Mittwoch, 19. September 2018

Rendsburg statt Baunatal

Hallo Ihr Lieben,

nachdem die neuen Azubis in der Bank wieder wohlauf angekommen sind, werde ich euch nun von meinem neuen Abenteuer berichten. 


Mein nächstes Seminar wartet nämlich schon. Diesmal aber nicht mit Dominik und Chantal zusammen, sondern alleine. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Zeit als ich meinen Fuß verletzt hatte. Leider konnte ich damals aufgrund der Verletzung nicht mit zum Wertpapierseminar, wollte dies aber unbedingt nachholen. Der Zeitpunkt zum Nachholen ist nun endlich gekommen. Ich bekam meine Bestätigung/Einladung per Mail und war etwas verwundert. Das Seminar sollte nicht in Baunatal sondern in Rendsburg stattfinden. Für alle die sich fragen wo das liegt: in der Nähe von Flensburg. Ich war total überrascht und fragte mich, wie es dort wohl sein wird, was mich dort für eine Unterkunft erwartet und vieles mehr. 


In Baunatal kannten wir uns bereits aus, wussten langsam wo wir lang fahren müssen und waren auch öfters in der Stadt unterwegs. Und nun? Muss ich allein auch noch nach Rendsburg. Ein bisschen Bammel, muss ich zugeben, hatte ich schon und da die Strecke von Gera auch soweit ist, haben wir uns überlegt vor dem Seminar einfach noch einmal einen kleinen Urlaub in Dänemark zu machen. Dann lohnt es sich wenigsten den weiten Weg auf sich zu nehmen. Also kann ich mich vorher noch ein bisschen entspannen und dann geht es auf zur Schulung.


Die Vorbereitung auf das Seminar ist natürlich auch wieder anstrengend. Es sind viele Studienbriefe mit dazugehörigen Arbeitsaufträgen, die alle noch davor bearbeitet werden müssen. Die Themen handeln zum Beispiel von Teilhaber- und Gläubigerpapieren, Finanzinstrumenten, Derivaten usw. Hört sich alles sehr speziell an…Ist auch sehr speziell. :D Aber zum Glück haben wir vieles schon in der Berufsschule dran gehabt. Von daher ist das meiste nur noch einmal zur Wiederholung und die Bearbeitung ging schneller als gedacht. Zu den einzelnen Studienbriefen gibt’s übrigens noch Videos zum besseren Verständnis. Und am Ende folgt dann der altbekannte Wissenstest. Mal schauen, wie der bei mir dieses Mal ausgeht. ;-)


Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt, wie es wird, da ich mich immer darauf freue neue Menschen kennenzulernen. Wie das Seminar letzten Endes verläuft und was mich noch alles erwartet in unserem letzten Lehrjahr, erfahrt ihr in den künftigen Beiträgen. 


Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Zeit. Lasst es euch gut gehen.
Eure Paula

Mittwoch, 12. September 2018

Unsere "Neuen" sind zurück!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

der August ist schon wieder rum und unsere neuen Azubis sind zurück vom Bauernhof. Den ersten Tag ihrer Ausbildung haben sie ja bereits bei uns in der Bank verbracht, wovon euch Paula berichtet hatte.

Nach den ersten, sicherlich auch außergewöhnlichen Erfahrungen auf dem Bauernhof, kehrten die drei am 31. August zu ihrem ersten richtigen Arbeitstag in die Bank zurück. Doch immer schön eins nach dem anderen. Am Anfang gibt’s erstmal sehr viel Neues, was man verarbeiten muss. Da kann ich mich auch noch gut dran erinnern, was da alles auf Dominik, Paula und mich einstürmte…

Um unseren „Neuen“ den Einstieg bei uns in der Bank etwas zu erleichtern, erhalten sie zu den wichtigsten Themen vorerst kleine Schulungen, wie bestimmte Abläufe gestaltet sind, oder was es alles sonst noch zu beachten gilt.

So was geht immer gut, wenn man schon Erfahrungen aus der eigenen Zeit mitbringen kann. Dominik und ich haben uns also die Drei „geschnappt“ und eine kleine Schulung mit ihnen durchgeführt. In dieser ging es um generelle Dinge wie unsere Unternehmensphilosophie oder die Ausbildung und deren Ablauf an sich. Es ist wichtig, dass die Azubis die Werte kennen lernen, mit denen wir uns in der Bank identifizieren.  


