Mittwoch, 21. September 2016

Mit großen Schritten dem Ziel Bankkauffrau/-mann entgegen!

Wieder einmal ist es soweit, dass ein neues Ausbildungsjahr für uns und vielleicht ein neues Schuljahr für euch, beginnt. Vielleicht beginnt für einige von euch auch ein ganz neuer Lebensabschnitt, da jetzt eure Lehre oder sogar euer Studium anfängt. Auch bei uns in der Volksbank geht  für zwei neue Auszubildende und eine BA-Studentin ein neuer Weg los, welche ihr hier auch bald kennenlernen dürft. Möglicherweise trefft ihr sie später auch einmal bei uns im Service der Bank, da sie, wie alle anderen Azubis, jede Abteilung in ihrer Ausbildung durchlaufen werden.
Für Basti, Sarah und mich geht es jetzt allerdings schon in das 3. Lehrjahr. Daran haben wir vor 2 Jahren um die Zeit noch lange nicht gedacht und nun ist es tatsächlich schon so weit. Ab jetzt wird es für uns drei ernst, da in diesem Jahr alle Prüfungen vor uns stehen. Dafür sollte man sich natürlich auch gründlich und am Besten schon mehrere Wochen bevor es wirklich ernst wird, vorbereiten. Das ist immer leichter gesagt als getan. Genau das haben wir vor unserer Zwischenprüfung auch gedacht und plötzlich war es dann auf einmal schon so weit. Das soll natürlich nicht heißen, dass wir uns darauf nicht vorbereitet haben, nur dachte man immer, dass das ja alles noch Zeit hat. Aber das Problem wird wohl jeder von euch kennen. 
Die Prüfungsvorbereitung findet bei uns aber nicht nur in der Schule und für uns selbst zu Hause statt, denn wie ihr wisst, fahren wir auch noch auf Seminare. Bei denen können wir noch einmal Fragen stellen und ganz viel Lernstoff festigen. Für die schriftliche und mündliche Prüfung gibt es auch extra noch zwei Seminare. In den beiden Seminaren wird eine schrifitliche und eine mündliche Abschlussprüfung, unter den gleichen Bedingungen, wie es später bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) sein wird, simuliert. Gerade das finde ich gut, da bekommt man wenigstens schon einmal das Gefühl, wie es später bei den richtigen Prüfungen sein wird. Damit ihr euch die Abschlussprüfungen genauer vorstellen könnt, erkläre ich euch den Vorgang kurz. 
Die IHK-Prüfung besteht aus zwei verschiedenen Prüfungen, einer Mündlichen und einer Schriftlichen. In der mündlichen Prüfung müssen wir ein Beratungsgespräch durchführen. Dabei können wir aus zwei Themenbereichen wählen, wie zum Beispiel Kredit, Wertpapier oder ein Anlagegespräch. Dabei können natürlich, wie in echten Gesprächen, alle möglichen Fälle auftreten. In der schriftlichen Prüfung gibt es einen konventionellen und einen unkonventionellen Teil. Das heißt, dass bei dem einen Teil nur Antworten passend zur Frage ausgewählt werden müssen, die bereits vorgegeben sind und bei dem anderen Teil die Frage selbstständig in einem Textfeld beantwortet werden muss. Das ganze wird nach dem Ablegen der Prüfung dann ausgewertet und die Ergebnisse werden bekannt gegeben. Dann können wir uns auch endlich Bankkaufmann nennen.

In diesem Lehrjahr steht uns auch noch einmal ein vierwöchiges Praktikum bevor, genauso wie es auch zum Anfang unserer Ausbildung war. Dieses Praktikum findet diesmal allerding im Diakoniezentrum Bethesda in Eisenberg statt. Es handelt sich um ein Sozialpraktikum im betreuten Wohnen mit pflegebedürftigen Personen. Darauf bin ich auch schon sehr gespannt, da ich mir noch gar nicht so genau vorstellen kann, was mich dort erwarten wird. Wenn es dann so weit ist, werden wir euch natürlich auch über unser Sozialpraktikum berichten. So lange dauert es gar nicht mehr bis dahin, also seid schon mal gespannt! :)
 
