Das war mein 2. Ausbildungsjahr – Probleme, Lösungen und ein Ausblick

Hallo liebe Leser,

es ist nun wirklich eine Ewigkeit her, dass ich einen Blogbeitrag geschrieben habe. Wenn ihr es genau wissen wollt: Der letzte Beitrag wurde am 9. Oktober 2024 veröffentlicht.


Seitdem ist viel passiert, insbesondere in meinem zweiten Ausbildungsjahr. Nach einer langen Krankheitszeit von März 2025 bis März 2026 war es ohnehin eine schwere Zeit. Vorrangig bin ich wirklich erleichtert, dass ich meine Ausbildung bei der Volksbank Eisenberg weiterhin fortsetzen kann.

Dennoch gab es einige Hürden, die es zu bewältigen galt – sowohl in der Berufsschule als auch in der Bank. Durch meine längere Abwesenheit war mein zweites Lehrjahr in beiden Bereichen etwas holprig, da ich mich zunächst wieder in die verschiedenen Themen und Abläufe einarbeiten musste. Gleichzeitig steht die Zwischenprüfung kurz vor der Tür. Das bedeutet: lernen, lernen, lernen.
Dazu muss ich sagen, dass ich kein Naturtalent im Thema Lernen bin. Eine weitere Herausforderung war der Stress, der sich mit der Zeit in mir ausbreitete. Damit umzugehen, war anfangs gar nicht so einfach.

Glücklicherweise ist eine Ausbildung keine Solo-Show, sondern ein Zusammenspiel aus Arbeitgeber, Berufsschule und Auszubildenden. Das bedeutet für mich, dass man bei Problemen oder Herausforderungen nicht allein dasteht. So war es auch bei mir.
Der Wiedereinstieg in die Bank und in die Berufsschule war zunächst eine stressige Angelegenheit. Durch die Unterstützung meiner Ausbilder in der Bank und meiner Lehrer in der Berufsschule wurde mir glücklicherweise „unter die Arme gegriffen“. Sie haben sich viel Zeit für mich genommen und Verständnis für meine Situation gezeigt. Gemeinsam konnten wir Lerninhalte wiederholen und üben, sodass ich nach und nach wieder auf den richtigen Kurs gekommen bin.

Wie ich bereits erwähnt habe, bin ich kein „Lern-Talent“. Einen Tipp kann ich euch aber trotzdem mitgeben: Lest euch die Inhalte zunächst aufmerksam durch und schreibt anschließend kurz auf, woran ihr euch noch erinnern könnt. Danach lest ihr den Stoff erneut und schreibt wieder auf, was ihr behalten habt. Diesen Vorgang wiederholt ihr so lange, bis ihr die Inhalte wirklich verinnerlicht habt.
Ich weiß, einige von euch denken sich jetzt vielleicht: „Das ist zu aufwendig und benötigt viel zu viel Zeit.“ Ich kann euch nur sagen: Ja, das stimmt. Doch wenn ihr euch die Zeit nehmt, werdet ihr Klausuren, Prüfungen etc. immer besser meistern können.
Wichtig ist: Ihr lernt nicht für immer. Wenn ihr beispielsweise eine Woche intensiv lernt, erspart ihr euch unter Umständen wochenlange Kopfschmerzen und die ständige Frage, ob ihr genügend Punkte erreicht und die Prüfung besteht.


Seit dem 1. August bin ich nun offiziell im dritten Lehrjahr. Ich freue mich darauf, die letzten Schritte meiner Ausbildungszeit zu gehen. Gleichzeitig weiß ich, dass gerade diese letzten Schritte wahrscheinlich auch die anstrengendsten werden.

Ich bin gespannt, was das dritte und letzte Ausbildungsjahr für mich bereithält!

Mika



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