Mittwoch, 20. März 2019

Es ist geschafft - Operation gut überstanden

Hallo liebe Azubiblogleser,

wie ihr sicherlich schon in der Überschrift erkennen könnt, geht es heute um ein etwas anderes Thema als meine Ausbildung oder die Arbeiten in der Bank. Leider hatte ich mir im Oktober einen Kreuzbandriss zugezogen, der nur operativ korrigiert werden konnte. Und diese OP war letzte Woche... :o

Es fing alles damit an, dass mich meine Mutter am Mittwoch nach Kirchberg (Nahe Zwickau) ins Heinrich-Braun-Klinikum fuhr. "Check-In" war gleich früh 8:30 Uhr. Als wir ankamen war ich noch nicht sonderlich aufgeregt, ich wusste, dass die OP nötig ist und damit hatte ich mich abgefunden. Nach der obligatorischen Einweisung mit Blutentnahme, Gespräch mit dem Anästhesisten und dem Oberarzt durfte ich dann mein Zimmer beziehen. In meinem Zimmer hatte ich noch einen Genossen, welcher auch ein Problem mit seinem Knie hat, allerdings hatte er seine OP schon hinter sich gebracht und war auch schon wieder relativ flott unterwegs. :D

Für mich hieß es dann eigentlich nur noch Abwarten und Tee trinken. An diesem Tag ist nicht wirklich viel passiert, im Grunde lag ich ab 11 Uhr nur in meinem Bett und habe irgendwie probiert die Zeit rumzuschlagen. Als es dann gegen 18 Uhr Abendessen gab, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich diese Mahlzeit genießen solle, da es für circa einen Tag das letzte ist was ich essen werden. :D Dies tat ich dann auch und rundete mein Mahl mit einem Apfeltee ab.

Donnerstag, Tag der OP. Als wir gegen 6:30 Uhr geweckt wurden hatte ich schon wirklich richtig richtig Hunger, aber da an meinem Bett ein Schild mit der Aufschrift "NÜCHTERN" hing, wurde mir leider nichts zu essen gegeben. Meine OP war auf um 12 angesetzt und je später es wurde, desto aufgeregter wurde ich. Gegen halb 10 kam eine Schwester in unser Zimmer und meinte zu mir, dass es jetzt gleich losgeht. Sie rasierte mir mein linkes Bein, gab mir mein OP-Kleidchen und eine Beruhigungstablette, die es in sich hatte. :D


Kurz bevor meine Reise in den OP-Saal begann, nahm ich die besagte Tablette. Am Anfang wurde ich wirklich nur entspannter aber mit der Zeit bekam ich Halluzinationen. Ich war wie in einer anderen Welt, ich nahm zwar alles noch wahr aber irgendwie auch nicht. Ich musste dann noch kurz warten und in diesen 5 Minuten habe ich vollkommen den Faden zur Realität verloren, es bewegten sich die Wände, es kamen Gesichter aus den Lampen und vieles mehr. Das war wirklich eine Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Als ich dann angestöpselt wurde, war mir klar, dass es keinen Weg zurück gibt. Das letzte an was ich mich erinnern kann ist, dass der Anästhesist meinte, ich soll nach vorne schauen, er setzte mir eine Maske auf und ab dem Moment ist alles schwarz gewesen.

Ich wachte dann einfach wieder auf und spürte mein linkes Bein nicht mehr. Ich tippte es an, kniff mich selber in den Oberschenkel, aber gespürt habe ich nichts. Insgesamt fühlte ich mich schlapp und hundemüde. Auf dem Weg in mein Zimmer wurde ich von einem der operierenden Ärzte begleitet, der mir dann auch versicherte, dass alles nach Plan lief und es keinerlei Komplikationen gab. In diesem Moment fiel mir ein Stein vom Herzen.

