Dienstag, 7. April 2020

Besonders! Besonders!


Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich trotz der aktuellen Lage bei euch. Es ist ja schon eine besondere Zeit, welche wir hier gerade durchleben. Läden werden geschlossen, man darf nur noch für das nötigste das Haus verlassen und auch mit Freunden treffen darf man sich nicht. Und das alles machen wir, um uns selbst und andere Menschen in unserer Umgebung vor dem Virus zu schützen.

Bei uns hier in der Bank geht die Arbeit unter vielen Sicherheitsvorkehrungen natürlich weiter. Die Vorkehrungen sind natürlich da, um uns Mitarbeiter zu schützen und die Ansteckungsrate gering zu halten. Da wir ja viele Mitarbeiter sind und sich das Virus an einem so belebten Ort schnell verbreiten kann, hat jeder Mitarbeiter von uns ein einzelnes Büro bekommen und desinfiziert seinen Arbeitsplatz mehrmals täglich. Des Weiteren haben wir nur per Telefon oder Mail Kontakt zu den anderen Mitarbeitern, um eine Ansteckung untereinander zu vermeiden. Es sind auch viele Mitarbeiter im Home-Office, das bedeute sie arbeiten von zu Hause aus und sind natürlich auch per Mail und Telefon zu erreichen. Der Arbeitsalltag kann also mit kleinen Veränderungen trotzdem weitergehen.


Auch gewisse Sachen für die Ausbildung, wie zum Beispiel das Videogespräch, wovon ich euch eigentlich heute erzählen wollte, können nicht gedreht werden. Da man dort zusammen in einem Raum ist und auch bei der Vorbereitung viel Kontakt zu anderen hat. Aber ich hoffe natürlich ich kann euch davon noch erzählen, da es ein sehr interessantes Thema ist und für uns in der Ausbildung auch sehr wichtig. Aber aufgrund der Lage stehen halt die Gesundheit und auch die Sicherheit der Leute im Vordergrund, was ich auch sehr gut finde. Ich finde es auch super, dass sich alle so gut es geht an die Sicherheitsregeln halten und trotzdem die anderen unterstützen.

Aber was ich Schade finde, ist das die Berufsschule ausfällt, ich habe mich auch schon sehr drüber gefreut, die Leute dort wieder zu sehen und natürlich auch vieles neues zu lernen. Aber wir haben auch, so wie alle anderen Schüler in Deutschland, Aufgaben bekommen, welche wir selbständig zu Hause lösen müssen.

Wir müssen jetzt einfach alle ein bisschen mehr auf unsere Umwelt achten und vor allem die alten und kranken Leute schützen.

Bleibt gesund und passt auf euch auf!

Eure Jenny

Freitag, 3. April 2020

Halt! Stopp! Nichts bleibt so, wie es ist…

Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr seid alle gesund und bleibt schön zu Hause!

Die Corona-Vorkehrungen haben auch Eisenberg und damit die Volksbank erreicht, deswegen gab es erstmal ziemliche Einschränkungen. Aber wir halten tapfer die Stellung: den direkten Kundenkontakt haben wir vorerst komplett unterbunden, das heißt, auch die Geschäftsstellen sind zu. Wer kann, ist im Home-Office, für den Rest gilt: eine Person pro Büro. Generell gilt hier wie „draußen“ den persönlichen Kontakt so niedrig wie möglich zu halten, um Ansteckung zu verhindern. Macht auch durchaus Sinn: viele haben Familien und besonders Kinder sind ja als Überträger (weil häufig symptomlos) gefürchtet. Die kleinen Racker wissen gar nicht, wie viel Macht sie im Moment haben!

Selbst mir schlägt das ein bisschen aufs Gemüt: ich bin zwar relativ introvertiert, aber gerade an den langen Tagen ist es doch ganz schön einsam. Natürlich geht telefonieren immer noch und wenn jeder in der Mittagspause an seinem Platz bleibt, kann man auch übers Telefon mal ein bisschen schnacken. Aber das gleiche ist es dann doch nicht.

