Donnerstag, 5. Januar 2017

Winterzeit ist Sommerzeit

Hallo liebe Blogleser und –leserinnen,

die Winterzeit ist doch immer die schönste Zeit. Wenn es draußen stürmt und schneit, kann man entweder schön entspannt mit der Familie zusammen im Warmen sitzen oder sich draußen beim Schlittenfahren im Schnee austoben. Ich für meinen Teil wollte dem Winter allerdings noch etwas entkommen ;) Statt Winterzeit war mir mehr nach Sommerzeit: Also habe ich meinen restlichen Winterurlaub im Warmen verbracht. Brasilien hieß mein Ziel. Mir war es wichtig, einfach mal raus zu kommen, von der Arbeit abzuschalten und Sonne zu tanken. 


Um in meinem Zielland nicht ohne Geld dazustehen, nahm ich mir einerseits Bargeld in deutscher Währung, aber auch meine Basic-Kreditkarte mit. Das ist eine guthabenbasierte Kreditkarte, die man vorher mittels einer Überweisung auf das Kreditkartenkonto aufladen muss. Diese ist perfekt geeignet, um Geld im Ausland abzuheben und dabei nicht in eine Schuldenfalle zu tappen. Natürlich können auch andere Kreditkarten, wie zum Beispiel die GoldCard mitgenommen werden. Diese verspricht sogar noch zusätzliche Leistungen wie einen Reisebuchungsservice, eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reise-Service-Versicherung und andere Versicherungsleistungen. Die Karte ist für Auslandsreisen also fast schon ein Muss! Aber ich schweife ab... Wenn Ihr euch über Kreditkarten informieren wollt kommt doch einfach mal in der Filiale vorbei. 

Eine Kreditkarte dabei zu haben ist zwar schön, birgt aber auch einige Gefahren. Meinen Mitreisenden ist es im letzten Jahr passiert, dass die Geldautomaten manipuliert waren und ihre Daten abgegriffen wurden. Als sie damals wieder zurück nach Deutschland kamen, sahen sie auf ihren Kontoauszügen, dass ohne ihre Einwilligung gewisse Beträge abgebucht wurden. Sie ließen die Karten dann umgehend sperren und riefen sofort den Schadenservice an, der sich um den Fall kümmerte. Falls euch einmal so etwas passieren sollte, ruft bitte auch sofort bei eurem zuständigen Schadenservice oder eurer Bankfiliale an, um weitere Abbuchungen direkt zu verhindern. 

In den letzten Jahren sind die Preise in Brasilien immer weiter gestiegen. Laut meiner Mitreisenden, die seit 10 Jahren nach Brasilien fliegen, konnte man damals noch eine Pizza im Restaurant für umgerechnet 1 EUR erwerben. Ich denke, die Fußball-WM 2014 und Olympia haben auch zum Wirtschaftsaufschwung beigetragen. Aber auch der wachsende Tourismus spielte dabei eine entscheidende Rolle. Der Kurs lag in unserem Fall ca. bei 1:3. Das heißt, wir bekamen für einen Euro, drei Real. Der genaue Kurs ließ sich dort schwierig feststellen, da viele Geldwechselstellen zu einem anderen Kurs wechseln, um noch fleißig Gewinne einzufahren. Nach unserem 9-stündigen Flug konnten wir das erste Mal unser Bargeld umtauschen. Die Stelle wechselte zu einem Kurs von 1:2,6. Für uns war das natürlich ziemlich schlecht, da wir bei anderen Stellen deutlich mehr bekommen hätten. 

Man kann auch schon zu einem besseren Kurs tauschen, bevor man die Reise antritt. Ausländische Währung kann bei uns in der Filiale an der Kasse bestellt werden oder online über unsere Internetseite, über den Sortenshop der Reisebank. Daran hatte ich gar nicht gedacht... 

Falls ihr also demnächst in die Sonne fliegt um dem Winter zu entfliehen, konnte ich euch vielleicht ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Auf jeden Fall war es für mich ein toller und entspannender Urlaub. Jetzt kann ich so braungebrannt und mental fit wie ich bin wieder meiner Arbeit nachgehen. Vielleicht sehen wir uns ja mal in der Filiale und können noch weiter über dieses Thema plauschen. 

Allen noch ein gesundes neues Jahr und bis zum nächsten Mal,
euer Basti.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Erste Eindrücke von der Berufsakademie (BA)

Hallo liebe Blog - Leser,
 
heute möchte ich Euch von meinen ersten Eindrücken an der Berufsakademie, an der ich gerade meine erste Theoriephase meines dualen Studiums absolviere, berichten.
 
