Donnerstag, 14. Juni 2018

Am Sonntag arbeiten? Was ist denn da los?

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe euch geht es so weit gut und ihr genießt das schöne Wetter. Nach meinem eher traurigen Blog über mein Prüfungsergebnis und zahlreichen Rückmeldungen von einigen Freunden zu diesem Thema, komme ich heute mal wieder mit erfreulicheren Nachrichten. Ich hab das schöne Wetter nämlich auch genossen und zwar *Trommelwirbel* in unserer Hauptstadt.

Wie einige von euch ja vielleicht wissen, hat unsere Volksbank noch eine Tochter, die deutschlandweit als Direktbank tätig ist: die EthikBank. Unsere ethische Online-Bank gibt es nun schon seit 2002 und trotzdem fragen viele immer wieder, ob wir erst kürzlich gegründet wurden. :D Das möchten wir gerne ändern und haben daher am diesjährigen Umweltfestival in Berlin teilgenommen. Ich war von Anfang an von dieser Idee überzeugt und wollte unbedingt daran teilnehmen. Schon alleine, weil man dadurch auch mal raus kommt, neue Leute kennen lernt und sich untereinander austauschen kann.

Bevor es nach Berlin ging, erhielten alle die mitkamen, eine E-Mail mit Einzelheiten zum Festival. Und dann… drei Tage bevor es los ging, fiel mir ein, dass ich am Montag meine Theorieprüfung für meinen Führerschein habe… Ich wollte schon absagen, aber es hatten sich bereits zwei weitere Mitarbeiter abgemeldet. Und für die Theorieprüfung kann ich auch auf der Busfahrt lernen. Also alles halb so wild! :-)

Am Sonntag starteten wir dann pünktlich 06:00 Uhr in Eisenberg und machten uns auf den Weg nach Berlin zum Brandenburger Tor. Herr Czimmernings, aus der Marketingabteilung, packte am Samstag schon unseren gemieteten Bus mit Roll-Ups, Flyer, Banner, EthikBank-Rucksäcken und allem möglichen, was noch so gebraucht wurde. Also konnten wir am Sonntag früh ohne weiteren Aufwand starten. Die Autofahrt verlief dann auch reibungslos. Wir machten einen kurzen Stopp, stärkten uns und fuhren weiter. 8.45 Uhr kamen wir an und konnten bis 09.30 Uhr mit dem Auto an unseren Stand fahren und alles ausladen. Daher sind wir auch schon so früh los gefahren. Eigentlich fängt das Festival ja erst 11 Uhr an, aber später hätten wir unsere Sachen an den Stand tragen müssen. Da ist klar, dass wir lieber früher aufstehen als später zu kommen und 50-mal hin und her zu laufen.

Nach einer halben Stunde Aufbauzeit blieb nun bis um 11 noch etwas Zeit übrig. Also schlenderten wir noch über den Platz und schauten wer noch so da war.  Zum Glück hatte Herr Czimmernings an Campingstühle gedacht. Das Festival ging nämlich bis 19:00 Uhr und da ist es schon vom Vorteil, wenn man sich mal hinsetzen kann. Die ganze Zeit über war auch ordentlich betrieb. Viele schauten bei uns am Stand vorbei und wieder kamen die gleichen Fragen auf, wie es denn eine ethische und ökologische Bank heutzutage geben kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht bei den Festival-Gästen Licht ins Dunkle über die EthikBank zu bringen. Meine Aufgabe bestand darin, unsere neuen Ethikbank-Rucksäcke zu verteilen, die ich persönlich echt super finde! :D  Wenn ich ehrlich bin, kamen diese auch sehr gut an. Auch beim Verteilen kamen einige Fragen zusammen. Fragen wie z. B. Was ist die EthikBank, was macht sie, wer steht dahinter... Ich fand es vor dem Stand sogar einfacher beim Beutel verteilen die Fragen zu beantworten als hinter dem Stand zu stehen und von dort aus alles abzufangen, da man auch teilweise überrannt wurde. :P 