Eigentlich bin ich ja derzeit in der Anlageberatung, aber das ist ja erst mal außer Kraft gesetzt und da ich in den zwei Wochen davor wieder in der VBI (unserem Immobilienservice) ausgeholfen habe, wurde mein Arbeitsplatz gleich dort belassen. Auch hier ist alles mit Kunden erst einmal auf Eis gelegt. Natürlich werden weiterhin Exposés versandt und erstellt. Kurz vor dem „Shut-Down“ haben wir noch ein paar neue Objekte aufgenommen, sodass wir diese nun in Ruhe vorbereiten können.
Ansonsten helfe ich auch wieder in der Datenkontrolle aus, kontrolliere aber nur die Verträge. Den Rest macht Frau Rudolph im Home-Office.

Auch außerhalb der Arbeit merkt man die Veränderung: es sind deutlich weniger Menschen auf den Straßen unterwegs, wenn ich morgens zur Arbeit laufe, ist alles still und ich werde auch nicht fast von Helikoptereltern überfahren, die ihr Kind genau am Schultor rauslassen müssen, statt auf dem Parkplatz 3 Meter weiter drüben. Vor allem riecht die Luft aber auch besser und die Amseln sind genauso überrascht, wie ich, wenn wir uns gegenseitig „den Weg versperren“.
Und in den Läden wird jetzt alles kontrolliert: mittels Einkaufswagen wird überprüft, wie viele Leute gerade im Laden sind (es wird nur eine bestimmte Anzahl bereitgestellt), die Kassierer tragen Handschuhe und selbst beim Bäcker ist es mittlerweile üblich, mit Karte zu zahlen.

Ich selbst bin mir noch nicht so sicher, ob mich das ganze jetzt beruhigt oder beunruhigt. Aber wir werden sehen. Auf jeden Fall hat die aktuelle Lage alle gezwungen, sich anzupassen und neue Möglichkeiten zur Kommunikation zu finden. Bestes Beispiel: mein Tae Kwon Dô Verein, wo ich seit November bin, bringt das Training als Livestream auf die Plattform Zoom. Die Idee fanden andere auch super und mittlerweile ist das Portal um so viele Trainer angewachsen, die natürlich ihre Schüler mitbringen, dass wir teilweise 50 Leute pro Kurs sind. So viele passen in keinen Trainingsraum!

Insofern bietet die Situation auch Chancen, aber das gleiche, wie unsere kleine Eisenberger Truppe ist es natürlich nicht. Man vermisst ja doch irgendwo das Miteinander. Aber mich zu beschweren wäre hier absolut unpassend: ich habe gerade die Möglichkeit, bei jeder Menge Trainings überall in Deutschland und sogar Österreich und der Schweiz teilzunehmen.
Selbst meine Mutter, die eher konservativ ist, was Technik angeht, fängt jetzt an, sich damit auseinander zu setzen (hauptsächlich weil ihr Englisch-Kurs ebenfalls ins WWW verlegt wurde).

Insofern bin ich gespannt, was am Ende rauskommt. Zurück zum Alten geht’s meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht mehr. Zumindest nicht komplett.

In diesem Sinne hat sich die Lage hoffentlich entspannt, wenn wir uns das nächste Mal sehen/lesen!

Liebe Grüße
Eure Carmen

Mittwoch, 1. April 2020

Wieder zurück im Kreditservice

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder lange Zeit her, seitdem ihr das letzte Mal von mir gehört habt. Beim letzten Mal saß ich noch in der Immobilienabteilung als Vertretung für Silvana Schlicht. Aber danach ging es für mich wieder in meine geplante Abteilung laut Ausbildungsplan, der Kreditabteilung.

Im Kreditservice war ich die bisher längste Zeit, nämlich von September bis Januar, also fünf Monate. Aber die Zeit verging wie im Flug, was zeigt, dass es letztendlich gar nicht so lang ist, wie es sich anhört. Dabei gab es gerade dort vieles, was mich interessiert. Ich konnte dort jede Menge lernen. Im Kreditservice werden Standardkredite bearbeitet. Das heißt, die Bearbeitung erfolgt nach einem Ablaufplan und am Ende kommt eine eindeutige Entscheidung raus. Die Individualkredite übernehmen unsere Berater Herr Burges und Herr Voigt.

