Donnerstag, 17. November 2016

Unerwartete Planänderung

Hallo liebe Blogleser,

anders als ursprünglich gedacht, endete meine Zeit im Pflegeheim Bethesda, hier in Eisenberg schon vorzeitig. Das geplante Praktikum für vier Wochen war bereits nach drei Wochen vorüber. Der Grund war die Vertretung einer Kollegin, die ich übernehmen musste. Da ich an diesem Arbeitsplatz schon eingelernt wurde und ihn auch schon selbst geführt habe (allerdings nur einen Tag), wurde mir für zwei Wochen die Datenkontrolle übergeben. Eine etwas anspruchsvolle Aufgabe, aber man freut sich gleichzeitig auch, dass einem so viel Verantwortung übergeben wird.

Am ersten Tag musste ich mich erst wieder ein wenig an alles gewöhnen, doch nach und nach wusste ich dann wieder wie alles geht. Rund um die Uhr hatte ich immer wieder neue Aufgaben zu erledigen. Da ich die Datenkontrolle das erste Mal alleine geführt habe, konnte ich mit niemandem meine Aufgaben teilen, was sonst nie der Fall war. Teilweise war es auch etwas stressig aber es hielt sich immer noch in Grenzen. Bei der vielen Arbeit geht eine Stunde um wie nichts. Ein kleiner Nachteil an diesem Platz war, dass jeden Tag Fälle auftreten können, die man vorher nicht lernen konnte, weil sie noch nie da waren oder schon lange Zeit nicht mehr vorgekommen sind. Das ist oftmals auch so. Kniffelig sind z.B. immer die SEPA-Zahlungen, welche in unserem System hängen bleiben, wegen irgendeinem Fehler. Gibt es so eine hängengebliebene Zahlung, bekommt man automatisch eine Mail mit dem Überweisungsbetrag und den Kundendaten sowie dem Hinweis, wo man sie in unserem System suchen muss. Das Problem bei diesen Zahlungen ist, dass man den Fehler warum sie nicht ausgeführt wurde, oftmals nicht sofort erkennen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, deswegen sind oft auch immer eine oder mehrere Zahlungen dabei, welche man nicht zuordnen kann. In der Hoffnung den Fehler zu finden, sucht man sich Fälle heraus, die in der Art schon einmal so vorgekommen sind, damit man ein Beispiel hat, wie man vorgehen muss. Meistens wird man auch fündig, das Problem dabei ist nur, dass einem durch das Suchen viel Zeit verloren geht, in der man schon viel mehr Sachen hätte erledigt haben können. Wiederrum ist es aber gut, wenn neue Dinge auftreten, da man sich diese als Muster aufheben kann und so für das nächste Mal gleich weiß, wie man den Fehler findet.
Das ist auch das Gute daran eine Arbeitsplatz selbst zu führen, man merkt sich Dinge viel besser, wenn man sie selbst gemacht hat und sich selbst um eine Lösung bemüht hat. Zur Not kann man immer noch Nachfragen. Das hab ich auch ab und zu gemacht, wenn ich garnicht so richtig wusste was zu tun war. Es gibt noch eine Mitarbeiterin in der Bank die sich sehr gut mit der Datenkontrolle auskennt, da sie diesen Platz schon oft als Vertretung übernommen hat. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich also immer zu ihr gehen. Also egal was war, eine Lösung gab es für jedes Problem. Letztendlich fand ich die zwei Wochen sehr effektiv, da ich viel dazu gelernt habe, obwohl ich eigentlich dachte bereits viel in dem Bereich zu kennen. Aber wie ihr wisst lernt man ja nie aus.

Bis Bald,
Saskia :)

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