Donnerstag, 28. Dezember 2017

Die Post ist los


Hallo liebe Blogleser,
es ist soweit, die Weihnachtszeit ist mit 5 Kilogramm mehr auf der Hüfte geschafft, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist wieder an der Zeit sich Ziele für 2018 zu setzen, die gefühlt wie jedes Jahr zwei Wochen nach dem Jahreswechsel spontan verworfen werden :P. Um euch den Tag etwas zu verschönern, erzähle ich heute, was mir schon wieder alles passiert ist. :D
Frau Seidel - zuständig für Post und Empfang in unserem Haus - hat sich dazu entschlossen ins Warme zu reisen und uns hier im kalten Deutschland zurückzulassen. Also musste eine Urlaubsvertretung her. Da zurzeit viele Kollegen krank sind und unsere Springer gefühlt jeden Tag in einer anderen Abteilung aushelfen, durfte ich nun ganz alleine den Empfang und die Poststelle rocken. Ihr denkt euch sicherlich … Post??? Das ist doch bestimmt tot langweilig... aber ganz im Gegenteil! Ich hatte täglich soooo viel zu tun, dass ich kaum zum Luftholen kam.  
Mein Tag startete früh um sieben und meine erste Aufgabe war es die Kaffeemaschine für alle Mitarbeiter anzuschalten. Als ich auf Arbeit ankam, lächelte mich schon Frau Sölle verschmitzt aus der Kreditabteilung an und half mir (sehr zu meinem Vorteil) beim Anstellen und Befüllen des Kaffeespezialvollautomaten. Sollte dieser einmal nicht richtig funktionieren, bricht höchstwahrscheinlich in unserer Bank eine Krise aus  :P!
Der Montag meiner Vertretungswoche war meines Erachtens nach am schlimmsten, aber wie sollte es auch anders sein… Da ich nur 3 Wochen Einarbeitung im ersten Lehrjahr hatte, musste ich mich natürlich erst wieder in diese Arbeit einfinden. Die Ausgangspost stapelte sich in meinem Fach zum Montagfrüh, über die E-Mails musste ich mir auch erstmal einen Überblick verschaffen und die Eingangspost…da sag ich mal nichts dazu. :o Es war alles viel zu viel.
Ganz nebenbei kümmerte ich mich auch um die Materialbestellungen meiner Kollegen. Das heißt, falls sie Druckerpatronen, Kulis, Ordner oder ähnliches brauchten, ging ich in den Keller und besorgte alles. Natürlich flatterten die E-Mails an Materialbestellungen stündlich in mein E-Mail-Posteingang…warum auch nicht!! :D
9 Uhr kommt jeden Tag die Post. Diese durfte ich auf machen, mit unserem Eingangsstempel versehen und in die einzelnen Postfächer verteilen. Das dauert auch noch mal gut 1 – 2 Stunden. Zwischendurch musste ich auch Kunden empfangen und bewirten, welche mit unseren Beratern Termine zu Gesprächen vereinbart hatten.
In derselben Woche am Mittwoch ging ich normal zur Arbeit. Alles war wie immer… bis zum Mittag! Daniel und ich machten uns gemeinsam auf den Weg zur Mittagspause. Da sich der Aufenthaltsraum im Dachgeschoss befindet, benutzen wir, aufgrund von Malerarbeiten im bankinternen Treppenhaus, den Aufzug. Nach einem geplanten Stop mit dem Lift in der 1. Etage, wollten wir nun etwas verspätet unsere verdiente Pause genießen, zu der es dann leider doch nicht kam. Da mit den Renovierungsarbeiten im Haus nun alle Kollegen den Fahrstuhl benutzen müssen, war dieser offensichtlich völlig überbeansprucht und blieb nach einem kurzen Ruck einfach stecken. Durch drücken der Klingel für den Notfall und lautem Rufen wurden wir erhört. Doch erst nach 20 Minuten konnten wir von Herrn Nährig, unserem Facility Manager, befreit werden.
Diese Vertretungswoche habe ich doch noch gut gemeistert und werde diese nicht so schnell vergessen.
Nun beginnen die Vorbereitungen für den Jahreswechsel :). Ich darf bis zum Neujahr die Abteilung Marktfolge Passiv tatkräftig unterstützen. Also euch allen schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Liebe Grüße
Dominik ;)

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Die ersten Wochen in der Berufsschule


Hallo Ihr Lieben,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, Weihnachten steht in greifbarer Nähe und ich verabschiede mich für den Rest des Jahres in den Urlaub. Die Berufsschule haben wir für dieses Jahr auch erst einmal hinter uns gebracht. Insgesamt waren wir vier Wochen dort. Zwei Wochen im September und weitere zwei im Dezember. Ich möchte euch einen kleinen Überblick geben über meine ersten Eindrücke der Schule, die Lehrer und unsere Schulstunden.

Die Berufschule SBBS (Staatlich Berufsbildende Schule für Wirtschaft und Verwaltung) befindet sich mitten im Herzen von Gera. Sehr praktisch, wie ich finde. Einerseits ist der Weg zur Schule nicht sonderlich kompliziert. Ich fahre mit dem Bus von Eisenberg nach Gera und laufe dann nur ein paar Minuten zur Schule. Andererseits können wir in unserer Mittagspause schnell in die Arcaden huschen und uns etwas zu Essen holen oder auch andere Dinge besorgen. :-)

Vor meinem ersten Schultag war ich sehr aufgeregt…Es hieß wieder einmal neue Lehrer, neues Schulgebäude und natürlich auch neue Schüler. Aber ich wurde sehrpositiv überrascht. Wir sind in unserer Klasse (BA 17) 13 Schüler.

Frau Heiland ist übrigens unsere Klassenlehrerin. Bis jetzt sind sie mir alle sehr sympathisch und jeder einzelne bringt frischen Schwung in den Unterricht. Spaß und Ernst werden hier gut kombiniert. Gleich am ersten Tag haben wir viel gelacht und waren froh, dass wir nicht so viele Stunden haben. Größtenteils haben wir sechs Schulstunden am Tag, außer dienstags und mittwochs…da sind es acht. :/ Aber auch das geht noch in Ordnung. Die Lehrer sind zar immer noch Lehrer, aber sie versuchen die teilweise doch sehr fade Theorie durch ein paar Witze oder Dialoge mit uns aufzulockern. Unsere Klassenlehrerin, Frau Heiland, ist sehr engagiert und hilft uns auch, wo sie nur kann. Der Schulstoff wird sehr gut und verständlich rüber gebracht und auf Fragen wird so geantwortet, dass diese danach vollständig beantwortet sind.

Im ersten Lehrjahr werden folgende Fächer unterrichtet:
- Lernfeld 1: rechtliche Grundlagen  
- Lernfeld 2: Kontoführung und Zahlungsverkehr
- Lernfeld 3: Rechnungswesen und Controlling
- Lernfeld 4: Anlagegeschäft
- Sozialkunde
- Deutsch
- Textverarbeitung
- Englisch

Lernfeld 2 und 3 machen mir am meisten Laune, da mir rechnen Spaß macht und dies momentan ein großer Bestandteil davon ist.
Zurzeit lernen wir wie man Konten abrechnet, Bilanzen erstellt und worauf wir rechtlich in der Bank achten müssen. Dies ist sehr trocken und anfänglich schwierig, aber wenn man sich dies daheim noch einmal durchliest und übt, ist es machbar den Stoff sich im Kopf einzuprägen.

Die ersten Leistungskontrollen haben wir auch schon hinter uns gebracht. Sie bestehen größtenteils aus programmierten Aufgaben. Das bedeutet, dass immer Antworten zur Frage vorgegeben sind und wir müssen die richtige Lösung herausfinden. Echt kompliziert, wenn ihr mich fragt. Mit den Aufgaben hab ich noch Probleme, aber ich denke dass diese sich mit der Zeit legen. Da ich mich auf bevorstehende Kontrollen vorbereite, kann ich auch mit meinen ersten Noten zufrieden sein. :-)

Nach einem ganzen Tag Lernen und Konzentration brauche ich natürlich auch einen gewissen Ausgleich. Diesen finde ich in der Musik, beim Gitarre spielen und im Sport, beim Fußball.

Ich wünsche euch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Freundliche Grüße,
Euer Brian

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Halbzeit heißt nicht Freizeit!

Liebe Leser und Leserinnen, 

es ist mal wieder so weit. Mittlerweile bin ich im 2. Lehrjahr und rückblickend kann ich sagen, es ist viel passiert, positive Ereignisse als auch negative. Jedoch wird nicht zurückgeblickt, sondern nach vorne geschaut. 

