Mittwoch, 22. März 2017

Seminar in Baunatal

Hallo zusammen, 

heute möchte ich über unser erstes Seminar in Baunatal berichten. Baunatal ist eine kleine Stadt im guten Hessen und ungefähr 20 Minuten von Kassel entfernt. Ich persönlich hab mich schon sehr darauf gefreut, weil unsere Vorgänger uns einiges über die Seminare dort erzählten. Bevor es losging, hatten wir noch 5 Wochen Zeit uns auf die Lehrinhalte vorzubereiten. Das Thema war JuniorBanking (1) „Markt- und Kundenorientierung in der Kontoführung“. Inhalte waren: 

Tag 1 → Anlage auf Konten/ Staatliche Sparförderungen 
(Wusstest du schon? Man kann bis zu 3 Förderungen unter bestimmten Voraussetzungen nutzen.)

Tag 2 → Zahlungsverkehr Inland und EUR-Zahlungsraum 
(Wusstest du schon? Beleghafte Überweisungen werden innerhalb von zwei und beleglose Überweisungen in binnen von einem Tag gebucht.) 

Tag 3 → Kontoeröffnung/ Kontoführung 

Tag 4 → Kontoeröffnung/ Kontoführung + Klausur 

Für diese Themen hatten wir verschiedene Hilfsmittel, wie z.B die zur Verfügung gestellten Studienbriefe, Lernvideos und unsere Seminarleiterin, die uns auch gerne Fragen beantwortete. Dazu gab es dann noch zum krönenden Abschluss einen Wissenscheck um sich selber testen zu können. Nach der Vorbereitungsphase buchten Paula, Chantal und ich unsere Tickets nach Kassel-Wilhelmshöhe. Nach einer 3 1/2 stündigen Fahrt waren wir endlich am Bahnhof von Kassel. Doch was nun? Es lagen noch ungefähr 12 km zwischen uns und dem GenoHotel in Baunatal. Simon sagte uns schon im Voraus, dass es kein Problem sein wird ein Taxi zu finden, was sich auch bestätigte. Als wir aus dem Zug der Deutschen Bahn (der zufällig pünktlich war) ausstiegen und den Bahnhof verließen trauten wir unseren Augen nicht. Egal wo man hin schaute, überall waren Taxis. Es war ein leichtes für uns ein passendes zu finden, was mein Gepäck und 2 Frauenkoffer transportieren konnte. Nach einer 20 minütigen Fahrt zum GenoHotel hatten wir es dann auch geschafft. Wir konnten entspannt Einchecken und hatten sogar noch genügen Zeit um Abendbrot zu essen. Nach einer ausgewogenen Mahlzeit gingen wir auf unsere Zimmer. Ich hatte mir die Zimmer zuvor nicht angeschaut, aber ich kann sagen, dass definitiv nicht zu viel versprochen wurde. Unsere Zimmer waren ausgestattet mit einem Ehebett, einem kleinen Flachbildfernseher und einem glänzendem Bad. Als es dann 20 Uhr war und wir alle fix und fertig waren startete für uns eigentlich Schlafenszeit. Doch beim Koffer auspacken bemerkte ich, mein Ladekabel für meine elektronische Zahnbürste ist da, aber wo ist meine Zahnbürste? Die lag gemütlich Zuhause auf dem Waschbecken... So ist das halt, wenn Mutti die Koffer nicht mehr packt. Also fragte ich meine beiden Kolleginnen ob sie nochmal zum Zahnbürstenkaufen begleiten. Gesagt getan, wir holten uns an der Rezeption eine Information wo das nächste Kaufhaus ist. Nach einem Fußmarsch von einer Viertelstunde hatte ich dann auch schon meine Zahnbürste und wir konnten wieder zurück ins Hotel und gingen direkt schlafen. 