Zurück im Zimmer begrüßte mich mein Zimmernachbar freundlich und lockerte die Stimmung etwas auf. :D Sobald ich etwas zur Ruhe kam, schlief ich nochmal ein und wachte erst 2 Stunden später wieder auf. Ach ja und mein Hungergefühl war für den Moment zumindest weg. XD

Gegen 17 Uhr besuchte mich meine Mutter und meine Oma, die sich mindestens genauso sehr gefreut haben, dass alles reibungslos vonstattenging wie ich mich selber. Meine Mutter erlaubte sich den Spaß mich an der Fußsohle zu kitzeln, allerdings ohne Erfolg. Ich spürte nichts, also wirklich gar nichts. Dann war es endlich 18 Uhr und es gab etwas zu essen. Ich habe mich selten so über essen gefreut wie an diesem Tag :D. Der Tag neigte sich dem Ende und ich war komischerweise trotzdem extrem müde und wollte einfach nur schlafen. 


An den folgenden Tagen ist nichts spannendes passiert. Ich lag sehr viel rum, habe etwas gelesen, mein Knie gekühlt und hatte etwas Physiotherapie. Am Sonntag gegen 9:30 Uhr war es dann soweit. Ich wurde entlassen und durfte wieder nach Hause. Alles in Allem war der Krankenhausaufenthalt auf jeden Fall eine Erfahrung wert, allerdings hätte ich auch nichts dagegen, wenn ich ein Krankenhaus nicht nochmal als Patient von innen sehen muss. :D

Das wars auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch einen schönen Frühlingsanfang mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Bis dahin!
Euer Niclas 

Mittwoch, 13. März 2019

Prüfungsstress

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es sind nun schon wieder zahlreiche Wochen verstrichen und mein 5. Theoriesemester neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Für mich steht die nächste Praxisphase an. Es ist einfach Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Erst haben wir Studis uns alle nach einem halben Jahr Praxis wieder gesehen und nun liegen schon wieder etliche Vorlesungen hinter uns. 


Paula und Dominik sind ja bereits auf der Zielgeraden. Bei mir dauert es noch etwas länger als bei den beiden, da mein Studium ja mal im Oktober begonnen hat. Dass heißt, ein kleines Stück wartet dieses Jahr noch auf mich -  der Endspurt. Und der wird nochmal ordentlich anstrengend! Im Umkehrschluss bedeutet dass jetzt natürlich auch für mich, dass die nächste Prüfungsphase kurz vor der Tür steht und wieder Büffeln angesagt ist :(. Manche Prüfungen finden ja auch erst wieder später zu Beginn des letzten Semesters statt, aber jetzt sind es trotzdem Stapel an Skripten, die zu lernen sind. Aber mehrere hundert Seiten lange Skripte bin ich ja schon gewohnt ;)….Trotzdem ist es immer wieder eine Herausforderung sich in doch recht kurzer Zeit so viel merken zu müssen. 


Jetzt standen erstmal die Module Personalmanagement, was auch Organisation und Projektmanagement beinhaltete, sowie VWL, mittelständisches Firmenkundenmanagement und Englisch an. Es gab also wieder sehr viel Input zu den unterschiedlichsten Themen. Dabei haben wir auch viele Dozenten, die direkt aus der Praxis kommen, damit das Ganze nicht zu trocken ist und wir einen besseren und anschaulicheren Einblick bekommen können.


Wie jedes Semester haben wir einen komprimierten Prüfungszeitraum, in dem alle Prüfungen stattfinden. Somit liegen die Prüfungen natürlich auch sehr eng beieinander und man ist jedes Mal wieder froh, wenn diese Phase zum Abschluss eines Theorieblocks hinter einem liegt. Bei unseren Klausuren wird eine einzelne Prüfung auch häufig durch viele Teile von unterschiedlichen Dozenten, die zu dem jeweiligen Modul beigetragen haben, gestellt. Dann dauert es aber auch teils sehr lange, bis wir unsere Prüfungsergebnisse endlich erhalten, da die einzelnen Teile erst wieder zu unseren Dozenten geschickt werden müssen. Naja und der eine schafft es halt mal eher und dafür braucht ein Anderer aber länger.