Die Hälfte meiner Ausbildung ist vorbei und Halbzeit heißt Vorprüfungszeit…! Schon im Februar nächsten Jahres findet die Zwischenprüfung für viele Auszubildende statt, unter anderem auch für Paula und mich. Noch vor einem Jahr dachten wir nicht einmal ansatzweise daran eine Zwischenprüfung zu schreiben, doch jetzt steht sie unmittelbar vor unserer Tür. Für uns heißt das jetzt lernen, lernen und nochmals lernen, denn schneller als man denkt ist der 28 Februar da. Durch die Auszubildenden aus unserer Klasse, die nur 2 und 2 ½ Jahre lernen, haben wir schon einen kleinen Einblick in die aktuellen Prüfungen bekommen. Eins kann ich sagen, es wird sehr anspruchsvoll, ist aber machbar. In den Zwischenprüfungen kommen Themen wie z. B. Bausparer, verschiedene Fragen zum Konto – was darf ein Kunde, welche Fristen hat der Kunde für verschiedene Transaktionen usw. Natürlich darf auch mein „Lieblings-Thema“, Rechnungswesen nicht fehlen!

Um uns auf all diese Fälle optimal vorbereiten zu können, üben wir verschiedene Prüfungs- und Zwischenprüfungsaufgaben und führen unsere innerbetrieblichen Lehrunterweisung durch. Zusätzlich werden uns durch die Bank verschiedene Prüfungssätze zur Verfügung gestellt. Sollten wir darüber hinaus trotzdem noch Fragen haben, stehen uns Frau Appelt, unsere Ausbilderin, oder auch die Fachexperten mit Rat und Tat zur Seite. Doch eines darf zur Prüfung nicht fehlen: die Aufregung. Ehrlich gesagt bin ich noch sehr gelassen und die Aufregung liegt noch in weiter Ferne. Aber spätestens am Prüfungstag erwischt sie mich dann auch. Wie überwindet ihr eure Nervosität? Ich denke mir einfach „Augen zu und durch, in ein paar Stunden ist alles geschafft“. 

Im neuen Jahr werde ich euch dann von meinem Zwischenprüfungs-Erlebnis erzählen. Aber erst einmal mache ich mir einen Plan, was ich alles lernen muss und vor allem wann ich mit Lernen anfangen soll. 

Als nächstes steht allerdings die Praxiszeit an und ich werde schon bald in eine neue Abteilung gehen, unsere Marktfolge-Passiv. Ich bin schon sehr  gespannt, was mich alles erwarten wird. Dazu erzähle ich euch gerne später mehr! Also bis bald und habt eine schöne Vorweihnachtszeit!

Beste Grüße!
Dominik

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Die 5 Module des 1. Semesters

Hey ihr Lieben,

zum zweiten Mal berichte ich euch nun von meinem Studentenleben auf dem Campus. :) Es gibt eine Menge, über das ich hier schreiben könnte, denn seit meinem letzten Beitrag ist natürlich viel geschehen. Doch leider muss ich mich etwas beschränken, denn sonst würden es zu viele Informationen werden. Wie ihr alle wisst, haben wir im Studiengang Bank in diesem Semester Vorlesungen und Lehrveranstaltungen in 5 verschiedenen Modulen.

Im ersten Modul, der Bankbetriebslehre, haben wir gelernt, welche Geschäfte eine Bank tätigt. Insgesamt gibt es 10 verschiedene Arten von Bankgeschäften, darunter z.B. das Kreditgeschäft, also die Gewährung von Gelddarlehen, und das Depotgeschäft, wobei die Bank Wertpapiere für andere (die Kunden) verwahrt und verwaltet. Ein weiteres Themengebiet, das wir schon behandelt haben, sind die Aufgaben von Banken. Sie versorgen Haushalte und Unternehmen mit Geld, bieten Möglichkeiten zur Kapitalanlage, verwahren und verwalten das Vermögen und steuern den Zahlungsverkehr.

Im Modul Rechnungswesen behandeln wir die Buchführung eines Unternehmens. Dabei beginnt der Prozess am Anfang eines Geschäftsjahres mit der Auflösung der Eröffnungsbilanz. Gleichzeitig werden dabei die Bestandskonten eröffnet. Innerhalb eines Geschäftsjahres fallen im Unternehmen natürlich eine Menge Geschäftsfälle an, die gebucht werden müssen. Das passiert in den Konten, die am Anfang eröffnet wurden. Am Ende des Jahres werden diese Konten dann abgeschlossen. Nach dem Abschluss der Bestandskonten werden diese wieder zusammengefasst und die Schlussbilanz entsteht.

Im Modul Betriebswirtschaftslehre wird eher die Theorie behandelt, welche natürlich genauso wichtig ist wie die Praxis. Dort haben wir zuerst gelernt, welche Arten von Konten es gibt. Die bekannteste Kontoart ist wohl das Girokonto. Es dient zur Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, zur Sicherheit des Geldes, zur Verbuchung von Sichteinlagen und bildet die Basis fürs Aktivgeschäft und die Refinanzierung. Doch es gibt auch noch andere Kontoarten, nämlich das Geldmarktkonto, welches den Zweck zur Geldanlage erfüllt, das Sparkonto, welches ebenfalls als Geldanlage dient, das Darlehenskonto, welches die Schulden der Kunden und deren Tilgungsleistungen aufzeigt, und das Depot, in dem Wertpapiere aufbewahrt werden.

Im Modul Wirtschafts- und Finanzmathematik ging es nach einer Wiederholung der Grundlagen los mit Funktionen und deren Ableitungen, Kurvendiskussion und Extremwertaufgaben. Bei der Kurvendiskussion werden verschiedene Punkte einer Funktion bestimmt. Das sind zum einen Nullstellen, also an welchen Stellen eine Funktion die x-Achse schneidet, und zum zweiten Extremstellen, also Punkte, an denen das Bild einer Funktion am höchsten oder tiefsten ist. Das nächste Themengebiet das wir behandeln werden ist die Finanzmathematik. Dazu gehört die Zins- und Zinseszinsrechnung, die Investitionsrechnung, die Rentenrechnung und die Tilgungs- und Wertpapierrechnung.

Das fünfte Modul, das im 1. Semester behandelt wird ist Wirtschaftsenglisch. Dieses Modul haben wir jedoch nicht so häufig wie die anderen vier. Dort wurden wir z.B. in Gruppen mit jeweils 3 Studierenden aufgeteilt und hatten die Aufgabe, ein Unternehmen zu gründen, welches von uns erfundene Produkte anbietet. Dazu hatten wir eine Stunde Zeit und durften uns nur in Englisch unterhalten. Am Ende musste das Ergebnis der Gruppenarbeit vor der Klasse präsentiert werden. Doch all das war kein Problem für uns und wir haben die Aufgabe sehr gut gemeistert.

Doch neben Lehrveranstaltungen, Vorlesungen und dem Selbststudium muss natürlich auch noch etwas Zeit sein, um sich zu entspannen und zu regenerieren. Das mache ich regelmäßig durch Tischtennis, aber ich treffe mich auch gern mit meinen Kommilitonen und wir unternehmen etwas zusammen.

Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit bis ihr hier wieder von mir hört. ;-)

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,

euer Cedric. :)

Mittwoch, 22. November 2017

Wie schnell die Zeit vergeht...

Hallo Liebe Blogleser und -leserinnen,

nach acht Wochen, von denen ich zwei Wochen in der Berufsschule war, ist meine Zeit nun im Online-Banking vorbei. Es war meine erste Abteilung und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte jede Menge lernen. Aber jetzt einmal von vorn:

Von den Kollegen wurde ich sehr freundlich und herzlich empfangen und auch sofort integriert. Es war ein Start ins Dunkle für mich. Ich wusste weder wie die Programme genau funktionieren noch was man in der EBL-Abteilung eigentlich genau machen musste. Online-Banking….habe ich auch noch nie genutzt…keine Ahnung wie so etwas geht?! :D Aber meine Zweifel und Unsicherheit legten sich mit der Zeit. Durch die Hilfe meiner netten Kollegen Frau Rücker, Frau Jesumann und Herr Klaus, fand ich mich schnell in der Abteilung zurecht. Nun kann ich voller Stolz sagen, dass ich in acht Wochen sehr viel lernen konnte. In den ersten Tagen wurden mir die verschiedenen Online-Banking-Verfahren mit ihrem technischen Hintergrund erklärt (mobileTAN, smartTAN, HBCI mit Chipkarte). Jedes Verfahren hat seinen eigenen sogenannten Vertriebsweg. Und ist dieser Weg nicht eingerichtet, funktioniert das Banking beim Kunden nicht. Auch die Nutzung der Banking-App ist mit einem solchen Vertriebsweg verknüpft. Also, wenn ihr euch über die App auf dem Smartphone oder Tablet anmelden wollt und es geht nicht, dann kann es daran liegen, dass ihr für den Vorgang noch nicht freigeschalten seid. Neben der Einrichtung der Verfahren gibt es natürlich auch noch andere Aufgaben. Es kann immer passieren, dass man auf einmal sein Passwort bei der Anmeldung nicht mehr weiß und dann den Zugang zum Online-Banking sperrt. In diesem Fall gewähren wir unseren Kunden wieder 3 Versuche sich anzumelden und wenn einem das Passwort nicht mehr einfällt, senden wir eine Start-PIN zu und das Online-Banking wird zurückgesetzt. Auf die E-Mails der Kunden durfte ich auch selbstständig antworten, sofern ich dies schon konnte. Frau Rücker hat dann auch noch einmal drüber geschaut, damit alles seine Richtigkeit hat. :-)

Zum Schluss kann ich sagen, dass es mir im EBL-Bereich bzw. im Online-Banking sehr gut gefallen hat. Außerdem bevorzuge ich jetzt auch das Banking. Es ist einfach viel bequemer und auch unkomplizierter. Wenn mir Abends einfällt, dass ich unbedingt noch eine Überweisung erledigen oder einen Dauerauftrag ändern muss, setze ich mich einfach an meinen PC oder zücke mein Handy. Kommt Ihr noch in unsere Filialen oder bevorzugt Ihr auch das Online-Banking??