Ehe das Seminar dann am Morgen um 9 anfing, aßen wir noch gemütlich Frühstück. Ich hatte bisher noch nie so eine große Auswahl an Köstlichkeiten am frühen Morgen gesehen. Es gab Essen noch und nöcher. Von Speck mit Ei, zu Brötchen mit Marmelade, Nutella oder Frischkäse bis zum Obstsalat war alles vertreten. Nach diesem ausgewogenem Frühstück ging es dann auch schon los. Als Erstes stellte sich unsere Seminarleiterin Frau Irmtraud Rex vor. Danach kam sie auf unseren Steckbrief zurück den wir anfertigen sollten. Danach folgte die übliche Vorstellungsrunde aller Seminarteilnehmer, damit die Woche nicht so angespannt wird. Schon nach den ersten Informationen in „Anlage auf Konten“ gab es eine Zwischenpause (von 10:00 Uhr – 10:20 Uhr) in der es schon wieder reichlich Essen gab. Insgesamt hatte wir 5 Pausen und somit 5 Mahlzeiten, was man dann auch noch eine ganze Weile danach auf den Hüften spürte ;)  

Als der erste Seminartag dann 17 Uhr dem Ende nahte, hatten wir schon reichlich Informationen zum Thema „Anlage auf Konten“ und „Staatliche Sparförderungen“ bekommen. Nach dem Abendbrot ging es dann gleich ins Zimmer um nochmal den Stoff vom Tag zu wiederholen. Am nächsten Morgen begann das ganze Spiel schon 8 Uhr, aber wenn ich ehrlich bin, verging die Zeit wie im Flug, genau so wie die ganze Woche. Schon am Donnerstag packten wir unsere Sachen und machten uns für die Heimfahrt am nächsten Tag bereit. Am Freitag behandelten wir dann noch die Themen der Kontoeröffnung und Kontoführung und schrieben danach auch schon die Klausur, auf die uns Frau Rex die ganze Woche über vorbereitet hat. Danach bat sie uns noch das Seminar zu beurteilen und verabschiedete uns in das Wochenende. 

Paula, Chantal und ich fuhren wieder an den Bahnhof. Was für ein Zufall das am Freitag der Hauptbahnhof in Gera evakuiert werden musste, da eine Bombendrohung gemeldet wurde. Doch alles halb so wild, es wurde keiner verletzt und wir kamen nur mit einer geringen Verspätung heil in Gera an. So schnell ging unser erstes Seminar um, doch das 2 steht schon vor der Tür :) 

Ihr werdet bald wieder von mir hören. Bis dahin, euer Dominik :)

Mittwoch, 15. März 2017

Voller Durchblick in Sachen Onlinebanking

Hallo liebe Leser,

seit November bin ich nun schon in der Abteilung „EBL“. EBL bedeutet Elektronische Bankdienstleistungen, also alles rund ums Thema Onlinebanking. Auch ich als Bankkaufmann im 2. Lehrjahr hatte bei diesem Thema noch nicht den vollen Durchblick. 

Während meiner Zeit im ServiceCenter wurde ich vor allem mit dem mobileTAN und dem smartTAN Verfahren vertraut gemacht. Wenn ich nach HBCI-Varianten gefragt wurde, konnte ich nur grundlegende Aussagen geben und musste meistens an erfahrenere Mitarbeiter abgeben. Doch das sollte sich jetzt ändern. In meiner neuen Abteilung habe ich nun allerhand Wissen zum Thema Onlinebanking sammeln und erweitern können. Die 4 Onlinebanking Varianten möchte ich Euch nun vorstellen.

Sm@rtTAN opticDas Sm@rtTAN optic Verfahren funktioniert nur mit einem TAN-Generator. Der TAN-Generator generiert die TAN mit Hilfe von Kontrolldaten. Man hält den Generator an den Bildschirm (diese erscheinen als Flackern von Strichen) und der Generator liest die benötigten Kontrolldaten über eine Schnittstelle ein. Das Display gibt danach Auskunft über die wichtigsten Daten (Art des Auftrags, IBAN des Empfängers, Betrag). Nach der Bestätigung über den TAN-Generator wird die TAN erzeugt. Ihr solltet vorsichtig sein. Die o. g. Daten aus dem TAN-Generator müssen noch einmal mit den Originaldaten verglichen werden. Außerdem rate ich euch, ein aktuelles Anti-Virenprogramm zu installieren und niemals achtlos auf Datenanhänge oder Links in Emails zu klicken. Die Voraussetzungen für das Verfahren sind ein TAN-Generator und eine VR-BankCard. In der Volksbank Eisenberg ist das Sm@rtTAN optic Verfahren das Standardverfahren im
Onlinebanking. Es gibt dafür keine großen Voraussetzungen, es ist einfach zu bedienen und bietet eine hohe Sicherheit.