Bis bald,
eure Saskia

Mittwoch, 7. September 2016

Die Ausbildungsnachweise


Liebe Blogleser,
heute wollte ich euch mal über ein Thema berichten das in unserer Ausbildung einen hohen Stellenwert hat und über das doch selten geredet wird. Es geht um den Ausbildungsnachweis. Der Ausbildungsnachweis ist ein wöchentlich geführter Bericht, der von uns Auszubildenden geführt wird bzw. geführt werden muss. Die Führung des Ausbildungsnachweises ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und unserer Abschlussprüfung. Dabei sollte man den Ausbildungsnachweis immer akkurat, sauber und regelmäßig führen. Selbstverständlich sollte auch auf Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck geachtet werden. Dabei ist es wichtig, dass wir die Ausbildungsnachweise so schreiben, dass sie auch von Kunden verstanden werden könnten. Natürlich dürfen wir auch ab und an mal Fachbegriffe verwenden. Denn wie ihr euch vielleicht denken könnt nimmt der Bankkaufmann gerne mal einen Fachbegriff in den Mund und zeigt was er so kann. 
Der Ausbildungsnachweis besteht aus 3 Teilen. Im ersten Teil müssen die Azubis die vermittelten Kenntnisse dokumentieren. Das heißt wir dokumentieren jeden Tag unsere Tätigkeiten und wie lange sie gedauert haben. Dieser Teil ist auch wichtig für die Dokumentation unserer Arbeitszeit. Teil 2 und 3 bestehen aus einem Schwerpunktthema. Dieses Schwerpunktthema sprechen wir jede Woche mit unseren Ausbildungsbeauftragten ab. Ideal ist natürlich eine Tätigkeit aus dem Ausbildungsnachweis. 
In Teil 2 beschreiben wir dann wie wir das Schwerpunktthema bearbeitet haben. Der Text in diesem Teil soll so verfasst werden, dass man auch später nach der Ausbildung oder in Vertretungstätigkeit seinen Ausbildungsnachweis nehmen kann und die Tätigkeit ausführen kann. Ich schreibe mir dann gerne Arbeitsabläufe auf. Die Sparbuchausgabe ist z. B. ein sehr komplexer Vorgang, welcher auch nicht oft vorkommt. Falls er dann doch vorkommt kann ich den Vorfall schnell mit Hilfe des Ausbildungsnachweises bearbeiten. 
Im Teil 3 soll unser Ausbilder erkennen, dass wir das Schwerpunktthema verstanden haben. In diesem Teil sollen wir erklären warum wir die Dinge gerade so bearbeiten und warum das so wichtig ist. In diesem Teil soll unser Ausbilder erkennen, dass wir das Thema auch verstanden haben. Alles in allem ist der Ausbildungsnachweis eine komplexe, aber sehr sinnvolle Sache. Er kostet uns zwar manchmal Anstrengung und Nerven, bringt uns aber in der Ausbildung weiter voran. Nächste Woche kommen dann die neuen Azubis und ich freue mich schon drauf Ihnen unseren Ausbildungsnachweis zu erklären. 
Bis dahin, 
Euer Simon Zeiß

Donnerstag, 25. August 2016

Geschäftsstellen-Chaos:

