufgaben darin, den Postein- und -ausgang zu bearbeiten. Dies beinhaltet die Briefe in Umschläge zu stecken die versendet werden müssen, Briefe zu öffnen, mit dem Tagesstempel versehen und in das Fach der jeweiligen Abteilung zu legen. Des Weiteren stellte ich das Werbematerial für Neukunden zusammen, bearbeitete Einwurf-Einschreiben oder erledigte Bestellungen zusammen mit der zuständigen Mitarbeiterin. Eine wichtige Aufgabe war auch, die Kaffeemaschine in Stand zu halten, denn diese ist der zentrale Treffpunkt für alle Mitarbeiter. Falls diese mal ausfallen sollte, ist schlechte Laune vorprogrammiert 😜. Deshalb war es u.a. meine Aufgabe, diese kurz vor Feierabend gründlich zu reinigen, damit sie auch weiterhin auf Hochtouren laufen kann.

Mittlerweile bin ich in der Markfolge Passiv im Kontoservice eingesetzt. Momentan liegen meine Aufgaben darin, Konten zu eröffnen. Dabei ist zu beachten, dass es viele verschiedene Kontoarten gibt, wie das normale Girokonto, die Zinskonten oder Geschäftskonten. Obwohl der Ablauf bei den jeweiligen Kontoarten immer gleich ist, ist es trotzdem sehr abwechslungsreich. Jeder Kunde ist anders und manche Kunden bringen einen sogar zum schmunzeln. 😊

Konten zu eröffnen macht echt Spaß. Ich habe es mir anfangs sehr eintönig vorgestellt, aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Es ist sehr wichtig, bei der Eingabe von Kundendaten alles ganz genau durchzulesen und auf Fehler zu kontrollieren. Mir sind auch schon kleine Fehler unterlaufen, aber mit der Zeit wird es Routine, alles mehrmals zu kontrollieren. 

Des Weiteren bin ich mit meinen Mitarbeitern sehr zufrieden. Ich bin zwar erst 3 Wochen in der Marktfolge Passiv, aber ich fühle mich jetzt schon sehr wohl hier. Jeder hilft jedem und das Arbeitsklima hier in der Marktfolge Passiv gefällt mir sehr.

Ich freue mich schon sehr auf meine weitere Zeit hier und bin gespannt auf alles, was mich noch erwarten wird.

Bis bald, eure Angelique.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Der erste Kundenkontakt


Hallo ihr lieben Azubiblog-Leser,

es ist schon einige Zeit vergangen und nun habe ich die Möglichkeit bekommen, mich zunächst kurz vorzustellen und euch  meine ersten Erlebnisse von der Volksbank Eisenberg zu erzählen. Um kurz zu meiner Person zu kommen, ich bin Tobias Kühne, 19 Jahre alt und komme aus Hermsdorf. Im Holzland-Gymnasium Hermsdorf habe ich dieses Jahr im Juni mein Abitur gemacht. Es ist aktuell außerhalb der Arbeit eine zwiegespaltene Zeit für mich, da ich zum einen ein sehr begeisterter Fifa-Spieler bin und wie ein paar von euch bestimmt wissen, ist Fifa 22 letzte Woche erschienen. Zum anderen möchte man die Zeit neben der Arbeit nutzen, um diese mit Freunden zu verbringen, da viele von ihnen in ganz Deutschland verteilt studieren.