Meine nächste Abteilung ist Post und Empfang. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in dieser Abteilung erwartet.

Liebe Grüße,
euer Brian

Mittwoch, 15. November 2017

Echt nicht meine Woche

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

es ist wieder so weit und ihr hört mal wieder von mir. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und es geht euch gut. Mir, für meinen Teil, geht es bestens… wäre da nicht meine „perfekte Woche“ gewesen. :P

Die Geschichte dazu ist zwar lustig, allerdings auch etwas unangenehm für mich. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder unsere Azubi-Geschäftsstellen betreuen. Am Dienstagmorgen fuhr ich also mit dem Bus nach Bad Klosterlausnitz in unsere Filiale, schaltete unsere Alarmanlage ab und baute meinen Arbeitsplatz auf. Dort stand ich dann unseren Kunden bis 12 Uhr tatkräftig zur Seite. Pünktlich zum Mittag räumte ich alles auf und schaltete die Anlage wieder an. Da ich immer noch keinen Führerschein in der Hand halte und Paula zur gleichen Zeit die Filiale in Bürgel übernahm, holte sie mich freundlicherweise ab und nahm mich mit nach Eisenberg. Dort verbrachte ich meine Mittagspause und fuhr anschließend mit dem Bus nach Crossen…zur nächsten Geschäftsstelle. Bis hierhin ist alles noch gut gelaufen, aber dann ging es los…

Als sich die Zeit in Crossen dem Ende neigte, informierte ich noch eben meine Mutti, damit sie mich aus Crossen abholen konnte. 18:05 Uhr versuchte ich die Bank zuzuschließen und die erste Alarmanlage anzuschalten und siehe da, es passierte…nichts. Normalerweise würde ein lang anhaltendes Piepgeräusch entstehen (ähnlich wie ein Tinnitus). Ich ging also alles noch einmal durch, schloss jeden Raum einzeln auf und wieder zu und versuchte, erneut die Alarmanlage anzuschalten und…nichts tat sich. Kein einziges Geräusch kam aus der Anlage raus. Also rief ich Paula an, die natürlich wie der Zufall so will, nicht ans Telefon ging. Also versuchte ich es bei meiner Kollegin Sarah, um zu fragen, was ich denn nun schon wieder falsch machte… Zum Glück ging sie an ihr Telefon. Wir sind alles noch einmal zusammen durchgegangen und im Nachgang hat sich herausgestellt, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was die Anlage gegen mich hatte. Sarah bot mir dann an nach Crossen zu kommen und dies verneinte ich keinesfalls. Um des Rätsels Lösung zu finden ging ich noch einmal alles einzeln durch…Türen auf…Türen zu…Anlage angeschaltet…kein Ton. Irgendwann stand ich im Tresorraum, ich starrte auf den Tresor und da war sie…die Ursache allen Übels. Ein Kabel hing von der Decke und war im Tresor verklemmt. Als ich das Problem gelöst hatte, schloss ich die Türen wieder zu, schaltete die Alarmanlage an und dann sag ich nur…Tinnitus. :D Ich rief sofort Sarah an. Noch bevor ich die ersten Worte fassen konnte, sagte sie gleich. „Bitte sag mir nicht, dass du es nun geschafft hast.“ Doch leider konnte ich ihr nichts anderes sagen und es tat mir sehr leid, dass sie nun den Weg nach Crossen zurücklegen musste. Sie hat auf jeden Fall einen gut bei mir. J Somit war der Dienstag für mich abgehakt.

Doch am Donnerstag kam es noch schlimmer… An diesem Morgen fuhr ich nach Bürgel in die Filiale und dazu muss ich sagen, jede unserer Geschäftsstelle hat andere Sicherungsmaßnahmen und diese habe ich diesmal in Bürgel nicht ganz beachtet. Ich schaltete nur eine Alarmanlage ab statt zwei. Als ich also in unserer Filiale ankam, hörte ich schon den ersten Kunden und beeilte mich, damit ich ihm schnell helfen konnte. Als ich unsere Glastür zum Beraterraum aufschloss, hörte ich auf einmal ein Geräusch, als ob ich einen Tinnitus hätte. Ich dachte mir nichts weiter dabei, fuhr meinen Rechner hoch und arbeitete weiter. Dem Piepen schenkte ich überhaupt keine Aufmerksamkeit. Nach einer Minute war das Geräusch immer noch da und ich lief nach draußen, um zu schauen, was da los ist. Ich dachte dieses fiepen kommt von weiter weg. Also fuhr ich ganz normal fort und half unserem Kunden. In der Zwischenzeit verschwand das Geräusch und der Kunde ist glücklich und zufrieden gegangen. Ich ging noch einmal nach hinten, um etwas zu holen. Plötzlich hörte ich wieder einen lang anhaltenden Piepton und ahnte diesmal… das bedeutet nichts Gutes. Ich habe vergessen die zweite Alarmanlage abzuschalten und meine schlimmste Befürchtung ist wahr geworden: ich habe den Alarm ausgelöst. Während ich den Kunden bediente, gingen genau 20 Anrufe auf unserem Banktelefon in Bürgel ein. Ein Anrufer war die Polizei, einer der Cityschutz, mehrere aus dem Kundenzentrum und noch ein paar von unserer Ausbilderin Frau Appelt. Als ich dann alles realisierte, standen auch schon Frau Herzig und Herr Nährig mit im Zimmer. Aber anstatt eines gefesselten und geknebelten Azubis, fanden sie einen nichtsahnenden Dominik Busch. :D

Dieser Fehler wird mir auf alle Fälle nicht noch mal passieren. Einmal die Alarmanlage auslösen ist genug Aufregung für mich gewesen und ich brauche dies kein zweites Mal… und das war sie also, meine „perfekte Woche“. Auf solche Tage kann ich in Zukunft echt drauf verzichten.

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit und bereitet euch so langsam auf Weihnachten vor ;).

Liebe Grüße, Dominik

Mittwoch, 8. November 2017

Mein Start ins 1. Theoriesemester

Hey ihr Lieben,

nach den ersten zweieinhalb Wochen hier in der Berufsakademie Sachsen im wunderschönen Glauchau möchte ich nun meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Am 02. Oktober war es soweit, der erste Tag des 1. Theoriesemesters stand an. Ich war sehr gespannt wie wohl meine Kommilitonen, also meine „Mitstudenten“, sein würden. An diesem Tag mussten sich die Studierenden für Ihren jeweiligen Studiengang einschreiben. Nur durch diese Einschreibung ist es möglich, das Studium zu absolvieren, da ohne diese der Zulassungsbescheid seine Gültigkeit verliert. Bereits 9 Uhr hatte ich dies erledigt und somit war noch genügend Zeit bis zum nächsten Termin. Diese habe ich genutzt, um mich auf dem Campus etwas umzusehen. Dort gibt es das Hauptgebäude, das Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Aula- und Mensagebäude. Im Haupthaus werden wir die meiste Zeit verbringen, und zwar bei Vorlesungen und Lehrveranstaltungen. Das Laborgebäude ist für den Studiengang Bank von geringem Interesse. In diesen Räumen werden die Studierenden, des Studiengangs Technik, die Wissenschaft erkunden und selbst Experimente und Untersuchungen durchführen. In der Bibliothek findet sich mengenweise Literatur, die für das Selbststudium von sehr großer Bedeutung ist. In der Aula werden am Ende jedes Semesters die Modulprüfungen geschrieben, welche für uns bereits Anfang Dezember anstehen. Außerdem fanden dort für alle Ersties gemeinsam erste Veranstaltungen statt, in denen es um Zeit- und Selbstmanagement und Neurowissenschaften ging. 


Im Mensagebäude wir die Möglichkeit Mittag zu essen. Außerdem gibt es auf dem Campus verschiedene Möglichkeiten Sport zu treiben, zum Beispiel auf dem Volleyballfeld, im Fitnessraum oder an einer Tischtennisplatte, was mir übrigens sehr gefällt ;-). Nach meiner Besichtigung stand 14 Uhr noch eine Einführungsveranstaltung auf dem Plan, bei der wir unter Anderem unsere ersten Stundenpläne und Informationen zu den Modulen und Prüfungen erhalten haben.

An den nächsten Tagen ging es mit den ersten Lehrveranstaltungen weiter. In den Modulen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Wirtschafts- und Finanzmathematik und Grundlagen der Bankbetriebslehre haben uns die Dozenten bereits den ersten Stoff vermittelt. Doch zu diesen vier Modulen kommt noch eins dazu, welches im 1. Semester auf meinem Theorieplan steht, und zwar Wirtschaftsenglisch.

