Mittwoch, 15. November 2017

Echt nicht meine Woche

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist wieder so weit und ihr hört mal wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und es geht euch gut. Mir, für meinen Teil, geht es bestens… wäre da nicht meine „perfekte Woche“ gewesen. :P

Die Geschichte dazu ist zwar lustig, allerdings auch etwas unangenehm für mich. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder unsere Azubi-Geschäftsstellen betreuen. Am Dienstagmorgen fuhr ich also mit dem Bus nach Bad Klosterlausnitz in unsere Filiale, schaltete unsere Alarmanlage ab und baute meinen Arbeitsplatz auf. Dort stand ich dann unseren Kunden bis 12 Uhr tatkräftig zur Seite. Pünktlich zum Mittag räumte ich alles auf und schaltete die Anlage wieder an. Da ich immer noch keinen Führerschein in der Hand halte und Paula zur gleichen Zeit die Filiale in Bürgel übernahm, holte sie mich freundlicherweise ab und nahm mich mit nach Eisenberg. Dort verbrachte ich meine Mittagspause und fuhr anschließend mit dem Bus nach Crossen…zur nächsten Geschäftsstelle. Bis hierhin ist alles noch gut gelaufen, aber dann ging es los…

Als sich die Zeit in Crossen dem Ende neigte, informierte ich noch eben meine Mutti, damit sie mich aus Crossen abholen konnte. 18:05 Uhr versuchte ich die Bank zuzuschließen und die erste Alarmanlage anzuschalten und siehe da, es passierte…nichts. Normalerweise würde ein lang anhaltendes Piepgeräusch entstehen (ähnlich wie ein Tinnitus). Ich ging also alles noch einmal durch, schloss jeden Raum einzeln auf und wieder zu und versuchte, erneut die Alarmanlage anzuschalten und…nichts tat sich. Kein einziges Geräusch kam aus der Anlage raus. Also rief ich Paula an, die natürlich wie der Zufall so will, nicht ans Telefon ging. Also versuchte ich es bei meiner Kollegin Sarah, um zu fragen, was ich denn nun schon wieder falsch machte… Zum Glück ging sie an ihr Telefon. Wir sind alles noch einmal zusammen durchgegangen und im Nachgang hat sich herausgestellt, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was die Anlage gegen mich hatte. Sarah bot mir dann an nach Crossen zu kommen und dies verneinte ich keinesfalls. Um des Rätsels Lösung zu finden ging ich noch einmal alles einzeln durch…Türen auf…Türen zu…Anlage angeschaltet…kein Ton. Irgendwann stand ich im Tresorraum, ich starrte auf den Tresor und da war sie…die Ursache allen Übels. Ein Kabel hing von der Decke und war im Tresor verklemmt. Als ich das Problem gelöst hatte, schloss ich die Türen wieder zu, schaltete die Alarmanlage an und dann sag ich nur…Tinnitus. :D Ich rief sofort Sarah an. Noch bevor ich die ersten Worte fassen konnte, sagte sie gleich. „Bitte sag mir nicht, dass du es nun geschafft hast.“ Doch leider konnte ich ihr nichts anderes sagen und es tat mir sehr leid, dass sie nun den Weg nach Crossen zurücklegen musste. Sie hat auf jeden Fall einen gut bei mir. J Somit war der Dienstag für mich abgehakt.