Um wieder auf die Arbeit zurückzukommen, meine ersten Wochen in der Volksbank Eisenberg waren sehr interessant und eine komplett neue Erfahrung für mich. Wie ihr bereits aus den vorherigen Azubiblog-Beiträgen wisst, waren wir innerhalb der ersten beiden Augustwochen sowohl in der Milchviehanlage in Buchheim, sowie im Naturhotel in Etzdorf. Ich möchte an dieser Stelle sagen, es war zwar mal spannend, einen Einblick zu bekommen, wie dort der Arbeitsalltag aussieht, doch auf lange Sicht wäre das nichts für mich persönlich gewesen. Deswegen war ich froh, als es nach zwei Wochen Praktikum mit der Arbeit in unserer Volksbank los ging. Ich bin dann für das Service-Center eingeteilt wurden, mit dem ich bereits durch meine Kontoeröffnung Kontakt hatte. Am ersten richtigen Arbeitstag war ich ein bisschen aufgeregt, da es etwas komplett Neues für mich war. Jedoch hat diese Aufregung nicht lange gehalten, da ich von allen Kollegen sehr herzlich begrüßt und ins Team aufgenommen wurde. In meinen ersten Arbeitstagen hieß es für mich erstmal zuschauen, lernen und verstehen. Nach ein paar Tagen ging es dann auch richtig los für mich. Zunächst habe ich solche Aufgaben bekommen wie Briefkästen leeren und Überweisungsbelege disponieren. Diese Aufgaben wurden von uns im 4-Augen-Prinzip bearbeitet. In meiner zweiten bzw. dritten Arbeitswoche in der Bank habe ich angefangen mithilfe von Herrn Pötzsch (Azubi im 2. Jahr) und Herr Hartmann Daueraufträge zu bearbeiten, zu löschen und anzulegen, sowie Sparbücher nachzutragen und Umbuchungen abzuwickeln. Außerdem ist ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit die Kundenzufriedenheit, weshalb wir immer für Ordnung bei uns im Service-Center sorgen. Für die Kunden haben wir auch immer ein offenes Ohr, um Ihnen bei Ihren Problemen zu helfen und diese zu lösen. Sollten die Kunden auf ihren Termin warten oder die Bearbeitung eines Vorgangs benötigt etwas mehr Zeit, dann haben wir immer eine Zeitung und bei Bedarf gerne ein heißes Getränk für unsere Kunden bereit. Es ist schön zu sehen, wie man im Laufe der Zeit immer mehr Kunden bei ihren Fragen und Problemen helfen kann. Dadurch werde ich jeden Tag erinnert, warum ich dass alles hier mache, wenn die Kunden glücklich und zufrieden unsere Bank verlassen können. Da für mich eines der schönsten Gefühle ist, wenn man Menschen helfen kann.

Nach und nach übernehme ich auch immer mehr Aufgaben. Zu diesen gehört jetzt außerdem das Überprüfen der Kontoauszugsdrucker, oder auch KAD’s genannt und die Bargeldaus- und Bargeldeinzahlung am Nachmittag. Des weiteren mache ich auch die Termine für unsere Berater, also falls ihr mal einen Termin braucht, kommt gerne zu mir in den Service. Alles in allem muss ich sagen, dass mir die Arbeit im Service sehr viel Spaß macht und jedem, der überlegt Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau zu werden, kann ich es aus meiner Sicht nur empfehlen. Durch den Kundenkontakt ist auch kein Tag wie der zuvor, da auch kein Kunde so ist wie der zuvor. Aus persönlicher Sicht muss ich sagen, dass mir die Arbeit bisher besser gefällt, als jeden Tag zur Schule zu gehen. Da man von der Arbeit keine Aufgaben mit nach Hause bringt, wie es bei der Schule war und man kann dadurch den Feierabend genießen.

Natürlich habe ich bisher nur einen kleinen Einblick in das vielfältige Arbeitsfeld eines Bankkaufmanns bzw. einer Bankkauffrau bekommen, aber ich freue mich darauf, die anderen Bereich kennenzulernen und meine neugesammelten Erfahrungen mit euch allen zu teilen.

Zum Ende meines Beitrags möchte ich mich bei allen bedanken, die meinen Beitrag komplett gelesen haben und wünsche euch eine schöne Zeit und hoffe, ihr seid auch bei meinem nächsten Beitrag wieder dabei.

Liebe Grüße Tobias Kühne

Mittwoch, 29. September 2021

Die ersten Wochen in der Bank

Hallo liebe Azubi-Blog Leser/innen, 

nun melde ich mich einmal zu Wort. Kurz zu mir: Ich heiße Steven Drochner und bin 18 Jahre alt. Gebürtig komme ich aus Apolda, wohne jedoch schon seit einer längeren Zeit in Weida. In Weida habe ich das Georg-Samuel-Dörffel-Gymnasium besucht. Dieses Jahr startete ich im August meine Ausbildung zum Bankkaufmann.  

Ich hatte die Volksbank Eisenberg schon länger im Blick. Die Freude war groß, als ich gesehen hatte, dass dieses Jahr wieder Auszubildende gesucht werden. Desto glücklicher war ich, als die Bestätigung kam, dass ich genommen wurde. 