Zum Nachmittag hin ging es so langsam auf die Knochen und das für alle Beteiligten. Ehrlicherweise muss man zugeben: Wir Büroleute sind langes stehen nicht gewöhnt. Uns allen qualmten die Fußsohlen, der Rücken tat weh und die Beine waren schwer wie Blei. :D Demzufolge hatten wir ein kurzes Tief. Aber gegenseitig haben wir uns da wieder rausgeholt. Gegen 18:30 nahm alles so langsam auch sein Ende. Ein paar Stände packten bereits zusammen und das taten wir dann auch. Ab 19:30 Uhr durften dann die Autos wieder aufs Gelände. Eine halbe Stunde später saßen wir dann auch wieder in unserem Kleinbus in Richtung Eisenberg. Auf dem Heimweg hab ich mir noch eine Mütze Schlaf geholt, um dann den Montag meine beiden Prüfungen (Auto und Motorrad) zu bestehen!

Mir hat der Tag riesig Spaß gemacht und ich hätte es bereut, wenn ich nicht mitgefahren wäre. Zudem kamen tolle Gespräche zustande und es war halt mal ein etwas anderer Sonntag.

Das soll es erst einmal von mir gewesen sein. Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen und wir sehen uns nächstes Jahr wieder beim Umweltfestival.

Bis dahin. 
Euer Dominik .

Donnerstag, 7. Juni 2018

Zum Abschluss wird es besser!

Hallo Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist mal wieder an der Zeit, dass ich mich hier im Blog zu Wort melde. Lange habe ich drauf gewartet. Ende Februar haben wir unsere Zwischenprüfung geschrieben und nun, im April, die Ergebnisse dazu bekommen. 


Wie ich schon im letzten Blog über die Prüfung schrieb, kalkulierte ich die Zeit etwas falsch ein… Ingesamt haben wir 120 Minuten für etwa 60 Aufgaben. Das bedeutet: 2 Minuten pro Frage. Mit dem Gedanken bin ich aber nicht in die Prüfung rein gegangen. Wie sich herausstellte war das ein großer Fehler. Bei den ersten 30 Aufgaben nahm ich mir viel Zeit und kontrollierte auch alles doppelt. Bei Frage 35 wurde uns dann die Zeit angesagt, noch 45 Minuten. Ich kam in Zeitnot. Zum Glück befassten sich die letzten Aufgaben mit Rechnungswesen. Zu meinem Pech, denn das ist nicht gerade mein Lieblingsthema. Aber glücklicherweise bin ich zügig voran gekommen und die Zeit hat am Ende ausgereicht. Als dann alles vorbei war, hatte ich vorerst ein gutes Gefühl. Nachdem ich allerdings ein paar Aufgaben mit Paula durch sprach, wurde es mir schon anders. Irgendwie hatten wir oft verschiedene Ergebnisse oder andere Antworten angekreuzt. 


Aber nun zu meinem Ergebnis… Der IHK-Durchschnitt lag bei 70 % und leider befinde ich mich etwas darunter. :/ Grund meiner Leistung war mein falsches Zeitgefühl. Am Ende habe ich nur noch Kreuze gesetzt und irgendetwas gerechnet ohne groß nachzudenken. Mir blieb nur eines sehr im Kopf: die Zeit. 


Für die Abschlussprüfung darf ich also auf keinen Fall meine Uhr vergessen. Hier haben wir zwar ungefähr 3 Minuten pro Aufgabe, aber an einer Frage braucht man doch immer länger und muss noch einmal gründlich nachdenken. 


Ich wünsche euch sonnige Tage und eine schöne Zeit! :-)
Euer Dominik!

Mittwoch, 30. Mai 2018

Mit voller Energie ins Kreditwesen

Hallo liebe Azubiblog-Leser, 

mittlerweile bin ich wieder in der Praxis angekommen und das 4. Theorie-Semester ist bereits geschafft. Da diese Praxisphase die längste in unserem Studium ist, nutzen einige meiner Kommilitonen in größeren Banken diese auch, um ein Auslandspraktikum zu absolvieren, um dort noch weitere Einblicke zu erhalten oder spezielle Abteilungen kennen zu lernen.


