Mittwoch, 18. Juli 2018

Banker on Tour

Hallo ihr Lieben,

nach einem wunderschönen aber auch anstrengendem zweiten Semester melde ich mich wieder zurück aus der Volksbank Eisenberg! Ich bin sehr gut wieder angekommen und wurde herzlich in der Abteilung Zentraler Vertrieb begrüßt. Allerdings möchte ich euch heute nicht über meinen Abteilungswechsel berichten sondern über die Exkursion nach Frankfurt am Main.

So ging es am Mittwoch um 05:30 Uhr mit dem Bus und im Anzug gekleidet auf die A4 Richtung Frankfurt/Main. Bereits während der Fahrt haben wir uns mächtig amüsiert und wussten, es wird ein toller Ausflug. Nach über vier Stunden Fahrt und bei gefühlten 50°C im Schatten kamen wir endlich in der Bankenmetropole an. Gerade rechtzeitig schafften wir es in die Jahrhunderthalle zur Hauptversammlung der Deutschen Börse AG. Nachdem wir etwas zu Essen und einen Kaffee genossen, gingen wir gespannt in den großen Saal und nahmen Platz. Zunächst eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates die Veranstaltung und begrüßte Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste. Anschließend wurde der Finanzbericht vorgestellt. Danach hatten Aktionärinnen und Aktionäre die Möglichkeit, sich zu den Bekanntmachungen zu äußern und Fragen zu stellen. Doch für uns ging es weiter, denn die nächste Station ließ nicht lange auf sich warten. ;-)

So stiegen wir wieder in unseren Bus und es ging weiter in eine Filiale der Commerzbank AG. Dort hörten wir einen Vortrag zu Devisen. Devisenhandel ist der Handel mit ausländischen Währungen. Dabei werden jedoch immer nur Währungspaare betrachtet, zum Beispiel EUR/USD.  Aus diesen Währungspaaren ergibt sich dann ein sogenannter Wechselkurs.

Der erste Tag der Exkursion war geschafft und wir fuhren Richtung Innenstadt in unsere Unterkunft. Den Abend verbrachten wir jedoch nicht dort, denn wenn man schon einmal in Frankfurt ist, möchte man das schließlich auch nutzen. So machten wir uns zuerst auf den Weg zu einem Griechen, bei dem ein Kommilitone zur Überraschung einen Tisch reserviert hatte. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Stadt und wir ließen den Abend am Ufer des Mains gemütlich ausklingen.


Am nächsten Tag war die erste Station die Deka Bank, das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Dort lernten wir in einem Vortrag, wie die Deka Bank Fonds auswählt, in die die Kunden der Sparkassen ihr Geld anlegen können.

Letzter Stopp: Commerzbank AG – Zentrale. Voller Begeisterung schauten wir alle in den Himmel, als wir vor dem prächtigen Hauptgebäude der Commerzbank AG standen. Die Sicherheitsbeauftragte führte uns durchs Gebäude und erklärte uns einige bauliche Besonderheiten. Bei der Planung und Errichtung wurde ein ökologischer Ansatz verfolgt, der den Energiebedarf vermindern konnte. So gibt es beispielsweise in den Toiletten kein warmes Wasser zum Händewaschen, und die Verteilung der Dokumente und Poststücke im Gebäude wird von einer automatischen Aktenförderanlage erledigt, um die Anzahl der Aufzugsfahrten zu reduzieren. Wegen der besonders innovativen, gestalterisch hochwertigen und nachhaltigen Bauweise wurde das Gebäude im Jahr 2009 mit dem „Green Building Award“ der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Nach zwei hochspannenden und erlebnisreichen Tagen machten wir uns wieder auf den Weg gen Heimat und verabschiedeten die wunderschöne Stadt Frankfurt am Main. Ich freue mich jetzt schon, euch bald wieder an spannenden Erlebnissen teilzuhaben und hoffe ihr habt eine schöne Zeit!