Für jedes Modul erhalten die Studierenden ein Skript, in dem der ganze Stoff, der im jeweiligen Semester vermittelt wird, festgehalten ist. Als ich erfuhr, dass das Skript für die Wirtschaftsmathematik über 250 Seiten umfasst, war ich kurz geschockt. Doch mein Dozent hat mir beruhigenderweise sagen können, dass über 100 Seiten davon aus Übungsaufgaben besteht, und eine Formelsammlung ebenfalls mit inbegriffen ist.

Schon bald melde ich mich hier wieder zu Wort. ;-)

Liebe Grüße, euer Cedric.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Theorie und Praxis vereint – Tag der offenen Tür

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,
 
ich hoffe ihr habt alle den Sommer genossen und hattet einen schönen Urlaub. Mittlerweile ist Herbst und ich bin bereits ins 3. Semester gestartet. Bei uns in der Bank hat schon am 1. August das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch in vielen anderen Berufen war am 1. September der Startschuss.

Du bist vielleicht gerade direkt auf dem Weg zu deinem Abitur oder hast es bereits hinter dir? Weißt noch nicht so ganz, wo dein Weg mal hingehen soll oder willst dich vielleicht neu orientieren? Du kommst in Verlegenheit bei dem Gedanken entweder eine Ausbildung, bei der du auch schon eigenes Geld verdienst, oder doch ein Studium zu starten?

Dabei ist es möglich gleichzeitig zu arbeiten, Geld zu verdienen und zu studieren. Wie das geht, hat die Staatliche Studienakademie in Glauchau/Sachsen, wo auch ich mein duales Studium absolviere, am 09.09.2017 zum „Tag der offenen Tür“ gezeigt. Hier gab’s geballte Infos rund ums duale Studium an der Berufsakademie Sachsen (zu der mehrere Staatliche Studienakademien gehören), bei dem sich mehrmonatige Praxisphasen mit theoretischen Abschnitten abwechseln. 

Ebenso bietet die Akademie in Glauchau den zu meinem Praxispartner zugehörigen Studiengang Bank an. In der Theorie werden dabei neben der Bankbetriebslehre auch allgemein wirtschaftsbezogene Kenntnisse vermittelt. So lernen wir hier alles in Sachen Volkswirtschaftlehre oder Marketing. In den anschließenden Praxisphasen wird dann die Theorie umgesetzt und man erhält einen Einblick in alle Abteilungen der Bank. Durch die Praxis bekommt man so einen Überblick ins spätere Arbeitsleben und kann herausfinden, welche Stärken und Schwächen man hat. 

Neben dem Studiengang Bank stellten sich zum Tag der offenen Tür noch die 9 anderen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik, die die Akademie anbietet, vor. Darunter fallen beispielsweise die Studiengänge Automobilmanagement, Bauingenieurwesen oder auch mittelständische Wirtschaft. Und klar gab’s die Möglichkeit mit vielen Vertretern von Unternehmen aus der Praxis zu sprechen, um genaue Infos zu erhalten. Campuserkundungen und Rundgänge vorbei am Wohnheim, Laborgebäude oder der Bibliothek gab’s oben drauf und verhungern sollte auch keiner. Es wurde gegrillt und Mensa und Studentenclub waren auch geöffnet. 

Und wer noch mit seinen Bewerbungen unsicher ist, der konnte zum Tag der offenen Tür am Bewerbertraining teilnehmen, bei dem auch die Bewerbungsmappen durchgecheckt wurden.

Es gab also viel zu entdecken und ich habe meine Entscheidung für das duale Studium keinesfalls bereut, da es die Möglichkeit bietet die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Wer interessiert ist, hat die Möglichkeit, sich am nächsten Tag der offenen Tür, voraussichtlich im März nächsten Jahres, zu informieren ;).

Bis bald
Eure Chantal

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mein Weg zur Volksbank Eisenberg

Liebe Blogleser und Leserinnen,

in den folgenden Zeilen möchte ich euch meine Ankunft in der Volksbank Eisenberg und meinen Weg dahin erläutern. Nachdem ich meinen Realschulabschluss im Schuljahr 2015/16 erfolgreich abschloss, begann ich eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Nach 2 Praktika war ich mir sicher, dass dieser Berufszweig wohl doch nichts für mich ist. Nun überlegte ich Tage und Wochen...dann kam mir mein ursprünglicher Berufswunsch des Bankkaufmanns wieder in den Sinn. Ich habe mich darüber belesen, was man in diesem Beruf für Aufgaben hat. Darunter zählen zum Beispiel die Kunden zufrieden zu stellen bzw. auf Basis ihrer Wünsche das richtige, auf sie zugeschnittene Produkt aus der vorgegebenen Angebotspalette zu finden. Da dies nicht schlecht klang und meine Stärken und Interessen in den Naturwissenschaften liegen und mir vor allem die Mathematik Spaß machte und ich auch schnell lernte, wusste ich, dass dieser Beruf das Richtige für mich ist. Zusätzlich erwartete ich von dem Arbeitsbereich, dass er mich im positiven Sinne herausfordert und auch, wenn es ein nach außen hin sehr ernstes Berufsbild ist, Spaß macht. Ebenso wollte ich einen Job mit Kundenkontakt.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch ging es Anfang August erst mal auf den Bauernhof. Diese Zeit brachte uns Azubis viel, da wir uns untereinander kennen und schätzen lernten und zu einem Team wurden.


Ein paar Wochen später hieß es Gummistiefel und Latzhose gegen Anzug und Krawatte tauschen. Nun bin ich im EDV Bereich, wo ich vom Team herzlich begrüßt und sofort integriert wurde. Hier lernte ich schnell die verschiedenen Verfahren des Online-Bankings kennen und ebenso, wie man diese auf Wunsch des Kunden einrichtet. Die Verfahren sind mobileTan, smartTAN Photo und HBCI mit Chipkarte. Andere Tätigkeiten hier sind Tageslimits nach Wunsch unserer Kunden entweder zu erhöhen oder zu senken und Briefe bzw. E-Mails an sie zu senden.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich bei der Volksbank Eisenberg einen für mich sehr positiven Start in meine Lehre hatte und sich meine Erwartungen, bis jetzt, an den Beruf erfüllt haben.

Liebe Grüße euer Brian!

Mittwoch, 27. September 2017

Hinter den Kulissen

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

nach etwas kürzerer Zeit melde ich mich hier nun wieder zu Wort. Mittlerweile befinde ich mich wieder „hinter den Kulissen“ in einer bankinternen Abteilung. Nach der Anlageberatung, wo ich bereits eigene Gespräche geführt habe, wechselte ich nun in die Marktfolge Passiv.

Vielen ist manchmal ja gar nicht bekannt, was sich im Hintergrund einer Bank noch alles abspielt. Doch auch hier gibt es noch viel Neues zu entdecken. Nachdem ich also schon Konten im Gespräch mit Kunden eröffnet hatte, ging es nun auch um Kontoeröffnungen, die wir aber intern und nicht in einem Kundengespräch bearbeiten. Dabei geht es um die Konten unserer Tochterbank der EthikBank. Da diese ja eine Direktbank ist, können wir kein persönliches Kundengespräch führen. Es wird alles bequem online abgewickelt. Die notwendige Legitimation, also Identifizierung, der Kunden erfolgt hier per sogenannter Post-Ident oder Videolegitimation. Unsere Kunden füllen die Kontoanträge bequem zu Hause aus, gehen damit zur Deutschen Post und diese legitimiert unsere Kunden vor Ort. Danach schicken sie uns die Änträge zu und nach einer Prüfung unsererseits eröffnen wir dann die Konten.

Aber auch Kontoschließungen bearbeite ich hier in der Marktfolge. Dazu sind allerdings ganz schön viele Klicks in unserem System notwendig, die ich mir erstmal alle merken muss, aber auch das geht innerhalb kurzer Zeit schnell ;). In der Marktfolge spielt außerdem das Vier-Augen-Prinzip eine große Rolle. Daher gehen viele Dokumente in eine weitere Abteilung zur Kontrolle. Wir arbeiten hier mit sensiblen Daten, wodurch die Überprüfung sehr wichtig ist, denn Menschen machen nun auch einmal Fehler. Außerdem dient das auch einfach der Sicherheit und was der Eine nicht sieht, sieht eben der Andere. In der Marktfolge arbeitet man größtenteils im Bereich der Tochterbank EthikBank. Denn für die Direktbank wird alles online oder per Telefon geregelt. Außerdem kommt man in der Marktfolge auch mit dem spannenden Thema Geldwäsche in Berührung, denn hier gilt es auch vieles zu prüfen. Dadurch fallen hier Fragen an, wie: Wer ist überhaupt berechtigt ein bestimmtes Unternehmen zu vertreten und wer darf in dessen Namen handeln? - das sind dann die „wirtschaftlich Berechtigten“ und Vertretungsberechtigten. Auch das habe ich bereits in der Marktfolge überprüft und manchmal ist das gar nicht so einfach, denn oft verändern sich solche Daten schnell und dann heißt es die vorhandenen Unterlagen durchzuforsten :)…

Zwischendurch, wenn man in einer Abteilung ist, kann es sein, dass noch betriebsinterne Schulungen anstehen. So war das auch bei mir der Fall. Damit soll man optimal auf die Zukunft vorbereitet und auf den neuesten Stand gebracht werden. In einer internen Schulung lernten wir alles über rechtliche Grundlagen in Sachen Fonds und was beim sogenannten Beratungsprotokoll zu beachten ist. Natürlich ging es auch darum, wie das alles in die Praxis und in der Beratung umzusetzen ist. 