MobileTANMobileTAN ist neben SmartTAN optic das beliebteste Onlinebanking Verfahren in der Volksbank Eisenberg. Es ist einfach und bietet Sicherheit. Voraussetzung für die Nutzung des Verfahrens sind ein Mobiltelefon und ein Computer mit Zugang zum Internet. Bei einem Auftrag im Onlinebanking gebt Ihr zunächst Eure Daten ein und schickt den Auftrag ab. Nach wenigen Sekunden bekommt Ihr eine SMS, auf euer Mobiltelefon. Dann müsst Ihr nur noch die TAN, aus der SMS, in das TAN-Feld am Computer eintragen. Vorteil des mobileTAN-Verfahrens ist die Flexibilität, denn man kann das Handy ja überall mit hinnehmen. Handyempfang ist dabei natürlich eine Voraussetzung. 

HBCI mit SoftwareDas HBCI Verfahren eignet sich für Kunden, die wesentlich mehr über das Onlinebanking machen, als Umsätze abfragen und Kontoauszüge abrufen, Überweisungen tätigen und Daueraufträge verwalten. 
Mit HBCI und einem Zahlungsverkehrsprogramm könnt Ihr zum Beispiel Konten bei unterschiedlichen Banken vom PC aus managen, einen Haushaltsplan erstellen, Zahlungsströme darstellen oder Lastschriften einziehen (nur bei Geschäftskunden). Dieses Verfahren findet daher viel Zustimmung unter unseren Geschäftskunden. Aber auch viele Privatkunden nutzen mittlerweile HBCI mit Software. Großer Vorteil der ZV-Programme sind die vielen Möglichkeiten, die man mit ihnen hat. Man kann zum Beispiel die gesamte Historie der Kontenbewegungen seit der Installation auf dem Computer einsehen. Auf der Onlinebanking Homepage ist der Rückblick auf nur 90 Tage begrenzt. Außerdem sind Zahlungsverkehrsprogramme netzwerktauglich und somit von mehreren Personen und Computern, zum Beispiel im Büro, nutzbar. Das ZV-Programm lässt sich dafür aber nur an Geräten nutzen, wo es bereits installiert worden ist. In der Volksbank Eisenberg empfehlen wir das Zahlungsverkehrsprogramm VR-NetWorld, welches für die genossenschaftliche Bankengruppe entwickelt wurde. Unsere Kunden können dies kostenlos auf unserer Internetseite downloaden. Auch die Updates sind kostenfrei für unsere Kunden. 

HBCI mit ChipkarteVon allen Verfahren im Onlinebanking bietet HBCI mit Chipkarte das höchste Maß an Sicherheit. Es ist allerdings bei der Einrichtung mit erhöhtem Aufwand verbunden. Für das Verfahren braucht man zum Zahlungsverkehrsprogramm noch eine gesonderte Chipkarte. Die HBCI-Chipkarte sieht der BankCard ähnlich, man kann sie allerdings nur für das Onlinebanking nutzen. Zur Chipkarte benötigt man außerdem ein spezielles Kartenlesegerät. Der Kunde vergibt sich bei der Anmeldung eine Geheimzahl, die er auf dem Kartenleser eingibt. Das Verfahren ist für Kunden, die die höchste Sicherheit erwarten, dabei aber einen höheren Aufwand und zusätzliche Kosten in Kauf nehmen. 

Nun hoffe ich das ihr auch von euch behaupten könnt kleine „EBL Profis“ zu sein. Übrigens wurde mein Wissen sogar getestet. Meine Ausbildungsbeauftragte Frau Schierding schreibt mit uns Azubis gerne kleine Lernkontrollen, um zu sehen wie weit wir schon mit unseren Wissen sind. Mein Testergebnis fiel sehr positiv aus, was mich sehr freute. 

Wenn Ihr noch mehr Fragen zum Thema Onlinebanking habt, findet ihr in unserer Bank den direkten Draht zu den Technikern unter 036691/58207.

Viele Grüße
Simon Zeiß

Mittwoch, 8. März 2017

Mit voller Energie beim Rechnungswesen

Die Vorbereitungen sind im vollem Gange – nicht nur in der Schule werden wir prüfungsfit durch unsere Lehrer gemacht, sondern als Ergänzung dazu nehmen wir jetzt auch noch einmal alle Seminare mit, die uns auf die Prüfungen vorbereiten. Nun stand das Rechnungswesen- und Bankensteuerungsseminar an.