Viele liebe Grüße,
euer Cedric

Donnerstag, 12. Juli 2018

Einen kühlen Kopf bewahren

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach kurzer Zeit möchte ich Euch wieder auf den neuesten Stand bringen. Das letzte Mal habe ich ja von meinem Seminar zum Thema Privatkredite berichtet. Das passte zeitlich sehr gut, denn auch aktuell bin ich immer noch in der Kreditabteilung eingesetzt. 


Doch vor kurzer Zeit hatte ich die Möglichkeit in eine sozusagen „Teilabteilung“ der Kreditabteilung reinzuschnuppern. Somit war ich für 3 Wochen in der Bilanzanalyse eingesetzt. Ich durfte auch gleich von Anfang an mitwirken und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen. Aber schließlich lernt man dadurch. Die Bilanzanalyse wird speziell nur bei Geschäfts- bzw. Firmenkunden durchgeführt. Hierbei wird die derzeitige und zukünftige wirtschaftliche Lage von Unternehmen unter die Lupe genommen bzw. eingeschätzt. Und was ich da konkret gemacht habe, will ich Euch nun kurz erläutern. 


Zunächst einmal benötigen wir vom Kunden die ganzen Unterlagen. Dazu gehören Jahresabschlüsse, welche die Bilanz und auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) enthalten, betriebswirtschaftliche Auswertungen (kurz: BWA’s) oder auch Summen- und Saldenlisten. 


Diese Bilanzanalyse ist notwendig, da die Kunden Kredite bei uns unterhalten und wir überprüfen müssen, ob sie auch weiterhin in der Lage sind, ihre Darlehen zu bedienen. Die Unterlagen dazu werden in regelmäßigen Abständen überprüft. Anschließend werden auf Grundlage des Zahlenmaterials Auswertungen zur Bilanz, also zu den Aktiva und den Passiva, oder auch zur GuV erstellt. Dabei wird beispielsweise untersucht, wie das Anlagevermögen eines Unternehmens finanziert ist oder wie sich die Forderungen und Verbindlichkeiten entwickelt haben.


Außerdem muss man im Rahmen der GuV-Analyse beachten, welche Erträge oder Aufwendungen außerordentlich sind und somit nur in einem Geschäftsjahr auftreten und nicht regelmäßig vorkommen. Das ist manchmal auch nicht so einfach, aber nach einer Weile hat man langsam raus, worauf es ankommt und viele Positionen treten dabei auch häufiger auf ;). 


Teilweise sind auch Konzerne zu betrachten, zu denen gleich mehrere Unternehmen, sogenannte Konzernunternehmen, gehören. Und dann wird es interessant ;). Denn hier muss man genau aussortieren, welche Erträge oder Aufwendungen gegenüber eigenen Konzernunternehmen entstanden sind und damit nicht gegenüber Dritten. Das ist manchmal echt kompliziert und man ist eine ganze Weile mit dem Fall beschäftigt! Da heißt es dann einen kühlen Kopf bewahren und den Überblick behalten….


Außerdem wird noch der Kapitaldienst berechnet, um zu überblicken, welche Ausgaben ein Kreditnehmer für Zinsen und Tilgung bei aufgenommenen Darlehen hat. Denn diese Ausgaben müssen natürlich auch vom Kreditnehmer tragbar sein. Anschließend wird noch der sogenannte Cash Flow berechnet. Dabei ergibt sich am Ende eine Über- oder Unterdeckung der Liquidität. Eine Unterdeckung und somit eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist hierbei natürlich nicht vorteilhaft und sollte zeitnah vom Unternehmen behoben werden.


Und wie Ihr unschwer erkennen könnt, dreht sich in dieser Abteilung einfach alles um Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen. Hier muss man sich echt konzentrieren und seine Nerven behalten und darf nicht den Überblick verlieren ;). Manchmal hilft auch eine kleine Pause zwischendurch oder die Beschäftigung mit einem anderen Fall und dann geht es gleich wieder viel besser. 


Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder und sage bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 4. Juli 2018

Achtung Geschäftsstellen: Ich komme!