Im Grunde erinnert mich das ein bisschen an den Ablauf in der Immobilienabteilung: ein Laufzettel, nach dem geprüft und abgearbeitet wird und am Ende steht das Ergebnis. Dabei ist jeder Kreditantrag individuell, trotz der Standardprozedur, da bei jedem Menschen andere Lebensumstände herrschen.

Auch wie man Avalkredite bearbeitet, habe ich gelernt. Das sind Bürgschaften, die die Bank für ihre Kunden ausgibt. Zum Beispiel, wenn eine Baufirma ein Gebäude baut und die Auftraggeber eine Garantie möchten, die eventuelle Mängel abdeckt, dann hilft ein Avalkredit weiter. Avale laufen über eine bestimmte Laufzeit und der Kunde zahlt in dieser Zeit nur die Provision.

Bei den Verbraucherkrediten bieten wir ja nicht nur den von der Volksbank an, sondern auch zwei über die EthikBank. Da gibt es zum Einen den ÖkoKredit und zum Anderen den FAIRbraucherkredit.

Die Tücke liegt dann in der Vertragserstellung: für alle wird die gleiche Vorlage verwendet, aber da jeder seine Besonderheit hat, muss man genau wissen, wo was wie anzukreuzen und zu streichen ist, damit der Kunde am Ende den richtigen Vertrag erhält.

In jedem Fall passt es gut, dass wir in der Schule zur gleichen Zeit auch das Thema standardisierte Privatkredite hatten. So ergänzten sich Praxis und Theorie. Allerdings nutzt unsere Lehrerin kaum das Buch, sondern jede Menge Arbeitsblätter. Das ist für mich ein kleines Problem, da ich bei der Flut an Blättern mir nicht mehr merken kann, wo was stand. Also nutzte ich meinen Urlaub, um das Kapitel Verbraucherkredite im Lehrbuch durchzuarbeiten und eine Übersicht zu erstellen. Selbstgelernt ist immer noch am besten!

Ansonsten habe ich die Woche Urlaub genutzt, um meiner Wohnung den letzten Schliff zu verpassen und meinen Bücherstapel durchzulesen. Wenn ich auf Arbeit laufe, lese ich zwar, aber zehn Minuten bringen einen nicht wirklich weiter. Also heißt es: To-Do-Liste abarbeiten und dann mit Tee auf die Couch zum Schmökern - so macht des Spaß.

In diesem Sinne, wünsche ich euch eine schöne Zeit.
Eure Carmen.

Mittwoch, 25. März 2020

Aktien, Aktien und noch mehr Aktien

Halli Hallo,

heute komm ich mal mit einem sehr fachlichen und theoretischen Thema um die Ecke. Wie ihr in der Überschrift schon lesen könnt, geht es um Aktien.

Nachdem wir erfolgreich das Thema Inhaberschuldverschreibungen im Lernfeld 4 abgeschlossen hatten, widmeten wir uns nun einem eher praxisrelevanteren Themengebiet. Sicherlich wird ein Großteil wissen, was Aktien grob sind und wahrscheinlich auch, dass diese an der Börse gehandelt werden. Genau das dachte ich auch, aber da gehört noch eine ganze Menge dazu.

Angefangen mit dem Wesen einer Aktie, die Arten bis hin zu Berechnungen von Bezugsrechten und des Dividendennachteils und dem „Opération Blanche“. (Fußnote: Eine Opération blanche ist eine besondere Strategie bei der Ausübung von Bezugsrechten im Rahmen von Kapitalerhöhungen.) Puh… das war ein ganz schöner Brocken und musste erst mal verarbeitet werden. :D 


Am Anfang wusste ich echt nicht, wo vorn und hinten ist. Jedes mal stellte ich mir immer dieselben Fragen: welche gegebenen Informationen aus der Aufgabe brauch ich jetzt, wie berechne ich das Bezugsverhältnis und und und… Doch wie so oft im Leben macht es am meisten Sinn, wenn man alles "Step by Step" angeht. Unsere Klassenlehrerin nimmt diesen Aspekt sehr ernst und deswegen rechnen wir bis die Tasten im Taschenrechner glühen. Dank unserer Formelsammlung war es kein Hexenwerk durch den Ziffernsalat durchzublicken und wirklich nur die relevanten Informationen zu filtern. 