Meine nächste Praxisphase, in der ich im Zentralen Vertrieb eingesetzt sein werde, wird eine recht kurze Praxiszeit, weil dann schon wieder zeitnah mein letztes Theoriesemester losgeht. Und dann wird es nochmal richtig stressig, aber es ist ebenso schön, das Ziel endlich vor Augen zu haben.
Ich bin natürlich auch gespannt, was auf mich im Marketing erwartet, denn in dieser Abteilung war ich ja noch gar nicht. Außerdem geht es zusammen mit Paula und Dominik noch auf zwei Seminare, in denen wir unser Wissen dann besser vertiefen können.


Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder, bis bald!
Eure Chantal

Mittwoch, 6. März 2019

Es ging wieder nach Rendsburg

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich euch in meinem letzten Beitrag etwas über unseren
Neujahresempfang erzählte, geht es heute um unser Seminar in
Rendsburg. Da ich das eine Seminar durch mein verletzten Fuß nachholen musste, war ich schon mal in Rendsburg. Für Dominik allerdings war das alles neu. :-) Die Autofahrt bis da hoch ist wirklich anstrengend. Wir sind etwas über sechs Stunden gefahren… Vor der Fahrt kam noch die Frage auf wer von uns beiden fahren soll. Letztendlich ist Dominik gefahren, da er auch das größere Auto hat.

Aufgrund der langen Autofahrt sind wir am Sonntag schon angereist und hatten dann noch ein bisschen Zeit unseren Schulungsraum zu suchen, in dem das Seminar dann stattfinden sollte. So konnten wir früh die Zeit sparen und etwas länger schlafen. :) Wir sind noch ein bisschen draußen herumgelaufen und erkundeten die Anlage. Danach ging es dann auch schon aufs Zimmer.

Auch vor diesem Seminar gab es wieder einmal eine Vorbereitungszeit mit Studienbriefen, Lernvideos und Arbeitsaufträgen. Anhand der Inhalte können wir uns schon einmal auf das Seminar vorbereiten. Diesmal ging es um rund um das Thema Rechnungswesen. Da sollte man sich vorher noch mal alles genau anschauen, damit man dann nicht im Seminar sitzt und nicht weiß wovon der Seminarleiter redet. ;-)

Vieles haben wir schon in der Schule behandelt, das musste ich mir also nicht noch einmal so genau anschauen. Aber einiges war auch neu. Während ich Kapitel für Kapitel durcharbeitete bemerkte ich meine Stärken und Schwächen. In einigen Kapiteln konnte ich neue und wissenswerte Sachen mitnehmen. In anderen Kapiteln wiederum verstand ich nur Bahnhof. Deswegen waren meine Erwartungen an das Seminar sehr hoch.

Als es dann am Montag startete, stellten wir uns erstmal alle vor. Das Klima in unserer Seminargruppe war wirklich sehr angenehm und hat auch mega Spaß gemacht. Die ersten Themen die wir behandelten waren reine Wiederholung für mich. Wir sprachen davon, wie ein Buchungssatz aufgestellt wird und was es für
verschiedene Konten im Rechnungswesen gibt. Dies sind Grundlagen, die
wir im ersten Lehrjahr mit auf den Weg bekommen und die sich einfach nur eingebrannt haben. Aber als dann Themen wie zum Beispiel Loro- und Nostrokonto an der Reihe waren, wusste ich nicht mehr weiter. Aber dank diesem Seminar, kann ich mittlerweile nicht nur mit den Begriffen etwas anfangen, sondern mit
vielen anderen auch.