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen, 
ich hoffe ihr genießt eure Sommerzeit. Da zur Zeit die große Urlaubssaison ist, müssen wir Azubis wieder recht häufig den Dienst in unseren Zweigstellen übernehmen und mit unserem Service versorgen. Dort passieren mir komischerweise immer die schrägsten Sachen. An einem Dienstag fuhr ich wieder ganz normal nach Bad Klosterlausnitz um dort die Azubi-Geschäftsstellenzeit, also den Kundenservice, zu übernehmen. Dazu gehörten wieder Sparbücher nachtragen oder zum Beispiel auch Umbuchungen tätigen. Der Morgen begann also wieder ganz normal. Zur Mittagszeit wechselte ich dann wie gewohnt nach Crossen. Da erwarteten mich einige spannende Aufgaben. Von Frau Kruthoff bekam ich einen Arbeitsauftrag per Mail den ich abarbeiten musste. Zu den Aufgaben gehörten die Vorbereitung einer Kontoauflösung für eine Kundin und das Ausfüllen des Formulars zur Anlage eines Zinskontos. Diese Aufgaben sollten neben dem Service erledigt werden. Nun kommen wir zum eigentlichen Problem. An dem Nachmittag kamen so unerwartet viele Kunden mit speziellen Wünschen, dass ich schon richtig Stress hatte das Ganze zu schaffen. Die Situation wurde etwas chaotisch. 
Zuerst kam eine Kundin mit der Bitte, irgendetwas gegen das dauerhafte Abbuchen einer bestimmten Firma per Lastschrift zu unternehmen. Dazu musste ich einen Sperrauftrag mit der Kundin gemeinsam anlegen. Da so eine Aufgabe eher selten auf mich zukommt, musste ich mich erstmal wieder an den genauen Ablauf erinnern. Jedes Unternehmen, welches Lastschriften ziehen darf, hat von der Deutschen Bundesbank eine Gläubiger-Identifikationsnummer erhalten. Bei dem Sperrauftrag musste ich also nur vermerken, dass alle Lastschriften von dem Unternehmen mit der vorher herausgefundenen Gläubiger-ID nicht gebucht werden sollen. Jetzt musste sich die Dame um nichts mehr kümmern und konnte glücklich wieder ihrer Wege gehen. 
Kurz darauf folgte die nächste größere Aufgabe. Eine Kundin wolle ihr Sparbuch auflösen da sie dieses nicht mehr benötigte. Dazu musste ich die entsprechenden Formulare in unserem bankeigenen Programm ausfüllen, ausdrucken und von ihr unterschreiben lassen. Darauf folgten weitere solcher zeitaufwendigen Aufträge. Kurz vor Feierabend wurde ich dann auch endlich mit dem Arbeitsauftrag fertig und konnte die ausgefüllten Dokumente für Frau Kruthoff abspeichern. Die spannendste Aufgabe kam allerdings noch. Gegen 17:30 Uhr besuchte mich eine junge Dame mit ihrem kaputten TAN-Generator. Dieser wird für das Bezahlen im Online-Banking verwendet. Das entsprechende Verfahren nennt sich smartTAN. Man benötigt dafür die BankCard und den TAN-Generator. Mit diesen beiden Komponenten kann man eine TAN erzeugen und eine Überweisung im Internet bestätigen. Nach mehrmaligem Batterie wechseln ging er leider immer noch nicht. Ich sagte ihr, dass ich ihr gern einen Neuen mitgeben kann, dieser aber 15 € kostet. Damit war sie einverstanden und ich begab mich auf die Suche nach einem kleinen taschenrechnerförmigen Gerät. Ich dachte eigentlich, dass ich mich in unsere Zweigstelle in Crossen bestens auskenne, täuschte mich da allerdings. Es war einfach kein TAN-Generator zu finden. Kurz darauf versuchte ich Frau Kruthoff in Bürgel zu erreichen, da diese ja am besten über die vorhandenen Gegenstände in ihrer Filiale Bescheid weiß. Da sie zu dem Zeitpunkt in einem Beratungsgespräch saß, konnte ich sie leider nicht sprechen. Meiner Kundin sagte ich, dass ich mich um einen TAN-Generator kümmere und mich dann telefonisch melde. Endlich rief Frau Kruthoff mich zurück und nannte mir den Ort des einzig verbliebenen Generators. Da er unter verschiedenen Verkaufsunterlagen lag, war es mir quasi unmöglich ihn selbst zu finden. Ich rief meine Kundin wieder an. Wir einigten uns darauf, dass ich ihr zur Entschuldigung den TAN-Generator bis nach Hause bringe. So schloss ich meine Geschäftsstelle nach 18 Uhr ab und fuhr los in die Crossener Innenstadt. Als ich ankam, sah ich sie schon lächelnd vor ihrer Haustür stehen. Auch wenn es mir lieber wäre, dass mir nicht immer solche Dinge passieren, motivieren mich unsere Kunden immer wieder mit ihrer Dankbarkeit. Es ist ein schönes Gefühl unsere Kunden glücklich machen zu können. Ich bestellte natürlich gleich ein paar neue TAN-Generatoren, damit ich sie beim nächsten Mal leichter finde. 
Nach diesem chaotischen Tag war dann trotzdem alles wieder gut. Ich hoffe, ich bekomme das auch in Zukunft immer wieder so hin. 
Vielleicht seid ihr ja die nächsten Glücklichen, die ich besuche. 