Aber letztendlich ging es dann tatsächlich immer besser. Irgendwie fuchst man sich schon in die Aufgaben rein und mit der Zeit kommt dann auch die Routine. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu locker an die Aufgaben herangeht. Denn trotzdem ist jede anders. Doch der nächste Knüller lässt auch nicht lange auf sich warten… 


Kaum haben wir den ersten Teil verstanden, gab es die nächsten 7 Informationsblätter zum Unterthema und ich zitiere „Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und geradem/ungeradem Berichtigungsverhältnis“. Da war die Euphorie erst einmal verschwunden. Aber (ich hoffe) auch dies werden wir früher oder später meistern. 


Ich konnte mir glücklicherweise meinen Tag noch etwas versüßen, da ich eine gute Mitarbeitsnote erhalten habe. ;-) 


So aber jetzt genug mit dem Aktiensalat! Denkt immer daran: Auch wenn der Schulstoff anfangs total verwirrend und Neuland ist - mit Ruhe, Kraft und ein wenig Ehrgeiz löst man selbst die schwierigste Fälle. 


Bleibt gesund! 
Euer Niclas.

Dienstag, 10. März 2020

Das erste Seminar

 Hallo Ihr Lieben,

nun haben auch wir es geschafft und haben eine vor allem lehrreiche Woche hinter uns. Jenny hat euch schon einiges erzählt über die Vorbereitung auf ein Seminar. Im Wesentlichen gibt es drei Phasen. Die Vorbereitung, Präsenzphase und die Nachbereitung. Von Korken über Bälle war alles dabei. Was das auf einem Seminar zur Beratung zu tun hat? Viel. Denn hat man am Montag um 10 erstmal einen Korken zwischen den Schneidezähnen und das vor 17 fremden Personen ist das Eis definitiv gebrochen. Wir hatten fünf Tage die voller Aktion und Essen waren.

Für viele war es, ebenso wie für Jenny und mich, das erste Seminar und so waren alle anfangs etwas verhalten, was sich jedoch wie gesagt nach dem Korken, der im Übrigen zu einer Sprechübung diente, schnell in Luft auflöste.

Wir sind beide mit einer nicht allzu großen Vorfreude auf das erste Seminar gefahren, die Gefühle waren mehr gemischter Natur. Die erste positive Überraschung brachte das Hotel und seine wirklich schönen, modern eingerichteten Zimmer mit sich. Eine Stunde hatten wir ungefähr Zeit, um uns etwas einzurichten, bevor es dann ran an den Speck ging. Und da war dann auch unsere zweite positive Überraschung. Vor uns stand kein älterer Dozent als Seminarleiter, der uns mit einer eintönigen PowerPoint-Präsentation im Frontalunterricht etwas beibringen wollte - sondern Anja, die man wohl als Meisterin des FlipCharts bezeichnen kann. Schnell und ansprechend brachte Sie wichtige Infos auf Leinwände und ihr Fachwissen gekonnt rüber. Von Ihrer Erfahrung konnten wir somit auch am Montag und Dienstag profitieren und bekamen die Grundlagen beziehungsweise unser Handwerkszeug für eine Beratung an die Hand. Mittwoch bis Freitag wurde Sie dann von Uwe abgelöst. Auch wenn seine Flipcharts nicht ganz so künstlerisch waren, haben auch wir hier viel gelernt und das Eine oder Andere über unseren Seminarleiter erfahren. Donnerstag galt es, das Gelernte umzusetzen und wir übten den ganzen Tag in kleinen Gruppen Beratungen. Dabei nahmen wir abwechselnd und je nach Fallbeispiel einmal die Rolle des Kunden und die des Beraters ein. Das hilfreichste an dem Tag war, dass noch zwei weitere Trainer der Genoakademie angereist waren. So haben alle 19 Teilnehmer mindestens eine Bewertung mit Tipps bekommen.  Das war sehr hilfreich für unsere mündliche IHK Prüfung, die aus einer 20-minütigen Beratung besteht.