In der Woche konnten noch einmal viele, viele Fragen geklärt und auch Fragezeichen in meinem Kopf aufgelöst werden. Bei diesem Seminar gab es zwar keine Klausur. Dennoch haben wir eine Abschlussprüfung simuliert. Anhand dessen konnte noch einmal jeder sehen, auf welchem Wissensstand man sich befindet und was vom Seminar alles hängen geblieben war.

Das Seminar ist auch schon eine gute Prüfungsvorbereitung. Ich bin auch davon überzeugt, dass das Seminar einen großen Teil vom Lernen abnimmt. Natürlich muss ich danach immer noch was tun und darf nicht stehen bleiben.

Ich werde jetzt erst einmal eine Pause im Blogbeitrag einlegen und mich intensiv auf unsere Prüfung vorbereiten. Wenn ich euch also das nächste Mal schreibe, habe ich meine Prüfungen schon hinter mich gebracht und auch hoffentlich bestanden. ;-)

Wie dann alles ablief und Ergebnisse letztendlich ausgefallen sind, erfahrt ihr denn spätestens im Juni. :)

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
Eure Paula.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Die Reise beginnt

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich wieder mit einem neuen Abenteuer im Gepäck. Für uns ging es nun das erste Mal nach Baunatal zum Seminar Kontoführung und Zahlungsverkehr. Zwar nur für 4 Tage, aber trotzdem mal eine schöne Abwechslung zwischen Praxis und Berufsschule. :)

Vor dem Seminar gibt es eine Vorbereitungsphase. Dazu bekommen wir verschiedene Studienbriefe mit Arbeitsaufträgen zugeschickt, die wir bis zur eigentlichen Veranstaltung bearbeiten müssen. Schon alleine die Vorbereitung nahm viel Zeit in Anspruch…

Bevor die Fahrt aber losging, mussten wir erst einmal klären, wie wir nach Baunatal kommen. Niclas und ich haben beschlossen, dass wir mit dem Zug fahren, um uns den Stau am Freitagnachmittag zu sparen. Wir sind also Montag nach der Arbeit ca. 16.00 Uhr in Gera in den Zug gestiegen und waren kurz nach um acht am Hotel. Wir haben eingecheckt, unseren Koffer ausgepackt und noch einmal in die Studienbriefe geschaut.

Am nächsten Tag startete das Seminar neun Uhr. Richtig schön! Wir konnten etwas „ausschlafen“ und in Ruhe und ausgiebig frühstücken. Es könnte sein, dass ich mit 5 Kilo mehr nach Hause komme, weil das Essen einfach so gut schmeckt. ;-) Und es gibt so vieles verschiedenes zur Auswahl.

Nach dem Frühstück suchten wir unseren Seminarraum auf. Der dann auch recht schnell, neben nur zweimal verlaufen, gefunden war. :D Dort warteten Kaffee, Gebäck und ein sehr sympathischer (und rhetorisch begabter) Seminarleiter auf uns. Nach und nach trudelten auch die anderen Seminarteilnehmer ein. Insgesamt waren wir eine sehr gemischte Gruppe mit 16 Bankazubis. Zum Anfang gab es, wie immer, die obligatorische Kennenlernrunde und im Anschluss erklärte uns Herr Matzen, unser Seminarleiter, den Ablauf: den ersten Tag konzentrierten wir uns auf die Anlage von Konten. In den nächsten zwei Tagen sollte es weitergehen mit Kontoführung und zum Abschluss behandelten wir noch Nachlass- und Erbfälle. Natürlich durfte die Abschlussprüfung auch nicht fehlen. Zu jedem Seminar gibt es am letzten Tag eine Prüfung, über die Themen, die behandelt wurden.