Die Rechnungswesenprüfung ist oft immer die unbeliebteste Prüfung bei den Azubis. Auch in der Schule ist das immer das Lernfeld, über welches die Wenigsten begeistert sind. Deswegen hatte ich vor dem Seminar auch schon Bedenken wie wir eine ganze Woche durchweg Rechnungswesen aushalten sollen, denn normalerweise reichen uns schon zwei Schulstunden am Tag davon aus. Doch es war ganz anders als erwartet. Ehrlich gesagt haben wir schon oft vor Seminaren gedacht, dass es nicht so spannend werden wird, weil die Themen so trocken sind. Aber die Trainer von der GenoAkademie gestalten die Seminare jedes Mal wieder verständlich und durch die lockere Atmosphäre wirken die Themen auch gar nicht so eintönig.

In diesem Seminar waren wir so viele, dass wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Das war nicht weiter schlimm, es war nur schade, dass die andere Gruppe den Trainer hatte, den wir uns erhofft hatten. Wir kannten ihn nämlich schon vom Auslandsseminar und wussten, dass Rechnungswesen sein Thema ist. Nicht nur weil er es uns gesagt hat, sondern auch weil uns ganz viele erzählt haben, dass er Rechnungswesen richtig gut erklären kann und es jeder versteht. Deswegen haben wir uns etwas geärgert, dass wir einen anderen Trainer hatten. Den Ärger hätten wir uns aber sparen können. Wir hatten einen noch ziemlich jungen Trainer, dadurch war das typische Schüler-Lehrer-Verhältnis nicht gegeben, sondern er hat uns alles aus unserer Sicht erklärt. Man konnte also mit ihm auf Augenhöhe reden. Auch von seiner Art waren wir alle begeistert. Er hat nebenbei immer mal einen lustigen Spruch in die Runde geworfen und das hat die ganze Sache etwas aufgelockert. Es ist auch immer wichtig, dass der Lernstoff nicht so ernst rübergebracht wird, denn so bleibt viel mehr hängen.Das schwierige dabei für den Trainer ist, das Ganze nicht zu einer Comedy Show werden zu lassen, sondern einen Mittelweg zu finden. Das bekommen die Wenigsten so hin.

Das Fazit des Seminars ist also: Rechnungswesen kann auch Spaß machen. Mitgenommen haben wir definitiv sehr viel und können das auch anwenden. Es ist echt erstaunlich, wie gut die Zusammenfassung der einen Woche war. In der Schule haben wir uns so lange Zeit an manchen Themen aufgehalten und am Ende trotzdem nicht alles verstanden. Jetzt im Seminar haben wir manche Themen sogar nur einen halben Tag lang behandelt und schon hat es Klick gemacht. Die Herausforderung besteht jetzt nur noch darin, dass wir uns all das auch bis zu Prüfung merken. Das dürfte aber kein Problem sein, wenn man sich das ein oder andere immer wieder mal anschaut. Das war's erst mal wieder von mir. Euch wünsche ich noch eine schöne Woche.

Bis bald, Saskia

Mittwoch, 1. März 2017

Besuch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen, 

wieder einmal gibt es einige Neuigkeiten bei mir. Eines Tages fragte mich Frau Geier, unsere Personalchefin, ob ich denn mal unsere Ausbildung und unser Studium am Gymnasium in Eisenberg vorstellen möchte. Dies sollte dazu dienen, neue Auszubildende und Studenten zu werben und einen Überblick über unsere Ausbildungsangebote zu geben. Da ein Berufsinformationstag in der Schule geplant war, passte das perfekt. 

Zur Vorbereitung des Vortrages habe ich ca. eine Woche benötigt. Dazu habe ich die PowerPoint-Präsentation vom letzten Jahr einfach nach meinen Vorstellungen verändert. Außerdem habe ich mir von Frau Geier noch einen Einstellungstest geben lassen, den ich probeweise mit den Schülern mal durchsprechen konnte. Auch von der Marketing-Abteilung habe ich Unterstützung in Form von Werbeartikeln bekommen. Für die Ausstattung vor Ort und die Zeitplanung musste ich mich selbst telefonisch mit dem Friedrich-Schiller-Gymnasium in Verbindung setzen. Das hat alles wunderbar funktioniert. 

