Mittwoch, 22. Februar 2017

Sich einmal fühlen wie Dagobert Duck!



    Hallo liebe Azubi – Blog Leser, 
    heute möchte ich Euch von meinen neuen Erfahrungen an der Kasse berichten, denn das war für eine Woche mein Einsatzgebiet.
    Ohne Frage - Dagobert Duck hatte eine Menge Geld in seinem Tresor. Dieser ist natürlich auch heute noch Bestandteil von Banken.
    Aus diesem Grund ist an der Kasse natürlich der große Tresor sehr interessant und dessen Tür ebenfalls Kunden zum Staunen bringt. Es ist ein sehr imposanter Raum mit einer ebenso imposanten Tür, da ja auch alles sicher sein muss :). 
    Die üblichen Aufgaben an der Kasse belaufen sich dabei natürlich auf die Barein- und Auszahlungen. Außerdem werden an der Kasse Sorten, dies ist das Bargeld von ausländischen Währungen, angeboten. Dabei gibt es einige übliche Sorten, wie z.B. den US-Dollar oder das britische Pfund immer vorrätig. Bestellt werden die Sorten immer über die Reisebank. 
    Weiterhin können Kunden außerdem auch Edelmetalle an der Kasse bestellen. Seltener werden auch Barschecks abgegeben, dies ist aber auch die einzige Scheckart, die an der Kasse angenommen wird. 
    Es muss natürlich auch immer am Ende des Geschäftstages die Kasse abgestimmt werden und ein Abschluss erstellt werden, um eventuelle Kassenüberschüsse oder Fehlbeträge noch ausfindig machen zu können. Am besten ist es allerdings ohne Frage immer, wenn der Kassenbestand gleich stimmt. 
    Zu Beginn des neuen Jahres 2017 wurden auch die Kassenzeiten geändert, sodass die Kasse jetzt montags sowie mittwochs nur noch bis 12 Uhr geöffnet ist und nicht wie bis dahin analog zu den Öffnungszeiten der Filiale bis 16 Uhr. 
    Einige Kunden waren davon natürlich erst einmal irritiert und wunderten sich, dass die Kasse schon geschlossen ist, aber es liegen Informationszettel an der Kasse bereit. Wie immer wenn sich etwas ändert, müssen sich die Kunden erst daran gewöhnen, aber das funktioniert nach einer Weile.
    Auf Grund der Änderung dieser Öffnungszeiten ist es dennoch in Ausnahmefällen möglich Geld am Schalter einzuzahlen. Dieses kommt dann allerdings erst einmal in den Nachttresor und wird dann am nächsten Tag gebucht. Sparbuchauszahlungen können ebenfalls durch die Mitarbeiter im Service durchgeführt werden. 
    An der Kasse zu sein war auf jeden Fall sehr interessant und verantwortungsvoll, da man mit jeder Menge Bargeld in Berührung kommt. Außerdem ist es auch gut so, dass es hier in Eisenberg noch eine Kasse gibt, da es viele ältere Kunden so gewohnt sind und weil auch ein direkter Ansprechpartner vor Ort ist. So kann gleich geholfen werden und die Kunden fühlen sich aufgehoben. 
    Es bleibt also spannend und damit bis bald! 
    Eure Chantal

Mittwoch, 15. Februar 2017

Dem Kunden ganz nah…

…zu sein, ist eine meiner besten Erfahrungen, die ich im Servicebereich machen durfte. Ich wurde dort für zwei weitere Wochen eingeteilt. Neben dem einzigartigen Service, welchen wir in unserer Filiale bieten, habe ich auch viele weitere Erfahrungen sammeln dürfen.