Zunächst etwas Generelles: Der Campus der Berufsakademie in Glauchau umfasst das große Hauptgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen, ein modernes Laborgebäude, eine Bibliothek, das Wohnheim und das Mensa- und Aulagebäude, sowie Sportanlagen. Es werden die Studienbereiche Wirtschaft und Technik angeboten und in diesen Bereichen jeweils fünf Studiengänge.
In das Laborgebäude werde ich wohl eher nicht kommen, da hier die Studierenden aus dem Studienbereich Technik lernen und experimentieren. Dort sind alle Möglichkeiten gegeben, um themenspezifische Untersuchungen durchzuführen. 


In meinem ersten Semester umfasst mein Theorieplan fünf Module, die da wären: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Finanzmathematik, Externes Rechnungswesen (Buchführung), Bankbetriebslehre und English for Business and Financial Services (Wirtschaftsenglisch). Wie Ihr seht, lerne ich also auch andere wirtschaftliche Zusammenhänge zusätzlich zur Bankbetriebslehre.

Diese Module sind alles Pflichtmodule, erst ab dem vierten Semester gibt es noch so genannte Wahlpflichtmodule, wo man Auswahlmöglichkeiten hat. Mein Stundenplan wechselt dabei wöchentlich und Änderungen kann es immer noch täglich geben. Unsere Stundenpläne erhalten wir außerdem online in einem System. Dort müssen wir uns dann auch immer zu allen Klausuren und anderen Prüfungen anmelden. Nach anfänglich noch recht überschaubaren Stundenplänen haben sich diese nun gefüllt und sind mitunter sehr lang geworden.


Im Bereich der Wirtschafts- und Finanzmathematik haben wir zuerst nochmal grundlegende Sachen kurz wiederholt und besprochen, aber eben nur kurz, da bestimmte Dinge einfach vorausgesetzt werden. Und dann ging es auch gleich richtig mit Finanzmathe los. Zum Modul Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre zählt auch das wissenschaftliche Arbeiten, was wir erlernen, um es dann in unseren Projektarbeiten und natürlich der Bachelorthesis anzuwenden. Es geht darum, wie was laut konkreten Richtlinien im Dokument formatiert werden sollte und um den Aufbau und Anspruch solcher Arbeiten. 

Die Bibliothek auf dem Campus ist natürlich für uns Studierende auch besonders wichtig, da wir dort zahlreiche fachspezifische Literatur vorfinden, die wir für Ausarbeitungen und zum Selbststudium benötigen. Generell ist noch zu sagen, dass wir trotzdem im Unterricht auch schon viel üben, dennoch muss man auch selbst viel eigenverantwortlich lernen bzw. im Selbststudium erarbeiten.

Man bekommt meist von den Dozenten und Professoren Skripte, in welchen dann exakt das drin steht, was man in der Vorlesung durchgeht. Die Vorlesungen sind meistens so gestaltet, dass es eine Präsentation (Skript) gibt und an der Tafel nur noch Ergänzungen gemacht werden. Generell gibt es oft für ein Modul mehrere Dozenten und jeder trägt seinen Teil bei. Das ist nicht wie in der Schule, wo man für ein Fach auch nur einen Lehrer hat.
 
Jeder von uns Studierenden musste sich am Anfang auch erstmal mit dem vielen Neuen vertraut machen, aber das ging recht schnell. In der ersten Woche gab es dann auch noch eine offizielle Immatrikulationsfeier, in der wir feierlich als neue Studierende aufgenommen wurden. 


Die Seminargruppen sind recht klein, dadurch ist aber auch alles persönlicher, nicht wie an großen Universitäten. Dort herrscht größere Anonymität, da in Vorlesungen teilweise hunderte Personen sitzen.

Also wie Ihr seht, es bleibt weiterhin spannend!
 
Bis bald & rutscht gut ins neue Jahr!
Eure Chantal

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnachtszeit


Hallo Ihr Lieben, 


nur noch zweimal schlafen, dann ist schon Weihnachten. Die Vorweihnachtszeit ist eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende Zeit für uns. In meiner momentanen Abteilung, der Marktfolge Passiv, merkt man dies besonders. Hier in der Abteilung gehen die Kontoverträge ein, die von uns bearbeitet werden, bevor die Konten eröffnet werden können. Wir kümmern uns z. B. um Kartenanträge, Dispokredite, Kartenschadenfälle und um vieles mehr. 

In der Weihnachtszeit kommt all das sehr vermehrt bei uns an, da kann es auch schon mal etwas stressig werden. Da wir hier aber ein gutes Team sind, wird die stressige Zeit sehr gut zusammen gemeistert. Es ist mein erstes Weihnachten in der Bank und ich bin sehr gespannt darauf, wie alles ablaufen wird. 