 Hallo ihr Lieben,

für mich stand mal wieder ein Abteilungswechsel an. Ich befinde mich jetzt im Service-Center. Der Bereich zeichnet sich besonders durch seine Kundennähe und schnelles Handeln aus. Hier können jederzeit Fragen von A wie Auslandsgeschäft bis Z wie Zinszahlung auftauchen und wir brauchen immer eine Antwort. :o

Mein Arbeitstag startet täglich halb acht. Ich beginne den Tag, die Belege aufzufüllen, die Postkästen zu leeren und eingetroffene Überweisungen auf Vollständigkeit zu prüfen. Fehlerhafte Überweisungsbelege werden an die Einreicher zurückgesendet, sofern dieser ermittelt werden kann. Hierzu erstelle ich einen Brief und schreibe hinein, was an der Überweisung falsch gelaufen ist. Zusätzlich nehme ich mir noch einen Textmarker und markiere die fehlerhafte Stelle auf der Überweisung.

07.55 Uhr machen wir dann die Türen für unsere Kunden auf. Ab jetzt können die Fragen von A bis Z eintreffen und wir müssen dementsprechend zügig reagieren, denn der Kunde erwartet nun mal schnelle Hilfe. In Zukunft soll ich auch alleine auf die Azubi-Geschäftsstellen gehen. Sicher kennt ihr das schon von anderen Azubis. Daher versuche ich so gut wie möglich alleine die Kundenprobleme zu klären oder, falls notwendig, Termine bei unseren Beratern einzustellen.

Bisher hab ich gelernt, wie man Geld von Konten bzw. Sparbüchern umbucht, Daueraufträge anlegt, ändert oder löscht, wie man Überweisungen auf Vollständigkeit überprüft, Konten auflöst und Sparbücher nachträgt. Das sind so die grundlegendsten Dinge die im Service-Center auftreten. Natürlich gibt es auch speziellere Kundenanliegen, die ich nach und nach noch lernen muss.

Allerdings sind mir auch schon kleine Fehler passiert... :/ Ich hab mal bei einer Sparbuch-Umbuchung statt Geld runter zu überweisen, Geld drauf gebucht. Aber genau aus solchen Fehlern kann ich lernen, damit mir das auf der Azubi-Geschäftsstelle nicht wieder passiert.

Das Service-Center gefällt mir bis jetzt ziemlich gut und es macht mir Spaß den Kunden zu helfen und am Ende in zufriedene Gesichter zu blicken. Außerdem ist der Bereich abwechslungsreich und ich bin gespannt, wie ich mich auf den Geschäftsstellen schlage. Vielleicht sehen wir uns ja auch mal auf eine unserer Geschäftsstellen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich auch euch helfen kann. :-)

Liebe Grüße,

euer Brian

Donnerstag, 28. Juni 2018

150 Jahre Für Sie Da - Sommerfest der Volksbank Eisenberg

Hallo Ihr Lieben,

am 22. Juni 2018 war es wieder so weit: das Sommerfest der Volksbank Eisenberg stand vor der Tür und ich durfte beim Dekorieren helfen. Daher möchte ich euch gern erzählen, wie ich diesen Tag erlebt habe und meine Eindrücke mit euch teilen.

Wie jeden Tag trafen wir uns morgens halb acht in unserer Abteilung, dem Zentralen Vertrieb. Zum Aufgabenbereich gehört hier unter anderem die Organisation und die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen. Wir packten also unsere Autos mit Dekoartikeln, Flyern, Bannern und unserem Glücksrad für das Sommerfest. Nach getaner Arbeit gab es dann erst einmal ein gemeinsames Frühstück.

Dreiviertel zehn fuhren wir nach Nickelsdorf und die Arbeit ging weiter. Kaum angekommen fing es an zu regnen. Doch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und machten uns voller Energie an die Arbeit. Der wichtigste Programmpunkt an diesem Tag war unsere ordentliche Generalversammlung. So haben wir uns zuerst um die Dekoration im großen Saal gekümmert. Ein Kollege und ich bereiteten die Jubiläumsgeschenke für unsere Mitglieder vor, während sich die Damen aus unserer Marketingabteilung mit der Dekoration beschäftigten.