Es ist nun schon etwas über ein Jahr her, seit dem ich das letzte Mal im Servicebereich war. Damals war ich noch im ersten Lehrjahr. Nun wurde ich wieder eingeteilt, um den Umgang mit dem Kunden zu lernen, da ich ja sonst nur im Hintergrund an unserer Technik arbeite.
Ich habe gelernt, dass auch Smalltalk ein wichtiger Bestandteil im Kundengespräch ist. Jeder Kunde freut sich, wenn man mal ein kleines Schwätzchen hält und nicht einfach wortlos eine Überweisung entgegen nimmt :) 

Folgende Aufgaben waren direkt im Servicebereich für mich maßgeblich:
Die SEPA-Belege müssen auf den Inhalt überprüft werden. Dabei muss die IBAN, der Betrag, das Empfängerkonto und die Unterschrift auf Echtheit und korrekte Schreibweise überprüft werden. Damit auch alles seine Ordnung hat, sollten unsere Service-Tische mit Einzahlungs-, Auszahlungs- und SEPA-Belegen befüllt werden. Darum habe ich mich gekümmert. Außerdem war es mir wichtig, die einzelnen Arbeitsvorgänge im Service-Center zu verstehen. Bei Sparbuch-Nachtragungen, Umsatzbuchungen und Daueraufträgen wurde bank21 eingesetzt. Das ist unser Bankenprogramm. In diesem musste ich auch die ganzen Kurzbefehle für die Arbeitsabläufe lernen, um die Kundenaufträge schneller bearbeiten zu können. Auch die Technik darf nicht versagen. Daher betreuen wir im Service die einzelnen Geräte. Der KAD, auch Kontoauszugsdrucker genannt, muss mit Thermopapier befüllt werden. Wenn das Wochenende naht, darf es an nichts fehlen. Sobald die Technik am Wochenende versagt, wird eine E-Mail an das Service-Handy geschickt. Der Mitarbeiter wird dadurch informiert und wir dürfen den KAD oder Geldautomaten nicht defekt stehen lassen. Wenn ich meine Arbeit also nicht ordentlich mache, muss ein anderer Mitarbeiter extra nochmal in die Filiale fahren, um das Problem zu beheben. Gegen Arbeitsbeginn und Feierabend muss noch die Türsteuerung aktiviert oder deaktiviert werden. Nun ist auch fasst schon alles geschafft. Die letzten Belege müssen aus den Briefkästen entnommen werden und die PN (Primanote zum Abschluss eines Arbeitstages) sollte überprüft werden, womit sichergestellt wird, dass alle bankinternen Umbuchungen erfolgreich durchgeführt wurden.

Es gibt jede Menge Dinge im Service-Center zu tun, wobei jeder Tag abwechslungsreich ist. Dem Kunden ganz nah zu sein und den Umgang mit unseren Kunden kennenzulernen, ist dabei eine meiner wichtigsten Erfahrungen, die ich im Service-Center gemacht habe. Es hat mir sehr gefallen und ich werde auch den Kontakt mit unseren Kunden vermissen, aber ich denke, es ist wieder Zeit zu meiner eigentlichen Tätigkeit zu wechseln. Nämlich unsere Mitarbeiter technisch zu unterstützen.

Bis bald! Euer Daniel.

Freitag, 10. Februar 2017

Zukunft gesichert

Hallo Ihr Lieben, 

unsere Zeit im Bethesda ist vorbei, drei Wochen Schule liegen hinter uns, das letzte Lehrjahr ich auch bald rum und es ist mal wieder einiges passiert. Über die Zeit nach der Ausbildung hatte ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Drei Dinge gingen mir durch den Kopf:

1. Studium
2. Work and Travel
3. Volksbank Eisenberg

Jedoch scheiterte ich schon am ersten Gedanken. Ich wusste nicht einmal welches Studium ich machen wollte…Wirtschaftsingenieur, Bankfachwirt, Betriebswirtschaftslehre?! Alles Fragen in meinem Kopf, die ich weiter verschoben habe. Frau Geier, unsere Personalleiterin, lud mich vor ein paar Wochen zu einem persönlichen Gespräch ein. Erst war mir ein bisschen mulmig zumute, da ich nicht wusste, was ich verbrochen habe. Das Bauchkribbeln legte sich allerdings schnell. Es stand das Übernahmegespräch an :) 