Ein für mich schöner Tag war der Dienstagmorgen am 06.12.2016. Als ich an diesem Tag in die Bank kam, stand auf jedem Arbeitsplatz ein Nikolausgeschenk, worüber wir uns sehr gefreut haben. In diesem Geschenk befand sich u. a. Schokolade, Lebkuchen und weitere kleine Aufmerksamkeiten. Nicht jedes Unternehmens ist so engagiert, seinen Mitarbeitern seine Anerkennung für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zu zeigen. Jeder Mitarbeiter der Bank hat seinen Teil dazu beigetragen, dass im Jahr 2016 alles so gut gelaufen ist. 


In der Advent- und Weihnachtszeit öffnen wir uns stärker als sonst für das wirklich Wichtige im Leben. Aus diesem Grund möchte ich alle darauf aufmerksam machen, dass die Volksbank Eisenberg auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsspendenaktion gestartet hat. Diese Jahr gehen die Spenden an das Tierheim in Eisenberg. Wenn Ihr uns dabei unterstützen wollt, könnt Ihr eure Spende in einer unserer Filialen oder auf unserer Internetseite www.my-volksbank.de abgeben. 


Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr. 


Eure Paula 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Berufsschule – Meine ersten Tage

Hallo ihr Lieben,

nach den ersten Wochen im "echten" Berufsleben, hat man sich doch schon wieder ein wenig auf die Schule gefreut... Umso aufgeregter war ich an unserem ersten Tag in der Berufsschule! 

Als ich vor dem Schulgebäude stand, wusste ich erstmal überhaupt nicht wo ich hin muss. Die Schule ist viel größer als meine alte Realschule, es gibt mehr Schüler und mehr Klassen. Von den vielen neuen Gesichtern kannte ich nur eines: das von Dominik, meinem Azubi-Kollegen aus der Volksbank. 

Zum Glück beginnen solche Tage, an einer neuen Schule, in einem neuen Schülerkollektiv und neuen Lehrern immer gleich: "Hallo, ich bin die Paula, 16 Jahre, komme aus Gera und arbeite in der Volksbank Eisenberg...." Solche Kennenlernrunden helfen die Aufregung abzubauen. Meine neuen Klassenkameraden sind auf jeden Fall sehr nett. 

Nachdem die Lehrer uns noch Einblicke in die Lernfächer und einen Ausblick auf das Schuljahr gaben, war der erste Tag auch schon vorbei. Am zweiten Tag legten wir richtig mit dem Lernstoff los. Wir lernten schon viele wichtige Informationen über Konten, Kontenarten, Buchführung und vieles mehr. Die größte Umstellung war für mich das selbstständige Mitschreiben. Mit dem Luxus, ein vorbereitetes Tafelbild gemütlich abzuschreiben, ist es vorbei! Jeder Lehrer setzt voraus, dass wir uns wichtige Sachen einfach mitschreiben. Manche Lehrer sprechen und erklären den Stoff sehr schnell. Da ist es nicht so einfach mitzukommen. Also heißt die Devise "Gut zuhören, aufpassen, mitschreiben"... sonst ist man verloren :D Aber das bekomme ich schon hin! 

Auf jeden Fall weht hier ein anderer Wind als auf der Realschule! Mein Ehrgeiz ist geweckt, ich werd mich sehr anstrengen um die Berufsschule gut zu meistern. 

Eure Paula! :)

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Eine Migration in unserer Bank?

Hallo Leser, 

eine Migration durchzuführen bedeutet für alle Mitarbeiter viel Arbeit. Migration bedeutet im Sprachgebrauch einfach nur „Wanderung“ oder auch „Umzug“. Ein großes Migrationsprojekt steht sozusagen schon vor unserer Tür. Spätestens 2018 müssen alle Bankdaten auf ein komplett neues System übertragen sein. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon heute. Bis es soweit ist, kämpfe ich aber zur Zeit schon mit einem ähnlichen Problem: Die "Migration" der Arbeitsplätze :) 

Durch die gerade durchgeführten Renovierungsarbeiten in unserer Bank, müssen temporäre freie Arbeitsplätze sichergestellt werden, d.h. die Mitarbeiter müssen vorübergehend in ein anderes Büro umziehen. Für mich bedeutet das immer viel Arbeit. Die Technik, die Kabel und andere Hardware muss vom ursprünglichen Arbeitsplatz entfernt werden, um diese am neuen Platz wieder aufzubauen. Das sollte recht flüssig und schnell verlaufen, damit der Mitarbeiter wieder seine Arbeiten fortsetzen kann. Angebracht wäre der technische „Umzug“ zur Mittagszeit. Der Mitarbeiter genießt seine geregelte Pause und ich kann diese Zeit nutzen um die Technik aufzubauen. So kann die Leerlaufzeit am Besten umgangen werden. 