Liebe Grüße euer Basti

Donnerstag, 18. August 2016

UPDATE: Schnee von einer ganz anderen Seite

Das Porträt von Snow Business ist nun online und darf gelesen werden!

Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich wieder einmal in einer neuen Abteilung und kann hier meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich bin im Marketing angekommen! Schon in der ersten Woche habe ich erfahren, dass ich am Freitag bei einem Telefoninterview mit unserem EthikBank Kunden (Snow Business GmbH) dabei sein und zuhören darf. Ich konnte mir bis Dato noch gar nichts darunter vorstellen, wie so etwas ablaufen soll?! 

Zuerst einmal sollte ich mir ein Bild über das Unternehmen machen und mir ein paar passende Fragen für das Interview überlegen. Dazu habe ich mir die Internetseite unseres Kunden angeschaut und war nach einiger Zeit echt fasziniert. Für das Snow Business Team spielen Jahreszeiten keine Rolle mehr, denn Sie stellen künstlichen Schnee her. Sie verwandeln selbst im Sommer die schönsten Landschaften zu Winterlandschaften, dekorieren Schaufenster oder treten bei Events mit Ihrem Schnee auf. Egal was für Schnee, ob liegender oder fallender Schnee, ob Raureif oder Vereisung. Das Snow Business Team macht das „Unmögliche“ möglich. Deshalb bin ich auch so fasziniert davon. Selbst in Werbungen wie zum Beispiel bei Audi TT, Merci oder O² ist das Snow Business Team mit seinem künstlichen Schnee vertreten. Ich denke den Film „Charly und die Schokoladenfabrik“ kennen fast alle. Dort fällt und liegt auch kein echter Schnee. Da war wieder das Team von der Snow Business GmbH am Werk! Soviel zum kleinen Einblick in das Unternehmen. 

Die Fragen die ich mir überlegt hatte, habe ich so thematisiert:
- die Gründung
- die Ideenfindung
- Künstlicher Schnee – Nachhaltig?
- Was war das schönste Projekt?
- Warum der Erfolg?

Nachdem sich Frau Schenkel meine Fragen anschaute, sagte Sie mir, dass ich mich noch auf die EthikBank beziehen soll, immerhin sind es ja unsere Kunden. In meinen ganzen Gedanken habe ich nicht mehr an die Bank gedacht sondern nur an die Unternehmung…
Am Freitag war es dann endlich soweit. Ich ging in das Büro von Frau Schenkel und zusammen riefen wir den Geschäftsführer, Lucien Stephenson, an. Frau Schenkel legte auch gleich los mit ihren Fragen. Manchmal kam ich gar nicht hinterher mit Schreiben. Ich habe ein paar Mal an zwei Stichpunkten geschrieben und Lucien redete weiter, sodass ich einen dritten Stichpunkt anfangen musste und den Inhalt vom ersten Punkt schon wieder vergaß. Ich fand es wirklich anstrengend die ganze Zeit am Ball zu bleiben. Als dann nach ungefähr einer halben Stunde das Interview fertig war, haben Frau Schenkel und ich alles noch einmal durchgesprochen. Hier konnte ich dann noch einmal Zusammenhänge klären, die ich nicht mitbekommen hatte. Als wir dann fertig waren, verkündete mir Frau Schenkel, dass ich nun ein Kundenporträt über die Snow Business GmbH schreiben darf. Im Schreiben mache ich es mir echt schwer. Ich finde immer nicht die richtigen Worte, dann klingen meine Sätze nie hochtrabend und am Ende ist es ein kleiner Text der nicht ins Detail geht. Ich habe mir also erst einmal die bereits bestehenden Kundenporträts auf der EthikBank Seite angeschaut und dann habe ich angefangen. Ich musste die erhaltenen Informationen erst einmal gliedern.