Am Tag dann selbst musste ich recht früh aufstehen, um mich vor Ort optimal vorbereiten zu können. In der Schule angekommen begab ich mich zuerst auf Raumsuche. Dabei halfen mir 2 freundliche 12.-Klässlerinnen, die sich an diesem Tag freiwillig für den Berufsinformationstag gemeldet hatten und alle Vortragenden versorgten. Diese brachten mir auch gleich den Beamer für die Präsentation. Vortragen durfte ich vor insgesamt 11 Personen. Persönlich war ich in Erwartung, dass sich mehr Personen für den Beruf Bankkaufmann einwählen. Vor allem weil der Beruf „Bankkaufmann“ laut Statistik einer der beliebtesten sein soll. 

Den Vortrag habe ich erstmal mit einer persönlichen Vorstellung begonnen. Dabei nannte ich meinen Namen, mein Alter, Hobbys und die Geschichte wie ich zu meiner Ausbildung gekommen bin. Anschließend kamen wir zum Thema „Ausbildung“ allgemein, auf welches wir besonderen Wert gelegt haben. Auszubildende werden schließlich immer gebraucht. Dazu konnte ich auch passend unseren Karrierefilm zeigen. In diesem werden unsere Mitarbeiter gezeigt, die nach ihrer Ausbildung übernommen wurden. Diese erzählen über die Karrierechancen nach der Lehre. Auch zum dualen Studium konnte ich den Schülern einige interessante Daten nennen. Gerade für die Gymnasiasten sind das meiner Meinung nach interessante Informationen, weil diese ja nach ihrem Abitur genau diesen Studiengang anfangen könnten. Zum Ende besprachen wir den Einstellungstest den wir aus dem Internet ausgedruckt hatten. Dabei konnte ich auch viele Tipps für das Bewerbungsgespräch geben. Die Schüler haben auf jeden Fall super mitgemacht und wir konnten natürlich an der einen oder anderen Stelle ein paar Scherze machen. Der Vortrag war meiner Meinung nach also informativ aber auch interessant gestaltet. 

Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob diese Aktion Früchte trägt und sich einige der Schüler bei der Volksbank Eisenberg für das nächste Jahr bewerben. Wenn ihr euch für die Ausbildung interessiert, könnt ihr mich gern über meine E-Mail-Adresse bastian.resch@volksbankeisenberg.de oder über Facebook kontaktieren. 

Liebe Grüße, 
euer Basti. 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Sich einmal fühlen wie Dagobert Duck!



    Hallo liebe Azubi – Blog Leser, 
    heute möchte ich Euch von meinen neuen Erfahrungen an der Kasse berichten, denn das war für eine Woche mein Einsatzgebiet.
    Ohne Frage - Dagobert Duck hatte eine Menge Geld in seinem Tresor. Dieser ist natürlich auch heute noch Bestandteil von Banken.
    Aus diesem Grund ist an der Kasse natürlich der große Tresor sehr interessant und dessen Tür ebenfalls Kunden zum Staunen bringt. Es ist ein sehr imposanter Raum mit einer ebenso imposanten Tür, da ja auch alles sicher sein muss :). 
    Die üblichen Aufgaben an der Kasse belaufen sich dabei natürlich auf die Barein- und Auszahlungen. Außerdem werden an der Kasse Sorten, dies ist das Bargeld von ausländischen Währungen, angeboten. Dabei gibt es einige übliche Sorten, wie z.B. den US-Dollar oder das britische Pfund immer vorrätig. Bestellt werden die Sorten immer über die Reisebank. 
    Weiterhin können Kunden außerdem auch Edelmetalle an der Kasse bestellen. Seltener werden auch Barschecks abgegeben, dies ist aber auch die einzige Scheckart, die an der Kasse angenommen wird. 
    Es muss natürlich auch immer am Ende des Geschäftstages die Kasse abgestimmt werden und ein Abschluss erstellt werden, um eventuelle Kassenüberschüsse oder Fehlbeträge noch ausfindig machen zu können. Am besten ist es allerdings ohne Frage immer, wenn der Kassenbestand gleich stimmt. 
    Zu Beginn des neuen Jahres 2017 wurden auch die Kassenzeiten geändert, sodass die Kasse jetzt montags sowie mittwochs nur noch bis 12 Uhr geöffnet ist und nicht wie bis dahin analog zu den Öffnungszeiten der Filiale bis 16 Uhr. 
    Einige Kunden waren davon natürlich erst einmal irritiert und wunderten sich, dass die Kasse schon geschlossen ist, aber es liegen Informationszettel an der Kasse bereit. Wie immer wenn sich etwas ändert, müssen sich die Kunden erst daran gewöhnen, aber das funktioniert nach einer Weile.
    Auf Grund der Änderung dieser Öffnungszeiten ist es dennoch in Ausnahmefällen möglich Geld am Schalter einzuzahlen. Dieses kommt dann allerdings erst einmal in den Nachttresor und wird dann am nächsten Tag gebucht. Sparbuchauszahlungen können ebenfalls durch die Mitarbeiter im Service durchgeführt werden. 
    An der Kasse zu sein war auf jeden Fall sehr interessant und verantwortungsvoll, da man mit jeder Menge Bargeld in Berührung kommt. Außerdem ist es auch gut so, dass es hier in Eisenberg noch eine Kasse gibt, da es viele ältere Kunden so gewohnt sind und weil auch ein direkter Ansprechpartner vor Ort ist. So kann gleich geholfen werden und die Kunden fühlen sich aufgehoben. 
    Es bleibt also spannend und damit bis bald! 
    Eure Chantal