Und nun noch kurz zu etwas ganz Anderem. Vor nicht allzu langer Zeit, als ich zum Feierabend das Bankgebäude verlassen habe, war irgendwas anders in der Bank, was ich erst beim zweiten Blick bemerkte. Wie ihr sicherlich wisst, sind unsere Renovierungsarbeiten endlich zu Ende. Nun gibt es also noch jede Menge Deko in Form von Zitaten und Schriftbildern an die Wände :) und neugierig wie man ist, macht man in jeder Etage Halt und liest sich das Ganze durch. Langweilig wird es also nicht und irgendwas verändert sich immer.

Bis bald,
Eure Chantal

Donnerstag, 7. September 2017

Und ehe man sich versieht…

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

ehe man sich versieht…ist nun schon ein Jahr vergangen seitdem ich hier bei der Volksbank Eisenberg mein duales Studium begonnen habe. Zeit also, noch einmal alles aus diesem Jahr Revue passieren zu lassen.

Alles begann im August 2016 als ich mit den zwei Azubis Paula und Dominik einen neuen Abschnitt begann. Wir starteten am 1. August 2016 mit einem Einführungstag hier in der Volksbank. Und von wegen am nächsten Tag in der ersten Bankabteilung starten – auf den Bauernhof zu den Kühen oder Pferden ging es!! Hier in der Volksbank Eisenberg eG erlebt man einen ungewöhnlichen Berufsstart. Wir bekommen einen Einblick in das körperlich anstrengende Berufsleben. Somit können wir unsere Kunden besser verstehen und wissen trotzdem unseren Schreibtisch zu schätzen. Also waren erstmal für vier Wochen Gummistiefel an die Füße und Mistgabel in die Hand angesagt ;). Die Arbeit dort war auf jeden Fall eine außergewöhnliche Erfahrung zum Berufsstart, doch damit erlebte man hautnah den Alltag von vielen dort arbeitenden Menschen.

Nach den vier Wochen Praktikum in der Agrargenossenschaft ging es dann in die erste Bankabteilung. Bei mir waren es noch ein paar Wochen im OnlineBanking. Danach hab ich die Bank erst einmal für eine ganze Weile verlassen, denn mein richtiger Studienbeginn stand an. Im Oktober ging es nämlich mit Vorlesungen & Co. los. Nach unserer feierlichen Immatrikulation waren wir also ganz offiziell Studenten. An der Akademie musste man sich auch erstmal einleben und man lernte viele neue Leute kennen. Für uns, damals noch „Erstis“, ging es Ende November sogar noch im Rahmen unserer ersten Exkursion zur Deutschen Bundesbank. Hier erfuhren wir alles über die Bundesbank und wurden auch in Sachen Falschgeld informiert. Auch da rannte die Zeit vor einem her und ehe man sich versehen hatte, standen die ersten Prüfungen ins Haus.

Später folgte dann, wie beim dualen Studium üblich, der Wechsel zum Praxispartner. In dieser Zeit war ich im Service Center eingesetzt. In der zentralen Anlaufstelle für Kunden wird man mit allerlei Fragen konfrontiert. So lernt man aber gleich viele Abläufe kennen und von allem etwas. Damit war dann das erste Semester auch schon wie im Flug vergangen und wieder stand der Wechsel zur Berufsakademie an.
Die nächsten Vorlesungen folgten und auf uns wartete das nächste Highlight mit der Studienexkursion nach Frankfurt. Aber darüber hab ich Euch ja bereits ausführlich berichtet. Es war einfach ein tolles Erlebnis dort Bankenluft zu schnuppern und die Ausblicke über die Dächer Frankfurts waren einfach grandios.

Und dann waren es schon nicht mehr viele Wochen bis das zweite Theoriesemester zu Ende ging und die nächsten Prüfungen anstanden. Direkt danach wechselte ich wieder hier zur Bank und meine nächste Abteilung war nun die Anlageberatung. Endlich eigene Gespräche führen und die Nervosität ablegen war hier das Ziel.

Der Anfang ist nun also gemacht und wir sind nicht mehr „die Kleinen“. Ich bin gespannt, was mich in Zukunft alles erwartet und was ich in den vielen anderen Abteilungen noch alles lernen werde. Im Nachhinein betrachtet ging das erste Jahr extrem schnell rum, wahrscheinlich auch, weil ständig so viel Neues auf einen wartete und vor allem bei mir im Studium die Abwechslung groß ist.

Bis bald,
Eure Chantal

Freitag, 1. September 2017

Das feuchtfröhliche Abenteuer!

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 

lang ist's her, als ihr das letzte Mal von mir gehört habt. In diesen drei Wochen ist schon wieder eine Menge passiert. Was mir am meisten im Kopf geblieben ist, ist unser Betriebsausflug nach Podelwitz. Letztes Jahr bereiteten die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs die Betriebsreise vor, dieses Jahr durfte unsere Kreditabteilung kreativ werden. Das Motto "Sommer, Sonne, Bike und Boot" sagte so gut wie alles über diesen Ausflug, die ergänzenden Worte, „feuchtfröhliches Erlebnis“ gaben dem Ganzen noch das gewisse Etwas :P. Leider haben einige die Worte „feuchtfröhliches Erlebnis“ etwas zu ernst genommen, aber dazu komme ich später ;). 

Eine kurze Story am Rande: Ich werde aktuell auf den Geschäftsstellen eingearbeitet und an einem Donnerstag durfte ich mit Simon Zeiß (Azubi im dritten Lehrjahr) zusammen arbeiten. Eines Morgens kam eine Mail an alle Mitarbeiter aus der Kreditabteilung, mit der Bitte, sich ein Baguette für unseren Ausflug auszusuchen (Käse, Salami, Schinken...). Simon wollte ein Käse-Brötchen... und das erfuhr die ganze Bank. Als Simon rot anlief, fragte ich ihn was denn los ist. Statt seinen Wunsch nur an die Kreditabteilung zu senden, schoss er eine Mail mit dem Wort "Käse" an alle Mitarbeiter los :D Keine fünf Minuten später kamen schon die ersten Antworten mit „Guten Appetit“, „Lassen Sie es sich schmecken“ und Ähnliches. Ich fand es sehr lustig ;) 


Die Volksbanker auf den Teambikes.
Nun zu unserem etwas nasseren Abenteuer in Podelwitz. Nach dem kurzen Arbeitstag am Freitag trafen wir uns 12:30 Uhr auf dem Busplatz in Eisenberg, um hier unsere Reise zu beginnen. Während unserer Fahrt gab es reichlich an Essen und Getränke, auch Simon's gewünschte Käse-Brötchen fehlte nicht. Nach einer Busfahrt von ca. 1,5 Stunden kamen wir an unserem Ziel an. Dort standen schon die Team-Bikes parat. Solche Tandems habe ich zuvor noch nicht gesehen, ich gehe mal davon aus, dass sie nicht jeder von euch kennen wird. Deshalb zeig ich euch noch ein Bild. 

Kurz vor Start auf den Fahrrädern fing 
es an zu nieseln und wir packten die 
beigelegten Regencapes aus. Keine fünf Minuten später hörte es schon   wieder auf. Nach der Einweisung in die Tandems ging es auch schon in 7er Gruppen los. Die Fahrradtour verlief entlang der Mulde, auf der wir dann später schwammen, einige auf Booten und andere mit vollem Körpereinsatz, aber dazu komme ich noch ;). Zum Anfang der Fahrradtour sammelten wir uns an den Rädern und bildeten Gruppen. Wir, die Azubis im zweiten und im ersten Lehrjahr, bildeten ein Team und versammelten uns am letzten Tandem. Da ein Getränkehalter inklusive war, nutzten wir die Chance gleich und stellt dort unsere Wegbegleiter hinein. Nach der Einführung wurde jede Gruppe einzeln auf die Reise geschickt. Am Anfang des Abenteuers wartete unser erstes Hindernis und zwar die Pflastersteine. Da unsere Getränke frisch geöffnet wurden lief alles über… Unsere Reise führte entlang der Mulde. Da das Wetter gut mitgespielt hat, waren wir nach anstrengenden Verfolgungsjagden gut durchgeschwitzt. 