Diese habe ich dann in vier Punkte aufgeteilt:
- Einleitung
- Gründung des Unternehmens
- die EthikBank
- Portfolio
Zu diesen vier Punkten überlegte ich mir nun, welche Informationen zu welchen Punkten gehören. Nachdem alles sortiert war, schrieb ich dann alles nieder und korrigierte auch alles Notwendige nochmals. Von Frau Schenkel gab es dann noch einige Verbesserungsvorschläge, die ich noch umsetzte. Nachdem der Text nun endlich geschrieben war, konnte ich mich an die Internetseite dran machen! Ich dachte immer so eine Internetseite einrichten ist mega easy, aber da habe ich mich getäuscht. Es ist eine große Arbeit die Bilder zu suchen, in Photoshop zu bearbeiten und dann auf die Internetseite reinzustellen. Das Programm, Typo3, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, macht es mega viel Spaß. Insgesamt hat mir dieses kleine „Projekt“ sehr gut gefallen, da ich auch mal was anderes außer Bankkauffrau gesehen und erlebt habe. Die Internetseite ist auch schon fast fertig und bald wird das Endergebnis veröffentlicht. Bis dahin verabschiede mich erst einmal in den Urlaub für zwei Wochen an die Müritz.

Viele Grüße,
eure Sarah

Dienstag, 9. August 2016

Eine erneuernde und erfrischende Veränderung…

… steht in unserer Bank bevor. Es hat alles mit der Planung einer Renovierung in unserer Hauptstelle Eisenberg begonnen. Doch wie ist der aktuelle Stand und was wird alles renoviert? Der Startschuss wurde am 30. Mai 2016 gesetzt und wir haben auch schon einen Einblick in das zukünftige Aussehen des Service-Centers bekommen. Die Fertigstellung ist dabei für Ende August geplant. Der gesamte Bereich des Service-Centers einschließlich der fünf Beraterräume wird renoviert. Nicht nur der Boden und die Wände werden erneuert, sondern auch die Decke und die entsprechende Beleuchtung an der Decke werden renoviert. In allen Räumen des Service-Centers wurden die alten Möbel durch Neue ersetzt. In den Beraterräumen stehen neue Beratertische und Schränke. Außerdem ist am Beratertisch eine silberne, schwenkbare Halterung montiert, an der ein Monitor platziert werden kann. Ideal für die Beratung von Kunden damit der Kundenberater den Bildschirm auch einmal schwenken und dem Kunden zeigen kann. Die Wände, welche das Service-Center und die Beraterräume umgeben, werden mit einem neuen erfrischenden weißen Farbton gestrichen. Es riecht auch sehr danach. Jedoch ist der Geruch zum Glück nicht intensiver als erst angenommen. 
Auch in der Technikausstattung verändern sich kleine wesentliche Dinge. Da andere Tische und Schränke zum Einsatz kommen, muss die Technik demnach in die neuen Schränke platziert werden. Rechner und Drucker dürfen sich nicht auf dem Arbeitsplatz befinden, da sonst die Arbeit der Berater eingeschränkt wird und es auch zu Platzproblemen kommen kann. Des Weiteren werden Kabel unterhalb der Tische in einem Netz verlegt, wodurch man die Kabel nicht sieht. Da die Oberfläche der modernen Holztische hell ist, wird ein dazu passender Monitor auf die schwenkbare Halterung platziert. Maus und Tastatur passen sich der Farbe an. Dabei war ich als Technik-Experte natürlich auch beteiligt. Ein paar Problemchen kamen dabei natürlich auch vor. Unser Vorstandsvorsitzender Herr Euler möchte, dass die Ersteinrichtung der Technik sofort optimal verläuft und zum späteren Zeitpunkt keine Nacharbeiten fällig sind. Da wir nicht genug lange Kabel hatten, mussten wir uns provisorisch weiterhelfen und die Computer etwas näher an die Monitore heranstellen. Herr Euler mahnte uns wegen dieser „Notarbeit“ natürlich gleich an, da es einfach nicht so professionell aussah. Auch solche kleinen Problemchen mussten wir also überwinden. Zum Glück kamen die verlängerten Kabel dann doch noch und wir konnten alles wie gewünscht herrichten. Die Renovierung hat nach meinen Geschmack einen sehr modernen Stil. Die Maler haben die Wände sauber und ordentlich gestrichen. Mir sind auch keine Fehler aufgefallen. Mir gefallen die Beratertische, da sie langgestreckt und großflächig über einen 90° Winkel aufgebaut sind. Die Renovierung im eigentlichen Service-Bereich hat ebenfalls schon begonnen. Wenn Ihr euch das Endergebnis einmal anschauen wollt, kommt doch einfach mal vorbei. Vielleicht bin ich dann auch gerade im Service.
Mit freundlichen Grüßen, Daniel Fietsch.