Doch am Donnerstag kam es noch schlimmer… An diesem Morgen fuhr ich nach Bürgel in die Filiale und dazu muss ich sagen, jede unserer Geschäftsstelle hat andere Sicherungsmaßnahmen und diese habe ich diesmal in Bürgel nicht ganz beachtet. Ich schaltete nur eine Alarmanlage ab statt zwei. Als ich also in unserer Filiale ankam, hörte ich schon den ersten Kunden und beeilte mich, damit ich ihm schnell helfen konnte. Als ich unsere Glastür zum Beraterraum aufschloss, hörte ich auf einmal ein Geräusch, als ob ich einen Tinnitus hätte. Ich dachte mir nichts weiter dabei, fuhr meinen Rechner hoch und arbeitete weiter. Dem Piepen schenkte ich überhaupt keine Aufmerksamkeit. Nach einer Minute war das Geräusch immer noch da und ich lief nach draußen, um zu schauen, was da los ist. Ich dachte dieses fiepen kommt von weiter weg. Also fuhr ich ganz normal fort und half unserem Kunden. In der Zwischenzeit verschwand das Geräusch und der Kunde ist glücklich und zufrieden gegangen. Ich ging noch einmal nach hinten, um etwas zu holen. Plötzlich hörte ich wieder einen lang anhaltenden Piepton und ahnte diesmal… das bedeutet nichts Gutes. Ich habe vergessen die zweite Alarmanlage abzuschalten und meine schlimmste Befürchtung ist wahr geworden: ich habe den Alarm ausgelöst. Während ich den Kunden bediente, gingen genau 20 Anrufe auf unserem Banktelefon in Bürgel ein. Ein Anrufer war die Polizei, einer der Cityschutz, mehrere aus dem Kundenzentrum und noch ein paar von unserer Ausbilderin Frau Appelt. Als ich dann alles realisierte, standen auch schon Frau Herzig und Herr Nährig mit im Zimmer. Aber anstatt eines gefesselten und geknebelten Azubis, fanden sie einen nichtsahnenden Dominik Busch. :D

Dieser Fehler wird mir auf alle Fälle nicht noch mal passieren. Einmal die Alarmanlage auslösen ist genug Aufregung für mich gewesen und ich brauche dies kein zweites Mal… und das war sie also, meine „perfekte Woche“. Auf solche Tage kann ich in Zukunft echt drauf verzichten.

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit und bereitet euch so langsam auf Weihnachten vor ;).

Liebe Grüße, Dominik

Mittwoch, 8. November 2017

Mein Start ins 1. Theoriesemester

Hey ihr Lieben,

nach den ersten zweieinhalb Wochen hier in der Berufsakademie Sachsen im wunderschönen Glauchau möchte ich nun meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Am 02. Oktober war es soweit, der erste Tag des 1. Theoriesemesters stand an. Ich war sehr gespannt wie wohl meine Kommilitonen, also meine „Mitstudenten“, sein würden. An diesem Tag mussten sich die Studierenden für Ihren jeweiligen Studiengang einschreiben. Nur durch diese Einschreibung ist es möglich, das Studium zu absolvieren, da ohne diese der Zulassungsbescheid seine Gültigkeit verliert. Bereits 9 Uhr hatte ich dies erledigt und somit war noch genügend Zeit bis zum nächsten Termin. Diese habe ich genutzt, um mich auf dem Campus etwas umzusehen. Dort gibt es das Hauptgebäude, das Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Aula- und Mensagebäude. Im Haupthaus werden wir die meiste Zeit verbringen, und zwar bei Vorlesungen und Lehrveranstaltungen. Das Laborgebäude ist für den Studiengang Bank von geringem Interesse. In diesen Räumen werden die Studierenden, des Studiengangs Technik, die Wissenschaft erkunden und selbst Experimente und Untersuchungen durchführen. In der Bibliothek findet sich mengenweise Literatur, die für das Selbststudium von sehr großer Bedeutung ist. In der Aula werden am Ende jedes Semesters die Modulprüfungen geschrieben, welche für uns bereits Anfang Dezember anstehen. Außerdem fanden dort für alle Ersties gemeinsam erste Veranstaltungen statt, in denen es um Zeit- und Selbstmanagement und Neurowissenschaften ging. 