Wie ihr bereits wisst, startet man die Ausbildung für 2 Wochen mit einem Praktikum auf dem Etzdorfer Hof und in der Milchviehanlage. Rückblickend kann ich sagen, es waren zwei anstrengende jedoch auch informative Wochen. Jeden Tag als ich zuhause ankam, bin ich direkt ins Bett und musste erstmal schlafen. Ich war einfach so schlapp. Die Arbeit auf dem Hof und in der Milchviehanlage war körperlich sehr anstrengend.  Ich hätte niemals gedacht, dass es einem so aus der Puste bringen kann, den ganzen Tag Betten zu beziehen. 

Somit kann ich auf jeden Fall sagen, es ist ein gelungenes Projekt der Bank, die Azubis zwei Wochen in dieses Praktikum zu stecken. So sieht man erstmal wie hart manche Menschen für ihr Geld arbeiten müssen und was für Belastungen sie ausgesetzt sind. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, aber jetzt bin ich froh, dass ich das erleben durfte. 

Nach den Wochen auf dem Hof, ging es dann nun endlich in der Bank los. Ich bin in der Marktfolge Passiv gestartet. Also für euch Nicht-Banker: Hier läuft alles zusammen, was irgendwie mit einer Kontoeröffnung zu tun hat. Dazu gehören z.B. Konten und Kundendaten anlegen, überprüfen, Karten bestellen usw... 

Am Anfang war ich sehr aufgeregt. Es gab so viel Neues zu entdecken. Dies hat sich jedoch schnell gelegt. Ich wurde herzlichst aufgenommen und durfte sofort richtig mit einsteigen. Die erste Woche verbrachte ich mit Frau Hemmann. Sie zeigte mir, was man in der Marktfolge Passiv alles macht. So konnte ich nach der ersten Woche schon viele Aufgaben selbständig durchführen. Kunden anlegen und Adressen ändern waren keine Schwierigkeit mehr. Mittlerweile sind nun schon 7 Wochen vergangen und mir macht es immer mehr Spaß in der Bank zu arbeiten.

Die Kollegen sind alle sehr nett und man hat immer etwas zu tun. Eine große Freude wurde mir bereitet, als zu meinem 18. Geburtstag mein Arbeitsplatz geschmückt war. Hier wird Wertschätzung einfach großgeschrieben. 😊 

Ich komme jeden Tag sehr gerne auf Arbeit und freue mich auf neue weitere Herausforderungen. 

Ihr werdet bald wieder von mir hören.

Euer Steven

Mittwoch, 15. September 2021

Der Startschuss ist gefallen!

Huhu Ihr Lieben,

ich darf mich euch als erste von uns vier neuen Azubis vorstellen: 

Mein Name ist Jessica Schlagmann, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Hermsdorf. Ich hab 2020 mein Abi am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Eisenberg absolviert und habe danach verschiedene Praktika gemacht, um Geld für meinen Umzug von Silbitz nach Hermsdorf zu verdienen und um herauszufinden, welchen Beruf ich später mal ausüben will. 

Die guten Werbegeschenke zum Berufsinfotage (natürlich nur Spaß), mein Interesse für Wertpapiere und die Unternehmensphilosophie der EthikBank und Volksbank Eisenberg haben mich schlussendlich hierher verschlagen und ich bin nach 6 Wochen seit Ausbildungsbeginn immer noch sehr glücklich mit meiner Berufswahl.

Der erste Monat in der Bank liegt nun hinter uns und es hat sich viel in meinem Leben verändert. Das tägliche zur Arbeit gehen tut mir gut, bringt Routine in meinen Tagesablauf und natürlich auch Geld ins Portemonnaie. Wenn ich die letzten Wochen in 3 Worten beschreiben müsste, dann wären es: außergewöhnlich, informativ und abhärtend.

Wieso außergewöhnlich?

Weil wir die ersten 2 Wochen mit einem Praktikum auf dem Etzdorfer Hof verbracht haben- eine Woche in der Milchviehanlage und die andere Woche im Naturhotel. Was die Arbeiter in der Milchviehanlage leisten ist unglaublich und hat mich und meine Kräfte erstmal komplett überrumpelt. Jeden Tag der Woche kam ich nach Hause mit Betonfüßen, bin duschen gegangen und dann direkt ins Bett gefallen. Für eine angehende Bankkauffrau wie ich es bin, waren diese Erfahrungen aber auch sehr erdend, da ich nun ein Bewusstsein dafür entwickelt hab, dass wir hier in der Bank das Geld der hart arbeitenden Bevölkerung verwalten. Auch die Mitarbeiter im Hotel haben es nicht leicht, gleich am Mittwoch „überrollte“ uns wortwörtlich ein Seniorenbus mit 40 Rentnern, welche einen Tagesausflug machten.