Zuerst zählte ich meine drei Punkte auf, die ich nach der Ausbildung im Kopf hatte. Da ich mir mit meiner Zukunft selbst noch nicht im reinen war, bot mir Frau Geier einen festen Arbeitsplatz im Online-Marketing an. Eine Kollegin wird das Haus verlassen und ich werde für sie einspringen. Für die Zusage bzw. Absage habe ich übers Wochenende noch etwas Bedenkzeit bekommen, aber solange brauchte gar nicht. Direkt am nächsten tag rief ich Frau Geier an und gab Ihr meine Zusage für das Arbeitsverhältnis. 

Nach unseren drei Wochen Schule wurde ich nun anderthalb Wochen eingearbeitet, da die Kollegin  nicht mehr lang da ist. Meine Aufgabenbereiche für die Zukunft werden sein: 
Sarah freut sich schon auf ihr eigenes Büro.
  • unsere Internetseiten aktuell halten 
  • auf der Facebook- und Twitter-Seite Beiträge posten, liken und ggf. teilen
  • Statistiken anfertigen, damit ich sehen kann, durch welche Seiten bzw. Presseartikel unsere
  • Kunden auf uns aufmerksam geworden sind
  • Kreditprojekte und Kundenportäts auf der Internetseite der EthikBank aktuell halten
  • Newslettermarketing
  • Kommunikationskampagnen erstellen  u.v.m.
Es ist wirklich alles sehr neu für mich, da ich nun angehende Bankkauffrau bin und keine Ausbildung als Marketingassistentin ausgeübt habe o.ä.. Hier im Marketing bin ich der einzige Banker, was manchmal auch sehr vorteilhaft sein kann, da fachliche Fragen auf Facebook gleich von mir beantwortet werden können. Also ganz aus dem Bankwesen bin ich dann doch noch nicht verschwunden und zusätzlich ist meine zukünftige „Chefin“ stolz einen Bänker in Ihrer Abteilung begrüßen zu dürfen. ;)

Ihr seht also, wenn man seine Ausbildung engagiert angeht, sind die Chancen auf eine Übernahme sehr hoch. Ich freu mich, nach bestandener Abschlussprüfung fest zum Volksbank-Team zu gehören :))

Bis bald,
eure Sarah

Donnerstag, 2. Februar 2017

LA BUENA VIDA - Das gute Leben

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

ich melde mich heute mal wieder zu Wort. Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr 2017 gekommen. Heute werde ich euch in meinem Blogbeitrag etwas über einen Abend erzählen, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist: unseren Kinoabend "Kino ohne Kohle" im Holzlandkino Bad Klosterlausnitz. Die ganze Aktion fand Mitte November statt. Wir luden alle Mitarbeiter und auch Kunden zu einem interessanten Filmabend ein. Konkret ging es um den bewegenden Dokumentarfilm "LA BUENA VIDA", der die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito erzählt, die von einem Energiekonzern aus Ihrer Heimat vertrieben wurden.  

Warum veranstalten wir als Bank solch einen Kinoabend, werdet ihr euch vielleicht fragen. Ganz einfach: 

Der Autor des Filmes, Jens Schanze, ist ein Kunde unserer Tochter, der Ethikbank. So wurden wir auf diese berührende Dokumentation über die Folgen des Kohleabbaus in Kolumbien aufmerksam. Ihr wisst vielleicht schon, dass unsere Volksbank Eisenberg und die EthikBank das Geld ihrer Kunden nach strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien anlegen - ein Mix aus Positivkriterien sowie Negativkriterien. Zu den Positivkriterien zählen unter anderem Engagement gegen den Klimawandel, Weiterbildung und Personalentwicklung, Umweltpolitik u.v.m. Zu den Tabukriterien zählen z.B. die Rüstungsindustrie, Kinderarbeit, Atomkraft, Tierversuche, Agrogentechnik und auch das Betreiben von Kohlekraftwerken und die Förderung von Kohle. Der Film „La buena vida“ zeigt sehr deutlich warum die Kohle auf unserer Negativliste steht. Somit war unser Ziel mit diesen Abend den Film bekannter zu machen und unseren Kunden die schreckliche Auswirkung unseres täglichen Energieverbrauches näher zu bringen. 