Einen besonderen Preis gab es für den ersten Platz nicht, aber unser gemeinsames Ziel war es, als Erste anzukommen. Und siehe da dieses Ziel erreichten wir auch zusammen. Nach der ca. einstündigen Fahrt stärkten wir uns. Als wir letztendlich ankamen, hofften wir auf eine herzhafte Speise, „leider“ gab es nur Kaffee und Kuchen. Dieser war dafür allerdings herausragend! Nach unserer wohlverdienten Pause ging es weiter auf die Mulde (in unseren Schlauchbooten). Hierfür war eine Paddelzeit von ca. 2 – 3 Stunden eingeplant. Wir wurden im Voraus gewarnt, dass die Mulde an gewissen Stellen nur 10 cm tief ist, das hieß, dass sich ab und zu jemand bereiterklären musste das Boot anzuschieben. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bestimmt 8 Mal hängen geblieben, das führte dazu, dass Brian Trinkler (unser neuer Azubi im ersten Lehrjahr) und ich uns bereit erklärten und als „Abschleppdienst“ für unser Boot arbeiteten :P. Nachdem wir das 2. Mal stecken geblieben sind, sprang Brian schnell raus, um uns zu schieben… und siehe da, er ist ausgerutscht und saß im Endeffekt im Wasser! :P Die Insassen des Nachbarbootes haben sich natürlich auf seine Kosten amüsiert. Das jedoch war nur der Anfang vom „feuchtfröhlichen Abenteuer“. Nach einer weiteren halben Stunde blieben wir wieder stecken. Diesmal mussten Brian und ich her halten und wir zogen unser „knallrotes Gummiboot“ ins Freie. Wie es der Zufall so wollte, wurde es glatt und ehe wir uns umsahen, lagen wir schon beide samt Klamotten bis zum Kopf im Wasser. Ich habe es geschafft als erstes wieder ins Boot zu kommen, dies sah zwar aus wie bei einem gestrandeten Wal, aber das ist erstmal Zweitens. Ich setzte mich eben auf den Rand des Bootes, um mich kurz von diesem Schock zu erholen. Als Brian auch versuchte ins Boot zu gelangen, rutschte ich vom Gummibootrand ab und landete erneut im Wasser… Nach dem alle wieder im Boot drin saßen, konnte es weiter gehen. Und natürlich, wie in unseren heutigen Zeit üblich, hatte jemand ein Handy parat um das ganze Drama zu filmen. (Achtung: Kreischalarm!) 



Als wir schon ca. 2 Stunden auf dem Wasser waren, kam das Hungergefühl… Und wie das so ist, verändert der Hunger Menschen :P Also wurde es eine eher ungemütliche Fahrt bis zum Ziel. Doch als wir das Ende vor Augen hatten und das Essen schon rochen, strengten wir uns noch einmal an und nutzten unsere letzte Kraft um endlich anzukommen. Als wir da waren, warteten schon leckere Salate, viele Kaltgetränke und ausreichend Fleisch auf uns. Nach dem sehr schmackhaften Essen wollten wir noch ein Lagerfeuer machen, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es stürmte, regnete und blitzte sogar, also beschlossen wir, schon gegen 21:00 Uhr Richtung Eisenberg zu fahren. Als wir dann gegen 22:30 Uhr ankamen, verabschiedeten sich alle und dieser schweißtreibende Tag ging zu Ende.

In diesem Sinne…ist mein Blogbeitrag auch zu Ende. Also seid gespannt, was ich demnächst so erlebe. Jetzt dürfen erst einmal unsere neuen Azubis ran. 

Also bis bald,
Dominik :)

Mittwoch, 9. August 2017

Absolutes Desaster oder voller Erfolg?!

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich hoffe ihr habt die Regenzeit ohne große Schäden überstanden und könnt jetzt den Sommer genießen. Bei mir ging es wieder einmal heiß her. Nach vier Monaten in unserem Zentralen Vertrieb konnte ich einiges Neues dazu lernen. In unserem Beschwerdemanagement konnte ich selbst aktiv werden. Neben der Suche nach einem passenden Geschenk für unsere Kunden, überlegte ich mir ebenso die richtigen Entschuldigungsgrüße. Zwischen meinen Aufgaben und dem großen Projekt brachte mir meine Bürokollegin Sarah in kleinen Denkpausen auch ein paar Fachbegriffe bezüglich des Marketings bei. Unter anderem fiel das Wort Distributionspolitik (Vertriebsweg) und positive Obsoleszenz (Hersteller beeinflussen ihre Produkte und lassen diese künstlich altern). Mir wurde nicht nur erklärt welche Bedeutung diese Wörter haben, sondern in erster Linie, wie man diese Wörter ausspricht und schreibt. :P Das ist allerdings nicht das Einzige, was man hier in der Marketing-Abteilung lernen kann. 


Bereits im letzten Beitrag schrieb ich euch über mein großes Projekt. In der ersten Woche wurde mir die Beispielplanung unseres 150-jährigen Jubiläums zugeteilt und heute werde ich euch hierzu mehr verraten:
Die Inhalte meiner Aufgabe standen von Anfang an fest:
- ein spezielles Geburtstagslogo,
- ein Geburtstagsspruch,
- die Ausgestaltung der Festzeitung
- ein Dankeschön an all unsere Mitarbeiter oder auch eine Veranstaltung,
- eine Kundenveranstaltung, hierfür durfte ich auch einen Kampagnen-Plan für das Jahr 2018 entwerfen,
- Engagement in der Region.


Anfangs, als mir diese Aufgabe zugeteilt wurde, machte ich mich auf den Weg und ließ meiner Kreativität, die man im Marketing definitiv benötigt, freien Lauf. Allerdings ist diese nur begrenzt und umso schwerer fiel es mir den Anfang zu finden. Zunächst fing ich mit dem Zeichnen eines Logos an. In der Woche vor der Präsentation brachte ich dann meine Skizzen in digitale Form mithilfe unseres Bild- und Grafikbearbeitungsprogramms CorelDRAW. Nachdem ich ein paar Logos entworfen habe, befasste ich mich mit anderen Aufträgen im Marketing, wie oben bereits genannt unser Beschwerdemanagement, Auswertung unserer Warum-Bögen und dem Einpflegen von Mediadaten. Somit verlor ich dieses Projekt etwas aus den Augen. Erst drei Wochen bevor meine Zeit im Marketing endete, fing ich wieder an aktiv an diesem Projekt zu arbeiten. Gerne möchte ich meine Ideen zu meinem besonderen Logo mit euch teilen. Hierfür sind zwei Bilder hinzugefügt, die ich selber angefertigt habe. Lasst hier eurer Fantasie genau so viel freien Lauf wie ich meiner. Das rechte Bild stellt für mich einen Baum dar. Könnt ihr es auch erkennen? :-) 

Für den Geburtstagsspruch habe ich mir zwei Beispiele ausgedacht:
- Volksbank Eisenberg – Mittendrin statt nur dabei
- Volksbank Eisenberg – 150 Jahre regional, persönlich, zuverlässig


Zusätzlich gestaltete ich die Inhalte der Festzeitung. Hierfür dachte ich mir, dass man beispielsweise:
- unseren Vorstand vorstellt, da dieses Jahr ein Vorstandswechsel statt fand,
- das Prinzip der Genossenschaft erklärt,
- 5 – 10 Mitglieder befragt (wie lange Volksbank und warum?)
- Eine Azubi-Befragung durchführt. Findet ihr es nicht auch interessant heraus zu finden, was uns Azubis zur Volksbank Eisenberg getrieben hat?


Punkt vier auf meine Liste war die Mitarbeiterveranstaltung. Hier hatte ich Möglichkeiten wie z. B.:
- Drachenbootrennen
- Team Drumming
- Stadtrundfahrt durch die Bankenmetropole Frankfurt




Die Kundenveranstaltung war dann Punkt fünf.
Eine Abendveranstaltung in der Stadthalle:
- 16 Uhr Einlass
- 17 Uhr Vorwort von unserem Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler
- 18 Uhr Eine Comedy- oder Kabarett-Show
- 20 Uhr eine Live-Band bis zum Schluss

Ein Kampagnen-Plan für unser Jubiläumsjahr durfte natürlich auch nicht fehlen:
Januar – März: Durch weiterempfehlen der Bank bekommen beide Parteien 15 € geschenkt
April – Juni: Durch jeden abgeschlossenen Kreditvertrag spenden wir 15 € an das Tierheim
Juli – Sep.: Jeder Kunde der einen Kreditvertrag unterschreibt bekommt einen Zinssatz von 3,15 %
Okt. – Dez.: Leistungs- oder Preisvorteil bei der R+V Versicherung

Kommen wir zu meinem persönlichen Favorit. Unser Engagement in der Region. Das sind meine Ideen:
- 150 ehrenamtliche Stunden
- Tierpatenschaft
- Kinderpatenschaft
- Engagement für Kindergärten und Schulen
- Skulptur   