Gott sei Dank werden die Räume nach und nach renoviert, sonst würde eine Mittagspause gar nicht reichen. Wichtig ist, dass ich alles korrekt und funktionsfähig aufbaue. Deswegen gehört auch ein umfangreicher Funktionstest zu meinen Aufgaben. Zu den Tests gehören ein Drucker- und Scannertest, ein Start-Test des Systemrechners und des Internetrechners, sowie ein Verbindungstest zum Banksystem und zum Internet. Diese Überprüfungen werden mit dem jeweiligen Mitarbeiter durchgeführt, damit bei seiner Arbeit auch alles funktioniert. 

Wenn die Renovierungsarbeiten beendet sind, geht der ganze Spaß von vorn los :D  Danach muss die Technik natürlich wieder in den alten neuen Raum umziehen. 

Ich habe noch viel Arbeit vor mir, schließlich bekommen noch viele Büros einen neuen Anstrich. Erfahrungsgemäß funktioniert nicht immer alles gleich auf Knopfdruck, aber bislang verlief alles recht reibungslos :-). Ich bin gespannt was mich noch erwartet. Ich wünsche euch gutes Gelingen auf Arbeit und auch auf der Schulbank. 

Euer, Daniel Fietsch

Mittwoch, 30. November 2016

Mein erster Tag im Service

Hallo liebe Blogleser und -leserinnen,
wie ihr sicher wisst, bin ich einer der neuen Azubis im 1. Lehrjahr. Somit hört ihr hier das erste Mal, aber bestimmt nicht das letzte Mal, von mir. :) Momentan bin ich im Service Center tätig. Kaum am ersten Tag in der Bank angekommen, wurde ich schon in die ersten Tätigkeiten eingewiesen. Ich bekam einen Zettel mit meinen täglichen Aufgaben im Service, wie z. B.: Den Servicebereich regelmäßig auf Ordnung zu prüfen, meine Mails regelmäßig abzurufen, die Briefkästen leeren und so weiter. Schon als ich den ersten Tag in der Bank war, wurde ich freundlich empfangen und direkt in das Team integriert. Anfangs schaute ich zu und stand meinen Arbeitskollegen interessiert bei Seite und notierte mir die wichtigsten Vorgehensweisen, um sie dann zum Nutzen unserer Kunden anwenden zu können. Schon am selben Tag durfte ich mit Aufsicht die ersten Wünsche unserer Kunden erfüllen. Keine zwei Tage später machte ich schon den ersten „größeren“ Fehler. Mir wurde die Aufgabe erteilt, unsere Briefkästen zu leeren, welche sich in einen anderen Raum befinden. Gesagt getan, schon lief ich los um die Überweisungen zu holen. Dazu wurden mir zwei Schlüssel gegeben, einer für die Tür zum Aufschließen und einer für die Briefkästen. Die Briefkästen waren reichlich voll. Die Überweisungen brachte ich dann in unser Service Center zurück und kontrollierte diese. Doch dann...keine 10 Minuten später suchte mein Kollege Herr Hartmann seinen Schlüssel. Plötzlich fing mein Herz an zu rasen, denn ich vergaß den Schlüssel wieder mit raus zu nehmen. Also sagte ich mit angespannter Stimme, „Der Schlüssel ist im Nebenraum“. Dazu ergänzte ich, „Bitte sagen sie mir, dass sie einen Zweitschlüssel haben“. Doch dann wurde mir mit ernster Stimme gesagt, „Nein Herr Busch, wir haben jetzt ein großes Problem“. Durch diese Aussage bekam ich schon etwas Herzrasen. Doch direkt danach ergänzte Frau Schlicht in lachender Stimmer, „Nein Herr Busch, wir haben einen Zweitschlüssel, aber bitte das nächste Mal drauf achten“. Und schon war Tag Zwei für mich gerettet. Schon am dritten Tag durfte ich alleine, mit Nachkontrolle, eine Sparbuchumbuchung tätigen. Das gab mir viel Selbstbewusstsein und stärkte außerdem mein Verantwortungsbewusstsein. Die erste Woche war um und schon brach die zweite Woche an. In der zweiten Woche kamen einige fehlerhaft ausgefüllte Überweisungen zu uns. Diese mussten natürlich per Post zurück an den Absender geschickt werden.
Mir wurde der ganze Vorgang beim Schreiben eines Briefes erklärt und somit konnte ich mich gleich an dem ersten Brief beweisen. Um diesen zu schreiben, schaute ich zuerst nach der Adresse des Empfängers, denn gelangt der Brief an eine falsche Person, würde dies gegen das Bankgeheimnis verstoßen. Des weitern gab ich den Grund für das Zurücksenden der Überweisung an und stellte den Brief somit fertig. In den weiteren drei Wochen lernte ich noch viel mehr, wie z. B.: Das Ausfüllen einer Überweisung (auf was kommt es an), das Anlegen eines Dauerauftrages, rechtliche Grundlagen im Bezug zum Bankgeheimnis und vieles mehr. Es würde zu lange dauern um alles Aufzuzählen was ich bis jetzt gelernt habe. :P Versucht euch einfach selber mal.
So das soll es auch erstmal von mir gewesen sein. 

