Mittwoch, 5. Oktober 2016

In den Spreewald zu den Gurken

Hallo liebe Blog-Leser,
vor etwa vier Wochen, am Freitag den 3. September, war es soweit. Unser Azubi-Projekt ist endlich zum Abschluss gekommen. Aber erst mal zum Anfang dieser Geschichte. Letztes Jahr hatte unsere Ausbildungsbeauftragte für das ServiceCenter, Silvana Schlicht, ein Seminar für Ausbildungsbeauftragte absolviert. Danach kam Sie mit vielen neuen Ideen zurück. Darunter auch, dass die Auszubildenden die Organisation des Betriebsausfluges übernehmen könnten. Lange Rede kurzer Sinn, das Azubi Projekt 2016 hieß nun "Betriebsausflug". Die erste Phase war die Ideenfindung. Jeder Azubi hatte sich Gedanken gemacht, was wir unternehmen könnten. Dabei kamen spannende Ideen zusammen, wie zum Beispiel ein Musicalbesuch, eine Fahrt mit einer historischen Eisenbahn, eine Bauernolympiade und eine Kahnfahrt im Spreewald. Diese Ideen mussten nun erst mal auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden. Das heißt wir prüften, ob sie mit unserem Budget und mit unserer Zeit kompatibel sind. Natürlich war auch sehr wichtig, dass die Ausflüge für alle unsere Mitarbeiter ansprechend sind. Nach dieser langen Phase kamen wir zu dem Entschluss, dass der Ausflug in den Spreewald am Besten umzusetzen ist. Die zweite Phase war dann die Organisation: Erst wenn man selbst mal einen Ausflug für ca. 50 Personen organisiert hat, merkt man, was alles hinter so einer Planung steckt. 

Für unsere Kahnfahrt kontaktierten wir den Tourismusverband Spreewald, der uns bei der Planung sehr behilflich war. Sie vermittelten uns die Kahnfahrt. Nach der Kahnfahrt wollten wir natürlich auch noch zusammen Essen gehen. Das war selbst für den Tourismusverband schwierig eine Location für ca. 50 Leute zu finden. Doch auch das war möglich und wir konnten uns auf unsere Partner aus dem Spreewald verlassen. Natürlich mussten wir auch irgendwie in den Spreewald kommen. Also mussten wir uns auch um ein Busunternehmen kümmern, um den Transfer in den Spreewald sicher zu stellen. Aber auch noch viele Kleinigkeiten, wie die Planung der Versorgung im Bus mit kleinen Leckereien und Getränken, darf man dabei nicht vergessen. Die dritte Phase war dann die Durchführung unseres Ausfluges. Wir durften die Bank vom Chef aus sogar mal eine halbe Stunde eher als sonst schließen und sind danach vom Busbahnhof mit dem Busunternehmen Schröder Richtung Spreewald gefahren. Zwei Staus machten uns dabei etwas das Leben schwer, aber man konnte es im Bus bei guter Stimmung und Verpflegung aushalten. Als wir dann ankamen, starteten wir unseren zweistündigen Ausflug durch den idyllischen Spreewald von Lübbenau nach Lehde. Bei einer interessanten Fahrt genossen wir auch das ein oder andere Kaltgetränk und wurden sogar mit spreewaldtypischen Speisen wie der Spreewaldgurke oder der Schmalzstulle versorgt. Nach dem die lustige Fahrt ihr Ende in Lübbenau gefunden hatte, ging es nach einem kurzen Fußmarsch ins Hotel Spreewaldeck. Dort haben wir dann ein tolles Buffet mit leckeren Speisen genießen können. Danach haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Gegen Mitternacht kamen wir wieder in Eisenberg an. Und es fiel natürlich auch eine Last von den Azubis, denn unser Projekt "Betriebsausflug" war geglückt. Unsere Kollegen verließen zu unserer Freude den Bus glücklich und zufrieden. Mir persönlich hat das Azubi Projekt sehr viel Spaß gemacht und ich denke auch, dass es nicht die letzte Bankveranstaltung gewesen ist, die von uns Auszubildenden geplant wurde. 
Viele Grüße Euer Simon

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