Und dann war auch für mich die Zeit gekommen, meine kreative und gestalterische Ader zu entdecken. ;D Eine Kollegin und ich machten die Dekoration für die Tische im Festzelt fertig. Wir füllten Wasser in Vasen, schnitten Blumen und Zweige zurecht und bestückten diese. Leider konnten wir die Vasen noch nicht auf die Tische im Zelt verteilen, da die Seitenwände fehlten und der Wind die Deko einfach umgeschmissen hätte.

Also gingen wir raus in den Hof und packten hier mit an. Wir versuchten noch ein paar Tische und Bänke ins Zelt zu verlagern, damit sich möglichst viele bei dem Regenwetter rein setzen konnten. Diese mussten allerdings erst noch abgewischt und trocken gemacht werden. So schnappte ich mir einen extra mitgebrachten Fensterabzieher und die Biertischgarnitur war im Handumdrehen trocken.

Nun war es erst einmal Zeit für eine Tasse Kaffee und eine kurze Pause. Wir fassten kurz zusammen, was alles erledigt war und was uns noch bevor stand. Also ging es damit weiter, die Tischdecken anzubringen, die Vasen mit den Blumen zu verteilen und die noch fehlenden Tische und Stühle auf den Hof zu stellen. Mittlerweile hatte auch der Regen nachgelassen und die Sonne schien, was uns neuen Mut und neue Kraft brachte. 

12:30 Uhr – Mittagszeit. Wir gingen nach drinnen und setzten uns an einen großen Tisch; Gulaschsuppe und Brötchen wurden uns serviert. Mit ein paar Unterhaltungen und einem Glas Kirschsaft verbrachten wir zusammen die Pause, doch die Arbeit ließ nicht lange auf sich warten.

Wir haben als nächstes den Eingang zum Hof in Angriff genommen. Ich habe bereits zugeschnittene Jutebeutel über Buchsbaum-Töpfe gezogen und diese dann noch dekoriert, während die anderen Kollegen die großen Banner aufhängten. Nun mussten wir noch zwei weitere kleine Zelte aufstellen. Unter dem einen verbrachte meine Kollegin den ganzen Tag damit, Zuckerwatte für die Kinder zuzubereiten und ihnen am Glücksrad ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Unter dem anderen Zelt haben unser Vertreter der R + V und eine Mitarbeiterin unserer Immobiliengesellschaft einen Stand betreut und Kundenfragen beantwortet.

17 Uhr startete das Programm und ein Großteil der Mitglieder war schon da. Leider gab es dann noch mal einen etwas größeren Schauer. Zwar haben wir überlebt, aber den zwei kleineren Zelten geht es nicht mehr so gut. :D Neben Regen trat auch starker Wind auf, sodass die Zelte sich selbstständig machten und sich verbogen haben. Sofort kamen Mitarbeiter und Helfer angerannt und schnappten sich jeweils ein Fuß vom Zelt und hielten es fest, damit es nicht wegflog. Wir haben alles mit Heringen fest gemacht, jedoch vergebens.

Nach 5 Minuten war dann auch der Kampf mit den Zelten beendet und die Sonne kam noch einmal raus. Brian und ich hatten die Aufgabe, dreckiges Geschirr von den Essensständen in die Küche zu schaffen und leere Gläser von den Tischen zurück an die Ausschänke zu bringen. Für unsere Gäste wurden Bratwürste, Steaks, belegte Brote sowie viele Leckereien aus dem Holzbackofen und ein großer Kessel Gulaschsuppe zubereitet. So verbrachten Brian und ich den gesamten Abend gemeinsam - wir haben viel erzählt und uns amüsiert, bevor es gegen 23:00 Uhr Richtung zu Hause ging.