Donnerstag, 4. August 2016

Fit in Sachen Kredit

Hallo liebe Leser,

wieder einmal hieß es Sachen packen und ab nach Baunatal! Baunatalzeit heißt Seminarzeit. Endlich konnten wir dort hin selbst fahren. Da wir jetzt alle 18 sind, sind wir nicht mehr auf unsere Eltern angewiesen. Den Anfang hat Sarah gemacht. Sie hat uns das erste Mal alle nach Baunatal gefahren. Da unser Seminar von Montag bis Donnerstag ging, sind wir schon Sonntag angereist. Als wir ankamen haben wir auch schon die ersten bekannten Gesichter gesehen. Zum einen haben welche aus unserer Klasse dasselbe Seminar besucht und zum anderen kannten wir auch noch viele von früheren Seminaren, welche wir schon zusammen hatten.

Diesmal ging es um das Kreditgeschäft mit Privatkunden. Für uns war es eine gute Wiederholung und Festigung des Wissens, welches wir in der Schule schon aufgefangen haben. Am Donnerstag, dem letzten Tag des Seminars, mussten wir auch wieder eine Prüfung schreiben. Für uns drei ist diese auch gut ausgefallen, da für uns ja nichts an diesem Thema fremd war. Damit ihr euch auch grob vorstellen könnt was wir in Baunatal eigentlich gelernt haben, erkläre ich euch kurz, was zum Kreditgeschäft mit Privatkunden alles dazugehört. 
Am ersten Tag haben wir uns über alle „Vorbereitungen“ für die Kreditvergabe unterhalten. Bevor man einen Kredit vergeben kann, muss man die Kreditfähigkeit und die Kreditwürdigkeit prüfen. Kreditfähig ist man, wenn man voll geschäftsfähig ist, also wenn man das 18. Lebensjahr vollendet hat. In Ausnahmefällen ist die Kreditaufnahme auch mit beschränkter Geschäftsfähigkeit möglich, dann benötigt man aber auch besondere Zustimmungen. Kreditwürdig ist man, wenn die Bank davon ausgehen kann, dass der Kredit vom Kunden rechtzeitig und vollständig zurückgezahlt wird. Diesen Prüfungen ist jede Bank unterworfen und muss sich streng daran halten. Außerdem haben wir auch herausgestellt, welche Pflichten und Rechte die Bank und der Kreditnehmer jeweils haben, nachdem der Kreditvertrag abgeschlossen wurde. Diese Rechte und Pflichten können jederzeit in den vorvertraglichen Informationen nachgelesen werden, welche dem Kunden vor Vertragsabschluss ausgehändigt werden müssen. Weiter ging es dann am nächsten Tag mit der Baufinanzierung. Zuerst müssen alle Kosten ermittelt werden. Es wird also nachgeschaut, welche Kosten bei dem Hausbau für den Kunden anfallen. Danach muss man den gesamten Finanzierungsbedarf, also das, was an Geld benötigt wird, ermitteln. Wenn alles berücksichtigt wurde, stellt die Bank einen Plan für den Kunden auf, in welcher Höhe und in welchen zeitlichen Abständen die Rückzahlung des Kredites erfolgt. Zum Schluss müssen Sicherheiten für den Kredit hinterlegt werden. Dabei gibt es viele verschiedene. Die Bank darf die Sicherheit (z. B. Grundschuld) bei Zahlungsausfall verwerten. Der Kredit ist also für den Notfall mit Wertsachen oder mit dem Vermögen des Kunden abgesichert.