Wieso informativ?

In der Bank angekommen lernte ich meinen Arbeitsplatz im Kundenzentrum sehr schnell kennen und auch lieben. Frau Holz, die sich meiner annahm, bombardierte mich die erste Woche mit ALLEN Infos die ich brauchte und schnell schrieb ich E-Mails an Kunden. Das Erfolgsgefühl, als ich in der ersten E-Mail „i. A. Jessica Schlagmann“ ans Ende setzte, werde ich wohl nie vergessen. Natürlich brummte mir abends der Kopf von den vielen Infos, aber ich bin froh, dass ich mittlerweile sogar schon mit den Kunden telefonieren kann.

Wieso abhärtend?

Wie in der letzten Zeile schon beschrieben, telefoniere ich mittlerweile schon mit den Kunden. Diese Arbeit erfordert eine gewisse Härte und Disziplin, wie ich schnell feststellen konnte. Zwar sind die meisten Kunden freundlich und man kann gut mit ihnen reden, doch hin und wieder ist auch mal ein Kunde dabei, der sehr aufbrausend ist und auch mal etwas beleidigend werden kann. In diesem Fall muss man einen kühlen Kopf bewahren und darf sich nicht unterbuttern lassen.

Das wars erstmal von mir, denn das Telefon klingelt und die Ausbildung hat ja auch gerade erst begonnen- also bis bald, wir hören uns im nächsten Blogbeitrag! 

LG Jessi


Mittwoch, 1. September 2021

Kundenzentrum, Schule und Freizeit

Halli Hallo Hallöschen ;) 

ich melde mich bei euch wieder zurück und möchte euch ein wenig über meinen aktuellen Alltag erzählen. Und um euch nicht mit den ganzen Einzelheiten meines Arbeitsalltages zu quälen, gebe ich euch gern auch mal einen kleinen Einblick über meinem privaten Alltag, in der Hoffnung, es interessiert euch. Jetzt reden wir aber nicht mehr lange um den heißen Brei herum, sondern fangen mal an.

Ich befinde mich nach wie vor in der Abteilung Kundenzentrum. Und ich muss euch echt sagen, dass es mir hier super gefällt. Ich fühle mich herzlich aufgehoben und die Kolleginnen sind einfach super nett. Man kann mit Ihnen über alles reden und auch während der Arbeitszeit kleine Scherze machen. Es herrscht einfach eine aufgelockerte Stimmung.

Meine Arbeit besteht hier aktuell aus dem Bearbeiten von Mails und Teamaufgaben. Die wichtigste Aufgabe im Kundenzentrum ist das Telefonieren mit den Kunden. Ich persönlich habe daran viel Spaß. Es fordert einen selbst sehr, da man viele verschiedene Themen auf einmal bearbeitet. In den Themen kann man von einer Kontoeröffnung, bis hin zu verschiedenen Krediten, innerhalb eines Telefonates springen.

So, jetzt aber genug von der Arbeit geredet. In der Schule ist es gerade zum Glück etwas ruhiger. Da aktuell Ferien sind, haben wir keine Berufsschule. In dieser Zeit kümmere ich mich ein bisschen nachmittags um Themen, die wir lernen müssen. Ich nutze die Zeit auch um mich in behandelte Themen nochmal einzulesen und um natürlich mein Wissen zu vertiefen. Ein wichtiger Punkt, der mit der Schule zusammenhängt, ist die Vorbereitung auf meine Abschlussprüfung im nächsten Jahr.

Und zu guter Letzt wollte ich euch noch ein bisschen von meiner Freizeit erzählen und was ich dabei so unternehme. Ich bin neben der Arbeit und der Schule ein sehr aktiver Mensch. Ich mache jeden Tag nach der Arbeit Sport und natürlich meinen Haushalt. Ich wohne mittlerweile in meiner eigenen Wohnung und bin in dieser Wohnung echt angekommen. Neben dem Sport und meiner Wohnung bin am Wochenende sehr viel mit meiner Familie unterwegs und genieße die Zeit mit ihnen.

Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in mein tägliches Leben bekommen.

Wir lesen uns beim nächsten Mal.

Eure Jenny 😙