Trotz des zeitweise schlechten Wetters fand ich die Veranstaltung sehr schön und es hat viel Spaß gemacht, von Anfang an bei der Vorbereitung mitgewirkt zu haben und beim Fest selbst für das Wohl unserer Mitglieder, Kunden und Gäste zu sorgen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß und eine schöne Zeit,
euer Cedric.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Meine Geduld auf die Probe gestellt

Hallo ihr Lieben,

nach längerer Zeit bin ich auch wieder dabei und erzähle euch heute über meine etwas andere Autofahrt zum Seminar. Vor kurzem bin ich ein paar Wochen ausgefallen. Ich habe mir den Fuß verletzt. Mittlerweile ist zum Glück alles wieder in Ordnung! Die letzte Woche war noch einmal entscheidend für mich und meinen Fuß: das nächste Seminar wartete nämlich schon auf uns und nun blieb die Frage aus: Darf ich Auto fahren oder müssen wir evtl. den Zug nehmen? Nach langem warten und bangen stand es fest: Wir nehmen das Auto. Diese Entscheidung sollten Dominik und ich später allerdings noch bereuen…

Am Sonntag ging unsere Reise nicht wie gewohnt nach Baunatal. Diesmal ging es nach Friedrichsdorf. Das liegt bei Frankfurt. Dominik und ich waren beide sehr motiviert und freuten uns auf das Seminar. Jedoch lagen über 3 Stunden Autofahrt vor uns. Eigentlich kein großer Unterschied zu Baunatal. Die Zeit, dachten wir, werden wir schnell rum kriegen.

Bis Gotha war die Autobahn frei und wir konnten unbeschwert fahren. Allerdings zogen dann ein paar Regenwolken auf und wir blieben nicht lange verschont. Schnell fing es an zu regnen und zu gewittern. Das kann ich absolut nicht leiden. Aber was sollte ich machen, da musste ich durch.

Als der Regen vorüber war und wir wieder etwas schneller fahren konnten ohne die ganze Zeit Regentropfen auf der Scheibe zu haben, war ich froh. Endlich hatten wir wieder „freie“ Fahrt. Da sollte ich mich aber schnell täuschen. Kurze Zeit später standen wir im Stau... Es wäre schön gewesen, könnten wir an dieser Stelle sagen, dass es bei diesem einen blieb. Aber nein, insgesamt standen wir in sieben Staus. Hier wurde meine Geduld, die ich eh nie besitze, sehr stark auf die Probe gestellt. Dominik, der das alles ganz entspannt sah, versuchte mich mit Musik und ein paar Gesprächen abzulenken.

Als wir nach einer Stunde Zeitverlust endlich wieder normal fahren konnten, wartete direkt das nächste Problem auf uns. Zu Beginn der Fahrt war der Tank noch voll. Doch nach einer so langen Strecke neigte sich das Benzin dem Ende zu. Wir befanden uns kurz vor unserem Ziel und es war keine Tankstelle in Sicht. Dominik und ich bekamen beide ein wenig Panik. Der Tank wurde immer leerer und leerer. Keine Tankstelle weit und breit zu sehen. Wir wurden immer angespannter. Aber dann…endlich war eine Tankstelle in Aussicht. Ich war so erleichtert, dass ich vor lauter Schreck erstmal an die falsche Tanksäule gefahren bin und dann eine Ehrenrunde um den ganzen Parkplatz drehen durfte. Nachdem der Durst vom Auto gestillt war, erreichten wir auch ziemlich schnell unser Hotel. 

Diese Autofahrt mussten wir erstmal verdauen, deswegen machten wir an diesem Abend einen entspannten Fernsehabend und bereiteten uns noch ein wenig auf den ersten Seminartag vor. 


Der erste Tag war dann auch schon voller Überraschungen. Im Seminarraum saß auf einmal ein Mann statt einer Frau. Er erzählte uns dann, dass unsere Seminarleiterin kurzfristig krank geworden ist. Unsere Gruppe war diesmal recht klein und übersichtlich. Dadurch macht es das Lernen aber noch einmal einfacher. 

Dennoch war das Seminar ein voller Erfolg. Ich bin jetzt in dem Themengebiet „Privatkreditgeschäft“ sehr gut informiert, sowohl für Kundengespräche als auch für die Schule.