Habt eine schöne Woche und bis bald, euer Dominik :)

Donnerstag, 17. November 2016

Unerwartete Planänderung

Hallo liebe Blogleser,

anders als ursprünglich gedacht, endete meine Zeit im Pflegeheim Bethesda, hier in Eisenberg schon vorzeitig. Das geplante Praktikum für vier Wochen war bereits nach drei Wochen vorüber. Der Grund war die Vertretung einer Kollegin, die ich übernehmen musste. Da ich an diesem Arbeitsplatz schon eingelernt wurde und ihn auch schon selbst geführt habe (allerdings nur einen Tag), wurde mir für zwei Wochen die Datenkontrolle übergeben. Eine etwas anspruchsvolle Aufgabe, aber man freut sich gleichzeitig auch, dass einem so viel Verantwortung übergeben wird.

Am ersten Tag musste ich mich erst wieder ein wenig an alles gewöhnen, doch nach und nach wusste ich dann wieder wie alles geht. Rund um die Uhr hatte ich immer wieder neue Aufgaben zu erledigen. Da ich die Datenkontrolle das erste Mal alleine geführt habe, konnte ich mit niemandem meine Aufgaben teilen, was sonst nie der Fall war. Teilweise war es auch etwas stressig aber es hielt sich immer noch in Grenzen. Bei der vielen Arbeit geht eine Stunde um wie nichts. Ein kleiner Nachteil an diesem Platz war, dass jeden Tag Fälle auftreten können, die man vorher nicht lernen konnte, weil sie noch nie da waren oder schon lange Zeit nicht mehr vorgekommen sind. Das ist oftmals auch so. Kniffelig sind z.B. immer die SEPA-Zahlungen, welche in unserem System hängen bleiben, wegen irgendeinem Fehler. Gibt es so eine hängengebliebene Zahlung, bekommt man automatisch eine Mail mit dem Überweisungsbetrag und den Kundendaten sowie dem Hinweis, wo man sie in unserem System suchen muss. Das Problem bei diesen Zahlungen ist, dass man den Fehler warum sie nicht ausgeführt wurde, oftmals nicht sofort erkennen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, deswegen sind oft auch immer eine oder mehrere Zahlungen dabei, welche man nicht zuordnen kann. In der Hoffnung den Fehler zu finden, sucht man sich Fälle heraus, die in der Art schon einmal so vorgekommen sind, damit man ein Beispiel hat, wie man vorgehen muss. Meistens wird man auch fündig, das Problem dabei ist nur, dass einem durch das Suchen viel Zeit verloren geht, in der man schon viel mehr Sachen hätte erledigt haben können. Wiederrum ist es aber gut, wenn neue Dinge auftreten, da man sich diese als Muster aufheben kann und so für das nächste Mal gleich weiß, wie man den Fehler findet.
Das ist auch das Gute daran eine Arbeitsplatz selbst zu führen, man merkt sich Dinge viel besser, wenn man sie selbst gemacht hat und sich selbst um eine Lösung bemüht hat. Zur Not kann man immer noch Nachfragen. Das hab ich auch ab und zu gemacht, wenn ich garnicht so richtig wusste was zu tun war. Es gibt noch eine Mitarbeiterin in der Bank die sich sehr gut mit der Datenkontrolle auskennt, da sie diesen Platz schon oft als Vertretung übernommen hat. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich also immer zu ihr gehen. Also egal was war, eine Lösung gab es für jedes Problem. Letztendlich fand ich die zwei Wochen sehr effektiv, da ich viel dazu gelernt habe, obwohl ich eigentlich dachte bereits viel in dem Bereich zu kennen. Aber wie ihr wisst lernt man ja nie aus.

Bis Bald,
Saskia :)