Das war ein grober Überblick über das Kreditgeschäft. Nun könnt ihr euch auch ein Bild machen, wie eine Kreditvergabe abläuft. Wir sind nun fit in diesem Thema und bald kann ich dieses theoretische Wissen auch in der Bank anwenden, da ich bald die Kreditabteilung kennenlernen darf.
Bis bald, eure Saskia

Dienstag, 26. Juli 2016

Alles schief gelaufen beim Videotraining zum Bausparen

Hallo ihr Lieben, wieder einmal melde ich mich zu Wort und dieses Mal gibt es keine so erfreulichen Nachrichten. Wie Ihr wisst haben wir einmal im Vierteljahr unsere Videotrainings. Im April war das Thema Bausparen an der Reihe. Letztes Jahr lief mein Gespräch über Bausparen nicht gut, da wir es in der Schule noch nicht hatten und nur mit unserem Bausparfuchs besprochen haben. Ich wusste noch nichts über die Verzinsung, über die verschiedenen Tarife und über die Kündigungsmöglichkeiten usw. Herr Prüfer hat uns die ganzen Förderungen gesagt und auch das Prinzip erklärt, aber man muss halt doch noch auf Kleinigkeiten weiter eingehen und das haben wir dann in der Schule gelernt bekommen. Allerdings liegt Bausparen in der Schule auch schon wieder ein Jahr zurück…da wird es schwer die Einkommensgrenzen benennen zu können. :o Bei diesem Videogespräch war Saskia meine Kundin und ich habe Berater gespielt. Saskia wollte sich von ihrer Oma die Wohnung ausbauen und schön machen und dafür brauchte sie Geld in ca. 7 Jahren. Das war unser Thema im Videogespräch. Als ich es dann endlich geschafft hatte, war ich froh. Endlich hatte ich das Bauspargespräch hinter mir. Mein Video ging ungefähr 12 Minuten. In der mündlichen Prüfung habe ich 20 Minuten zur Verfügung. Also hätte mich mein Prüfer noch acht Minuten über Bausparen ausfragen können. Als dann endlich der Tag der Videoauswertung kam, haben wir gemerkt, dass wir ganz schön daneben lagen. Wir haben die Guthabenszinsen und Darlehenszinsen vertauscht, die staatlichen Förderungen falsch ausgerechnet, Kündigungsmöglichkeiten nicht gewusst und und und… Da muss einiges aufgefrischt werden. Deshalb hatten wir noch einmal einen Termin bei unserem Bausparfuchs zur Auffrischung. Jetzt wissen wir wie die verschiedenen Tarife eingesetzt werden, z. B. der Fuchsspar dient eher als Sparvariante oder der Fuchsstart ist für Unentschlossene usw. Die Darlehenszinsen haben wir auch noch einmal aufgefrischt zusammen mit den staatlichen Förderungen. Man kann bei einem Bausparer Wohnungsbauprämie erhalten. Da bekommt man ca. 45 EUR also 8 % Förderung auf einen Betrag von 512 EUR. Durch die Bausparkasse erhält man Anfang des Jahres einen Zettel, mit dem man die Wohnungsbauprämie anfordern kann. Als nächste Förderung gibt es noch die Arbeitnehmersparzulage. Da bekommt man ca. 9 % auf 470 EUR. Das sind sehr viele Informationen, die wir noch einmal aufgefrischt haben durch Herrn Prüfer und uns selbst. Jetzt kann das nächste Bauspargespräch kommen. Viele Grüße, Sarah