Donnerstag traten wir dann wieder die Heimreise an. Die Autofahrt verlief zum Glück auch ohne weitere Turbolenzen. Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch alles passieren wird, worüber ich euch bereichten kann. Bald haben wir auch schon wieder unser großes Sommerfest.


Bis dahin,
Eure Paula

Donnerstag, 14. Juni 2018

Am Sonntag arbeiten? Was ist denn da los?

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe euch geht es so weit gut und ihr genießt das schöne Wetter. Nach meinem eher traurigen Blog über mein Prüfungsergebnis und zahlreichen Rückmeldungen von einigen Freunden zu diesem Thema, komme ich heute mal wieder mit erfreulicheren Nachrichten. Ich hab das schöne Wetter nämlich auch genossen und zwar *Trommelwirbel* in unserer Hauptstadt.

Wie einige von euch ja vielleicht wissen, hat unsere Volksbank noch eine Tochter, die deutschlandweit als Direktbank tätig ist: die EthikBank. Unsere ethische Online-Bank gibt es nun schon seit 2002 und trotzdem fragen viele immer wieder, ob wir erst kürzlich gegründet wurden. :D Das möchten wir gerne ändern und haben daher am diesjährigen Umweltfestival in Berlin teilgenommen. Ich war von Anfang an von dieser Idee überzeugt und wollte unbedingt daran teilnehmen. Schon alleine, weil man dadurch auch mal raus kommt, neue Leute kennen lernt und sich untereinander austauschen kann.

Bevor es nach Berlin ging, erhielten alle die mitkamen, eine E-Mail mit Einzelheiten zum Festival. Und dann… drei Tage bevor es los ging, fiel mir ein, dass ich am Montag meine Theorieprüfung für meinen Führerschein habe… Ich wollte schon absagen, aber es hatten sich bereits zwei weitere Mitarbeiter abgemeldet. Und für die Theorieprüfung kann ich auch auf der Busfahrt lernen. Also alles halb so wild! :-)

Am Sonntag starteten wir dann pünktlich 06:00 Uhr in Eisenberg und machten uns auf den Weg nach Berlin zum Brandenburger Tor. Herr Czimmernings, aus der Marketingabteilung, packte am Samstag schon unseren gemieteten Bus mit Roll-Ups, Flyer, Banner, EthikBank-Rucksäcken und allem möglichen, was noch so gebraucht wurde. Also konnten wir am Sonntag früh ohne weiteren Aufwand starten. Die Autofahrt verlief dann auch reibungslos. Wir machten einen kurzen Stopp, stärkten uns und fuhren weiter. 8.45 Uhr kamen wir an und konnten bis 09.30 Uhr mit dem Auto an unseren Stand fahren und alles ausladen. Daher sind wir auch schon so früh los gefahren. Eigentlich fängt das Festival ja erst 11 Uhr an, aber später hätten wir unsere Sachen an den Stand tragen müssen. Da ist klar, dass wir lieber früher aufstehen als später zu kommen und 50-mal hin und her zu laufen.

Nach einer halben Stunde Aufbauzeit blieb nun bis um 11 noch etwas Zeit übrig. Also schlenderten wir noch über den Platz und schauten wer noch so da war.  Zum Glück hatte Herr Czimmernings an Campingstühle gedacht. Das Festival ging nämlich bis 19:00 Uhr und da ist es schon vom Vorteil, wenn man sich mal hinsetzen kann. Die ganze Zeit über war auch ordentlich betrieb. Viele schauten bei uns am Stand vorbei und wieder kamen die gleichen Fragen auf, wie es denn eine ethische und ökologische Bank heutzutage geben kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht bei den Festival-Gästen Licht ins Dunkle über die EthikBank zu bringen. Meine Aufgabe bestand darin, unsere neuen Ethikbank-Rucksäcke zu verteilen, die ich persönlich echt super finde! :D  Wenn ich ehrlich bin, kamen diese auch sehr gut an. Auch beim Verteilen kamen einige Fragen zusammen. Fragen wie z. B. Was ist die EthikBank, was macht sie, wer steht dahinter... Ich fand es vor dem Stand sogar einfacher beim Beutel verteilen die Fragen zu beantworten als hinter dem Stand zu stehen und von dort aus alles abzufangen, da man auch teilweise überrannt wurde. :P 