Im Mensagebäude wir die Möglichkeit Mittag zu essen. Außerdem gibt es auf dem Campus verschiedene Möglichkeiten Sport zu treiben, zum Beispiel auf dem Volleyballfeld, im Fitnessraum oder an einer Tischtennisplatte, was mir übrigens sehr gefällt ;-). Nach meiner Besichtigung stand 14 Uhr noch eine Einführungsveranstaltung auf dem Plan, bei der wir unter Anderem unsere ersten Stundenpläne und Informationen zu den Modulen und Prüfungen erhalten haben.

An den nächsten Tagen ging es mit den ersten Lehrveranstaltungen weiter. In den Modulen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Wirtschafts- und Finanzmathematik und Grundlagen der Bankbetriebslehre haben uns die Dozenten bereits den ersten Stoff vermittelt. Doch zu diesen vier Modulen kommt noch eins dazu, welches im 1. Semester auf meinem Theorieplan steht, und zwar Wirtschaftsenglisch.

Für jedes Modul erhalten die Studierenden ein Skript, in dem der ganze Stoff, der im jeweiligen Semester vermittelt wird, festgehalten ist. Als ich erfuhr, dass das Skript für die Wirtschaftsmathematik über 250 Seiten umfasst, war ich kurz geschockt. Doch mein Dozent hat mir beruhigenderweise sagen können, dass über 100 Seiten davon aus Übungsaufgaben besteht, und eine Formelsammlung ebenfalls mit inbegriffen ist.

Schon bald melde ich mich hier wieder zu Wort. ;-)

Liebe Grüße, euer Cedric.

Mittwoch, 1. November 2017

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Hallo Ihr Lieben,

ja, diese Überschrift klingt sehr nach Urlaub und genau aus dem komme ich gerade. In einen meiner letzten Beiträge erwähnte ich, dass mein diesjähriger Urlaub nach Ägypten geht und ich kann nur eins sagen: es war wunderbar! Ich weiß auch überhaupt nicht, warum ich zurück nach Deutschland gekommen bin. Am liebsten wäre ich mit meinen Liebsten dort geblieben, aber das geht ja nun mal nicht. :-)

Die Tage vor der Abreise war meine Konzentration schon voll und ganz auf den Urlaub gerichtet. Es war mein erster Flug und ich kann euch sagen, er war einfach nur schrecklich. Ich hatte große Angst, dass etwas passieren würde. Ist es zum Glück nicht, aber trotzdem wäre ich am liebsten wieder ausgestiegen. Der Start war gelungen, aber nicht für meinen Kopf, denn der Druck war ziemlich stark, trotz Kaugummi kauen. Als wir dann endlich um Mitternacht in Hurghada landeten, war ich froh. Endlich hatte ich wieder festen Boden unter meinen Füßen. :-) Wir erlitten zwar einen Klimaschock, da wir bei 10 Grad los geflogen sind und mit 20 Grad landeten, aber an die Wärme gewöhnten wir uns schnell. 

In Ägypten kann man viele Sachen erleben zum Beispiel Safaris, Schnorcheln oder Ausflüge nach Kairo und Luxor. Ein Ausflugsziel von uns ging unter anderem in eine Moschee. Auf solche Bauten wird in Ägypten sehr viel Wert gelegt. Sie war wunderschön in ihrer Pracht, doch leider habe ich kein Bild für euch gemacht... :/ Bei den Ausflügen bemerkt man jedoch, wie sehr die Menschen dort an der Armutsgrenze leben. Uns wurde erzählt, dass die Menschen von dem Trinkgeld der Touristen leben. Für mich unvorstellbar. Wir in Deutschland haben ein festen Mindestlohn und können davon leben. Dort jedoch, gibt es keinen festen Lohn. Deswegen wurden wir überall gebeten, etwas Trinkgeld zu geben (ob in Euro oder  ägyptischen Pfund). Münzgeld jedoch war ungern gesehen, denn in Ägypten gibt es kein Münzgeld. Die Banken und Geldautomaten nehmen ausschließlich Geldscheine an, deswegen wurden wir bei jeder Gelegenheit gefragt, ob wir denn nicht das Münzgeld gegen Scheine tauschen können. 