All das bildet die Grundlage für die Arbeit der Azubis hier bei uns in der Bank. Nachdem wir also diese Punkte alle fleißig abgearbeitet hatten, war das Thema Ausbildung dran. Hier haben wir uns gemeinsam angeschaut, wie die Ausbildung abläuft, die Ausbildungsnachweise zu schreiben sind, was es bei den Ausbildungsaufträgen für die jeweiligen Abteilungen zu beachten gibt oder auch wie Seminare nachzubereiten sind. Auch den Beurteilungen für Azubis oder Ausbilder, die am Ende eines Ausbildungsabschnittes durchzuführen sind, haben wir uns gewidmet. Nachdem wir auch diese Themen geschafft hatten, gab es erstmal eine Verschnaufpause ;). Es ist ja schließlich ganz schön viel, was da innerhalb der kurzen Zeit auf die Azubis „eindonnert“.

Zum Abschluss haben wir uns noch mit unserer Direktbank, der EthikBank, und deren Anlagekriterien beschäftigt, die die Volksbank ja ebenso umsetzt. Damit hatten wir unser letztes Thema abgearbeitet und die Azubis konnten wieder zurück in ihre Abteilungen entlassen werden.

In den kommenden Tagen warten noch weitere Schulungen auf die Drei mit anderen Kollegen. Klar ist es für den Start sehr viel Input, aber wie heißt es so schön: „Aller Anfang ist schwer.“ ;)

Und damit sage ich bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 5. September 2018

Helfende Hände im Tierheim gebraucht

Hallo liebe Blogleser,

es ist mal wieder soweit! Pünktlich zu Beginn des dritten und letzten Lehrjahres melde ich mich wieder im Blog. Noch vor 2 Jahren war ich der „Neue Azubi“ in der Runde mit Paula und nun sind wir die „alten Hasen“. :D Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. Die ersten drei Wochen Schule sind auch schon rum und in zwei Wochen folgt schon wieder der nächste Schulblock… Die Zeit rennt auf einmal zur Prüfung hin. Das ist Wahnsinn :o Aber über den ungemütlichen Teil Schule und Abschlussprüfung soll es heute nicht gehen, nein!

Am 18. und 19. August fand in Eisenberg das Tierheimfest statt. Und da wir, die Volksbank Eisenberg, 150sten Geburtstag feiern und anlässlich 150 gemeinnützige Stunden verschenken, erklärte ich mich bereit im Tierheim zu helfen. Ich wohne nun schon seit 19 Jahren in Eisenberg und da kann man auch mal was Gutes für seine Heimatstadt tun. ;-)

Also meldete ich mich per E-Mail als einer der vielen freiwilligen Helfer an, um am Wochenende eine Extraschicht einzulegen. Allerdings ist es nicht nur bei EINER Extraschicht geblieben :D.

Anfangs hab ich mich für Samstag bereit erklärt mit unter die Arme zu greifen. Dann aber sagte mir Sarah (die kennt ihr bestimmt noch als ehem. Azubi), dass sie sich auch angemeldet hat. Allerdings für Sonntag… Und da sie nun mal meine Lieblingskollegin ist, konnte ich sie ja nicht „alleine“ zum Tierheimfest gehen lassen. :p Also dachte ich mir nun, gehe ich lieber Sonntag mit anpacken anstatt Samstag. ABER! Nein, ich habe meine Mail aus Versehen so verfasst, dass es sich so anhört, als würde ich gerne beide Tage gehen :D. Natürlich hat sich Frau Zeuner darüber gefreut… Naja und was soll ich sagen... :D Dann hab ich es einfach dabei belassen. :D Schließlich muss man auch mal Pluspunkte sammeln. Wer weiß was die Zukunft noch alles birgt. Zu meinem Glück meldete sich dann Paula noch am Samstag an und so wurden es doch ein paar schöne Stunden an den zwei Tagen. :-)

Am Samstag ging es also 14.00 Uhr los und am Sonntag 11.00 Uhr. Ich freute mich auch schon auf´s Wochenende. Wir betreuten den Kuchenstand und sammelten ordentlich Geld für das Tierheim. Wir waren jeweils ca. 3 Stunden da und durch das ständige Verkaufen von Kuchen und Quatschen mit Kollegen, verging die Zeit auch wie im Flug. 


Mit meinem Wochenende hätte ich wahrscheinlich eh nichts Besseres angefangen, außer auf der faulen Haut zu liegen. Also habe ich einfach mal was Gutes für unser Tierheim in Eisenberg gemacht. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Bis später,
euer Dominik.