Die nächsten Seminartage gingen bereits 08.15 Uhr los bis ca. 17.00 Uhr. Natürlich haben wir genug Pausen dazwischen gemacht, aber anstrengend war es trotzdem. Für die Prüfung schaute ich mir abends auch noch mal die Themen an, die wir am Tag behandelt hatten. Manchmal saßen auch einfach ein paar aus der Seminargruppe im Zimmer zusammen und haben ein bisschen geredet. Irgendwie hat es sich angefühlt wie damals in der Uni, nur dass ich den Stoff hier schon einmal in der Berufsschule dran hatte. Vieles war also nur Wiederholung.


Für die Prüfung am Freitag wollte ich trotzdem noch einmal ordentlich lernen, deswegen habe ich mich aus dem Gruppenabend auf einem der Zimmer ausklinken wollen. Allerdings, wurde daraus irgendwie nichts… :D Aus einem ruhigen Lernabend allein wurde eine große Gruppenversammlung mit zeitweilig zehn Leuten in meinem Zimmer bei der wir alle noch einmal gemeinsam den Stoff durchgingen und Fragen klären konnten.

Leider hat es auch Nachteile 16 Stunden am Tag zusammen zu sein, denn bereits Donnerstagabend bemerkte ich ein deutliches Halskratzen. Und Koffer packen musste ich auch noch! Schöne Sauerei… Am nächsten Morgen war ich dann auch entsprechend wenig fit für die Klausur, habe aber trotzdem ganz passabel abgeschnitten, zumindest nach dem vorläufigen Ergebnis: die offiziellen Zertifikate kommen erst in ein paar Wochen.

Auch die Reise nach Hause lief anders als geplant… Ich dachte, dass wir ca. fünf Stunden später zu Hause sein würden, also so wie bei der Hinfahrt. Aber durch Probleme mit den Schienen dauerte das ganze fast acht Stunden! Entsprechend erledigt war ich dann auch und am Sonntagabend bekam ich nach anfänglicher Besserung die Quittung: keine Stimme, Nase komplett zu und Husten bis zum Umfallen. Na, gute Besserung!

An sich war das Seminar eine gute Wiederholung und es war auch mega schön sich mit anderen Azubis austauschen zu können. Außerdem haben wir mal was anderes gesehen als nur die Berufsschule und die Praxis. Nur auf das am Ende hätte ich verzichten können. ;-)

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.

Bis zum nächsten Mal,
eure Carmen

Donnerstag, 7. Februar 2019

Samstag mal anders

Hallo liebe Azubiblog-Leser und Leserinnen,

im Januar waren wir wieder in unserer Hauptstadt und unterstützten die "Wir haben es satt - Demo". Ich bin nun schon das dritte mal in Folge mit und es gibt immer wieder kleine Veränderungen zu den Vorjahren. ;-)

Dieses Jahr sind Paula, Carmen und ich von den Azubis in der Bank mit nach Berlin gefahren. Bevor der Tag aber anbrach, mussten natürlich seitens unserer Marketing-Abteilung einige Vorbereitungen getroffen werden. Dies fing bei der Mietung eines Kleinbusses an bis hin zur Gestaltung neuer Flyer und die allgemeine Organisation.

Am Samstagmorgen trafen wir uns alle 7:00 Uhr am Eingang der Volksbank Eisenberg, um von dort aus nach Berlin zu starten. Einige Kollegen brachten sogar Tee und Kaffee in großen Thermoskannen mit. Zum Einen für uns selbst und zum Anderen für die durchgefrorenen Demonstranten. Schließlich war es an dem Wochenende nicht besonders warm. Es waren -2 °C und irgendwann helfen auch die dicksten Sachen nicht mehr weiter. Ich für meinen Teil brachte gute Laune und meine Motivation mit und schon konnte die Fahrt nach Berlin beginnen. :) Nach ca. zweieinhalb Stunden sind wir am Brandenburger Tor angekommen. Letztes Jahr sind wir am Hauptbahnhof ausgestiegen, da dort in der Nähe der Anfang der Demo war und zwei Kollegen sind dann weiter zu unserem Stand am Wahrzeichens Berlin gefahren, haben alles ausgeladen und aufgebaut. Dieses Jahr war es etwas anders. Der Demozug ging direkt am Brandenburger Tor los und daher war es schon zum Anfang sehr voll auf dem Platz. Aber so konnten alle mit anpacken und die Sachen aus unserem gemieteten Bus ausladen. Wir legten also einiges an Infomaterial über die EthikBank, Rucksäcke mit Flyern und ein paar Äpfel zum genießen aus. Nachdem unser Stand fertig „eingerichtet“ war, konnte es losgehen. Wir bewaffneten uns mit den selbstgebastelten Demoschildern und reihten uns in den Umzug ein. Viele Menschen hatten Kostüme oder Shirts mit Aufschriften an. Bei der Demo setzen wir uns feine andere Landwirtschaftspolitik, für artgerechte Tierhaltung und gut erzeugte Lebensmittel von Bäuerinnen und Bauern ein.