Insgesamt folgten ca. 50 Gäste unserer Einladung. Jeder wurde freundlich mit einem Glas Sekt empfangen. Nach dem Empfang konnte sich jeder Kunde und jeder Mitarbeiter an der Theke Speisen und Getränke holen und dann hieß es auch schon "Film ab!". Wie oben bereits kurz erwähnt, erzählt der Film die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht. Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagt, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayuu – Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine „El – Cerrejon“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnung des Fortschrittes, die Wayuu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes „besseres Leben“. Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird… Soviel kann ich euch verraten: Ein Happy End gibt es nicht:( 

Mich persönlich hat dieser Film sehr zum Nachdenken gebracht. Mir wurde gezeigt wer u.a. darunter leidet, wenn ich warmes Wasser habe, ein warmes Zimmer habe, mir Essen mache und ab und zu beim Fernsehen gucken entspanne und ich bin es nicht, sondern Menschen die um ihre Heimat kämpfen und dafür alles geben. Und das nur weil wir immer noch auf Kohle setzen, statt noch mehr in erneuerbare Energien zu investieren. Andererseits hat der Film mich auch wütend gemacht. Wütend, weil die Reichen Konzernbosse mit den Einheimischen gemacht haben was sie wollten. Hinzu kommt, dass ein Versprechen nach dem anderen gebrochen wurde. Aber überzeugt euch gerne selber. Schaut euch den Film an! Das war es erstmal von meiner Seite. 

Bis dahin euer Dominik

Mittwoch, 25. Januar 2017

Der Marketing-Mix

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

heute melde ich mich aus dem Zentralem Vertrieb, euch vielleicht besser bekannt als "Marketing-Abteilung". Normalerweise sollte ich hier ganze 8 Wochen meiner Ausbildung verbringen. Doch es kam wie immer ganz anders. Während meines Einsatzes im Zentralen Vertrieb war ich ganze 4 Wochen in der Berufsschule. Danach habe ich es mir 1 Woche lang in Ägypten gut gehen lassen und war eine Woche durch eine Erkältung krank. Natürlich muss der Inhalt des Ausbildungsauftrages auch im Zentralen Vertrieb erarbeitet werden, mit der Herausforderung statt in 8 Wochen nun in 2 Wochen. Daher erhielt ich den Auftrag von meiner Ausbildungsbeauftragten Frau Zeuner, mich mit dem Grundgerüst des Marketings auseinanderzusetzen dem Marketing-Mix. 
Weil ich das Thema so interessant finde möchte ich Euch keine Informationen vorenthalten und stelle heute den Marketing-Mix vor. 


Der Marketing-Mix setzt sich aus 4 Bestandteilen zusammen (wie Ihr auf dem Bild sehen könnt). Keinen dieser Bestandteile sollte man nur einzeln betrachten, denn sie greifen ineinander. Das Ziel ist alle Marketingmaßnahmen zu bündeln um das Hauptziel, die Zufriedenheit unserer Kunde, zu erhalten. 