Doch nun zurück zu meiner Praxisphase. Hier absolviere ich zusätzlich auch wieder Seminare zur Vertiefung einiger Inhalte. Das Seminar „Markt—und Kundenorientierung im Wertpapiergeschäft“ war das Erste für dieses Jahr und nun ging es weiter mit „Markt- und Kundenorientierung im Privatkreditgeschäft“. Es dauerte 4 Tage, von Dienstag bis Freitag. Direkt am Montag machte ich mich auf den Weg nach Baunatal, sodass ich noch am Abend einchecken konnte. 


Gestartet sind wir dann am Dienstag mit den zahlreichen rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir schauten uns außerdem verschiedene Kreditarten an, wie zum Beispiel den Kontokorrentkredit, oder um’s einfach zu sagen: Dispo und außerdem das Darlehen (Ratendarlehen und Annuitätendarlehen). Darüber hinaus ging es um sogenannte vorvertragliche Informationen, die Bonitätsprüfung, Kündigungsrechte und die Vorfälligkeitsentschädigung.


Wir haben allerdings auch ne Menge gerechnet ;). Berechnungen zum Annuitätendarlehen und auch zum Ratendarlehen bzw. Tilgungsdarlehen standen bei uns auf der Tagesordnung.


Der Mittwoch begann mit einer kurzen Wiederholung zu den Inhalten vom Vortag. Danach widmeten wir uns schließlich den Kreditsicherheiten, auf die Banken zurückgreifen, wenn die Kredite nicht mehr bedient werden und keine Zahlungen mehr erfolgen. Die Bürgschaft, das Pfandrecht, die Sicherungsübereignung und auch die Sicherungsabtretung (auch Sicherungszession genannt) standen hier im Mittelpunkt. Dazu haben wir in Gruppenarbeiten auch immer wieder verschiedene Fälle bearbeitet.


Am dritten Tag, also am Donnerstag, stiegen wir dann noch ins Thema Baufinanzierung ein. Auch hier gab’s wiederum einiges zu rechnen: Beleihungswerte, Sachwerte, sogenannte Ertragswerte und natürlich nicht zu vergessen die Gesamtkosten einer Baufinanzierung.


Das Thema Baufi ist sehr komplex. Daher ging es auch am Freitag damit weiter…Wir schauten uns den Aufbau und die Teile eines Grundbuchs, wie beispielsweise die verschiedenen Abteilungen, genauer an. Außerdem ging es noch um die sogenannten Grundpfandrechte, die bei Baufinanzierungen als Sicherheit dienen. Die Grundschuld und die Hypothek waren hier im Fokus, wobei die Hypothek nicht mehr so praxisrelevant ist wie die Grundschuld.


Am Ende gab‘s dann noch einen kleinen Test, in dem unser Wissen abgefragt wurde. Er beinhaltete 25 Fragen, die unter anderem auch Rechenaufgaben umfassten. Den Test werteten wir anschließend gleich noch aus, damit wir wussten, wo unsere Fehler lagen. 


Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg. Insgesamt war das Seminar für mich eine gute Wiederholung, sodass ich die Themen nochmals festigen konnte ;).


Soweit bis hierher vorerst von mir, habt eine gute Zeit und bis bald! :-)
Eure Chantal

Donnerstag, 17. Mai 2018

Nächster Halt: Baunatal

Hallo Liebe Blogleser und Leserinnen,

am Dienstag ging es für mich mal wieder auf Seminar. Aber diesmal war ich nicht allein. Nein!... Dominik und Chantal waren auch von der Partie. Paula wäre eigentlich auch dabei gewesen, aber die musste erst einmal zum Arzt. Sie ist umgeknickt und humpelt seitdem etwas. :( 


Dominik und ich haben uns dazu entschlossen die Reise nach Baunatal mit dem Zug anzutreten. Wir hatten enorm viel Spaß auf der Hinfahrt. Allerdings war uns beiden bewusst, dass wir nicht aus Spaß auf Seminar fahren. Schließlich sollen wir etwas lernen und uns weiterentwickeln. Also verbrachten wir auch einige Zeit während der Zugfahrt damit zu lernen und uns gegenseitig auch unklare Dinge zu erklären. 