Überall in Hurghada und Umgebung konnte man mit Euro zahlen. Für die Taxis jedoch brauchte man ägyptische Pfund. Daher ließen wir uns 35,00 Euro in 600 ägyptische Pfund umtauschen, d. h. 1 Euro entspricht 17 ägyptische Pfund. Rechts seht ihr übrigens ein Bild von den ägyptischen Pfund. Die Taxifahrten dort sind mit denen hier in Deutschland überhaupt nicht zu vergleichen. 3 ägyptische Pfund bezahlten wir und der Taxifahrer fuhr uns überall hin.

An den Geldautomaten konnte ich ganz normal mit meiner EC-Karte Geld abheben, natürlich nur ägyptische Pfund. Und zum Glück hatten wir unsere Kreditkarten dabei, denn mein Bruder hat die Hitze nicht so gut vertragen und musste schließlich zum Arzt gehen. Aber da wir alle eine MasterCard Gold besitzen, in der es verschiedene Zusatzversicherungen gibt, waren wir beruhigt. Denn eine der Leistungen ist eine Auslandskrankenversicherung, damit hatten wir echt Glück. Jetzt, wo wir wieder in Deutschland sind, müssen wir die Originalrechnung bei der Krankenkasse einreichen, damit wir die Kosten für die ärztliche Behandlung in Ägypten wieder zurückbekommen.  

Ich kann jedem, der mal in das Ausland möchte, empfehlen nach Ägypten zu fliegen. Es gibt sehr viel zu sehen und man kann wunderschön Schnorcheln, die vielen Fische, das ist wie man es im Fernseher immer sieht, so etwas sollte man in seinem Leben mindestens einmal live gesehen haben.

Ich hoffe, dass ich Euch in meinem nächsten Beitrag wieder so spannende Sachen erzählen kann.


Bis dahin,
Eure Paula

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Theorie und Praxis vereint – Tag der offenen Tür

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
ich hoffe ihr habt alle den Sommer genossen und hattet einen schönen Urlaub. Mittlerweile ist Herbst und ich bin bereits ins 3. Semester gestartet. Bei uns in der Bank hat schon am 1. August das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch in vielen anderen Berufen war am 1. September der Startschuss.

Du bist vielleicht gerade direkt auf dem Weg zu deinem Abitur oder hast es bereits hinter dir? Weißt noch nicht so ganz, wo dein Weg mal hingehen soll oder willst dich vielleicht neu orientieren? Du kommst in Verlegenheit bei dem Gedanken entweder eine Ausbildung, bei der du auch schon eigenes Geld verdienst, oder doch ein Studium zu starten?

Dabei ist es möglich gleichzeitig zu arbeiten, Geld zu verdienen und zu studieren. Wie das geht, hat die Staatliche Studienakademie in Glauchau/Sachsen, wo auch ich mein duales Studium absolviere, am 09.09.2017 zum „Tag der offenen Tür“ gezeigt. Hier gab’s geballte Infos rund ums duale Studium an der Berufsakademie Sachsen (zu der mehrere Staatliche Studienakademien gehören), bei dem sich mehrmonatige Praxisphasen mit theoretischen Abschnitten abwechseln. 

Ebenso bietet die Akademie in Glauchau den zu meinem Praxispartner zugehörigen Studiengang Bank an. In der Theorie werden dabei neben der Bankbetriebslehre auch allgemein wirtschaftsbezogene Kenntnisse vermittelt. So lernen wir hier alles in Sachen Volkswirtschaftlehre oder Marketing. In den anschließenden Praxisphasen wird dann die Theorie umgesetzt und man erhält einen Einblick in alle Abteilungen der Bank. Durch die Praxis bekommt man so einen Überblick ins spätere Arbeitsleben und kann herausfinden, welche Stärken und Schwächen man hat. 