Die Seminargruppe an sich war sehr ausgeglichen. Jeder kam miteinander zurecht, was die Arbeit in der Gruppe natürlich um einiges erleichterte. Was unserem Trainer besonders aufgefallen ist, war, dass wir unsere Onlinevorbereitungsphase alle gründlich genutzt haben und somit in vielen Themengebieten schon einen Durchblick hatten und nicht ganz ahnungslos da standen.

Die Vorbereitungsphase startet meist 4 Wochen vor dem Seminar und dient dazu, sich schon einmal mit den Lerninhalten vertraut zu machen. Freitag ging es dann zum Glück nicht ganz so spät zurück, aber für mich brachte der Tag ein kleines Ärgernis: mein erster Blitzer! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich geärgert habe.

Um das ganze zusammenzufassen, die Grundlagen einer Beratung hatten am Ende der Woche alle Teilnehmer verinnerlicht. Deshalb fühle ich mich bestens auf eine Beratung vorbereitet. Da wir erst seit 6 Monaten in der Ausbildung stehen, ist die Fachkompetenz natürlich nicht vollständig ausgebildet – woran sich von den Dozenten keiner störte.

Rückblickend auf dieses Seminar freuen Jenny und ich uns schon jetzt auf das nächste im Juni und werden Euch davon wieder berichten.

Bis dahin Eure Viktoria

Mittwoch, 4. März 2020

Vorbereitungsphase zum ersten Seminar

Hallöchen liebe Leserinnen und Leser,

ich sitze schon fleißig an den Vorbereitungen für unser erstes Seminar. Es ist nämlich bald soweit. Eine Woche lang werden wir neue Kollegen der Volksbanken und Raiffeisenbanken kennen lernen dürfen und eine Menge lernen. Ich bin doch schon etwas aufgeregt, wie es wohl werden wird und was wir dort so alles machen.

Zu Beginn der Ausbildung wurden wir für das Seminar angemeldet und haben Bescheid bekommen, wann es stattfinden wird und dass wir uns in sogenannten Studienbriefen darauf vorbereiten müssen. Vier Wochen vorher werden wir in einem Portal freigeschaltet und können uns die Studienbriefe mit dazugehörigen Arbeitsaufträgen herunterladen und ausdrucken. Damit ich nicht durcheinander komme, habe ich alle Dokumente in einem Ordner abgeheftet und strukturiert. Außerdem können wir uns in einem Steckbrief kurz vorstellen und diesen direkt online hochladen. Manchmal kommt es vor, dass wir Seminarteilnehmer schon vor dem Seminar im Portal uns gegenseitig austauschen, daher ist ein Steckbrief sehr hilfreich.

Auf den ersten Seiten wurde hauptsächlich das Thema beschrieben, um das es gehen wird. Außerdem gab es einen Zeitplan, der uns eine grobe Richtung geben soll, wann wir welches Thema bearbeiten müssen. Zu jedem Thema gibt es einen Studienbrief mit einem dazugehörigen Arbeitsauftrag, den wir bis zum Seminar erledigen müssen.
Zu den jeweiligen Aufträgen gibt es zusätzlich noch Lernvideos. Das alles wird nehmen wir dann zum Seminar mit und werten die Aufgaben aus.

Während der gesamten Vorbereitungsphase steht uns ein Tutor zur Verfügung. Also wenn wir einmal nicht weiterkommen mit einem Studienbrief oder dem dazugehörigen Arbeitauftrag, dann können wir unseren Tutor fragen.

Wenn es dann soweit ist und es geht zum Seminar, sollte man dann, im besten Fall, die Vorbereitungsphase abgeschlossen haben. Am Ende dieser Phase gibt es noch einen Test zu den ganzen Themengebieten, die man über Wochen im Selbstlernstudium bearbeitet hat.

Also, ich bin schon fertig mit den Studienbriefen und Arbeitsaufträgen. Das Seminar kann kommen. Viktoria wird euch dann von unserem ersten Seminar berichten. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit.

Eure Jenny! 😃

Montag, 24. Februar 2020

Meine eigene Kampagne

Hallo Ihr Lieben,

auch wenn es nun schon eine Weile her ist, will ich euch natürlich auch noch von meiner eigenen Werbekampagne berichten. Eine Aufgabe, die jeder Azubi bekommt, wenn er in der Marketing-Abteilung ist. 