Mittwoch, 15. Februar 2017

Dem Kunden ganz nah…

…zu sein, ist eine meiner besten Erfahrungen, die ich im Servicebereich machen durfte. Ich wurde dort für zwei weitere Wochen eingeteilt. Neben dem einzigartigen Service, welchen wir in unserer Filiale bieten, habe ich auch viele weitere Erfahrungen sammeln dürfen.

Es ist nun schon etwas über ein Jahr her, seit dem ich das letzte Mal im Servicebereich war. Damals war ich noch im ersten Lehrjahr. Nun wurde ich wieder eingeteilt, um den Umgang mit dem Kunden zu lernen, da ich ja sonst nur im Hintergrund an unserer Technik arbeite.
Ich habe gelernt, dass auch Smalltalk ein wichtiger Bestandteil im Kundengespräch ist. Jeder Kunde freut sich, wenn man mal ein kleines Schwätzchen hält und nicht einfach wortlos eine Überweisung entgegen nimmt :) 

Folgende Aufgaben waren direkt im Servicebereich für mich maßgeblich:
Die SEPA-Belege müssen auf den Inhalt überprüft werden. Dabei muss die IBAN, der Betrag, das Empfängerkonto und die Unterschrift auf Echtheit und korrekte Schreibweise überprüft werden. Damit auch alles seine Ordnung hat, sollten unsere Service-Tische mit Einzahlungs-, Auszahlungs- und SEPA-Belegen befüllt werden. Darum habe ich mich gekümmert. Außerdem war es mir wichtig, die einzelnen Arbeitsvorgänge im Service-Center zu verstehen. Bei Sparbuch-Nachtragungen, Umsatzbuchungen und Daueraufträgen wurde bank21 eingesetzt. Das ist unser Bankenprogramm. In diesem musste ich auch die ganzen Kurzbefehle für die Arbeitsabläufe lernen, um die Kundenaufträge schneller bearbeiten zu können. Auch die Technik darf nicht versagen. Daher betreuen wir im Service die einzelnen Geräte. Der KAD, auch Kontoauszugsdrucker genannt, muss mit Thermopapier befüllt werden. Wenn das Wochenende naht, darf es an nichts fehlen. Sobald die Technik am Wochenende versagt, wird eine E-Mail an das Service-Handy geschickt. Der Mitarbeiter wird dadurch informiert und wir dürfen den KAD oder Geldautomaten nicht defekt stehen lassen. Wenn ich meine Arbeit also nicht ordentlich mache, muss ein anderer Mitarbeiter extra nochmal in die Filiale fahren, um das Problem zu beheben. Gegen Arbeitsbeginn und Feierabend muss noch die Türsteuerung aktiviert oder deaktiviert werden. Nun ist auch fasst schon alles geschafft. Die letzten Belege müssen aus den Briefkästen entnommen werden und die PN (Primanote zum Abschluss eines Arbeitstages) sollte überprüft werden, womit sichergestellt wird, dass alle bankinternen Umbuchungen erfolgreich durchgeführt wurden.