Neben dem Studiengang Bank stellten sich zum Tag der offenen Tür noch die 9 anderen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, die die Akademie anbietet, vor. Darunter fallen beispielsweise die Studiengänge Automobilmanagement, Bauingenieurwesen oder auch mittelständische Wirtschaft. Und klar gab’s die Möglichkeit mit vielen Vertretern von Unternehmen aus der Praxis zu sprechen, um genaue Infos zu erhalten. Campuserkundungen und Rundgänge vorbei am Wohnheim, Laborgebäude oder der Bibliothek gab’s oben drauf und verhungern sollte auch keiner. Es wurde gegrillt und Mensa und Studentenclub waren auch geöffnet. 

Und wer noch mit seinen Bewerbungen unsicher ist, der konnte zum Tag der offenen Tür am Bewerbertraining teilnehmen, bei dem auch die Bewerbungsmappen durchgecheckt wurden.

Es gab also viel zu entdecken und ich habe meine Entscheidung für das duale Studium keinesfalls bereut, da es die Möglichkeit bietet die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Wer interessiert ist, hat die Möglichkeit, sich am nächsten Tag der offenen Tür, voraussichtlich im März nächsten Jahres, zu informieren ;).

Bis bald
Eure Chantal

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Chaos vorprogrammiert

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit. Ich erzähle euch etwas aus meinem Alltag in der Bank. In letzter Zeit war es etwas stressig. Viele hatten Urlaub und gleichzeitig sind andere Kollegen an einer Sommergrippe erkrankt und fielen auch auf Arbeit aus. Sicherlich fragt Ihr euch jetzt, was das mit mir zu tun hat. Ihr müsst nicht lange warten, denn ihr werdet es jetzt erfahren.

Dadurch, dass es in letzter Zeit so kam, wie es kam, durfte ich die Datenkontrolle alleine übernehmen. Über diese Abteilung habe ich euch in einem früheren Blogbeitrag bereits etwas erzählt. Als ich dies hörte, machten sich zwei Gefühle in mir breit. Einerseits Angst, da ich nicht wusste ob ich die Situation souverän meistern kann und auf der anderen Seite Freude, da es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist.

Seit ich zuletzt in der Datenkontrolle war, hatten sich ein paar Abläufe geändert. Diese waren trotzdem zu meistern. Anfangs war es schwer sich wieder in die Arbeit einzufinden, vor allem in die morgendlichen Aufgaben. Wie jeden Vormittag mussten die Auszüge gedruckt und natürlich auch auf unsere Abteilungen verteilt werden. Jedoch machte die Auszugsschneidemaschine mir einen Strich durch die Rechnung. Als sie die Auszüge schnitt, fehlte bei jedem einzelnen irgendetwas… das hieß, alles noch einmal drucken! Beim zweiten Mal ging dann zum Glück alles gut.

Den ersten Schreck überwunden ging es dann weiter mit dem schönen Auslandsgeschäft. Zum Glück fiel in der Zeit als ich da war nichts an, womit für mich hätten Probleme auftreten können. Es waren nur die täglichen Import und Export Dateien zu bearbeiten, was ein Klacks ist, wenn man gute Muster hat. In solchen Momenten macht es sich bezahlt alles haargenau aufzuschreiben, wenn man in den Abteilungen eingearbeitet wird.

Jetzt, wo ich die Datenkontrolle des Öfteren übernommen habe, fällt mir die Arbeit wieder leichter. Der Ablauf geht schnell und die Auszugsschneidemaschine macht mir auch keinen Strich mehr durch die Rechnung. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Arbeit einem liegt und man den Ablauf hinbekommt.
In Zukunft würde ich die Datenkontrolle auch weiterhin im Vertretungsfalle übernehmen. Mal sehen was die Zukunft bringt und wie alles weiter läuft. Von mir werdet ihr auf jeden Fall wieder hören.