Wie sich am Ende des Tages herausstellte, war es doch keine so gute Idee mit dem Zug… Nach über 6 Stunden erreichten wir Baunatal ca. 22 Uhr. Unser Zug hatte, eigentlich wie immer, über eine Stunde Verspätung. :/ Wir checkten also ein, bezogen unsere Zimmer und packten unsere Sachen aus. Als wir dann damit fertig waren, hatten wir zusammen noch einen sehr lustigen Abend. ;D


Am Dienstag hieß es dann auf ins Gefecht. Ich hatte natürlich ein anderes Seminar als Dominik und Chantal. Wir sind ja auch zwei verschiedene Lehrjahre. Die beiden hatten das Thema Wertpapiere. Darüber hat euch Dominik im letzten Beitrag berichtet. Naja und ich hatte alles rund um den Zahlungsverkehr. 


Die 4 Seminartage waren wie zu erwarten sehr cool. Wir haben eine Menge gelernt, aber auch sehr viel Spaß gehabt. Die Seminare sind kaum mit der Berufsschule zu vergleichen. Denn dort ist alles sehr trocken, öde und steif. Hier im Seminar beruht fast alles auf Praxisbeispielen und wird zudem locker von den Dozenten rübergebracht. Viele Themen haben wir bereits in der Schule behandelt. Daher war es an manchen Stellen nur noch einmal eine gute Wiederholung. 


In den vier Tagen haben wir viele neue Personen kennengelernt, und auch alte Gesichter wieder gesehen, denn 2 Mädels vom letzten Seminar waren auch wieder da. Wir hatten alle nach dem Unterricht sehr viel Spaß zusammen und genossen die Zeit. Mal sehen, vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Seminar wieder. :D Ganz ausgeschlossen ist das ja nicht. 


Am Freitag stand dann die Abschlussprüfung an. Da nur Aufgaben zum Ankreuzen dran kamen, hatte ich eher gemischte Gefühle. Wie auch in der richtigen Prüfung entscheidet meist nur ein Wort, ob richtig oder falsch. Aber...ich habe die Prüfung dennoch gut überstanden. :D Also ging es beruhigt wieder nach Hause. Die Heimfahrt verlief übrigens reibungslos. Ein Hoch auf die Deutsche Bahn ;D. 


Zusammenfassend sind die Seminare nicht nur eine willkommene Abwechslung zur Praxis und Schule sondern sehr lehrreich und wissenswert. Wir können uns hier austauschen und uns Themen erklären lassen, die wir auch nach 3-mal nachfragen in der Schule nicht verstanden haben. :-)


Das soll es von mir schon wieder gewesen sein. Ich wünsche euch eine schöne Zeit.
LG euer Brian

Mittwoch, 9. Mai 2018

Ein ganz normaler Tag im 2. Semester

Hallo liebe Blogleser,

6:45 Uhr, mein Wecker klingelt. Nachdem das morgendliche Ritual durchlaufen ist, treff ich mich dreiviertel 8 mit einigen Kommilitonen vor dem BA-Gebäude und wir reden über den bevorstehenden Schultag.

Punkt 8 Uhr startet der Studientag mit dem Modul Recht, in welchem wir einen Fall über wirksame Stellvertretungen erarbeiten. Wusstet Ihr, dass ein Kind ein Bote einer Willenserklärung sein kann? Oder wie unser Dozent gerne sagt: „Und ist das Kind auch noch so klein, so kann es trotzdem Bote sein!“ ;-).

Als nächstes ist Bankbetriebslehre dran. Thema der Veranstaltung: Anleihen. Daher, dass der Anleihemarkt der größere Teil im Vergleich zum Aktienmarkt ist, ist es interessant zu sehen, was beispielsweise Zerobonds sind. Anstelle regelmäßiger Auszahlungen in Form von Zinszahlungen erhält der Gläubiger erst am Ende der Laufzeit den vorher vereinbarten Betrag (der natürlich i.d.R. höher ist) zurück.