Mittwoch, 22. August 2018

Fliegender Wechsel

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

die Vertretung in der Immobilienabteilung ist rum und ich bin wieder in der Kreditabteilung eingesetzt, heißt bei uns auch kurz „Kreditens“. Und diesmal gab es eine Besonderheit…

Im Kreditservice findet sich ein bestimmtes „Ritual“ wieder: Die Tradition ist hier nämlich, dass Azubis, die bereits bei „Kreditens“ tätig waren und die Abläufe kennen, den jeweils nächsten Auszubildenden einarbeiten. Somit gibt es einen fliegenden Wechsel zwischen mir und Paula. Da sie noch etwas länger im Kundenzentrum gebraucht wurde, fiel die Einarbeitungszeit etwas enger aus.

Das half aber nun alles nichts und wir machten das Beste daraus. Gleich an ihrem ersten Tag hieß es auch schon „Happy Birthday“, denn da hatte Paula Geburtstag. :-) Dazu hatten wir natürlich ihren neuen Arbeitsplatz als Überraschung auch unübersehbar dekoriert, wie ihr im Bild sehen könnt ;).


In der Zeit, die uns für die Einarbeitung blieb, habe ich Paula vor allem gezeigt, wie wir hier unsere Kreditanträge, die über die EthikBank beantragt werden, bearbeiten. Dabei ging es rund um die Antragsbearbeitung, den Vorabcheck und die weitere Kreditprüfung, wie beispielsweise die Haushaltsrechnung und auch die Nachbearbeitung von unterschriebenen Kreditverträgen. Auch die Prozesse in unserem System sind wir dabei gemeinsam durchgegangen und noch vieles mehr. :) 
 

Bei der Einarbeitung des nächsten Azubis kann man sich so schon ein bisschen als „Ausbilder“ versuchen und auch die Arbeit erledigen, die sonst unsere Ausbildungsbeauftragten übernehmen. Ich persönlich fand das ziemlich gut, da man so auch merkt, inwieweit man die Themen verstanden hat und die Fragen des anderen Azubis beantworten kann. Außerdem kann man testen, welches Tempo angemessen ist und wie man Inhalte, die man zu vermitteln hat, strukturiert.

Paula kann nun in der Kreditabteilung bereits einige Abläufe allein erledigen und für mich geht es wieder woanders weiter. Die Einzelheiten und weiterführende Inhalte konnte ich Paula natürlich in der Zeit noch nicht übermitteln, aber das übernehmen auch abwechselnd die Mitarbeiter des Kreditservice. Und so geht es hier in der Kreditabteilung immer weiter, vorausgesetzt natürlich, es kommt nichts dazwischen ;). Dann arbeitet, als kleines „Special“, immer der eine Azubi den Nächsten mit ein…

Bis dahin, habt eine schöne Zeit!
Eure Chantal

Donnerstag, 16. August 2018

Die neuen Azubis sind da :)

Hallo Ihr Lieben,

es ist so weit… Der 01. August ist heran gebrochen und für mich startet das dritte und damit letzte Lehrjahr. Es ist bemerkenswert, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir wie gestern vor, als ich meinen ersten Blogbeitrag geschrieben habe und nun… Nun dürfen wir 3 neue Azubis in der Bank herzlich willkommen heißen.

Gleich früh am Morgen erhielten die „Neuen“ seeeeehr viele Informationen. Aber damit der Tag ein wenig leichter von statten geht, gab es erst einmal ein gemeinsames Frühstück. Es stand eine große Auswahl bereit – von verschiedenen Brötchen bis hin zu unterschiedlichsten Käse- und Wurstsorten. Dabei unterhielten wir uns ausgiebig über die Vorstellung zur Ausbildung, den bereits hinter sich gebrachten Urlaub und auch über die bevorstehende Zeit in der Agrargenossenschaft Buchheim/Crossen. Natürlich waren alle drei noch etwas schüchtern, was aber vollkommen verständlich ist. Bei mir war das ja nicht anderes. Die vielen neuen Eindrücke, die neuen Kollegen usw. :)

Nach dem Frühstück, startete die Tour durch unsere beiden Häuser. Im Service Center sind wir gestartet und die Marketing-Abteilung war unser Ziel. Chantal und ich gingen jede Etage und Abteilung durch und erklärten ihnen die Sachbereiche dazu. Nebenbei lernten sie ihre künftigen Kollegen kennen. Aber es ist klar, dass man sich nicht gleich alle Namen merken kann. Zwischendurch unterhielten wir uns über den Schulabschluss, die letzten Ferien und wie sie den Weg zur Bank gefunden haben. Als wir fertig waren mit dem Rundgang, übergaben wir die drei wieder in die Hände von Frau Appelt. Sie fuhr mit ihnen nach Bürgel auf unsere Geschäftsstelle, da diese als einzige besetzt war. Gegen halb zwölf fand noch mal eine Verschnaufpause statt, in der wir uns weiter unterhielten und besser kennen lernen konnten. Das Eis war nun endgültig gebrochen. :-)