Nun zu meiner Präsentation: absolutes Desaster oder voller Erfolg? In meiner Vorstellung bin ich vollkommen unvoreingenommen hinein gegangen, das heißt, dass ich kaum Aufregung spürte. Die Vorführung fand vor unserer Ausbilderin Frau Appelt und unseren Marketing-Experten Frau Zeuner und Frau Häußler und dem Marketing-Neuling Sarah statt. Da unsere Bank noch voll in der Renovierung steckt, war die Luft im Schulungsraum etwas knapp. Jedoch dachte ich mir nichts weiter dabei und fing an den Computer hoch zu fahren, fünf Handouts auszuteilen und meine Power Point zu öffnen. Als alle da waren ging es auch schon los. Nach der Vorstellung meiner kreierten Logos spürte ich schon, dass es mir immer schwerer fiel zu atmen. Es fühlte sich an, als würde ein 10 Zentner Metallglotz auf meinen Brustkorb drücken. Hinzu kam, dass ich extrem schwitzte. Das war der Moment, bei dem ich extrem nervös wurde, was ich von mir eigentlich nicht kannte. Dann brach ich mitten im Satz ab und sagte „ich muss jetzt das Fenster öffnen“. Gesagt getan und ich merkte, wie ich endlich wieder normal Luft bekam. Also konnte ich meine Präsentation etwas umfangreicher, als ich sie euch vorgestellt habe, vortragen. Nachdem auch das letzte Thema abgearbeitet war, kamen wir zur Auswertung! Zu meinem Glück fiel diese gar nicht mal so schlecht aus. Frau Häußler, unsere Marketing-Expertin wenn es um die Volksbank geht, hatte natürlich höhere Ansprüche als Frau Appelt. Also lobte sie mich anfangs und gab mir anschließend noch etwas Kritik mit auf den Weg. Sie fand, dass ich etwas zu wenig nach anderen Unternehmen recherchiert habe. Frau Zeuner sagte, zu meinem Erstaunen, dass sie positiv überrascht ist. Diese Aussage überströmte mich mit Glücksgefühlen. Auch Frau Appelt brachte nur erfreuliche Kritik an. Also Fazit: Es war eine Vorstellung die sich sehen lassen KANN. Zwischen absolutem Desater und vollem Erfolg, war es dann eher ein Zwischending. Bis bald, euer Dominik!

Mittwoch, 2. August 2017

Fliegender Wechsel!

Hallo liebe Azubi-Blog Leser,

es ist nun wieder eine Weile her, dass ich Euch über meine Studienexkursion nach Frankfurt am Main berichtet habe. Damals steckte ich noch mitten im zweiten Semester und die Bankenmetropole Frankfurt war unser Highlight im Mai. Im Juni hieß es dann auch erst einmal wieder Abschied nehmen von unserer BA, denn der praktische Teil unseres Semesters stand vor der Tür. Und damit wechselte auch ich wieder zu meinem Praxispartner, der Volksbank Eisenberg eG, um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Damit kann man bestimmte Abläufe einfach besser verinnerlichen und schon Goethe sagte: „Grau ist alle Theorie“.

Da das Thema Kundenberatung auch das Thema des Moduls Bank meines Studiums war, wechselte ich parallel darauf abgestimmt in die Anlageberatung. Das bedeutete auch, dass mich wieder eine neue Herausforderung erwartete. Mit Kundenkontakt wurde ich ja bereits im Service konfrontiert. Dieser ist die erste Anlaufstelle für Kunden und dort wird man auch mit jeglicher Art von Fragen konfrontiert. In der Anlageberatung ist es nun schon etwas spezieller. Zunächst gilt es bei den Beratungen dabei zu sein und ein Gefühl dafür zu entwickeln. Erst dann bekommt man einen richtigen Einblick „hinter die Kulissen“ und erlebt ein Gespräch aus einem völlig neuen Blickwinkel. Mir persönlich geht es dabei auch immer so, dass ich die Worte des Beraters nun hinterfrage, um die Strategie zu erkennen. Denn wenn man als Kunde im Beratungsgespräch sitzt, lässt man sich meist vom Berater leiten und betrachtet wohl eher kaum die Beraterseite. Ziel dieser Praxisphase ist natürlich, dass man selbst Beratungen durchführt.

Am Anfang gestaltet es sich etwas schwierig die richtigen Worte zu finden und man ist dabei vor allem eins: mega nervös, denn man will ja nichts falsch machen und dem Kunden ein gutes Gefühl geben. Wichtig dabei ist die Bindung zwischen Kunde und Berater, da ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden muss und der Kunde sich wohl fühlen soll. Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, wie man so schön sagt :) . Denn nur durch die Praxis ist das Lernen möglich und man bekommt eine Routine. Am Anfang kostet es auf jeden Fall Überwindung, aber man ist umso stolzer, wenn man es geschafft hat .

In der Anlageberatung wird auch eine hohe Kenntnis über die Bankprodukte vorausgesetzt, denn nur so kann man aus der Vielzahl später das geeignete für den jeweiligen Kunden anbieten. Dazu werden dem Kunden im Verlauf des Gesprächs häufig einige Fragen, auch zu dessen Vorstellungen, gestellt. Eigene Vorstellungen des Kunden sind dabei besonders wichtig, um in seinem Interesse zu handeln. In der Anlageberatung wird alles rund ums Thema Anlage, wie es der Name sagt, bearbeitet. Das betrifft vom Bausparer über die Vollmacht bis zur Fondsberatung alles. Beim Bausparer gilt es den richtigen Tarif und die richtige Bausparsumme zu finden, bei einer Fondsberatung beispielweise gilt es den passenden Fonds zu finden. Dabei spielen Fragen wie: „Wie wichtig ist Ihnen Sicherheit?“ oder „Wie wichtig ist Ihnen Rendite?“ eine große Rolle.

Fondsberatungen finde ich immer besonders spannend, weil es ein sehr komplexes Thema ist und es eine Vielzahl von Fonds in verschiedenen Risikoklassen gibt. Und dann investieren die Fonds auch noch in unterschiedliche Instrumente, also Aktien oder Anleihen oder auch beides. Bei Fonds kann der Kunde auch eine Entscheidung bezüglich der geografischen Reichweite treffen. Wer beispielsweise Deutschland für geeignet hält, kann in einen deutschlandweiten Fonds investieren. Ist man eher europäisch oder global orientiert, ist auch dahingehend eine Spezialisierung möglich.

Klassische Anlagen sind derzeit eher schwierig aufgrund der aktuellen Zinspolitik. Aber das ist ja nichts Neues und Ihr habt das durch die Medien sicherlich auch schon oft genug gehört. Daher werden Alternativen eben auch immer wichtiger, um einen Ertrag zu erwirtschaften.


Wichtig hier in unserer Genossenschaftsbank sind uns natürlich unsere Mitglieder. Und so ist auch die Teilhaberschaft Thema in der Anlageberatung. Damit gehört den Kunden ein kleines Stück Bank und im Gegenzug erhalten sie auch noch eine Dividende. Dabei ist auch eine gute Pflege der Kundschaft wichtig und wir sind ein Ansprechpartner, der vor Ort ist. Wir informieren unsere Kunden so auch bei wichtigen Ereignissen wie wenn ein 18. Geburtstag ansteht. Dann ergeben sich nämlich nicht nur in vielen Lebensbereichen Neuerungen, sondern auch beim Thema Finanzen. Man kann dann auch endlich hier eigene Entscheidungen treffen, doch das ist auch mit Verantwortung verbunden.

Wichtig als zentrales Thema ist in der Anlageberatung auch die Kontoeröffnung oder ein Kontoumzug. Auch hier stellen wir dem Kunden einige Fragen, um das passende Kontomodell zu finden. Beim Kontoumzug übernehmen wir natürlich die Ummeldungen als Service für unsere Kunden. Rund ums Konto gilt es aber nicht nur das passende Modell zu finden, sondern auch Dinge wie Karten, Vollmachten oder OnlineBanking, um Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu tätigen, sind wichtig. Außerdem bieten wir für unsere Kunden auch eine ganzheitliche Beratung an. Hier legen wir Wert auf die Ziele und Wünsche des Kunden. Er soll dadurch auch eine Übersicht über seine Finanzen erhalten. Der Kunde soll bei der Erfüllung seiner Wünsche Unterstützung erhalten und wir nehmen uns Punkt für Punkt vor. Wie Ihr seht, wird es nie langweilig und es warten stets neue Herausforderungen!

Bis bald,
Eure Chantal

Mittwoch, 19. Juli 2017

Verpatzter Vortrag und neue Herausforderungen

Hey fleißige Blog-Leser, 

ich hab euch so viel zu berichten! Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, müssen wir Azubis jeden Monat einen Vortrag über ein bestimmtes Thema aus der Bank vorbereiten und diesen vor allen Azubis halten. Wir nennen es Lehrunterweisung. Vor ein paar Wochen mussten Paula und ich unseren ersten Vortag halten. Unser Thema war Zahlungsverkehr, das beinhaltet die Punkte Karten, Überweisungen, Lastschrift- und Scheckverkehr. Um nicht um den heißen Brei zu reden… es war eine reine Katastrophe. Wir haben einiges falsch gemacht! Beispielsweise haben wir nur die blanke Theorie runter gerasselt und dadurch mehrmals im Vortrag gestockt. Die Regelungen in der Volksbank Eisenberg haben wir komplett außer acht gelassen, wodurch die Lehrunterweisung extrem öde wurde. Gut vorbereitet waren wir auch nicht wirklich. Wir haben nur von unseren Karteikarten abgelesen statt frei zu sprechen. Bald folgt schon die nächste Unterweisung. Die wollen wir auf jeden Fall besser machen! Thema wird da sein „Kontoführung“ und alles was damit verbunden ist. 