Die nächste Einheit steht bevor: gleiches Modul, anderer Dozent. Wir sprechen über einen Wert, den die Volksbank Eisenberg eG und die EthikBank in besonderem Maße achten – die Nachhaltigkeit. Die Kernaussage besteht darin, dass Gerechtigkeit, Dauerhaftigkeit und die Befriedigung der Bedürfnisse der heutigen und zukünftigen Generation die Grundlage für den Fortbestand der Menschlichkeit sind.

Nun steht die Mittagspause bevor. Das Essen gibt neue Kraft für die nächste und letzte Einheit dieses Tages: nach 30 Minuten steht nur noch Volkswirtschaftslehre an. Jetzt geht es um die Minimalkostenkombination. Das Ziel ist es, die Kombination von Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden und Kapital) zu ermitteln, die bei bestimmter Gütermenge (Güter sind Mittel zur Bedürfnisbefriedigung) die geringsten Kosten verursachen. Reine Mathematik!

15:10 Uhr... der Tag ist geschafft. Es ist schönes Wetter, Zeit um sich zusammen auf dem Campus etwas zu entspannen. Wir genießen die Sonne und können ein wenig vom Schulstoff abschalten. Doch nach nicht allzu langer Zeit geht es wieder nach drinnen ins Wohnheim. Da ein gewisser Teil des Vorlesungsstoffes und einige komplexe Berechnungen im Zuge der volkswirtschaftlichen Kostentheorie noch nicht ganz verstanden wurden, arbeiten wir den Stoff gemeinsam nach. Das ermöglicht uns die Dinge leichter und schneller zu verstehen. Außerdem wird die Kommunikation und Teamarbeit gefordert und gefördert.

Jetzt lassen wir uns noch das Abendessen schmecken bevor es auf unsere Zimmer geht und wir am nächsten Morgen ebenfalls 8 Uhr starten werden.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit.

Bis bald,
Cedric

Donnerstag, 3. Mai 2018

Hier zählt gute Vorbereitung und Organisation!

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe ihr habt in letzter Zeit das schöne Wetter und die Sonne genossen. Leider konnte ich die sonnigen Tage nicht ganz genießen, da ich mich einem bestimmten Ordner widmen musste, meinem Seminarordner. :/
Denn endlich ist es mal wieder an der Zeit...

...unser drittes Seminar steht uns kurz bevor und dazu gehört nun mal auch eine gewisse Vorbereitung. Wir haben diesmal mitunter das umfangreichste Seminar: Privat- und Kundenorientierung im Wertpapiergeschäft. Da geht es von Themen über die Besonderheiten der Anlageberatung los über Finanzinstrumente und Investmentgeschäfte bis hin zu Teilhaber- und Gläubigerpapieren. Natürlich müssen wir uns auch wieder zur Vorbereitung in dem extra Portal, VR-Bildung, anmelden. Diesmal kommen 5 Studienbriefe mit jeweils einem Arbeitsauftrag auf uns zu, die wir ausdrucken und ausarbeiten müssen. Zudem stehen uns auch noch 12 Lernvideos á 10 Minuten zur Hilfe bei. Ihr merkt schon, dass alles kann man nicht mal eben zwei Tage vor Seminarbeginn ausarbeiten. 

Die Studienbriefe mit den dazugehörigen Arbeitsaufträgen hab ich soweit schon durch. Jetzt benötige ich nur noch Material aus der Bank. Wir sollen 6 verschiedene Produktinformationen über Fonds mitbringen, die Basisinformation (in dieser findet man alle Informationen über Wertpapiere und andere Kapitalanlagen) und unsere aktuelle Hausmeinung. Ihr fragt euch sicher, was das sein soll… Kurz zusammengefasst ist die Hausmeinung unsere interne Liste der Fonds, die wir in unseren Beratungsgesprächen anbieten.