Als Überraschung und Symbol als Neustart in der Bank, gab es eine kleine Zuckertüte. Diese waren mit Kugelschreibern, einem Block und natürlich Gummibärchen gefüllt. Sie haben sich riesig darüber gefreut und die Überraschung war gelungen. :)

Der letzte Punkt auf der Tagesordnung war der Azubi-Ordner. Dieser ist für uns wirklich sehr wichtig. Hier steht noch einmal alles drinnen, was wir brauchen, wann wir welche Unterlagen abgeben müssen und wo wir Formulare zur Ausbildung finden. Unter anderem befindet sich dort auch der Einsatzplan für uns.

Als wir alle Punkte des Ordners durchgesprochen hatten, war der Tag für unsere drei Neuen auch schon zu Ende und wir gingen unserer bisherigen Arbeit wieder nach, ich zurück in die Kreditabteilung und Chantal in die Anlageberatung.

Die drei sehen wir erst in einem Monat wieder, da die Ausbildung bei uns ja bekanntlich auf dem Bauernhof startet und dann werden fleißig Blogbeiträge geschrieben, in denen sie euch berichten können, wie die Zeit bei den Pferden bzw. Kühen gewesen ist.

Bis dahin,
eure Paula

Mittwoch, 8. August 2018

Ade zweites Lehrjahr

Hallo Ihr Lieben,

nach dem ich in meinem letzten Blogbeitrag nur über die Autofahrt zum Seminarbesuch und über das Seminar erzählte, ist es jetzt wieder an der Zeit, dass ich euch einen Einblick in unseren Schulalltag gebe.

Dominik und ich befanden uns die letzten Wochen in der Berufsschule. Um genau zu sein, war es sogar das letzte Mal für dieses Schuljahr. Ich kann es immer noch nicht richtig begreifen, dass das dritte Lehrjahr bereits vor der Tür steht.

Da es, wie schon gesagt, die letzten Wochen waren, wollten die Lehrer natürlich nochmal alles von uns wissen. Wir schrieben Arbeiten über Arbeiten, von Lernfeld 3 (Rechnungswesen) bis hin zu Datenverarbeitung…Dadurch haben wir auch schon fleißig Noten für das neue Schuljahr gesammelt, was meiner Meinung nach eigentlich sinnlos ist… Im alten Schuljahr schon Noten für´s neue zu geben. Aber naja, was soll´s. 

Mittlerweile stehe ich so gut im Lernstoff, dass ich sogar wieder Spaß an Rechnungswesen gefunden habe. Ich denke, dass ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Uns wurde aber auch deutlich gezeigt, dass es nicht mehr lange bis zur Abschlussprüfung dauert. Spätestens da, war meine Laune wieder im Keller. :D Allerdings sehe ich der Sache momentan noch ganz entspannt entgegen. Das wird sich aber auch sehr schnell wieder ändern, da nächstes Lehrjahr sogar noch ein Lernfeld zu den bestehenden dazu kommt: der Auslandszahlungsverkehr.

Abgesehen davon, dass wir viele Arbeiten geschrieben haben und viel neuer Lernstoff hinzugekommen ist, war es aber auch sehr schön, denn:  am letzten Freitag gab es Zeugnisse UND ein gemeinsames Frühstück. *-* Jeder brachte etwas mit und die Tische waren auch schnell zusammen geschoben. Leider war für uns danach noch nicht Schulschluss. Das Zeugnis muss man sich schließlich erst einmal verdienen. :D Mit meinem „Giftzettel“ bin ich eigentlich zufrieden. Zwei Noten stören mich, aber das sehe ich als Antrieb für nächstes Schuljahr, es besser zu machen.

Ich bin gespannt, wie es nächstes Jahr laufen wird. Sei es, welche Lehrer wir haben und wie unser Stundenplan gestaltet ist, ob wir wieder neue Mitschüler bekommen oder ob wir weiterhin 14 bleiben und vor allem... wie wird die Abschlussprüfung aussehen. :o Ich werde Euch auf jeden Fall mit allem auf dem Laufenden halten.