Zum Nachmittag hin ging es so langsam auf die Knochen und das für alle Beteiligten. Ehrlicherweise muss man zugeben: Wir Büroleute sind langes stehen nicht gewöhnt. Uns allen qualmten die Fußsohlen, der Rücken tat weh und die Beine waren schwer wie Blei. :D Demzufolge hatten wir ein kurzes Tief. Aber gegenseitig haben wir uns da wieder rausgeholt. Gegen 18:30 nahm alles so langsam auch sein Ende. Ein paar Stände packten bereits zusammen und das taten wir dann auch. Ab 19:30 Uhr durften dann die Autos wieder aufs Gelände. Eine halbe Stunde später saßen wir dann auch wieder in unserem Kleinbus in Richtung Eisenberg. Auf dem Heimweg hab ich mir noch eine Mütze Schlaf geholt, um dann den Montag meine beiden Prüfungen (Auto und Motorrad) zu bestehen!

Mir hat der Tag riesig Spaß gemacht und ich hätte es bereut, wenn ich nicht mitgefahren wäre. Zudem kamen tolle Gespräche zustande und es war halt mal ein etwas anderer Sonntag.

Das soll es erst einmal von mir gewesen sein. Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen und wir sehen uns nächstes Jahr wieder beim Umweltfestival.

Bis dahin. 
Euer Dominik .

Donnerstag, 7. Juni 2018

Zum Abschluss wird es besser!

Hallo Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist mal wieder an der Zeit, dass ich mich hier im Blog zu Wort melde. Lange habe ich drauf gewartet. Ende Februar haben wir unsere Zwischenprüfung geschrieben und nun, im April, die Ergebnisse dazu bekommen. 


Wie ich schon im letzten Blog über die Prüfung schrieb, kalkulierte ich die Zeit etwas falsch ein… Ingesamt haben wir 120 Minuten für etwa 60 Aufgaben. Das bedeutet: 2 Minuten pro Frage. Mit dem Gedanken bin ich aber nicht in die Prüfung rein gegangen. Wie sich herausstellte war das ein großer Fehler. Bei den ersten 30 Aufgaben nahm ich mir viel Zeit und kontrollierte auch alles doppelt. Bei Frage 35 wurde uns dann die Zeit angesagt, noch 45 Minuten. Ich kam in Zeitnot. Zum Glück befassten sich die letzten Aufgaben mit Rechnungswesen. Zu meinem Pech, denn das ist nicht gerade mein Lieblingsthema. Aber glücklicherweise bin ich zügig voran gekommen und die Zeit hat am Ende ausgereicht. Als dann alles vorbei war, hatte ich vorerst ein gutes Gefühl. Nachdem ich allerdings ein paar Aufgaben mit Paula durch sprach, wurde es mir schon anders. Irgendwie hatten wir oft verschiedene Ergebnisse oder andere Antworten angekreuzt. 


Aber nun zu meinem Ergebnis… Der IHK-Durchschnitt lag bei 70 % und leider befinde ich mich etwas darunter. :/ Grund meiner Leistung war mein falsches Zeitgefühl. Am Ende habe ich nur noch Kreuze gesetzt und irgendetwas gerechnet ohne groß nachzudenken. Mir blieb nur eines sehr im Kopf: die Zeit. 


Für die Abschlussprüfung darf ich also auf keinen Fall meine Uhr vergessen. Hier haben wir zwar ungefähr 3 Minuten pro Aufgabe, aber an einer Frage braucht man doch immer länger und muss noch einmal gründlich nachdenken. 


Ich wünsche euch sonnige Tage und eine schöne Zeit! :-)
Euer Dominik!