Bis demnächst,
Eure Paula

Mittwoch, 27. September 2017

Hinter den Kulissen

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach etwas kürzerer Zeit melde ich mich hier nun wieder zu Wort. Mittlerweile befinde ich mich wieder „hinter den Kulissen“ in einer bankinternen Abteilung. Nach der Anlageberatung, wo ich bereits eigene Gespräche geführt habe, wechselte ich nun in die Marktfolge Passiv.

Vielen ist manchmal ja gar nicht bekannt, was sich im Hintergrund einer Bank noch alles abspielt. Doch auch hier gibt es noch viel Neues zu entdecken. Nachdem ich also schon Konten im Gespräch mit Kunden eröffnet hatte, ging es nun auch um Kontoeröffnungen, die wir aber intern und nicht in einem Kundengespräch bearbeiten. Dabei geht es um die Konten unserer Tochterbank der EthikBank. Da diese ja eine Direktbank ist, können wir kein persönliches Kundengespräch führen. Es wird alles bequem online abgewickelt. Die notwendige Legitimation, also Identifizierung, der Kunden erfolgt hier per sogenannter Post-Ident oder Videolegitimation. Unsere Kunden füllen die Kontoanträge bequem zu Hause aus, gehen damit zur Deutschen Post und diese legitimiert unsere Kunden vor Ort. Danach schicken sie uns die Änträge zu und nach einer Prüfung unsererseits eröffnen wir dann die Konten.

Aber auch Kontoschließungen bearbeite ich hier in der Marktfolge. Dazu sind allerdings ganz schön viele Klicks in unserem System notwendig, die ich mir erstmal alle merken muss, aber auch das geht innerhalb kurzer Zeit schnell ;). In der Marktfolge spielt außerdem das Vier-Augen-Prinzip eine große Rolle. Daher gehen viele Dokumente in eine weitere Abteilung zur Kontrolle. Wir arbeiten hier mit sensiblen Daten, wodurch die Überprüfung sehr wichtig ist, denn Menschen machen nun auch einmal Fehler. Außerdem dient das auch einfach der Sicherheit und was der Eine nicht sieht, sieht eben der Andere. In der Marktfolge arbeitet man größtenteils im Bereich der Tochterbank EthikBank. Denn für die Direktbank wird alles online oder per Telefon geregelt. Außerdem kommt man in der Marktfolge auch mit dem spannenden Thema Geldwäsche in Berührung, denn hier gilt es auch vieles zu prüfen. Dadurch fallen hier Fragen an, wie: Wer ist überhaupt berechtigt ein bestimmtes Unternehmen zu vertreten und wer darf in dessen Namen handeln? - das sind dann die „wirtschaftlich Berechtigten“ und Vertretungsberechtigten. Auch das habe ich bereits in der Marktfolge überprüft und manchmal ist das gar nicht so einfach, denn oft verändern sich solche Daten schnell und dann heißt es die vorhandenen Unterlagen durchzuforsten :)…

Zwischendurch, wenn man in einer Abteilung ist, kann es sein, dass noch betriebsinterne Schulungen anstehen. So war das auch bei mir der Fall. Damit soll man optimal auf die Zukunft vorbereitet und auf den neuesten Stand gebracht werden. In einer internen Schulung lernten wir alles über rechtliche Grundlagen in Sachen Fonds und was beim sogenannten Beratungsprotokoll zu beachten ist. Natürlich ging es auch darum, wie das alles in die Praxis und in der Beratung umzusetzen ist. 

Und nun noch kurz zu etwas ganz Anderem. Vor nicht allzu langer Zeit, als ich zum Feierabend das Bankgebäude verlassen habe, war irgendwas anders in der Bank, was ich erst beim zweiten Blick bemerkte. Wie ihr sicherlich wisst, sind unsere Renovierungsarbeiten endlich zu Ende. Nun gibt es also noch jede Menge Deko in Form von Zitaten und Schriftbildern an die Wände :) und neugierig wie man ist, macht man in jeder Etage Halt und liest sich das Ganze durch. Langweilig wird es also nicht und irgendwas verändert sich immer.

Bis bald,
Eure Chantal