Was sind die Marketingmaßnahmen? Die Marketingmaßnahmen bestehen aus der Produkt- und Sortimentspolitik, der Preis- und Konditionspolitik, der Distributionspolitik und der Kommunikationspolitik. Bei der Produktpolitik- und Sortimentspolitik beschäftigt sich die Marketingabteilung mit allen Bankangeboten, die es gibt. Hier wird der Grundstein für den Marketing-Mix gelegt, denn ohne ein überzeugendes Produkt, das für den Kunden einen greifbaren Nutzen liefert, wird man nicht erfolgreich sein. Bankprodukte sind abstrakt. Für die Marketingabteilung in einer Bank besteht gerade darin die Schwierigkeit, denn auf Punkte wie Design, Verpackung und Qualität können sie keine Kampagne abstimmen. Daher ist es wichtig für die Bank ein einheitliches und vertrauenswürdiges Gesamtbild zu schaffen. In unserer Volksbank Eisenberg wollen wir den Kunden rundum beraten und auf ihn maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Als klassisches Beispiel für die Sortimentsgestaltung in einer Bank  kann man z.B. das Girokonto aufführen. Dies bieten wir in mehreren Varianten an, je nach den Vorlieben und Bedürfnissen des Kunden. Internetaffine Kunden können so z.B. das Giroweb nutzen mit reiner Onlinekontoführung. Rundum-Service in der Filiale und im Web bietet das GiroPlus. 

In der Preis- und Konditionspolitik legt der Vorstand z.B. die Höhe der Zinsen für Dispos, Kredite, Anlagen usw. fest. Die Preise sollen natürlich unsere Kosten decken. Aber natürlich müssen wir auch einen Gewinn erzielen um dauerhaft am Markt bestehen zu können. Um beim Beispiel Girokonto zu bleiben: Ein Konto was ausschließlich online geführt wird verursacht weniger Kosten und kann deshalb eine günstigere Kontoführungspauschale erhalten als ein klassisches Girokonto. 

Die Distributionspolitik hört sich erst mal nach einem furchtbar schweren Fremdwort an. Es bedeutet allerdings nichts anderes als Vertriebspolitik. Ziel ist es Bankleistungen am richtigen Ort, zur rechten Zeit anzubieten und an die richtige Zielgruppe anzubieten. Auch das lässt sich leicht am Girokonto erklären. Heutzutage sind die Leute meist mehr im Web unterwegs und haben keine Lust wegen jeder Überweisung in die Filiale zu kommen. Also müssen wir hier den richtigen Vertriebsweg anbieten: eine ordentlich gepflegte Internetseite und eine nutzerfreundliche Onlinebanking-Plattform. Für eine ausführliche genossenschaftliche Beratung wird natürlich die klassische Bankfiliale genutzt. Die sollte vor Ort sein! Eine gute Überleitung zum nächsten Punkt, der Kommunikationspolitik. 

Vielleicht habt ihr hier in der Region schon die großen Plakate mit der Badeente gesehen ; Das ist unsere aktuelle Kampagne "Ihre Bank vor Ort" Die Kampagne verschafft sich durch ihre außergewöhnliche Aufmachung (siehe Bild) Aufmerksamkeit. In letzter Zeit haben viele Banken Geschäftsstellen im Umkreis geschlossen. Wir wollen den Menschen mitteilen, dass unsere Bank vor Ort bleibt und wir weiterhin als kompetenter Ansprechpartner in allen Bankangelegenheiten zur Verfügung stehen. Denn dies ist u.a. ein Ziel der Kommunikationspolitik. Wir sind ja nicht die einzige Bank hier und müssen via Werbung und Pressearbeit Bekanntheit erlangen, Interesse wecken, ein gutes Image schaffen, Informationen vermitteln, Emotionen wecken und Leistungen zu präsentieren. 

So jetzt seid Ihr schon so was wie kleine Marketingprofis. Wenn Ihr Euch noch mehr für dieses Thema interessiert und sowieso Interesse am Bankengeschäft habt, könnt Ihr Euch gerne für ein Praktikum in unserer Bank bewerben. Bei diesem Praktikum habt Ihr die Möglichkeit hinter die Kulissen verschiedener Bereiche unsere Bank zu blicken, auch hinter die des Zentralen Vertriebs.