Am Montagnachmittag, nach der Arbeit, geht es dann endlich los. Wir fahren mit dem Zug auf Seminar und ab dann heißt es 4 Tage Anlagengeschäft. Was natürlich nicht fehlen darf ist der anschließende Test zum Thema Wertpapiere am letzten Tag. Dieser wird direkt im GenoHotel in unserem Seminarraum geschrieben. Wir stellen dann nur schnell die Tische wie in der Schule auf, damit auch ja keiner "abgucken" kann. :D


Das soll es auch erstmal von mir gewesen sein ;) 


Also, bis später.
Euer Dominik

Mittwoch, 25. April 2018

Wir feiern Bergfest!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

das letzte Mal habe ich Euch ja von den Modulen, die bei mir im 4. Semester eine Rolle spielen (besonders Recht), berichtet. Seitdem sind wieder einige Wochen vergangen, wir sind in unseren Vorlesungen mit großen Schritten vorangekommen und außerdem stand nun das nächste großes Highlight, auf das alle schon hin gefiebert haben, an. Unser Bergfest!!!
 

Das Bergfest wird traditionell zur Hälfte des Studiums gefeiert, die wir nun endlich erreicht haben. Nach dreieinhalb erfolgreich absolvierten Semestern ist rückblickend sehr viel passiert und Zeit für eine kleine Bilanz. 

Als ich 2016 mein Studium begonnen habe, haben meine Kommilitonen und ich uns recht schnell an der BA eingelebt und es dauerte nicht lange und die ersten Prüfungen standen bereits an. Da merkte man direkt auch, dass das nichts mehr mit Schule zu tun hat und die Anforderungen höher sind. Die Zeit verging wie im Flug, eine Prüfung jagte die andere, aber man verbindet trotzdem viele schöne Erinnerungen mit der bisherigen Studienzeit. 


Besonders im Gedächtnis geblieben ist uns Studierenden dabei sicherlich die Exkursion nach Frankfurt am Main, über die wir uns auch heute noch immer wieder in unserer Seminargruppe unterhalten. In unseren zahlreichen Modulen haben wir während der kurzen Zeit äußerst viel gelernt und einen Einblick in die verschiedensten Bereiche, möglichst immer auf aktuellstem Niveau, erhalten. Leider ist unsere Seminargruppe nicht mehr so groß wie zu Beginn, was an einer BA wohl eher auffällt als an einer großen Uni. 


Zwischen den Theorieabschnitten sind wir in unseren Ausbildungsunternehmen und sammeln wichtige Praxiserfahrungen in den unterschiedlichen Abteilungen. Im dritten Semester konnten wir bereits unseren Ausbilderschein ablegen, wovon ich euch ja ebenfalls berichtete, und nun haben wir schon das Bergfest hinter uns. Das wurde natürlich groß gefeiert und wir hatten passend dazu auch sehr hübsche Festivalbänder, wie Ihr im Bild unschwer erkennen könnt :). Und somit haben wir nun weitere unvergessliche Erinnerungen, an die wir uns wohl noch lange erinnern werden, denn das gehört schließlich auch dazu. 


Doch in sehr naher Zukunft stehen bereits die nächsten Prüfungen vom 4. Semester an, da wir dann in die längste Praxisphase unseres Studiums starten. Und somit heißt es jetzt natürlich wieder fleißig pauken für die Prüfungen, da die Inhalte sehr umfangreich sind und folglich eine gute Vorbereitung äußerst empfehlenswert ist ;). Vorerst stehen hier die Module Marketing, Wirtschaftsstatistik und empirische Forschung und Recht auf dem Programm.


Außerdem sind wir diesmal mehrere Monate in der Praxis und können so noch mehr Erfahrungen sammeln. Dabei stehen für mich einige weitere wichtige Bankabteilungen an, wobei ich zuerst noch in der Kreditabteilung bin. Zwischendurch geht es dann auch wieder zur Vertiefung auf Seminare.
Ich bin sehr gespannt, was mich noch alles in der 2. Hälfte meines dualen Studiums erwarten wird. Die Zeit wird bestimmt genauso schnell vorüber sein wie die erste Hälfte, auch wenn es einem vorher unendlich lang erscheint. Dabei werden auch noch viele weitere Herausforderungen, wie Prüfungen oder ganz am Ende dann die Bachelorthesis auf mich warten. Aber immer schön Schritt für Schritt ;)


Und damit bis bald, ich wünsche euch erstmal wieder eine schöne Zeit!
Eure Chantal