Es gibt jede Menge Dinge im Service-Center zu tun, wobei jeder Tag abwechslungsreich ist. Dem Kunden ganz nah zu sein und den Umgang mit unseren Kunden kennenzulernen, ist dabei eine meiner wichtigsten Erfahrungen, die ich im Service-Center gemacht habe. Es hat mir sehr gefallen und ich werde auch den Kontakt mit unseren Kunden vermissen, aber ich denke, es ist wieder Zeit zu meiner eigentlichen Tätigkeit zu wechseln. Nämlich unsere Mitarbeiter technisch zu unterstützen.

Bis bald! Euer Daniel.

Freitag, 10. Februar 2017

Zukunft gesichert

Hallo Ihr Lieben, 

unsere Zeit im Bethesda ist vorbei, drei Wochen Schule liegen hinter uns, das letzte Lehrjahr ich auch bald rum und es ist mal wieder einiges passiert. Über die Zeit nach der Ausbildung hatte ich mir noch keine großen Gedanken gemacht. Drei Dinge gingen mir durch den Kopf:

1. Studium
2. Work and Travel
3. Volksbank Eisenberg

Jedoch scheiterte ich schon am ersten Gedanken. Ich wusste nicht einmal welches Studium ich machen wollte…Wirtschaftsingenieur, Bankfachwirt, Betriebswirtschaftslehre?! Alles Fragen in meinem Kopf, die ich weiter verschoben habe. Frau Geier, unsere Personalleiterin, lud mich vor ein paar Wochen zu einem persönlichen Gespräch ein. Erst war mir ein bisschen mulmig zumute, da ich nicht wusste, was ich verbrochen habe. Das Bauchkribbeln legte sich allerdings schnell. Es stand das Übernahmegespräch an :) 

Zuerst zählte ich meine drei Punkte auf, die ich nach der Ausbildung im Kopf hatte. Da ich mir mit meiner Zukunft selbst noch nicht im reinen war, bot mir Frau Geier einen festen Arbeitsplatz im Online-Marketing an. Eine Kollegin wird das Haus verlassen und ich werde für sie einspringen. Für die Zusage bzw. Absage habe ich übers Wochenende noch etwas Bedenkzeit bekommen, aber solange brauchte gar nicht. Direkt am nächsten tag rief ich Frau Geier an und gab Ihr meine Zusage für das Arbeitsverhältnis. 

Nach unseren drei Wochen Schule wurde ich nun anderthalb Wochen eingearbeitet, da die Kollegin  nicht mehr lang da ist. Meine Aufgabenbereiche für die Zukunft werden sein: 
Sarah freut sich schon auf ihr eigenes Büro.
  • unsere Internetseiten aktuell halten 
  • auf der Facebook- und Twitter-Seite Beiträge posten, liken und ggf. teilen
  • Statistiken anfertigen, damit ich sehen kann, durch welche Seiten bzw. Presseartikel unsere
  • Kunden auf uns aufmerksam geworden sind
  • Kreditprojekte und Kundenportäts auf der Internetseite der EthikBank aktuell halten
  • Newslettermarketing
  • Kommunikationskampagnen erstellen  u.v.m.
Es ist wirklich alles sehr neu für mich, da ich nun angehende Bankkauffrau bin und keine Ausbildung als Marketingassistentin ausgeübt habe o.ä.. Hier im Marketing bin ich der einzige Banker, was manchmal auch sehr vorteilhaft sein kann, da fachliche Fragen auf Facebook gleich von mir beantwortet werden können. Also ganz aus dem Bankwesen bin ich dann doch noch nicht verschwunden und zusätzlich ist meine zukünftige „Chefin“ stolz einen Bänker in Ihrer Abteilung begrüßen zu dürfen. ;)

Ihr seht also, wenn man seine Ausbildung engagiert angeht, sind die Chancen auf eine Übernahme sehr hoch. Ich freu mich, nach bestandener Abschlussprüfung fest zum Volksbank-Team zu gehören :))

Bis bald,
eure Sarah