Bis bald
Euer Simon

Donnerstag, 19. Januar 2017

Eine unglaubliche Szenerie…

    Am 11. Januar lud die Volksbank Eisenberg zu Ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Den Abend werde ich so schnell nicht vergessen. Ab dem späten Nachmittag sanken die Temperaturen und ein Schneesturm zog auf. Wir hatten schon Sorge, dass sich bei diesem Wetter niemand vor die Tür traut. Doch obwohl es draußen stürmte und schneite, folgten über 150 Gäste unserer Einladung. Ehe es soweit war, gab es noch so Einiges vorzubereiten.

    Punkt 18:00 Uhr versammelten sich unsere Mitarbeiter in der Eisenberger Stadthalle. Nach einer kurzen Einweisung füllten wir mindestens 200 Gläser mit Sekt, damit wir diese gleich an unsere Gäste zur Begrüßung überreichen konnten. Schließlich veranstaltet man ja so eine Feier um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und auf das Neue anzustoßen ;)

    Wir Azubis erfüllten quasi den wichtigsten Job ;) (vom Org-Team mal abgesehen :p )  Mit vollen Tabletts bewaffnet warteten wir auf unsere Gäste um ihnen wahlweise Sekt oder O-Saft zu reichen. Mit Spannung erwarteten wir die Neujahrsrede von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler. Er berichtete von einem guten Jahr für unsere Bank, machte aber auch deutlich, dass wegen der aktuellen Niedrigzinsphase deutlich schwerere Zeiten auf uns zu kommen. Zu guter Letzt bedankte er sich bei uns Mitarbeitern für unsere Arbeit und bei unseren Gästen für Ihr Vertrauen in unsere Bank. Er versprach, dass die Volksbank Eisenberg auch weiter für seine Kunden vor Ort  bleiben wird und als kompetenter Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung steht!

    Danach wurde gleich das Buffet eröffnet und unsere Kunden durften sich mit leckeren Schnittchen stärken. An der Bar herrschte Hochbetrieb, die leeren Gläser mussten wieder gefüllt werden. Unsere durchaus schwierige Aufgabe war es, die Balance des Serviertabletts aufrecht zu erhalten, damit es nicht in einer Katastrophe endet :D  Das wäre sehr peinlich gewesen. Bastian ist das ja schon einmal passiert, er ist ein talentierter "Tablettwerfer“. Aber in diesem Jahr hat er sein Können nicht weiter ausgebaut ;-).

    Mit unseren vollgepackten Tabletts liefen wir schließlich durch die Menge, teilten Getränke aus, nahmen Bestellungen entgegen und sammelten leere Gläser ein. Wir Azubis bildeten ein gutes Team! 
    Damit alles reibungslos ablief, sammelte eine Gruppe die leeren Gläser ein, die andere brachten sie frisch gefüllt zurück.

    Als meine Schicht als Kellner vorbei war, konnte ich glücklich und gelassen in Richtung Küche wandern und mir richtig den Bauch vollschlagen. Bei den Bergen von Schnittchen und belegten Brotscheiben konnte man ohne schlechtes Gewissen zulangen. Lecker war’s! Müde aber froh darüber, an dieser Szenerie teilgenommen zu haben, habe ich mich dann von meinen Kollegen und auch von ein paar Kunden verabschiedet. Es war ein toller Abend!

    Der Winterdienst war inzwischen auch schon unterwegs. Alle, inklusive mir, sind wohlbehalten wieder zuhause angekommen.  

    Passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal!
    Euer Daniel.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Winterzeit ist Sommerzeit

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen,

die Winterzeit ist doch immer die schönste Zeit. Wenn es draußen stürmt und schneit, kann man entweder schön entspannt mit der Familie zusammen im Warmen sitzen oder sich draußen beim Schlittenfahren im Schnee austoben. Ich für meinen Teil wollte dem Winter allerdings noch etwas entkommen ;) Statt Winterzeit war mir mehr nach Sommerzeit: Also habe ich meinen restlichen Winterurlaub im Warmen verbracht. Brasilien hieß mein Ziel. Mir war es wichtig, einfach mal raus zu kommen, von der Arbeit abzuschalten und Sonne zu tanken. 


