Frankfurt Calling: Der Blick hinter die Kulissen der Finanzmetropole


Hallo zusammen,
vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit meiner Studiengruppe die Finanzmetropole Frankfurt zu erkunden. Drei Tage, unzählige Eindrücke und jede Menge Fachwissen. Was uns dort erwartet hat? Ein exklusiver Einblick in die Arbeit der Großen der Branche. Hier sind meine Highlights aus diesen intensiven Tagen. 

​Tag 1: Das Herz der Währungspolitik und globale Investmentstrategien 

​Unser Trip startete mit einem absoluten Highlight - der Europäischen Zentralbank. Es war beeindruckend, den Ort zu besuchen, an dem die Fäden der europäischen Geldpolitik zusammenlaufen. Besonders spannend war der Vortrag einer Supervisorin, die uns den Arbeitsalltag in der Bankenaufsicht näher gebracht hat, und das komplett auf Englisch. So konnten wir nicht nur unser Fachwissen zur Zinspolitik und Inflationssteuerung vertiefen, sondern gleichzeitig unsere Sprachkenntnisse aufpolieren. 

​Weiter ging es zum Investmenthaus Vontobel. Hier hat das operative Geschäft im Fokus gestanden, da sind wir tief in die Welt der Anleihen eingetaucht und haben gelernt, welche Instrumente heute essenziell für ein effektives Risk Hedging sind. 

Und das Beste daran, dass viele der Themen sich sofort vertraut angefühlt haben. Es war ein tolles Gefühl zu merken, dass sich die Inhalte aus unserem ersten Hochschulsemester hier eins zu eins in der Realität wiederfinden. Nach einem langen Tag voller Input haben wir den Abend entspannt bei einem Bummel durch die Frankfurter Innenstadt ausklingen lassen. 

European Central Bank Frankfurt

​Tag 2: Innovationsförderung und die Kunst des Portfoliomanagements 

​Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Finanzierung und des strategischen Vermögensaufbaus. Bei der KfW haben wir spannende Einblicke erhalten, wie eine Förderbank innovative Projekte unterstützt und welche Risiken bei einer solchen Finanzierung eigentlich hinter den Kulissen bewertet werden müssen. 

​Im Anschluss haben wir zur Helaba (sowie Helaba Invest) gewechselt. Dass wir uns dort den Vortrag von den Fondsmanagern anhören konnten, war echt spannend. Sie haben uns einen Blick in ihre tägliche Arbeit gewährt. Wie steuert man Portfolios wirklich? Welche Anlageklassen spielen in der aktuellen Marktphase eine Rolle? Das war Banking zum Anfassen! 

​Den Abend haben wir genutzt, um noch mehr vom Frankfurter Flair aufzusaugen – die Skyline sieht bei Nacht einfach immer wieder beeindruckend aus. 

​Tag 3: Tiefgang im Asset Management 

​Zum Abschluss unseres Frankfurt-Besuchs durften wir bei Lupus alpha zu Gast sein. Hier haben wir uns noch einmal auf eine spezifische Nische fokussiert: das Asset Management, mit besonderem Augenmerk auf Anleihen und Wandelanleihen. Ein idealer Abschluss, um das Gelernte aus den Tagen zuvor nochmal durch eine neue Perspektive zu ergänzen. 

​Ich kann sagen, dass die Exkursion sich gelohnt hat. Manchmal braucht man den Tapetenwechsel vom Hörsaal in den Konferenzraum, um wirklich zu verstehen, warum man sich durch die komplizierten Finanzthemen der Vorlesung kämpft. 


Bis bald, eure Yana 

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