Bevor der Demozug begann, versammelten sich alle noch einmal vor der Bühne, die hinter dem Brandenburger Tor, stand. Hier kamen schon einige Gäste zu Wort und verloren ein paar Worte zur Eröffnung der Veranstaltung. Währendessen fuhren ca. 170 Traktoren, die aus jeder Ecke Deutschlands extra angereist sind, vor. Nach einer dreiviertel Stunde Wartezeit und gefrorenen Füßen, fing die Meute langsam an sich zu bewegen. Mit unseren Demozugschildern folgten wir den Menschenmengen. Unterwegs zum Wirtschaftsministerium konnte man sehr viele Fotografen bei ihrer Arbeit sehen, mehrere Autos, die einen Sprecher mit sich führten und was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ein Kapelle, die unterwegs für Stimmung gesorgt hat. Nachdem wir gute 2 - 3 Stunden  unterwegs waren, kamen wir wieder am Ursprungsort, dem Brandenburger Tor, an. Und das ohne einen einzigen Flyer! Wir hatten uns Alle die Taschen vollgepackt und am Ende waren wir wie ausgebrannt. Alles war alle.

Als wir dann in Richtung unseres Informationsstandes schauten, sahen wir, wie unser Stand förmlich eingerannt wurde. :D Man findet selten eine ethisch-ökologische Bank, die zudem noch mit dem Geld ihrer Kunden nachhaltig und sinnvoll wirtschaftet. Somit war das Interesse sehr hoch.

Und dann dauerte es auch nicht mehr lange bis zur Heimfahrt. Um 5 packten wir zusammen und verließen dann letztendlich gegen halb 6 unsere Hauptstadt. Im Bus werteten wir noch ein paar Gespräche mit den Gästen aus und auch besondere Kostüme, die manche anhatten. Bei solchen Veranstaltungen kommen immer sehr gute Gespräche zustande. Viele können es kaum glauben, dass es ethische Banken gibt und wollen am liebsten sofort von ihren Hausbanken wechseln. Vor allem ist es schön zu sehen, wenn die Bank und ihre Kunden an einem Strang ziehen.



19 Uhr sind wir alle wieder heile in Eisenberg angekommen und dann merkt man erst mal, dass so ein Tag ganz schön schlaucht. Ich war einfach nur noch kaputt. :D

So meine Lieben, das war´s zu meiner mal anderen Wochenendplanung! Jetzt werden meine Wochenenden wohl mit einem dicken Ordner in der Hand verbracht, denn die Abschlussprüfungen stehen bereits vor der Tür. :D

Also bis bald, euer Dominik.

Mittwoch, 30. Januar 2019

Marketing - mehr als nur bunte Bilder malen

Hallo ihr Lieben,

seit Oktober bin ich nun schon hier im Zentralen Vertrieb und habe einen ziemlich guten Einblick gewinnen können. Die Hauptaufgabe dieser Abteilung ist nicht nur Kampagnen planen und Neukunden werben. Oh nein! Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick geben, was genau noch alles zum Marketing dazugehört.