Ich bin eigentlich ein recht kreativer Mensch. Bis es dann zu Dingen kommt, bei denen ich malen oder zeichnen soll. Als ich von den anderen Azubis gehört habe, dass man eine eigene Kampagne im Marketing auf die Beine stellen soll, hatte ich demnach gemischte Gefühle. Einerseits plane und organisiere ich super gerne Dinge. Andererseits war ich zeitweise so verdammt planlos, während der Kampagne, dass war beinahe peinlich. :D

Aber irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, mehr oder weniger. Denn ganz zufrieden bin ich nicht gewesen. Aber das ist auch eher selten der Fall… zugegebenermaßen. So ist mir während jeder Testphase meiner Präsentation immer wieder etwas eingefallen, was ich noch hätte ändern können. Zeitweise habe ich auch mein ganzes Projekt infrage gestellt. Ich hatte wohl mittlerweile gut 15 verschiedene Slogans… Im Endeffekt ist es der vierte oder fünfte geworden. Von den Bildern fangen wir lieber gar nicht erst an.

Aber nach ungefähr der Hälfte meiner Zeit im Zentralen Vertrieb stand dann endlich mein Konzept. Es sollte sich um ein Produkt handeln, was direkt auf junge Menschen abzielt, die gerade eine große Veränderung durchleben – nämlich der Beginn einer Ausbildung oder einem Studium. Deshalb entschied ich mich für eine Kampagne rund um das GirokontoStart. Unser Kontomodell, welches genau auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist.

Aber wie ist so eine Kampagne eigentlich aufgebaut? Natürlich habe ich auch Vorgaben vom Marketing bekommen, worauf ich alles achten muss. Zuerst überlegt man sich eine Zielgruppe und das Produkt, das man bewerben möchte, dann geht es weiter mit der Entwicklung der Strategie. Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Was bewegt sie? 
Welche Medien nutze ich zur Verbreitung meiner Botschaft? Wie erreiche ich mein Kampagnenziel? Dafür benötigt man natürlich  Werbemittel, was mich zum liebsten Teil der Kampagne bringt: Die Goody-Bags zusammenzustellen, die ich als zusätzliches Werbematerial nach Abschluss eines GirokontoStart vorgesehen hatte. Es gibt wirklich so viele geniale Give-a-ways, das ist faszinierend. 

Meine Kampagne war also bereit zum Vorstellen und ich muss sagen, die Präsentation vor der Abteilung lief wirklich gut. Die Kollegen waren so überzeugt davon, dass vielleicht die ein oder andere meiner Ideen mit in die nächste echte Kampagnenplanung mit einfließt. Meine Aufregung bei der Präsentation hielt sich in Grenzen, worüber ich doch sehr froh war. Natürlich gab es auch keinen Grund aufgeregt zu sein, aber ihr kennt das sicherlich: Man weiß, dass man vorbereitet ist und eigentlich nichts schief gehen kann und trotzdem denkt man, dass alles schief geht und die eigene Idee doch nicht ausreichend ist. Aber selbst der grafische Teil, mit dem ich echt zu kämpfen hatte, kam gut an.

Mir stand nun nach der erfolgreichen Präsentation meiner Kampagne ein Abteilungswechsel bevor. Ich bin zurzeit in der VBI und in den ersten Tagen bekam ich eine Menge Input. VBI steht im übrigen für Volksbank Immobilienservice. Hier befassen sich die Kollegen mit Vermietung, Kauf und Verkauf von Immobilien. Schon in der ersten Woche durfte ich mit Kunden telefonieren. Die ersten Male waren natürlich immer mit einer gewissen Nervosität verbunden, doch mit der Zeit ist es beinahe selbstverständlich sich am Telefon mit “Immobilienservice der Volksbank Eisenberg, Viktoria Ende was kann ich für Sie tun?“ zu melden. 


So, nun wisst ihr also wie bei mir der aktuelle Stand der Dinge ist. ;-) Das nächste Mal kann ich euch dann über unser erstes Seminar in Baunatal berichten.

Viele Grüße,
eure Viktoria