Um in meinem Zielland nicht ohne Geld dazustehen, nahm ich mir einerseits Bargeld in deutscher Währung, aber auch meine Basic-Kreditkarte mit. Das ist eine guthabenbasierte Kreditkarte, die man vorher mittels einer Überweisung auf das Kreditkartenkonto aufladen muss. Diese ist perfekt geeignet, um Geld im Ausland abzuheben und dabei nicht in eine Schuldenfalle zu tappen. Natürlich können auch andere Kreditkarten, wie zum Beispiel die GoldCard mitgenommen werden. Diese verspricht sogar noch zusätzliche Leistungen wie einen Reisebuchungsservice, eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reise-Service-Versicherung und andere Versicherungsleistungen. Die Karte ist für Auslandsreisen also fast schon ein Muss! Aber ich schweife ab... Wenn Ihr euch über Kreditkarten informieren wollt kommt doch einfach mal in der Filiale vorbei. 

Eine Kreditkarte dabei zu haben ist zwar schön, birgt aber auch einige Gefahren. Meinen Mitreisenden ist es im letzten Jahr passiert, dass die Geldautomaten manipuliert waren und ihre Daten abgegriffen wurden. Als sie damals wieder zurück nach Deutschland kamen, sahen sie auf ihren Kontoauszügen, dass ohne ihre Einwilligung gewisse Beträge abgebucht wurden. Sie ließen die Karten dann umgehend sperren und riefen sofort den Schadenservice an, der sich um den Fall kümmerte. Falls euch einmal so etwas passieren sollte, ruft bitte auch sofort bei eurem zuständigen Schadenservice oder eurer Bankfiliale an, um weitere Abbuchungen direkt zu verhindern. 

In den letzten Jahren sind die Preise in Brasilien immer weiter gestiegen. Laut meiner Mitreisenden, die seit 10 Jahren nach Brasilien fliegen, konnte man damals noch eine Pizza im Restaurant für umgerechnet 1 EUR erwerben. Ich denke, die Fußball-WM 2014 und Olympia haben auch zum Wirtschaftsaufschwung beigetragen. Aber auch der wachsende Tourismus spielte dabei eine entscheidende Rolle. Der Kurs lag in unserem Fall ca. bei 1:3. Das heißt, wir bekamen für einen Euro, drei Real. Der genaue Kurs ließ sich dort schwierig feststellen, da viele Geldwechselstellen zu einem anderen Kurs wechseln, um noch fleißig Gewinne einzufahren. Nach unserem 9-stündigen Flug konnten wir das erste Mal unser Bargeld umtauschen. Die Stelle wechselte zu einem Kurs von 1:2,6. Für uns war das natürlich ziemlich schlecht, da wir bei anderen Stellen deutlich mehr bekommen hätten. 

Man kann auch schon zu einem besseren Kurs tauschen, bevor man die Reise antritt. Ausländische Währung kann bei uns in der Filiale an der Kasse bestellt werden oder online über unsere Internetseite, über den Sortenshop der Reisebank. Daran hatte ich gar nicht gedacht... 

Falls ihr also demnächst in die Sonne fliegt um dem Winter zu entfliehen, konnte ich euch vielleicht ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Auf jeden Fall war es für mich ein toller und entspannender Urlaub. Jetzt kann ich so braungebrannt und mental fit wie ich bin wieder meiner Arbeit nachgehen. Vielleicht sehen wir uns ja mal in der Filiale und können noch weiter über dieses Thema plauschen. 

Allen noch ein gesundes neues Jahr und bis zum nächsten Mal,
euer Basti.