Neben der Kampagnenplanung werden hier auch sämtliche Veranstaltungen organisiert. Wie ihr wisst vertreten wir zwei Banken. Für die Volksbank findet jedes Jahr der Neujahrempfang im Januar und die Generalversammlung mit Sommerfest im Juni statt. Dieses Jahr kam noch der Nachweihnachtsmarkt in Eisenberg dazu. Vielleicht hat uns ja der Eine oder Andere gesehen. ;-) Die EthikBank ist eher überregional vertreten. Daher fahren wir zum Beispiel auf Veranstaltungen nach Berlin wie zur "Wir haben es Satt" - Demo oder das Umweltfestival. In diesem Jahr bin ich sogar mit zur Demo gefahren. Es war echt mal was anderes und ich freu mich schon auf nächstes Jahr. :) Außerdem konnte ich das Wochenende gleich nutzen, um meine Schwester in Berlin zu besuchen.

Natürlich schlgen noch ganz andere Aufgaben im Marketing auf, an die man nicht gleich denkt. Die Budgetplanung spielte auch eine große Rolle zum Ende des letzten Jahres. Es mussten Pläne erstellt werden, wie viel Budget in 2019  zur Verfügung stehen muss. In Meetings sitzen die Kollegen zusammen und beratschlagen, welche Methoden, Anzeigen oder Werbekampagnen beibehalten werden können. Vor allem die Frage der Kommunikation ist wichtig… Welche Medien werden weiterhin genutzt und wo braucht es an Veränderungen.

Übrigens gibt es ja dann noch meine Kampagne. Es fiel mir relativ schwer einen Anfang zu finden. Welches Thema sollte ich nur nehmen?! Das war aber dann doch schnell gefunden. Vor allem, weil es auch grade sehr gut zu meiner eigenen Situation passt: einen Sparplan für den Führerschein. Da ich gerade erst meinen dritten Führerschein bestanden hatte (zu A1 und B gesellte sich jetzt noch A2), war mir erneut aufgefallen, wie teuer so was überhaupt ist. Und ich musste nur ein paar Praxisstunden, die Prüfungs- und die Grundgebühr bezahlen. Nicht einmal die Hälfte von dem, was beim B-Führerschein anfällt…

Aber wie verarbeite ich nun meine Idee? Sich mit Flyern in der Hand auf die Straße zu stellen ist ganz schön ineffektiv, mal abgesehen davon, dass man dafür eine Genehmigung braucht. Hier war das ganze ja relativ einfach: die Zielgruppe hat höchstwahrscheinlich noch keinen Führerschein, also ist sie vor allem im Winter mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs, eventuell auch Zug oder Straßenbahn. Vorerst wollte ich mich auf den Großraum Eisenberg konzentrieren und da gibt es ja nicht so viele Möglichkeiten.

Also könnte man Plakate aufhängen, Flyer im Postkartenformat verteilen, das volle Programm. Dazu braucht man aber auch Geld, also erstellte ich mit Hilfe von Frau Häußler einen akzeptablen Budgetrahmen und recherchierte, wie viel die einzelnen Werbemaßnahmen kosten. Dann noch ein passendes Bild raussuchen: Google weiß vieles, darf aber nicht alles. Deshalb werden Stockfotos genutzt, an denen Rechte gekauft werden. Daraus werden dann Flyer und Poster gemacht. Auch dabei half mir Frau Häußler, vor allem, was die restliche Gestaltung anging. Denn das Programm, mit dem wir arbeiten, ist ziemlich kompliziert, wenn man damit keine Erfahrung hat. Und bevor ich mich da überhaupt eingearbeitet hätte, wechsle ich ja schon wieder die Abteilung. 