Fast ein Jahr bin ich nun schon in der Volksbank Eisenberg. Mittlerweile durchlaufe ich meine dritte Abteilung - die Marketingabteilung. Hier werden sämtliche Planungen von Veranstaltung, wie z.B. das Sommerfest mit der Generalversammlung, der Neujahrsempfang, usw. durchgeführt, Kampagnen für die Volksbank und EthikBank entwickelt und die Internetauftritte gepflegt. Im Marketing hab ich nicht wirklich viel mit dem typischen Bankgeschäften zutun. Anstatt unsere Kunden zu betreuen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen, darf ich in meiner jetzigen Abteilung meiner „Fantasie“ freien Lauf lassen. Leider lässt meine Kreativität etwas zu wünschen übrig ^^. Diese wird jedoch nicht rund um die Uhr benötigt. So habe ich beispielsweise auch schon zusammen mit Sarah die Internetseiten der Volksbank Eisenberg und der EthikBank bearbeitet und aktualisiert. Meine Lieblingsaufgabe hier ist hingegen was ganz anderes. Jeden Freitag werte ich die Warum-Bögen aus, die die Neukunden der EthikBank beim Ausfüllen des Kontoeröffnungsantrages mit ausfüllen können. So erfahren wir, warum die Kunden zur EthikBank gewechselt sind. Der häufigste Wechselgrund sind übrigens unsere ethisch-ökologischen Anlagekriterien. 

Meine wichtigste Aufgabe hingegen ist die Planung des 150-jährigen Jubiläums, denn die Volksbank Eisenberg wird nächstes Jahr 150 Jahre alt!!! Um etwas Planen zu können, hat mir Frau Häußler ein paar Anhaltspunkte gegeben, womit ich Arbeiten kann. Beispielsweise soll ich ein „besonderes Logo“, dass diesem Jubiläum gewidmet ist kreieren. Momentan suche ich nach einem geeigneten „Geburtstagsspruch“ ein Beispiel: „Volksbank Eisenberg – 150 Jahre vor Ort“. Weiterhin soll ich Ideen zu einer Festzeitung sammeln. Was ich dort nicht mit rein schreiben möchte, ist die Entstehungsgeschichte. Jedoch weiß ich noch nicht zu 100% was ich als Inhalt für diese nutzen werde. Natürlich darf ein Dankeschön für alle Mitarbeiter und Kunden nicht fehlen! Was ich dafür plane? Spätestens im nächsten Jahr erfahrt Ihr mehr! ;)
 
Bis dahin, Dominik

Sonntag, 16. Juli 2017

Wir verabschieden uns und sagen Danke für die tolle Zeit!


Hallo Ihr Lieben,
vier Wochen waren wir am Anfang unserer Ausbildung auf dem Pferdehof in Etzdorf und nun sind wir schon wieder am Ende angekommen. Zum letzten Mal melden wir, das (ehemalige) Dritte Lehrjahr, uns zu Wort. Vor unseren Prüfungen haben wir noch einmal ordentlich Klausuren der letzten Jahre geübt und fuhren noch auf unsere beiden letzten Seminare. Unsere Prüfungen haben wir nun alle ganz gut überstanden. Zumindest ist keiner durchgefallen. ☺


Nachdem wir zehn elend lange Jahre die Regelschule hinter uns brachten und noch 3 Jahre die Ausbildung zur Bankkauffrau/ Bankkaufmann und Fachinformatiker absolvierten, starten wir endlich ins richtige Berufsleben. Die drei Jahre bleiben uns allen in Erinnerung. „Die wertvollen Tipps, für unsere Ausbildung und Zukunft, von den Personen, die wir während unserer Ausbildungszeit kennengelernt haben, z. B. von den Trainern der Geno Akademie in unseren Seminaren. Auch der Umgang mit den Kunden, besonders wenn man gelobt wurde, wird immer in Erinnerung bleiben.“, erzählt Saskia. Sie unterstützt in Zukunft unser Online-Banking Team und hilft unseren Kunden bei Fragen am Telefon oder per E-Mail weiter. Dabei wird sie auch manchmal unseren Techniker Daniel antreffen: „Künftig werde ich in der EDV weiterarbeiten. Der Mitarbeitersupport als auch die Einrichtung von IT-Systemen werden weiterhin im Vordergrund stehen. Auch in den Bereich EBL (Online-Banking) werde ich tätig sein und unsere Kunden im Online-Banking unterstützen.“ Mich, Sarah, werdet Ihr demnächst im Online-Marketing antreffen. Ich halte unsere Internetseiten aktuell und nach der Einarbeitung hier bin ich dann auch auf Facebook und Twitter der EthikBank und Volksbank zu finden. Zudem habe ich trotzdem noch etwas mit unserem Azubi Blog zutun, zwar nicht mehr im Vordergrund, aber im Hintergrund. Ich kontrolliere demnächst die Beiträge unserer Azubis und stelle diese in unseren Blog ein.
Leider müssen wir einen aus unserer Runde verabschieden: Basti. Ab 01.08.2017 wird er in der Radwelt Gera und Hermsdorf als Verkäufer tätig sein. „Dort werde ich alle Abteilungen durchlaufen, um alle Prozesse kennenzulernen und sie eventuell verbessern zu können. Dabei bereite ich mich gezielt auf mein Ziel vor: Geschäftsführer werden und die Firma mit übernehmen. Dabei werde ich auch als Außendienstmitarbeiter tätig sein und das "Bike-Leasing" voran bringen.“


Wir bedanken uns bei unseren Ausbildern Frau Appelt und Frau Geier und unseren lieben Kollegen die uns bei zahlreichen Lehrunterweisungen und Videogesprächen begleitet und uns durch die Prüfung gebracht haben. 

Viele Liebe Grüße wünschen euch,
Saskia, Sarah, Daniel und Basti!!!

Freitag, 14. Juli 2017

Generalversammlung der Volksbank Eisenberg – Ein Gewinn für alle

Hallo liebe Blog-Leser,

am 09. Juni war es wieder so weit: zur jährlichen Generalversammlung der Volksbank Eisenberg mit anschließendem Sommerfest strömten unsere Mitglieder auf das Rittergut in Nickelsdorf.
Und wie jedes Jahr bekommen alle Angestellte unserer Bank einmal ein Aufgabengebiet außerhalb des Bankwesens zugewiesen. Wie letztes Mal durfte ich dieses Jahr zusammen mit Basti zuerst den Parkplatz betreuen, der am Fuße der Straße liegt, die zum Rittergut führt. Für mich ist das eine der wichtigsten Aufgaben, denn die Kunden, die zu uns kommen, erhalten hier den allerersten Eindruck von der Generalversammlung. Damit dieser auch positiv ist, sollte man bei dieser Aufgabe auch eine sehr positive Ausstrahlung mitbringen. Dieses Jahr mussten die ersten Kunden allerdings einen kleinen Moment auf unser Shuttle warten, denn das Fahrzeug verspätete sich um einige Minuten. Doch diese Gelegenheit nutzten wir direkt zum small-Talk mit unseren Kunden.

Die Schicht war gegen 18:00 Uhr beendet. Nun war ich auch schon sehr gespannt auf unser Sommerfest. Ich holte mir meinen Verzehrgutschein und machte mich auf den Weg über das Festgelände. Für alle Altersgruppen war hier etwas dabei, sei es für die kleinen mit Kinderschminken und einem kleinem Zirkus oder für die Erwachsenen mit musikalischer Unterhaltung im Festzelt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, so konnte man sich mit original Thüringer Bratwürsten und Rostbräteln versorgen, leckere Backwaren aus dem Steinofen essen und heißen Kesselgulasch genießen. Dabei kamen auch alle Mitglieder unserer Bank auf ihre Kosten, denn auch sie erhielten einen Verzehrgutschein. 

Auch dieses Jahr durfte ich wieder viele neue Kontakte zu unseren Kunden knüpfen und hatte tolle Gespräche mit Bekannten. Mit rund 600 Besuchern war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg.
Auf der Generalversammlung wurde dieses Jahr u. a. eine tolle Dividende von 1,50 EUR pro Anteil beschlossen und das ist meiner Meinung nach trotz Niedrigzinsphase ein Gewinn für alle.


Diese Nachricht kam auch bei unseren Mitgliedern sehr gut an. Es wurde bis in die Abendstunden gefeiert und auch unser Vorstand war großzügig und gab sogar uns Azubis Cocktails aus. Später wurde es dann noch stürmisch und im Festzelt hatten wir es mit einem Stromausfall zu kämpfen. Doch davon ließen sich unsere Gäste nicht abhalten und es wurde kräftig weiter gefeiert.
Zu guter letzt möchte ich der Verantwortlichen für dieses Projekt Gloria Kuhl danken. Frau Kuhl hat das Sommerfest zum ersten Mal geplant und hat ihre Organisationskunst deutlich unter Beweis gestellt. Das Rahmenprogramm war gut, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Gäste hatten Spaß. Gerne wieder so!

Viele Grüße
Euer Simon