Bis dahin,
eure Paula

Freitag, 27. Juli 2018

Und plötzlich heißt es Planänderung

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

vor nicht allzu langer Zeit musste ich mich von heute auf morgen einmal komplett umstellen... Ihr fragt euch jetzt sicher warum und diese Frage will ich nun beantworten und über neue Eindrücke berichten!


Während unserer Ausbildung bzw. in den Praxisphasen des Studiums durchlaufen wir ja verschiedenste Bankabteilungen und haben dazu entsprechende Einsatzpläne. Doch diese Einsatzpläne können sich auch schnell ändern, wenn beispielsweise andere Mitarbeiter krank sind oder Urlaubsvertretungen vorgenommen werden müssen. Und das war auch bei mir der Fall… Ich durfte zwei Wochen in eine ganz andere Abteilung, in der ich vorher noch nie war und worin ich noch absolut keine Praxiserfahrungen hatte. Das klingt schon spannend und ebenso ein wenig beängstigend oder?
Denn ich sollte die Vertretung für unseren Immobilienservice, also die vbi (Volksbank Immobilien) übernehmen. Dazu hatte ich noch ganze zweieinhalb Tage zum Einarbeiten, um das Nötigste in den anstehenden 2 Wochen erledigen zu können. Also wieder ein klassischer Sprung ins kalte Wasser! Dabei macht man sich natürlich schon ein wenig Gedanken, ob man alles schaffen wird, denn die Einarbeitung in eine neue Abteilung erfordert oft eine längere Zeit…

Es wartete ein straffes Programm und es ist natürlich kaum möglich, sich alles, was in einer neuen Abteilung ansteht, in nicht einmal 3 Tagen zu merken und umzusetzen. Denn auch in unserem Immobilienservice stehen eine Menge von Tätigkeiten an! Zunächst sah es auch noch so aus, als ob ebenfalls die Urlaubsvertretung von Frau Schlicht die ganze Zeit krank sein würde. Und dann hätte ich alles alleine stemmen müssen! Doch die Vertretung war glücklicherweise in der zweiten Woche wieder da, sodass ich mich nur in der ersten Woche allein um die vbi kümmern musste ;).


Es gab auch jede Menge zu erledigen: Zunächst einmal musste ich mich in unser Maklerprogramm einarbeiten, mit welchem in der vbi gearbeitet wird. Hier finde ich beispielsweise auch sämtliche Objekte, die entweder von unserem Immobilienservice vermietet oder zum Verkauf angeboten werden. Außerdem sind ständig die E-Mails zu überwachen, da wir stetig Anfragen für die Objekte von Interessenten erhalten. Somit waren auch diese zu bearbeiten, die Kunden zu kontaktieren und Objektbesichtigungstermine zu vereinbaren. Wenn die Termine vereinbart sind, habe ich noch alle weiteren Unterlagen, welche zur Objektbesichtigung benötigt werden, vorbereitet. Glücklicherweise hilft uns unser Programm, sodass ich einige Daten zu unseren Objekten dort fand, da ich Frau Schlicht ja nicht fragen konnte. Sie hat einen super Überblick über die Objekte und kennt auch alle Details, was sich für mich wiederum innerhalb von zweieinhalb Tagen etwas schwierig gestaltet hat ;).

Im Anschluss an die Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten sind noch die Unterlagen nachzubereiten und beispielsweise Legitimationen durchzuführen.
Am Anfang eines jeden Tages galt es jedoch, zuerst den Kalender von Herrn Prüfer zu kontrollieren und alle Dinge für anstehende Termine, wie Objektbesichtigungen, vorzulegen. Auch Notartermine für Kaufvertragsunterzeichnungen waren zu vereinbaren und ich hatte mich auch mit Kaufvertragsentwürfen auseinanderzusetzen. Ebenso musste ich in der Lage sein, Maklerverträge vorzubereiten. Dies ist immer dann der Fall, wenn Objektaufnahmen anstehen bzw. Kunden ihr Objekt über uns verkaufen möchten. Im Anschluss an die Erstbesichtigung des Objektes wird dann ein solcher Maklervertrag erstellt.


Insgesamt gesehen, hatte ich in diesen 2 Wochen die Möglichkeit, in ein komplett neues Gebiet reinzuschnuppern, was natürlich sehr positiv war. Am Anfang erschien es schon ganz schön viel, aber Ende gut, alles gut! Auch das habe ich nun gemeistert und gleichzeitig noch viele tolle neue Eindrücke gewonnen :-)!


Bis dahin, habt eine schöne Zeit!
Eure Chantal