Letztendlich musste mein Projekt dann noch die Härteprüfung bestehen: die Präsentation vor der Abteilung. In meiner letzten Woche im Marketing fanden wir einen Termin, zum Vorstellen meines Projekts. Ich war sehr aufgeregt und wollte auch nichts vergessen. Aber am Ende waren die Kollegen alle positiv meiner Kampagne gegenüber eingestellt. Natürlich ist die Idee nicht perfekt gewesen. Lücken gab es trotzdem. Aber im Großen und Ganzen hab ich das ganz gut gelöst.

Auch wenn es die Kawasa… Kampagne nie auf die Straße schaffen wird, in zwei Jahren werde ich die Idee ganz sicher trotzdem für Stufe A nutzen ;)

Bis zum nächsten Mal, eure Carmen.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Magischer Neujahrsempfang

Hallo Ihr Lieben,

es war mal wieder soweit. Letzten Mittwoch fand unser altbekannter Neujahrsempfang in der Stadthalle in Eisenberg statt. Vielleicht erinnert ihr euch noch ans letzte Jahr. Da hatten wir einen Special Guest: Michael Hirte. Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr. Natürlich gab es letzte Woche auch einen besonderen Programmpunkt. Aber dazu später mehr. :-)


In diesem Jahr fanden sich die Mitarbeiter gegen 17.00 Uhr zu einer kleinen Einweisung in der Stadthalle ein und wurden in ihre Aufgabenbereiche eingewiesen. Danach gab es eine Stärkung für uns. Das Marketing-Team bestellte 15 Familienpizzen. *o* Wirklich eine super Idee so kurz vor dem langen Abend. 


Gegen 17.30 Uhr trafen dann die ersten Gäste ein. Dominik und ich wussten schon, was unsere Aufgabe an diesem Abend sein wird. Wie jedes Jahr nehmen wir Azubis die Kunden mit einem Glas Sekt in Empfang. Wir bewaffneten uns also mit unserem Tablett und mischten uns unter die Menge. Viele unserer Kunden wünschten mir noch ein frohes neues Jahr und führten aufgeweckte Gespräche, worüber ich mich natürlich sehr freute. Da wir alle nicht so oft „kellnern“ haben wir eine Wette abgeschlossen: Wem fällt zuerst das Tablett herunter? Und siehe da… Diesmal ist es tatsächlich keinem von uns passiert! Sonst gab es eigentlich immer einen in der Runde, der den Sekt verschüttet hat. Vielleicht sollten wir öfter solche Wetten abschließen. ;-)


Nachdem alle mit einem Gläschen Sekt versorgt waren, begann auch schon das Programm. Erst hielt Herr Euler eine kurze Rede und danach Herr Scheller und Herr Meyer, unsere Prokuristen. Danach kam der besagte besondere Programmpunkt: Der Mentalist Yann Yuro verzauberte unsere Kunden und versetzte sie in Staunen. Die Zauberei von ihm war sehr beeindruckend. Jedoch stellte sich heraus, dass dies nicht der einzige Magier auf dieser Veranstaltung war, denn mein Kollege Niclas beherrscht auch ein paar Zaubertricks und das sogar echt gut.  

Nach der Show, wurde das Buffet eröffnet. Es gab sehr lecker belegte Schnittchen mit Salami, Hackfleisch, Käse, Schinken und vieles mehr. Unsere Aufgabe war es nun die leeren Teller und Gläser abzuräumen und einfach darauf zu achten, dass sich nicht zu viel auf den Tischen sammelte. Nachdem alle fertig mit Essen waren, ging der Mentalist auch noch einmal durch die Menge und verzauberte nochmals die Kunden. 

Meine Schicht war dann auch schon vorbei und ich durfte nach Hause gehen. Also was ich von unseren Kunden hörte, waren alle sehr begeistert. Ich bin mal gespannt, was sich unser Marketing-Team für nächstes Jahr einfallen lässt. Das ist ja fast nicht mehr zu toppen. :p 


Bis demnächst, eure Paula.